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Showing most liked content since 23.06.2017 in all areas

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    Und abgesehen von Deinem Tonunfall: Es geht nicht um Garantien von Kickstarter, sondern um leere Versprechungen ("Pledges") von Ferrania. Meiner Meinung nach haben Sie das Projekt Farbumkehrfilm intern längt aufgegeben, geben es aber nicht zu, damit sie zu gegebener Zeit vielleicht noch jemand anderem die Schuld dafür geben können. (Und wer braucht einen P30, wenn es Foma-Material viel besser und günstiger gibt? Das kurze Hype-Strohfeuerchen jetzt wird bald vorbei sein. Wer außerdem glaubt, mit der Marge von verkauftem Kleinbild-SW-Filmen sei irgendetwas substanzielles zu finanzieren, der unterhalte sich mal mit Mirko Böddecker...)
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    Ja, gute Idee. Machen wir einen Thread auf, wo wir Leute zusammensammeln, die gerne vielleicht eine Sammelbestellung wo machen würden?
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    Kleine Hilfestellung für die abgebrühtesten Optimisten...
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    Kluge Worte, Nikita. Kluge Worte, Helge. Und kluge Worte auch von Dir, Theseus. Wirklich. Es gibt noch einen weiteren Grund, verärgert zu sein, der viel schwerer wiegt als das verlorene Geld: Die Unsicherheit, die Ferrania am Markt verursacht hat. Ich weiß aus erster Hand von zwei Diafilm-Neuguss-Initiativen, die so machbar wie finanziert waren, aber wegen Ferranias grossspuriger Schaumschlägerei dann doch das Risiko des kleinen Marktes scheuten und zurückzogen. Ferrania hat mit dem von Helge sehr gut beschriebenen Verhalten eine kleine Nische ausgefüllt, ohne irgendetwas anderes zu liefern als Hoffnungen. Dadurch ist die Nische zusätzlich unnötig ausgetrocknet, sie ging kaputt, wurde noch kleiner. Eine Menge anderer, harter, sehr viel leiserer Arbeit im Hintergrund ohne Schaumschlägerei wurde dadurch negiert. Das ist ärgerlich und wäre vermeidbar gewesen, wenn die Eitelkeit in Italien nicht so groß gewesen wäre. Ich wette 1000€, dass wir von Ferrania niemals einen qualitativ akzeptablen Farbumkehrfilm in Super 8 sehen werden. Beweisen kann ich es nicht. Aber ich weiß ganz gut, wovon ich spreche. Und es wäre eben schön, wenn sie mit den falschen Hoffnungen endlich aufhören würden, denn die haben jetzt schon viel zu viel kaputt gemacht. "Letzter Beitrag zum Thema!" (M. hat mich neulich übrigens angerufen, es gibt ihn also noch...)
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    Erstens: ja, das ist immer möglich, aber dann muß Ferrania auch zweitens dazu stehen und das Projekt gut begründet und sauber dokumentiert beenden! Stattdessen werden irreale oder virtuelle Erfolge gefeiert. "Wir konnten einen Träger mit klarer Gelatine beschichten" ist kein Teilerfolg sondern Pillepalle im Vergleich zur Aufgabe. Wenn das einer derart feiert (genauso werden Strom- und Wasseranschluß und andere Nichtigkeiten gefeiert), der hat entweder keine Ahnung oder unredliche Absichten. Den Aufwand, den man in die Webseite steckt um Hollywoid-ähnliche Berichte über einen alten Zausel, der in einer Art 50er Jahre Heimwerkerlabor bunte Flüssigkeiten mischt und damit die Grundlage für den Ersatz des weggefallenen Ferrania-Labors liefern soll sieht so sehr nach Inszenierung aus, daß ich nicht weiß, ob ich über so viel Naivität lachen, oder mich über so viel Schlitzohrigkeit ärgern soll. Das ist genau das oberflächliche und irgendwie nostalgisch-retromäßige Augenfutter, auf das die "Jünger" abfahren. Was willst Du mit dem P30? Es gibt durchaus wirklich gute SW-Filme woanders.
