Leaderboard


Popular Content

Showing most liked content since 01.03.2017 in all areas

  1. 5 likes
    Jetzt gibt es für mich endgültig kein Zurück mehr: Meine tolle treue traumhafte FP30 wurde von zwei kräftigen Herren abgeholt und wird nun bei einem bestens bestückten 35mm Fan als schön leichtes Open-Air-Schätzchen (stimmt's, Thomas?) einen spannenden neuen Job antreten. Nun bleiben für mich als definitiv "Entprojektoriertem" noch zwei Dinge zu tun. Erstens möchte ich mich für all die wertvollen Hilfen und für all die tatkräftige freundliche Unterstützung bedanken, die ich hier im Forum so vielfältig erfahren und erleben durfte. Und zweitens möchte ich eine kleine Geschichte über mich zum Besten geben, die zeigen will, dass ich nach wie vor und für den Rest meiner Tage ein 35mm Junkie sein und bleiben werde. Einmal Vorführer, immer Vorführer ;-) Meine unsterbliche Liebe zum Filmvorführen entstand vor vielen Jahren in meiner stürmischen und drängenden Jugend im Bildwerferraum eines Programmkinos in Mannheim, dem "Odeon". Dort freute sich eine gestandene Bauer B8 immer auf meine einfühlsamen Hände und auf meine professionelle Gewissenhaftigkeit in Sachen Acetat. Selbstverständlich profitierten auch die sensiblen Schrauben an den Bremsrollen des Lichttongeräts von meinem fachkundigen Hang zur Reinlichkeit. Doch eines schicksalsträchtigen Putz-Abends gab eine der materialermüdeten Schrauben von einer der Bremsrollen mit einem seufzenden KNÄCK ihren Geist auf und ihren Kopf ab. In geordneter Panik begab ich mich auf die Suche nach einem belastbaren Ersatz und fand diesen im nahezu unerschöpflichen Fundus meines Vaters, der seinerzeit als beliebter und geachteter Haustechniker in einem Krankenhaus unterwegs war. Natürlich entsprach der Kopf der "Notschraube" nicht der für ein Bauer B8 Lichttongerät erforderlichen Optik. So feilte und schliff ich so lange an diesem zweckentfremdeten Ersatzteil herum, bis das Ergebnis visuell halbwegs überzeugen konnte. Schließlich isst das Auge ja auch mit. Als mich mein Leben dann irgendwann dazu zwang, meinen Job im "Odeon" aufzugeben, war meine Schraube immer noch da. Und dort blieb sie auch bis zur Zwangsdigitalisierung bis zuletzt in voller Funktion. Ich weiß das deshalb, weil ein denkwürdiger (und geradezu phantastisch unglaublicher) Umstand mich unlängst in den rechtmäßigen Besitz eben jenes von mir modifizierten Lichttongerätes gebracht hat (Danke Dir, Klaus-Peter!). So habe ich nun "meine Schraube" nach nunmehr 35 Jahren wieder in meinem Lichttongerät in meiner Obhut. Dieses schicksalhafte Exponat hat selbstverständlich einen Ehrenplatz in meinem Wohnzimmer. Und wahrscheinlich wird diese Schraube, MEINE SCHRAUBE (!!!), auch dann noch da sein, wenn in meinem Lampenhaus schon lang kein Licht mehr brennt. Es gibt keine Zufälle. Des langen Textes kurzer Sinn: Auch ohne eigenen Kinoprojektor werde ich immer der Lichtspieler bleiben. Denn wer einmal einen 35mm Film angefasst hat, den lässt das begeisterte Staunen nie mehr los. Insoweit bleibe ich diesem Forum und natürlich auch der illustren Kinematographie auf jeden Fall mehr oder weniger aktiv und immer maximal zugetan erhalten. Ein sentimentaler und zugleich erleichterter Lichtspieler
  2. 4 likes
    Offener Brief an den HdF - was haltet Ihr von dieser Aussage ? Herr Dr. Leonardy Aktuell im Filmecho gelesen : Sie referieren an der Kino-Messe in einem Impulsvortrag (?) mit hochkarätigen Experten über Smart-Data (?) zwecks Rückgewinnung der „richtigen“ (?) Kino-Kunden (gibt´s auch falsche ?). Ein fachkompetentes Panel (?) diskutiert mit einem CTO/CMO (?) im Bereich E-Commerce (?) die Möglichkeiten von Best Practices (?). Mag sein, dass Sie als Akademiker dieses Denglisch-Kauderwelsch als Seelen-Selbstbefriedigung im Umgang mit ähnlich zugebildeten Ego-Banausen als notwendig erachten, ich als einfacher Klein-Kino-Betreiber verstehe nur Bahnhof und erlebe tagtäglich am eigenen Leib, was Sie mit Ihrer so bemitleidenswerten Verbal-Verstopfung (vermutlich) uns sagen wollen : Dem Kino geht´s nicht gut ! Meine Wenigkeit und unzählige andere Fachpersonen, die jahrelang Erfahrungen an der Kino-Front gesammelt haben und nicht wie Sie und andere Intelligenz-Granaten ihre Zeit an Fach-Hoch-Schulen und ähnlichem degenerierten Instituten verbummelt haben, können Ihnen gradlinig erklären, was dem Kino hilft. Leidenschaft, Engagement, Bescheidenheit, Rückbesinnung, Liebe zum Film, Hingabe an die 7. Kunst. Und ein Kino-Verband, der nicht ausschliesslich am Gängelband der Godzillas und King Kongs der Branche zappelt. Pflegen Sie endlich die kleinen Kinobetriebe, die Grossen sind Abschreibungswütige Geldvernichtungs-Maschinen im gefrässigen Maul der internationalen Erbsenzähler-Mafia. Die brauchen keine Hilfe, allenfalls Sterbehilfe (aber gefälligst ohne unsere Beiträge, bitte). Ein Trost haben wir Kleinen, Kino wird es immer geben – mit Ihnen oder ohne Sie. Im Moment aber lieber ohne Sie.
  3. 4 likes
    Mich wundert es vor allem, dass die Leute denen schon wieder bereitwillig Geld in den Rachen werfen, ohne irgendwas in den Händen zu halten.
