Dolby Stereo
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Entwickelt wurde Dolby Stereo, in Insiderkreisen auch Dolby A genannt, 1970 von Dr. Ray Dolby in England. Der erste Film war "Clockwork Orange". Bis 1975 war es ein Zweikanalsystem (also ohne surround) und wurde dann erweitert. Es verwendet den Stereolichtton auf der Filmkopie und wandelt mittels Phasenverschiebung bzw. Phasengleichheit den normalen Stereolichtton in 4 Kanäle. Links, Mitte, Rechts und Surround (früher Effektkanal). Dies wird mittels einer sogenannten Analogmatrix erreicht (4:2:4 Matrix; 4 Kanäle werden inerhalb 2 Kanäle codiert und dann wieder auf 4 Kanäle decodiert). Phasengleiche Signale werden auf die Mitte gegeben und Phasenverschobene Signale auf den Surroundkanal. Rechter- und linker Kanal bleiben jeweils erhalten. Desweiteren wurde das in der Musikszene bewährte Dolby A Rauschunterdrückungsverfahren eingesetzt, so dass insgesamt eine erhebliche Verbesserung des Tons erreicht wurde und sehr nahe an das Ende der 50 Jahre entwickelte 4 Kanal Magnettonsystem herankam. Außerdem war die Produktion von Dolby Stereo Lichttonkopien erheblich günstiger als der 4 Kanal Magnetton, der sehr anfällig war. In späteren Jahren um 1983 wurde noch ein Subwoofer hinzugefügt der seine Signale aus dem rechten und linken Kanal erhält und mittels Frequenzklipping (nur bestimmte Frequenzen werden wiedergegeben) nur Frequenzen zwischen 20 und 125Hz reproduziert. Zu den ersten Filmen, die in diesem Verfahren gezeigt wurden gehören "A Star Is Born" (1976) und von der 20th Century Fox "Star Wars - Krieg der Sterne", welcher wesentlich zum Durchbruch beigetragen hat. Damals hieß es noch "Dolby System - Making Sound better". Dolby Stereo hat wesentlich zum Erfolg einiger Filme beigetragen. Seit 1978 ging der Oskar für den besten Ton nur an Filme mit Mehrkanaltonsystemen.
Vorteile
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