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Gutes Kino zum Abo-Preis: Cineville kommt nach Deutschland


macplanet

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vor 9 Stunden schrieb Rince:

Wer bisher zweimal kam und nun dreimal kommt bringt statt 2x8 Euro nun 3x6, also keinen Cent mehr Umsatz.

 

Naja, genauer gesagt sind es in dem Fall nach deiner Rechnung 2€ mehr Umsatz.

Wie immer lautet bei diesen Abomodellen das Stichwort für das Kino: Concessions. Wer ein Abo hat, denkt unterbewusst im Moment an der Kasse, dass er/sie umsonst ins Kino darf und hat plötzlich Geld über für Snacks und Getränke. Zudem erhofft man sich Mehrbesuche bei Abonnenten, die Begleitpersonen ohne Abo mitbringen. 

 

Wie sich das für den Anbieter rechnet, interessiert mich am Ende des Tages auch nicht mehr. Ich denke, die Fixkosten dürften sich für sie sehr in Grenzen halten und das Projekt ist zudem offenbar mehr oder weniger durchsubventioniert. 

 

 

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Und genau das wird meiner Meinung nach nicht passieren.

 

Heavy User die das Abo gerne nutzen kaufen am Ende eher weniger Concession. So hatten wir es bei sämtlichen Vergünstigungen, Gutscheinaktionen etc. Wenn gespart werden soll dann richtig.

 

Und Stammkunden die regelmäßig kommen sind auch weit davon entfernt die Menge an Concession zu kaufen die andere ordern, die einmal im Jahr ins Kino gehen.

 

Für mich ist das Preisdumping der bei 2,50€ die man als Kino nachher in der Tasche behält pro Eintritt ruinös ist. Ein Abomodell in Ehren, alles gut, aber nicht zu dem Preis. Billiger als Netflix...Aua

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  • Thumsbup 3
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Der Preis gibt mir auch "sehr" zu denken. Und wenn da Disney und andere Majors bereitwillig mitmachen und ihre Filme für hergeben - dann wundert mich dies und warum es dann überhaupt noch eine "MG" gibt - wenn auf den Wert einer Kinovorstellung als soche (tut mir leid, aber da finde ich kein anderes Wort für) geschissen wird. Wer sich da noch bemüht "Kino" als was Besonderes darzustellen - und nicht seine Auswahl an Nachos, Popcorn und Getränken in den Vordergrund stellt - kann da einfach nur den Kopf schütteln und diesem Projekt alles Pech dieser Welt wünschen - tut mir Leid für die Kinokollegen, die sich das ausgedacht haben - aber so eine Ankündigung macht mich einfach nur wütend. Der Ausverkauf hat begonnen - rette sich wer kann.

 

Jörg

  • Thumsbup 6
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Ich tendiere eher das Kino so (um-) zu bauen und zu betreiben, dass der Kunde wirklich einen Mehrwert gegenüber dem bequemen Sofa daheim mit eigenem bezahlbaren Lieblingsessen, Netflix, UHD 60“ TV und Surround hat. Das darf dann gerne 10-16 Euro kosten - ganz ohne Abo.

 

In der Regel erlebe ich in Schland nur entweder furchtbare unsaubere Schuhschachteln mit mäßigem Bild und Ton, abgehängten Facettendecken, unmotiviertem Personal und nerviger Werbung - oder - auf „Schick“ gemachtere Kinosäle mit trotzdem unbequemen „Luxussesseln“ und diese im schlimmsten Falle mit Kunstleder bezogen, dann dazu nicht passend geschultes Personal und dann doch wieder erstaunlicherweise mäßigem Bild und Ton uuuuund wieder diese störende Werbung, diesmal sogar so, dass nach den Trailern und nach dem Atmos-Intro dann schon wieder Produktwerbung platziert ist, damit der volle Saal das auch nochmal sieht. Ich halte gute gemachte Eigenwerbung für sinnvoll und max. 3 Spots von Werbekunden. Die noch verbleibende Umsatzlücke muss sich durch justierte Ticketpreise schließen, z. B. Anhebung um 50 Cent. Wenn man natürlich lieber für 5,99 Euro Filme anbieten möchte für die Kundschaft mit den vollen Rucksäcken, machen 30 Min. Produktwerbung sicher dann doch wieder Sinn. 
Will man ein komfortableres Kino sein, sollte man zumindest nicht mehr Werbung haben, als Amazon und Netflix. 
 

