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marktgerecht

Spioloses Ticket

50 posts in this topic

Also, rein rechtlich:

 

Online über z.B. Kinoheld gekaufte Tickets MÜSSEN an der Kasse ausgedruckt werden, auf SPIO-Eintrittskartenpapier!

Ausnahme: Man hat Kassensoftware von Compeso

Nicht abgeholte über z.B. Kinoheld gekaufte Tickets zählen NICHT für die "no-show"-Regelung!

Ausnahme: Man hat Kassensoftware von Compeso

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Das stimmt so nicht! Maßgeblich bei kinoheld etc. ist das zu Grunde liegende Kassensystem, in unserem Falle Cinetixx und hier ist eine Bescheinigung des Kassensystemherstellers nötig, dass man sich in der Evaluierungsphase befindet. Die gibt es aber und liegt dem VdF auch vor.

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@daveangel

 

Sorge Nr. 1 wird davon abhängen, wie gut/schlecht ein Platz in diesen "vorderen" Reihen tatsächlich ist ... wir haben auch einen Saal mit 6 Reihen und 65 Plätzen. Da ist Reihe 3 eigentlich die beste und verkauft wird auch online Reihe 2 problemlos bei uns. Wenn man sich bisher von zuhause aus überhaupt nicht darauf verlassen konnte, wo man denn sitzt, wäre das zukünftig auch ein Anreiz, der sogar Besucher bringen könnte und dadurch frühzeitig die Plätze wirklich fix verkauft werden. Ein ganz anderes Problem, das weiter oben schon mal angesprochen wurde, sind die Reservierungen bzw. die Abholquote/-moral. Wenn ein Saal als voll erscheint, obwohl er es nicht ist, hat man natürlich gerade in kleinen Sälen irrsinnige Probleme.

Das wurde bei uns nebenbei auch vor längerer Zeit behoben, als wir die Reservierungen umgestellt haben und diese zwar noch anbieten quasi als "Ticketgarantie" aber nur mehr in ein Kontingent buchen, das im Saal erst mal gar nicht auftaucht und nach Erfahrungswerten auch "überbuchbar" wäre. Wo sich der Sitzplatz dann befindet, entscheidet sich erst zum Kaufzeitpunkt=Abholzeitpunkt. Hat nebenbei auch behoben, dass 100 Leute mit Reservierungen gleichzeitig 30 Sekunden vor Abholfrist zur Tür reinstürmten und natürlich immer die Kasse schuld war, dass dies dann nicht funktionieren konnte. Jetzt gilt: je früher die Abholung der Reservierung, desto besser der Platz :-)

 

Zu Sorge 2: Ist eine Sache der Einstellung. Wir machen bei uns 45 Minuten vor der Vorstellung das Webticketing zu... hat sich noch nie jemand negativ dazu geäußert. (Dann können ein paar abgebrochene Buchungen oder so noch rausfliegen und die letzte halbe Stunde ist der Verkauf der Kasse vorbehalten (und dem Automaten im Foyer um wirklich genau zu sein.)

 

Sorge 3 wurde ja schon angesprochen - sehe ich persönlich als nicht gegeben an.

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P.S. Reservierungen ...

 

Diese ganz abzuschaffen hat natürlich den gleichen/ähnlichen Effekt, wie auch schon vorgeschlagen.

Richtig ist, dass man mit e-ticketing einenPlatz natürlich verkauft haben will und nicht reserviert und möglicherweise unnütz blockiert. (Es sei denn, man hat eine so große Platzkapazität und allgemein eine eher niedrige Auslastung, als dass hier Probleme auftreten könnten)

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Mit kinoheld etc. habe ich mich nun noch nie wirklich befaßt, weil ja für uns kein Bedarf mehr besteht ...

Werden die Tickets von den externen Anbietern direkt ins eigene Kassensystem übernommen, oder separat abgerechnet. Wenn eingepfelgt, dann wohl in der Form Anzahl x Ticketkategorie = Umsatz und für alle weiteren was/wann/wie-Abrechnungsfragen oder AK-Fragen wäre dann der externe Anbieter zuständig?

 

Compeso ist ja nun ein echtes Kinokassensystem und behält halt sämtliche Daten beisammen und IN-House.

