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Servus

 

weiß einer, wie ich das Getriebe richtig zerlege? Schrauben sind alle raus, aber die Hälften kriege ich nicht ganz auseinander. Frage lieber nach bevor ich was kaputt mache.

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Wollte es gründlich reinigen und danach wieder zusammenbauen.

Es ist mittlerweile offen, was würdest du zum reinigen empfehlen? Kann ich die Lager guten Gewissens mit putzen oder sind diese geschlossen?

Posted (edited)

Wenn es sehr verharzt ist, nitroverdünnung oder Benzin. Ansonsten wäre auch spülöl gegangen. Auch ohne zerlegen.  Ausser du willst es ohnehin neu abdichten: Dirko ht geht gut dafür. Oder jede andere ventildeckel- / ölwannendichtmasse.

Edited by Dent-Jo (see edit history)
  • Popcorn 1
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Scheint von innen ok, kann keinen Grat oder so erkennen. Würde was dagegen sprechen das Teil in ein Ultraschallbad zu schmeißen? 

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Wozu?

Was genau ist denn dein Ziel?

Wenn es sich leicht drehen lässt, ist alles ok.

Mit wässrigen, laugigen reinigungslösungen erhöht du das Risiko, dass der Lack runter geht.

Edited by Dent-Jo (see edit history)
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Das der Lack runter geht wäre jetzt nicht so schlimm. Wenn es schon offen ist würde ich es einmal komplett reinigen. Schadet das den Lagern? Oder laufen die voll sobald da Öl drin ist?

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100% dicht werden die nicht sein. Wenn du das in Ultraschall mit Wasser gibst, kannst du die Lager gleich tauschen.

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vor 17 Stunden schrieb Dent-Jo:

Wenn es sehr verharzt ist, nitroverdünnung oder Benzin. Ansonsten wäre auch spülöl gegangen. Auch ohne zerlegen.  Ausser du willst es ohnehin neu abdichten: Dirko ht geht gut dafür. Oder jede andere ventildeckel- / ölwannendichtmasse.

Kein Nitro oder Benzin verwenden! Es greift die Dichtungen an.  Am besten ist es mit Perolium und Oel!

  • Thumsbup 1
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Wenn alles leichtgängig ist machst du mit solchen Aktionen meistens mehr Schaden als Nutzen. Gründlich Spülöl durchjagen und gut ist´s.

Der Tipp mit den Motorlagern ist gut, die würde ich auch tauschen gegen beidseitig geschlossene. Das wirkt sich meistens positiv auf die Geräuschkulisse des Projektors aus.

 

  • Thumsbup 3
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Schön zu sehen, das es noch andere gibt, die sich liebevoll um die TK kümmern! Hat jemand evt. noch ein paar Spulenarme für die TK übrig?

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vor 11 Stunden schrieb Flimmerkino:

Schön zu sehen, das es noch andere gibt, die sich liebevoll um die TK kümmern! Hat jemand evt. noch ein paar Spulenarme für die TK übrig?

Falsches Thema...

  • Thumsbup 3
Posted (edited)

Die Motorlager?

 

Wenn sie beim durchdrehen des Motors (ohne angetriebenes Werk) ein rauschendes Geräusch machen, die Welle axiales Spiel hat oder die Lager sehr schwergängig sind.

Edited by TK-Chris (see edit history)
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Da die Motorlager der TK's in der Regel ca. 40 Jahre hinter sich haben und die noch vorhandenen Fettreste meistens an den Rand des Lagers gewandert oder / und total verhärtet sind, bietet sich ein Wechsel immer an. Die Kosten für die beiden Standart-Rillenkugellager sind zu vernachlässigen.

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Ganz wichtig ist, dass man die neuen Kugelllager richtig montiert, also mit einer Montage-Hülse, die nur auf dem Innenring des Kugellagers aufliegt. Den Rest erledigen sanfte Schläge mit dem Schonhammer aus Holz oder PVC. Andernfalls darf das neue Kugellager mit dem Abzieher wieder entfernt werden, dann auch über den Außenring, da es ohnehin nicht mehr verwendbar ist.

Ich hatte mal Fotos von einem geöffnetem TK35-MKG, die leider nur in der alten FVF-Gallery existierten, die es jedoch nicht mehr gibt 

  • Face with tears of joy 2
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Martin, Lager treibt man mit dem Außenring ein und zieht man mit dem Innenring raus.

Wenn du das Lager mit dem Innenring eintreibst, ist es defekt, da sich der Druck über Kugeln und Laufflächen verteilt und diese verformt. Die Hülse muss deshalb IMMER am Außenring aufliegen.

  • Thumsbup 1
Posted

In der Regel sitzen die Kugellager auf der Motorwelle und müssen von dort mit einem Abzieher über den Innenring abgezogen und mit Hülse wieder über diesen aufgepresst werden. 

  • Face with tears of joy 1
Posted

Bei Wellenlagern korrekt. Bei der TK sitzen die Lager allerdings in einer Passung im Gehäuse und die werden auf die Welle gesteckt.

 

Im Prinzip haben wir beide Recht. Kommt eben auf die Einbauart an.

  • Face with tears of joy 1
Posted

Mit einem Tropfen Öl. Fett ist nämlich nichts anderes wie ein mit Öl getränkter 'Quellkörper'. Das Öl verdunstet und verflüchtigt sich im Laufe der Zeit, der 'Quellkörper' bleibt übrig. Geduld gehört dazu, also Abends ein Tropfen Öl ins fast trockene Fett und Morgens mal nachschauen und hören, wie es gewirkt hat. Als Öl nehme ich da das, was da ist, meist Motorenöl oder, je nach Größe des Lagersauch ein dünnflüssiges Hydrauliköl.

Bei ganz trockenen Lagern dauert das allerdings sehr lange bis: klappt gar nicht mit dem Öl. Da hilft Ausbau, Waschverdünnung zum Reinigen und neues Fett.

Jens

Posted

Muss man den Motor komplett zerlegen oder wo schraubt man ihn auf. Ich gebe immer einen Tropfen Öl auf die Achse zum Zahnrad. 

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