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F. Wachsmuth

Synkino – endlich einfach vertonen

376 posts in this topic

vor 1 Stunde schrieb zelluloid8:

Habe hier eine Empfehlung zwecks 16GB SD Karte erhalten :

 

https://www.schiwi.de/eshop.php?action=article_detail&s_supplier_aid=CV9021&shopfilter_category=

 

Könnte ich die evt. verwenden?

Die sollte funktionieren. Du hast lediglich ein wirklich teures Angebot herausgesucht. Bei MediaMarkt oder Saturn kostet die Karte nur 7Euro und man kann sie im Laden gleich mitnehmen. Lässt man sie liefern kostet das auch nur 2Euro Versand.

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Hallo ihr Lieben,

 

krank sein hat Vorteile, ich mache Fortschritte. Und ja, ich hätte viel mehr testen sollen. Da war ich wohl etwas optimistisch.

Stand heute Abend:

  1. Der Bug, dass nur "2 Sektorenblenden" geht, ist gefixt. Jetzt geht auch 1 Impuls pro Bild. 3 oder 4 teste ich nachher noch
  2. Ich habe einen Bug gefunden, der bewirkt, dass die Bitrate der Audiodatei Auswirkungen auf das Schwingen des Reglers hat. Bis ich den verstanden und gefixt habe, empfehle ich Dateien mit um und bei 256 kbps zu erzeugen.
  3. Ich habe Ogg Support hinzugefügt. Das klappt super. Bei etwa 70% Qualität ist auch die Regelung prima, bei geringeren Qualitäten schwingt der Regler noch, siehe oben
  4. M4A/AAC ist tatsächlich sehr zickig. Aus Audition habe ich nicht eine einzige abspielbare Datei herausbekommen, da kriegen die Kollegen nächste Woche aber was zu hören 🙂 Es sieht so aus, als ob man "streambare" Dateien erzeugen muss, deren mdat-Block am Datei-Anfang ist. iTunes macht das offenbar immer.

Ich hoffe, bald alle Probleme gelöst zu haben. Ein Firmware-Update gibts dann natürlich umgehend umsonst gegen Zusendung des Synkinos.

 

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vor 3 Stunden schrieb zelluloid8:

 

Das finde ich etwas unfair:-

 

So war es ganz bestimmt nicht gemeint!

Ich denke, Friedemann - Du weißt das...

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So, für Mac-Menschen gibt es als Quick-Fix hier schon mal eine ganz einfache Möglichkeit, problemlose Dateien zu erzeugen. Es wird keine zusätzliche Software benötigt, das geht nämlich direkt im Finder!

 

Kurzform:

  • Rechtsklick auf die Audio-Datei
  • Unter "Services" (im dt. wohl "Dienste") gibt es einen Punkt
  • "Encode selected Audio Files"
  • Als Qualität "iTunes Plus" auswählen

Voilá.

In Screenshots:

 

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vor 2 Stunden schrieb Theseus:

Die sollte funktionieren. Du hast lediglich ein wirklich teures Angebot herausgesucht. Bei MediaMarkt oder Saturn kostet die Karte nur 7Euro und man kann sie im Laden gleich mitnehmen. Lässt man sie liefern kostet das auch nur 2Euro Versand.

 

Vielen Dank für die Info:-)

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Trotz akribischer Vorgehensweise genau nach Anleitung, Formatierung einer Sandisc  8 GB mit dem empfohlenen Formatter,  mit m4a Dateien aus Itunes (Windows), 128kbps, CBR,  44,1 kHz  und adäquter Dateibezeichnung  kommt immer die gleiche Fehlermeldung: Error, file not found. Weiß nicht mehr weiter, bitte um Hilfestellung!!!

 

Edited by jacquestati (see edit history)

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Hm, jetzt trau ich mich nicht zu fragen, ob die Dateien richtig heißen und im Root liegen. 🙂

 

Ich denke, nach diesem Wochenende hab ich die neue Firmware mit zig (teils echt herben) Bugfixes fertig. Um diese Aufzuspielen, muss der Synkino eh noch mal zu mir (denn ein Update per FTDI habe ich in der euch gelieferten Version auch kaputtgemacht). Schick ihn mir dann mal mit Deiner SD-Karte, dann gucke ich, was da los ist. 