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    Ich habe mir in den letzten Tagen mal die Ankündigungen auf der Ferrania Seite ("Update") angesehen und vor allem auch die Kommentare der User dazu. Das hat tlw. schon etwas religiöses. Zum Einen Ferrania selbst mit seiner eigenen Verkündigungspolitik, die ununterbrochen überbetont positiv ist und alle Probleme in den Hintergrund schiebt. Das Vertrösten der Backer wird kaum problematisiert. Und dann eine nicht zu vernachlässigende Zahl von "Jüngern", die das alles für normal halten und nicht aufhören, gebetsmühlenartig zu wiederholen, daß Sie an Ferrania "glauben" (sic!, das finden wir auch hier) und von denen sich einige nicht entblöden, sogar die ersten völlig mißglückten Batches des P30 (mit Blasen, Warzen und Staub!) haben zu wollen, weil das ein toller, ja besonderer Look wäre. Die Kommunikation bei Ferrania hat m.E. längst den Boden einer wirklich Fakten-basierten Information und einer erkennbar auf die Zukunft ausgerichteten Planung verlassen und dient zum "Beglücken" der "Jünger"
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    Kann man diesen Thread nicht einfach schließen? Und sollte tatsächlich einen nennenswerte Neuerung kommen, öffnet man diesen wieder, oder aber eben einen neuen? Ich fände das sehr begrüßenswert ;)
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    Genau! Aber ich muss der Vollständigkeit halber schon dazu sagen, dass ich mich extra gut und sehr genau vorbereitet habe. Ich habe das Einspulen in den Lomo zig Mal bei Licht geübt, dann mit geschlossenen Augen, dann in der Dunkelkammer, alles mit Probefilm, über Tage, immer wieder. Habe mit reinem Wasser das Einfüllen und vor allem rechtzeitig Zurückleeren von Chemie getestet und mitgestoppt. Alle wichtigen Schritte mehrmals "im Trockenen" durchgespielt und die Anleitung so geschrieben, dass nacher keine Verwirrungen mehr entstehen. Und ich passe die Anleitung auch immer wieder einmal an, wenn mir etwas auffällt. Und schlußendlich habe ich schon mehrere Jahre Foto-Entwicklung davor auch betrieben. Sobald man einige Übung hat, können immer noch kleinere Dinge schiefgehen (selten läuft absolut alles 100% perfekt nach Plan) und man kann diese Problemchen spontan beheben, ohne dass es zu richtigen Problemen kommt. Bernhard
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    Was ist das eigentlich für ein Ton hier von Dir? Ernstnehmbarkeitslevel:
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    Deine unbegründete Euphorie in allen Ehren, aber Du weißt nicht viel vom Ferrania-Projekt. So einige Leute haben ziemlich viel Anspruch darauf, daß es endlich bei Ferrania Farbumkehrfilm gibt, die haben nämlich so einiges an Geld im Rahmen des Kickstarterprojektes gegeben! Ich rate Dir, diesen Thread hier mal gründlich durchzulesen! Nicht nur, daß die alten Herren bisher jeden angekündigten Termin geschmissen haben, ja noch nicht mal auch nur annähernd eingehalten haben. Sie hatten auch noch die unglaubliche und ziemlich anrüchige Chuzpe, den Kickstartern ernsthaft einen ihrer P30 KB-Filme anstelle z.B. der versprochenen S8-Farbumkehrfilme anzubieten! Das wurde zwar hinterher im ach so eloquenten Webauftritt wieder etwas relativiert ("war nur ein Angebot " "wir haben Euch nicht vergessen "...), aber es hinterließ einen sehr faulen Beigeschmack. Insofern trifft Dialyses Analyse die Situation ziemlich gut
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    Von wegen Religion: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Purifikation Wenn die da von "Referenz" reden, Referenz zu was denn? Um zu sehen, ob der neu geangelte Fisch auch so schön pelzig ist wie der alte Referenzfisch? Eine Formel ist eine Formel. Ein Farbkuppler ist ein Farbkuppler, der braucht keine "Referenz". Die Referenz dir man für Farbumkehrfilm braucht, ist eine Graukarte.
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    Mein vorletzter Streifen auf Fomapan R100 mit Agfa Movexoom 3000. Entwickelt im 15m-Lomo-Tank. Gebleicht mit dem orangefärbigen Gewässer. Ich weiss: Stativ. Aber wer schleppt das schon ins Hochgebirge mit ;-) Eine M&G Produktion (Mia und Gerhard ;-) )
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    Eben, ein wahres Wort, das kann man nicht deutlich genug sagen. Es liegt nicht nur am Kunden ...