  4. 3 likes
    !Achtung, langer, ermüdender Beitrag! Die Situation bei Ferrania sieht im Moment etwa so aus: In der Fabrik arbeiten zur Zeit nur 6 Leute - und nur einer davon ist ein Spezialist für Farbfilme. Entweder gibt es momentan einfach nicht mehr Fachpersonal in der Region um Ferrania herum, oder man kann sich aufgrund knapper Finanzlage einfach nicht mehr Personal leisten. Für einen Farbfilm werden mehrere Komponenten benötigt, ich glaube Ferrania spricht in seiner Webpräsenz von "Synthesizers". Alleine die Herstellung eines "Synthesizers" benötigt anscheinend mehrere Wochen, weil die Chemikalien einfach so lange brauchen um miteinander zu dem gewünschten Produkt zu reagieren - und da man ALLEINE anscheinend nicht gleichzeitig an mehreren "Synthesizers" arbeiten kann, muß das der einzige Farbspezialist nacheinander machen. Die anderen 5 Leute könnten ihm dabei wohl nur zuschauen oder mal ein Reagenzglas halten, aber den Herstellungsprozess nicht beschleunigen. Deswegen haben sie beschloßen die Gußmaschine und die Konfektionierungsapparate zu testen bzw. zum Laufen zu bringen, damit dann alles bereit ist wenn die Farbchemie fertig ist. Um das alles zu testen muß man natürlich auch eine Emulsion gießen, was normalerweise eine S/W-Emulsion ist, da dies einfacher und günstiger geht als Farbe. Zufälligerweise wurde nun in den 1960ern auf genau dieser Gußmaschine der (legendäre) P30 "erfunden", das heißt man muß die Rezeptur des P30 nicht abändern. Normalerweise kann man nicht einfach eine Filmrezeptur auf einer beliebigen Gußmaschine gießen, die Rezeptur muß an die Eigenschaften der Gußmaschine angepasst werden, weil Gußmaschinen anscheinend Unterschiede aufweisen die eine Anpassung der Rezeptur erfordern. Deswegen hat Ferrania einen Probeguß mit P30 gemacht, weil dieses Rezept genau zu ihrer Gußmaschiene gepasst hat - und ihnen somit Zeit und Geld spart da sie die Rezeptur nicht anpassen müßen, sondern 1:1 übernehmen können. Dann haben sie den Probeguß auch konfektioniert, um zu sehen ob die Konfektionierung überhaupt klappt - dabei hat sich zB. herausgestellt daß eine Gummirolle eines Slitters die Emulsion verkratzt hat, dieses Problem wurde bereits behoben und die ALPHA-Version des P30 hat solche Mängel (wie auch zB. Emulsionslöcher) NICHT mehr. Ferner wurde ein Webshop aufgebaut, auch mit ein paar Problemen, aber das hätte früher oder später sowieso geschehen müßen. Wenn jetzt also die Chemie für den Farbfilm fertig ist, funktioniert alles andere bereits. Und bis es so weit ist gießen sie eben P30 weil die 5 "Nicht-Farbspezialisten" im Moment sowieso nichts anderes machen könnten - als darauf zu warten daß der einzige Farbspezialist fertig wird. Mit diesem S/W-Film wird also einer reibungsfreien Farbfilmproduktion der Weg geebnet und ein wenig Geld eingenommen, damit man später vielleicht genügend Finanzen hat um sich zwei Farbspezialisten leisten zu können - und somit schneller Farbfilm produzieren kann. Aber selbst dann wird die Vorbereitung der "Synthesizers" immer noch eine Weile dauern - und jetzt können sie in diesen "toten Phasen" eben einen S/W-Film produzieren und ihre Finanzpolster erhöhen. Ferner handelt es sich bei dem P30 ALPHA NICHT um eine alte Masterrolle, die sie im Keller gefunden haben, denn das würde auch gar keinen Sinn machen. Sie MÜßEN einen FRISCHEN Film gießen um die Apparaturen zu testen. Wenn der Farbguß nix wird weil die Maschinerie fehlerhaft ist geht ein Haufen Geld und Zeit drauf, weil Farbchemie so teuer ist und so viel Arbeit macht bis man sie überhaupt angefertigt hat. ..... ALPHA heißt der P30 nur, weil er noch nicht "im freien Feld" getestet wurde. Klar, das könnte Ferrania auch selber machen, aber sowas dauert normalerweise über ein Jahr (und würde die Farbfilmproduktion deutlich hinauszögern). Deswegen verkaufen sie jetzt eine APLHA-Version um darauf zu verweisen daß dieser Film noch nicht komplett durchgetestet wurde (verschiedene Entwickler usw.) - bieten aber gleichzeitig an daß man seine (wohldokumentierten) Erfahrungen an Ferrania weiterleiten kann und dafür dann einen Rabatt auf weitere Käufe erhalten kann (oder zumindest auf einen weiteren Kauf von P30). Ist diese, zugegebenermaßen unübliche, "Testphase" abgeschlossen, wird es nur noch einen P30 geben - und zwar ohne "ALPHA". Jetzt ist zwar der S/W-Markt wirklich nicht gerade dünn, aber Ferrania könnte mit seinem P30 immer noch eine Marktlücke schließen und zwar: Planfilm mit Azetatbasis. Soweit ich weiß will Ferrania nur auf Azetat gießen, dafür aber alle möglichen Sonderformate anbieten u.A. auch Planfilm. Meines Wissens nach gibt es derzeit aber keinen einzigen S/W-Planfilm der auf Azetat gegossen ist, es sind alle nur mit PET-Träger erhältlich. Wer Großformat fotografiert weiß was das heißt: Staub- und Statikprobleme ohne Ende. Eine Azetatbasis schafft hier Abhilfe. Würde Ferrania also den P30 als Planfilm auf Azetatträger anbieten, hätten sie eine Marktlücke geschlossen und Großformatler (die die Schnauze voll von Staubproblemen haben) würden ihnen den P30 vermutl. aus den Händen reißen. ..... Im Moment sieht es so aus als könnte der Farbfilm Juni, oder so, fertig sein, denn für diesen ist natürlich auch noch mindestens ein Probeguß nötig. Der Farbspezialist arbeitet bereits schon seit mehreren Wochen (bzw. wenigen Monaten) an den "Synthesizers" und der Webshop bietet dem sparsamen Kunden immerhin die Möglichkeit direkt vom Hersteller zu kaufen, auch wenn es im Moment nur ein einziges Produkt gibt. Momentan ist der P30 übrigens ausverkauft, weil die Nachfrage immens hoch ist - und sie arbeiten schon seit ein paar Wochen daran das Produktionsvolumen des P30 zu erhöhen, um noch wirtschaftlicher die überwältigende Nachfrage befriedigen zu können (das könnte sich auch in einem leicht niedrigerem Preis niederschlagen). "Dr. Troll" - Ende.
  5. 3 likes
    Also ich war damals auch mit 150$ dabei (bzw. bin es ja immer noch). Aber ich seh' die Sache trotzdem entspannt und bin schon noch optimistisch. Dass der ursprüngliche Zeitplan seeeehr optimistisch war, sollte doch wohl allen klar gewesen sein, die a) Kickstarter kennen b) wissen, was für ein anspruchsvolles Produkt Farbfilm ist. Die Leute von film ferrania sind halt auch keine Zauberer, allerdings für meine Begriffe schon überaus engagiert und ausdauernd. Der Eine oder Andere hätte bei den ganzen Problemen bestimmt schon das Handtuch geworfen. Deswegen glaube ich schon, dass sie alles tun werden, das Ziel zu erreichen. Was letztendlich dabei 'rauskommt - wer weiß? Vielleicht war Ferrania zumindest ein (von mehreren) Trigger für Kodak, wieder Super 8 zu beleben (Ektachrome), was schon für sich allein die 150$ für mich rechtfertigen würde ;-) Ach ja, der Schwarzweissfilm interessiert mich auch nicht, aber er ist für mich ein Indiz, dass was vorwärtsgeht ...
  6. 3 likes
    Die Jungs von Ferrania haben jahrzehntelang nichts anderes gemacht als Filmmaterial hergestellt, für die ist das eine leichte Übung und deshalb zählt das Argument mit der Schwierigkeit der Filmherstellung nicht. Man hat sich einfach übernommen und die Fixkosten so einer Anlage übersehen. Von denen kommt niemand aus der Buchhaltung, da ist dieses Thema einfach verdrängt worden. Und mich beschleicht auch langsam das Gefühl dass die Herren nicht wirklich Ahnung haben, was sie da eigentlich machen. Immerhin sind sie von der Idee angekommen ihre Filme in einer Apotheke anzubieten...
  7. 3 likes
    So, heute Abend mal wieder erfolgreich gewesen. Einen Moviechrome entwickelt, der vor über 30 Jahren belichtet wurde. Erstaunlich sattes, deutliches Bild ( ich habe mit nur ganz zarten Restbildern gerechnet ), wenn auch ziemlich blau-grün. Andere sehr dominierende Farben (oranger Sonnenuntergang, Lagerfeuer, rote Lichter) sind aber da. E6, alle Bäder 30Grad abfallend, 11-12 Minuten. Remjet habe ich am Schluss entfernt, ging erst mechanisch mit dem Schwammlappen ab (das aber relativ leicht - wie so ein öliger Film)
  8. 2 likes
    5g reinstes Silber kosten übrigens etwa €3,- und ein Quadratmeter Material ergibt ca. 18 Kleinbildfilme. Das gesamte Silber eines Films kostet daher ca. €0,17 – statt sonst vielleicht €0,10! Soviel zu "insane amount" und dem alles verschleiernden Marketingblah der Film Ferrania. Als nächstes werden sie feststellen, dass 12 Schichten Suspension zu gießen nicht das gleiche ist wie eine Schicht SW. Und danach dann, dass ganz unvorhersehbar eine (oder mehrere/alle) der gefertigten Suspensionen gar nicht so geworden sind, wie sie das wollten. Mit Glück fertigen sie 2019 dann grobkörnig-falschfarbigen Nachschub für die Lomographische.
