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  1. Bücher sind ja mittlerweile ein wenig aus der Zeit gefallen. Nach sieben Machwerken über Schmalfilm-Themen, sollte "PROTOTYPE" eigentlich mein letztes Projekt gewesen sein. Aber da stieß ich bei einer Recherche zum Thema Single-8 plötzlich auf allerlei neue Informationen zur Entstehung des Filmformats. Und auf Tausende produzierte Fujica-Kameras und Filme, die nicht verkauft werden konnten, weil sich die Firmen, die ein neues Format vereinbaren wollten, nicht einig wurden. Und dann war da noch die mysteriöse goldene Fujica und deren geheimnisvolle Geschichte. Frei nach Udo Lindenberg hab ich mir deshalb gedacht: "Lass uns nochmal aufdreh'n!" und ich plane Buch Nummer 8 "Die Single-8-Story" - denn das Filmsystem wird nächstes Jahr 60, so wie Super 8. Und Single-8 war ja irgendwie schon immer mein Lieblingsformat, weil die Kassette so clever durchdacht ist und die Kameras eine Menge können. Also mache ich mal ein Crowdfunding und schaue, ob sich mindestens 300 Interessenten für das Buch finden. Dann wären die Kosten für Layout und Druck wieder drin. Wer Lust hat, dabeizusein, findet hier die Details: https://www.mysuper8.net/shop/single-8-story/ Und hier noch die Themen des Buchs: Jürgen Lossau: Single-8-Story Warum FUJIFILM 1964 Tausende Kameras und Filme für ein Schmalfilmformat baute, das es dann gar nicht gab Was wirklich passierte, als Kodak Anfang 1964 die gemeinsame Arbeitsgruppe für ein neues Filmformat mit FUJFILM, Canon, Konica, Agfa, Yashica und Bell & Howell verließ Sakura Film: Warum in den Kassettenfächern der Konica Single-8-Kameras der Sakura Film empfohlen wird, den es aber nie zu kaufen gab Das Geheimnis der goldenen Fujica P1: Eine Kamera als Pokal Zerlegte Fujica P1: Die 200 Teile der Kamera ELMO C-300 - Die universellste aller Schmalfilmkameras: Single-8, Super 8, Doppel 8, Doppel-Super 8 FUJICA ZS400: Die einzige Lichttonkamera für Schmalfilm Eine Fassade wie eine Filmpackung: Ein Japaner und sein Single-8-Haus Werbespots über FUJIFILM Single-8 mit direkten QR-Codes zum Anschauen Japanische Spielzeuge: Single-8-Kameras als Wasserpistole, Lampe oder Bausatz My Single-8 – die japanische Zeitschrift für Filmer ELMO, Canon, Konica, Yashica – alles über die 13 Single-8-Modelle der anderen Hersteller Eine japanische Schauspielerin, die zur Single-8-Werbe-Ikone wurde Shigeo Mizukawa: Alle Prototypen der Single-8-Modelle von FUJIFILM Albrecht Graf Goertz: Ein Deutscher entwirft zwei Single-8-Kameras für FUJIFILM Zu kurz geraten: Der Agfa Single-8-Film Fujica Single-8: Alle Modelle, alle Daten Die Kamera, die nicht auf den Markt kam: Gakken Single-8 60 Jahre Single-8: Welche Filme es früher gab, welche Filme es heute gibt Elmo Single-8-Kameras: Die Trickreichen mit Spiegel und Rückspulung Single-8 – der japanische Spielfilm, der 2023 entstand
    10 points
  2. Grundsätzlich gibt es nur diese 2 Möglichkeiten: Ein Film hat eine Pause oder ein Film hat keine Pause. Eine Pause nach eigenem Gutdünken "einzubauen" ist nicht legitim und stellt eine krasse Geringschätzung eines Werkes und eine Missachtung einer künstlerischen Schöpfung dar. Pardon, das mag ein wenig rechthaberisch klingen, aber wer Filme nicht bloß als kommerzielle Vermarktungsobjekte sieht, muss mir recht geben. Dass umgekehrt Verleiher und TV aus historischen Filmen (2001, Doktor Schiwago) Pausen herausschneiden, ist ein Skandal. Und dass Filmemacher bei mehrstündigen Werken gar nicht erst eine Pause einfügen, ist ebenfalls ein Skandal und eine Missachtung des Publikums.
    10 points
  3. Mein neuer Deidesheim-Film, diesmal in Breitwand! Die Bauer 88F und das Iscomorphot waren zuverlässig, bis auf wenige Nahaufnahmen ist alles gelungen. Erstaunlich, wie scharf WittnerVision 50D und Doppel8 sind. Viel Spaß bei diesem kleinen Erinnerungsfilmchen.
    10 points
  4. Der "Vorteil" bei dieser Ersatzreligion ist, daß die Notwendigkeit von Argumenten nicht gesehen wird und Menschen mit einer anderen Meinung als unmoralisch abgewertet werden. Da muß man nicht argumentieren, nur auf die eigene Erlösung warten. Achtung Filmzitat: "Folgt der Sandale!"
    8 points
  5. In der Wartezeit bis zum Eintreffen der Akkugehäuse habe ich noch ein kleines Ladegerät für Beaulieu-Akkus gebaut, mit USB-C Anschluß vom Handyladegerät oder einer Akkubank. Ein Handy dürfte so ziemlich jeder haben, Steckdosen mit USB Ausgang gibt es vielfach auch, das Laden ist damit überall möglich, auch im Ausland mit u.U. inkompatiblen Steckdosen. Basis ist ein Stepup-Regler, der aus 5V einstellbar eine einstellbare Ausgangsspannung bis ca. 30 V macht, im aktuellen Fall 7,8-8,5 V, der Ladestrom wird mit dem Amperemeter über die Aussgangsspannung eingestellt und ist mehr als ausreichend. Also keine aktive Strombegrenzung, aber immer noch viel besser als die seinerzeit mitgelieferten originalen Ladegeräte von Beaulieu. Klappt problemlos mit einem Ladestrom von 1/10 C. Z. B. der hier: https://www.makershop.de/module/step-downup/xl6009/ oder ähnliche, gint es bei Amazon.