Abo würde ich nicht mitmachen, sondern eher versuchen, attraktiver als die Aboteilnehmer zu sein mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen und nat. auch Kundenbindungsprogrammen.

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  • Thumsbup 3
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Spotify startete vor über 10 Jahren in Norwegen und Schweden "mit etwa 97% des weltweiten Musikbestandes". Ich konnte mit meinem Norwegischen Abo fast alle Bands meiner Jugend unzensiert und uneingeschränkt hören. Die Oberfläche noch einfach, und ohne KI. Von einem Vertreter der Warner Music in Oslo wurde und erzählt, im Gegensatz zur Tona Organisation (bei uns die Gema) erhielte man jetzt für jedes gehörte Lied Tantiemen.

Die Einführung in D gestaltete sich schwierig. Gema war gegen derartige "All You Can Eat" Modelle, und auch gegen solche mit direkter Musikverlagabrechnung.

Als ich dann auf die dt Variante umstellte, war ein großer Teil meiner Musik verschwunden, aus diesen Gründen.

Übertragen aufs Kino, eigentlich nicht gewünscht, derartige AYCE Aboverträge.

 

Doch das wäre mir persönlich egal, für mich muß der Mehrwert erkennbar sein. Gutes Kino heißt nicht nur kuratierte Programminhalte hoher Qualität anzubieten, sondern diese auch in bestmöglicher Güte und bequem geboten zu bekommen, so wie Sebastian schreibt.

Luxuskino in meiner Heimatstadt bedeutet Bordellarchitektur mit Wohlfühlambiente, Acella bespannte Recliner und buntes LED Licht. Technisch bleibt man dann sehr weit hinter dem möglichen zurück.

Dann ist die Werbebelästigung real. Im Kino bezahle ich für den Film, da hat Reklame nichts verloren. 

Show Playlisten laufen automatisch ohne jedes Showmanship ab, die Befehle sequentiell gesetzt, als feste Subplayliste. 

Das sieht unmöglich aus, genauso wie es Scope Trailer im 1.85 Container machen. Trauerränder mit unendlichen Graustufen sehen auch im Vorprogramm grottig aus. Kurzes Schwarzbild, Linse verstehen, Kaschierung verstellen, dauert in der SPL ERstellung wohl zu lange.

Egal, da gehe ich nicht mehr hin. 

Ein AYCE, ob kuratiert oder nicht beseitigt nicht die üblichen Mängel deutscher Kinos. Sie verhindert sogar, daß diese abgestellt werden. Vergleicht es mit der Bahn, der Billig Abopreis hat jene vertrieben, die bisher mit dem Zug pendelten, Übervolle Züge durch vom Land durch Einnahmeausfälle abbestellte Zugleistungen bei höherem Fahrgastaufkommen haben recht schnell die Akzeptanz verloren gehen lassen.

Wir brauchen stattdessen kostendeckende Billettpreise im Kino, um die geforderte Ausstattung und den Service tzu finanzieren. Das können 16, aber gerne auch 20, 25 Euro sein, wenn der gebotene Service und die gebotene Qualität stimmt.

Und keine Billigangebote.

 

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Also ich bin froh, dass ich als junger Stöpsel einmal die Woche nach der Schule von meinem niedrigen Taschengeld Kino noch zu deutlich günstigeren Preisen erleben konnte. Sonst wäre ich vermutlich gar nicht zum Kino gekommen. 

Klar wollen die Leute nicht mehr auf alten Kinoklappstühlen aus Buchenholz sitzen, aber wenn jetzt DIE Lösung sein soll, mit immer mehr Luxus zu immer höheren Preisen nur noch Besserverdiener anzusprechen oder Menschen nur noch zu den Top-Top-Titeln ins Kino zu bewegen, so kann diese Strategie mMn nicht lange gut gehen. Zudem trägt sie, wie in allen wirtschaftlichen Bereichen, zur gesellschaftlichen Spaltung bei.