 

Grundsätzlich zum e-Ticket:

Die Berechtigung zum Kinobesuch geht vom Spio-Papierticket über in einen Datensatz. Jegliche physischen / vorzeigbaren Informationscontainer referenzieren letztendlich bloß auf diesen Datensatz. Das kann ein QR-Code mit der (verschlüsselten) Ticketnummer auf einem Handy oder der Watch, als Mail ausgedruckt, als PDF-Ticket zu Hause ausgedruckt, an der Kasse auf ein Ticket (oder zur Not auch Bon-Papier) gedruckt oder letztendlich sogar möglicherweise bloß die vom Besucher auf einem Notizzettel notierte Ticketnummer sein.

 

Also Cinetixx ist auch ein echtes Kassensystem :-D

Man muss hier unterscheiden: kinoheld ist technisch nur ein weiteres Terminal, das auf die selbe Datenbank zugreift wie die Barkasse im Haus. Dementsprechend gelten alle Beschreibungen für den revisionssicheren Datensatz oben für Compeso uneingeschränkt auch für Cinetixx. Ob ein Ticket über kinoheld, cinepass, den eigenen Onlineshop von Cinetixx oder alternativ bar an der Kinokasse verkauft wurde, macht dann technisch überhaupt keinen Unterschied mehr. Die Systeme funktionieren zusammen wie die Einzellösung von Compeso.

 

Ich kann z.B. auch ein kinoheld-Ticket über die Ticketnummer (nach Einlösung, vorher sieht man nur die Buchungsnummer in der Kasse) bei Bedarf stornieren und dem Gast den Betrag dann bar auszahlen.

 

An dieser Stelle bin ich froh, das Cinetixx sozusagen ein "Kassensystem in der Cloud" ist. Erlaubt es einem eine enorme Flexibilität, wo andere Lösungen nur in House funktionieren und man ggf. Schnittstellen für den externen Zugriff schaffen muss.

Edited by tomas katz (see edit history)

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Das wurde bei uns nebenbei auch vor längerer Zeit behoben, als wir die Reservierungen umgestellt haben und diese zwar noch anbieten quasi als "Ticketgarantie" aber nur mehr in ein Kontingent buchen, das im Saal erst mal gar nicht auftaucht und nach Erfahrungswerten auch "überbuchbar" wäre. Wo sich der Sitzplatz dann befindet, entscheidet sich erst zum Kaufzeitpunkt=Abholzeitpunkt. Hat nebenbei auch behoben, dass 100 Leute mit Reservierungen gleichzeitig 30 Sekunden vor Abholfrist zur Tür reinstürmten und natürlich immer die Kasse schuld war, dass dies dann nicht funktionieren konnte. Jetzt gilt: je früher die Abholung der Reservierung, desto besser der Platz :smile:

 

Interessanter Ansatz, danke für den Input!

 

Zu Sorge 2: Ist eine Sache der Einstellung. Wir machen bei uns 45 Minuten vor der Vorstellung das Webticketing zu... hat sich noch nie jemand negativ dazu geäußert. (Dann können ein paar abgebrochene Buchungen oder so noch rausfliegen und die letzte halbe Stunde ist der Verkauf der Kasse vorbehalten (und dem Automaten im Foyer um wirklich genau zu sein.)

 

Ja, das ist wohl sinnvoll -- in der "Crunchtime" das Onlineticketing schließen. Auf der anderen Seite können so die Leute in der Schlange nicht mehr spontan übers Handy kaufen, was ich als Kunde ja doch ziemlich super fände :-) Wie man’s macht, es fühlt sich alles noch nicht so 100%ig richtig an. Eine spannende und interessante Entwicklung…!

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@ tomas katz:

 

Sorry - mein "In-House" war vielleicht etwas unglücklich formuliert. Gemeint war eher sowas wie "alles beieinander und ohne Ticketdatenverarbeitung durch weitere externe Anbieter" ...

Und Cinetixx ist natürlich ein Kassensystem (egal wo es "läuft"). Das hatte ich auch nicht verneint, sondern nur festgestellt das Kinoheld für sich eben keines ist, sondern eben ein "Aufsatz" wie beschrieben.

 

Mir liegt es auch fern hier für irgendwelche Systeme Partei zu ergreifen oder dafür werben zu wollen.

Es geht mir eigentlich ausschließlich um die Frage "Was bedeutet e-ticket, wie funktionierts, welche Vorteile kann es haben und wie gehen wir im Kino allgemein mit den einhergehenden Veränderungen um?".

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Auf der anderen Seite können so die Leute in der Schlange nicht mehr spontan übers Handy kaufen, was ich als Kunde ja doch ziemlich super fände :smile:

 

Wie der Kunde davor - der das möglicherweise mitbekommt - finden könnte, lassen wir dann aber auch mal dahingestellt. ;-)

 

Da stellen sich durchaus an manchen Stellen plötzlich ganz neue Fragen nach "Fairness oder Gerechtigkeit".