 

Porto geht auf mich, ich hätte einfach noch viel viel mehr testen müssen vorm Versenden. Sorry dafür. 

Mich meld mich hier noch mal, wenn ich soweit bin. 

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Nach langem Code anstarren, Tooling und ewigem Rumgerechne hat es eben laut Klick gemacht, und ich habe den Regler ganz massiv verbessern können.

Das hat zwei Bedeutungen:

  1. Der bildgenaue Start ist deutlich zuverlässiger, unabhängig davon, wie die Datei encodiert wurde. Selbst mit kaputten Headern in den Dateien habe ich jetzt ausschliesslich Bildgenaue Starts.
  2. Die Synchronisation rastet viel schneller ein und schwingt so gut wie gar nicht mehr nach. Die Bitrate der Quelldatei spielt quasi keine Rolle mehr beim Reglerverhalten. EIne Angabe von P, I und D-Werten ist nicht mehr nötig.

Ich bin daher sehr zuversichtlich, schon sehr bald eine Synkino-Software fertig zu haben, die nicht mehr so leicht enttäuscht wie die derzeitige.

 

Hier mal ein visueller Vergleich; oben vorher, unten hinterher.

Die y-Achse zeigt die Abweichung in Samples, 44100 Samples wären eine Sekunde Abweichung. 2450 Punkte sind ein EInzelbild Abweichung. 

Die x-Achse zeigt 50 Sekunden Filmwiedergabe, der "Zacken" ist ein Umschalten des Projektors für 5 Sekunden von 18 auf 24 fps. 

 

Während der alte Regler-Code recht lange nachschwang, rastet der neue Regler fast sofort wieder exakt ein, auch bei extremen Geschwindigkeitsschwankungen oder 100 Projektorstopps.

 

Es wird. Und ich danke Euch für Eure Geduld...
 

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Tja, wenn die Hardware leistungsstark genug ist, dann kann man, wenn mans kann (ich nicht) softwaremäßig ganz viel herausholen. Gewußt wie. Ich bleibe jedoch lieber beim 'Begreifbaren'.

Bewundere jedoch auch ab und an die Softwarezauberer.

Jens

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So, die neue Firmware ist fertig. Ich habe nicht nur all die schlimmen Fehler behoben, sondern auch noch ne Menge Verbesserungen eingebaut.

 

Neu ist, dass Synkino neuerdings (ausschliesslich) auf Ogg/Vorbis setzt. Das klingt nicht nur hervorragend und ist frei von Lizenzgebühren, es ist auch absolut eindeutig und vorhersehbar encodiert. Die Entscheidung fiel nicht leicht, war aber nötig – so haben viele m4a bzw. AAC-Dateien ihren Metadaten-Blob am Dateiende stehen, nicht am Anfang – das macht es Synkino (der ja quasi von der SD-Karte streamt) unmöglich, diese zu lesen. Und auch bei WMA und MP3 habe ich in etwa 100 zusammengesuchten Testfiles die grauenvollsten Dinge in Headern und Bitstreams entdeckt. Bei Ogg gibt es diese Probleme nicht, und da es zig kostenlose, gute Anwendungen zum Ogg erzeugen gibt, ist der Entschluss nun gefallen.

 

Neben der wesentlich besser gewordenen Regelung (s.o) unterstützt Synkino jetzt auch Dateien mit anderen Samplingraten. 48 kHz lassen sich immerhin noch um 7% schneller machen, CD-Qualität um großzügige 16%. Kreativ kann man mit 32 kHz oder 22.05kHz werden, hier kann man mit 159% bzw. 227% schneller jede Dokumentation zum Chipmunkstreifen machen, wenn der Projektor so schnell kann 🙂
 

Alle Neuigkeiten stehen in der aktualisierten Bedienungsanleitung,  unter https://www.filmkorn.org/synkino-bedienungsanleitung/ zu lesen.

