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fraeppchen

Super 8 Loops seitlich einlegen

14 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

 

ich bin der Jonas, bin neu hier und auch generell recht neu in der Super 8 Thematik. 

Ich arbeite daran, als Live-Show Super 8 Filme (erstmal nichts selbstgedrehtes) zu Konzerten zu zeigen. Dafür möchte ich u.A.  kurze Loops verwenden, die einfach über die Tischkante laufen (sind keine historischen Schmuckstücke die ich zeigen möchte). Das funktioniert bisher ganz gut, nur ist der Projektor den ich dafür habe ist fürchterlich, ein Porst Sound MT25, den ich etwas modifiziert habe so dass ich den Film von der Seite aus rein bekomme. Das funktioniert mehr schlecht als recht, meistens springt die Andruckplatte raus, oder die schleifen werden zu klein. 

 

Nun suche ich einen (günstigen) Super-8 Projektor, den man relativ einfach von der Seite beladen kann, d.h. ich möchte die Loops nicht nach dem einfädeln zusammenkleben sondern fertig geklebt einlegen. 

Beim stöbern im Internet bis ich nun auf ein paar Projektoren gestoßen die das eventuell bieten, nun meine Frage an euch, ob ihr Erfahrungen mit den Modellen habt, und mir sagen könnt ob das geht oder nicht, 

 

1. Noris Sychroner

2. Lomo Russ

3. evtl. Heurtier Filmprojektor P 6-24

4. Beaulieu 708 (aber der ist mir eigentlich ein bisschen zu teuer)

 

Oder fallen euch vielleicht noch andere ein?

 

Beste Grüße

Jonas

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Hallo Jonas,

 

willkommen im Forum. Hierfür gut geeignete Handeinleger gibt es schwerpunktmäßig im (Normal)8mm Bereich. Bei Super8 wird es etwas schwieriger. Bei den meisten Geräten scheitert es an der Konstruktion der Filmbühne oder es wird einfach zu fummelig. Mit dem Heurtier P 6-24 könnte es gehen, besser wäre ein Gerät mit wegklappbarem Objektivhalter. Der Beaulieu 708 ist ein solches, günstiger fährst Du aber mit einem Elmo ST1200 oder einem der kleinen Elmo Modelle (ST600, GS800). Auch ein Agfa Sonector S könnte gehen, dieser hat auch eine helle Lampe.

 

Gruß,

 

Peter 

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Hi,

 

die Eumig 610D oder Eumig 6100D können das glaube ich (wenn, dann beide, sind quasi baugleich, habe den aber erst wieder in 14 Tagen vor Ort erreichbar zum Nachschauen). (Zumindest habe ich mit so einem schon eine Schleife projiziert und kann mich an keine nachträgliche Klebeaktion erinnern...)

Der Objektivhalter ist wegschwenkbar und der Rest des Filmpfads ist - soweit ich weiß - durch Abnehmen der Seitenabdeckung (per Münze, Finger) erreichbar. Diese Modelle sind halbwegs günstig zu erhalten, sind recht widerstandsfähig und qualitativ ganz passend für das Projekt 😉 (Vor- und Nachwickelzahnrollen gibt es nicht - mir ist aber trotzdem noch nie ein Film darin zerkratzt worden!).

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Die meisten Bauer-Projektoren sind so gemacht, daß man den Film (eher notfalls) auch seitlich einlegen und rausnehmen kann. Das dauert aber ich wüßte jetzt keinen, bei dem es nicht ginge.

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hui, das ging ja schnell mit den Antworten, vielen Dank! 

@filmfool  ich habe auch schon einen Elmo Sp-Hi Deluxe, finde das ist ein klasse Projektor (die Zeitlupe ist toll!) aber zum seitlich einlegen ist der Mechanismus für die Schleifen, d.h. Vor und Nachwickelzahnrolle, leider sehr fummelig. Ist das beim ST1200 oder ST600 einfacher?

@travenon das kling interessant. Wenn die Eumigs keine Vor und Nachwickelzahnrolle haben, heißt das, dass nur der Greifer und halt die Filmspule für Filmtransport sogt? Wenn ja wäre das sehr praktisch. Im Internet gibts zwar haufenweise Videos von dem 610D aber keins zeigt den Mechanismus um die Filmbühne herum. Hast du da zufällig ein Foto oder ein Video von?

 @Spock Einen Bauer habe ich auch, den T502 , aber das ist leider auch sehr unbequem bei dem. Ansonsten ein klasse Teil! 

 

 

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Ich bringe auch gerne noch mal den Braun Visacustic ins Gespräch, der nach (einfacher) Abnahme des Seitendeckels auch eine recht einfache und sichere Möglichkeit bietet, den Film seitlich einzulegen.

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Der "BOLEX 18 - 5L" soll sich auch relativ einfach manuell beladen lassen:

http://bolexcollector.com/projectors/185l.html

(Achtung: Ich habe diesen Projektor nie in echt gesehen! Zudem hat er einige Nachteile, wie z.B. nur 120m Spulenkapazität, kein 24Bilder/s-Gang, relativ schwache Birne... . Zudem gab es den Projektor in 4 verschiedenen Varianten: Mit Glühlampe (vor 1970) und mit Halogenlampe (ab 1970) - jeweils als 50Hz- und als 60Hz-Variante.)

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@fraeppchenGenau, es wird nur durch den Greifer und die Aufwickelspule transportiert. Die Bewegung wird durch zwei gefederte Kunststoffstücke etwas abgefangen. Bilder kann ich leider erst in knapp 14 Tagen davon machen.

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Diesein Zahnrollen fehlen meistens bei den einfacheren billigeren Modellen.

Trotzdem muss ich sagen - meine beiden Projektoren ohne Vorwickelzahnrolle sind mit am robustesten und zuverlässigsten:

Bauer T190 ML und Revue lux 30b.

Der Revue lief bei mir bereits mehrfach in stundenlangem Loop-Einsatz.

Ich habe den Loop aber immer nach dem automatischen Einfädeln geklebt.

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 Bei den einfachen, preiswerten Noros get das mit etwas Übung auch sehr gut. Objektiv nach unten klappen, einlegen, fertig. Und die haben vor- und Nachwickelrolle. 

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@travenon bilder wären wirklich hilfreich, wenn es nicht zu viel umstände macht! eumigs scheinen ja gute Projektoren zu sein...

@F. Wachsmuth meinst du noris  Projektoren?  was wären das für Modelle die da in Frage kämen? ich bin von so ganz günstigen Dingern durch den Porst mt25 ein wenig abgeschreckt, habe da einiges an Arbeit reingesteckt und das teil läuft einfach nicht zuverlässig! aber wenn es gute Erfahrungen mit den Norises (komischer plural) gibt, werde ich gern drauf vertrauen! 

 

 

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