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Beliebteste Inhalte seit dem 23.08.2017 in allen Bereichen

  1. 3 points
    Da Preisschilder dran sind, vermute ich, dass wir die Kameras verkaufen wollen;). Vielleicht muss ich einfach ein bisschen mehr über das Konzept des Ladens erzählen. Die Website ist ja noch nicht online, dann würde sich das schon von selbst erklären. Wir sind hier zu viert und kümmern uns zum einen um den Laden, zum anderen um das Super 8 Web Portal. Wobei der Laden mit Foto- und Filmtechnik handelt. Neben Kameras gibts Filme, Leuchtmittel, Duka-Zubehör, Projektoren, Klebepressen und und und. Zeil soll es sein, Filme und Zubehör so günstig wie möglich anzubieten, um die Freude am Filmen und Fotografieren wach zu halten. Außerdem suchen wir in aller Welt nach speziellen Filmmaterialien und bieten sie im Laden an. Nicht alles, was wir im Laden haben, wird es auch online geben - aber einiges. Kern des Projekts ist eine Werkstatt, in der die von uns erworbenen Kameras geprüft und instandgesetzt werden. Dadurch ergeben sich natürlich andere Preise als bei eBay. Aber man hat dann auch die Gewissheit, ein Gerät mit einjähriger Gewährleistung zu erwerben. Außerdem verkaufen wir nur ausgewählt schöne Stücke, die besonders gut erhalten sind. Motto: Gebt den analogen Kameras die Würde zurück, holt sie vom Dachboden und befreit sie vom Staub der Jahre! In der Werkstatt werden natürlich auch Kameras, Objektive und Projektoren, die uns Kunden einsenden, repariert. Dazu bald mehr auf der Website von click & surr. Außerdem wird es Seminare und Workshops in unserem Studio mit Werkstatt geben. Dieser Raum ist noch nicht fertig, deshalb gibts noch keine Bilder davon. Aber unseren 34-jährigen Werkstattchef kann ich euch schon bei der Arbeit zeigen:).
  2. 3 points
    Es sei mir verziehen, in diesem Zusammenhang noch einmal Bilder eines Kleinkinos in Bürgerverwaltung zu bringen. Nicht weit von Gronau in Niedersachsen, in Salzgitter-Bad befindet sich in einem etwas heruntergekommenen EKZ der 80er das kleine Cinema Bürgerkino. Dieses wird in Selbstverwaltung örtlicher BürgerInnen betrieben, und bietet einen Saal. Das Bild ist, im Vergleich zu den Berliner Kinocenter Neubauten, hier sehr groß, auch wenn das Bild (Weitwinkeloptik 16 mm bei Vollformat DSLR) etwas Anderes suggeriert. Auch in der letzten Reihe augenwinkelfüllend und die Tür nicht im Blickfeld. Hier sind leistungsfähiger 7.1 Ton, Eclair-Color HDR und 4k verwirklicht, ohne dass dafür erhöhte Eintrittspreise gelten würden. Bild- und Ton haben hier eine andere Güte, als in der Hauptstadt. Doch leider leider zieht die jährlich mit Programmpreisen prämierte Programmgestaltung nur knappe 8500 Besucher ins Kino. Schade. Nett fand ich das Kopienfahrrad des alten Kinos, um die Filmkartons vom und zum Bahnhof zu bringen... Aus der letzten Reihe sieht das etwa so aus.
  3. 3 points
  4. 3 points
    Olaf, du übersiehst das Entscheidende, die Ausleuchtung. Man kann nicht mit dem Anspruch an ein perfektes Bild da stehen, ohne etwas dazu zu tun. Im Kino siehst du ausgewogene Bilder, für die mit großem Aufwand ausgeleuchtet und in der Postproduktion nachgebessert wird. Du hältst einfach deine Kamera auf etwas drauf, die Sonne scheint, das muß entweder zugelaufene Schatten oder ausgewaschene helle Partien geben. Der Film weiß nichts von deiner Absicht. Es steht in vielen Amateurfilmbüchern, man solle übermäßige Kontraste vermeiden, genau aus dem Grunde, daß das technische System nicht leisten kann, was die naive Vorstellung, ich meine es ganz positiv, die unverdorbene Vorstellung von der Natur so ist. Wir gleichen starke Helligkeitsunterschiede* mit den Augen und dem Gehirn unwillkürlich aus. In der Erinnerung, auch ganz kurzfristig, sind die Schatten in unserem Bewußtsein, ich schließe mich mit ein, nicht undurchdringlich schwarz, sondern haben Inhalt. Das technische System erschöpft sich letztlich an der Bildwand. Um den Kontrasten der Natur näher zu kommen, müßten wir dichtere Filmbilder erzeugen, etwa vier Blendenstufen. Die Filme sähen fast undurchsichtig aus. Der Projektor bräuchte eine viel stärkere Lampe, um das dichte Bild zu erhellen. Nur so kämen Einzelheiten in den Schatten und gleißende Spitzlichter heraus, wie wir es in der Natur erleben. Die Diskussion über Ektachrome und Kodachrome und jeden anderen Film, auch schwarzweißen, ist zwecklos ohne Einbezug der physischen und physiologischen Gegebenheiten. ______________________ *Leuchtdichteunterschiede
  5. 2 points
    Ich will noch kurz etwas zu meiner Motivation schreiben: Was nützt es, immer schön übers Filmen zu schreiben und ein neues Super 8 Web Portal ins Leben zu rufen, wenn auf der anderen Seite kaum mehr Firmen am Markt sind, die Kameras und/oder Filme und Zubehör anbieten? Es gilt also, den Markt insgesamt etwas zu vitalisieren. Deswegen habe ich mich mit Freunden zusammengetan, um einen Laden zu eröffnen und das Thema analoge Filmerei (und Fotografie) auch auf diese Weise publik zu machen.