Es kommt auch noch eine Email, aber ich bitte alle Synkino-Besitzer, mir ihr Gerät zwecks Update noch einmal zuzuschicken. Leider geht es nicht anders. Das Porto geht dabei selbstverständlich auf mich, die 1.0 hätte ich niemals so (und so ungenügend getestet) verteilen dürfen. In der Firma haben wir ne Abteilung für Qualitätssicherung, die fehlte mir hier wohl irgendwie... 😉 

Edited by F. Wachsmuth (see edit history)
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Okaaay... Ogg hab ich ehrlich bis jetzt noch nie verwendet, aber warum nicht - wenn es am stabilsten und voraussagbarsten läuft.

Lässt sich aus Audacity heraus problemlos exportieren.

Bei Qualitätseinstellung auf 10 (Maximum) erhalte ich eine Datenrate von ca. 340 kBit/s.

Bei Qualitätseinstellung auf 9 erhalte ich eine Datenrate von ca. 253 kBit/s.

Bei Qualitätseinstellung auf 8 erhalte ich eine Datenrate von ca. 204 kBit/s.

Bei Qualitätseinstellung auf 7 erhalte ich eine Datenrate von ca. 167 kBit/s.

Bei Qualitätseinstellung auf 6 erhalte ich eine Datenrate von ca. 140 kBit/s.

Bei Qualitätseinstellung auf 5 erhalte ich eine Datenrate von ca. 110 kBit/s.

Bei Qualitätseinstellung auf 4 erhalte ich eine Datenrate von ca. 92 kBit/s.

Bei Qualitätseinstellung auf 3 erhalte ich eine Datenrate von ca. 85 kBit/s.

Bei Qualitätseinstellung auf 2 erhalte ich eine Datenrate von ca. 78 kBit/s.

Bei Qualitätseinstellung auf 1 erhalte ich eine Datenrate von ca. 69 kBit/s.

Bei Qualitätseinstellung auf 0 (!) erhalte ich eine Datenrate von ca. 57 kBit/s.

Ogg mit 57 kBit/s klingt bei erstem Höreindruck in etwa so artefaktbehaftet wie MP3 mit 112 kBit/s.

Ob sich dieser Qualitätsfaktor (2) zwischen Ogg und MP3 bei höheren Datenraten immernoch proportional hält weiß ich nicht. Aber was klar ersichtlich ist, ist, dass Ogg in jeder Datenrate besser klingt als MP3.

Ich denke ich nehme wohl zukünftig Ogg mit 140~204 kBit/s.

 

Edited by Regular8 (see edit history)

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Im Grunde schafft Synkino Ogg bis 512 kbps, aber das macht erstens wenig Sinn, und zweitens braucht der DSP noch Luft zum resamplen und Samplingrate anpassen. 

 

Du bist doch Tüftler: man müsste doch die Waveform eines Ogg Files invertieren und vom Original-WAV abziehen können, um nur noch die Unterschiede zu sehen. bzw. zu hören... 

 

Vermutlich ist 56 kbps mit 11kHz immer noch besser als Pistenton. 😉

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Super, ich bin schon mächtig gespannt und freu' mich drauf! Parallel dazu läuft mein Ding mit dem Rosendahl BIF und der externen Synchronisation von Cubase über MTC weiter, die Software folgt sehr schön dem Projektor, auch rückwärts. Wie exakt am Ende die Synchronisation ist, weiß ich noch nicht, sieht aber ganz vielversprechend aus.  

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vor 11 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

So, die neue Firmware ist fertig. Ich habe nicht nur all die schlimmen Fehler behoben, sondern auch noch ne Menge Verbesserungen eingebaut.

(...)

Es kommt auch noch eine Email, aber ich bitte alle Synkino-Besitzer, mir ihr Gerät zwecks Update noch einmal zuzuschicken.

 

Wie gut das klingt. Auf mein Synkino mußt Du noch ein paar Tage warten. Es ist noch beim "Umhüllungs-Kästchen und Vernünftig an den P8 montieren"-Bastler. Das bekomme ich mit meinen zwei linken Händen nicht hin.

 

P.S.: Ich finde übrigens das schon jeder sein Porto selbst bezahlen sollte. Wir bekommen ja schließlich das geistige Eigentum auch kostenlos überlassen.

