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681 Beiträge in diesem Thema

http://www.youtube.com/watch?v=508MHvMGWEg

 

67341.jpg

 

Fand die Doku (2004, 90 Minuten) von Wendy Apple über den Filmschnitt sehr informativ und unterhaltsam. Sie zeigt alles über den Filmschnitt, von der Geschichte bis zur Gegenwart - den Beruf Cutter in Hollywood - die Macht des Frames usw. Anschaulicher als so manches Filmbuch!

 

Für mich war die Erklärung neu, warum früher fast nur Frauen als Cutter angestellt waren und Männer erst mit dem Tonfilm Einzug als Cutter in Hollywood hatten (Stichwort: Niedriglöhne).

Zu Wort kommen: Walter Murch (schneidet nur im stehen), Zach Staenberg, Sean Penn, Martin Scorsese, Quentin Tarantino, Steven Spielberg, James Cameron, Ridly Scott, Wes Craven, George Lucas, Joe Dante, Thelma Schoonmaker und noch viele andere.

 

Diese Doku liegt auf Bluray in 1080p und 5.1 Audio (englisch mit deutschen Untertitel) als EXTRA vor: BULLIT mit Steve McQueen.

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Saul Bass - Title Champ

 

 

Saul Bass ist einer der großen amerikanischen Grafikdesigner des 20. Jahrhunderts. 1936 erhält Saul Bass ein Stipendium für die Art Students League in New York. 1944-1946 studiert Saul Bass am Brooklyn College. Er ist in New York als freier Grafiker für Werbeagenturen und Firmen tätig, unter anderem auch für Warner Bros. 1946 geht Saul Bass nach Los Angeles, wo er ebenfalls als Grafiker arbeitet. 1952 hat er ein eigenes Büro (ab 1955 als Saul Bass & Associates. In den 1950er Jahren gestaltet Saul Bass Vorspann und Plakate für zahlreiche Filme und revolutioniert die Trickfilmgrafik und die optischen Aufmacher der Filmwerbung. Saul Bass entwickelt eine vereinfachte und symbolische Designsprache, die bildhaft alle wesentlichen Elemente eines Films kommuniziert. Er entwirft visuell wirkungsvolle und emblematische Film-Plakate. Den ersten Auftrag erhält Saul Bass 1954 von dem Regisseur Otto Preminger für die Gestaltung der Titelsequenz seines Films "Carmen Jones". 1955 folgen Aufträge für Robert Aldrich und Billy Wilders Film "The Seven Year Itch". Ebenfalls 1955 gestaltet Saul Bass den Vorspann für Premingers "The Man with the Golden Arm", der zur absoluten Sensation wird. Saul Bass wird zum maßgeblichen Titel-Gestalter für Hollywood. Unter anderem ist Saul Bass für Alfred Hitchcock ("Vertigo", "North by Northwest", "Psycho") tätig, ab 1960 für Stanley Kubrick ("Spartacus", "Shining"), ab 1990 für Martin Scorsese ("GoodFellas", "Cape Fear", "The Age of Innocence", "Casino"), 1993 entsteht der Vorspann für Steven Spielbergs "Schindler's List". 1991-1996 gestaltet Saul Bass auch die Plakate für die Verleihung des Academy Awards. Neben seinen Arbeiten für Hollywood ist Saul Bass auch als Berater für die Corporate Identity zahlreicher Firmen tätig, unter anderem United Airlines, AT&T, Minolta, Esso, BP, Continental Airlines, deren Firmenlogos er ebenfalls gestaltet.

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Hier gibt's was von Pro8mm zum Thema "Filmwahl" (die ersten beiden Videos scheinen identisch zu sein - nur daß das eine auf Youtube und das andere auf Vimeo liegt):

(Beim letzten Beispiel scheint es sich um ORWO UN54 zu handeln. Man beachte übrigens den herausragenden Film bei ca. 0:30! Auf der Pro8mm-Seite gibt's sonst zu jedem Filmtyp auch noch einzelne Beispielvideos.)

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Ex-Mitglied Aaton11

Hier gibt's was von Pro8mm zum Thema "Filmwahl" (die ersten beiden Videos scheinen identisch zu sein - nur daß das eine auf Youtube und das andere auf Vimeo liegt):

(Beim letzten Beispiel scheint es sich um ORWO UN54 zu handeln. Man beachte übrigens den herausragenden Film bei ca. 0:30! Auf der Pro8mm-Seite gibt's sonst zu jedem Filmtyp auch noch einzelne Beispielvideos.)

 

 

Hallo,

ich würde es als problematisch ansehen, den Charakter von (Farbumkehr-) Film an Hand von Videos zu beurteilen. Friedemann ist besonders angetan von Fuji Provia. Sehr guter Film ohne Zweifel aber mir fiel die überraschende Neutralität des Materials auf. Erinnert stark an Agfa. Das aber könnte problematisch werden wenn das Material als Schmalfilm zum Einsatz kommt. Sehr viele Leute "lieben es bunt". Bei Schwarzweiß hat der Simon sicher recht wenn er klaren Träger bevorzugt. Ich hab aber Schwarzweißfilme mit grauem Träger von denen ich sehr beeindruckt bin. Besonders trifft das auf den Tri X zu in Super-8.

Manfred

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Chacun à son goût (Jeder nach seinem Geschmack)

 

Womit ich meine Mühe habe, ist die große Lichtempfindlichkeit heutiger Filme in der Hand der Amateure.