  6. 2 points
    Ich möchte bald die ECN-2 Chemie selbst ansetzen und möchte hier darüber berichten. Des Rezept der Chemie ist in den weiten des Internets leicht erhältlich. ECN-2. Anfang des Jahrs habe ich schon mal über die ECN-2 Entwicklung mit RA-4 Chemie berichtet. Diese möchte ich allerdings nicht verwenden, da sie zu fehleranfällig ist. passende Entwicklungszeit ist nicht offiziell geklärt und ist nur ein Schichttest Ausnutzbarkeit ist nicht geklärt ist teurer als gedacht. Ich habe nicht vor alle meine folgenden ECN-2 Filme selbst zu entwickeln, nein. Deshalb ist das hier KEINE Kampfansage an unser verbleibendes Labor und ich werde ECN-2 auch nicht in den Entwickelservice aufnehmen. Die Fehlenden Chemikalien sind bereits bestellt und sollten die Tage eintreffen. Wenn diese eingetroffen sind, werden erst mal 200ml der Chemie für die Testdose angesetzt. Wenn dies gelingt, werde ich 1,5l ansetzen und einen im Februar belichteten Vision 500T (7279) darin baden. Den Film wollte ich aber nicht entwickeln lassen, weil mir 40.00€ zu riskant sind. Zudem habe ich auch den Kunstlichtfilter vergessen... Wenig später werde ich noch einen V3 50D mit regeneriertem Farbentwickler entwickeln. (16mm) Die Chemie hat keine Verlängerungszeiten sondern man muss sie regenerieren. Nur weiß ich nicht ob man das Regenerat einfach dazu kippt oder einpassende Menge entnimmt und dann mit dem Regenerat auffüllt. Normale Chemie und Regenerat haben verschiedene Zusammensetzungen. Wenn es weiter geht, werde ich darüber natürlich berichten. Es werden sicher noch weitere Fragen von mir aufkommen ;) Sandro
  7. 2 points
    Heute kamen alle fehlenden Chemikalien an. Ich setzte also 200ml frischen Entwickler an und entwickelte bei 41°C den Film. Nach der Entwicklung sah der Film aus als ob er von Andec entwickelt wurde. Die 200ml waren sogut wir nicht benutzt und ich setze weitere 1300ml von Bleiche und Fixierer an. Diese kippte ich zusammen. Da ich das Ansatzwasser immer auf etwa 60°C erwärme war die frische Chemie nach den Vorbereitungen auf exakt 41°C heruntergekühlt. Ich entwickelte den besagten alten, fehlbelichteten 500T. Ich habe ihn auf 250ASA belichtet. Bei der Wässerung des Erstentwicklers, löst sich fast das gesamte RemJet. Nur ein paar Schlieren bleiben zurück. Die muss man dann am Ende abputzen. Ansonsten verlief alles super. Der Entwickler wird verworfen, da ich erst in einem Monat einen weitern Film habe. Zudem ist das mit der Regeneration etwas eigen. Der Film ist gut geworden. Hat zwar etwas Fog der aber weit weg vom Filmbild ist. Für die Entwicklung von alten ECN-2 lohnt das wirklich, weil wenn der Film nicht wird dann nicht so viel Geld weg ist. Die ganze Sache kostet für 1500ml nur etwa 10.00€
  8. 2 points
    Nein. Aber ein Kinosaal ist ein Kinosaal. Du wirst in (fast) jedem Saal was zu meckern finden. Aber es geht darum, die Magie eines Kinoabends zu erleben. Das hängt nicht an 7.1 vs. 5.1.
