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filmprojektion mit einer meo 5


c.scope
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hallo,

 

ich und meine mitstreiter betreiben ein kleines programmkino, derzeit noch mit zwei altehrwürdigen tk35, umgerüstet auf stereo laser abtastung und je 500 w xenon brennern....

 

nun haben wir die möglichkeit auf eine meo 5 umzurüsten. (zwei sind finanziell nicht drin und wir hätten auch nicht genügend platz)

 

ich suche nach einer möglichkeit den spielbetrieb mit nur einer maschine zu realisieren. was gibt es für möglichkeiten?

 

ein 3er spulenteller kommt auf grund der geringen raumgröße nicht in frage. mit nur zwei tellern würden wir in unserer flexibilität einmgeschränkt, da es haarig wird, wenn zwei unterschiedliche filme kurzaufeinander projeziert werden sollen. nun habe ich gehört , dass es 3000 m spulen geben soll, die links und rechts neben der maschine platziert werden können? hat jemand erfahrung damit ? wie kann so eine an - bzw. umbau realsiert werden?

 

ich bin dankbar für jegliche hinweise und anregungen

 

dank & gruß

 

c.scope

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Hallo

3000m is recht knapp, ca 110 min. Auf der Meo sollten aber auch 4km gehen wenn ich mich nicht täusche. Es gibt zB Spulentürme auch mit Fassungsvermögen von 5km und mehr, im Moment ist der Markt voll, wer sucht, findet auch recht schnell....

Oder nen Sidewinder (Spule links und rechts vom Projektor), da kannste je nach Ausführung nen Kopf oben drauf packen und 5km wickeln. Oder ne 2er Telleranlage modifizieren und unters Lampenhaus damit (man kann den Film vom Teller heben und beiseite stellen)

Gruß

Vogel

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Darf ich fragen, was ihr vorhabt, für die Meo 5 auszugeben? Teuer sind die ja nun wirklich nicht mehr, hier im Forum wird gerade eine für 200€ mitsamt Zubehör angeboten.

 

LOL mehr sind die mehr Wert ??

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derzeit den Wert beim Eisenschrott, und Meopton 5 will man wirklich nicht haben. Der Markt ist voll von besseren Projektoren Westdeutscher Fabriken, die weniger Probleme bereiten. Da kann man durchaus auch 2 mitnehmen, und eine weitere für E-Teile. Meo 5 muß heute nicht mehr sein, auch TK 35 und die fehlende Filmschonung dieser Geräte ist seit 1970 überholt.

Meo 5 < 200 EUR komplett, mehr nicht. Zwei zum gleichen Preis.

Doch Halt! Solche Preise bedingen Selbstabholung vor Ort, ohne das einem geholfen wird. Mit Transport, Anschluß betriebsbereiter Übergabe gern das 20 - 30 fache einkalkulieren.

 

St

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Man muss ja nicht immer vom kommerziellen Kino her denken. Was die Projektionsqualität angeht - wenn das Getriebe OK ist bei der Meo5 gibts nicht viel gegen den Projektor zu sagen. (Außer dass er verglichen mit der TK erheblich lauter ist, also wenn ihr ne kleine Vorführkabine habt und dünne Wände kanns nerven.)

 

 

 

Die Wicklungen der Meo können 4000 oder 5000 Meter aufwickeln, muss man die Motoren aber entweder unters Lampenhaus hängen (haben viele gemacht) oder separat aufstellen. Das Zurückspulen allerdings geht nicht ganz ohne Nachhelfen, ähnlich ists mit Koppeln. Also 5000m - Umroller und Spulen muss man dazu beschaffen, der Nachteil zum Teller.

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Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Motoren der Meo - selbst nach entsprechendem Umklemmen des Widerstandes - in der Lage sind 4000 m mit korrektem Filmzug aufzuwickeln. Aufwickeln ja, das streite ich nciht ab, aber ich vermute halt am Ende vile zu locker.

 

Die Projektionsqualität einer Meo ist zwar um Welten besser als die einer TK, aber da Ostprodukt, auch nicht wirklich das Wahre. Der immer mal wieder erzielte hohe Verkaufspreis der Meo 5´s kommt meiner Meinung nach durch die im Vergleich zu den gestandenen Westmaschinen deutlich neueren Baujahre zu Stande. Für 200 Euro guter Preis. Aber bei vernünftiger Betrachtung halt auch nicht mehr.

 

Ein Problem ergibt sich beim Verschrotten der Meo: Kein Geld beim Schrott, da alles nur billigstes Stahlblech (wird allerdings bei der FP auch nciht anders sein).