200-ISO-Farbenfilm bei etwa 1/40 Sekunde Belichtungszeit führt zwangsläufig zu Blenden 16 und kleiner. Man greift zum Graufilter. Im Reflexsucher wird’s finster. Das ist doch doof.

 

Der Amateur verhält sich ja weitestgehend passiv gegenüber den Lichtverhältnissen. Er geht sogar mit dem Wunsch ans Motiv, daß die Sonne prall scheine. Das war den Filmherstellern immer bewußt, so daß zum Beispiel Kodachrome in den Schmal- und Kleinfilmformaten nur bis 40 ISO Empfindlichkeit angeboten wurde. Schwarzweißmaterial gab es, auch in Doppelacht, bis 400 ISO. So hoch empfindlicher Film wird bei wenig Licht eingesetzt, in Verhältnissen, wo auch Mischlicht vorhanden ist. Fomapan R mit 100 ISO ist daher für Aufnahmen in der Nacht prädestiniert, wo starke Kontraste vorkommen, die er in der Projektion schön bringt. Bei bedecktem Himmel, wo Grau in Grau herrscht, fordert er fotografisch reizvolle Motive.

 

Berufsleute gestalten die Bilder durch. Dazu gehört eine bestimmte, buchstäblich bestimmte Schärfentiefe, Ausdehnung der Schärfe. Man hat eine Zielblende, zum Beispiel f/5.6, und leuchtet die Szenerie aus, bis an Hand des Belichtungsmessers die wiederum bestimmten Motivteile die passende Beleuchtungsstärke haben. Es wird ja auch und gerade draußen unter der prallen Sonne nicht selten mit Gewebe und Folie gedämpft und aufgehellt. Weit verbreitet ist bei Berufsproduktionen Negativfilm von 250 ISO. Die Arriflex ist meistens mit dem Verschlußöffnungswinkel 172,8 Grad eingerichtet. Dieser Winkel paßt zum 50-Hertz-Netz und HMI-Lampen. Die Panaflex ist eher auf 180 Grad eingestellt im 60-Hertz-Netz.

 

Man kann mit gutem Gewissen auf Grauträgerfilm aufnehmen und ihn umkehren (lassen). Es lassen sich immer noch Duplikate oder Kopien auf Film mit farblosem Träger herstellen, zumindest in den Formaten 16 und 9,5. In Doppel-8 und DS-8 muß man selber kopieren. Kahl liefert Positivfilm mit der entsprechenden Perforation. Je einen Abschnitt vom Anfang und vom Ende einer Portion muß man unter der Meßlupe untersuchen. Wenn die Perforationsmaße stimmen, stimmen sie zu 99,9 Prozent auch durch die Rolle.

 

Man kann auch auf Positivfilm aufnehmen. Im Sonnenlicht kann man mit 8 bis 10 ISO Empfindlichkeit rechnen, einfach nur für UV, Violett und Blau. Positivfilm kann man auch umkehrentwickeln. Es kommt auf Proben an.

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Earth Vs. The Flying Saucers.

Ein Film von 1956 in schwarz/weiß gedreht. Nun hat ein amerikanisches Unternehmen diesen Film im Auftrag von Sony koloriert, Frame für Frame.

 

Das Ergebnis ist für mich wirklich überraschend, der Film gewinnt durch die Farbe mehr an Ausdruck. Ray Harryhausen (2013 gestorben, 93 Jahre) hat auch jede Szene persönlich farblich abgenommen, das kann man in den Zusatzinfos dieser BD sehen.

 

Hier im Youtube das Ergebnis:

 

 

 

Hier der Film im Original SW und in voller Länge: http://www.veoh.com/...lying Saucers )

 

ray_harryhausen_with_the_kraken_by_kriegdersterne77-d52v733.jpg

 

The Harryhausen Chronicles:

 

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Bei diesem Thread würde ich eine Seite einfügen, die normalerweise wohlbekannt sein sollte:

 

www.filmtechnik-online.de

 

Hier findet man von Stefan Neudeck reichlich Tipps für den sicheren Umgang mit 16mm-Kameras, also wie man Tests durchführt, wie man Fehler einkreist, wie sich Belichtungszeiten zur Bildgeschwindigkeit verhalten. Dabei in feinstem End90er-HTML gehalten, während übrigens das Forum einer weiteren Infoportalseite gewichen ist und die Seite über Stefan Neudeck selbst mal grundlegend überarbeitet wurde. Nun gibt es auch Videotipps, aber auch Schmalfilm wird tangiert. Vielleicht setzt er sich auch noch mal an eine Optimierung seiner "Datenblattsammlung" ran.

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Kamerafahrten schnell gemacht.... auch für S8 ;-)

 

 

Das ist ja echt total simpel aber wirkungsvoll - ein bischen muss man den Dreh (bzw. den Schwenk) aber wohl schon raushaben, damit es wo wirkt wie die subjektiven Kamerafahrten bei Hitchcock.

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Das ist ja echt total simpel aber wirkungsvoll - ein bischen muss man den Dreh

(bzw. den Schwenk) aber wohl schon raushaben, damit es wo wirkt wie die subjektiven Kamerafahrten bei Hitchcock.

 

Und wenn nicht ... landet die geliebte Kamera halt im Pool ... ;-)

 

Trotzdem eine tolle Idee - ich werde das mal ausprobieren ... platsch ... crash ...

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