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    Sicher am Laufen hält seitens Filmmaterial für den Nicht-Negativnutzer momentan eigentlich nur Foma mit dem meiner Meinung nach sehr guten R100. Auch die Rollfilme von Foma benutze ich gerne. Etwas schade ist es evtl. schon, dass sie so extrem günstig sind, ich versuche immer Filme von Herstellern zu kaufen, die noch aktiv produzieren (Foma, Adox, Ilford), aber vermutlich ist hier wirklich nicht viel zu holen. Aber gerade der Fomapan R100 als Super-8-Film wäre doch auch sehr interessant. Ich persönlich hoffe an dieser Stelle seitens Farbfilm darauf, das Fuji zumindest im Photofilm-Bereich noch eine Weile erhalten bleibt. Vielleicht bringt Kodak noch was auf den Markt. Auch auf mich macht das "Handling" in Italien einen etwas arg euphorisch-unsachlichen Eindruck, bei dem unklar ist, was noch passieren wird. Vielleicht kommt tatsächlich was, könnte aber auch gut sein, dass es im Sande verläuft. Grüße,
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    Denke auch an Abstand zwischen den Filmbahnen. Eine Filmbreite ist da das mindeste.
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    Für den Super-Tipp von Friedemann zur Verbesserung des Eigenbau-Filmtrocknungsgerätes mit Rohrisolierungen verleihe ich ihm hiermit das goldene Schmalfilm-Ehrenzeichen! ;-)
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    Bei uns hat mal ein Gast angemerkt, dass er es schön findet, seinen Sekt aus einem richtigen Glas trinken zu dürfen und nicht aus einem Plastikbecher wie in det MET.
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    Den baut man sich aber schon selber! ;-) Auf den LPs sollte aber die richtige Musik drauf sein.
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    Perception is Reality. Da hilft kein Schönreden, auch nicht wiederholt und aufgebläht.
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    Bisher hieß es auf http://www.retro8.com/english/englishindex.html "Sorry, out of stock now" das Neueste aber dort jetzt: The Yellow always need the Green! New and fresh color reversal film in Super-8 and Single-8. ASA/ISO 100 Daylight. Also ASA/ISO 400 version is coming soon. Coming very very soon !
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    Besser als der Lomo ist der G3 höchstens beim Chemieverbrauch und Filmeinlegen. Ich hatte mal einen G3 - und nur Frust. Dadurch daß der Film immer von der einen Spule auf die andere gespult wird, hat er nur kurz Kontakt mit der Chemie. Daß heißt man muß auch alle Zeiten verlängern; wenn ich mich recht entsinne braucht man bei 30m Film jeweils die 4-fachen (Entwicklungs-)Zeiten gegenüber Spulenentwicklung (bei 15m dann die 3- oder 2-fache usw.). Wenn 30m im Tank sind muß man es fertigbringen die 30m innerhalb von 1 oder 2 Min. durchzukurbeln damit der Film nicht zu lange "trockenliegt" - und gerade wenns aufs Ende zugeht dreht sich die Abwickelspule sehr schnell und wird dann durch das Filmende jäh stoppt - mir ist zwar nie eine Schleife gerissen, ich hatte aber nur 16mm breite Filme drinn; bei 8mm könnte es schon sein daß was reißt. Da der Film nur kurz Kontakt mit der Chemie hat, bekommt man immer automatisch eine "Ausgleichsentwicklung". Daß heißt stark belichtete Teile verbrauchen den Entwickler ratz-fats und können dann nicht weiterentwickeln weil kein neuer Entwickler hinkommt. Schwach