 

Deutlich positiver Punkt der Meo: Man bekommt auch stark beschädigte Kopien ohne Probleme durch. Wir haben um die Jahrtausendwende noch etlich Lupe - Kopien da durchgejagt. Tadellos.

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Für relativ guten Filmzug muß man die Wickelmotoren der Meo ab ca. 2.000m auf volle Leistung umschalten, also Vorwiderstand überbrücken. Das Öl gegen dünneres austauschen und weniger ins Getriebe, dann passt auch der Bildstand. Ich hab meist ein Gemisch aus FP Öl und WD 40 drin. Ansonsten laufen sie, die Tonpotik ist meist nix berühmtes, für SR uns A über CP's fehlts oft am Frequenzgang, der geht meist bis ca. 10kHz, gibt aber auch bessere. Umrüstung auf 3W LED ist einfach.

Jens

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Ich habe schon einiges mit Meo 5 gespielt und kann nicht sagen, dass die irgendwelche Probleme machen. Nicht mehr als jeder andere Projektor. Mal pflegen sollte man jede Maschine.

Und wenn ihr mehrere Filme spielt, dann nimm doch einfach den Film vom Teller und leg nen anderen drauf, dann reicht auch ein 2er Teller! Ich hab oft Filme auch zwischen Sälen in dieser Art getauscht... kein Problem...

 

Sven

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Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Motoren der Meo - selbst nach entsprechendem Umklemmen des Widerstandes - in der Lage sind 4000 m mit korrektem Filmzug aufzuwickeln. Aufwickeln ja, das streite ich nciht ab, aber ich vermute halt am Ende vile zu locker.

 

Die Projektionsqualität einer Meo ist zwar um Welten besser als die einer TK, aber da Ostprodukt, auch nicht wirklich das Wahre. Der immer mal wieder erzielte hohe Verkaufspreis der Meo 5´s kommt meiner Meinung nach durch die im Vergleich zu den gestandenen Westmaschinen deutlich neueren Baujahre zu Stande. Für 200 Euro guter Preis. Aber bei vernünftiger Betrachtung halt auch nicht mehr.

 

Ein Problem ergibt sich beim Verschrotten der Meo: Kein Geld beim Schrott, da alles nur billigstes Stahlblech (wird allerdings bei der FP auch nciht anders sein).

 

Deutlich positiver Punkt der Meo: Man bekommt auch stark beschädigte Kopien ohne Probleme durch. Wir haben um die Jahrtausendwende noch etlich Lupe - Kopien da durchgejagt. Tadellos.

 

 

Da sieht man ,das ihr keine Ahnung von den Maschinen habt! Alles was aus dem Osten ist, muss eben Müll sein. Armes Deutschland!!

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Bitte mal richtig lesen: Ich betrachte lediglich objektiv. Und daher habe ich die Meo auch gewiss gelobt.

 

Letztes in einem anderen Post habe ich auf die hervorragende Qualität, aber nicht zu Ende gedachte Ausführung des Dresden - Umrollers hingewiesen.

 

Im Bandmaschinen - Forum wird auch lediglich objektiv betrachtet. Da gibt es keine rosarote - Ostbrille. Jemand anders schrieb da zum Beispiel über die unbrauchbare Qualität von Orwo - Kassetten. Ich schrieb irgendwas von "Ab in die Tonne damit". Der nächste schrieb von "wollte ich auch schon sagen". Dann der Nächste "beschreibt alle möglichen Vewendungsmöglichkeiten vollständig".

 

Nachher stellte sich raus, daß Orwo für die qualitativ guten Kassetten das Bandmaterial unter anderem bei BASF zugekauft hat.........

 

Gruß

Martin

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Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Motoren der Meo - selbst nach entsprechendem Umklemmen des Widerstandes - in der Lage sind 4000 m mit korrektem Filmzug aufzuwickeln. Aufwickeln ja, das streite ich nciht ab, aber ich vermute halt am Ende vile zu locker.

 

Problematisch, auch beim 1800m Betrieb nach einigen Jahren, sind die Keilriemen in den Friktionen. Diese beginnen irgendwann durchzurutschen und zerstören sich auf Dauer selbst. Es ist schade, dass dort keine (schmalen) Zahnriemen verwendet wurden.

 

 

 

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Es gab alte Riemen aus weichem Gummi die lösten sich wirklich auf; einmal neue drauf und man denkt nie wieder dran. Das einzige was Probleme macht bei der Friktion sind die Widerstände, die werden heiß und dadurch kann die Grundplatte durchschmoren. Wenn die belastete Seite nach außen gedreht wird passiert das nicht.