  9. 2 likes
    Meine Prognose: Ferrania wird noch so lange brauchen, dass keiner ihren Farbumkehrfilm mehr braucht oder will. Und wir Backer werden dann mit ödem P30 oder ähnlichem Glump abgespeist. So so wenig Focus, wie die Truppe dort zeigt, ist es unwahrscheinlich, dass sie es überhaupt jemals bis zur verkaufsfertigen Kassette schaffen werden. Kodak wird in den nächsten sechs Monaten links überholen, Ferrania wird völlig überrascht tun, all den bösen Umständen die Schuld geben und sich wortreich in Kickstarterupdate #123 vom Projekt Farbumkehrfilm verabschieden. Klar, das ist nur meine subjektive (und pessimistische) Einschätzung. Wer aber überrascht davon ist, dass Emulsionen reifen müssen, wer noch immer nicht bemerkt hat, dass die alte Rohchemie längst unbrauchbar geworden und Substitute kaum zu haben sind, der wird auch keinen E6-kompatiblen Farbumkehrfilm fertigen können. Und ganz definitiv keinen, der qualitativ oder preislich einen Platz am Markt hat.
  10. 2 likes
    Oh, ich dachte der Beitrag wäre Satire!
  11. 2 likes
    I woaß des scho, aber wem ma vo hia droben kommt, dauert's hold a weng, des is wia mit d'r Zeitumstellung. Am zweitn' Abend ging's scho bessa... - Carsten
  12. 2 likes
    Ja, seine Videos kenne ich alle schon auswendig, so oft hab ich sie angeschaut und geübt sind alle sehr hilfreich, die haben mich ja erst motiviert überhaupt mit dem Lomo Tank zu beginnen. Bernhard
  13. 2 likes
    Es ist schon viel über die Quere geschrieben worden, in Zeitschriften, auf Internetseiten, es gibt ganze Bücher über sie. Mit herzlichem Dank an uhuplus, der mir eine Erstausgabe von Freytags Movikon-Buch* überlassen hat, kann ich mich auf etwas Offizielles beziehen. Es war die Rede vom Movikon-System, doch das System bestand nicht aus einer ausbaubaren Kamera, sondern aus Zusatzgeräten, Filmbetrachter und Projektor daneben. Wichtige Dinge wurden unterschlagen, verfälscht oder jahrzehntelang nicht gesehen. Zur Photokina Ende April 1952 brachte das Unternehmen die Liegende auf den Markt. Wäre es nicht wertvoll, sie genau zu kennen und im Rahmen der Verbrauchsgüter zu schätzen? Sie strotzt nur so von Gedanken — mit ein, zwei Schnapsideen. Hier sind sie. Grundlegendes Die Grundidee ist nicht der verwinkelte Filmlauf, der mit der Behauptung beworben wurde, die Kamera läge besser in der Hand, sondern diejenige, freien Zugang zum Bildfenster hinter dem Film zu gewähren. Wie, was, hinter dem Film? Ja, mit der Movikon 8 quer genießt man die historische Verbindung zum Cinématographe Lumière**. Dort sieht man durch den Andrückrahmen den Rohfilm, auf dessen trübe Bildschicht man gut einstellen kann. Wer sich die Mühe macht und Lumière-Filme anschaut, wird feststellen, daß sie eigentlich alle sorgfältig kadriert und scharf sind. Achtung, das Bildseitenverhältnis ist 4:5! Unter dieser Voraussetzung und mit Ausnützung der Biegsamkeit des Films entstand die Anordnung mit Wendeschleifen. Die Anlage unterliegt einer Beschränkung, man bleibt bei der 25-Fuß-Spule. Doch die meisten Doppel-8-Film-Kameras kommen mit dem Spülchen aus. Zwei Minuten und fünf Sekunden pro Seite — geht. In der Filmtür gibt es einen Schieber, der nach Wegschwenken den Blick aufs Material freigibt. Nachdem man einen Mattstreifen eingelegt hat, braucht man nur noch eine gute Lupe, um wie ein Fotograf einzustellen. Im Vordergrund stehen Makroaufnahmen, die hier mit Vorsatzlinsen erschlossen werden. Keine andere Kinefilmkamera als die quere Movikon 8 bietet so freien Zugang zum Bildfenster, das ist es, was sie wirklich ausmacht. Ich habe bis heute nur einen schriftlichen Hinweis darauf gesehen. In der englischen Gebrauchsanleitung steht focusing window (Scharfstellfenster), Punkt 14 der Auslegung. Es wird lediglich bemerkt, daß man es geschlossen halten soll. In der deutschen Anleitung, der »kleinen Filmerfibel«, lesen wir auf Seite 8: »Das Einstellfenster in der Filmtür dient zur genauen Einstellung bei Verwendung von Zusatzgeräten.« Welche Zusatzgeräte? Das Titelgerät Movitrix erlaubt mit der Movikon zusammen wohlausgerichtete und scharfe Bilder ohne weiteres. Man verschwieg den Filmern das Wertvollste in der hirnverbrannten Absicht, sie nicht zu überfordern. Man könnte eine Betrachtungseinrichtung herstellen, die zum Beispiel auf die Spulendorne gesteckt wird. Man könnte ein Binokular mit 30facher Vergrößerung einsetzen. Das Bildfenster stünde einem damit so groß wie eine Ansichtskarte vor Augen. Als Mattstreifen nimmt man ein Stück Blankfilm, das man unter fließendem Wasser mit einem Bimsstein bearbeitet hat. Weil der Rätschengreifer federt, kann man sogar unperforierten Plastik verwenden. Optisches Das Movitar 10 mm, f/1.9, wird von Freytag als Vierlinser beschrieben und »von ausgezeichneter Farbkorrektur«. Es handelt sich um ein dialytisches Objektiv der Anordnung 1-1-Blende-1-1. Die Frontlinse ist konvex-plan, die zweite Linse konvex-konkav (positiver Meniskus), die dritte Linse ist bikonkav und die Hinterlinse bikonvex, die am stärksten positive. Wir haben damit das Ernostar von 1924 vor uns mit der Neuerung der Vergütung. Messingfassung, brünierte Ringe, Schlüsselansätze. Der Blendenring läßt sich bewegen wie am ersten Tag. Der Fokusring geht nur ganz leicht schwerer als neu. Vom Objektivbau verstand man etwas bei Zeiss. Vier einzelne Linsen ergeben die Freiheitsgrade 4 Glassorten, 8 Radien, 6 Abstände und 4 Dicken bei 8 Glasluftflächen. Das Tessar mit einer Kittfläche bringt 4 Glassorten, 7 Radien, 3 Abstände und 4 Dicken bei 6 Glasluftflächen. Die Leistung des verkitteten Achromaten, das Hinterglied des Tessar, übersteigt die Korrekturmöglichkeiten mit Einzellinsen. Mit weniger Glasluftflächen steigen auch der übertragene Kontrast und das Auflösungsvermögen. Letzteres könnte man bei Movitar und Tessar vergleichen, weil beide mit dem Öffnungsverhältnis 1:1,9 eingesetzt sind. Um an diese Grenzen zu gelangen, bräuchten wir aber Mikrofilm und solcher liegt auch in der queren Movikon kaum gut eben, das alte Schärfeproblem der Kinefilmtechnik. Lustig, nachdem ich das Objektiv meiner braunen Queren zerlegt habe, finde ich in der kleinen Filmerfibel das Schema: Mein Modell, Nr. Y82297, braun lackiert, ist etwa 64 Jahre alt. Interessant dünkt mich, daß der Wechsel von Braun zu Grau mit dem Saturn-Wechsel von Waage zu Skorpion im Oktober 1953 zusammenzuhängen