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70 mm - Vorführtermine (In- und Ausland)


cinerama
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Übrigens sind wir in Lichtenberg teiwelse zufrieden mit der DP70-Wiedergabe an unserer Vorführstätte, jedenfalls sind Blendenziehen und Flackern im Moment kein Thema. Wer nach "Interstellar" noch andere 70mm-Beispiele sehen möchte, kann sich immer samstags an der Ecke Ruschestrasse/Normannenstrasse um 13.00 Uhr mit uns treffen. Der ganze Nachmittag und Abend gehört dann der Demonstration und vor allem der kritischen Erforschung (!) uralter oder auch neuerer Beispiele des 70mm-Erbes - der Eintritt ist frei.

 

Schön, dass Blendenziehen und Flackern kein Thema ist ... ansonsten empfehle ich Dir noch dringendst die kritische Erforschung (!) folgender Fachlektüre, die für den öffentlich Betrieb von Versammlungsstätten als "Die 10 Gebote" verbindlich anzusehen ist.

 

http://www.verordnun...TaettVO_NRW.pdf

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Über heutige Zustände? Keine Ahnung. Über den Stand der Projektion im Zoo-Palast? Vielleicht - nunmehr perfekt? :smile: - Mal im Ernst: Mehr und mehr festigt sich bei mir - mangels anderweitiger Erklärung - der schon früher geäußerte Verdacht, dass das fragliche Filmmern bei selbiger Maschine serientypisch schon immer so vorhanden war; und dass die zwischenzeitliche Gewöhnung an flimmerlose digitale Projektion die Erinnerung an früheres Vorführflimmern bei analogem Filmband lediglich aus dem kollektiven Gedächtnis hat verschwinden lassen. Will sagen: Wir sind heute anders konditioniert, wenn wir auf die Bildwand blicken; früher war das Flimmern zwar auch da, wurde aber aufgrund entsprechender Sozialisierung unter die Wahrnehmungsschwelle gedrückt.

 

 

Diese Einschätzung von @SAM teile ich.

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Schön, dass Blendenziehen und Flackern kein Thema ist ... ansonsten empfehle ich Dir noch dringendst die kritische Erforschung (!) folgender Fachlektüre, die für den öffentlich Betrieb von Versammlungsstätten als "Die 10 Gebote" verbindlich anzusehen ist.

 

 

Na, manche Kinos mit Baujahr aus den 1920er-Jahren sind baulich (aus damals volks-wirtschaflichen = baumateriellen) Gründen inzwischen so marode, dass sie eigentlich wegen Einsturzgefahr sofort geschlossen werden müssten, was man aber erst dann so richtig bemerkt, sobald man von der samtroten-goldenen Banderole der Publikumsverpackung ins Mitarbeiter-Treppenhaus geführt wird.

 

Insofern sollte man vorsichtig sein, wenn man anderen mit der bundesdeutschen Versammlungsstättenverordnung zu drohen beabsichtigt,

 

von wegen Glashaus und mit Steinen werfen und so....

 

 

klaro ?

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update Zoo-Palast und "Interstellar"

 

Die serienmäßige 2-Flügel-Blende der DP75 wurde mittlerweile gegen eine 3-Flügel-Blende getauscht und der (neue) 6kW Kolben wird nun mit maximalem Strom betrieben.

 

Hier ein (unscharfes Handy-)Foto der Blende ...

Au weia!

 

Wie dumm kann Mensch sein?

Bei Malterkreuz sinnlos, da der Öffnungswinkel nur noch 30° beträgt, und 50% Licht verloren gehen. Durch Erhöhung der Lichtströme dieses auszugleichen, d.h. größere Lampe führt zu sichtbarem Stroboskopeffekt. Das Auge nimmt dem Lichtblitz, wie beim Photoblitz war, und dann folgt Blitz auf Blitz. Asymmetrisch ist das ganze auch noch.

 

Aber eine kompetente Installation hätte nicht erst 2 Wochen vor der Veranstaltung begonnen, nach Ersatzteilen dfür die vorhasndenen Projektorwracks zu suchen...

Die DP 75 flimmert systembedingt wesentlich stärker, als eine Einflügelmaschine, besser noch eine mit beschleunigtem Filmtransport (Autokinomaschinen wie Bauer U3/4 AK oder Simplex und Century). Die DP 70 ist da auch besser, allerdings ohne beschleunigtes Getriebe und mit zu kleinem Abdeckflügel, des Lichtwirkungsgrads wegen, Zusammen mit Silberschirm (G 3,0) geht ein 2 Flüglerdas halt nicht.

