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SILENTBOB

SONY DOPPELPROJEKTION IM CINECITTA DELUXE1

90 Beiträge in diesem Thema

Übernimmt dann bei 2D jeder Projektor 1/4 des Bildes oder leuchten die alle übereinander?

 

Die Projektoren arbeiten wirklich nur mit den Dampflampen und nicht Xenon, schon recht merkwürdig wie da die 60k Lumen entstehen.

 

Bei Gebäudemapping oder ähnlichen Veranstaltungen ist das ja sinnvoll mit so vielen Projektoren zu arbeiten, aber im Kino ist das meiner Meinung keine gute Idee, da man viermal so viele Fehlerquellen wie davor hat und auch vier Geräte gewartet und gepflegt werden müssen.

 

Halte schon von der Doppelprojektion bei S3D nicht viel, da man die Bilder nur schwer deckungsgleich bekommt und zwei Fehlerquellen hat.

War letzte Woche im IMAX und da war irgendwo Schmutz auf dem Sensor oder gar in der Optik, was in einem störenden dunklen Fleck doch recht deutlich zu sehen war. Gerade bei 3D sieht man das dann noch mal deutlicher und ärgert sich über 18 Euro für das Ticket ausgeben zu haben.

Dann doch besser gleiche ein Projektor mit Laserlichtquelle.

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@THHOFMA: Dabke für die Info. Muss ich mal wieder nach Nürnberg..

 

@Valentino: Bei 3D mit 2 Projektoren müssen diese nicht soo deckungsgleich sein, darf nur kein großer Höhenversatz drin sein.

 

Bei 4 Projektoren, 2 pro Auge, wirds dann natürlich anspruchsvoll..

 

Bei den Sony Projektoren würde ich gerne wissen wie da der automatische Konvergenzabgleich zwischen den Projektoren funktioniert.

 

Wir waren erst in einem neuen Dolby Cinema, da funktionierte das wohl noch nicht so wirklich. Da hängt ne Kamera im BWR die das automatisch machen sollte...

Im 2D Vorprogramm war da aber ein Versatz von mehreren Pixeln seitlich..

Beim 3D Hauptfilm spielte das aber keine Rolle.

 

 

Und vo welchem IMAX sprichst du? Die neuen HABEN alle Laserlichtquellen (Karlsruhe, Sinsheim, Berlin)

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Die Konvergenz wird bei den 515/510DS Systemen auch über eine Messkamera und eine digitale Korrektur erreicht. Scheint nach allem was man sehen kann sehr gut zu funktionieren. Wie gut, sprich, wie 4k das beim DoppelDS noch ist, keine Ahnung.

 

Sieht nach ziemlichem Overkill aus, ist aber wohl immer noch deutlich preisgünstiger als ein Barco Laser, und beim Kontrast auch in 3D einigen anderen Lösungen überlegen. 4 Projektoren erhöht natürlich auch das Ausfallrisiko der einzelnen Komponente, aber da die übereinander projizieren und keine Funktionsabhängigkeit von einem einzelnen System (ausser Server/Mediablock) entsteht eben auch eine Ausfallredundanz, sowohl bei Lampen, als ggfs. auch ganzen Projektoren.

 

Falls jemand von Sony mitliest - werden auch bei den DoppelDS Systemen alle Projektoren aus einem einzigen Mediablock versorgt, oder sind das dann zwei timecodeverkoppelte DS Systeme mit jeweils einem Server/Mediablock pro Projektorpaar?

 

- Carsten

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Achso, digitale Korrektur, da geht dann natürlich die Auflösung flöten. Ich nehme an dass die für flat und scope auch nicht hin und her zoomen sondern dann entspreched letter- oder pillarboxed spielen?

So sei es zumindest im Dolby Cinema.

Und ich nehm an im IMAX auch. Wobei da dann mglw. auch noch der Vertikalanamorphot dauerhaft davor ist?

Ich hoffe ich kann bald mal in Sinsheim in den BWR und mir das anschauen.

 

Achja, Dolby verwendet übrigens auch screen shaker wie Imax gg. den speckle Effekt.

