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Dinner for One auf Super 8?


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Original auf AMPEX S/W Videorecorder, Umspielungen auf 1"B, später C und dann auf Beta, D1 ect. Das was wir jetzt sehen, ist schon in der Qualität unterirdisch, ein FAZ macht es auch nicht besser. Rechte beim NDR, damals in deren Studios aufgenommen, ist ne deutsche Produktion.

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Ich habe die DVD und die sieht aus, als wäre es eine Abtastung von einer 16mm FAZ.

 

Ja, das war das Magnetbandrauschen, bedingt durch falsche Lagerung und beginnende Zersetzung der Bänder. Oder: Es war die Version des SRF, das war eine FAZ - Bildschnitt auf Video und direktes abfilmen vom Bildschirm, ist aber erkennbar am einfacheren Bühnenbild und der oft angewandten "schräg-vorn" Perspektive

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Nachleuchten, einbrennende Reflexionen, null Kontrast,... Sieht aus wie mit einer der ersten Röhren aufgenommen. Das ist reiner TV-Kult.

 

GUTEN RUTSCH ALLEN (in die unabwendbare digitale Zukunft) !!!

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Die digitale Welt mit einer Vielzahl von "Verschlimmbesserungen im Signalweg" hat oft Probleme, wenn es im Ortsbereich hochfrequenten Anteile mit schnellen Änderungen, wie beim Rauschen typisch, im Bild, gibt. Die analoge Bandbegrenzung der alten analogen Signalwege hat das einfach wegintegriert und somit hat das nie gestört. Zur Zeit der Produktion in den 60ern war Farbe in der EB-Technik noch Zukunftsmusik, da hat noch keiner von Übertragungswegen und Fernsehern mit Auflösungen geträumt, wie sie heute Standard sind bzw. schon fast "Schnee von gestern".

Edited by Robby (see edit history)
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Das tatsächliche analoge Bandrauschen oder auch das Filmkorn werden durch die Digitalisierung oft überbetont bzw. treten stärker in Erscheinung, z.T. sind es auch Quantisierungseffekte, die sich hier bemerkbar machen. Der Zuschauer ist heute nur noch Content aus heutiger Zeit gewohnt, was von der Aufzeichnung bis zur Wiedergabe in nativer HD-Auflösung vorliegt.

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Das tatsächliche analoge Bandrauschen oder auch das Filmkorn werden durch die Digitalisierung oft überbetont bzw. treten stärker in Erscheinung, z.T. sind es auch Quantisierungseffekte, die sich hier bemerkbar machen. Der Zuschauer ist heute nur noch Content aus heutiger Zeit gewohnt, was von der Aufzeichnung bis zur Wiedergabe in nativer HD-Auflösung vorliegt.

 

Stimmt - die Ausstrahlung von Df1, in die ich reingetappt habe (auf einem HD-Kanal) sah sehr viel schlechter aus als die meisten anderen Ausstrahlungen von altem Material. Das geht vermutlich besser ...

 

Schöne Grüße,

Matthias

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Ja, das war das Magnetbandrauschen, bedingt durch falsche Lagerung und beginnende Zersetzung der Bänder. Oder: Es war die Version des SRF, das war eine FAZ - Bildschnitt auf Video und direktes abfilmen vom Bildschirm, ist aber erkennbar am einfacheren Bühnenbild und der oft angewandten "schräg-vorn" Perspektive

Ich meine kein Bandrauschen. Filmkorn und Magnetbandrauschen kann ich schon auseinander halten. ;-) Nein, die Vorlage hat Sprungschrammen und teilweise leichte Verunreinigungen oder Emulsionsschäden, die von der Größe her auf 16mm schließen lassen. Das ist trotz der schlechten Qualität sogar auf YouTube erkennbar. Die Schnittstellen sehen auch nach Filmklebestellen aus.

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Die schweizer Version stammt aus dem gleichen Jahr, ist aber deutlich kürzer. Möglicherweise existieren davon FAZ, die statt oder zusätzlich zur MAZ seinerzeit angefertigt wurden. Sicher könnte man heute aus den Originalen wesentlich mehr herausholen, aber diese dürften nicht mehr existent sein, sondern sind womöglich, wie bei einer Vielzahl von Archivmaterial, bereits vor vielen Jahren auf damaligen Standard überspielt und das evt. über mehrere Generationen, da die Bänder immer weniger Platz brauchten und irgendwann nur mehr alles auf Festplatten landete.

 

Immerhin dominierte in den 60ern die Livesendung, während die teuren Aufzeichnungen die Ausnahme waren bzw. nicht immer mit dem Zweck einer erneuten Aussendung angefertigt wurden.

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Es geht halt nicht besser, DAS ist das Quellenmaterial, das schon so unterirdisch war. AMPEX Gerätschaften in S/W mit 405 Zeilen und US-Technik, der NDR hat damals "Neuland" betreten, Speicherung auf Magnetband und Schnitt direkt am Pult.

In der Schweizer-Version sieht man besprochene Sprungschrammen übrigens deutlich, am 31.12 lief auch so eine Endlosdoku über diesen Sketch, da gabs auch Ausschnitte aus der Schweizer Fassung zu sehen.

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Dinner for one war in der Version des NDR eine reine Videoproduktion, da gabs nie einen Film, der damit in Berührung kam. Aufnahme mit US-Technik auf Ampel 2 Zoll Quadruplex Band. Damals schon veraltet, da gabs moderneres, auch von der Fernweh GmbH (später BTS).

 

Einzig die Version, die in der Schweiz für das schweizer Fernsehen produziert wurde, wurde mangels MAZ-Möglichkeiten mittels FAZ-Einheit auf 16mm Film transferiert.

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