Ich spiele auf 8,3 m Breite bei 115A, etwa 10k Lumen Lichtstrom mit den Kegelblenden U2 auf weisser Wand, also ca 105 - 110 cd/m2, gibt es keine störende Flimmerei. Nicht umsonst wurden Kegelblenden und Bildfenstershutter eingeführt.

 

Man sollte so ehrlich sein, wenn ein Saal heute nur noch Digital kann, laßt es mit Film.

 

st.

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Insofern sollte man vorsichtig sein, wenn man anderen mit der bundesdeutschen Versammlungsstättenverordnung zu drohen beabsichtigt,

 

 

Korrektur: Eine "bundesdeutsche" Versammlungsstättenverordnung gibt es nicht, sondern nur länderspezifische. Jedes Land hat seine eigene Verordnung, die sich auch in vielen Details unterscheiden.

 

In Rheinland-Pfalz darf zum Beispiel eine Reihe Kinostühle eine andere Maximalanzahl Sitze haben, bevor sie von einem Gang unterbrochen werden muss, als in Baden-Württemberg.

 

Es ist schon hilfreich und zeugt von der notwendigen Professionalität, wenn man sich in dieser Materie etwas auskennt ... andererseits ist es natürlich jedermanns eigene Entscheidung, wie weit man sich einarbeiten möchte.

 

Doch auch hier gilt: "Ignorantia legis non excusat"

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Drohungen aus Schauburg bin nicht nur ich gewohnt: in Werder waren es "gut gemeinte Warnungen" prestons vor angeblich nicht existierenden Verleihrechten für "Krieg und Frieden", damit alle noch schnell Angst bekommen (mag peston sturges nicht lieber Progress verklagen, wenn es ihm deren Lizenz nicht passt?), im Kino am Kudamm in Berlin warnte er vor der nur 3-kanaligen Frontbeschallung und der so abträglichen Silberbildwand und vielem mehr (als wenn m<n Neuling der Branche wäre oder "brüderlicher Hilfe" bedürfte).

 

Jetzt könnte man sich auf seinen Rat hin - oder sonstwessen Rat - diese (professionelle?) 3-Flügelblende einbauen, vom dortigen Vorführer recht lässig fotografiert. Damit es richtig dunkel wird und der Schwarzwert des Weltraums unendlich zu sinken beginnt? [scherz am Rande].

Besonders bei 35mm wird das Bild kaum je wieder hell und brillant werden, oder? So überblende man bitte mal 35mm-Einzelakte zur anderen DP75, die noch unverbastelt ist, und man darf sich an unterschiedlichsten Leuchtdichten und Flimmerlimits erfreuen. So etwas empfiehlt man nun weiter und fordert "professionelles" Handeln ein...

 

@preston: ein guter Werbefachmann, Lebens-Berater und neuerdings auch Veranstaltungstechniker. Im Oktober hatte ich selber einen 6-wöchigen Veranstaltungs-Fortbildungskurs besucht, zur Auffrischung der Alt-Lektüre aus dem "Filmtheaterkaufmann" und SAE. Das waren aber ganz andere Fachleute, denen man eher vertraut als windigen angeblichen "Hilfeleistern".

Dass solche Dummheiten hier von einem Preisträger des BKM in die Welt gesetzt werden, steht nach meinem Verständnis im Widerspruch zum Ethos und akademischen Anspruch der Programmkinoszene.

 

***

 

Donnerstag Abfahrt von Berlin nach Prag ins Flora-IMAX. Abendvorstellung: 19.15 Uhr.

Kritische Betrachtung.

Fazit: der eine Herr verkauft Träume und Verordnungen, die anderen erforschen die Gründe! ;-)

Edited by cinerama (see edit history)
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Erstaunlich ... ein simpler Link zur gültigen Berliner Versammlungsstättenverordnung und manche Zeitgenossen verlieren hier völlig die Beherrschung ...

Du hattest hier den Link auf Nordrhein Westfalen gelegt, und dann selber schon auf das Länderrecht hingewiesen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, die Berliner Verordnung sollte 2006 an die EU Vorgabe angepaßt werden, wurde aber aus Kostengründen für das Land damals nicht ratifiziert. Vielleicht mittlerweile. Ich habe keine Muße das nachzuprüfen.

