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9 Beiträge in diesem Thema

Unser Projekt stadtflimmern wird Ende Mai 2019 in Wiener Neudorf zu Gast sein. Dort werden 100 Jahre Eumig gefeiert - mit einer Installation aus 100 Eumig-Projektoren. Das Projekt nennt sich EumigFlimmern. Es gibt auch eine eigene Facebook-Seite für das Projekt: https://www.facebook.com/EumigFlimmern/

 

Falls ihr Filmmaterial über oder von Eumig habt, das für uns interessant sein könnte, meldet euch gern per PN.

 

100 Jahre Eumig – 1919 wurde die Firma gegründet, die mit bis zu 7.000 Mitarbeitern in den 1970er Jahren größtes Unternehmen Österreichs war. Vor allem Schmalfilmkameras und Filmprojektoren wurden bei Eumig gefertigt. 1981 kam das jähe Ende, weil der Markt für Schmalfilmgeräte weltweit zusammenbrach. An die klangvolle Marke, die jetzt 100 Jahre alt geworden wäre, soll im Mai mit einer großen Filminstallation unter dem Titel EumigFlimmern erinnert werden.

 

 

 

eumig_flimmern-kompakt.jpg

bearbeitet von Jürgen Lossau (Änderungen anzeigen)
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Als alter Österreicher und daher Eumig-Fan habe ich mir gerade rechtzeitig vor der 100-Jahre - Eumig - Feier diese voll funktionsfähige 881 PMA um 40 Taler ergattert:

 

(Natürlich mit schönem Lederkoffer)

 

 

EUMIG005.JPG

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EUMIG003.JPG

EUMIG002.JPG

EUMIG001.JPG

bearbeitet von Carena48 (Änderungen anzeigen)

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vor 7 Minuten schrieb Jürgen Lossau:

Haha, sehr schön:) Und gleich mit der Weitwinkellinse!

Ja! 😉   Heute schon ein Streifchen mit Fomapan R 100 gedreht. Muss ich erst entwickeln.

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Ja,richtig! Der Weitwinkeleffekt schaut bemerkenswert gut aus! Die Kamera selbst scheint auch gut zu sein. Bin froh, dass die Bedienungsanleitung beilag. Unglaublich, was die Kiste alles so kann.Keinesfalls selbsterklärend.

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Aus eigener Erfahrung:

habe mal eine Zeit mit der Eumig Nautica und der Eumig mini 3, die ja auch ein PMA Weitwinkelvorsatz haben, gefilmt. Wirklich problemlose, von der Schärfe her gute Aufnahmen kommen dabei heraus. Ich denke Eumig war bei serienmäßigen Weitwinkelvorsätzen wirklich spitze.

 

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Heute war Pressekonferenz zum EumigFlimmern:

 

Von 24. bis 26. Mai 2019 werden im Alten Rathaus, im Rahmen des „Viertelfestivals Niederösterreich“, von Wiener Neudorf 100 Projektoren der Marke Eumig Filme zeigen, die an den Hersteller und das Leben in der Region erinnern.

 

Für das Spektakel werden private Normal-8-Filme oder Super-8-Streifen gesucht. Wer seine Schmalfilme fürs eumigFlimmern bereitstellen möchte, kann die Streifen ab sofort bei der Gemeinde Wiener Neudorf im Kulturzimmer (1. Stock, Zimmer 23), Europaplatz 2, 2351 Wiener Neudorf abgeben. Bis Ende Februar läuft die Frist zur Einreichung. Das eumigFlimmern findet im Rahmen des Viertelfestivals Niederösterreich statt. Projektpartner sind die Marktgemeinde Wiener Neudorf, der Förderverein eumigMuseum und das Team stadtflimmern aus Deutschland.

 

Die Marktgemeinde Wiener Neudorf verdankt Eumig seit 1956 ihre Industrialisierung. Das Hochhaus neben der A2 wurde von Eumig errichtet und war die einstige Firmen-zentrale. Viele Mitarbeiter haben sich damals in Wiener Neudorf angesiedelt. „Mit der Installation eumigFlimmern wollen wir Erinnerungen wachrufen“, freut sich Herbert Janschka, Bürgermeister von Wiener Neudorf (2. von links).

 

Uschi Seemann vom eumigMuseum (2. von rechts) ist schon gespannt auf die vielen Filme: „Neben der Neueröffnung unseres Museums, am 31. März 2019, ist die Installation ein weiterer Höhepunkt für uns. Mein Vater, Ing. Karl Vockenhuber junior, wäre dieses Jahr ebenfalls 100 Jahre alt geworden. Er ist der Sohn von Karl Vockenhuber, der zusammen mit seinem Freund Ing. Alois Handler Eumig vor 100 Jahren gründete.“ Neben der Tatsache, dass Eumig einst größter Filmprojektorenhersteller der Welt war, ist Uschi Seemann vor allem auf soziale Errungenschaften des Unternehmens stolz: „Eumig führte schon 1956 die 40 Stunden Woche ein und übernahm 1974 alle Mitarbeiter in den Angestelltenstatus.“

 

Jürgen Lossau vom stadtflimmern (3. von links) hat schon in zahlreichen Städten Installationen mit Schmalfilmprojektoren durchgeführt. Alles begann 2006 in Hamburg, später waren Berlin, Wolfenbüttel, Hannover, Nürnberg und Borken an der Reihe. „Wir verwenden generell nur Geräte von Eumig für unsere Vorführungen, weil sie sich als besonders langlebig und zuverlässig erwiesen haben“, erklärt Lossau. „Höhepunkt des eumigFlimmerns soll ein großer Saal werden, in dem wir mit Filmen aus der früheren Produktion die Eumig-Fabrik wiederauferstehen lassen wollen.“

 

Links im Bild: Hofrat Prof. Ing. Mag. Gerhard Pahr (Vereinsobmann eumigMuseum),
2. von rechts: GR Nikolaus Patoschka (Kulturgemeinderat Wiener Neudorf),
Rechts: Gus Seemann vom eumigMuseum
Foto: Willy Kraus

 

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