 

Bei uns in Bezug auf diese angesprochenen "offenen Reservierungen" im Übrigen auch ... wir haben z.B. nicht grundlos bloß noch eine einzige zentral auf bis zu drei Kassenplätze zulaufende Kassenschlange. Sonst könnte sofort wieder Gemaule aufkommen, wenn an einer Kasse ein Kunde vorne nicht weiß, was er will oder er sich eine Kundenkarte ausstellen lassen will, was halt auch etwas länger dauert, als ein Ticket zu verkaufen. Dann könnte ja ein anderer in der anderen Schlange seine Reservierung früher abholen und besser sitzen, obwohl er sich später angestellt hat ...

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Entschuldigt wenn ich dieses Uralt Beitrag wieder ausgrabe. Thematisch passt es aber. Vielleicht kann mir jemand was zu den aktuellen Bestimmungen bzgl. der Tickets sagen. Aktuell haben wir noch Rollenkarten mit Spio Siegel. Wenn wir z.Bsp. auf Cinetixx wechseln würden, braucht es da auch Karten mit Spio Siegel oder hat sich das zwischenzeitlich erledigt weil alles in einer Datenbank gespeichert wird? Ich frage deshalb, wenn wir mehrere Kinos neu bestücken müssten, käme es uns ja billiger da wir nur noch ein Kartenmotiv drucken müssten. Sachen wie Telefon, Anschrift oder Ticketnummer würde dann erst mit dem Ticketverkauf aufgedruckt. Oder ist immer noch alles beim alten? Pro Kino ein Kartensatz inkl. Siegel und Nummern?

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Soweit mir bekannt, wird das alles vom Drucker aufs Ticket gedruckt. Du läßt dir Vordrucke nur mit deinem Kinonamen machen und den Rest erledigt das Kassensystem: Vermutlich gehen auch komplett nackte Tickets und alles wird gedruckt, halt nur in S/W.

Jens

  • Like 1

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vor 13 Stunden schrieb Thorwal:

Entschuldigt wenn ich dieses Uralt Beitrag wieder ausgrabe. Thematisch passt es aber. Vielleicht kann mir jemand was zu den aktuellen Bestimmungen bzgl. der Tickets sagen. Aktuell haben wir noch Rollenkarten mit Spio Siegel. Wenn wir z.Bsp. auf Cinetixx wechseln würden, braucht es da auch Karten mit Spio Siegel oder hat sich das zwischenzeitlich erledigt weil alles in einer Datenbank gespeichert wird?

 

Hat sich, wie @Jensg ja schon geschrieben hat, erledigt.

Voraussetzung ist natürlich, dass Du ein zertifiziertes Kassensystem hast - und das ist bei Cinetixx (und einigen anderen) der Fall.

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Cinetixx - und eigentlich alle etablierten Kassensysteme - sind mitlerweile zertifiziert, so dass das SPIO-Siegel nicht mehr erforderlich ist. Cinetixx führt als Ersatz eine interne VdF-Nummer pro verkauftem Ticket, zusätzlich zur zentralen Ticketnummer. Man kann den Kartenaufdruck so konfigurieren, dass auch der Kinoname mit gedruckt wird. Welche Vorgaben es diesbezüglich vom VdF gibt, müsst Ihr am besten dort erfragen, für den Druck dann z.B. Beckerbillett.

 

Preislich macht es keinen Unterschied, ob man Tickets mit oder ohne SPIO-Nummer herstellen lässt.

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vor einer Stunde schrieb tomas katz:

Preislich macht es keinen Unterschied, ob man Tickets mit oder ohne SPIO-Nummer herstellen lässt.

 

Eventuell doch, weil man ja nicht mehr auf eine von der SPIO zugelassene Druckerei angewiesen ist.

(Wobei ich doch wieder bei Beckerbillet bestellt habe - immerhin ist die Qualität da bekannt und gut.)

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Danke auch an @tomas katz und @macplanet für die Zusatzinfos. Der Gedanke dahinter war tatsächlich das man nicht auf die bekannten Druckereien zurückgreifen muss. Auch wenn deren Qualität unbestritten gut ist.

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Auf den Preis Einfluss hätte ja hauptsächlich das Aufdrucken der SPIO-Nummern (das Siegel kostet m.W. nix extra, weil in der Druckvorlage mit drin) und zumindest bei Beckerbillett hat das keinen Einfluss (mehr).