Das würde aber in Folge viel von der Berliner Spaß- und Partygesellschaft des Nachtlebens unmöglich oder illegal machen.

Zumindest wurde die alte Version zurückgezogen, nach der der Vorführer den Standplatz an der laufenden Maschine nicht verlassen darf, und nur der aktuelle Film im BWR aufbewahrt werden darf, sofern dieser aus Sicherheitsfilm besteht (§121 ff). Und Zellhornvorführungen in zugelassenen BWR noch zugelassen waren.

 

Zumindest hätte der Zoo gegen die letzte mir bekannte, gültige Fassung aus 1971verstossen, weil ja der selbsttätige (=automatische) Vorführbetrieb auch mit Sicherheitsfilm noch untersagt war.

 

Der Lichtenberger Saal ist in einem modernen Bürogebäude untergebracht, welches alle 1982 gültigen Sicherheitsregeln, erweitert auf Anfang der 1990er erfüllt, und damit vielen Bestandskinos sicherheitstech- und vorschriftentechnisch doch einiges voraus hat.

 

Egal, einigt Euch...

 

st

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Morgen, Donnerstag um 12.00 Uhr unser Treffpunkt vor dem Eingang des Cubix-Kinos am Alexanderplatz:

es ist noch Platz für 2 weitere Personen für die Fahrt zum IMAX Flora nach Prag: "Interstellar" auf 70mm-Film mit 15 Perfoschritt.

Die Vorstellung in Prag beginnt abends um 20.15 Uhr.

Unsere Bitte: Sofortige Rückfahrt im Anschluss.

 

imax.jpg

Bildquelle: http://www.buildtec.cz/galerie.html

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Flora IMAX in Prag: ein m.E. überdurchschnittlich ausgestattetes Multiplex. Allerdings ist man als Gast oder Ausländer durch die "Andersartigkeit in der Fremde" meist positiv beeindruckt. Ohne Kenntnis der firmellen und lokalen Zusammenhänge neigt man zur Schönfärberei, so auch ich.

Aber der Imax-Saal ist bedeutend steiler und höher als das jetzige Berliner Auditorium.

 

Auch hier hatte die Filmkopie keine Roadshow-Güte - betrachtet im Vergleich zu anderen gesehenen Imax-Produktionen. Bei DARK KNIGHT waren die Imax-Inserts noch vom Originalnegativ kopiert, dabei aber komplett falsch lichtbestimmt.

INTERSTELLAR ist zwar im Look "konsistent", sieht aber aus wie andere, schwache Dup-Filmkopien zwischen 2000 und 2013, die man aus der Blockbuster-Küche und von Digital Intermediates kennt.

Dass hier aufrichtig filmband-interessierte Freunde und Experten nun in diesen Film hineingetrommelt wurden, empfinde ich als Hohn auf die Vorzüge einer photochemischen Aufnahme- und Bearbeitungsstrecke.

Hätte am von 35mm Academy Ratio auf IMAX aufgeblasen, es würde kaum einen Unterschied machen. Was in IMAX gedreht worden war, sah nicht danach aus.

 

Das Verfahren, das am besten wirken könnte, sieht jetzt schlimmer aus, als fast alle anderen derzeitigen Aufnahme- und Produktionsprozesse. Fast jede zweite Aufnahme unscharf, alles unterbelichtet, farbverkreuzt und stichig.

 

Zur Mikrofonisierung heutiger Filme: meinen einige, es stumpfe ab.

Die Frage: Ist es wirklich ideenreich, normale Dialoge erklingen zu lassen, als spräche gerade Jabba the Hutt (die monströse Kreatur aus "Return of the Jedi"). Auch in O.V. war kaum etwas zu verstehen.

 

Trotz eines guten Saals mit astronomischer Bildgrösse bin ich dann in der Szene mit dem Schwarzen Loch eingeschlafen.

Edited by cinerama (see edit history)
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Die Frage: Ist es wirklich ideenreich, normale Dialoge erklingen zu lassen, als spräche gerade Jabba the Hutt (die monströse Kreatur aus "Return of the Jedi").

 

Auch in THE DARK KNIGHT klang Batman schon so, als spräche er mit Halsentzündung aus Oskars Mülltonne heraus. Das ist innovativ.