scheint. Mechanisches In der Literatur3 findet man eine schematische Darstellung des Getriebes einschließlich Verschluß. Der Zeichnung nach beträgt dessen Öffnungswinkel 195 Grad. Meine Messung bei Nr. Y82297 ergibt 201 Grad. Heinrich Freytag schreibt die Belichtungszeit von 1/28 Sekunde nieder. Das ist nicht »wesentlich länger als bei den meisten Schmalfilmkameras« (Seite 46), sondern in die falsche Richtung gerundet. In der kleinen Filmerfibel, Seite 9, finde ich Bestätigung meiner Messung: 201 Grad. Doch auch da wieder 1/28 Sekunde Belichtungszeit. Aus 201 Grad und Tempo 16 errechnet sich 1/28,7 s. Es geht mir ums Prinzip, darum, die Wahrheit auszubreiten. Der Verschluß steht sehr nah vor dem Bildfenster. Den Greiferantrieb macht ein runder Exzenter. Das bedeutet, der Filmtransport nimmt theoretisch 180 Grad in Anspruch. Wie kann es dann gehen, daß man einen größeren Hellsektor verwendet, gibt es Bildverwischung? Freytag, Seite 15: »Bei der Movikon bekommt durch gesteigerte Transportgeschwindigkeit jedes einzelne Filmbild eine Belichtung von 1/28 Sekunde.« Gesteigerte Transportgeschwindigkeit kann ich bei einem kreisrunden Greiferexzenter nicht erkennen. Dazu wäre eine andere Kurve erforderlich, etwa das so genannte Gleichdick, das verrundete Bogendreieck, wie Franz Reuleaux es 1875 dargelegt hatte, mit vergrößertem Radius. Die Antwort ist wieder ein Mal eine pragmatische: Als Louis Lumière seine ersten Aufnahmen mit einem Kreisexzenterantrieb drehte, zeigte sich, daß der Verschluß gegen die Greifersteuerkurve ein wenig verdreht stehen darf, weil die Bandbewegung gegen den unteren Totpunkt während der Zeit, die bis zum vollständigen Freiliegen des Bildfensters verstreicht, sehr klein ist. Ebenso geht es am oberen Totpunkt zu. Bis der Film tatsächlich zu rutschen beginnt, hat der Verschluß Zeit, das Bildfenster abzudecken, was auch einige Winkelgrade ausmacht. Jemand bei Zeiss-Ikon könnte gesagt haben: Amateur-Filmer schießen sowieso freihändig, verwackeln vieles, und ein wenig technische Unschärfe geht in der Bewegungsunschärfe aus der längeren Belichtung unter. Das wäre natürlich mies für ein Optikunternehmen, sofern kein anderer Grund für die 201 Grad festgemacht werden kann. Es geht um das Zusammenspiel von Film und Apparat. Der Greiferhub ist bei den meisten Kameras ein bißchen länger als der Filmschritt, damit die Greiferspitze sicher über der Lochkante einsticht. Daher rührt übrigens das typische Filmkamerageräusch her, vom Aufschlagen des Greifers. Dem Weg von dessen oberem Umkehrpunkt bis zum Anliegen am Perforationsloch und von da noch ein Stückchen weiter, bis der eingeklemmte Film unter elastischer Verformung der Lochkante ins Rutschen versetzt ist, entsprechen auch einige Winkelgrade des Zyklus’. Die über 180 Grad hinausgehenden 21 Grad sind hälftig verteilt auf Filmverharren und -anhalten. Spitzfinding könnte man das Filmanhalten als nicht asymptotische Sache sehen, was sie tatsächlich ist. Wie nämlich der Greifer verlangsamt, kippt das Kräftespiel im Filmkanal um. Der Film bleibt etwas früher stehen, wieder unter elastischer Verformung der Lochkante. Bei dieser Kamera kommt noch ein Bremsmoment aus dem verdrehten Film hinzu. Seitwärts wird der Film mit Doppelblattfeder aktiv geführt und gebremst. Der Greiferzahn läuft auf einem Kreisbogen, weshalb er auf der Lochkante sozusagen abwälzt. Positionierabstand ist +4. Amüsant ist zu wissen, daß die Möglichkeit die ganze Zeit bestand, auch den Positionierabstand +3 zu haben. Man braucht einen Greiferrahmen mit höher liegendem Arm. Der Greiferdurchbruch müßte oben einen Millimeter verlängert werden, keine große Sache. Hier zeigt sich die Haltung von Zeiss-Ikon: Beim Niedergehen gleitet der Greiferarm innen auf einem gefrästen Wulst an der Mittenplatte. Beim Zusammenbau wurde brav Graphitfett hingeschmiert, doch nach einigen Tausend Hüben, was nur vier oder fünf Filmrollen sind, ist das Fett weggeschoben. Eine kleine Einlage, ein gehärteter Zylinderstift, wäre angebracht gewesen. Der Greiferrahmen ist gehärtet, das heißt ein Ölfilzchen unter den Zylinderstift geklemmt hätte Moooooooovikon ergeben. Aber eben, dem ist nicht so. Die in der Grafik dargestellte Feder, die wie ein Fragezeichen aussieht, habe ich noch nicht angetroffen. Es wäre schön, wenn jemand Bilder vom Movilux einstellen würde, damit wir dessen Positionierabstand erkennen können. +4 hat zum Beispiel der Bauer T 10. Wo wir beim Bildstand sind, im Boden der vorderen Gehäuseschale sind das ¼-Zoll-Gewinde und zwei Bohrungen. Damit läßt die quere Movikon sich verdrehfest aufstellen. Wenn ich Ariane und andere Leute umhergartenschlauchen sehe, möchte ich die entsprechenden Bilder gar nicht anschauen. Filmerfibel, Seite 21: »Die meisten Filmaufnahmen können frei aus der Hand gemacht werden, weil die Camera durch die griffige Form des Gehäuses ruhig und fest in beiden Händen liegt. ( . . . ) Bei Schwenkaufnahmen, die man erst nach einiger Übung durchführen sollte, muß die Camera möglichst langsam und ganz gleichmäßig geschwenkt werden.« Na, bravo! Eine Gewindemutter wie in der Anleitung behauptet ist keine vorhanden. Das Gewinde ist direkt ins Leichtmetallgehäuse geschnitten. Die Bodenfläche von 72 × 20 mm kann man mit einer Gummiunterlage vergrößern. Eine solche Kamera verdient, fest aufgestellt zu werden. Was nicht so gut geht, ist das Nachspannen der Feder während der Aufnahme. Es ist möglich auf Grund der umlaufenden Federbüchse, nur tut so etwas wie ein Winkelgetriebe oder eine flexible Welle Not. Zurück zum Inneren: Die Getriebeplatinen sind aus Messing, nicht so ein Aluminiumgrab wie bei vielen anderen Kameras. Das Getriebe ist mit zwei lackgesicherten spitzen Gewindestiften auf der Mittenplatte ausgerichtet. Robuste Federbüchse. Federhöhe 11,87 mm, Federbreite 0,56 mm Vielleicht finden wir gemeinsam heraus, wem die Marke auf der Feder zuzuordnen ist. Ich erkenne einen Anker mit Eichenlaub oder Flügeln und so etwas wie B II, kann mich natürlich täuschen. Die Feder ist nicht von bester Güte, ich kann sie mit bloßen Händen strecken, will sagen aus der Form bringen. Es gibt keine Aufzugbegrenzung und somit läuft die Movikon langsamer werdend aus. Zwischen Aufzugschlüssel und Federbüchse ist ein untersetzendes Planetengetriebe vorhanden. Man kann auch hin und her aufziehen. Noch platzsparender als hier kann