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Martin Rowek

Lichtspieltheater der Jugend Frankfurt (Oder)

54 Beiträge in diesem Thema

Im Rahmen des Studiengangs Schutz Europäischer Kulturgüter an der Europa-Universität Viadrina arbeite ich an dem Oral-History-Projekt Lichtspielgeschichten Frankfurt-Oder. Ziel des Projekts ist es, das alte Lichtspieltheater anhand von Zeitzeugenberichten zu portraitieren. Auf der Seite www.facebook.com/Lichtspielgeschichten könnt ihr den aktuellen Arbeitsstand verfolgen. Natürlich seid ihr eingeladen, ausgiebig zu teilen, zu verlinken, zu liken und zu kommentieren! Seit kurzem ist auch der Projekt-Trailer fertig und nun auf dem YouTube-Kanal "Lichtspielgeschichten" zu sehen. Auch hier: Wenn er euch gefällt, bitte abonnieren, liken und teilen!

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Also ich finde es wirklich nicht richtig, in dieser Diskussion das Unrecht in der DDR zu thematisieren.

Aber nun einfach es zu relativieren, so nach dem Motto "Wir armen Wessis hatten es auch nicht leicht" ist auch leicht daneben.

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Stadt Frankfurt (Oder) kauft das »Alte Kino« zurück

Stadtverordnete entscheiden am Donnerstag, 6. Dezember 2018

In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, dem 6. Dezember 2018 wird Oberbürgermeister René Wilke eine Vorlage zum Ankauf des ehemaligen „Lichtspieltheaters der Jugend“ in der Heilbronner Straße einbringen. Vielen Frankfurterinnen und Frankfurtern ist der desaströse Zustand dieser ungenutzten Immobilie im Zentrum der Stadt schon lange ein Dorn im Auge, verbinden sie doch mit dem „Alten Kino“ Lebenserinnerungen. Seitens der Stadtverwaltung wie der Kommunalpolitik wurde die Problematik in den zurückliegenden Jahrzehnten häufig vergeblich diskutiert. Letzter Status war, die aktuelle mazedonische Eigentümerseite wäre nicht gesprächsbereit bzw. für Gespräche nicht erreichbar. 

Oberbürgermeister René Wilke wandte sich kurz nach seinem Amtsantritt im Mai dieses Jahres an die Eigentümer der Immobilie. Hatte er doch im Wahlkampf davon gesprochen, dieses wichtige „Stück der Seele unserer Stadt“ heilen zu wollen und geäußert, dabei in letzter Konsequenz auch vor Mitteln wie Enteignung und Zwangsversteigerung nicht zurückzuschrecken. Über mehrere Monate führte der Oberbürgermeister nun persönlich intensive Verhandlungen mit Vertretern der Eigentümerseite. Über den schlussendlich fest gelegten Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Oberbürgermeister René Wilke: „Wir haben uns auf eine Summe geeinigt, die deutlich unter derjenigen liegt, die der Eigentümer einst für das Objekt bezahlte. Damit wurde der Verantwortung der Eigentümerseite für den heutigen Zustand des Gebäudes Rechnung getragen, für dessen Erhalt seit Jahren nichts mehr unternommen wurde.“ Bereits im vergangenen Jahr organisierte René Wilke, damals als Abgeordneter des Landtages Brandenburg, eine Zusage der Landesregierung, die Stadt Frankfurt (Oder) bei einer eventuellen Sanierung und Nutzbarmachung dieses Objektes zu unterstützen. Allerdings mit der Einschränkung, zuvor müsste das „Lichtspielhaus der Jugend“ in das Eigentum der Stadt übergegangen sein.

Anknüpfend an diese Zusagen wurden nun Gespräche mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK), dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) sowie der Staatskanzlei aufgenommen. Im Ergebnis sollen erste Maßnahmen nach dem Ankauf mit etwa 410.000,00 Euro Soforthilfe des Landes Brandenburg flankiert werden. Das Geld dient zur Sicherung des Gebäudes und zur zügigen Erstellung einer Haushaltsunterlage Bau. Dieses Planungsdokument ist Vorbedingung für den Beginn von Baumaßnahmen innerhalb eines überschaubaren Zeitraums. Auch der Kauf des Objektes wird aus Fördermitteln des Landes Brandenburg kofinanziert.

Nach einer Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2018 und dem Vollzug des Kaufes ist bereits jetzt ein Treffen von Vertreterinnen und Vertretern der Ministerien mit Oberbürgermeister René Wilke, dem Stadtentwicklungsdezernenten Jörg Gleisenstein sowie Kulturdezernentin Milena Manns im Januar 2019 verabredet. Ziel der Stadtseite und des Landes ist dabei, das Alte Kino zu einem Teil des Brandenburgischen Landesmuseums für Moderne Kunst zu machen. Oberbürgermeister René Wilke: „Gelingt uns der Ankauf des Alten Kinos, ist das ein gewaltiger Schritt voran, der eine Perspektive für dieses traditionsreiche Objekt schaffen kann. Es liegt dann aber noch immer ein weiter Weg vor uns. Wir müssen weiter alle an einem Strang ziehen.“

 

Quelle:

 

https://www.frankfurt-oder.de/Schnellnavigation/Startseite/Stadt-Frankfurt-Oder-kauft-das-Alte-Kino-zurück.php?object=tx%2C2616.14&ModID=7&FID=2616.9635.1&fbclid=IwAR0qL5YTtNDir9iz0ZepM4tVN4SGTZa3Aj4R1yplcNNvCvYFA3sj1cI9D1c

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Klingt doch erst einmal wunderbar, ein derart berühmtes Kino als Bau zu erhalten. Auch als Bestandteil des Museums der Moderne. Aber wäre da noch Raum für die genuin damit verbundene Filmvorführmöglichkeit? Als hauptgewerbliche Kinostätte wäre ja nur mit Anbeu bspw. weiterer sechs Kinos der Unterhalt des Gebäudes aufrechtzuerhalten. Also sollte doch möglichst die geplante Mischnutzung nebst Kunstmuseum keine zu starken Änderungen des Kinosaals riskieren, um ihn nicht unkenntlich zu machen?

 

bearbeitet von cinerama (Änderungen anzeigen)

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