    7 points
  6. Moinmoin :3 Mein Filmchen ist nun auch entwickelt und zumindest gescannt. Die erste Rolle mit dem Angenieux-Ultraweitwinkel nebst dessen neuer Fassung, Test bestanden... naja größtenteils ^^' Die leichte Unschärfe in der Halle bitte ich zu entschuldigen, da war das Auflagemaß der neuen Fassung noch einen Hauch zu lang, ist inzwischen korrigiert (das sieht man leider nicht sehr gut auf der Suchermattscheibe...) Klickst du hier ;3 Grüßle, Kabelsalat. ^.^
    6 points
  7. Zuerst biete ich Filme hier im Forum an, wo die Sachen meist weggehen. Danach stelle ich sie ins ebay und gehe im Zweifel so lange mit dem Startpreis runter, bis sie jemand kauft. Lieber gebe ich Filme für einen Euro weg und jetzt seine Freude damit, als dass ich sie wegwerfe. Der Versand muss aber rausspringen. @TK-Chris und @Gozer, wenn Ihr noch was abzugeben habt, ich würde mich über Listen freuen. Vielleicht ist ja was für mich dabei;) Grüße Pascal
    6 points
  8. Film hat keine Vorteile. Film ist aber Film, Video nicht.
    6 points
  9. Können wir diesen Thread vielleicht mal zumachen? Ich glaube, inzwischen hat jeder seine Verachtung auf alles, war anders ist als Kinomachen in den 80er Jahren ausgedrückt.
    6 points
  10. Hier nun auch von mir ein paar Schnappschüsse von dem wunderbaren Wochenende in Deidesheim Da ich mit einer Olympus mju-1 unterwegs war, musste ich den Film natürlich erst mal entwickeln lassen. Nach 2 Wochen sind die fotografierten Motive wieder wie Überraschungseier…
    6 points
  11. Genau so sieht das mal aus. Man kann nicht ein Kino mit nichts auf der Tasche, in der Hoffnung das da kräftig Spenden und Gelder der Stadt rein kommen, mit einem Film und Themenprogramm wo sich das Interesse dafür maximal im Promillebereich bewegt, wo mit Sicherheit nicht die Massen aus der Republik für anreisen würden, betreiben. Die Technik ist alt und überholt und es ist eine Frage von, nicht ob, sondern nur wann die Technik endgültig ausfällt. Ersatz wird es dafür nur kaum bis gar nicht mehr geben, da end of life. Und Geld für Neuanschaffungen will man ja anscheinend mit dem Konzept und der Einstellung nicht erwirtschaften, sollen ja andere für aufkommen, nur das wird so niemand mitmachen. Somit ist klar was am Ende mit diesem doch so Ambitionierten Plan passiert, richtig er Funktioniert nicht und ist ein Fall für die Tonne. Wie ich schon früher hier schrieb, "spätestens nach einem Jahr stände man an dem selben Punkt und das Kino wäre dicht". Ich denke mal, das es noch nicht mal ein Jahr dauern wird. Ich schließe mich da dem Spock Zitat von Professor Fate voll und ganz an. Wir haben schon des öfteren hier Leute gehabt, mit ambitionierten Plänen ein Kino mit was auch immer für Konzepten auf zu machen, nur Analog... blabla... etcetera pp und wir alle haben hier gesehen was daraus geworden ist, nämlich nichts. So und nun fleißig den Wut-Smiley nicht vergessen, amüsiert er mich doch immer wieder.
    6 points
  12. So viel Hass und Missgunst auf einen Haufen... Manche Kinokollegen kann man echt nur bemitleiden.
    6 points
  13. Du glaubst also, Du gehörst zu den "Guten" und Dein "moralischer Kompass" zeigt die für alle anderen gültige richtige Richtung an? Muß irgendwie eine Ersatzreligion sein und breitet sich immer mehr aus.
    6 points
  14. Wenn Du die Stellen, die Dich stören, zitieren würdest und Deine Kritik begründest, könnte man damit vielleicht etwas anfangen. 🙂
    6 points
  15. Ja, manchmal muss man Glück haben. Hier in der Region wird Gerade ein Kino nach Betriebsaufgabe entkernt, da stand der tatsächlich noch im hintersten Eck herum. Ich hatte von den neuen Eigentümer die Schlüssel und durfte mitnehmen was ich noch brauchen kann. Also falls wer blaue Kinosessel von 1999 braucht...
    5 points
  16. Hier seht ihr die drei Analogies von click & surr. Jetzt ist unser Laden mit Onlineshop schon sechseinhalb Jahre am Start:)
    5 points
  17. Jetzt bin ich verwirrt, an welcher Stelle war denn die Rede vom Kino der 80er Jahre !? Falls hier aber tatsächlich auch eine Verachtung der Antrieb sein sollte, darf ich daran erinnern, daß die Kinobesetzer diese erst ins Spiel gebracht haben. Erst verachten sie das Privateigentum und Hausrecht wildfremder Personen, und ich bin erfahren genug um mir sicher zu sein, sie verachten auch liberale, nicht genderideologisch radikale, Geschlechtsbilder (Haben sie so noch nicht konkret gesagt, steht aber deutlich zwischen den Zeilen). Im Übrigen ist die Forderung nach Diskussionsverbot die wohl unreifeste Form der Diskussionbeteiligung.
    5 points
  18. Kannst Du den Thread bitte einfach nicht lesen, wenn es Dich nicht interessiert. Zeig mir doch bitte mal die Stellen, an denen Du diese angeblichen Aussagen gefunden haben möchtest. Zustimmung! Vielleicht könnte sich der nicht stereotaugliche User etwas zurückhalten. Bisher war alles noch im Rahmen. Ich dache, das hier ist ein Diskussionsforum und kein SafeSpace für Hausbesetzer. Auch haben sie doch selbst (siehe von mir verlinktes Video) einen Ort für radikale Diskussionen gefordert/schaffen wollen.