Zum Kino-Feeling gehören für mich eben nicht nur bequeme Sessel und eine tolle Sound- und Bildqualität, sondern auch volle Säle mit Menschen jeglicher Couleur.

 

Daher bin ich froh und grundsätzlich offen dafür, wenn wie hier zumindest nach Lösungsansätzen gesucht wird, Kino auch wieder für breitere Bevölkerungsgruppen attraktiv zu machen. Ob das für Deutschland eine Lösung ist, bleibt abzuwarten, aber fast leere Kinosäle wochentags im Regulärprogramm machen doch niemandem Spaß, auch wenn es sich vielleicht zum zweistelligen Eintrittspreis oder der Programmierung zusätzlicher Events noch rechnet. Aber für eine langfristige Änderung des Status Quos würde ich vorerst auch leichte Umsatzrückgänge in Kauf nehmen, wenn es dafür nötig ist.

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Konzepte mit den übertrieben hohen Preisen und vermeintlichem Luxus befürworte ich eher nicht. Ich glaube, dass beide Extreme zu den von dir befürchteten leeren Sälen führen. 
 

Aber eine Frage: Würdest du tatsächlich glücklich werden, in einem vollen Saal für 6 Euro pro Vorstellung mit demotivieren Mitarbeitern, unsauberen Toiletten und Sälen, die zudem mangelhaft konzipiert wurden, viel Werbung, einem dunklen Bild, 2v3 Frontkanälen und unsauberem Ton, neben dir lauter laute Leute mit leuchtenden Handys, die beim Film reden und freudig ihre mitgebrachten Lebensmittel verspeisen? So habe ich das mehrmals erlebt und da ist mein Tablet in der Hand auf der Couch haushoch überlegen, um einen Film halbwegs angemessen wahrnehmen zu können.

 

Aber du hast recht, es muss möglich sein, dass alle die es wirklich zu schätzen wissen, in allen Lebenssituationen (z. b. Studium) sich ein Ticket leisten können. Regelmäßige Besucher sind die wichtigsten Kunden, denen man ermöglichen muss, dass sie auch weiterhin regelmäßig kommen können und wollen. Wer sehr selten mal ins Kino geht, zahlt für einen bestimmten Film ggf. auch etwas mehr.

 

Meiner Erfahrung nach ist eine gute Qualität nicht in allen Belangen kostspielig. Nicht sparen sollte man bei Stühlen und dem Projektor - bei den meisten anderen Dingen lassen sich Mittel und Wege für ein reizvolles Angebot finden, wenn man mit den richtigen Leuten zusammenarbeitet.

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Also demotivierte Mitarbeiter habe ich erfahrungsgemäß eigentlich nur, wenn drei Leute pro Vorstellung kommen, sie gelangweilt mit dem Handy hinter dem Tresen stehen und sich vielleicht fragen: Wofür verdiene ich eigentlich gerade mein Geld? Klar, manche verlieren bei größerem Andrang manchmal etwas ihre Freundlichkeit, aber i. d. R. erlebe ich bei vollem Haus eher Motivationsschübe und einen gesteigerten Teamgeist, aber das geht jetzt zu weit weg vom Thema.

Ich kann deine weiteren Punkte zum Teil nachvollziehen, verstehe aber den Kern der Diskussion dahinter nicht: Kinobetreiber sollten sich also weniger Zuschauer (durch höhere Preise) sogar zum Ziel nehmen, damit das Filmerlebnis qualitativ besser bleibt?

