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filmempire

City Palast München mit Cinerama Bildwand

37 posts in this topic

Da lebt niemand mehr soweit ich weis und die Nummer vom ehemaligen Technischen Leiter dort hat mein Handy irgendwann mal vergessen - leider.

Wenn du alle meine Beiträge liest, dann erübrigen sich auch deine Fragestellungen. Ich spreche immer nur von EINER FP20. das "S" lasse ich weg, schreibt sich via Smartphone schneller.

 

Diese FP20s, die auf den Bildern zu sehen war, war die Erstausstattung. Die Maschine hat im Abstellkeller, leider ohne Lampenhaus überlebt - nachwievor als "S" ohne Umlaufblende aber mit 4-Kanal Magnetkopf.

 

Zur drei Streifen Anlage kann ich leider keine Angaben machen, angeblich war die Anlage gemietet und, wie du geschrieben hast, eine Typische Installation 6-Perf FP20 und Kohle-LH. Nach der Drei-Streifen Episode wurde die FP20s nicht wieder aufgebaut. Es standen dann nur noch zwei DP70 im BWR

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Eigentlich schönes Thema ("frühere Kinotechnik in bekannten Kinos") , das sicher später nie wieder in dieser Ausführlichkeit behandelt und öffentlich recherchiert werden kann. Denn die EInzelbetreiber der Websites KinoWiki etc. können unmöglich solche Recherchen durchführen. 

 

Aus dem sehr guten Interview mit Detlef Mähl aus dem Atrium Stuttgart, das Joachim Polzer auf DuskoDigital/Digitale Dämmerung veröffentlichte, hier die BWR-Skizze zu Cinemiracle-Zeiten in Stuttgart.  Demnach (wenn wirklich umgesetzt) blieben sogar zwei DP70 im Raum parallel zu den drei Cinemiracle-Projektoren. Demnach war es nicht immer nötig, einen der beiden Universalprojektoren zu entfernen?

 

 

 

 

 

 

Atrium_Schema_c _J.Polzer_Digitale Dämmerung.jpg

Edited by cinerama (see edit history)

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Wenn du die Anordnung der Fenster im BWR im City ansiehst, dann könnte das auch durchaus dort so gewesen sein. Dafür sprechen auch diverse Anschlussreste an den Wänden und Abdrücke im Boden

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Bei Windjammer im Atrium waren die beiden DP 70 Projektoren noch nicht installiert. Die kamen erst danach zu South Pacific. Später im Atrium musste zu Cinemiracle Zeiten eine der beiden DP 70 immer abgebaut werden, weil da das Kontrollpult für die Anlage aufgestellt war und das Fenster dafür benützt wurde.

Die FP20 war wie die im City München von der Deutschen Cinerama GmbH ausgeliehen und wurde nach dem Atrium wo anders aufgebaut. Dank Steckverbindungen konnte die

Anlage innerhalb von 48 Stunden in Betrieb genommen werden. Der Abbau dauerte nur 1 Tag.

  • Thanks 1

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Bitte nicht verwechseln, die FP20 von der Cinerama waren die speziellen Maschinen mit 6-Loch Schaltschritt (in der alten Gallerie, die leider nicht mehr ist, war so ein Laufwerk seziert worden)

Die FP20S die zur Erstausstattung des City gehörte verblieb dort (im Keller abgestellt)

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Chris, genau. Die FP 20 6 perf verblieben in Nürnberg im Delphi, wo sie jahrelang vor sich hinrotteten. Und dann gab es mal ein schmales Zeitfenster, wo beim Umbau des Pornoshops die BWR zugänglich waren, wo dann die eine Maschine geborgen wurde, wenn ich mich richtig erinnere. Alles war m.W. nicht mehr sicher zu betreten.

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Wie funktioniert denn der 6 Perf Schaltschritt? Weiterhin vierteiliges Kreuz und größere Schaltrolle (und damit andere Filmbahnkonstruktion), oder wie?

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vor 55 Minuten schrieb TK-Chris:

Bitte nicht verwechseln, die FP20 von der Cinerama waren die speziellen Maschinen mit 6-Loch Schaltschritt (in der alten Gallerie, die leider nicht mehr ist, war so ein Laufwerk seziert worden)

Die FP20S die zur Erstausstattung des City gehörte verblieb dort (im Keller abgestellt)

 

Nur nachgefragt, weil Du auf der Vorseite erwähntest

 

Das City wurde 59 eröffnet, als 70mm Haus. Ergo auch mit 2 x DP70 und 1x FP20. [...] 