belichtete Teile werden somit stärker entwickelt als bei Spule, denn man muß die EW-Zeiten ja verlängern weil der Film so selten Kontakt mit der Chemie hat. Außerdem scheint der Tank eine Art Solarisation zu verursachen. Hinzu kommt auch noch daß der Film immer nur von links nach rechts, bzw. rechts nach links durch den Entwickler gezogen wird. Das heißt der Entwickler zieht immer in die selbe Richtung am Film vorbei (immer nur längs am Film entlang), was eben nicht möglichst chaotisch ist wie es aber sein sollte. Das Ergebniss ist daß (hm, wie war das?) dunkle Objekte vor hellem Hintergrund eine Art "Heiligenschein" bekommen - oder umgekehrt - und dieser "Heiligenschein" geht dann hauptsächlich nach oben und unten, in Laufrichtung des Films. Auf alten Kriegsaufnahmen kann man genau diesen Effekt erkennen wenn zB. Soldaten, relativ dunkel, vor hellem Himmel marschieren - oder umgekehrt, ich kann mich gerade nicht erinnern - und jeder Soldat hat einen nach oben gezogenen Heiligenschein über seinen Kopf, der dann auch mit dem Soldaten durchs Bild wandert. Dies liegt daran daß diese Kurbeltanks, so weit ich weiß, vor allem für Kriegsreporter konstruiert wurden - denn im Krieg kann man den Film eben nicht so schnell zum nächsten Labor schicken; Kriegsreporter waren ja oft wochen- oder monatelang mit einer Truppe unterwegs (bzw. hat der Transport des Filmmaterials aufgrund von Kriegswirren manchmal lange gedauert). Außerdem hatten die ganzen Eyemos alle 30m-Spulen (und die Russen haben die Eyemo nachgebaut) Da dies manchmal auch in der Wüste war, wo es sehr heiß ist und das damalige Filmmaterial, auch S/W, nicht so langerungsunempfindlich war wie heute, brauchte man die Möglichkeit den Film schnell zu entwickeln - und wenn möglich mit möglichst kleiner, aber robuster, sowie chemiesparender Ausrüstung. Das war dann wohl der G3. Da die Filme sowieso in den Kinos gezeigt wurden mußten sie nur zum Negativ (Kopie usw.) entwickelt werden, das dauert auch lange mit dem G3 ist aber gegenüber einer Umkehrentwicklung noch erträglich. Da die Aufnahmen eher nur kurze Relevanz hatten war die Qualität nicht so super wichtig. Man kann mit dem G3 S/W-Umkehrentwicklung machen, aber das dauert dann um die zwei Stunden (oder mehr) für 15m. Da der Film immer wieder von links nach rechts und umgekehrt gekurbelt wird, wird der Anfang der einen (und auch der anderen) Spule mal schnell und mal langsam durch die Chemie gezogen. Das scheint dafür zu sorgen daß der Film von Anfang bis Ende doch recht gleichmäßig entwickelt wird, aber eben mit Solarisation, Heiligenschein, "Ausgleichsentwicklung" und daher mit reduziertem Kontrast. Und das sieht man dem S/W-Film auch (deutlich) an. Von daher muß man wohl davon ausgehen daß der G3 für Farbentwicklung leider völlig ungeeignet ist - denn bei Farbe ist Temperatur, Agitation und Entwicklungszeit noch viel kritischer als bei S/W, und der G3 hat schon mit S/W Probleme. Der G3 klappt nur bei völlig gutmütigem Filmmaterial, dem Zeit, Agitation usw. ziemlich egal ist und das am besten noch einen grundsätzlich zu hohen Kontrast hat. Irgendwo hatte jemand mal S/W-Printfilm im G3 zum Negativ entwickelt und das ging grad so, allerdings war immer noch etwas Solarisation und "Heiligenschein" zu erkennen. ................ Der G3 ist also eine Notlösung und nix für Farbe (naja, es sei denn für "Lomographie").