Verstehe mich nicht falsch: Du magst recht haben, wenn man das reine Bild-/Ton-Erlebnis betrachtet, und ich möchte mich auch nicht mehr in enge Sitze zwängen und sehe mehr Luxus im Kino eindeutig als Fortschritt, aber mit dieser Geschäftsphilosophie untergräbt man auch den gesellschaftlichen Wert des Kinos und wir sind, überspitzt gesagt, in 30 Jahren wieder beim Pornokino und jeder kriegt für 50 Euro seine Einzelkabine, ungestört mit perfektem Bild und Sound. 😉

 

Und wenn ich an meine schönsten Kinoerfahrungen denke, waren das immer volle Premieren oder vollere Säle aus Kindheitstagen. Auch ein Typ mit einer raschelnden Chipstüte in einem fast leeren Saal nervt mich manchmal fast mehr als fünf dieser Leute in einem ausverkauften Saal mit entsprechender Massenakustik.

 

In immer mehr Luxus investieren und die Preise alle paar Jahre erhöhen: Das entspricht den Gesetzen des Marktes. Für mich ein klassisches "Weiter so" und auch okay, wenn einem der Besucherrückgang egal ist, solange die Umsätze weiter stimmen. Um dem Trend aber etwas entgegenzusetzen, ist wohl eher ein ungewöhnlicher Schritt mit etwas mehr Kreativität und Risikobereitschaft gefragt - und das Abomodell könnte in meinen Augen genau so etwas sein.

  • Thumsbup 1
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vor 56 Minuten schrieb L2D2:

Kinobetreiber sollten sich also weniger Zuschauer (durch höhere Preise) sogar zum Ziel nehmen, damit das Filmerlebnis qualitativ besser bleibt?

Das habe ich nicht im Ansatz erwähnt. Das ist ein verquerer Gedankengang, der mit meinen Äußerungen nicht in Bezug steht.

 

Auch bin ich kein ausdrücklicher Fan von „Luxuskinos“, zumal ich diese sogar kritisch erwähnt habe.

vor 59 Minuten schrieb L2D2:

mit dieser Geschäftsphilosophie untergräbt man auch den gesellschaftlichen Wert des Kinos und wir sind, überspitzt gesagt, in 30 Jahren wieder beim Pornokino und jeder kriegt für 50 Euro seine Einzelkabine

…interessant, wohin dich deine Gedanken führen 😉 

 

Lies bitte nochmal meine Ausführungen, irgendwie passen hier Aussage und Antwort nicht zusammen. Du bist gedanklich sicherlich woanders und irgendwas von meinen Worten hat dich dahingetriggert. 
 

Wir rechnen hier in meinem Umfeld derzeit (mag sich noch ändern) immer noch mit 8 Euro und 10 Euro und gehen dank recht vollen Haus davon aus, trotzdem gute Qualität anbieten zu können mit den nötigen Investitionen. Naja ich wiederhole mich…

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  • 1 month later...

Auf dem ersten Blick sehr interessant, vor allem da viele hervorragende Kinos in Köln dabei sind.

Aber auf dem zweiten Blick dann doch zuviele Fragen offen, um zu Beginn ein Abo zu holen.

 

1. Kinokarten nur an der Kinokasse ab 90 Minuten vor Filmbeginn. Reservierungen für die "meisten" Kinos online möglich über die Cineville-Homepage. Das Filmprogramm der Kinos wird wohl erst im August auf der Seite eingebunden, daher bin ich gespannt wieviele Kinos dann überhaupt eine Reservierung anbieten werden, und welche Zeit- und Mengeneinschränkungen es dort geben wird.

 

2. PDF und Plastikkarte, Reservierungen über die Homepage. Kein Wort, ob eine App geplant ist.

 

3. Bezahlung laut FAQ nur über SEPA-Lastschrift. Die Gutscheine die jetzt angeboten werden sind aber nur über Google Pay, ShopPay oder Kreditkarte bezahlbar. Vielleicht ändert sich dies ja noch, aber ich sehe dort keine Möglichkeit der Lastschrift. Abgesehen davon heutzutage kein Paypal anzubieten, meiner Meinung nach, auch nicht sehr weitsichtig ist.

 

4. Es wird zwar überall dazugeschrieben und nicht in den AGB versteckt, trotzdem finde ich es eine Aktivierungsgebühr hört sich immer eher nach windigen Mobilfunkanbietern an.. Wieso kann man diese Kosten nicht direkt mit einpreisen?

