Filmtechniker

Rohfilmhersteller

40 Beiträge in diesem Thema

Nachtrag

 

 

Harman Technology, die Herstellerin der ILFORD-Produkte, wurde im September 2015 von Pemberstone Ventures gekauft.

Veröffentlichung 14. September

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Nachtrag

 

 

SCHLEUSSNER

Dr.-Carl-Schleußner-Fotowerke, Deutsche Rollfilmsgesellschaft m. b. H.

Gegründet am 7. Mai 1860 in Frankfurt am Main als chemisch-pharmazeutisches Laboratorium, dann Photoplatten

Schumann-Straße 51

Dr. Carl Adolf Schleußner, 12. Mai 1895 bis 12. November 1959

Dr. Carl Moritz Schleußner

Dr. Carlfried Schleußner

Dr. Hans Schleußner

 

30. Juni 1964 Verkauf an Du Pont vollendet. http://www.zeit.de/1...r-grossen-fuenf

 

Adox-Farbfilmproduktion auf Ende Juli 1964 eingestellt

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Nachtrag

 

 

EFKA, später EFKE

Fotokemika, Dioničko Društvo za Proizvodnju i Promet Fotomaterijala i Opreme

Nikole Šubića Zrinskog 14

10430 Samobor, Kroatien

 

Schließung am 15. Juni 2012

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Fabrik fotochemischer Erzeugnisse, Bromberg

1925 gegründet

Glasplatten Marke Alfa; 1939 bis 1945 Marke Opta

1949 verstaatlicht

85-303 Bydgoszcz, ul. Piękna 13

 

 

Von der polnischen Wikipedia:

Die Ursprünge der photochemischen Industrie in Warschau sind mit Peter Lebiedzinski verbunden,

der im Jahre 1888 die Produktion von lichtempfindlichen Materialien begonnen hatte. Im Jahr 1936

bauten die Brüder Georg und Kazimierz Franaszkowie, Eigentümer einer Fabrik für Polster, Papier

und Buntpapier «J. Franaszek», an der Wolska-Straße eine Niederlassung zur Herstellung von

fotografischen Papieren und Filmen.

 

Die Produktion wurde trotz Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges gehalten und während der Besatzung

hat sich die Einrichtung nicht unter deutsche Verwaltung übergeben. Das Unternehmen wurde unter

anderem dafür geschaffen, Papier mit Wasserzeichen für die Widerstandsbewegung herzustellen.

Im Jahr 1943 starb George Franaszek und am 5. August 1944 wurde Kazimierz Franaszeks Familie

im Wola-Massaker ermordet. Mitarbeiter und Menschen suchten Zuflucht in der Fabrik. Die Fabrikgebäude

wurden während des Warschauer Aufstandes zerstört, Geräte zur Herstellung von fotochemischen (?)

wurden abgebaut und nach Deutschland verschafft.

 

Nach dem Krieg wurde die Fabrik J. Franaszek wieder aufgebaut und 1949 verstaatlicht, wobei man

ihr den Namen Warschauer photochemische Fabrik FOTON gab. Das Unternehmen war spezialisiert

auf die Produktion von Filmen und Fotochemikalien, vor allem für medizinische Radiologie. Unter

eigener Marke FOTON, Spezialitätenfabrik für halogensalz-lichtempfindliche Materialien, fertigte man

auf durchsichtiger Unterlage im Gegensatz zur Zwillingsanlage in Bydgoszcz, die auf Papier goss.

WZF FOTON produzierte auch Filme für den Einsatz in Druckindustrie und Kartographie sowie Filme

der Schwarzweißfotografie für Amateur und Profi.

 

Beginn einer neuen Produktionslinie war im ersten Quartal 1979. Die Produktionskapazität dieser Linie

deckte die inländische Nachfrage nach Röntgen-Film zwei Mal und WZF FOTON war bis 1990 praktisch

der einzige Anbieter von medizinischem Röntgen-Film. Nach der politischen Wende in den 1990er Jahren

begann die Fabrik ihre Produktion zu begrenzen und nach dem Jahr 2000 erfuhren die Fabrikgebäude

ein neues Schicksal. 2002 wurden die kommerziellen Aktivitäten des Unternehmens WZF FOTON von der

Foton-Handels-GmbH an der Wolska-Straße 84/86 übernommen.

