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Lars M.

Kurze Frage - Kurze Antwort.

361 Beiträge in diesem Thema

Filmtechniker Simon Wyß schreibt hier im Forum gern und häufig vom "Positionierabstand". Dahinter immer Zahlen wie +2, +3, -8, etc.

Was ist das? Kann mir das jemand genau erklären?

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Aus Platzgründen befindet sich der Greifer einer Kamera nicht direkt neben dem Bildfenster. Bei 16 und 35 mm wird der Film eigentlich immer gezogen, das heißt der Greifer sitzt unterhalb des Bildfensters. Ich denke mal, das ergibt einen Plus-Wert. Bei Super-8 sitzt der Greifer oberhalb des Bildfensters und der Film wird sozusagen durchs Bildfenster geschoben. Für einen optimalen Bildstand sollte Kamera und Projektor das jeweilige Einzelbild im gleichen Perfoloch transportieren. 

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Du zählst von der optischen Achse aus die Perforationslöcher.

In Filmlaufrichtung hast du positive Werte, in die andere Richtung negative.

 

Bei Breitfilm 65 mm und 70 mm mit dem Bildformat nach Todd-AO liegt je

ein Lochpaar auf der Höhe der optischen Achse, in Bildmitte. Beim Normal-

film, 35 mm, und normalem Filmschritt über vier Lochpaare (19 mm) findest

du die ersten Lochpaare im Abstand von 2,375 mm von der optischen Achse

entfernt.

 

Bei den Schmal- und Kleinfilmformaten 9½ mm, 16 mm, Doppel-8, DS-8,

Super-8 und Single-8 ist es das Gleiche. Bei 9½ ist der kleinste Positionier-

abstand +1 oder ‒1, meistens ist er +4 und mehr. Bei 16 gab es amerikanische

Normen, die +3 festlegten, deshalb sind viele Kameras dieses Formats ent-

sprechend gebaut. Für Doppel-8 waren ebenfalls Vorschriften vom ANSI in

Kraft, wieder +3 als Normalfall. Für Super-8 und Single-8 gelten heute noch

die ISO-Normen 1781, 1785, 1787, 3026, 3645 und 3775, das Bezugsloch

ist das in Position ‒2.

 

Die Idee dahinter ist, daß Fehler in der Perforation unwirksam sind, wenn

in den Geräten derselbe Positionierabstand eingehalten ist. Wenigstens

Kamera und Projektor sollen in dieser Hinsicht übereinstimmen. So kommt

mit Umkehrfilm guter Bildstand heraus, das Ruhigstehen des Laufbildes.

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Kennt sich jemand mit billigen Optionen für einen dreifach Strahlenteiler aus?

Was ich erreichen möchte:

Das Licht, das reinkommt, soll auf drei separate Bilder in einer Ebene nebeneinander aufgeteilt werden, also so:

             Linse

     /           |          \

---------- ---------- -------- Filmebene

Raus1 Raus2 Raus3

 

Zum Beispiel sollten so drei folgende Bilder am Filmstreifen das selbe Eingangsbild abbekommen.

Bisher hab ich Lösungen mittels halbdurchlässigen Spiegeln und normalen Spiegeln im Selbstbau gesehen, wer weiß noch was Anderes dazu?

Wo könnte ich Optiken wie halbdurchlässige Spiegel usw gümstig herbekommen?

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Kann mir jemand die Daten des Motorzahnriemens des BAUER P8 bestätigen? Bzw an einem ausgebauten Teil einmal nachsehen?

 

Profil T2,5 - Länge 342,5mm - 137 Zähne - Breite 8mm

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vor 2 Stunden schrieb FilmCurlCom:

Bisher hab ich Lösungen mittels halbdurchlässigen Spiegeln und normalen Spiegeln im Selbstbau gesehen, wer weiß noch was Anderes dazu?

Wo könnte ich Optiken wie halbdurchlässige Spiegel usw gümstig herbekommen?

Du könntest mit Dichroitischen Spiegeln oder Prismen arbeiten. Praktische Erfahrungen habe ich nicht dazu. Solche Spiegel sind in LCD-Beamern mit 3 Panels eingebaut. Du könntest einen defekten Beamer schlachten.

 

Man bekommt solche Spiegel aber auch auf Ebay: https://www.ebay.de/itm/RGB-Laser-mixing-2-x-Optical-Dichroic-Mirror-FSM/223390400477

Prismen gibt es auch: https://www.ebay.de/sch/i.html?LH_PrefLoc=2&_osacat=0&_odkw=dichroic+mirror&rt=nc&_from=R40&_nkw=dichroic+prisma&_sacat=0

 

Die Kunst besteht darin, den Strahlengang für alle 3 Farben gleich lang zu machen, so dass der Fokus für alle drei nebeneinander stimmt.

  • Thanks 1

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Bei einem FWU Film fand ich einen Einleger, dass man dieses Papier von Zeit zu Zeit befeuchten solle mit einer Mischung aus 2/3 Wasser und 1/3 Glycerin. Es solle helfen, den Film geschmeidig zu halten.

 

Ist das korrekt und ratsam? Oder fördert das eher die Schimmelgefahr? Oder ist es ggf in Ausnahmesituationen sinnvoll?

 

Grüße

filma

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Das ist Mumpiz. Das Glycerin müßte in die Gelatine eingebracht werden, wo es seine hygroskopische Wirkung entfalten kann. Auf dem Löschblatt bringt es nichts. Zum Feuchthalten also Film waschen, letztes Bad enthält drei Prozent G.

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