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133 posts in this topic

Hallo,

 

ich möchte mir eine Super 8-Kamera kaufen, habe jedoch noch keine Erfahrung und nur wenig Wissen darüber. Bei slashCAM gibt es von mir folgenden Thread: http://forum.slashca...s-vt107747.html

 

Ich wurde auf diese Seite "weitergeleitet".

 

Infrage kommende Modelle möchte ich selber abholen und vor Ort testen, um Fehlkäufen aus dem Weg zu gehen.

 

Wie man der Seite 3 des verlinkten Threads entnehmen kann, ist nun die Frage, ob die Nikon R8 infrage käme. Nähere Informationen könnt ihr dem Thread entnehmen, bevor ich mir hier die Finger wund tippe. ;-)

 

Über Ratschläge freue ich mich.

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Danke für den interessanten Link und herzlich willkommen hier im Forum der verrückten Schmalfilmer ;-) Es ist toll, dass es immernoch junge Leute gibt, die unbedingt auf Super8 drehen wollen.

 

Du solltest Dir eine Super8-Kamera mit manueller ASA-Filmempfindlichkeitseinstellung besorgen z. B. von Beaulieu 4008 oder 6008 S.

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Wenn eine Nikon, dann lieber die Nikon R10 :-)

 

Die braucht keine extra Batterie für die Belichtungsmessung und die Optik ist besser.

Auch die oben genannte 4008 in diversen Varianten ist bestimmt gut aber gewöhnungsbedürftig ;-)

Die Nizo 801 Makro (braucht Belichtungsmesser Batterien, die aber per Adapter noch möglich sind)

und die Nizo Professional sind handliche und leicht zu bedienende Kameras wenn sie einwandfrei sind.

Sehr empfehlen kann ich auch noch die Canon Auto Zoom 814 E - die liefert hervorragende Bildqualität.

 

Natürlich hat hier jeder seine eigenen Präferenzen und Lieblinge . . .

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Du solltest Dir eine Super8-Kamera mit manueller ASA-Filmempfindlichkeitseinstellung besorgen

 

Hat jemand schon mal daran gedacht, eine entsprechende Graufilterfolie in den Strahlengang zu montieren? Bei vielen Kameras ist das Bildfenster nur geschraubt, hier könnte man doch etwas dahinter (Auflagemaß nicht verändern) legen? Hat den Vorteil, liegt im Strahlengang - Staub stört nicht und Sucher ist frei.

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Staub kann aber hinter das Bildfenster gelangen. Die eingebauten Tageslichtfilter sind bei nahezu sallen S8-Kameras zwischen Grund- und Variooptik, wo sie vor Staub geschützt sind. Bei der Beaulieu 4008 ZMII befindet sich das Tagesfilter und Klarsichtfiolie hinter dem Bildfenster, wo es oft verstaubt und unschöne Schattenflecken auf den Film wirft.

 

Bei Montage der Bildbühne wird oft das Auflagemaß verstellt, da das Bildfenster mit einem bestimmten Drehmoment angeschraubt werden muss.

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Guest Aaton11

Hallo,

es gibt einfachste Möglichkeiten derartigen Dingen aus dem Weg zu gehen: Ich hab den Filterschlüssel unten am Handgriff deponiert und damit den Filter ausgeschwenkt. Sollte ich je *diesen* Filter nochmal benötigen dann wird er als einschraubbarer Glasfilter angeschafft und wie alle andern am Vario aufgeschraubt. Damit wird gleichzeitig verhindert daß dieser schönen Kamera Rufschädigung die sie nicht verdient hat widerfährt. Dieses und das mal existierende Akkuproblem ist längst gelöst.

Aaton

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diese basteleien sollten von feinmechanikern erledigt werden.

 

für mich ein weiterer punkt, den 200er film nicht zu benutzen, kartoffelgroße körnung schreckt auch ab. der preis ist induskutabel.

 

fuji 50D und der 100er sind die einzigen optionen, für zwei rollen farbfilm pro jahr, um das vor seiner familie noch ohne schlechtem gewissen zu rechtfertigen.