  9. 2 points
    Du hast mit vielem Recht - aber hier nicht. Jeder von uns hat sich zu einem gewissen Zeitpunkt mit guten Gründen für einen Lieferanten und eine technische Ausstattung entschieden und viel Geld investiert. Manchmal auch mit schlechten Gründen, manchmal auch mit schlechter Beratung, mag schon sein. Jedenfalls kann niemand einfach so auf 4K, 7.1 etc. aufrüsten, wenn er einen fünf jahre alten Projektor da stehen hat. Einen echten Qualitätsgewinn bringt das in vielen Fällen auch nicht. Und bei Notbeleuchung & Co haben viele von uns sehr spezifische und komplizierte Gemengelagen mit Feuerwehr, Behörden etc. - ich kann jeden verstehen, der hier keine Angriffsflächen bieten will. Das Publikum erwartet zu Recht einwandfreie Qualität. Einwandfrei heißt aber nicht "Referenzqualität". Einwandfrei heißt aber in jedem Fall, und darauf können wir uns vermutlich einigen: Wer Mängel im eigenen Haus nicht bemerkt, ist betriebsblind. Das kommt manchmal vor. Wer auf behebbare Mängel hingewiesen wird und sie dann nicht abstellt, dem ist nicht zu helfen. Ich hatte schon mal die Idee, dass es nett sein könnte, sich mit Kollegen in (oder auch außerhalb) einer Region zu gegenseitigen Besuchen zu verabreden und sich gegenseitig knallhartes Feedback zu geben. Ich glaube, das wäre sehr hilfreich - so betriebsblind wir im eigenen Haus sind, so genau fallen uns ja die Fehler der Anderen auf ;-)
  10. 2 points
    Ja klar, das ist die Stärke und Schwäche dieses Films. Eher für Spezialprojekte, da alle Menschen darauf wie blasse, blaue Zombies aussehen. ;-) Wenn du aber einen Horror- oder surrealistischen Film drehen möchtest, ist er wie geschaffen dafür.
  11. 2 points
    @Vogel Das ARRI mit der ALEXA und AMIRA Kameraserie neben RED zu den Marktführen gehört, dazu auch noch einiges an Kamerazubehör, Cine Primes+Zoom, Lichttechnik, Medizintechnik und Postproduktion im Programm hat wird gerne mal vergessen. Aber wenn du meinst das die in München nur Festplatten versenden, dann solltest du mal in der Türkenstraße und Stephanskirchen vorbeischauen. Das Erstellen und Versenden von DCPs wird nicht mehr als 5 Prozent des gesamten Umsatzes ausmachen. Das Film irgendwann mal "sterben" wird war doch klar und auch wenn ich großer 35 und 70mm Fan bin, hat auch diese Ära mal ein Ende. Hätte ARRI weiter an der analogen Filmtechnik festgehalten, dann würde es heute wahrscheinlich nur noch Scheinwerfer von ihnen geben.
  12. 2 points
    Hallo in die Runde, wenn ich die diversen Themen des Schmalfilmforums durchstöbere und den häufigen Frust bzgl Super8 feststellen muss (kein Umkehrfilm, keine neue Kamera, Entwicklungsprobleme, eigenes Versuchsgepansche mit uU verfallenen Chemikalien, Jahrezehnte alten Filmen usw) frage ich mich, warum das Thema 16mm -Format nicht aufgegriffen wird und so stoisch am Super8-Format festgehalten wird; auch das 16mm-Format ist ja Schmalfilm, wurde in wohl größerem Ausmaß genutzt als Super8, so dass es insoweit doch Hoffnung geben müsste bzgl Material und Entwicklung -auch die Geräte -Kamera, Projektor- sind derzeit sicherlich erschwinglich und uU robuster als die für den Consumerbereich entwickeltem Super8-Geräte. Diese Frage werfe ich mal in die Runde ... Ernst
  13. 2 points
    Kann die Wahl eines Mediums wie Film, hier wie Normal 8 Film Fomapan, die zu erzählende Geschichte maßgeblich unterstützen? Ein Thema mit einem Ton mit zwei unterschiedlichen Aufnahme-Medien dargestellt: Welches Medium ist dem Thema angemessen? Zum einen der Normal 8mm Film vom schweren Stativ aus, (leider schlecht abvideografiert) und zum anderen ein SW-Video mit der Panasonic GH2 aus der Hand. Schaut selbst. Zunächst Normal 8mm: und hier das Video:
  14. 2 points
    Sous - Vide Stab. 1 Stunde vorher auf 39grad eingestellt erwärmen, geht super und exakt. Und schmeckt auch gut...