    5 points
  19. Das mag für Außenstehende und/oder neue "ich-habe-einen-einzigen-Beitrag-hier-aber-kenne-die-Welt"-Mitglieder vielleicht so aussehen, daber die überwiegende Mehrheit in diesem Forum greift auf langjährige (eigene) Erfahrungen zurück und kann diese Situation durchaus korrekt einschätzen. Statt "Hass und Missgunst" ist es eher absehbare Realität. So unschön sich das vielleicht lesen lässt. Ich halte es da (wie so oft) mit Mr. Spock: "Wenn ich auf einem Planeten mit positiver Gravitation stehe, einen Hammer in der halte und sie dann öffne, muss ich nicht hinsehen, um zu wissen, dass der Hammer auf den Boden fällt."
    5 points
  20. Ach Chris, beim "roch sehr gesund" musste ich auch lachen. Weil schön gesagt. 🙂 Ich würde die Reaktionsfähigkeit-Emojis hier nicht überbewerten, bzw. einfach ignorieren. Ich glaube, Dein Fachwissen schätzen hier alle sehr.
    5 points
  21. oh Gott. Antifanten.... Beschweren sich in ihrem Pamphflet über "Hipster-Cafes" und sind doch zu 90% selbige und/oder gelangweilte Kinder aus reichem Hause.... Mehr sag ich zu dem Thema "Fahnenschwinger" lieber nicht. Was dem Eigentümer angeht, der ist doch Ortsvorsteher der Grünen. Dann solle er doch mit gutem Beispiel vorangehen und das durchziehen, was seine Schulabbrecherkollegen und Parteibonzen in Berlin immer fordern: Sich selbst Enteignen. Das Problem ist im wahrsten Sinne des Wortes "Haus"-gemacht. Wundert mich, dass die Antifanten da so gegen ihren "grünen Führer" schießen, schließlich vereint beide doch die gleiche Ideologie: Ein gesellschaftlicher Umbau ohne "Klassen" (hat man ja schon desöfteren Versucht, ging immer gehörig schief)
    5 points
  22. Ist das nicht immer so mit Menschen, die fest überzeugt sind irgendeine "Rettung" darzustellen, von der Alle profitieren - vielleicht mit Ausnahme jener, die ja sowieso "böse" sind, und auf die man dank vorauseilender "moralischer" Werteklassierung sowieso keine Rücksicht zu nehmen braucht !? Ob moralische Sprachfibel für diskriminierungsbegeisterte Rathaus-Mitarbeiter, Asphaltkleber, oder Schießbefehl gegen unnütze reiche Menschen... stets geht der Übergriffigkeit eine moralische Überhöhung des Selbst voraus (Übrigens, zeitgleich nimmt die moralische Überhöhung auf Basis christlicher Religion immer weiter ab. Zufall ?). Und jetzt halt Rettung von 40 Millionen verlorenen Frauen in Deutschland durch die feministische Anektion von Immobilien. In unserer Gegenwart wird die Entwicklung einer Hyper-Moralisierung immer lauter, populärer in allen Gesellschaftsschichten, und immer themenübergreifender. Daher auch an dieser Stelle bitte nicht ganz viele erboste Smileys vergessen.
    5 points
  23. Anbei ein paar Zitate aus: https://www.fr.de/frankfurt/bornheim-ort124628/keine-finanzielle-hilfe-fuers-berger-kino-93019531.html Zitat: Die Mehrheit im Ortsbeirat 4 lehnt die Unterstützung des Kollektivs ab, das das Lichtspielhaus an der Berger Straße besetzt hat. *** Schnitt *** Wütend sei es jedoch über den Umgang mit den beiden Mitgliedern, die an der Sitzung teilgenommen haben, sowie an der „fehlenden Wertschätzung der Arbeit“ der Gruppe. Keine der Fraktionen, die gegen den Antrag gestimmt haben, sei auf das Kollektiv zugegangen, um inhaltlichen Kontakt zu suchen oder sich ein Bild vom Projekt zu machen. Weder vor noch während der Sitzung seien Vorschläge, Angebote, Ideen oder Kompromisse eingebracht worden, heißt es in der Mitteilung. Ende Zitat. Das passiert halt wenn man junge Menschen so erzieht, daß sie glauben, sie seien der Mittelpunkt der Welt und alle müssten den eigenen Ideen zuliefern. Zitat: Für Moritz Kern von „queereskino069“ ist es nicht nachvollziehbar, „dass ein Projekt, das ,partizipative Demokratie, Mitbestimmung und queere Kultur lebt und versucht, ein Ort für alle zu sein“, nicht vom Ortsbeirat unterstützt werde. Ende Zitat. Mal abgesehen davon, daß Hausbesetzungen, Urheberrechtsverletzungen usw. keine Demokratie sind, stellt sich die Frage, ob das "Queerkino" wirklich ein Ort für alle werden würde. Da sieht sich ein kleine Gruppe als Mittelpunkt der Gesellschaft und die Menschen in Bornheim haben das wohl nun auch gemerkt. Zitat: Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Bodo Pfaff-Greiffenhagen ist die Sache klar: Das Kino sei widerrechtlich besetzt. Auch gebe es weder eine Genehmigung noch einen Versicherungsschutz. „Wenn etwas passiert, ist das Geschrei groß.“ Auch habe das Kollektiv seiner Ansicht nach kein Konzept. Pfaff-Greiffenhagen kritisiert, dass überall streng kontrolliert werde, das Ordnungsamt im Berger Kino jedoch nie vorbei schaue, „da kann einfach jeder Popcorn machen – ein Schausteller, der das ohne Gesundheitszeugnis macht, ist weg vom Fenster“. Ende Zitat. Nun bin ich kein Freund der CDU, aber er bringt es auf den Punkt. Zitat: Volker Marx (Linke) bedauert es, dass sein Antrag keine Mehrheit finden konnte. Durch den Betrag hätten die Grundbedürfnisse wie Toiletten und eine Heizung in den Kino-Räumen gesichert werden können, „da ging es nicht um Goldkettchen“. Auch hätte das Geld an keiner anderen Stelle gefehlt. Ende Zitat: Aha, das Geld hätte an keiner anderen Stelle gefehlt. Diese Realitätsverweigerung ist echt peinlich. Viele Grüße Salvatore PS. Bitte den Angry-Smiley nicht vergessen. Es ist der virtuelle Besenstiel, mit dem man an die Decke klopfen kann. Ideal für Menschen, die ihre Kritik nicht formulieren und vortragen können, die sich jedoch Aufmerksamkeit wünschen.