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Hallo,

natürlich kannst du mit diesen Top Modellen anfangen sind ja auch sehr gut.

 

Du könntest aber auch mit einer Canon 310XL starten, die bekommst du für 20-30.- man kann kaum etwas falsch Einstellen, die sind stabil und haltbar, die neuen Filmmaterialien erkennen sie auch halbwegs, zumindest kommt es zu keinen erkennbaren Fehlbelichtungen.

 

Gruß

Stefan

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Du könntest aber auch mit einer Canon 310XL starten

 

Meine Rede...alles andere ist für den Anfang viel zu kompliziert / umständlich / ungewohnt - es sei denn, man hat schon ein bischen Ahnung und Händchen z.b. in Richtung analoger Fotografie

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Hallo,

es gibt einfachste Möglichkeiten derartigen Dingen aus dem Weg zu gehen: Ich hab den Filterschlüssel unten am Handgriff deponiert und damit den Filter ausgeschwenkt. Sollte ich je *diesen* Filter nochmal benötigen dann wird er als einschraubbarer Glasfilter angeschafft und wie alle andern am Vario aufgeschraubt. Damit wird gleichzeitig verhindert daß dieser schönen Kamera Rufschädigung die sie nicht verdient hat widerfährt. Dieses und das mal existierende Akkuproblem ist längst gelöst.

Aaton

 

Du weißt aber schon, dass bei ausgeschwenktem Filter, immernoch eine Klarsichtfolie im Strahlengang der 4008 ZMII sitzt. Auch dort kann sich Staub absetzen. Durch C-Mount gelangt sehr leicht Staub in die Kamera.

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Durch C-Mount gelangt sehr leicht Staub in die Kamera.

 

Wenn man denn das serienmässige Schneider- oder Angenieux-Zoom abschraubt....

Wieviele Prozent der Beaulieu-Filmer nutzen die Wechselobjektiv-Möglichkeit denn wirklich ?

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...ich kenne keinen.

 

das gilt für wechseloptiken im amateurfilm generell. wir hatten das thema vor einigen monaten schon mal, als es um die empfehlung der idealen normal 8 kamera als modell für studenten als einstieg empfohlen werden sollte.

 

Ich habe das einzig bei einer pentaka 8 in betrieb. da hingegen macht es mir großen spaß. ich habe da insges. drei optiken im einsatz.

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Ich nutze die Möglichkeit des Objektivwechsels z. B. um hin und wieder mal Mondkrater zu beobachten.

 

Es ging ja auch nur um die Ursache von Verschmutzungen in der Kamera. Meine alte 4008 ZMII hatte ein stark verschmutzes Filter. Ich habe es damals einfach mit einem Zahnstocher entfernt.

 

Um auf das Thema Super8-Kamera zurückzukommen:

 

Wer heute in die Super8-Materie einsteigen will, sollte wirklich eine semiprofessionelle Super8-Kamera erwerben, denn man muss sich mit der gesamten Thematik befassen und das Medium Super 8 gezielt einsetzen. Dann wird der erste Film garantiert ein Erfolg, weil man verschiedene Faktoren bewusst selbst beeinflusst und sich nicht auf diverse Automatiken wie z. B. automatische Filmempfindlichkeits-, Tages- oder Kunstlichtfilmerkennung verlässt. Wer heutzutage auf Super8 drehen will, der sucht gezielt nach manuellen Einstellmöglichkeiten.

 

Nikon R10 ist sicher toll, aber sie hat weder Zeitraffer, noch manuelle Filmempfindlichkeitseinstellung.

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Hallo,

 

kein Zeitraffer - das wäre schade.

 

Zur manuellen Filmempfindlichkeitseinstellung: schön zu haben, aber ich finde, das wird extrem überbewertet!