 

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Nachtrag

 

 

BERGGER, Pressemitteilung vom 5. November 2014:

 

La société BERGGER SAS, fondée en 1995 par Mr Guy GERARD, ingénieur chimiste chez GUILLEMINOT et Daniel BOUCHER, docteur en économie, évolue.

En effet, après 19 ans passés à la tête de la société qu'il a fondée, Guy GERARD souhaite prendre du recul en gardant toutefois une fonction de consultant technique.

Cette situation a conduit à une réorganisation au sein de la société avec l'entrée au capital d'Aurélien LE DUC.

Ainsi, à partir du 5 novembre 2014, Guy GERARD quittera son poste de président directeur général de la société. Il sera remplacé par Aurélien LE DUC, fondateur de la société LABO-ARGENTIQUE SAS.

Daniel BOUCHER quant à lui restera Directeur Général.

 

Le rapprochement entre BERGGER SAS, créateurs de produits photographiques haut de gamme, et LABO-ARGENTIQUE SAS, distributeur de produits photographiques, permettra de créer un ensemble efficace, performant, réactif, et à l'écoute du marché.

 

La nouvelle direction de BERGGER SAS s'engage à ne discontinuer aucun produit phare de la gamme actuelle. Au contraire, le catalogue sera enrichi d'une gamme de produits chimiques originaux, couvrant tous les besoins du photographe.

Nous souhaitons également vous informer que de nouveaux produits sont actuellement en phase de Recherche et Développement, et entreront prochainement en phase de production.

 

Nous vous informons que dès à présent que les coordonnées de BERGGER ont changé :

 

adresse postale, pour toute communication

BERGGER SAS

Les Plaines de Réjatas

87260 Vicq Sur Breuilh

 

Téléphone : 0033 9 66 89 50 26

email : aurelien.leduc(chez)bergger.com

 

Produits Photographiques BERGGER

www.bergger.com

 

 

Übersetzung

 

Die Gesellschaft Bergger, 1995 gegründet von Herrn Guy Gérard, Chemie-Ingenieur bei Guilleminot, und von Daniel Boucher, Doktor der Betriebswirtschaft, verändert sich. Nachdem er 19 Jahre an der Spitze der Unternehmung verbracht hatte, wünscht Guy Gérard den Rücktritt, wobei er dennoch eine beratende Stellung behalten will.

 

Daraus hat sich eine Neuordnung der Gesellschaft ergeben. Aurélien Le Duc ist eingetreten. So verläßt Guy Gérard per 5. November 2014 seinen Posten als Vorstandsvorsitzender. Aurélien Le Duc wird ihn ersetzen, Gründer der Gesellschaft Labo-Argentique. Daniel Boucher bleibt Generaldirektor.

 

Die Begegnung zwischen Bergger, Hersteller hochwertiger fotografischer Erzeugnisse, und Labo-Argentique, Vertreiberin fotografischer Produkte, erlaubt die Schaffung einer leistungsfähigen Einheit, die auf Bedürfnisse des Marktes hört und reagiert.

 

Die neue Leitung von Bergger setzt sich für die Weiterführung aller wichtigen Erzeugnisse ein. Der Katalog wird sogar um eine Zahl originaler chemischer Produkte erweitert werden, die jeden Fotografenbedarf abdecken. Wir möchten Sie auch davon unterrichten, daß gegenwärtig neue Produkte in der Prüfung stehen und nächstens in die Produktion gehen werden.

 

Die ab heute geltenden Koordinaten lauten wie folgt.

 

Postanschrift für allen Verkehr:

Bergger, SAS

Les Plaines de Réjatas

87260 Vicq-sur-Breuilh

 

Telefon: 0033 9 66 89 50 26

 

E-Mail-Adresse: aurelien.leduc@bergger.com

www.bergger.com

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Nachtrag

 

 

BRIFCO

 

British Film Stock Company, Ltd., eingetragen ins Handelsregister am 15. Mai 1913

8 Water Lane, Ludgate Hill, Ashtead, Surrey, England

 

Per 12. Dezember 1919 Änderung in Brifco., Ltd.