    5 points
  24. Hier ein paar erste Impressionen vom Pfingstwochenende in Varnsdorf. Ganz tolle Stimmung und viele tolle Leute waren dabei. Super Gespräche und Austausch in dem gemütlichen Restaurant im Centrum Panorama. Ganz vielen Dank an Pavel, Zdenek dem ganzen Team vom Kino und Restaurant für die sehr herzliche Gastfreundschaft. Nach vielen Monaten der intensiven Vorbereitung waren die gezeigten 3D Filme ein sehr grosser Erfolg. Die sehr sehr guten Besucherzahlen der 3D Filme sprechen für sich. Das Publikum applaudierte regelmässig nach den Vorstellungen vor Begeisterung. Diese sehr gute Mischung aus 70mm und 35mm 3D Filmen war sehr interessant und eine gute Abwechselung. Das hat auch schon vor 2 Jahren die interessante Mischung von 70mm und 35mm Sensorround Filmen in der Kombination gezeigt. Wollen wir dem Team viel Glück für weitere so erfolgreiche Festivals wünschen.
    4 points
  25. Hallo, ich bin analog ausgebildeter Fotograf und Kameramann (HFF 1989). Aber ich kann zur digitalen Technik keine wirkliche Beziehung aufbauen. Sorry, ich habe früher in meinem Job mit ARRI 16 ST gedreht, privat habe ich eine Bolex H16m und natürlich die 8mm Beaulieu. Geiles Spielzeug. Digital ist für mich das Mathematische, das sind 0 und 1. Ich kann keine wirkliche Beziehung zu der Kamera aufbauen. Anders bei analoger Technik. Der Geruch des Filmmaterials, das Geräusch der Kamera. Sie lebt. Wir waren neulich im Filmmuseum in Potsdam (sehenswert!!!). Als ich vor einer 16mm ARRI stand, kamen mir die Tränen. LG Andreas
    4 points
  26. Hallo, klar weiß ich, was ich drehe. Unsere 6 Monate alte Enkeltochter. Ich weiß, was Ihr jetzt denkt: da wäre Video viel besser. Richtig, ich könnte auch mit meiner 4K-Digicam drehen. Aber analoger Film und dazu ein generalüberholtes UHER-Reportergerät und ein Tonkoppler passend zum Projektor sind viel geiler !!! Euch allen Schöne Pfingsten. LG Andreas
    4 points
  27. Veranstaltung beginnt.Fachsimpeln mit Regisseur und Siggi
    4 points
  28. Zwei Fundstücke im wahrsten Sinne des Wortes: Neu und ovp, in 1999 beschafft worden und dann tatsächlich nie benutzt! Gestern entdeckt und gleich mitgenommen, wäre sonst im Schrott gelandet!
    4 points
  29. Ich scheue mich immer, etwas wegzuwerfen, da ich denke, irgendjemand kann es noch gebrauchen (uns sei es nur als Ersatzteil, zum ausschlachten bzw. bei Filmen zum herausschneiden, etc.). Ich beziehe mich hier auf "Filmzeugs" allgemein, also auch Maschinen & Zubehör. Ich biete hier an, auch auf Kleinanzeigen, gehe mit den Preisen herunter bis jemand zuschlägt, teilw. bis zum verschenken. Ich habe keine Probleme damit, beim Hobby zahlt man meistens drauf, dafür hat man Spaß an den Sachen, und wenn sie weg sollen ist es schön, wenn sich jemand anderes daran erfreut. --- So wie ich mich freue, wenn ich etwas günstig bekomme (was auch schon vorgekommen ist).
    4 points
  30. Film ist ein künstlerisches Medium. Mancher hat Spaß am experimentieren. Der andere kann seine Aussage besser mit Film als mit digitalem transportieren. Der nächste mag das handwerkliche. Vielleicht mag jemand die Konzentration auf das wesentliche in 3,5min.. Dann gibt es noch den Nostalgiker, der eine mag die alten Filmgeräte, der andere freut sich, wenn die Filme wie von 1972 aus einem Paralleluniversum wirken. Und der nächste mag es einfach auf ein so kauziges Medium wie Super8 zu setzen, ganz ohne spezielle Vorteile zu suchen. Du kannst fast genau so gut fragen, wo sind die wahren Stärken der Ölmalerei gegenüber digitalen Fotos?
    4 points
  31. Bastele gerade an einem Ladegerät für die Akkus auf Basis eines DC-DC- Stepdown Spannungs- und Stromreglers (dieser hier): https://www.ebay.de/itm/375284772754?_trkparms=amclksrc%3DITM%26aid%3D111001%26algo%3DREC.SEED%26ao%3D1%26asc%3D20160811114145%26meid%3D580492101725432bb286414c124d1b59%26pid%3D100667%26rk%3D1%26rkt%3D8%26sd%3D375284772754%26itm%3D375284772754%26pmt%3D1%26noa%3D1%26pg%3D2351460%26brand%3DMarkenlos&_trksid=p2351460.c100667.m2042 Das funktioniert bestens, als Ladestrom habe ich 200 mA eingestellt, wenn er lädt, leuchtet eine blaue LED, wenn der Akku voll ist bei einer Ladeschlußspannung von 8,5 V dann eine rote, alles einstellbar, und bestimmt erheblich besser als die alten Ladegeräte von Beaulieu. Wenn der Akku voll ist, sinkt der Ladestrom auf 1/10 als Erhaltungsladung, in diesem Fall 20 mA. Kommt mit einem kleinen Trafo in ein kleines Gehäuse.
    4 points
  32. ...sind hier vollkommen Off-topic, Martin.
    4 points
  33. Verstehe ich nur bedingt die Aussage. Was genau soll das denn heißen? Kinomachen heute = links & queer? Bitte um Erklärung.
