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Merlin

Bauer Selecton SN 750/5 Unbkannter Verstärker Welche Röhren??

52 Beiträge in diesem Thema

Ja, habe es geschaft die Halogen-Tonlampe im MEO zu justieren. Ton ist sehr kräftig, brauchen den LS Regler nur bis auf 2-2,5 drehen. Allerdings habe ich zur Zeit einen LS mit 8 Ohm dran, laut Unterlagen sollte es 10 Ohm sein. Ok, der Endstufe wird das sicher nicht schaden. Bei nur 4 Ohm könnte es "eng" werden.

Wer hat eigentlich noch die original Tonlampe mit drei Flügel (6V/ 30W)?

 

Gruss Jürgen

 

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Nach ein wenig Recherchieren im Netz handelt es sich nicht um eine Gleichrichterröhre RGN 1064 wie angenommen- siehe Grossaufnahme weiter oben- sondern zu 95% ist eine E424 oder Indentischer Typ z.B. die REN 904 die dem Gerät beilag. Habe zwei solche Röhre im Netz gefunden, mit Foto und konnte somit den Aufbau der Röhre vergleichen.

Könnt ihr mir das bestätigen??

 

Gruss Jürgen

 

 

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Bezogen auf die Tonlampe: Ich hab noch welche. Und das mit den 10 Ohm, das ist auch so einen Aussage, die man bei Wechselstromanwendung eigentlich nicht stehen lassen kann. Während es früher Impedanzangaben waren, meist zwischen 4.8 Ohm, und das war relativ korrekt, weil der IWderstand einer Spule sich mit der Frequenz ändert, ist man dann irgenwann (Japan seit Dank (Ironiemodus) auf Angaben wie 8 oder 4 Ohm gekommen. Ist nur nicht korrekt, die Frequenzangabe fehlt. Bei Basslautsprechern gilt das m.W. bei 400Hz, bei Hochtönern bei 1khz.

Siehe hier bei google: impedanzkurve lautsprecher, Sengpiel Audio hat da eine schöne Kurve.

Also, dein '8 Ohm' Lautsprecher geht gut an dem 10 Ohm Ausgang.

Und, aus Leistungsberechnungsgründen haben seltsamerweise alle neuen Hifiaudiogeräte plötzlich einen 6 Ohm Ausgang. Und 6 Ohm Boxen.

Seltsam, mißt man an der 8 Ohm Box, hat die ja um die 6 Ohm Gleichstromwiderstand. Ob das wohl damit zusammenhängt......

Für die Röhre kann ich dir nichts sagen.

Jens

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Hallo Jens,

 

mit Interesse habe ich gerade deinen Beitrag gelesen. Würdest du mir 2 davon verkaufen?

Freue mich auf eine  positive Antwort und dem Preis.

 

Gruss Jürgen

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RGN oder RGN als Gleichrichterröhre, kann sein, ich hatte da an AZ 1 gedacht, die ebenfalls von Heizdaten und Sockel her passt.

Wenn Du eine solche nicht findest, oder nur viel zu teuer, zwei 1 N 4007 Dioden mit 47 Ohm 5 W Widerstand in Serie von unten eingelötet.

Obendrauf der Dummy, eine alte Röhre.

Die Lautsprecherimpedanz ist ein sehr theoretischer Wert, der eigentlich bei Röhre ohne grosse Bedeutung ist. Offener Ausgang gefährlich.

Frühe Transistorverstärker mögen keinen Kurzschluß oder keine zu niedrige Impedanz, daher die Angaben auf japanischen oder US Geräten der Transistorära.

Genau andersherum.

 

-St

bearbeitet von stefan2 (Änderungen anzeigen)
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Die Gleichrichterröhre AZ1 hat einen 8er Topfsockel , ist aber von den Daten her indentisch mit der RGN1064 mit Europasockel 4-Stift. Diese passt meinem Verstärker da hier ein 4-Stift Sockel vorhanden ist. Die RGN 1064 war der Vorgänger der AZ1. Die beiden 8er Topfsockel sind für AL4 u. AC2 Röhren. Gefunden habe ich inzwischen alle Röhren zu einem annehmbaaren Preis- AC2, PV4100, AL4 und REN904. Dürfte alles passen.