 

Positivfilm vor allem nach USA, 1914 Vertretung in New York City

________________________

 

The London Project

British Kinematography, 1951

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Am 21.4.2016 um 14:02 schrieb Liliputkino:

DEKO

DDR, Hersteller von zumindest 35mm-Positivfilm Typ 1255

Typ 1255 kann ich in den mir zur Verfügung stehenden Unterlagen nicht finden. 12xx würde einen Aufnahme- bzw. Negativ-Film auf Nitroträger bedeuten. xx55 weist auf ein Dupliziermaterial hin, so daß 1255 ein DupPos-Film oder ein spezielles Aufnahmenegativ sein könnte. Es gab den ORWO NP 55, der mit einiger Wahrscheinlichkeit dem Kodak-Film entsprach.

DEKO weist auf die Deutsche Kodak-Gesellschaft hin, die 1896 in Berlin gegründet wurde. 1905 wurde die Glanzfilm-Ag. in Cöpenick gegründet. Sie wurde 1927 von der dabei in eine Ag. umgewandelten DEKO übernommen. 1956 umbenannt in Fotochemische Werke Köpenick, 1970 ins ORWO-Kombinat eingegliedert. 1992 zurück an Eastman-Kodak, die 2010 den letzten Betrieb für Röntgen-Strahlen-Filme einstellt. Areal an Estavis, Ag.

Gebäude Friedrichshagener Str. 9 von 1923 unter Denkmalschutz

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Nachtrag

 

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JOHN CARBUTT wurde am 2. Dezember 1832 in Sheffield, England, geboren. Er wanderte 1853 in die Vereinigten Staaten aus, wo er sich in Chicago niederließ. Seine Laufbahn in der Fotografie begann, als er die Canada-Grand-Trunk-Eisenbahn fotografierte, von 1853 bis 1859. Man nimmt an, daß er der erste Fotograf zu Chicago war, der Portraits für Visitenkarten aufnahm, die damals in Europa aufkamen. Carbutts Interesse für Trockenplatten fing in den frühen 1860er Jahren an und 1865 nahm er mit Magnesiumpulverblitzen auf.

 

Er weitete seine Experimente in der Trockenplattenfotografie aus. 1868 ersetzte er das überlieferte Kollodium-Albumen-Gemisch durch Gelatine. Er verbesserte das Gelatine-Intaglio-Verfahren, das als Woodbury-Verfahren besser bekannt ist, und 1871 zog er nach Philadelphia um, wo er die Keystone-Trockenplattenwerke eröffnete. Acht Jahre später erhielt er einen lukrativen Vertrag von der Scovill-Manufacturing-Gesellschaft zum Vertrieb deren Trockenplatten, wobei er erfolgreich mit Gustav „Papa“ Cramer und Hermann Norden konkurrierte, deren Gesellschaft alleinige Vertreiberin von Trockenplatten in St. Louis war. Tatsächlich erwies die Konkurrenz zwischen Carbutt, Cramer & Norden und George Eastman sich als gewinnbringend für alle. Es gab genug Profit für jedermann und die Verbraucher konnten Qualitätsplatten von mehreren Händlern kaufen. Carbutt-Platten für die Projektion hoben sich wegen ihrer außergewöhnlichen Güte von allen anderen ab.

John Carbutts Unternehmen wurde zum Begriff für überlegene, verbesserte Trockenplatten, wozu die ersten Gelatinebromid-Trockenplatten gehörten, 1879, die ersten orthochromatischen, 1886, und die ersten Celluloïd-Trockenplatten, 1888. Er erklärte das Celluloïd-Verfahren in der Septemberausgabe 1889 von Wilson’s Photographic Magazine. Gemäß John Carbutt wird Celluloïd aus gebleichtem Faserpapier gemacht, welches nitrosiert und dann mit Campher zusammen verrieben wird, bevor man es in Formen drückt. Ist einige Verdunstung erfolgt, werden dünne Stücke abgehobelt, auf Rahmen gelegt und in eine Druckluftpresse gebracht. Das Material reift so über etwa sechs Wochen, ehe es in die Schlußverarbeitung geht, die eine feinmatte Oberfläche erzeugt, welche Überstrahlungen verhindert. Ausgeführt wird diese Arbeit von der Celluloid Manufacturing Company, Newark NJ.

Nach der Einführung von Röntgen-Strahlen-Platten für gewerbliche Zwecke 1896 verbrachte John Carbutt seine späteren Jahre mit Experimenten der Farbenfotografie. Er entwickelte Farbtafeln für die Seriegrafie. Auch ging er seiner lebenslangen Liebe zur Landschaftsfotografie nach. Zudem diente er als Berater für verschiedene Organisationen, namentlich das Franklin Institute und die fotografische Gesellschaft von Philadelphia, woher man oft seinen technischen Rat einholte. Im frühen 20. Jahrhundert ließ Carbutts Gesundheit nach. Er starb in Philadelphia an einem Nierenleiden am 26. Juli 1905.