    4 points
  34. Produktion der Ernemann EVIIb bei Zeiss Ikon Dresden (Quelle: Urheber Metadaten: Deutsche Fotothek (www.deutschefotothek.de), Fotografen: Höhne, Erich & Pohl, Erich, Zeiss Ikon (ab 1955 VEB Zeiss Ikon)
    4 points
  35. Danke Magentacine. Wenn man unter dem ersten Link die Nörgel- und Hetzrede asozialer Chaoten liest, muß man wohl zu dem Schluß kommen, daß sie es sehr bewußt darauf anlegen jede Diskussion um ihr Weltbild ohne Ergebnis eskalieren zu lassen. Schlechte Laune gefällig ?: - Offen für alle, aber nur wenn "alle" feministisch sind. Weil Männer ihre Frauen umbringen. - Supermärkte sind die Reviermarkierungen reicher Säcke. - Von der Bevölkerung für die Bevölkerung - Solange sie das auf Krawall gebürstete Weltbild der Kino-Guerilla teilt. - Polizei ist rassistische Gewalt - Die Stadt gehört uns. Dein Kino, Deine Wohnung, Dein scheiß Auto... gehört alles uns. - Die Bevölkerung "braucht" Drag und feministische Filme. Für Drag und Feminismus seid bereit, allzeit bereit ? Das Schlimme ist ja, daß die Chaoten hier und da einen wahren Kern streifen mögen. "Kulturorte, die pleite gehen" stehen da nur als Symbole einer unaufhaltsam auseinanderdriftenden Gesellschaft. Da wird halt vielen klar, daß sie künftig nicht mehr dazugehören, und "wegfallender Kulturraum" als Raum für Gemeinschaftsgefühl manifestiert sich als diffuses verbales Konzentrat dieser als bedrohlich empfundenen Entwicklung. Mit dem hier gezeigten verbalen und gesellschaftlichen Extremismus erreicht man aber das genaue Gegenteil. So wird Feminismus Richtung Anarchie gerückt, und queeres Leben (Herr, schmeiß Wörterbuch vom Himmel), Rassismus, Immobilienpreise, alles undifferenziert in einen Topf geworfen, Hauptsache es hat Platz darin. Nein, ich verspreche mir von dieser Gruppe keine positiven Impulse. Unzufriedene, denen die Gründe ihrer Unzufriedenheit egal sind, so wie ihnen rationale Aufarbeitung von Problemen und andere Lebenskonzepte egal sind. Etwas habe ich ja dabei gelernt (2. Link). Ich habe nicht nur eine Nachbarschaft, ich habe sogar eine "Nachbarinnenschaft". Frauen in meinem Viertel, da wär ich nie drauf gekommen. Die lad ich mal als Gästinnen ein.
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  36. Hier ein paar Zeilen zu meinem "Kino-Werdegang", die (leider) auch Otto Breitzke enthalten: - 1990 im Alter von 17 Jahren: Im Nachbarort Sulzbach/Saar das Filmvorführen erlernt auf zwei Bauer B14-Maschinen (meine absoluten Lieblingsmaschinen), bei Erich Stark im "Modernen Theater" (auch kurz "MT-Kino" genannt). Ich lernte alles, was man Wissen muss: Akte koppeln, alle Akte im Überblendbetrieb spielen (hauptsächlich "Bollywood-Filme", denn wir vermieteten das Theater oft an eine Gruppe Tamilen, die im Saarland solche Filmabende in diversen Kinos veranstalteten), Öl-Wechsel, Kolbentausch, Filmbestellung und Abrechnungen machen, Kartenverkauf usw. und sofort. Dort blieb ich bis zu Herrn Starks frühen Tod im Herbst 1993. Er starb viel zu früh im Alter von gerade mal 63 Jahren an einer Lungenerkrankung. Ich spielte dann noch für seinen Nachfolger Fritz Schneider ein paar mal als Aushilfe, der es fertig brachte, das ganze Haus inklusive Vorführraum und Maschinen komplett kaputt zu machen. Er machte sich dann eines Tages aus dem Staub und hinterließ Mietschulden bei den Erben, sowie beim Filmverleih. Weil er diese eben nicht begleichen konnte, wanderte er dafür schließlich ins Gefängnis für ein oder zwei Jahre. -1994 im Alter von 21 Jahren: Als Aushilfe im Saarbrücker Gilde-Kino "achteinhalb" tätig an der Ernemann 10 mit Telleranlage und für 16mm den Bauer P8 T400 mit Langlaufeinrichtung. Des weitern im Saarbrücker Filmhaus. Dort standen im Saal eins die Ernemann 12 als Zweiformatmaschine (35 und 16mm) und im Saal zwei die Ernemann 11. Beide Maschinen liefen mit Hasso-Spulenturm. Die E12 erwies sich (zumindest mir gegenüber) immer als eine elende, kleine, verwöhnte Zicke. Wehe wenn man bei ihr die Schleifen nicht auf den Millimeter genau einstellte, verzogen sich die selbigen gerne und Schwupps gabs Filmriss. Meine absolute Hassmaschine Nummer eins... Elendes Mistvieh. Insgesamt passierten mir so rund fünf Filmrisse an dieser Schrottkiste. Ich blieb bis 1997 dort als Helfer im Einsatz. - 1997 im Alter von 24 Jahren: Stellvertretender Betriebsleiter im "UT-Kino Sulzbach-Altenwald", dass bis dahin ausschließlich von Otto Breitzke geleitet wurde. Dieser hat zwischenzeitlich dass (seit einigen Jahren leerstehende) "MT-Kino" in Sulzbach, mitsamt dem Wohnhaus, gekauft, renoviert, umgebaut und schließlich wieder in Betrieb genommen. Das Kino in Altenwald war von Otto Breitzke nur gepachtet und der Vertrag lief noch bis zum Ende des Jahres 1998. Verpächter war ein gewisser Herr Theis. oder Theisinger, ich weiß es leider nicht mehr 100%ig genau - Sorry dafür. Bis zum o. g. Zeitpunkt der Schließung, kümmerte ich mich um alles, oftmals gänzlich alleine. Ab und an hatte ich auch mal ein wenig Unterstützung durch meine Eltern. Sie halfen an der Kasse aus, wechselten