Jump to content

3dcg

Mitglieder
  • Posts

    1,614
  • Joined

  • Last visited

Posts posted by 3dcg

  1. The Audience in Mind: women audiences and film programs in 1910s Mannheim Germany

     

    SWD-Schlagwörter: Filmtheater / Publikum , Film , Deutschland / Geschichte 1871-1918 , Filmprogramm , Weibliches Publikum

    Freie Schlagwörter (Deutsch): frühes Kino, Stummfilm, weibliches Kinopublikum, Kaiserreich, Kinoprogramm

    Freie Schlagwörter (Englisch): early cinema, silent film, female cinema audience, audience studies, programming strategies, Imperial Germany

    Institut: Medienwissenschaft

    DDC-Sachgruppe: öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk

    Dokumentart: InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)

    Sprache: Englisch

    Erstellungsjahr: 2005

    Publikationsdatum: 04.01.2006

    Kurzfassung auf Englisch: Cinema programming, the composition of films to make a specific “show,” remains a neglected way to research the relation between audiences and film form. As a mode of exhibition – advertised, promoted, and circulating in the public sphere even before an audience is gathered – the program can be seen as an active social relation between cinema managers and their audiences. Changes in the composition of film programs, in my case the years before the First World War in Mannheim, Germany, are thus not taken as part of a teleological evolution of film form, but instead reveal emerging practices of cinema-going, a changing relation among showmen, distributors, audiences, and the city they are all part of. The category of “the audience” becomes a compliment to narrative, economic and technical influences. Selecting the city of Mannheim further allows me to draw upon the pioneering German sociological study of cinema audiences, conducted there by Emilie Altenloh in 1911 and 1912. Thus, I am able to compare her survey data to the film programs that were actually advertised and offered to the public at the time, and also include knowledge of the social history of the city, to approximate a description of the historical audiences she studied. Here I follow the findings of Miriam Hansen and Heide Schlüpmann, who both stress the importance of the female audience in Imperial Germany. I account for a reciprocal relation between female spectators and the film industry’s local programming practice to describe the transitional period from the short film programme of the “cinema of attractions” to the dominance of the long feature film, i.e. from 1906-1918. Looking closely at the advertised programmes of Mannheim I show that almost all of the first multiple-reel feature films deal with women’s topics, i.e. with the fate and fortune of women, concluding that the presence of women in the audience helped established the long feature as central to the institutionalized cinema program. The film program and the specific feature films represented female identity on the screen, responding to the perceived wishes and needs of the women who gathered as audiences. Taking this “program analysis” approach, because it provides a synopsis of the social relation between audience, industry, and film form, is a valuable tool for comparing the social place of film comparatively, across many films, and potentially across regions, countries, and cultures.

  2. Frühes Kino in St. Avold - ein Beitrag zur lokalen Mediengeschichte Lothringens

     

    SWD-Schlagwörter: Wanderkino, Kinematograph, Kirchweih, Jahrmarkt, Dia, Deutscher Flottenverein, Filmprogramm, Sankt Avold

    Freie Schlagwörter (Deutsch): Saalspieler, Lokalfilm, Jahrmarktkinematograph, Ohr, Raab