  15. 2 points
    Au weia, das ist ein "gefährliches Thema", und auch ich finde das Video sehr eindrucksvoll und - ganz ehrlich - besser. Die These: technisch schlechter, unscharf, verwackelt, schlechter Bildstand = Kunst verfängt nicht bei mir, denn die allermeisten künstlerisch hervorragenden Filme sind auch technisch exzellent! Und Video ist mittlerweile hervorragend, auch für Amateure und Semiprofis, mit tollen Schnittmöglichkeiten und HiFi-Ton: wäre es anders, würde der Großteil des professionellen Films weiter analog produziert... Ich oute mich jetzt mal, auch auf die Gefahr, dass ich Prügel kriege: die meisten Filme mach ich mit meiner 2 k Panasonic, die ist schon so gut, dass ich S8 dagegen gar nicht mehr so mag, und wenn es dann Film sein soll, dann bitte 16mm und SW.
  16. 2 points
    Holla, die Waldfee, hab gerade mal bei Andec nachgesehen, da finde ich für N-P pro Meter (!) folgende Kosten: Entwicklung 0,8 €, Arbeitskopie mit Lichtausgleich 1,80 €, Vorführkopie 2,50 €, also Prozesskosten von 5,10 pro Meter. Wären für meine letzten 270 m 1377 Euro an reiner Bearbeitung , Mwst und Versand kommen auch noch dazu, sprengt bei aller Begeisterung für's Perforierte bei mir jegliches Budget. Klar gibt's mehr Möglichkeiten, v.a. mit Belichtungskorrektur, ggfls. Ein- und Überblendungen, aber das ist die professionelle Variante. Übrigens, Jacques Tati ist an den Kosten für seinen Film "Playtime" pleite gegangen... Also: weiter Fomapan R100 in Eigenentwicklung (immerhin im großen 30 m Lomotank), das garantiert mit übersichtlichen Filmgeschichten nach sorgfältigem Schnitt einen vergnüglichen Filmabend!
  17. 2 points
    Wir freuen uns, von Kodak eine Zusage erhalten zu haben, dass es zur Eröffnung des Super 8 Web Portals ein großes Interview zum Thema Super 8 mit uns geben wird. Die Fragen sind bereits gestellt - wir sind sicher alle auf die Antworten gespannt;).
  18. 2 points
  19. 2 points
    Hier mal etwas Unfertiges, zwecks Vertonungsprobe mit einfachster Digicam abgefilmt. Work in Progress. Vom fertigen Film wird es sicher mal eine professionelle Abtastung geben.
  20. 2 points
    Wie lange sind deine Filme so im Durchschnitt und wieviel Material verschießt du vs. wieviel bleibt übrig? Ich habe letzte Woche einen 1,5 min Sketch mit nur einer Rolle 2 min 16mm Wittnerchrome gedreht, das war spannend!! (Die Rolle hatte nur 2 statt 2:47, warum auch immer). Bis auf zwei Szenen alles nur ein einziges Mal geschossen, auf diese Art ist es schon sehr effizient, mit 2 min Film, 1,5 min Ergebnis zu erreichen. Aber draufhalten und einfach irgendwie losfilmen möchte ich mit Film nie (auch in Super 8 nicht wirklich). Ich finde nach wie vor, dass die Kosten schon motivieren, nicht jeden Mist zu filmen, wie das digital oft vorkommt! Bernhard
  21. 2 points
    Es gibt für lächerlich wenig Geld 16-mm-Kameras mit technischen Leistungen, die keine teure Super-8-Kamera bringt. Wenn man nur ein wenig Anstrengung hineinlegt, ich meine, ein Stativ mitnehmen und den Beli zücken, ist man auf ganz anderem Geleise. 16 mm ist robuster als alles Video-Material, man filmt in ärgster Kälte, ohne Strom. Man hat fantastische Filmmaterialien zur Verfügung, eine riesige Auswahl an Optiken und einen guten Ton kann man eben- falls haben. Die Servicefreundlichkeit von 16-mm-Geräten ist meist gut. Man kann Plastik und Elektronik vermeiden. Das war jetzt schön böse. Es ist natürlich schon ein Schritt vom Knipsen zum Filmemachen, den man bewußt gehen sollte, doch man kann ihn unterteilen in mehrere Schrittchen. Einfache Kamera, zwei oder drei Objektive, Stativ mit Fluidkopf. Zusammenarbeit mit Tonmensch. Schneidetisch mieten. Dankbar ist 16 mm für Trickfilme. Zuletzt die Kopierwerkleistungen, vom Einlichtmuster über Duplikate bis zur Vorführkopie mit Stereo-Lichtton, 16 ist professionelles Format geworden.