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Kleiner Tipp für diejenigen, die ihren Ton in Audacdity zusammenbasteln und von dort aus in Ogg wandeln:

 

Hab gerade herausgefunden, dass Audacity beim Exportieren (bei mir über den Encoder Lame) ab und an (vom Zufall gesteuert) Übersteuerungen produziert wenn das Ausgangsmaterial wirklich auf exakt 0 dBfs normalisiert wurde.

 

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Vor dem Export sollte man also vorsichtshalber das Soundfile nicht auf volle 0 dBfs normalisieren, sondern besser nur auf -3 dBfs Spitzenpegel rauf- oder runterrechnen. Digitale Soundfiles mit 16 Bit haben so viel Abstand zum Noisefloor, dass man sich diese 3 dB Untersteuerung problemlos leisten kann und Übersteuerungen durch den Encoder oder durch irgendwelche mathematischen "Rundungsfehler" bei der DCT sind dann um einiges unwahrscheinlicher.

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Friedemann, nimms nicht tragisch, das ist doch bei Software mittlerweile das Normale. Du klemmst dich da ja noch wirklich dahinter, im Gegensatz zu großen Konzernen, bei denen der Kunde erst bohren muß.

Jens

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Mein Synkino ist gerade vom "Vernünftig an den Bauer P8"-Bastler zurück. Bei mir läuft es tatelos. Der - serienmäßige - dünne Strich am Handrad reicht aus damit Synkino die Drehung erkennt. Der P8 läuft nur etwas träge an, dadurch klingen die ersten Sekunden etwas "leiernd". Aber das ist wohl jammern auf ganz hohem Niveau. Geht dann morgen zu Friedemann zurück zum Update.

 

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vor 20 Stunden schrieb Thorsten:

 Der P8 läuft nur etwas träge an, dadurch klingen die ersten Sekunden etwas "leiernd". Aber das ist wohl jammern auf ganz hohem Niveau.

Hallo Thorsten,

gratuliere zu Deinem Synkino u. der guten u. ordentlichen Anbringung an Deinem Projektor.

16 mm Projektoren u. auch 8 mm Projektoren brauchen immer ein paar Sekunden um voll

unter Dampf zu stehen. Um das etwas "leiernd" klingende zu verhindern, empfehle ich Dir

vor dem Toneinsatz 10 Sek. Schwarzfilm anzubringen.

Gruß

 

Joachim 😃

vor 20 Stunden schrieb Thorsten:

 

IMG_8275.JPG

IMG_8276.JPG

 

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Bei meinem Beaulieu sieht das aktuell so aus:

 

Mit dem schwarzen Klebeband auf dem Laufrad hat das nicht funktioniert. Jede Einkerbung warf eine Reflexion zurück und wurde gezählt . Jetzt sind die Einkerbungen mit schwarzem Isolierband umklebt und zwei weiße Striche aufgemalt. Der Startmarkenleser hat zwar eine ideale Position gefunden, leider funktioniert das Auge aber so nicht. Ich habe Friedemann gebeten mir ein "Beaulieu-Auge" zu basteln.

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Beaulieu-Auge? Du hast es vermutlich zu dicht montiert! Also zumindest ich benötige das "Startmarkierungsauge" eigentlich nicht, da ich auch schon vorher Zweiband mit Startfilm oder irgendeiner Markierung auf dem Film gemacht habe. Werde mir demnächst einen 2,5er Blindstecker basteln, mit 47k von 5V auf Startmark IN. Hoffentlich kein Denkfehler dabei. Ist jedenfalls eleganter, als den einen Sensor immer so hinzulegen, das er "nichts" sieht.

 

PS: Was ist denn das für ein Sub-D Stecker vorn an Deinem Projektor? Und btw, Du hast da ein ganz schönes Arsenal an hochwertigen 35mm-Optiken auf dem Tisch stehen...

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Der Projektor wurde von Super8sync.com (Wolfgang Thuille) umgebaut und kann auch mit dem P1008Q synchron den ton von einer DVD abspielen. Die Objektive gehören zu meinem Kinoton FP 25 Projektor.

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