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F. Wachsmuth

Seltenes Filmmaterial

153 Beiträge in diesem Thema

Das Nachbauen ist weniger das Problem als das Alter (und das Alterungsverhalten) der Gevachrome-Filme.

Genau wie bei K14: Prozess nachbauen geht, aber die Filme sind alle massiv überlagert, und gerade unentwickelter Kodachrome altert überraschend schlecht.

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Am 11.6.2018 um 18:53 schrieb Mich:

Oder noch allgemeiner und naiver nachgefragt: Wurde E-6 nachher nur übernommen, um einer Norm zu entsprechen oder hatte E-6 gegenüber den alten Verfahren noch weitere, durchschlagende Vorteile ?

Der durchschlagende Vorteil ist, dass E6 für wirklich alle Filme identisch ist. Beim Agfa/Orwo-Verfahren hatte jeder Hersteller einen leicht anderen Prozess. Zusätzlich hatte man auch noch bei jedem Film eines Herstellers individuelle Erstentwicklungszeiten.

Durch die niedrige Temperatur waren die Zeiten ungleich länger als bei E6. E6 arbeitet mit chemischer Umkehrung statt Zweitbelichtung, das macht den Prozess einfacher. E6 6-Bad dauert 32min., Orwo E9166 (Durchlaufprozess) fast eine Stunde.

Der Gevaert-Prozess ist ungleich kürzer als Agfa/Orwo, da die zweistufige Fixierung genutzt wird, statt endlos lange zu wässern. Auch die einzelnen Badzeiten sind erstaunlich kurz. Hier gilt nicht das Argument des längeren Prozesses gegenüber E6.

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