  22. 2 points
    Ernst, das frage ich mich auch schon länger. Der Preisunterschied ist (verglichen mit der 4-fachen Bildfläche... bei S16 entsprechend mehr) gering. 16mm Profi-Equipment gibt es massenhaft zu Schleuderpreisen. Warum eine Logmar o.ä. kaufen, wenn man fürs gleiche Geld (oder weniger) eine voll ausgestattete Arri SR oder Aaton LTR bekommt? Die Optiken sind freilich nochmal ein Batzen Geld, zumindest der Aaton-Mount erlaubt aber z.B. die Nutzung von Nikon-Fotooptiken. Und es gibt hervorragende Scanner/Telecines! Ein leicht verschrammtes, leicht im Bildstand sich bewegendes Bild ist kein filmisches Bild. Es ist ein Amateurfilm-Bild: Consumer-Equipment mit alten, kompromissbehafteten Optiken, falsche Bedienung, Abnutzungserscheinungen - mir ist klar, dass Ergebnis das eine gewisse Nostalgie weckt. Und für manche Szenen ist es genau das richtige. Aber mit filmischem Bild (im Sinne von "Filmlook") hat das nicht viel zu tun. Filmlook ist deutlich mehr als nur Korn und Gewackel. Bitte nicht ständig wiederholen, dass Film gerade deshalb so prima ist, weil er so schlecht ist (die alte Hipster-Maxime). Er ist nicht so schlecht. Nicht in S8 (wenn man es richtig macht), und nicht in 16mm. Die einzigen Argumente pro S8 bzw. 8mm sind für mich: das Equipment gibts (in "aus dem Keller gezogen"-Zustand...) preiswerter. Und die Kameras sind kleiner und leichter, und lassen sich auch mal im Rucksack einfach so "auf Verdacht" mitnehmen, ohne dass es sich unangenehm bemerkbar macht. Den Belichtungsmesser spart man sich auch, dadurch schnelleres Arbeiten, gerade bei dokumentarischen Szenen (auch wenn manche 16er Kameras einen integrierten Beli haben. Die sind aber meistens eher größer). Und natürlich wenn man gezielt den Amateurfilm-Look will...
  23. 2 points
    Ich meine, dass Andec bei der Entwickoung damals durchaus gegengesteuert hat, aber bestimmt keine ganze Blende. Wittner hat dann später ja auch zum Glück auf 64 ASA D gekerbt. Da stimmt es dann genau. Ich bleibe aber dabei, so derart kaputte Ergebnisse wie die, die Olafs Digitalkameraaufnahmen zeigen, beim E100D nicht zu kennen. Und ich habe ihn massig verwendet, in 16mm, DS8, D8, Super 8 – konfektionier von Kodak, Wittner, Pro8mm oder selbst. 80% davon habe ich selbst entwickelt, alles andere Andec. Ich habe in gleißend hellem Schnee, am Meer und im Wald gefilmt, also auch mit extrem hohen Motivkontrasten. Ich belichte fast ausschließlich manuell (bzw. denke mit, wenn die Automatik etwas vorschlägt). Ich habe nicht eine einzige Aufnahme, in der ein Gesicht weiss überstrahlt und der Hintergrund quasi schwarz ist, wie es Olafs Beweisknipsereien zeigen. Meine Vemutung: Olaf (oder seine Kamera) belichten nicht richtig bzw. er denkt nicht mit, wenn die Automatik agiert. Sein abfotografiertes Irgendwas verstärkt den fehlerhaften Eindruck total, da seine Knipse die Schatten absaufen lässt und mit den Lichtern im dunklen Raum auch nicht klar kommt und sie ausfressen lässt. Diese "Bilder" beweisen oder zeigen also gar nichts. Was Harald zeigt, ist plausibler: Das reflektierende Schild als Belichzungsfeferenz sorgt für dunkle Schatten. Logisch. Trotzdem würde man hier in der Projektion (auf guter Leinwand) immer noch eine Menge mehr sehen als auf dem Digitalfoto.
  24. 2 points
    Nachdem ich diverse neue Kopien am Wochenende sehen konnte, gibt es m.E. an der Kopierwerkskunst nicht auszusetzen. Gerade die Detailzeichnung in den Schatten ist ausserordenlich reichhaltig. Cleopatra ist vom Bild her beindruckend, Kopierung aus einem Guss, und scharf. Gerade H8 zeigte in der Kopierung gut die Mängel der alten Aufnahmeoptiken, die zudem mit mittelempfindlichem Negativ bei Offenblende die Fehler darlegt. Und ein Stilmittel ist. Bewusst wurde mir, wie wichtig die Verwendung der letzten Generation Projektionsoptiken mit dazu passendem Lampenblock ist. Der enthaltene Kontrastumfang ist HDR wie man heute sagen würde. Ältere Optiken oder 35 mm Optiken bringen das nicht rüber, die Schattenzeichnung ist nicht mehr vorhanden. Wenn Kopien heute schlecht aussehen, dann ist es die Projektion im Kino schuld. Leider oft der Fall. -St.
