Auf den Einwand von @Thomas Katz habe ich, unüblich, im Thread http://www.filmvorfu...325&qpid=151256 geantwortet.
Begrüsse aber die Haltung des Österreichischen Filmmuseums aus verschiedenen Gründen.
Berliner Kinosterben DIE KURBEL schließt zum Jahresende
#42
Geschrieben 26 January 2012 - 20:24
Irgendwie ist die Geschichte mit der KURBEL - um noch einmal auf das Ausgangsthema des Threads zurückzukommen - noch nicht zu Ende. Jetzt wollen Anwohner einen Baustopp erzwingen. Das Bezirksamt, in dieser Beziehung wohl eher realistisch, hat alle Hoffnungen fahrenlassen.
http://www.tagesspie...pp/6112572.html
http://www.tagesspie...pp/6112572.html
#43
Geschrieben 27 January 2012 - 02:44
Durchaus engagiert und mutig. Bessere Voraussetzungen wären heute gegeben, wenn von der Initiative jemand rechtzeitig einen Unterschutzantrag auf Eintrag als Denkmal eingereicht hätte. M.E. wäre das ein bedeutsameres Hindernis gewesen.
Letzlich wird danach kein Kino mehr diese Region neu belegen: weswegen man kaum noch die Giesebrechtstr. oder die Schlüterstr. beschreiten mag, sondern aus Angst vor einer Depression einen grossen Bogen drum macht.
Klarer Indiz für den Verlust an Lebensqualität in Charlottenburg, die auch durch den neuen Mittelstreifen am Tauentzien nicht zurückkommt, wenn abend ab 20 Uhr die Schotten dicht sind.
Mich wundert, dass sich noch immer Schiller-Theater (DStO) und Deutsche Oper, wo ich jeden zweiten Tag hingehe, halten konnten. Und dass es auf der Theaterseite funktioniert, ist vielleicht ein Indikator dafür, dass bezüglich der Filmtheater die Öffentliche Hand keine Sorge trug, sondern von profanen Geschäftsbetrieben ausging. So war auf der einen Seite das Rabaukenkino "Zoo Palast" wegen der IFB-Geschichte plötzlich ein Leuchtturm in den Medien, aber das vom Niveau kaum noch tiefer stapelnde Marmorhaus und die Filmbühne Wien, oder eben auch der Royal Palast keiner öffentlichen Diskussion oder Initiative würdig.
Sie waren auch schon lange von der inneren Landkarte vieler anspruchsvoller Freitzeitler gestrichen worden, auch von den Lobbys und der Politik, und erst recht bei den Grundstückseignern.
"Die Kurbel" hatte ja doch etliche Programmviefalt im Mainstream- und Arthouse-Sektor die letzten Jahre offeriert und stand unter der Fuchtel der Grundstückseigentümer selbst, die lange Zeit keine bessere Verwertung hierfür wussten.
Deshalb vielleicht konnte das Kino bis Ende 2011 überwintern, während alle anderen Häuser schon 10 Jahre zuvor der Schlag traf.
Letzlich wird danach kein Kino mehr diese Region neu belegen: weswegen man kaum noch die Giesebrechtstr. oder die Schlüterstr. beschreiten mag, sondern aus Angst vor einer Depression einen grossen Bogen drum macht.
Klarer Indiz für den Verlust an Lebensqualität in Charlottenburg, die auch durch den neuen Mittelstreifen am Tauentzien nicht zurückkommt, wenn abend ab 20 Uhr die Schotten dicht sind.
Mich wundert, dass sich noch immer Schiller-Theater (DStO) und Deutsche Oper, wo ich jeden zweiten Tag hingehe, halten konnten. Und dass es auf der Theaterseite funktioniert, ist vielleicht ein Indikator dafür, dass bezüglich der Filmtheater die Öffentliche Hand keine Sorge trug, sondern von profanen Geschäftsbetrieben ausging. So war auf der einen Seite das Rabaukenkino "Zoo Palast" wegen der IFB-Geschichte plötzlich ein Leuchtturm in den Medien, aber das vom Niveau kaum noch tiefer stapelnde Marmorhaus und die Filmbühne Wien, oder eben auch der Royal Palast keiner öffentlichen Diskussion oder Initiative würdig.
Sie waren auch schon lange von der inneren Landkarte vieler anspruchsvoller Freitzeitler gestrichen worden, auch von den Lobbys und der Politik, und erst recht bei den Grundstückseignern.
"Die Kurbel" hatte ja doch etliche Programmviefalt im Mainstream- und Arthouse-Sektor die letzten Jahre offeriert und stand unter der Fuchtel der Grundstückseigentümer selbst, die lange Zeit keine bessere Verwertung hierfür wussten.
Deshalb vielleicht konnte das Kino bis Ende 2011 überwintern, während alle anderen Häuser schon 10 Jahre zuvor der Schlag traf.
Widescreen & Cinema Society Berlin
#44
Geschrieben 13 February 2012 - 19:36
In der Februar-Ausgabe der englisch-sprachigen 'Expat'-Zeitschrift EXBERLINER findet sich ein Beitrag zum Thema der Kinosituation Berlins unter besonderer Berücksichtigung des allgemeinen Kinosterbens, aber auch unter Berücksichtigung neuer Tendenzen wie FILMLOUNGE, ZOO-Palast, Filmkunst 66 und der Neugründung eines zweiten Multi-Purpose-Abspielplatzes der Tilsitter Lichtspiele am Rande des Ostkreuzes.
Der Artikel ist leider - soweit ich sehen konnte - nicht online verfügbar.
+++
Der Artikel ist leider - soweit ich sehen konnte - nicht online verfügbar.
+++

Hilfe