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vor 5 Minuten schrieb Thorwal:

Danke auch an @tomas katz und @macplanet für die Zusatzinfos. Der Gedanke dahinter war tatsächlich das man nicht auf die bekannten Druckereien zurückgreifen muss. Auch wenn deren Qualität unbestritten gut ist.

 

Weitere Zusatzinfo, weil's eventuell nicht automatisch klar ist: Die Karten müssen auch nicht mehr auf dem Rohling nummeriert sein - die SPIO-konforme Nummerierung wird durchs Kassensystem aufgedruckt.

Nicht ganz klar ist für mich bisher, ob Storno-Karten weiter aufgehoben werden müssen - ich würde behaupten, dass das nicht der Fall ist, aber wir heben sie vorerst weiter mit den Kassenberichten auf.

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Das war mir schon klar und ist auch ein großer Vorteil da nicht für jedes Kino separate Kartensätze bestellt werden müssen. Dadurch steigt die Gesamtauflage was sich auch beim Preis bemerkbar macht.

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Gibt es denn dann noch besondere Anforderungen an den Drucker und das Papier? Oder ist dann prinzipiell jeder bessere Etikettendrucker geeignet?

Ich frage wg. der mobilen Einsätze, die Spio-technisch immer eine kleine Herausforderung sind, will man nicht jedesmal den sperrigen Boca-Drucker mitschleppen...

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Hallo,

meinen Infos nach reicht ein normaler Kassenbondrucker. Ist zwar nicht so schön, aber das muss jeder für sich entscheiden wie wertig die Tickets gestaltet werden sollen.

 

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Man könnte noch weitergehen und einen billigen Kassenbondrucker anschließen und darauf die Karten ausdrucken. Hat meiner Meinung nichts mehr mit einer Kinokarte zu tun, aber dass muss jeder selber wissen. Cinetixx kann mittlerweile auch Logos in die Druckvorlage einpflegen. Theoretisch könnte man nur mit Blanko Karten arbeiten.  

 

Die Stornofrage hatte ich bei der Umstellung an die SPIO gestellt. Antwort: "Prinzipiell müssen bei zertifizierten Kinokassensystem die stornierten Tickets nicht mehr aufgehoben werden, da die Storni revisionssicher im Kassensystem hinterlegt sind. Aber zu Ihrer eigenen internen Überprüfung empfehlen wir die Belege aufzubewahren.  (Anbei einen Stornierungsempfehlung des VdF)"

 

 

 

Best Practice Stornierungen.pdf

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Am 8.4.2019 um 12:10 schrieb macplanet:

 

Weitere Zusatzinfo, weil's eventuell nicht automatisch klar ist: Die Karten müssen auch nicht mehr auf dem Rohling nummeriert sein - die SPIO-konforme Nummerierung wird durchs Kassensystem aufgedruckt.

 

Zumindest wenn man Ticketdrucker mit geschlossener Kartenaufbewahrung nutzt ist zumindest eine interne Nummerierung echt praktisch um abzuschätzen, wann die Karten alle

sind, man kann die ja trotzdem auf mehrere Häuser aufteilen. 

Wir haben erst seit letztem Jahr ein Kassensystem und haben daher die Karten dafür von vornherein SPIO frei gehabt und uns für das Design einmal vom VdF das okay geben lassen, wir verwenden die auch für unterschiedliche Häuser. 

 

Wenn man zu einer nicht SPIO zertifizierten Druckerei geht, sollte man vorher genau abklären ob die wissen, was sie bedrucken, insbesondere welche Steuermarkierungen erforderlich sind. 

 

 

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Da kann ich den Aussagen bisher nur zustimmen.

Ein spioloses Ticket wird mit einer vom VDF angeforderten Sequenznummer bestückt.

Eine fortlaufende Nummer macht meiner Meinung nach aber dennoch Sinn, da man seinen Kartenstapel weiterhin im Auge haben kann.

Wenn man auf eine alternative Druckerei zurück greift, sollte man aber vorher klären wie es mit der Blackmark auf der Rückseite des Tickets aussieht.

Gedruckt werden kann wie oben genannt auf einem Etiketten Drucker oder auf einem Bondrucker. Das hängt allerdings von der Zertifizierung ab. 

Alle gängigen Kassensysteme sollten das aber können.

Die Informationen die auf das Ticket aufgedruckt werden, werden vom VDF vorgegeben. Am besten mal mit dem Anbieter des Kassensystemes sprechen, die sollten da Informationen haben.

 

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