man Aufzug, Federhaus und Getriebe zum Aufwickeldorn kaum mehr gestalten. Dieses wird von einem Innenzahnkranz angetrieben, der mit dem Federzahnrad verschraubt ist. Erinnert ihr euch an die Eumig C3? Der Muffenregler ist jenem der Eumig ähnlich. Seine Bremsscheibe ist allerdings aus einer korrosionsfesten Aluminiumbronze gedreht. Ein Freilauf befindet sich zwischen Getriebe und Hauptwelle. Das Zahnrad auf der Exzenterwelle, an dem der schneller laufende Getriebeteil hängt, kann weiterdrehen. Der Regler läuft mit zwei Zwischenrädern zusammen aus. Eine andere Ähnlichkeit mit der C3 stellt die mit zwei angefederten Klemmrollen geführte Federbüchse dar. Die Vorstellung beschleicht mich, daß dieses Kamera-Konzept schon in den 1930er Jahren da gewesen sein konnte. Es war möglicherweise aus Furcht vor dem Ungewöhnlichen oder wegen eines anderen Grundes nicht aufgegriffen worden. Wir lesen von Dr. Gerd Jehmlich, Dresden: »Mit dem Wechsel der französischen Besatzungszuständigkeit zur amerikanischen wird die Aufnahme der Kameraproduktion ab 1946 von der amerikanischen Militärregierung wesentlich unterstützt und ist finanziell bereits lukrativ. Auf indirekte Weise hat Zeiss Ikon AG Stuttgart auch von der Affaire der Entschädigung profitiert, die die Amerikaner im März 1952 an Carl Zeiss Oberkochen in Höhe von 21,6 Mio. DM zahlten. ( . . . ) Heimkino, Aufnahmekamera und Projektor sowie Diaprojektor, bleibt in Stuttgart ein untergeordnetes Programm. Hervorzuheben ist die Movikon-8-Schmalfilmkamera in Querlage. ( . . . ) Eine solide und langfristige Entwicklungskonzeption existierte nicht.« Die quere Movikon ist wie manches andere Gerät einfach plötzlich da, viele Jahre nach der alten Movikon 8. Zollmaße4 und das Fehlen jeder Anregung zu einem Service erzählen die bekannte Geschichte von Technik-Transfer. Wäre bei Zeiss-Ikon nur etwas Sinn für die Amateurfilmbewegung vorhanden gewesen, hätte die Quere viel mehr Erfolg haben sowie in den sechziger Jahren aus ihr die wohl beste Doppel-Super-8-Kamera entstehen können. Die Movikon 8 B hat im Wesentlichen ein Tessar-Objektiv, oben im vergrößerten Ausguck eine Einrichtung für den Parallaxenausgleich und ein Drehspulinstrument an Selenzelle hinter Irisblende. Man kann zur Modernisierung problemlos eine Siliziumzelle einsetzen. Was die verschiedenen Bildfrequenzen betrifft, scheinen die entsprechenden Einrichtungen von Anfang an auskonstruiert gewesen zu sein. Beim Modell B hat der Regler eine kleine Änderung an der Bremsscheibe erfahren. Ganz anders gemacht ist der Antrieb des Aufwickeldorns. Zur Ausführung darf man sagen: Made in Germany im besten Sinne. Nur dann wieder: »Das Leichtmetallgehäuse besteht aus zwei Teilen, die licht- und staubdicht ineinander passen und so dem Triebwerk und dem Film besten Schutz bieten«; Filmerfibel, Seite 6. Zur Lichtdichtheit muß ich bemerken, daß um die Mittenplatte schwarze Kordel eingeklebt ist, und zur Staubdichtheit: Schwindel. Feiner Staub kann durchaus eindringen. Menschliches Einem Schwaben tut es bestimmt weh, die Zeiss-Ikon in Stuttgart solche Geschichten ablassen zu hören. Zum Trost möchte ich sagen, daß Carl Zeiß und Ernst Abbe aus Thüringen waren, Otto Schott aus dem Pott, und daß sich bei der Firma von Anfang an Leute einmischten, die weder an etwas Deutschem noch an etwas Haltbarem Interesse haben. Diese Leute fädeln lieber Geschäfte ein als Film. Der Kamera-Name übrigens steht mit der Schrifttype Optima auf dem Zierblech. Die Stempel-Ag., Frankfurt am Main, hatte die Type zwischenzeitlich ins Programm genommen und später dafür gesorgt, daß Zeiss-Ikon Abstand nahm. Jüngere Modelle tragen deshalb eine Kurrentaufschrift. Diese paßt besser und hätte schon zu Beginn da sein dürfen. Das Movikon-Buch ist streckenweise aus dem Englischen übersetzter Text, seine ganze Anlage ist nicht europäisch, Movikon selbst ist zur Hälfte amerikanisch. Engländer sehen sich pictures an, Amerikaner movies. Heinrich Freytag hat auch Anweisungen von einem leitenden Ingenieur, so tönt es zumindest, wörtlich übernommen: »Es muß aber davor gewarnt werden, das Movikon-Objektiv mit Leder oder hartem Pinsel zu bearbeiten.« Das steht auf Seite 175, wo es um die Pflege geht. Wie in der kleinen Filmerfibel kein Wort von Service. Dem, was im Vorwort über Rudolf Taesler aufgetischt wird, traue ich nicht. Von Taesler gibt es nur ein Patent zur Movikon 8 K mit Schwergewicht auf der Kassette, eines zu einem einfachen Sucher und andere Sachen, jedoch keinen Anlaß fürs Ersinnen der Queranlage. Wieder ein Mal hat jemand hingehalten für eine fantastische Geschichte. In Wirklichkeit entstanden Schmalfilmkameras nicht im Kopf eines Einzelnen, sondern gestuft im Hin und Her zwischen Ingenieuren, die auf dem Gebiet daheim sind. Von Taesler wird gesagt, daß »er Praktiker, Fanatiker, Konstrukteur und Schmalfilmer« war. Man liest sogar das entlarvende »Mit Movikon und Freytag kann man alles und kann es mit Spaß!« Beide Zitate vom Klappentext des Schutzumschlages. Eckhard Behme schreibt: »Wie Leica tat sich auch Zeiss im Schmalfilmbereicht etwas schwer.« So kann man es ruhig ausdrücken, wobei das Konzept der Leicina mit dem der Quer-Movikon kaum verglichen werden kann. Wer eine Quere hat, dem empfehle ich eine Generalüberholung, weil die jüngste heute ja auch schon über 50 Jahre alt ist. Graphitfett lungert in den Kameras herum, längst abgetrennt von den Stellen, wo es hingehörte. In die offene Zugfeder können Sandkörnchen gelangt sein, festgehalten vom Fett. Zwar kann man den hinteren Zapfen der Hauptwelle ölen, den vorderen halt eben nicht. Greiferrahmen und Exzenter müssen geschmiert sein.
  14. 2 likes
    Das motiviert. Ich hab hier eine nicht mehr sonderlich gute Movikon 8 (ohne B), mit der könnte man es mal probieren. Kommt auf die Projektilste... wenn denn irgendwann mal Zeit ist. Haha. -.-
  15. 2 likes
    Ich bin durch Zufall auf diesen Thread gestossen, ich filme ja selber nicht mehr. Habe mir auch einmal diesen Shop angesehen. Eine Sorte Fotofilm, BW, für über 8 Euro? Momentan kann ich etliche Agfa Sorten BW für um die 5 Euronen bekommen. Ausser, das es KEIN Schmalfilm ist, was ist denn so besonders an diesen Material was diesen Preis rechtfertigt? Und ging es nicht vorrangig um Super8 Film? Ich hätte mich doch schon in den Ar..... gebissen wenn ich am Crowdfunding beteiligt hätte!