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    @Olaf S8: Klar, gerne! Frueher, wie die meisten von uns ja wissen, wurde das entwickelte Negativ auf den (maschinelllen oder Handbedienten) Vergroesserer gelegt, durchleuchtet und somit auf ein Fotopapier ausbelichtet, welches im Anschlusss noch nurch Chemiebaeder wanderte, einen Datumsstempel bekam und erst dann fertig war. Heutzutag ist in Grosslaboren und leider oft auch in Fachlaboren folgendes gaengige Praxis: Das Negativ kommt nach der Entwicklung in eine sogenannte Maske, die dann wiederum auf einen Scanner kommt. Jener Scanner scannt das Bild und die digital gespeicherte Datei wird automatisch vom Computer"optimiert" (ein Schelm, der boeses dabei denkt). Dann wird diese digitale Bildinformation von einem Laser ausbelichtet auf ein entsprechendes Fotopapier. Heraus kommt ein Bild, das zwar billiger denn je in der Herstellung ist, aber auch billiger denn je aussieht. Bei Grosslaborarbeiten von Allcop, CEWE usw springen einem die Pixel mit der Lupe betrachtet gerade so aus dem Papierbild, heutzutage auch so gerne "Print" genannt entgegen, Fachlabore vertuschen den digitalen Zwischenschritt dank hochwertigerer Scan-Qualitaet optisch besser. Fuer mich ist das ein absolutes Nogo. Wozu fotografiere ich denn analog, wenn ich dann Digitalabzuege in der han halte? Das ist doch inkonsequent! Auserdem sieht man den Unterschied zwischen dem echten Analogabzug und dem Laserausbelichtungsabzug sehr deutlich. Nur noch sehr wenige Labore machen noch echte Analogabzuege, CEWE bis Ende letzten Jahres sogar noch fuer die Sonderformate 110 und 126, da die Negative nicht in die Scannermasken passten. War zuletzt sauteuer, habe 2016 fuer einen 24er Pocketfilm Entwicklung mit Abzuegen fast 30 Euro gezahlt. Der Service wurde Anfang 2017 wegen zu geringer Nachfrage eingestellt. Rest siehe oben, ich empfehle waermstens Pixelnet fuer Sonderformate und Flashfoto Muenchen fuer Kleinbildfilme. Aber achtung, bei Pixelnet ist nur der Erstabzug analog, nachgemachte Bilder werden gescannt und dann laserausbelichtet. Nikita
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    Während die letzten Teile eines Geräts, das ich zur Revision erhalten habe, in Aceton liegen, lese ich „daheim“ mit. Irgendwo ist man ja zu Hause. Ich finde den Gedanken, von den teuren Laboren unabhängiger zu werden, nun zu sehr beim Basteln. Nichts gegen die Do-It-Yourself-Bewegung und Selbständigkeit der Menschen, doch beim kommerziell geführten Labor werden erstens größere Mengen an Rohchemikalien gekauft und aufs Mal transportiert, was ökologisch besser ist als viele kleine Mengen in alle Welt hinaus, zweitens verbrauchte Chemikalien meistens der kommerziellen weiteren Verarbeitung zugeführt, was auch wieder ökologisch besser ist als die vielen nicht ein Mal neutralisierten Abwässer, und drittens viel weniger Experimente durchgeführt, deren Resultate enttäuschend bis wertlos sind. Mir geht der Drang nach verstaubten und verfleckten Filmbildern unter dem Vorwand, sich „analog“ zu betätigen, ab. Vor vielen Jahren machte ich auch Fehler beim Entwickeln und Trocknen, doch nicht absichtlich oder in kindlicher Unschuld. Gebt eure Filme ins Labor, unterstützt die Labor-Szene, arbeitet mit denjenigen zusammen, die zum Austausch bereit sind! Da gibt es natürlich eine Grenze zwischen Indiskutablem, wie 10 oder 15 Meter Umkehrfilm, und Diskutablem, wie wenigstens 30 Meter Negativ, das kopiert werden soll. Noch ein Mal: Ich habe nichts gegen das Duka.-Hobby, aber die meisten Fotochemikalien sind giftig. Hydrochinon ist krebserregend, ein Umweltgift. Metol ist ein Hautgift. Phenidone sind giftig. Borax ist reizend. Kaliumdichromat ist sehr giftig. Kaliummetaborat, Borsäure, Kaliumbromid und andere Substanzen mehr sind Umweltgifte. Silber ist Gift für Wasserlebewesen. Die Kläranlage holt nicht alles Silber aus dem Abwasser. Caffenol, Vitamin C, Teeabsud, usw., alles gut. Die E-6-Chemikalien sind problematisch. Die ECN-ECP-Chemikalien sind giftig, es sind Paraphenylendiamine dabei, krebserregend und Erbgut verändernd.