 

https://books.google.ch/books?id=UNipzykMBEIC&pg=PA146&lpg=PA146&dq=john+carbutt+photographer&source=bl&ots=UWRUG6vwtM&sig=b3rx6nsgg5hxo6HCLSYEYARH7Ek&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiQ2-jNqOXUAhWCVRQKHbEHCnIQ6AEIXjAK#v=onepage&q=john carbutt photographer&f=true

http://www.historiccamera.com/cgi-bin/librarium2/pm.cgi?action=app_display&app=datasheet&app_id=1782

https://chicagology.com/prefire/prefire031/

https://books.google.ch/books?id=u-QbAQAAIAAJ&pg=RA1-PA51&lpg=RA1-PA51&dq=john+carbutt+photographer&source=bl&ots=aaayI3Pldi&sig=j7TckElIu3361-ND7o5rKjC2HHA&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiQ2-jNqOXUAhWCVRQKHbEHCnIQ6AEIaTAM#v=onepage&q=john carbutt photographer&f=false

 

Die ersten Experimente Dicksons für bewegte Bilder erfolgten auf Carbutt-Planfilm.

 

 

 

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Am 21.4.2016 um 14:02 schrieb Liliputkino:

Wäre noch zu erwähnen:

 

DEKO

 

DDR, Hersteller von zumindest 35mm-Positivfilm Typ 1255

 

Das Material hatte ich heute zufällig auf dem Tisch. Siehe Bild.

 

Gruß, Florian

 

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Sehr schön, also Feinkorn-Positiv von der DEKO, Typ 1255

 

Dazu muß man wissen, daß Eastman-Kodak lange Zeit gewöhnliches und feinkörniges Positiv-Material fabrizierte, in den 1930er Jahren waren das die Typen 1301 mit Nitroträger und 5301 mit Sicherheitsunterlage beziehungsweise 1302 (Nitrat) und 5302 (Acetat). Das Feinkornpositiv ist etwa fünf Mal weniger empfindlich als das gewöhnliche. Es wurde auch für Tonaufzeichnungen benutzt.

 

Typ 1355 war das Material der Zeit für Meisterkopien, also ein Duplizierpositiv. Es hatte einen gefärbten Träger als Lichthofschutz und wurde kurz Lavendel genannt. Ich kann mir vorstellen, daß man bei DEKO die fotografischen Eigenschaften des Typs 1355 mit farblosem Träger wünschte, nämlich eine weichere Gradation und gute Anpassungsfähigkeit. Daraus entstand Typ 1255.

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Nachtrag

 

FILM FERRANIA

Società a responsabilità limitata (G. m. b. H.), gegründet 2013

Viale della libertà, 57

17014 Cairo Montenotte, Savona, Italia

ww.filmferrania.it

 

Nicola Baldini, Filmer; Marco Pagni, Leiter des Filmlabors Movie and Sound Firenze, über welches Chemikalien für FF beschaftt wurden/werden; Corrado Balestra, Emulsionär; Ivano del Prato, Chemiker; Luisa Tavella, Emulsionärin; Giuseppe Valle, Mechaniker; Ezio Perrone, Gießer; Dave Bias, Marketingleiter; Anne Bowerman, Marketingspezialistin

 

Erster Versuchsguß von P 30 Alpha, eine Neuauflage von Ferrania Pancromatico 30 Scheiner, in 30 Metern Länge, im Dezember 2016. Streifenschneider von 1917.

Nächster Test erste Januarwoche 2017. Weiterer Guß von 30 Metern Länge am 2. Februar 2017. Bell-&-Howell-Perforierapparate aus den 1930er Jahren.

Aktiv mit dem Verkauf von P 30 Alpha seit dem 15. März 2017 mit Auslieferung noch im selben Monat, eine Portion im Format 135-36 € 8.50

Geplant ist die Herstellung des Films auch in den Formaten 120, 127, 4" × 5", 16 mm und Super-8; bis gegen Ende 2017 ein E-6-verarbeitbarer Farbenfilm gleicher Konfektion.

bearbeitet von Filmtechniker
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