 

 

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vor 3 Stunden schrieb vowi:

1. Kinokarten nur an der Kinokasse ab 90 Minuten vor Filmbeginn. Reservierungen für die "meisten" Kinos online möglich über die Cineville-Homepage. Das Filmprogramm der Kinos wird wohl erst im August auf der Seite eingebunden, daher bin ich gespannt wieviele Kinos dann überhaupt eine Reservierung anbieten werden, und welche Zeit- und Mengeneinschränkungen es dort geben wird.

 

2. PDF und Plastikkarte, Reservierungen über die Homepage. Kein Wort, ob eine App geplant ist.

 

3. Bezahlung laut FAQ nur über SEPA-Lastschrift. Die Gutscheine die jetzt angeboten werden sind aber nur über Google Pay, ShopPay oder Kreditkarte bezahlbar. Vielleicht ändert sich dies ja noch, aber ich sehe dort keine Möglichkeit der Lastschrift. Abgesehen davon heutzutage kein Paypal anzubieten, meiner Meinung nach, auch nicht sehr weitsichtig ist.

 

4. Es wird zwar überall dazugeschrieben und nicht in den AGB versteckt, trotzdem finde ich es eine Aktivierungsgebühr hört sich immer eher nach windigen Mobilfunkanbietern an.. Wieso kann man diese Kosten nicht direkt mit einpreisen?

 

 

 

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vor 3 Stunden schrieb vowi:

1. Kinokarten nur an der Kinokasse ab 90 Minuten vor Filmbeginn. Reservierungen für die "meisten" Kinos online möglich über die Cineville-Homepage. Das Filmprogramm der Kinos wird wohl erst im August auf der Seite eingebunden, daher bin ich gespannt wieviele Kinos dann überhaupt eine Reservierung anbieten werden, und welche Zeit- und Mengeneinschränkungen es dort geben wird.

 

Alle Kinos, die Online-Ticketing über Kinoheld anbieten, werden Online-Tickets anbieten - bei anderen Lösungen dauert es ggf. noch etwas. Eine Lösung, entweder online zu buchen oder zu reservieren, wird es aber voraussichtlich in den allermeisten Kinos geben.

 

vor 3 Stunden schrieb vowi:

2. PDF und Plastikkarte, Reservierungen über die Homepage. Kein Wort, ob eine App geplant ist.

 

Eine App wird es geben - Cineville.de wird eine Lösung adaptieren, die Cineville in den Niederlanden gerade entwickelt. Eine eigene App-Entwicklung ist nicht sinnvoll.

 

vor 3 Stunden schrieb vowi:

3. Bezahlung laut FAQ nur über SEPA-Lastschrift. Die Gutscheine die jetzt angeboten werden sind aber nur über Google Pay, ShopPay oder Kreditkarte bezahlbar. Vielleicht ändert sich dies ja noch, aber ich sehe dort keine Möglichkeit der Lastschrift. Abgesehen davon heutzutage kein Paypal anzubieten, meiner Meinung nach, auch nicht sehr weitsichtig ist.

 

Paypal verliert gerade extrem an Marktanteil - das ist eine enorm teure Zahlungsart.

Hättest Du lieber mehr Zahlungsarten für ein Abo, das dann deutlich teurer ist?

 

vor 3 Stunden schrieb vowi:

4. Es wird zwar überall dazugeschrieben und nicht in den AGB versteckt, trotzdem finde ich es eine Aktivierungsgebühr hört sich immer eher nach windigen Mobilfunkanbietern an.. Wieso kann man diese Kosten nicht direkt mit einpreisen?

 

Würdest Du gern dauerhaft mehr zahlen oder am Anfang eine Aktivierungsgebühr? Die Gebühr deckt genau die Kosten für Druck und Versand der Karte ab.

Hier ist sicher noch nicht das letzte Wort gesprochen - natürlich ist die Plastikkarte eine auslaufende Lösung, die in absehbarer Zeit durch eine App ersetzt werden wird.

 

(Offenlegung: Ich bin im Vorstand des Cineville Deutschland e.V. - das sind verlässliche Aussagen ...)