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Ja, ohne shaker geht da gegenwärtig immer noch nix. Obwohl man sich die bei der installierten Endstufen- und Lautsprecherleistung eigentlich auch sparen können müsste...

 

Heute wieder relativ viel Laser im Cinedom 4 gesehen. Ja, sicher, Klagen auf hohem Niveau, aber in hellen Bildteilen ist das schon störend, ebenso wie im IMAX auf den Silberbildwänden.

 

- Carsten

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Guten Morgen zusammen,

 

Ja, jemand von Sony liest mit... ;-)

 

@carstenk: Alle 4 Projektoren werden von einem Server versorgt, dazu je ein Mediablock pro Projektor (letzteres also wie beim normalen DS). Und 100 % "flickr-free"! Bin nachher auch in Köln, hoffe, wir sehen uns!?

 

@audiohobbit: Nein, es geht eben keine Auflösung verloren! Unsere SXRD-Panels in der 500er-Serie haben mehr als 4K-Auflösung, also werden die Projektoren bei der Installation zunächst rein optisch / mechanisch im Rahmen des Lens-Shifts aufeinander abgeglichen, nur den Rest erledigt das Auto-Alignment-System: also "echtes" 4K in voller Auflösung und, wie hier schon gesagt, bei einem Kontrast, bei dem man den Unterschied auch deutlich sehen kann.

 

@Valentino: nach Nürnberg fahren, sehen und STAUNEN! :mrgreen: In Verbindung mit dem kleinen Vive-Audio-/ Atmos-System im Cinemagnum wird selbst ein Gurkenfilm (sorry!) wie "Independence Day 2" zum Erlebnis.

 

Einen schönen Tag allerseits

 

Oliver

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Ich will nur Haare spalten - aber wenn in jedem Projektor ein eigener Mediablock benutzt würde, dann müssten die Verbindungen zwischen den Projektoren doch nicht 'gesichert' sein, was sie aber laut Beschreibung doch sind? Weil, dann würden doch verschlüsselte Daten über diese Verbindungen laufen, oder? Beim 320er Dual System mit dem Doremi Mediablock war die Verbindung zwischen den Projektoren doch ein unverschlüsseltes LVDS, und deswegen waren die secure harnesses dazwischen notwendig.

 

Ohne Haare zu spalten, spielt das ggfs. doch ne Rolle, wenn KDMs für dieses System erzeugt werden müssen - wenn wirklich in jedem Projektionssystem ein eigener Mediablock benutzt wird, müsste man doch auch 4 KDMs für Filme erzeugen, die darüber abgespielt werden?

 

Wenn dagegen ein einziger Schlüssel für den 'Master' reicht, dann werden vermutlich 'nur' unverschlüsselte Bilddaten zu den anderen drei Systemen geschickt?

 

- Carsten

bearbeitet von carstenk (Änderungen anzeigen)

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Die ersten 2k Doppelprojektionen hatten alle erhebliche Probleme, da sie eben nicht deckungsgleich waren. Gerade bei der leicht gebogenen IMAX Leinwand war die Divergenz beim 2. Hobbit doch schon recht hoch. Die neuen 4k Systeme können das besser ausgleichen, was aber bei 4k DLPs immer ein Auflösungsverlust zu Folge hat, was aber bei den ganzen 2k 3D Filmen keine große Sache ist.

 

Eine fehlerhafte horizontale Divergenz wird für den Zuschauer in der Mitte bei 4k auch erst ab zwei bis vier Pixeln sichtbar, bei 2k reicht meist aber schon ein Pixel und

diese Genauigkeit ist schwer zu erreichen.

Wie schon erwähnt, mein letztes IMAX-Laser-Erlebnis wurde von einem Staubkorn oder so getrübt, da nur der rechte Projektor betroffen war und das gerade bei hellen Szenen zu extremen 3D-Fehlern führt.

Bei einem Projektor würde man den "Fleck" auch sehen, er würde sich aber die ganze Zeit auf der Nullebene befinden und damit nicht so ins Gewicht fallen.

Dazu hat man bei einem Projektor auch keine Probleme mit gebogenen Leinwänden.