auch mal die Plakate in den Schaukästen aus, Kümmerten sich um den Getränke- und Süßwaren-Verkauf und andere Dinge. Was aber das schlimmste in diesem Haus war, dass ich mich mit einer elektrischen Anlage aus den späten 20er-jahren herumschlagen musste, die ständig Ausfälle produzierte. Wenn ich damals nicht einen guten Kumpel gehabt hätte, der Betriebselektriker gelernt hatte (und somit auch an Starkstromleitungen hantieren durfte), wäre ich ziemlich aufgeschmissen gewesen. Ständig galt es, irgendwie den Betrieb mit allen denkbaren und undenkbaren Methoden für zwei Jahre noch aufrecht zu erhalten. Das galt auch für die Beschaffung von Zubehör- und Ersatzteilen für die Maschinen. Ich spielte dort auf zwei Philips FP6. Eine davon hatte noch das Kohlebogenlampenhaus drauf. Die andere hatte den Xenonkolben und nebenan stand ein Spulenturm von Cinemeccanica mit 4000 Meter Fassungsvermögen. Die Fünftausender konnte man nicht aufsetzen, weil die Decke des BWR dafür zu niedrig war. Das bedeutete für mich damals, dass ich z.B. die ersten beiden Akte von "Titanic" mit der "Kohlenmaschine" spielen musste und dann auf die zweite Maschine mit den restlichen 4000 Metern Film überblendete. Als mal der Turm komplett ausfiel und ich den Fehler so schnell nicht beheben konnte, nahm ich die Rolle (es war irgendein Sechsakter) wieder auseinander und spielte dann folgendermaßen: Vorfilm auf Kohle. Hauptfilm, die ersten drei Akte auf Xenon, Akt vier auf Kohle, Akte fünf und sechs auf Xenon. Diese Zeit in diesem Haus war ein echtes Abenteuer. Es dauerte bis zum 31.12.1998. Das Haus ist ein paar Jahre nach seiner endgültigen Schließung (durch uns) abgerissen worden. Als der Bagger gerade dabei war, sich vom Vorführraum zum Balkon vor zu arbeiten, hätte es auch beinahe das angrenzende Wohnhaus dabei erwischt. Es fehlte nicht viel und es wäre mit abgestürzt, weil der Dämlack von Baggerführer einen Stahlträger herausreißen wollte, der den Wohnhausteil trug. Es gibt in meinem Archiv noch Bilder vom Kino zu Betriebszeiten (in S/W) und vom Abriss (in Farbe). Was mit dem ganzen Inventar geschehen ist (inkl. der Maschinen) weiß ich leider nicht mehr. Und das obwohl ich die Bauarbeiter gefragt habe. Ein wenig Material konnte ich noch retten. Ein Schaltpult und eine der CS-Optiken. Habe beides damals auf Ebay an einen interessierten Käufer veräußert. Dann standen da noch die beiden Ersatzmaschinen (Philips FP56) ohne Lampenhäuser rum, von denen man mir sagte, dass sie jemand abholen wolle. Ob dies geschehen ist, kann ich nicht sagen. - 1999 im Alter von 26 Jahren: Wieder Vorführer in Sulzbach/Saar im ehemaligen "Modernen Theater", dass in "Xanadu-Kino" umbenannt wurde. Auf diesen Namen kam Otto Breitzke (der neue Besitzer und Betreiber) durch den gleichnamigen Fantasy-Film, für den er sehr schwärmte. Dort spielte ich auf zwei gebrauchten Philips FP6-Maschinen (ich vermute diese kamen aus dem Saarbrücker "Passage-Kino") mit Cinemeccanica-Spulenturm und auf einer Bauer B14, ebenfalls mit Cinemeccanica-Spulenturm.. Die beiden Philips-Maschinen standen unten im neugeschaffenen Vorführraum, wo einst die Parterre-Loge war. Die Bauer wurde komplett restauriert und verrichtete zusammen mit einer Bauer Sonolux-Standmaschine für 16mm ihren Dienst im alten BWR, der für den neu geschaffenen Saal zwei (die ehemalige Balkonloge) gebraucht wurde. Beinahe hätten wir auch 70mm-Todd AO machen können. Wir hatten uns schon die Maschinen (zwei Bauer U2 mit Kohlelampenhaus) aus dem Lager der Saarfilm geholt für wenig Geld, aber es fehlten noch ein paar Kleinteile. Außerdem sollten da Xenonlampenhäuser drauf. Aber es scheiterte am Schluss am Geld. Und das war das Hauptproblem von Otto Breitzke von Anfang an. Immer wenn es darum ging Ersatzteile zu besorgen, geschweige denn zu bezahlen, meckerte und maulte er rum und zahlte die meißte Zeit nur widerwillig. Das war schon so, als ich mich mit den Unzulänglichkeiten in Altenwald herumschlagen musste. Des weiteren: Wenn etwas kaputt ging, war grundsätzlich immer ich daran schuld. Ja, klar doch... Is' ja logisch, ne... Ich erinnere mich da an folgendes Szenario, das zum endgültigen Bruch zwischen uns beiden führte: Eines schönen Samstags blieb ich zu Hause, weil ich mir eine Erkältung mit Fieber eingefangen hatte. Er musste also beide Säle alleine bedienen. Ich kam auch am Sonntag nicht, es ging einfach nicht. Erst in der darauffolgenden Woche kam ich wieder hin und ich bemerkte sofort, dass etwas passiert war. Wenn ich da war, kümmerte er sich um den Film im Saal eins und ich um den Film im Saal zwei. Als ich im BWR stand und den Film für die Jugendvorstellung klar machen wollte, da sah ich eine Fünftausender Spule, die verbeult war. Außerdem fehlte eine Speiche. Zunächst dachte ich mir nicht viel dabei und setzte den am Ende stehenden Film auf die untere Spulenachse. Ich fädelte den Film durch die Führung zur Ablaufspule hinauf und startete den Rückwickelmotor. Als ich die Geschwindigkeit erhöhen wollte und dabei am Drehregler drehen wollte, ging das nur