Kohle-Bogenlampe
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Bei der Kohle-Bogenlampe bestehen die Elektroden aus Kohle, mit Luft bei Normaldruck als Umgebungsgas. Gezündet wird die Kohle-Bogenlampe durch kurzzeitiges Berühren der Elektroden, wodurch sie sich aufheizen und die Austrittsarbeit der Elektronen verringern. Unterstützt durch die hohe Feldstärke bei geringem Elektrodenabstand bildet sich ein Lichtbogen aus, der abhängig von der elektrischen Spannung mehrere Zentimeter auseinander gezogen werden kann. Kohleelektroden erreichen Temperaturen von ca. 3000° C, ihr intensiv weißes Licht ist tageslichtähnlich (Kohlenstoff als schwarzer Strahler (http://de.wikipedia.org/wiki/Plancksches_Strahlungsgesetz)).
Wegen der mechanischen Abstandsregulierung der Elektroden und ihres Abbrands sind Kohle-Bogenlampen wartungsintensiv und werden, trotz ihrer einfachen Konstruktion, nur noch für Sonderaufgaben eingesetzt (z. B. als Projektionslampen oder als Strahlungsstandard).
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