Ben Hur im Dom
#1
Geschrieben 12 January 2012 - 19:10
Was es in dieser Stadt nicht alles gibt. Man stößt nur immer erst in letzter Minute drauf.
http://www.berlinerd...id,157/lang,de/
http://www.stummfilmkonzerte.de/
http://www.tagesspie...om/6057242.html
#2
Geschrieben 12 January 2012 - 19:22
Wir hatte ihn bei Metropolis zu Gast und sein Orgelspiel passt hervorragend zur Filmdramaturgie.
#3
Geschrieben 13 January 2012 - 01:28
Seit zwei Wochen quält mich die Frage.
Mein Kollege belehrte mich: BEN-HUR gäbe es in der restored version nur als elektronische Restaurierung.
Die Kirchen-Idee verfolgte auch ich seit längerer Zeit. Für den Tonfilm kaum durchsetzbar. Aber für Bothmars Stummmfilm-Exzesse genial.
Ich fürchte dennoch, er hat sich vom 35mm-Filmbandoriginal verabschiedet.
#4
Geschrieben 13 January 2012 - 13:57
BEN HUR ist aufwendig restauriert! Die original Farbszenen sind auch drin. Wir legen sehr viel Wert auf 35mm-Kopien und betreiben einen großen Aufwand damit. Im Dom wäre ein 35mm-Projektor aber viel zu laut. Wir haben einen mordsmäßigen 15.000 ansi-Beamer.
Dann vielleicht wieder in Zukunft auf Film?
#5
Geschrieben 14 January 2012 - 01:46
#6
Geschrieben 14 January 2012 - 11:15
die 35mm Vorführung ist für diese Live Musik Anwendung etwas komplexer als "normales" Vorführen, der Film hat ca. 20 Geschwindigkeitswechsel zwischen 16 und 23fps, welche in der Partitur vermerkt sind. Wir haben das schon mehrmals gemacht und ein aufgezeichnetes Video mit den "richtigen" Geschwindigkeiten als Referenz zum synchonisieren verwendet. Wenn man das nicht richtig macht kommen die Musiker in extreme Predullie ....
Beste Grüße
#7
Geschrieben 14 January 2012 - 13:19
Die Veranstaltung gestern Abend war außerordentlich gut besucht. Wer seinen Kopf um 90 Grad nach oben drehte, konnte die für diesen Abend ausgewählte, besonders angestrahlte Seligpreisung in der Kuppel wahrnehmen. Etwas schwierig war es allerdings, zweieinhalb Stunden ohne Rückenschmerzen auf dafür nicht so recht geeigneten Holzbänken zuzubringen, die man schon nach einem einstündigen Gottesdienst arg im Kreuz fühlt. Der Beamer war ein kleines schwarzes Teil mit großer Optik, das man bequem unter dem Arm wegtragen konnte. Die 15.000 Lumen will ich gerne glauben, entscheidender schien mir, dass das Teil überhaupt keinen irgendwie vernünftig zu beschreibenden Schwarzwert aufwies. Bei den Lichtern wanderte das Teil (oder schon das zugespielte Ausgangsmaterial?) grundsätzlich in die Übersteuerung. Man wird allerdings nochmal freundlich darauf aufmerksam machen dürfen, dass der hellste Wert einer getinteten Kopie die Farbe ist, mit der die Kopie eingefärbt wurde - und nicht ein übersteuertes Weiß (oder mehr hellgelb, wie es auf der Bildwand erschien). Auflösung auf SD-Niveau fand ich dann auch nicht richtig prickelnd. Trotzdem blieben die Bilder auf großer Bildwand nicht ohne Wirkung ...
Hätte man sich tatsächlich einer 35mm-Projektion bedient, würde ich für den Abend vermutlich ein "summa cum laude" vergeben haben (mit kleinem Abzug wegen des Mobiliars). So wie es tatsächlich war, war es nicht uninteressant, hinterließ jedoch mixed feelings.
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#8
Geschrieben 14 January 2012 - 18:30
Die Leinwand sieht gemessen an den Maßen des Berliner Doms reichlich klein aus, schade!
Sah den Film einmal mit Carl Davis in der Alten Oper in Ffm. Beeindruckend fand ich damals die 2-Farben-Technicolor-Sequenzen.
Eine Frage an die Fachleute: Was ist ein Ansi-Beamer?
#9
Geschrieben 14 January 2012 - 20:50
#10
Geschrieben 15 January 2012 - 09:54
#11
Geschrieben 15 January 2012 - 18:22
Jens

Hilfe