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    Leute, Leute - kurze Fragen, kurze Antworten! Mit Verlaub ' das ist doch alles total verquast! Wieso sollte beim Ermitteln der Normalbrennweite zwischen Stand- und Bewegtbild ein Unterschied sein? Wieso soll bei N8 der doppelte Wert die Normalbrennweite sein? Bei Foto- Kleinbild kommt man per "einfacher" Diagonale auf ca. 43mm - aufgerundet also ein 50mm -Standardobjektiv. Vergleiche ich diesen Bildausschnitt mit einem Blick durch eine N8-Kamera mit 12mm-Objektiv ist für jeden die leichte Telewirkung zu erkennen. Ich denke das hat eher mi geänderten Sehgewohnheiten seit den 50er Jahren zu tun. Damals filmte man vielleicht eher standardmäßig miz so einem leichten Tele Heute will man es mehr dynamischer/weitwinkeliger.
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    Liebe Leute, mag sein, dass ich diverse Verlautbarungen in den letzten Jahren fehlinterpretiert habe, aber ich bin nicht der Meinung, dass ein Verlag eine Sparte einstampft ohne den veranwortlichen Redakteur dazu zu hören, und was ich seinerzeit im Vorfeld zum Thema Schmalfilm im Allgemeinen von Herrn Lossau gehört habe erweckte bei mir nicht den Eindruck, dass ich annehmen müsste dass sich da jemand mit Händen und Füßen gegen die Einstellung der Zeitschrift Schmalfilm gewehrt hat. Natürlich darf - und soll - ein Journalist seine eigene Meinung haben, nur hatte ich verschiedentlich den Eindruck, dass da der Journalist öfter seine Meinung anstelle der neutralen Information an die erste Stelle rückt und so etwas finde ich bei Journalisten, die sich nicht in der BLÖD - Zeitung zu Wort melden (da weiß ich von vornherein was ich davon zu halten habe) nicht so sehr prickelnd. Wenn der Schmalfilm als Internetvariante tatsächlich wieder auflebt, so ist das sicherlich begrüßenswert - nur bin ich überzeugt, dass das geschieht, weil man sich davon Gewinn erhofft, idealerweise in pekuniärer Form. Das ist grundsätzlich auch nichts Schlechtes, von irgendwas muss ja auch ein Redakteur leben, nur wehre ich mich dagegen, dass die damit zusammenhängende Arbeit in erster Linie geleistet wird um den Schmalfilmern einen Gefallen zu tun. So weltfremd bin ich nämlich nicht, auch wenn ich vielleicht für manchen den Anschein erweckt habe. Wenn dieses Projekt zwischenzeitlich nun auf so soliden Beinen steht, warum kommt es dann zu einer solchen Äußerung? ... Selbst das Kickstarterprojekt von Jürgen Lossau findet kaum Zuspruch.... - denn nur darauf hatte ich mich bezogen. Ja, natürlich habe ich den Schmalfilm zunächst einmal vermisst als er eingestellt wurde. Nur habe ich mir zwischenzeitlich andere Informationsquellen aufgetan und nun vermisse ich ihn nicht mehr. Ein in meinen Augen ausgezeichnetes Substitut ist Cine 8-16, das ist eigentlich der "Schmalfilm" wie ich ihn gerne gelesen habe. Dass ich Cine 8-16 nach einiger Zeit des Abonnements habe kündigen müssen, hatte ganz persönliche Gründe die ich hier an dieser Stelle ganz bestimmt nicht breittreten werde. Mal ganz nebenbei: der "Mikrokosmos" eine Fachzeitschrift zur Mikroskopie, die seinerzeit einzige im deutschsprachigen Raum war und die über 36 Jahre abonniert hatte, ist nach 104 Jahrgängen eingestellt worden. Das war zunächst fast schon ein Weltuntergang der Amateurmikroskopie, aber inzwischen gibt es einen tragbaren Ersatz, ferner eine ausgezeichnete Zeitschrift im englischsprachigen Raum und nicht zuletzt das Internet. Wenn der Mikrokosmos wieder zu Leben erweckt würde - ich brauche ihn nicht mehr. Nicht anders geht es mir mit dem Schmalfilm. Andere Möglichkeiten, neue zum Teil, die ich früher garnicht in Betracht gezogen habe, haben sich eröffnet. Was hingegen den 100D betrifft oder einen anderen, wirklich guten Farbumkehrfilm, so ist das doch wohl ein Vergleich mit dem "Schmalfilm" der keiner ist. Während man für den Schmalfilm einen sehr guten(!) Ersatz finden konnte/kann, gibt es für den Verlust von 100D und/oder Velvia 50 leider keinen. Klar, man kann S/W