mit Kraftaufwand, was vorher nicht notwendig war. Und da sah ich auch schon, dass die Verkleidung rundum den Regler zerdrückt und mit Klebeband verklebt war. Als der Film komplett aufgezogen war ließ sich der Drehregler wieder nur sehr schwer auf die Nullstellung zurück drehen. Aber ich schaffte es (noch). Ich legte den Film normal ein und startete die Vorstellung. Dann ging ich runter zu Breitzke und fragte ihn direkt, was denn da passiert war. Er berichtete mir, dass an dem Abend, als ich nicht da war, ihm die volle Filmspule während der Vorstellung vom Turm runter fiel und dabei fast alles kaputt ging. Er hat schlicht und einfach vergessen zu überprüfen, ob die obere Spule fest verschraubt war. Die Schaltung hatte er noch in der selben Nacht provisorisch wieder zusammen geflickt. Ich sagte ihm aber knallhart, dass das so nicht lange halten würde und wollte schon die Ersatzteile ordern. Das wehrte er vehement ab und kam dann mit seinem Standardspruch: "Warum? Es geht doch!" "OK", dachte ich, "bin mal gespannt wie lange" und tat diesmal nichts, sondern beließ es dabei. Und was soll ich sagen, nach ca. sechs Monaten war es dann soweit. Der Drehregler gab endgültig seinen Geist auf. Er ließ sich nicht vollständig auf null zurück drehen. Jedenfalls brachte ich nicht mehr die Kraft dafür auf. Ich sagte es ihm, da war schon Publikum im Foyer und wartete auf den Einlass. Daraufhin sagte er laut vor allen Leuten, ich zitiere wörtlich: "Du bist noch zu blöde um einen Knopf zu drücken". "Soso" dachte ich und ging zurück in "meinen" BWR. Daraufhin kam er mir hinterher, schuppste mich zur Sete, sodass ich beinahe hinfiel. Dann drehte er mit einer Ur-Gewalt den Regler wieder gänzlich auf Null zurück und verschwand wortlos wieder nach unten. "So", sagte ich zu mir, "das war deine letzte Scheiß-Aktion mir gegenüber". Ich startete die Vorstellung, wartete das Vorprogramm ab, baute schließlich auf CS-Bild während des Laufs um (was bei der Bauer B14 problemlos funzt) stellte die Schärfe ein, löschte gänzlich das Saallicht, kontrollierte den Ton und ging dann runter in den Nebenraum der Kasse, nahm meine Jacke und ging an ihm vorbei aus dem Haus und kam nie wieder zurück. Bumm! Schon kurze Zeit später erfuhr ich, dass ein alter (und mittlerweile verstorbener) Vorführerkollege mitsamt seinem Sohn, der Starkstromelektriker von Beruf ist, versucht hat, ihm zu helfen, da er immer stärkere gesundheitliche und finanzielle Probleme hatte. Doch auch die beiden behandelte er wie den letzten Dreck. Wahrscheinlich erging es auch der Initiative genauso. Diese Initiative wurde von Leuten gegründet, die von Breitzkes Finanzproblemen gehört haben und das Kino vor der endgültigen Schließung retten wollten. Aber letztendlich brachte auch das nichts mehr. Angeblich soll sogar jeden Abend ein Mitarbeiter der Bank in der Kasse gestanden und die Einnahmen gezählt und überwacht haben. Aber wie gesagt, nur angeblich. Wirklich wissen tue ich es nicht, aber Vorstellbar ist es. Er hatte zu diesem Zeitpunkt nämlich mindestens 400.000 DM Schulden bei der Bank und war mit der Rückzahlung schwer in Verzug geraten. Im Jahre 2008 war endgültig der Ofen aus und das Haus schloss für immer. Ich hatte ihn vor ungefähr eineinhalb Jahren per Zufall zum letzten mal im Kinoeingang stehend gesehen, als ich durch die Hauptstraße fuhr. Er hatte einen Rollator dabei und sah nicht wirklich gesund aus. Ob er heute noch lebt, weiß ich nicht. Jedenfalls rächt sich jetzt sein beschissenes Verhalten gegenüber seiner Familie und seiner Mitarbeiter und diversen anderen Leuten. Das nenne ich mal Karma. So schade es um das Kino auch ist, ich finde, er hat es nicht anders verdient. So das war die Story von Otto Breitzke. - 2000 im Alter von 27 Jahren: Ich half wieder im Saarbrücker "Filmhaus" aus. Des weiteren fragte mich damals der Chefvorführer vom Saarbrücker "UT-Kino", ob ich ihn vielleicht ab und an mal vertreten könne, nach einer gründlichen Einweisung natürlich. Ich sagte zu und so kam es, dass ich mit einem Male vier Säle fast gleichzeitig bedienen musste. Alle Säle hatten die Kinoton FP30 mit Tellerbetrieb. Ich machte den Job noch bis Ende 2014. Denn da kamen plötzlich die ersten digitalen Schrottkoffer auf und ich hatte so gar keinen Bock darauf, mich mit diesem Scheiß zu befassen. Ich bleibe dabei: Dieser Mist hat mir den Spaß an der Sache von heute auf morgen einfach so weggenommen. Und das habe ich ehrlichgesagt bis heute nicht wirklich überwunden. Ich habe diese wunderschöne Arbeit sehr, sehr gerne getan, auch wenn es nur ein Nebenberuf war, denn ich war hauptberuflich Postbeamter in der Zustellung - sprich: Briefträger - 29 Jahre lang. Und auch das ist seit dem 31.12.2020 vorbei, da ich den Job aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Ich bin jetzt Frühpensionär mit einem Minijob. Ich arbeite jetzt bei der Arbeiterwohlfahrt für den rollenden Mittagstisch. So, das war in aller kürze mein Werdegang in der Kinobranche. Wer noch Fragen hat, immer raus damit, ich antworte so bald wie möglich.