 

Bei vier Projektoren muss man auch viermal so oft die Technik warten und eigentlich vor jeder Vorstellung überprüfen ob noch alles Korrekt ist.

Es scheint mir so, das gerade bei den Multiplexen an Fachpersonal fehlt, die mit allen Tücken und Problemen einer S3D Installation vertraut sind.

Das fängt bei den fleckigen 3D Brillen an und endet beim täglichen Alignment der beiden Projektoren und Reinigung der Projektionsscheiben.

 

@Oliver

Es sind also wirklich 4x6 Dampflampen, die für die Helligkeit sorgen und wie läuft das ganze bei S3D jetzt nun ab?

 

Das ID2 und der neue StarTrek dank nachträglicher S3D Umwandlung recht bescheiden aussehen ist auch kein großes Geheimnis. Bei S3D sollte man sich an den echten S3D Produktionen wie "Wiki auf großer Fahrt" orientieren und nicht an den "BlowOuts".

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@carstenk

 

Ich hab' mich mal schlau gemacht - und Deine Fragen geben Dir Recht! Es ist "nur" 1 IMB (wie beim normalen DS auch), dafür sind es eben drei "Slaves", bei denen das Signal über eine FIPS-zertifizierte Verbindung durchgeschleust wird. Also in der Tat nur 1 KDM notwendig für's ganze System. Einmal mehr eine sehr gute Frage von Dir - und ich habe was über's eigene Produkt gelernt. :look:

 

@Valentino

 

Ja klar, 4 Projektoren mit je 6 Lampen. In 2D zeigen alle Projektoren das gleiche Bild, in 3D je 2 paarweise für links und rechts. Und um die Konvergenz brauchst Du Dir in unserem Fall keine Sorgen machen...

 

Sonnigen Gruß

 

Oliver

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Naja das übliche Werbe-Gerde, haut mich nicht wirklich vom Hocker, dazu sind die Unterschiede zwischen DLP und Sony echt nicht so extrem wie immer behauptet wird.

Da bei Sony Installationen auch gerne für günstiges 3D auf Silberleinwände zurück gegriffen wird, ist der Kontrastvorteil damit meist schon nicht mehr vorhanden.

 

Die existierenden Farbpeaks der  Dampflampen werden bei Sony sehr wahrscheinlich durch das aktive Messsystem per LUT heraus gerechnet. Dabei wird das Spektrums der Lichquelle aber nicht besser, sondern man dämpft einfach die Peaks. An die Xenon-Kolben kommt dieses System einfach nicht ran.

Wäre auch mal schön, wenn einer der Herren mal im Video zugegen hätte, das sie die Doppelprojektion mit 6kw aus Kostengründen durch die vier Dampflampen-Projektoren ersetzt haben.

 

 

bearbeitet von Valentino (Änderungen anzeigen)
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So da es konkret ums cinecitta geht mal hier aber die Frage auch an andere SRX R515DS Anwender:

 

Der neue Avengers hat ja eigentlich ein sehr ordentliches 3D, man hat sich hier mal getraut trotz Konvertierung richtig Tiefe reinzubringen was dann mit großen Parallaxen verbunden ist. Das führt aber dazu dass Ghosting sehr stark sichtbar wird insbesondere bei hellen Objekten (z.b. Lampen) vor dunklen Hintergründen.

So gesehen im cinecitta Saal 2 (nicht Deluxe 2). Müsste ein 515 DS Pärchen sein. Brillen die speziellen großen wiederverwendbaren vom cinecitta. 

Würde mich jetzt interessieren ob die Sonys das nicht besser können oder es am sonstigen Equipment lag (Bildwand, Projektionsfensfenster, Brillen etc.).

 

falls tatsächlich jmd. vom cinecitta mitliest: Einer der beiden Projektoren (glaube der fürs linke Auge) könnte eine Konvergenzkorrektur vertragen (rote und grüne Farbsäume, wobei das auch CA sein könnte was aber heftig wäre und eher unerklärlich bei den Objektiven).

und die Bildwand hat Dreck oder nen fetten Kratzer im rechten Drittel etw. oberhalb der Mitte glaube ich.

bearbeitet von audiohobbit (Änderungen anzeigen)

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