 

Gruss Jürgen

 

 

bearbeitet von Merlin (Änderungen anzeigen)

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Habe mir gerade noch mal den Netztrafo des Verstärkers genauer unter die Lupe genommen. Hier ist die obere Wicklung verbrannt 🙁.  Einmal geht's zur Gleichrichterröhre und einmal für Röhrenheizung. Hatte schon von Anfang an als reinschaute den Verdacht das der Trafo defekt ist, er sah so dunkel aus- siehe letztes Foto im meinem ersten Beitrag.

Also kommt viel Arbeit auf mich zu, Trafo ausbauen , alle Anschlüsse bezeichnen- sind 15 Ausführungen- und neu wickeln.

 

Gruss Jürgen

20181125_121035.jpg

bearbeitet von Merlin (Änderungen anzeigen)

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Gerade bei Röhrenverstärkern gibts einen gemeinen Effekt. Wird der Netztrafo warm, bedingt durch den Ruhestrom, sinkt die negative Gittervorspannung, der Ruhestrom steigt weiter an, der Netztrafo wird wärmer, die Gittervorspannung sinkt weiter, der Ruhestrom steigt weiter an und... dann sieht der Netztrafo irgendwann so aus. Den Ausgangsübertrager ebenso prüfen, durch den fließt der hohe Ruhestrom. Auch sämtliche Siebelkos etc. auswechseln.

Ich hab das mal so fatal bei einem Orange Gitarrenamp erlebt, Betriebszeit 3h, nicht länger, ansonsten Brandgefahr.

Jens

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Daran hab ich auch schon gedacht, vorallem die Elko's zu tauschen. Hatte ich mal bei einem kleinen Transistorverstärker erlebt das alle Elko's platt  waren , somit auch kein Ton, Mausetot.. Nach austausch aller Elko's -12 Stück- war alles wieder gut.

 

Zu den Siebelko's noch die Frage sind es die gauen eckigen Kondensatoren?  Und die hellbraunen sind vermutlich Papierkondensatoren?? Diese gegen Folie erstzen??

 

Gruss Jürgen

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Alles im Alubecher sind Elkos, der mit der Bakelitmutter unter dem Verhau rechts mit den zwei Schellen müßte der Siebelko der Anodenspannung sein. Meist so 47MFD/350V. Diese Kondensatoren mit der Bitumenmasse gehen auch oft hops. Gehst du in der Foren für alte Röhrenamps stöbern, dann raten dir die vernünftigen Nutzer zu Austausch aller Kondensatoren und es finden sich auch Bilder der explodierten Kondensatoren aller Bauart. Ausgenommen vielleicht die Glimmerkondensatoren und Styroflexe. Die keramischen Rohrkondensatoren haben im allgemeinen so um die 350VDC Spannungsfestigkeit. Jedoch gibt es auch da immer wieder Alterungsprobleme. Und Kondensatoren die durchbrennen haben ab und an die unangenehme Eigenschaft zu verkohlen, schön leitend zu werden, einen Lichtbogen aufzubauen und dann ist der Schaden groß. Hab ich erst letztens wieder bei einem 3 Phasen Schweißgerät erlebt.

Jens

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 Die kerammischen Rohrkondensatoren sind doch die weißen, richtig? Davon sind es drei.

Bei den anderen Elko's steht es sogar drauf.

Auf geht's, werde mich an die Arbeit machen. Zuerst Trafo kennzeichnen und ausbauen usw.

 

Gruss Jürgen

 

 

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Da sind noch ein paar mehr drin, die roten zum Beispiel, teilweise Widerstand, teilweise Kondensatoren. Du wirst da einiges finden. Frisch auf.

Jens

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Keramik, gabs als hohle Röhrchen oder die dicken mit den Kappen. Auf den Hohlen steht bloß die Kapazität. Weitere Angaben dazu fand ich auch nicht im Netz, eventuell in alten Unterlagen aus den 50er. Oder Stefan2 weiß mehr dazu.

Jens

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So sieht der Trafo ausgebaut aus. Werde mich erstmal damit beschäftigen und kommen die Kondensatoren an der Reihe.

Wird ein paar Tage dauern bis er fertig ist da ich nur nach der Arbeit daran gehen kann.