 

Kleine Korrektur - nach dem Lucas-Evangelium tritt Jabba jetzt schon im ersten Teil (IV) auf! :)

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Angedacht, aber 1977 nicht zuendegebracht:

 

*

 

In DARK KNIGHT schockierte bereits die erste Imax-Szene: der Tresoreinbruch der Jokers.

So unscharfes, grünstichiges Fernsehspiel sah man selten.

Auf Blu ray später besser ausgegelichten und plötzlich auch szenisch ansprechender.

 

Meinungsäusserung:

Ein unzureichend konzipiertes Bild kann einen dramatischen Bogen brachial auseinanderreissen, irritieren und eine unzutreffende Stimmung kommunuzieren.

Die katastrophale Beleuchtung in INTERSTELLAR lässt die Intention des Darstellungsrealismus (Trickmodelle usw.) gnadenlos absaufen. Vergebene Liebesmüh, sehr schade-

Schärfe (65mm) ist aber auch nicht alles. Überzeugt nicht auch das andere, dringt allenfalls nur die Hälfte der Ideen der Filmemacher zum Publikum vor.

Nur die Todd-AO-Produktion der 50er und 60er Jahre - eingettet in einen laufenden, intakten, einträglichen und auf echtem Wettbewerb beruhenden Produktionskreislauf, konnte diesen Anspruch erfüllen. Alle Neuauflagen begannen als Tiger und endeten als Bettvorleger.

 

Ähnliches wie 1955 Todd-AO versuchte der Filmemacher J. Cameron 2009 beim Durchdrücken des 1080p-3D-Systems - was bekanntlich in der Strategie aufging. Wie immer man zu AVTAR in digital (oder auch auf 70mm Imax) stehen mag. Das Vorhaben wurde auf allen Ebenen mit Rigorosität durchgezogen.

 

*

 

INTERSTELLAR läuft noch über die Weihnachtszeit im FLORA IMAX, Pag.

Edited by cinerama (see edit history)
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Ein unzureichend konzipiertes Bild kann einen dramatischen Bogen brachial auseinanderreissen, irritieren und eine unzutreffende Stimmung kommunuzieren.

Die katastrophale Beleuchtung in INTERSTELLAR lässt die Intention des Darstellungsrealismus (Trickmodelle usw.) gnadenlos absaufen. Vergebene Liebesmüh, sehr schade-

Schärfe (65mm) ist aber auch nicht alles. Überzeugt nicht auch das andere, dringt allenfalls nur die Hälfte der Ideen der Filmemacher zum Publikum vor.

Nur die Todd-AO-Produktion der 50er und 60er Jahre - eingettet in einen laufenden, intakten, einträglichen und auf echtem Wettbewerb beruhenden Produktionskreislauf, konnte diesen Anspruch erfüllen. Alle Neuauflagen begannen als Tiger und endeten als Bettvorleger.

 

Erstaunlich, daß Du Dein geliebtes Meisterwerk "Hamlet" (1995) jetzt selbst als "Bettvorleger" bezeichnest und zu der Einsicht kommst, "Schärfe (65mm)" sei auch nicht alles.

Es freut mich, daß Du unseren Argumenten [1] nun doch Beachtung geschenkt hast und sie bei Dir ein Interesse für Bildgestaltung geweckt haben.

 

Als Ausnahme würde ich aber "Baraka" (1992) anführen wollen, der durch Deine Ausführungen oben zu unrecht als "Bettvorleger" abgestraft wird. ;-)

 

 

Gruß

 

Salvatore

 

[1] http://www.filmvorfu...ngen-zu-hamlet/

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Schauburg - Karlsruhe

 

ab Donnerstag, 4. Dezember 2014

 

Interstelar_70mm_Webmotiv.jpg

 

Die Spielzeiten:

 

Donnerstag 04.12.14:18.00 Uhr (engl. Original in 70mm)

Freitag 05.12.14: 16.00 Uhr (engl. Original in 70mm)

Samstag 06.12.14: 21.00 Uhr (deutsche Sprachfassung in 70mm)

Sonntag 07.12.14: 18.30 Uhr (engl. Original in 70mm)

Montag 08.12.14: 18.00 Uhr (engl. Original in 70mm)

Dienstag 09.12.14: 17.15 Uhr (engl. Original in 70mm) + 20.30 Uhr (deutsche Sprachfassung in 70mm)

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