Dadurch schränkt sich die Auswahl der Kameras extrem ein. Dagegen gibt es viele gute Kameras mit automatischer Erkennung. Die meisten davon haben dabei auch einen Umfang, der jede gängige Empfindlichkeit mitmacht. Alternativ kann man mit einer Belichtungskorrektur von +/- 1 Blende auch gegen Fehlerkennung gegensteuern.

Ansonsten stimme ich zu: Wer einsteigt, sollte sich schon mit der Materie befassen, und dann anschließend wissen, wo man sich Ungenauigkeiten leisten kann und wobei nicht - für Fehler aus Gleichgültigkeit ist Filmen zu teuer.

Und der Aufwand ist wirklich nicht so groß, einmal für jeden Kassettentyp zu ermitteln, wie die entspr. Kamera das interpretiert. Man muss sich ja sowieso genauer mit der Technik befassen (und das mit den Kerben verstanden haben) und letztendlich mal einen Film zum Probefilmen nehmen, um die Kamera (und deren Belichtungsmessung ansich) zu testen (ung ggf. Fehler zuordnen zu können).

Da ist die Kerbe in der Kassette nur ein kleiner Teil, der aber die Auswahl der in Frage kommenden Kameras deutlich erweitert.

Man braucht nur die Anleitung der jew. Kamera (um die erkennbaren Empfindlichkeitsstufen zu erfahren) und die Tools von Friedemann zum Inspizieren der Kamera und der Kassette - fertig. Dagegen ist es viel schwieriger, auf die Abweichungen der Technik ansich einzugehen, da braucht man dann meist ne Reparatur und die ist aufwändiger als die Anwendung von zwei Pappschablonen...

Mit ein bisschen Vorbereitung stellt sich sowieso meistens heraus, dass es einfacher und unkomplizierter ist und besser funktioniert, als man erstmal denkt.

 

Deswegen kann ich z.B. ohne schlechtes Gewissen auch die "großen" Canons (814 / 1014, mit oder ohne XL-S) empfehlen.

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Zeitraffer wurden bei japanischen Kameras häufiger mit einer Applikation (neudeutsch:"App" ;-) ) über die Einzelbildfunktion realisiert. Das funktioniert auch, wenn man die Teile hat.

 

Die Nikon R 10 hat einen ASA Umfang von 10 bis 400, dass dürfte für die verfügbaren Filme reichen. Meine R10 hat bisher jeden Umkehrfilm "gefressen" (soll heißen, richtig belichtet).

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Die R10 frisst alles und hat dank der +/- 2 Blenden Belichtungskorrektur auch (quasi) eine manuelle ASA-Einstellung.

 

Ich gebe Klaus aber Recht: Der Anfänger sollte eine 310xl bei Ebay kaufen und zwei Kassetten Film dazu. Die eine wird als Testfilm genommen, alles mal durchprobieren, ein Gefühl kriegen, Lichtsituationen ausprobieren. Wenn man die entwicklet und projiziert hat, filmt man die zweite (und alle weiteren) mit genau dieser Kamera ohne Fehler. Aufrüsten würde ich dann ggf. später.

 

Und noch eine Anmerkung: Wer den Aivchrome mit "Kartoffelkorn" betitelt ohne jemals selbst eine Rolle belichtet oder gar projiziert zu haben, disqualifiziert sich komplett. Natürlich hat der Film ordentlich Korn, aber es ist wunderschönes, WELTEN besser als jeder Ektachrome 160 je war. Ohne es selbst ausprobiert zu haben sollte man sich da mit Urteilen zurückhalten, um sich nicht allzu lächerlich zu machen.

 

Übrigens, wie schon öfter erwähnt, ist das "Standardmaterial" mit Sicherheit nicht Avichrome 200D, sondern eines der verbliebenen 50D oder 100D Materialien. Die kosten auch nur 3 bzw. 4 € mehr. Wer allein wegen solcher Summen (und nicht wegen des verfügbaren Lichtes oder des traumhaften Korns) zum 200D greift, der sollte lieber gleich auf Video umsteigen.