 

Gruss Jürgen

 

DSCI2292.JPG

DSCI2287.JPG

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Wenn du die Eisenblätten nicht gescheit auseinanderbringst und isoliert wieder zusammen, dann besorge besser einen Neuen oder wickle dir selber einen. Auf den alten Trafoblchen ist so eine Art Oxidschicht zur Wirbelstromisolierung drauf. Die leidet ziemlich beim Zerlegen.

Jens

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Das die Trafobleche einzeln einseitig isoliert sein müssen kenne ich.  Sie ließen sich aber sehr leicht entfernen. Beruflich habe ich einmal ein Blechpaket umschichten dürfen, einseitig neu isolieren usw. War aber eine größere Dimension. War eine Drehstrommaschine

BG. ca 250, weiss ich nicht mehr so genau, lange her.

Gruss Jürgen

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Trafo ist noch in Arbeit😊, nicht ganz so leicht aber es geht.

 

Da der Verstärker zwei Regler hat vermutet Stefan2 das einer zur Einstellung der Saugspannung dient.  Wenn das so sein sollte wie kontrolliere ich denn die "korrekte" Saugspannung. Etwa am Brummen??? Gehe ich da Recht in der Annahme?  Mehr Spannung  (max. 100V) mehr Brumm,  weniger Spannung weniger Brumm???

Gruss Jürgen

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Die Saugspannung ist u.a. abhängig von dem Typ der Photozelle für den Lichtton. Dabei gilt m.W.., je höher die Saugspannung, desto besser der Höhenfrequenzgang und desto kürzer die Lebensdauer der Zelle. Üblich waren so 130V für 400h und 170V für 200h Lebensdauer, so grob. Dann geht die Höhenwiedergabe in den Keller. Neue Photozellen wirst du heute kaum noch bekommen, für die Verwendung von Solarzellen brauchst du keine Saugspannung. Für den Arbeitspunkt der Röhren brauchst du die negative Gittervorspannung, die hat nichts mit der Suagspannung zu tun. Und eventuell gibts noch einen Regler gegen den Brumm.

Mal den Plan vom KV 20, dein Verstärker wird im Grunde genauso aufgebaut sein.

Jens

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Lese gerade die Anleitung,  daraus geht hervor das die Saugspannung normalerweise bei 60- 70 V eingestell ist. Max. bis 100Volt.

Bin immer wieder erstaunt das bei meinen alten Gerätschaften aus den 50er- 60er Jahre die Fototzelle immer  noch käftigen Ton bringen, auch die Höhen.

 

 

bearbeitet von Merlin (Änderungen anzeigen)

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Gut möglich, wenn die zellen mit niedriger Saugspannung betrieben werden, dann halten die ja auch lange. Vielleicht heilen sie ja auch wieder. Mein Wissen darüber stammt aus den alten Kinohandbüchern, Versuche damit hab ich nie unternommen. Röhren kamen erst vor ein paar Jahren bei mir auf den Tisch.

Jens

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Röhrenverstärker faszinieren mich mehr als Transistorverstäker. Das Glimmen der Röhren, einfach herrlich. Weiss nicht wie das beschreiben soll.

Bin übrigens auch froh das meine Geräte mit Röhrenverstärker alle funktionieren, bis auf 2.

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Nochmal zu den Kondensatoren zurück:  Anbei ein hochauflösndes Foto einer der Kondensatoren im grauen Behälter.  Meiner Meinung sind es die Papier- Öl Kondensatoren. Richtig?

Polarität nicht erkennbar. Bei Elko's ja.

Kann ich diese gegen ELKO's tauschen??

 

Gruss Merlin

 

20181207_194328 (1).jpg

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Wenn sie für die Siebung der Versorgungsspannung sind, dann aucf jeden Fall. Im Signalweg geht das auch, und bedingt die Polarität beachten. Im Signalweg sind jedoch Folienkondensatoren besser, die haben weniger Verluste und vor allem keinen Leckstrom, solange sie nicht defekt sind. Bei Elkos ist das anders, da gibts oft einen geringen Leckstrom, der dann gerne den Arbeitspunkt verschiebt.

Jens

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Dieser liegt eher im Signalweg der Fotozellen Aktivleitung (+) mit Widerstand in Reihe zum C , anderes Ende vom C an Masse. Da die Fotozelle ja eine Saugspannung bekommt müsste doch ein Elko rein??

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