  16. 2 likes
    Sag mal, geht es eigentlich noch? Ich habe hier überhaupt keine Werbung gemacht, sondern wollte nur fix einem neuen Interessenten eine Info geben. Das Thema MwSt./ USt. habe ich überhaupt nicht beachtet. Und für alle Krämerseelen zur Beruhigung: das Projekt zur der Rechnung ist ein Job für einen Kunden. Es soll Leute geben, die verdienen ihr Geld noch wirklich mit Werbung und die benutzt manchmal Film. Ach wie Wunder. Keine Angst, die befürchtete Super-8-Film-Finanzbetrugsmaschinerie ist hier nicht in Gang gesetzt.
  17. 2 likes
    Schön, dass Du uns mit ner Menge Bildern beglückst, aber es wäre wirklich super, wenn nicht für jedes Ding an einem Kino ein eigener Thread aufgemacht wird, sondern dass bitte in Zukunft ein Sogenannter Sammelthread erstellt wird, so a la "Kinos in Aachen" und dann alles da rein gestellt wird. Das spart uns Traffic und Speicher :) Danke sehr!
  18. 1 like
    Teile des Bildes abzuschneiden ist keine korrekte Vorführung. Maßgeblich ist nicht dein persönlicher Geschmack, sondern das Format, das bei der Produktion festgelegt wurde. "Leinwand ausnutzen" ist absolut kein Grund, Bildinformation wegzulassen.
  19. 1 like
  20. 1 like
    Anfrage des Tages: Kann meine Tocher hier ihr Handy laden, damit sie erreichbar ist? Da die Teile sowieso nicht ausgeschaltet werden, Töchterchen in der Nähe eine Putzsteckdose platziert und alle sind glücklich. MfG Fridi
  21. 1 like
    Die erste Rolle für einen farbenfrohen Frühlingsfilm. Die Zweite für einen Geburtstag. Zufor muss noch der Kodak K II voll werden. Dann ist die Bolex wieder frei.
  22. 1 like
    Gibt es irgendwo einen Beleg, dass da Antifa etc. hinter dem Protest steckt? Wenn man etwas zu dem Film und seinem sog. Regisseur Andrew Wakefield recherchiert, sind es eher Wissenschaftler und Ärzte, die massiv Protest organisieren. Der Screenshot liest sich für mich nicht so, als wollten gewaltbereite Autonome das Kino klein hauen. Ich denke auch nicht, dass es um einen Diskussion zwischen Impfgegnern und Impfbefürwortern unter dem Mantel der Meinungsfreiheit geht. Der "Regisseur" Andrew Wakefield hat 1998 eine Studie publiziert, die später zurückgezogen wurde und nachweisliche Falschbehauptungen enthielt. Der frühere Arzt verlor daraufhin seine Approbation in England. Diese Studie war der (hauptsächliche) Auslöser für die sog. Impfgegner-Bewegung, die zu einem starken Anstieg (vermeidbarer) tödlicher Krankheitsverläufe bei Kindern führte. Deswegen denke ich auch nicht, dass Impfen oder nicht egal ist. Die Ergebnisse konnten später nie verifiziert werden. http://www.tagesspiegel.de/wissen/robert-de-niro-und-der-film-vaxxed-ein-bitterer-nachgeschmack-bleibt/13401324.html Nach allem was man nachlesen kann, ist das eher ein propagandistisches Machwerk. Ich jedenfalls gebe den guten Ruf als Programmkino nicht dafür her. Als nächstes dann eine Doku über David Irving, eine Steve Bannon-Werkschau, einen Youtube-Abend mit Chemtrail-Videos oder Jud Süß im Seniorenkino?
  23. 1 like
    Die maschine ist noch zu haben....sie ist im absoluten original....best-zustand....GRATIS...... ZENTRALSCHWEIZ... SIE WIRD DIE NäCHSTEN 3 WOCHEN ZERSCHROTTET..... BITTE BEI INTRESSE MELDEN UND ABHOLEN!!!!! Liebe grüsse Clemens
  24. 1 like
    Lieber FilmCurlcom, befülle meine kleinen und den großen 16mm /30m Lomo Tank auf einer drehbar gelagerten Servierplatte, die es mal bei IKEA(?) gab oder noch gibt. Da läuft die Spirale ganz leicht, ohne dass ich den Plattenspieler in die Dunkelkammer schleppen muss . Beim 16 mm Tank hatte ich zuvor Probleme,mit aufeinander liegenden Filmflächen durch zu straffe Wickelung, das ist nun auch durch Friedemanns Hilfe behoben. Der Fomapan R100 kommt nach seinem Rezept auch wirklich hervorragend, vor allem dann, wenn man die Füllmengen ein bisschen großzügiger bemißt...
  25. 1 like
    Was tut der Profi, wenn er ein Interview mit Ton aufnehmen muß? Er dreht mit Strom. Was tut der Profi, wenn er unter Wasser drehen muß? Er macht Video oder dreht mit Strom. Es wurde unter Wasser mit IMAX-Kameras aufgenommen. Was tut der Profi, wenn in der Kälte alles Elektrische versagt? Ich will nicht abbrechen müssen wegen dieser technischen Lappalie. Ich war schon mit der Federwerkkamera im Gebirge und war froh darum, keine Akkumulatoren mittragen zu müssen. Es war Einzelbildarbeit. Wenn es möglich ist, die Feder im Lauf nachspannen zu können, ist schon vieles gut. Für Synchrontonaufnahmen ist das Federwerk nur bedingt tauglich, das ist klar. Wir stellen da deutliche Unterschiede fest bei einer Agfa Movex Reflex, die 2500 Schaltungen in fast perfektem Gleichlauf macht neben Dutzenden weniger guten Federwerken. Die Movex Reflex bräuchte nur noch eine Schallschutzhülle und man könnte die Klappe schlagen. Umlagerungsfeder Elektroantriebe versagen interessanterweise auch oft in der Hitze. Tropisches Klima setzt mancher Elektrik oder Elektronik zu. Ich finde jetzt den Artikel gerade nicht, da hatte ein Franzose ein Mal beschrieben, wie ihm eine Aaton nach der anderen ausgestiegen war. Ich weiß, wie seltsam meine Argumente im elektrischen Zeitalter wirken. Es bleibt dennoch möglich, mit Schwungmasse und Regler minutenlang konstante Bildfrequenz zu haben. Nachts oder in einer Höhle, wenn Solarzellen keine Energie liefern. Nicht zu vergessen der Druckluftantrieb, die Aeroscope von 1909 lief zehn Minuten lang.
  26. 1 like
    Keine Angst, wir haben genug E6 für dieses Jahr. Vermutlich sogar 2018 Rund 50 Kassetten.
  27. 1 like
    Ich halte es für einen weit verbreiteten Trugschluss, dass Preiserhöhungen von 50 Cent verärgerte Kunden zurücklassen. Kino ist weiterhin zu billig und wenn ich mir angucke was die Leute wieder bei Beauty and the Beast für Kohle für Concession auf den Tresen hauen, betrauere ich die Branche darum, dass sie die normale Preissteigerung schlicht verpasst hat. Ich kenne keinen Event den man Abends für unter zehn Euro für zwei Stunden pro Person erleben kann. Selbst olles Billiard spielen ist teurer inzwischen. Deshalb ärgere dich ruhig weiter mit solchen Blindbuchungen. Ich denke du kannst zumindest die Onlinereservierung getrost abschaffen und Eticket einführen. Erleichtert dir die Planung mit Personal am Abend immens. Das Verständnis der Kunden für bestimmte Maßnahmen ist größer als man glauben mag. Nicht alle sind Hartz 7 unterwegs.