  25. 2 points
    Kommenden Dienstag 29. August 2017 - ab 18.00 Uhr (Möglichkeit zum) 70mm Double Feature =============================== Zuerst um 18 Uhr ... DUNKIRK Land/Jahr: USA/UK 2017 Regie: Christopher Nolan Kamera: Hoyte van Hoytema Musik: Hans Zimmer Darsteller: Tom Hardy, Cillian Murphy, Sir Kenneth Branagh 107 Minuten 70mm Projektion - englische Originalfassung - dts Mehrkanalton ... und anschließend um 20 Uhr TERMINATOR 2 Land/Jahr: USA 1991 Regie: James Cameron Kamera: Adam Greenberg Musik: Brad Fiedel Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Edward Furlong Laufzeit: 137 Minuten 70mm Projektion - englische Originalfassung - 6-Kanal-Magnetton - Dolby Stereo mit Split Surround PS: Natürlich können die Vorstellungen auch einzeln besucht werden.
  26. 2 points
    Ich setze immer einen Liter Erstentwickler an. Ich brauche für meine Super8-Dose 600ml Entwickler. Ich benutze eine Vorratsflasche von 700ml.Die restlichen 300ml. kommen in kleine Vorratsfläschchen (50 oder 100ml). Ich wässere nicht vor. Nach dem Entwickeln fehlen ca. 50ml. (1/12 des Doseninhalts), die am Film und der Spirale hängen bleiben. Diese fülle ich aus den kleinen Vorratsflaschen nach. So habe ich eine gewisse Regenerierung und die Flaschen sind immer hochvoll. Sind nach ca. 7Filmen die 300ml leer, wird es Zeit für einen neuen Ansatz.
  27. 2 points
    Leider nie auf dem Markt erschienen, da es lediglich nur Prototypen gab. Aber trotzdem Danke für das tolle Video. Was für eine geniale Filmkamera. Sehr futuristisch und mit genialen Raffinessen.
  28. 2 points
    Hallo Stefan, du warst ja sonst immer derjenige, der das Positive extrem verstärkt hat und das Negative eher beiseite geschoben hat;). Nun ändert sich das bei dir ein wenig. Deswegen, und wegen der einschleichenden Falschmeldungen hier (Olaf: Wenn man keine Anhaltspunkte hat, sollte man nicht schreiben, dass das E100D-Projekt womöglich abgesagt sei), möchte ich ein paar Dinge kurz erwähnen. Ich bitte um Verständnis, wenn ich hier nicht ins Detail gehen kann. Kamera und E100D-Film kommen vermutlich etwas später. Es gibt aber keinen Grund, davon auszugehen, dass etwas abgeblasen sei. Wie Autor Henning Serger schon schreibt, ist es auch für Kodak nicht mehr so einfach, einen Film nach sieben Jahren wiederzubeleben. Und bei der Kamera ist es ähnlich - der Teufel steckt im Detail. Kodaks Informationspolitik war natürlich bisher etwas unglücklich und hat berechtigterweise Erwartungshaltungen geweckt. Aber wir brauchen alle noch etwas Geduld. Leider...
  29. 2 points
    Hallo, na dann lasse ich mal Revue passieren.... Ferrania kann nicht Farbe liefern, Kodak schafft es auch nicht in der erwarteten Zeit, Fuji könnte liefern, will aber nicht, außer kleine Mengen über Tak. Bleiben die Reste in Farbe vom W 200D und hoffentlich macht Wittner bald wieder auf........ Verfügbar bleibt im Moment problemlos Negativmaterial und der Tri X, für die D8ler natürlich Foma... Dazu halt Reste div. Anbieter über die Bucht Von den großen Ankündigungen ist im Moment ja nix zu spüren bin da etwas frustriert. Einziger Lichtblick ist Jürgen mit seinen Portal und dem Analogshop in Berlin.... Natürlich hoffe ich das da noch was kommt aber für dieses Jahr rechne ich mit nix mehr....... Gruß Stefan
  30. 2 points
    Aviphot 200D 16mm E6 Film im Lomo Tank Es ist vollbracht - 30m sind in zwei getrennten Durchgängen entwickelt worden Die Ergebnisse sind sehr zufriedenstellend geworden - Ein letzter Teil mit 7,5m wird noch heute entwickelt und somit ist die 1 Liter Chemie damit gut ausgelastet worden Demo Screenshots mit einem Smartphone - Schärfe ist in echt aber wesentlich besser
  31. 1 point
    Mein Vater hat 2400kg Film im Kofferraum. Bereche die Gesamtlauflänge der Filme bei 24fps und die erzielbare Höchstgeschwindigkeit des LT35 in den Kasseler Bergen. Discuss.