 

Selbst Oberingenieur Gv Hochmeister brachte ein Foto der Meo 5 als Beispiel für einen Projektor mit modernem Wickelantrieb.

 

Weiß jemand nebenbei was genaues über die Einstellung der Projektion bei Meopta und die Ersatzteilversorgung vom Werk aus?

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Zum Aufwickeln braucht man nicht unbdingt Zahnriemen und auch keine breiten Zahnriemen, die die Wickelvorrichtung nicht synchron zu den Zahntrommeln laufen müssen. Lediglich dickere solidere Keilriemen reichen vollkommen aus. Der systembedingte Schlupf ist bei Wickelwerken sogar erwünscht.

 

Weiß jemand nebenbei was genaues über die Einstellung der Projektion bei Meopta und die Ersatzteilversorgung vom Werk aus?

 

Du meinst wohl eher Produktion :-) Du kannst dich direkt an Meopta wenden und nachfragen. Wie der aktuelle Stand ist, weiß ich leider nicht. Die aktuelle Internetseite vermittelt den Eindruck, dass das Kerngeschäft nur noch bei optischen Instrumenten für Waffensysteme liegt

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Die neuen MEOs haben Zahnriemen... kann man alles nachrüsten,

wer will kann auch eine neue Siemens-Steuerung einbauen oder

etwas anderes.

 

Ich habe genügend MEOs erlebt, deren Bildstand unglaublich perfekt

war und ist (Bildmaske rausziehen, Optik auf Breitwand, Vorhang ganz auf,

die Perfo steht perfekt). Ich habe natürlich auch schlechte Bildstände auf

der MEO gesehen. Die Tonoptik kann auch ersetzt werden.

 

Etwas nachrüsten, und man hat einen perfekten Projektor mit kleinen

Rafinessen, die man an anderen Geräten vergeblich sucht. Nur ein Direktrevolver

ist eben leider nicht vorhanden...leider leider...die MEO6 hätte ihn gehabt.

 

Ersatzteile sind noch neu zu bekommen.

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Hallo

Jede Maschine hat Vor-und Nachteile. Zur Meo kann ich nichts sagen (nur Hörensagen, nie eine live gesehen, geschweige denn bedient), was ich aber zum Thema Ostprodukt sagen kann: das gibts echte Perlen, zB Dresden-Projektoren. Hohe Fertigungsqualität, langlebig und sinnvoll konstruiert, guter Bildstand auch nach Jahren, einfach zu warten und zu reparieren, nebenbei formschön. Als Nachteil sehe ich das Tongerät, sehr fummelige Umrüstung auf Stereo (du siehst nix, als krasses Gegenbeispiel Bauer Roxy oder auch Klangfilm Europa), Laserumrüstung auch schwierig (aber möglich), Foliensensor nicht gut anzubringen, kein Revolver möglich. Für die damalige Anforderung allerdings quasi eine Punktlandung (abgesehen von der Trommelblende).

Anderes positives Beispiel Simson S50/51: überschaubare und dennoch effektive Technik, alles ist reparabel, ok die Kolben und Zylinder sind nicht beschichtet und halten nicht sehr lange, aber Instandsetzung ist im überschaubaren Rahmen zu machen, der Fahrkomfort ist im Vergleich zu Westprodukten (Kreidler, Zündapp, Sachs) deutlich höher (Sitzbank = Sofa, Motor in Gummi gelagert), hier ist einzig die Gabel zu bemängeln (im Auslieferungszustand zu weich, aber im Gegensatz zum Westprodukt ölgedämpft, neue Wedis und dickeres Öl (mehr davon als im Handbuch steht), evtl neue Gleitbuchsen, wer will noch verstärkte Federn und dann klappts auch mit dem Bremsen - ohne daß die Gabel "stempelt"). An manchen Stellen merkt man die Fertigungsprobleme (fehlende Rohstoffe, große Toleranzen), aber auch die entsprechenden konstruktiven Gegenmaßnahmen, größere und mehr Einstellmöglichkeiten oder auch schnelle Austauschbarkeit, so daß bei kundiger Hand ein mindestens ebenbürtiges Ergebnis erzielt werden kann, bei leicht erhöhtem Wartungsbedarf. Ich bin gebürtig Hesse, aber objektiv und offen, so pauschal kann und darf man "Ostprodukte" nicht abkanzeln!

Gruß

Vogel

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