  28. 1 like
    Wir mussten den Termin des 13. Todd-AO 70mm Filmfestivals in der Schauburg Karlsruhe leider umlegen ... Nunmehr und endgültig: 22. - 24. September 2017 Enjoy it on the curve ...
  29. 1 like
    Einen S/W Film im Keller anzurühren und ihn dann zu gießen haben schon mehrere Amateure in diversen Photoforen bewiesen, das ist "recht einfach" für Leute, die ihr Leben lang Filme hergestellt haben. Der Film, der da jetzt im "Shop" verkauft wird, ist doch eigentlich nur der Probeguss auf der Mini-Gießmaschine, von "Serie" spricht da ja noch niemand, und ich denke, das ist es, was viele einfach Enttäuscht. Bis da ein brauchbarer Farbfilm kommt, wenn er denn kommt, vergehen noch einige Monde.
  30. 1 like
    Ein. Einziges. Produkt. Und die die wollen einen Farbfilm giessen? Na dann.
  31. 1 like
    Cool der Wochenschausnip, aus Youtube gezogen und 2k gebeamt. Sogar noch mit einem eingefügten Logo drin. Au weia. Ich gatte damals wenigstens die originale "Ufa" Wochenschau mit Bericht über das Kino, Politik und Fußball im Vorprogramm. Und wer schon eine analoge Maschine stehen hat, dem steht ja die analoge Möglichkeit einer stilgerechten Präsentation offen. Die entsprechende Folge dürfte archivmäßig abrufbar sein. Der verlinkte Bericht ist eher peinlich, aber dem Format geschuldet, Regionalfernsehen ohne Anspruch. Ich freue mich, dass es das Haus heute noch gibt. Die Ausstattung ist nicht mein Geschmack, das Bild um etliches kleiner, als zu meiner Zeit. Ich habe den Mut bewundert dort etwas zu machen. Die Gegend ist gegenüber meiner Hamburger Kind- und Jugendzeit noch schlechter geworden, und viel hat such ggü 2000 auch nicht verändert Die Bauqualität bleibt schlecht, die Rückseite bröckelt und sieht nicht einladend aus. Wir haben Anfang der 2000er dort kein Geschäftsmodell mehr gesehen, welches tragfähig gewesen wäre, die Vermietung an wechselnde Veranstalter Indischer, tamilischer und arabischer Filme half beim Unterhalt. Den Mut des Herrn Flebbe, dort dauerhaft Kino zu machen den muß ich lobend erwähnen. Ich hatte ihn nicht. Auch Herr Flebbe zog sich ja mit seinem gut laufenden LGBT Kino "Cinema" auf der anderen Straßenseite um 2000 zurück, aus den genannten Gründen der Gegend, Bevölkerung, Drogen, Prostitution.
  32. 1 like
    Ganz so einfach ist es auch nicht. Flebbe hat sich mit seiner CmxX AG immer auf Innenstadtflächen (häufig ehem. Güterverkehrsflächen der Bahn, die frei wurden) gesetzt, in der Nähe der Bestandskinos. Während UCI und Village roadshow neue Klientel in den EKZ der Außenbezirke zu erschließen suchten. UCI hat Innenstadtkinos nur durch Zufall bekommen, und siehe Zoo, nicht von sich aus abgewickelt. Achim F. hat, so geisterte es damals herum, auch eine gute "Abfindung" für die Schließung des Gloria vom Investor erhalten. Hilfreich, und das darf nicht vergessen werden, trotz aller erheblichen staatlichen Bauzuschüsse zum Potsdammen Platz (und Hohenschönhausen, usw), gegenüber den nicht staatlichen Finanzierern. Und das von der Vorführerin gemachte Argument, die Sitzplatzzahl jetzt an anderer Stelle bieten zu können, und damit für die Verleiher die gleiche Geschäftsmöglichkeit zu bieten, in Verbindung mit der Umleitung von Einnahmeströmen in finanzierungsbelastete Objekte ist auch nichts neues, aus Sicht der Banken sogar präferiert. Die Dinge im Hintergrund sind facettenreich, und eigentlich von Außenstehenden nie durchschaubar. Erst unter Zusammenfügung vieler kleiner Mosaikstücke kann man vielleicht etwas erahnen.
  33. 1 like
    Irgendwie bin ich es leid, irgendwelche Optionen zu wählen, ständig vor komplizierte Wahlen gestellt zu werden, lange verschwurbelte Texte zu lesen, bis Tag X meine Adresse zu bestätigen oder irgendwelche Datenbankumzüge zu unterstützen. Ich will meine Filme, basta. Jetzt gibts Verzögerungen für den Store, der etwas verkaufen soll, dass ich nicht gebackt habe. Was soll das? Warum prokrastinieren die mit meinen $150 an einem 1-Produkt-Webstore rum und kriegen nicht mal den gebacken? Giesst endlich Umkehrfilm. (Ich habe mein Geld abgeschrieben. Ich glaube nicht, dass von Ferrania noch Farbumkehrfilm kommt. Und wenn doch, dann vielleicht experimentelles Material in weniger als Orwo-Qualität. Stattdessen habe ich 44 Kickstarter-Emails. Toll.)
  34. 1 like
    Habe mal wieder konfektioniert. Wird 6 Kassetten ergeben. Deshalb "Selten"...
  35. 1 like
    (zufällig im Netz gefunden) Mein lieber Jürgen ! Da warst Du damals aber etwas zu pessimistisch...21 Jahre später filmen wir noch immer! (Vielleicht hättest Du 2013 auch nicht gleich die "Schmalfilm" einstellen sollen...)
  36. 1 like
    Beim Stöbern im Keller ist mir folgender Prospekt aus den späten 90ern in die Hände gefallen. Ich stelle ihn mal hier im Forum ein, da ja immer wieder bzgl. Kahl nachgefragt wird. (auf die Preise -Deutsche Mark!- darf man gar nicht kucken - sonst fängt man zu weinen an... ein Kodachrome inkl. Entwicklung für unter 10 € netto)
  37. 1 like
    Ja. Ich muß das wissen, ich bin sein Agent. Nebenbei: Da ATMOS auf Bauteilen früher Clarion-Stereoanlagen der späten 7o'er basiert, ist die Bau- bzw. Ersatzteilbeschaffunglage entsprechend. Unsere Entwicklungsabteilung in Schanghai arbeitet aber mit Hochdruck an adäquaten Alternativen.
  38. 1 like
  39. 1 like
    Kleine Aki Kaurismäkí Werkschau im Schauburg - Cinerama Filmtheater Karlsruhe Bis auf LE HAVRE alle Filme in 35mm Filmprojektion ... Details in Kürze ...
  40. 1 like
    Das kling immer so einfach, die Expert Drums sind sehr aufwendig in der Fertigung. Der manuelle Anteil ist sehr hoch und auch die Endkontrolle (Wasserdichtigkeit usw.) dauert über 24 Stunden. Jeder Tank wird einzeln getestet und hält dann viele Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte. "Vollplastik Zubehör" gibt dem ganzen einen billigen Touch. Auch das stimmt nicht. Der Kern wird einzeln gedreht, auch hier wird darauf geachtet das der Film ideal gehalten wird und die Oberfläche keine Beschädigung der Filmschicht entstehen kann bzw. unwahrscheinlich wird. DIe Toleranzen sind ganz andere als bei einer Selbstbaukostruktion. Ich war selber sehr erstaunt was im Vorfeld alles zu beachten ist bei der Entwicklung und Herstellung eines solchen Produkts. Bezüglich der Preisgestaltung. Ganz klar das ist kein Sonderangebot oder Schnäppchen.Grossformatfotografen sind über das Preisniveau nicht erstaunt denn das Expert System ist und war immer ein Nischenprodukt für Kunden mit besonderen Ansprüchen.
  41. 1 like
    Zu verschenken eine Kinoton Matrix St450 Pult!