  32. 1 point
  33. 1 point
    Der isco ist doch ein Schmalfilmana, der ist für Projektion und Aufnahme geeignet. Einen 1,5er Projektionsana zu finden ist mehr oder weniger unmöglich geworden.
  34. 1 point
    Damit dem Schmalfilmer ein Licht aufgeht:: http://r.ebay.com/nIuhYy Letzte Ehre für die geliebte Kamera bei Hobbyaufgabe? Trotzdem: Auf so einen Gedanken wäre ich nie gekommen. Schade um die gute alte C1M!
  35. 1 point
    Zu 1) Der Herr Kollege hat vollumfänglich die Abteilung "Reklamationen aller Art" übernommen und ist damit mehr als ausgelastet. Daher sprang ich ein ... Zu 2) Keine Angst, das passt gut in eine Stunde hinein, der reine Vortrag "70mm-Wien" dauert ca. 20 - 22 Minuten. Das Q&A anschließend mag natürlich auch Zeit in Anspruch nehmen, aber da kann man ja die "Reißleine" ziehen, wenn es zu lang wird.
  36. 1 point
    Chicago: Das Avalon New Regal Theatre öffnet nun auch als Hologramm-Kino mit Zukunft: https://www.google.de/amp/s/www.dnainfo.com/chicago/20170616/south-shore/regal-theater-reopen-oct-1-as-hologram-theater.amp Michael Jackson und Elvis Presley von den Toten auferstanden?
  37. 1 point
    Das ist mittlerweile normal. So sieht es im Ansatz auch bei jedem Flug zwischen den Reihen aus. Das ist schlicht die voranschreitende Degeneration unserer Gesellschaft. Asoziales Verhalten tritt zunehmend auf. hier wird seitens der Politik keine gesellschaftliche Aufwertung vorangetrieben, schon alleine da die Entscheidungsträger in einer Parallelgesellschaft leben. Ich habe schon Bammel vor der Wahl, da ja gewisse Parteien jetzt auch als "gesellschaftsfähig" angesehen werden. Es geht bergab. Vorschlag: Ein Kinogebäude mit einem VIP-Eingang und einem Assi-Eingang, inkl. gefliestem Sonderfoyer und getrennten Kinosälen und Programmen. 2/3 der Deutschen sind ü. 50 und weisen noch tendenziell weniger auffällige Verhaltensweisen auf. Das wird in Zukunft ein immer wichtigeres Publikum (oder ist ist teils schon das wichtigste).
  38. 1 point
    http://www.filmlabs.org/docs/cartridgeopener.pdf
  39. 1 point
    Tja delphi lux greift das ja auch auf. Es liegt zwischen Delphi und Lux intim. Sind aber die intimeren Kinos in diesem neuen Center, und der Rote Saal würde einem Non-Stop Kino alle Ehre machen...bis auf die nicht abwaschbaren Polsterstoffe. Und fortschrittliche Filme für Erwachsene laufen im lux auch. War dann am Freitag zur Wiedereröffnung der Lichtspiele im niedersächsischen Gronau, wo das seit 1919 bestehende Lichtspielhaus durch den Kulturverein einer Auffrischung unterzogen wurde. Was die kritisierten Kleinbilder in Berlin im Neubau angeht, so fiel mir in NDS auf, dass hier tatsächlich größere Bilder in diesem Uraltkino zuhause sind, nämlich von Wand zu Wand, wenn man den Stauraum des Vorhangs nicht betrachtet. In Andenken an den langjährigen Kinobesitzer und Gastwirt Fricke und die besondere Liebe zu seinen 1959er Bauer Maschinen (er hatte 1952 Friesecke 66 beschafft, und seine Super M7 ausgebaut, dieses aber bereut und 7 Jahre später wieder Bauer bestellt), befinden sich diese immer noch liebevoll gewartet und einsatzbereit im BWR. Das Beste, da 2 Maschinen vorhanden sind, können die heute sogar noch Filme spielen, weil sie welche erhalten würden, was Teller-Kinos zunehmend (zu Recht) verwehrt wird. Und es gibt noch den alten Vorführer, der sich 1955 als 9 jähriger in den BWR schlich, um dann später die Überblendungen zu lernen, damit er den Vorführer nicht immer aus der Gaststätte nebenan von Skatkarten und Bieren herüberholen mußte, wenn sich die Überblendung näherte. Auch wenn dieses hier keine echte Neueröffnung ist, so passt es doch irgendwie, als Wiedereröffnung in diesen thread.