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Ich würde den Avichrome 200D gern mal testen. Beim Korn bin ich skeptisch, aber das muss ich erst auf der Leinwand sehen. Interessanter finde ich die Farben.

Aber zuvor muss ich erst noch den letzten Kodak E100D killen ;-)

 

Das Korn kann man ja mit Korn wegsaufen ;-)

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Hier mal ein Statement von Wittner

 

Auf meine Anfrage, ob nicht auch mal der

CHROME V50D, Color Umkehr für DS8 Filmer

in das Programm aufgenommen werden könnte.

 

Wir hatten dies früher mal im Sortiment.

Die Herstellung wurde eingestellt, da es zu wenig Nachfrage gab.

Nichts besteht gegenüber Kodak Ektachrome 100D, solange der noch verfügbar ist.

Zumindest bei den Sonderformaten wie DS8 und D8 (den hatten wir auch mal in V50D)

 

Die Aussage zu dem E100D hat mich echt überrascht aber ich finde den auch sehr gut.

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Die R10 frisst alles und hat dank der +/- 2 Blenden Belichtungskorrektur auch (quasi) eine manuelle ASA-Einstellung.

 

Ich gebe Klaus aber Recht: Der Anfänger sollte eine 310xl bei Ebay kaufen und zwei Kassetten Film dazu. Die eine wird als Testfilm genommen, alles mal durchprobieren, ein Gefühl kriegen, Lichtsituationen ausprobieren. Wenn man die entwicklet und projiziert hat, filmt man die zweite (und alle weiteren) mit genau dieser Kamera ohne Fehler. Aufrüsten würde ich dann ggf. später.

 

Und noch eine Anmerkung: Wer den Aivchrome mit "Kartoffelkorn" betitelt ohne jemals selbst eine Rolle belichtet oder gar projiziert zu haben, disqualifiziert sich komplett. Natürlich hat der Film ordentlich Korn, aber es ist wunderschönes, WELTEN besser als jeder Ektachrome 160 je war. Ohne es selbst ausprobiert zu haben sollte man sich da mit Urteilen zurückhalten, um sich nicht allzu lächerlich zu machen.

 

Übrigens, wie schon öfter erwähnt, ist das "Standardmaterial" mit Sicherheit nicht Avichrome 200D, sondern eines der verbliebenen 50D oder 100D Materialien. Die kosten auch nur 3 bzw. 4 € mehr. Wer allein wegen solcher Summen (und nicht wegen des verfügbaren Lichtes oder des traumhaften Korns) zum 200D greift, der sollte lieber gleich auf Video umsteigen.

 

hier irrst du leider, lieber friedemann. habe, leider einen solchen film belichtet und werde es nicht wieder tun. deine aufregung über meine aussage kann ich gut verstehen. deinen persönlichen angriff schreibe ich dieser aufregung zu.

 

ich würde mich sehr freuen, wenn wir (da schließe ich mich ein) hier zu einem freundlicheren umgangston zurückkehren können.

 

meine entscheidung bleibt nach diesem experiment bestehen. ich filme nur noch mit adox und foma in sw. wenn es farbfilme sein sollen, so z.b. für einen urlausfilm, mit fuji.

 

damit kann ich sehr gut leben und bin relativ zufrieden.

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Nein. Evtl. bin ich dazu bereit, wenn sich meine Enttäuschung gelegt hat. Bei meiner nächsten Bestellung werde ich vielleicht nochmal einen dazu nehmen. Extra bestellen, sicher nicht.

 

Den jetztigen Film bekam ich auch so, von einem anderen 8mm Filmer, der etwas bei Wittner geordert hatte.

 

 

Entwickelt habe ich 6.15 min bei 38.5 Grad. Hast du andere Ergebnisse bzw. einen anderen Temperaturvorschlag? (ach ja, ich spreche von Tetenal E6 3 Bad).

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Normentwicklung ist genau richtig. Nass ist alles blau, getrocknet ist er dann ganz normal.

Was genau magst du an ihm nicht? Korn? Gradation? Farben?

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