    Institut: Medienwissenschaft

    DDC-Sachgruppe: öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk

    Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit

    Sprache: Deutsch

    Erstellungsjahr: 2007

    Publikationsdatum: 28.02.2008

    Kurzfassung auf Deutsch: Die Untersuchung zeichnet die Geschichte des frühen Kinos in der lothringischen Kleinstadt St. Avold bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges nach und arbeitet wesentliche Charakteristika des lokalen Kinogewerbes in diesem Zeitraum heraus; sie stützt sich dabei vor allem auf die Bestände der zeitgenössischen deutschsprachigen Lokalzeitungen in den Archives municipales de Saint-Avold. Für St. Avold lassen sich vom ersten Nachweis eines Wanderkinematographen im Jahr 1901 bis 1914 drei Phasen der Kinogeschichte unterscheiden, die getrennt betrachtet werden: die Phase der Wanderkinematographie bis 1908, eine Übergangsphase vom Wanderkino zum ortsfesten Kino, in der zumindest zeitweilig eine kontinuierliche Kinoversorgung gewährleistet war, sowie die Phase des ortsfesten Kinos ab Dezember 1910. Besonderes Augenmerk gilt den Wanderkinematographen, die bis in die Zeit des ortsfesten Kinos die Stadt bereisten – der letzte Besuch eines Wanderkinos ist für das Jahr 1911 belegt. Ausgehend von einem Überblick über Akteure und Unternehmen werden Eintrittspreise und Besucherstruktur, Aufführungssituation und Programm, mögliche Konkurrenzsituationen, Werbestrategien der Kinematographenbetreiber und die öffentliche Wahrnehmung des Kinos in St. Avold betrachtet; dabei finden auch Filmvorführungen des Flottenvereins und anderer Institutionen und Vereinigungen Berücksichtigung. Was die Untersuchung der Kinematographenprogramme betrifft, so kann im Rahmen der Arbeit – nicht zuletzt aufgrund der Quellenlage – keine vollständige Programmstrukturanalyse vorgenommen werden. Stattdessen wird exemplarisch versucht, anhand jeweils eines vollständig überlieferten Programms aus der Übergangsphase und der Zeit des ortsfesten Kinos Tendenzen der Programmierung aufzuzeigen. Die Studie zeigt, dass die Entwicklung der Kinolandschaft in der Kleinstadt St. Avold im Vergleich zu größeren Städten verzögert ablief. Für die Zeit vor der Eröffnung des Eden-Theater-Kinematographen ist darüber hinaus festzustellen, dass Saalspieler häufiger belegt sind als Jahrmarktkinematographen. Ein Grund dafür war neben der größeren Flexibilität der Saalspieler bei der Wahl des Veranstaltungstermins möglicherweise auch das Transportproblem vom Bahnhof in die Stadt, das in erster Linie die Jahrmarktkinematographen mit ihren mobilen Kinobauten betraf. Die Befunde für St. Avold deuten darauf hin, dass in diesem Kontext aber auch die Größe der ambulanten Kinematographen eine Rolle gespielt hat. Im Gegensatz zur Wanderkinophase bis einschließlich 1908, in der gelegentlich noch große zeitliche Abstände zwischen den einzelnen kinematographischen Vorführungen lagen, ist die Übergangsphase 1909 bis 1910 dadurch gekennzeichnet, dass die Vorstellungen örtlicher Veranstalter teilweise kontinuierlich über mehrere Wochen stattfanden. Zwar war das Angebot kinematographischer Vorführungen und damit der Wettbewerb in diesem Zeitraum am größten, dennoch überschnitten sich die Aufenthalte der Kinematographen auch in dieser Phase nicht. Auch der Übergang vom Kurzfilm- zum Mischprogramm mit Lang- und Kurzfilmen erfolgte in St. Avold verspätet. Im Kontext des Programms der Übergangsphase und des ortsfesten Kinos muss auch die Bedeutung von Lokalfilmen hervorgehoben werden. Zwar ist keine der vier bis Kriegsbeginn nachgewiesenen Aufnahmen aus St. Avold erhalten, entsprechende Angaben in Anzeigen und Zeitungsberichten zeigen aber, dass mit Kirchausgängen und Kaiserparaden auch in der lothringischen Provinz die für diese Lokalbilder typischen Sujets aufgenommen wurden. Besondere Bedeutung kam den Aufnahmen offensichtlich bei der Differenzierung des Kinoprogramms im Wettbewerb der Kinematographenunternehmer zu: Die Quellen deuten darauf hin, dass die Anziehungskraft dieser Bilder über den städtischen Bereich hinaus wirkte.

  3. "Seriös" lüsst grüssen, Mr, @sturges.

    Es ist schon infam, das grösste Kopierwerk - derzeit auch mit dem grössten 70mm-Output in der Geschichte . derart zu diffamieren.

     

    ... ich trage Verantwortung, rechtlich wie betriebswirtschaftlich. Eine weitere Falschbehauptung, und Schauburg Karlsruhe erhält eine Zustellung von Amt wegen.

     

    Keine Drohungen auf diesem Niveau, bitte ... Danke!

    Doch, das muss sein. Lasse ich mir nicht bieten. Entweder die Mods untersagen ihm das, oder ein richterlicher Beschluss.

     

    Also für mich wäre das der Punkt hier jemanden mal ernsthaft mit dem Hausrecht als Mod zu kommen

     

     

    .

  4. Dschungelbuch in einem Dorfkino in Killianstädten auf Holzstühlen hinter der Kneipe (so weit ich mich bewußt erinnere - muss das der Tanzboden gewesen sein) muss so ca. 1972 oder so gewesen sein.

     

     

     

    .

×
×
  • Create New...

Important Information

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Privacy Policy.