  40. 1 point
    Einen direkten Unterschied zwischen der Cir und der Ferrania Presse sehe ich nicht, wenn ich in der "Gockel-Bildersuche" die Pressen vergleiche. Die Ferrania und die Cir sind meiner Meinung nach völlig identisch, nur anders gelabelt. Beide stanzen die Perfolöcher nach dem gleichen Prinzip ins Klebeband. Es gibt die 8mm Presse in Plastik und einmal in Metall Ausführung, wobei ich von der Plastik-Variante, die es in verschiedenen Farben gibt, nur abraten kann! Hatte oder habe auch 2 verschiedenen gelabelte Plastik-Versionen, die bis auf den Namen völlig identisch sind. In der 16mm (Cir/Arri) Ausführung ist die "Professional" gegenüber der "Standard Version" mit einem zusätzlichen Messer für den schrägen Tonschnitt ausgestattet. Das breite Klebeband ist für 16mm Film. Die Cir/Catozzo/Ferrania überklebt bei 8mm sowie bei 16mm Film nur 2 Bilder. Allerdings wird die Ausgleichsspur überklebt, also nicht für Stereo-Magnetton geeignet! Wenn du auf Trockenklebung (Polyestermaterial) angewiesen bist, gibt es kaum eine günstigere Lösung - sofern du die Kleberollen nicht gerade im verlinkten Shop bestellst;-) 2 Bilder sind in der Projektion völlig unsichtbar, sofern die Klebestelle professionell ausgeführt wurde. Eine Presse die 4 Filmbilder mit Rollen-Klebeband überklebt ist mir nicht bekannt. p.s von der Methode normales "Tesa Band" zu benutzen, wie es manche wohl hier im Forum machen, kann ich nur dringends abraten:-((((
  41. 1 point
    Endlich mal was Gescheites für den ambitionierten Amateur ... kein Consumerschrott. Ernst
  42. 1 point
    Warum gehen mir gerade die drei Buchstaben BER durch den Kopf ... ?
  43. 1 point
    Wittner hat wenigstens einen Perforierapparat für Doppel-8 eingerichtet, das läuft tiptop. 2R oder 2-r bedeutet two rows, zwei Lochreihen. 1500 steht für 0.1500" (Zoll), das ist der Lochabstand von Normal-8-Film. Standard 8 ist nicht die offizielle Bezeichnung, es müßte Regular 8 heißen. So sind die Abkürzungen 8-R(egular) und 8-S(uper/ingle) in Gebrauch. 1664 ist nicht richtig, der Lochabstand ist 1/6" oder 0.1666". Grundlage ist jeweils die Anzahl Filmschritte auf einen Fuß, 8-R hat 80, 8-S hat 72. Beim 16-mm-Film haben wir 40 Lochabstände pro Fuß. Beim Normalfilm (35 mm) umfaßt ein Filmfuß 16 Schritte, dieser ist jedoch nicht 304,8 mm, sondern 304 mm (16 × 19,000 mm). Wikipedia
  44. 1 point
    Man würde dann aber 1690 oder weniger statt 1900$ erwarten. Vielleicht liegt das an der für proffesionellen Einsatz wichtigen Konstanz der Ergebnisse bei einem größeren Projekt, wenn man 20 der gleichen Emulsionsnnummer bekommt.
  45. 1 point
    Den Film kann man bestellen: http://toeppenfilm.com
  46. 1 point
    Hab' mal im e-mail Archiv nachgeschaut und tatsächlich, da erhielt ich im Frühjahr 2008 einige (Beschwerde-) e-mails in epischer Länge von Dir und von einem (dein.name)@barch.bund.de e-mail account. War mir gar nicht aufgefallen. Sind diese e-mails jetzt dienstlich und offizielle Statements als Bediensteter des Bundesfilmarchivs gewesen? Oder sind das private e-mails aber während der Dienstzeit geschrieben gewesen? Oder private e-mails außerhalb der Dienstzeit aber über einen dienstlichen e-mail account verschickt? Egal ... ist ja auch verjährt. Schwamm drüber! Wahrscheinlich wolltest Du Eindruck schinden und ich habe es noch nicht mal bemerkt. Sorry ... werde zukünftig besser drauf achten - versprochen!
  47. 1 point
    Was Olaf und Harald da sehen ist mir fremd, vor allem Olafs Beispiele sind absurd. Korrekt belichtet und entwickelt passiert das nicht. Ich hab wohl schon um die 400 Kassetten E100D belichtet und so etwas noch nicht gesehen – höchstens in schlechten Scans natürlich.
  48. 1 point
    Hier eine interessanter Facebook-Beitrag zum Thema "A71 als Erstentwickler bei überlagerten Farbfilmen" - Das Ergebnis ist fantastisch (Adrian Cousins kanns aber auch...)
  49. 1 point
    Ja, ich. Die Qualität ist umwerfend.
  50. 1 point
    Werden wir "sehen". Angeblich wird die Ausgabe vom Samsung UHD Player auf das 2K nicht HDR Sichtgerät angepasst.......
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