 

Folglich dachte ich an FP20S für Cinemiracle!

Denn in Stuttgart und einigen anderen CInemiracle-Kinos war es so (Bilder existieren):

 

filmempire:

Was Cinematreasure schreibt ist ja nicht unbedingt richtig. Das Atrium in Stuttgart hatte die erste Cinemiracle Anlage mit Philips FP20S Projektoren und SPP800 Impulslampen. Die Steuerung der Lichtimpulse durch elektromagnetische Induktion arbeitete mit 78 Impulsen/Sekunde. Cinemiracle lief mit 26 Bilder x 3 = 78. Diese umgebauten Projektoren hatten sehr kleine Lampenhäuser, gegenüber den Century Projektoren mit Bogenlampen. Die von Kinoton eingebaute Anlage wurde nur verliehen und dann in anderen Städten eingesetzt. Auch Cinerama Filme wurden später mit der Cinemiracle Anlage vorgeführt, wobei das linke und rechte Bild über Spiegel projeziert wurde. Am 14. August 1959 wurde das Atrium nach Umbau mit "Windjammer" eröffnet.

 

Anders im Regina Bremen mit FP20 und Mole Super Seventy Lampenhaus:

http://aschenstedt.dnshome.de/regina/regina_revolution.html

 

Nach obiger Klärung bliebe es dann bei FP20, sofern die Relikte der Anlage, die in Nürnberg noch aufzufinden waren, Mole Super Seventy-Lampenhäuser hatten. Oder bereits ein Xenonlampenhaus?

 

Hunderprozentig hab ich's noch nicht in der Reihe...

 

 

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vor 14 Minuten schrieb Martin:

Wie funktioniert denn der 6 Perf Schaltschritt? Weiterhin vierteiliges Kreuz und größere Schaltrolle (und damit andere Filmbahnkonstruktion), oder wie?

 

Die Antriebsübersetzung von 24 auf 26 B/s umgestellt und die Schaltrolle von 16 auf 24 Zähne ausgetauscht. (Konnte ich noch im EUROPA PALAST Essen bewundern, wollte kaufen... ging zum Glück nach Bradford, die sie sinnvoll einsetzten.)

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vor 2 Stunden schrieb Martin:

Wie funktioniert denn der 6 Perf Schaltschritt? Weiterhin vierteiliges Kreuz und größere Schaltrolle (und damit andere Filmbahnkonstruktion), oder wie?

Grüßere Schaltrolle und eine Gerade Filmbahn "darübergebraten", im Hohlraum dazwischen dann eine Nockensteuerung für die "Flatterzacken" der Bildränder, damit die Stoßstellen nicht so stark zu sehen waren.

 

Nürnberg wäre mal interessant ob da noch was drin steht, ist ja nur eine Maschine raus gekommen.

 


Ich hätte ja gern eine FP20S mit dem originalen, alten LH der 1. Ausführung - Fehlt mir noch

 

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Die Mole Super Seventy.-Lampenhäuser standen ja nicht nur auf den Cinemiracle-FP20, sondern auch auf vielen DP70. 1996 holten die beiden Osloer 2 Stück aus dem berliner Royal Palast: innen bereits exkaviert. Wirkten wie Hundehütten: mächtig, aber plump.  Die Mole Richardson 490 hingegen sahen bedeutend schöner aus.

 

Cinemiracle lief nur über Spiegelsystem ohne die Flatterzacken (Gigolos) Die Spiegelkanten ware etwas abgekantet und sollten den Effekt der Gigolos (der Verwischung der Übergänge zwischen den Bildkanten) bewerkstelligen. 1960 dann der Verkauf der Cinemiracle, Inc./National Theater Amusement Company an die Cinerama, Inc.: danach modifizierte die Cinerama, Inc., diese Projektoren auf ihr System unter Einbau ihrer Flatterzacken. Vom 22.7.1958 (Deutschland-Premiere vom Cinemiracle/WINDJAMMER im Münchner Royal Palast) bis mindestens zum 25.3.1960 (Wiederaufführung von WINDJAMMER im Grindel Theater in Hamburg. Der Umbau auf  das Cinerama-System erfolgte dort erst Anfang Februar 1963) lief WINDJAMMER in Cinemiracle Projektion.

Bei den Ersteinsätzen von WINDJAMMER 1958/59 demnach noch keine Flatterzacken/Gigolos, aber ab 1960, nach dem Verkauf, war dann mit diesen Film vieles machbar.

Edited by cinerama (see edit history)

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