  • Thumsbup 1
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Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich möchte nochmal klarstellen, dass ich sehr positiv auf Cineville gespannt bin. Vor allem da im linksrheinischen Köln mit dem Filmhaus, Filmpalette, Cinenova und Odeon die besten Kinos dabei sind. Daher nimm meine Antwort bitte nicht als Gemecker um des Gemeckers willen auf, sondern an Fragen um kleine Ungereimtheiten der FAQ/Homepage zu verstehen.

 

Zitat

Alle Kinos, die Online-Ticketing über Kinoheld anbieten, werden Online-Tickets anbieten - bei anderen Lösungen dauert es ggf. noch etwas. Eine Lösung, entweder online zu buchen oder zu reservieren, wird es aber voraussichtlich in den allermeisten Kinos geben.

Da dies in Köln wohl nur die Filmpalette und das Filmhaus sind freut mich diese Nachricht schon mal sehr.

Die Frage nach der Einschränkung von Reservierungen, auch um evtl. Missbrauch zu vermeiden, bleibt aber erstmal offen.

 

Zitat

Eine App wird es geben - Cineville.de wird eine Lösung adaptieren, die Cineville in den Niederlanden gerade entwickelt. Eine eigene App-Entwicklung ist nicht sinnvoll.

Auch das freut mich. Ist meiner Meinung nach auch die bessere Lösung.

 

Zitat

Paypal verliert gerade extrem an Marktanteil - das ist eine enorm teure Zahlungsart.

Hättest Du lieber mehr Zahlungsarten für ein Abo, das dann deutlich teurer ist?

Ehrlich gesagt ja, lieber mehr Möglichkeiten, auch wenn man für diese Möglichkeit mehr zahlt.

Meine Frage ob die FAQ falsch ist oder die Gutscheine einfach anderes abgerechnet werden als die Abokarte später ist aber noch offen.

 

Zitat

Würdest Du gern dauerhaft mehr zahlen oder am Anfang eine Aktivierungsgebühr? Die Gebühr deckt genau die Kosten für Druck und Versand der Karte ab.

 Ehrlich gesagt hätte ich lieber gar keine physische Karte, sondern die rein digitale Variante.

Aber ich verstehe, dass die Aktivierungsgebühr für die Erstellung und Verteilung der Karte benötigt wird. Wie gesagt ist es eher mein rein subjekter Eindruck dass ein 4-Monates Abo für 1,50€ mehr, bzw. ein Jahresabo über 0,50€ mehr schöner aussieht. Das bei Verlängerungen dann mehr Geld übrig bleibende Geld kann man dann immer noch in kreative Boni für Langzeitabonnenten nutzen (einmal im Quartal zwei Getränke zum Preis von einem, o.ä.), die auch den Umsätzen der Kinos zugute kommt, oder diese nutzen um evtl. Kostenerhöhungen zu kompensieren.  

Edited by vowi (see edit history)
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vor 21 Stunden schrieb macplanet:

Würdest Du gern dauerhaft mehr zahlen oder am Anfang eine Aktivierungsgebühr? Die Gebühr deckt genau die Kosten für Druck und Versand der Karte ab.

 

Der Trend geht doch längst weg von den physikalischen Karten. UCI hat sich soeben davon verabschiedet, die Deutsche Bahn bekanntlich ebenso, und von eSIMs hat mancher hier auch schonmal was gehört. 

 

#neuland 😉

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vor 1 Stunde schrieb 1040bln:

 

Der Trend geht doch längst weg von den physikalischen Karten. UCI hat sich soeben davon verabschiedet, die Deutsche Bahn bekanntlich ebenso, und von eSIMs hat mancher hier auch schonmal was gehört. 

 

#neuland 😉

 

Wie gesagt: Die Plastikkarte ist auch hier eine Übergangslösung - es wird in absehbarer Zeit eine App kommen.

 

vor 1 Stunde schrieb 1040bln:

 

Was für Gutscheine denn?

 

Es gibt Gutscheine für Abos - vor allem zum Verschenken. Vorteil zu einem verschenkten Abo: Der/die Beschenkte kann den Zeitpunkt für den Beginn des Abos nach Wunsch selbst wählen.

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