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  37. Tot werden die Nutzer wohl nicht alle sein, aber viel zu wenige noch übrig, damit ein Anbieter hier etwas auch nur einigermaßen lukrativ anbieten könnte. Daß es den E100D noch in DS8 gibt, ist erstaunlich genug und dafür kann man eigentlich jeden Tag eine Kerze ins Fenster stellen.
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  38. Das tut mir sehr leid 😢! Bitte lass den Kopf nicht hängen!!! Mein Filmchen ist zum Glück gelungen und deshalb mache ich mich zum ersten Mal an eine analoge Titelgestaltung ran, soweit das der kommende Nachwuchs zeitlich möglich macht😉.
    3 points
  39. Es schließt sich ja beides nicht aus. Man kann ja das eine tun ohne das andere zu lassen. Ich würde nur beides nicht gleichzeitig mit ständigem Kamerawechsel machen wollen. Also den einen Besuch dokumentiert man digital und den anderen analog. Oder du filmst analog und die Eltern oder deine Frau greift zur Digitalkamera.
    3 points
  40. Ich war eben auf einem sehr schönen Konzert von Erlend Øye & La Comitiva, und dort sprachen sie über ihr neues Musik-Video, ganz gefilmt auf Super-8. Eine ruhige Kameraführung sieht zwar anders aus, aber ich finds trotzdem sehr gelungen!
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  41. Das stimmt. Professor Roscher von der Hamburger HfbK fasste es in einem Interview, welches ich für eine Doku mit ihm führte, sinngemäß so zusammen: Wenn die Leute mit chemischem Film anfangen, das Filmen zu lernen, dann arbeiten sie "filmischer". Weil die Auseinandersetzung mit Bildern viel intensiver ist, bedingt durch die Endlichkeit des Materials aufgrund schon des anderen Kostenfaktors. Das überträgt sich dann auch auf die spätere Arbeit mit Video.
    3 points
  42. Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. THE FALL GUY 2. STAR WARS: EPISODE 1 3. CHANTAL IM MÄRCHENLAND 4. CHALLENGERS - RIVALEN 5. BACK TO BLACK 6. CIVIL WAR 7. GODZILLA X KONG: DAS NEUE IMPERIUM 8. KNOCK KNOCK KNOCK 9. DUNE 2 10. STERBEN Das gesamte Wochenende (Do-So) sollte bei nur ca. 800.000 Besucher liegen.
    3 points
  43. Der Koffer ist als nicht abgeholt von der Post an mich zurückgebracht worden. Jetzt steht er im Keller. Vielleicht meldet der Typ sich einst. POSITIVES! Neue Federn für die jüngsten H-16-Modelle ab Seriennummer 208001 sind erhältlich. Preis: 75 Franken
    3 points
  44. @Helge Ist geplant und auch schon recherchiert!
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  45. Fand ich auch und auf die uninformierte Schnellaussage habe ich reagieren gemußt. Wenn man es nicht richtig weiß, besser schweigen. Man kann ja witzeln über Dampfantrieb, meistens hat der Spötter keine Ahnung von Dampfmaschinen.
    3 points
  46. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
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  47. Ich wette, du arbeitest nicht nur ehrenamtlich, sondern schiebst auch noch Nachtschicht als Altenpfleger, um dein Geld tagsueber in einen Kinobetrieb zu stecken, wo die Kunden auf freie Spende, also gratis, reinkommen. Und selbstverstaendlich nimmst du auch kein Foerdergeld der oeffentlichen Hand, weil es hoechst unmoralisch ist, anderer Leute hart verdientes Steuergeld zur Finanzierung der eigenen Hobbies heranzuziehen.
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  48. In der naiven Hoffnung, es möge nicht zu der hier üblichen Ausartung eines Themas führen: Aber das ist genau diese Denkweise, die ich ansprach. Reduktion erklärbarer (Nicht gleich "zu übernehmender") Meinungen oder Interessen auf eine.., nein, auf DIE unangreifbare "Moral", deren genauere Beschreibung zu allem Überfluß auch noch gerne verweigert wird. Weder wissen die Diskutanten dann worüber sie eigentlich sprechen, noch erfährt man wer oder was genau diese Moral nun begründet: Persönliche Erfahrung, Tante Trude, Gott, oder gleich die Seele des Universums !? Aber wie Salvatore ganz richtig schreibt, Vorteil ist immerhin, daß durch moralische Abwertung und Verweigerung eigener Argumente nur noch Warten auf Erlösung bleibt, ohne lästiges Gespräch. Wo kein Gespräch, da kein Zoff. Vielleicht ist das auch was wert.
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  49. Der interessanteste Teil aus dem Artikel fehlt allerdings:
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  50. ... Sie sind wütend! Grade auf Insta gelesen... Sie sind wütend, weil ihre Hausbesetzung und die damit verbundene "Arbeit" nicht wertgeschätzt wird 🤣 oder ihre "Delegierten" nicht genug Gehör bekamen. Begründung der Ablehnung "u. a. die nicht vorhandene Vertragsfähigkeit zwischen den Betreiber*innen des Kinos und den Eigentümern." Nun jaaaaaaaa, das klingt für mich aber nach einem sehr sehr guten Grund... Ich fände es auch seltsam, erstmal Geld von - wem auch immer - Stadt/Bank/KfW etc. zu bekommen, und dann erst mit dem Eigentümer vielleicht einen Vertrag zu machen (oder eben vielleicht auch nicht). Der Rest des Textes klingt für mich nach jungstudentischem Geschwurbel, die noch nicht verstanden haben, wie die Welt funktioniert und jetzt wütend sind, dass es nicht so funktioniert wie zu der Besetzung geplant: "Wir besetzen das Kino, ALLE Frankfurter lieben das, Jeder Einwohner geht ab so fort mind. einmal die Woche dorthin und spendet jedesmal 100 € und die Stadt feiert eine Besetzung als die größte Sache, die in der Geschichte von Frankfurt je passiert ist und installiert einen Geldhahn direkt im Foyer für alle!" Also ich geb' den Politikern schon recht, dass sie sich nicht für eine - zumindest in diesem Stadium - aussichtslose Sache einspannen lassen wollen und vielleicht noch viel ihrer Arbeitszeit in das vermutliche Scheitern investieren wollen.
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