  42. 1 like
    Die schlechte Kanaltrennung ist mir damals gar nicht aufgefallen. Nur, dass das Raumbild nicht richtig hell war, aber das ist ja bei RB normal, auch mit Laser. Speckle war dort ein THema. Für mich unannehmbar war das verbaute Tonsystem in KA, es fehlten die letzter 1,5 Oktaven nach oben, und ein Bassfundament gab es auch nicht. Auch schienen die Immeersiv Lautsprecher nicht nur visuell unterdimensioniert. Im Bass und Surround habe ich mittlerweile verstanden, warum. High-End Kino-Ton sieht anders aus. Das Thema wurde dann zwar von mir nicht thematisiert, aber ein Bayrischer Kollege ging recht eindrucksvoll auf den Vertreter der Imax Corp zu, und brachte diese Punkte zur Sprache. Für (in Berlin) mittlerweile um die 20 EUR Kartenpreis bekommt zwar die erträglichste Vorführung der Stadt, von Perfektion aber noch weit entfernt, und um einiges zu teuer. .-St
  43. 1 like
    Da hast du ja Glück gehabt. Ich hatte die beiden Kassetten ganz oben auf meiner Wunschliste und dann um 10min. die Auktion verpasst, weil ich die Zeit im Keller beim Anrühren von Entwickler vergessen habe.
  44. 1 like
    Aus der Erfahrung würde ich sagen, dass in einem solchen Rahmen die üblichen 90-Minuten-Filme viel zu lang sind, da ja wahrscheinlich ein ständiges kommen und gehen herrscht. Insofern würde ich eher in Richtung Kinder-Kurzfilme überlegen. Die KurzFilmAgentur in HH wäre hier der richtige Ansprechpartner. Die haben auch fertige Kurzfilmprogramme (~7Filme, zusammen ca. 90Min). Die könnte man dann quasi als Schleife spielen. Bzgl. der Kosten ist die KFA wirklich fair.
  45. 1 like
    Schon mal daran gedacht, das ein Großteil des jungen Publikums ( auf Grund der jahrelangen Benutzung von Smartphone-In-Ear-Kopfhörern) quasi etwas TAUB auf den Ohren ist, und so die (evtl. hohe) Lautstärke im Kino als normal empfindet ? In Straßenbahn und Zug ist dieses WUMMERN der Bässe in den Ohren junger Fahrgäste oft so heftig, das ich mich über Gehörschäden nicht wundere. Auch mich stört die heutige Abmischungsweise ( spez. bei Fernehsendungen). Während man die Dialoge gut einstellt, wird das Ganze bei Musikeinspielung so laut, das ich runter regeln muß. Von den Werbeblöcken ( auch Sender-Eigenwerbung) ganz abgesehen, denn die sind so laut, das man seine Wohnungsnachbarn mit versorgen könnte.... Im Kino gabs übrigens dafür früher ja den Tonregler im Saal, an dem (ganz früher) auch jemand während der Vorstellung saß, und nachregulierte. Warum wohl.
  46. 1 like
  47. 1 like
    Hi Alex, mit einem Lötbrenner bekommst du nicht genug Hitze, hab ich getestet. Jens seine Methode hört sich zwar im ersten Moment gefährlich an, ist aber definitiv sicherer, und vor allem: weniger aufwendig. Du must nur beherzt zuschlagen. dann hast du auch das Trägheitsmoment auf deiner Seite.
  48. 1 like
    Mal eine wirklich tolle Geschichte: Kundin bestellt Karten und Süßwaren. Bezahlt mit einem Gutschein und den Rest in bar. 10 min. später kommt die Kundin zurück an die Kasse und sagt: "40 € hatte ich zu zahlen, richtig?" MA: "Ja genau!" Kundin:" Dann haben Sie mir 10,- € zuviel Wechselgeld gegeben!" Gibt dem Mitarbeiter die 10,-€ und geht in den Saal zurück. Es gibt auch noch ehrliche Menschen! Respekt!
  49. 1 like
    Meine Pathe (DS8) habe ich (Glücklicher) auch in einem festen Koffer bekommen. Ich weiß nicht, ob Original, aber er passt wie für sie gemacht. Ist ein Lederkoffer, der aber auf der einen Schmalseite (unten) steht und dessen Deckel auf der gegenüberliegenden Schmalseite (oben) geöffnet wird. So kann ich das Teilchen am Tragebügel aufrecht nach oben herausheben. Den Griff dazu habe ich zwar, aber ich kann ein so schweres Gerät nicht mehr ruhig zum Filmen in der Hand halten. Darum ist die Stativplatte stets fest unten dran und die Kamera wird bei Gebrauch gleich auf das Stativ geklemmt. Der Koffer hat noch einen Trageriemen, um ihn über der Schulter tragen zu können. Als Begleiter auf Spaziergängen und Ausflügen ist das Ding aber zu schwer. Da sind die lütte Canon oder - wenn's ein bisschen tricky werden soll - auch schon mal eine Nizo 561 oder eine Bauer C Royal 6 dabei. Die drei habe ich in ihren Original-Ledertaschen. Genauso die Leicina 8 S (DS8) oder die Canon 518 Single8 (Hardcover-"Koffer"). Die Quarz DS8-3 habe ich in den Hardcover des anderen Quarz DS8-Models (die mit den Wechselobjektiven) gesteckt. Nur die Nikon R10 kommt in eine Allround-Tasche von Hama, weil da noch Fernsteuer-Kabel und ein paar andere Zubehörteile bei sind. Für die habe ich keine Originaltasche bekommen.
  50. 1 like
    Zu bedenken bleibt, bei Einkaufscentern werden alle Nebenkosten pro Qudratmeter Grundfläche gleichartig abgerechnet. Klimatisierung/ Heizung, Allgemeinflächen und Allgemeinbeleuchtung, Sicherheitsdienst, Klosettrerinigung (Facility Management), Parkplätze, Werbemaßnahmen, usw., ohne daß hier der Umsatz pro m2 zugrunde liegt, der bei Kino im Vergleich zu Supermärkten sehr viel geringer ist. Gerade diese Kosten, sowie die hohen Energierechnungen, die schnell 10.000 EUR/ monatl. an Strom erreichen, machen den Betrieb schlechterer (EKZ) Multiplexe außerhalb der Ketten oder EKZ Managementgruppen sehr schwierig. 7 Säle mit ca. 1500 Plätzen sind etwas viel, für DEL. Und 7 Säle sind außerhalb der Kriterien für Digitalisierungsförderung der FFA/ BKM, so daß der Betrieb die Umstellung selber zu zahlen hat. Dieses in 2013 unumgängliche Kapital von etwa 300000 EUR dürfte in Anbetracht der Gesamtrenditesituation des EKZ Kinos kaum zu stemmen sein. Dieses wird ein neuer Betreiber müssen, gut, er kann mit sinkenden Preisen rechnen. Ich kannte die Bestandskinos, sie hätten eine gewisse Modernisierung vertragen, aber das war nicht und nie der Punkt. Sie waren beliebt, und tordub, der die Situation noch viel besser kennt, beschreibt ja auch, daß die Besucher z.T. längere Anreisewege in Kauf nahmen, weil das Gesamtkonzept aus Service und persönlicher, freundlicher und familiärer Ansprache stimmte. Das habe ich auch so erleben können. Das Cmxx war ein Plex, wie die anderen, welches mit der "Mc. Donalds" vergleichbaren Einheitsathmosphäre keine langen Wege rechtfertigt, gibt es gleiches doch nebenan. Die Chance einer Profilierung hat ein solches Objekt kaum, es muß auf gängige Ware, die schnell verderblich ist, setzen. Das Konzept der familiengeführten Kinos hat in DEL schließlich etwa 90 Jahre gut funktioniert, es würde immer noch funktionieren, m.E. auch wirtschaftlich. Kleines Zitat aus der Webseite des Maxx: Stefan