drehen, habe ich auch gemacht. Das passt für vieles aber ganz bestimmt nicht für alles. SchwarzWeiß ist kein Ersatz für Farbe, es ist auch nicht schlechter, es ist etwas völlig anderes. ... und was die Manfred'sche "Denke" anbetrifft, die schlägt bei mir höchstens beim empfohlenen Dreh auf Color-Negativ zu. In dem Moment nämlich wo es um die "Bezahle" für die "Gucke" geht. Da ist mir auch föllich wumpe ob das tolle Kodak Material noch 3 Wochen oder 30 Jahre lieferbar ist. Sollte das die einzige Möglichkeit sein und bleiben, so werde ich ohne auskommen. Ich werde meine fürs Hobby zur Verfügung stehende Zeit und vor Allem auch das Geld ganz bestimmt auch anders los. Es gibt so viele schöne Dinge im Leben .... Ich hoffe, ich konnte begründen ... Mancher wird meine Meinung nicht teilen, ich weiß, aber damit muss ich genauso leben wie mit dem Verlust der Kodachrome-Entwicklung und den in den Sand gesetzten Rollen K-25/40 ... und was soll ich sagen - es geht MfG Yan
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    Und wieder was Neues, DER SCHIFFSJUNGE (Le Mousse) gefilmt auf Malta mit einer auf DS8 umgebauten Leicina 8SV und Cinevia 50D. Optionale deutsche Untertitel beim Klick auf CC. Beste Grüße!
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    Hallo zusammen, für die, die es interessiert: Kürzlich war ein ,,Blogger´´ bei uns und hat ein wenig bei uns gedreht. Ich finde es ist ganz gut geworden. Der große Saal fehlt leider, liegt ein wenig daran dass der kleine einfach schicker ist.
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    Oder man macht es so: Mehr davon hier: http://www.ign.com/articles/2015/01/20/11-mind-blowing-split-depth-3d-gifs?watch aktuell auch hier:
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    Am besten bringt Michael Bay seinen nächsten Transformers im Phantasialand oder auf dem Kirmesplatz raus. Diese imax Scheiße geht mir gewaltig auf den Nerv. Wenn man zu blöd ist einen Film so zu inszenieren, das er in verschiedenen (festen) Formaten released werden kann, sollte man es sein lassen. imax ist immer noch Special Venue. Dieses hin und her gehopse zwischen keinen Balken, dünnen Balken und dicken Balken (ohne Sinn und Verstand wohlgemerkt) ist eine Zumutung. So, das musste mal raus :)
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    Sehe ich anders. In meinem Keller führe ich Filme vor. Nur eben nichts aktuelles- und schon gar nicht in 3D. Wollt ihr hier im Thread nur jammern, aber keine Gründe für schlechte Besucherzahlen hören?
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    Du bist im falschen Forum ...
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    Der Beschichter läuft nach deren Angaben inzwischen so gut, dass sie mit der Konfektionierung der Filme nicht mehr hinterher kommen. Die Verpackung soll zur Kapazitätserweiterung und Entlastung ausgelagert werden. Ich lese daraus, dass die Sache langsam Fahrt aufnimmt. Bei der Farbe sollen immerhin inzwischen die nötigen "Sensitizer" fertig werden, so dass sie da auch Fortschritte machen können. Es hieß ja, dass sie den P30 nur zwischengeschoben haben, da sie auf die "Sensitizer" warten mussten (und es auch finanziell langsam eng wurde).
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    Aus Kundensicht muss ich sagen das Taschenkontrollen (und Pause im Film) der Beste weg sind um Kunden zu vergraulen.
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    Vollständige Preisliste für den Schmalfilmentwickelservice Schmalfilmentwickelservicepreisliste __________________________________________ Agfa Moviechrome 40 (alle Typen) Belichtung: Kameraautomatik Preis 15,00,- ________________________________________________________ Agfachrome Super 8 Belichtung: Kameraautomatik Preis 15,00,- ________________________________________________________ Revue Superchrome 40 Belichtung: Kameraautomatik Preis: 15,00,- ________________________________________________________ Kodak Ektachrome 160 A (nur EM-26) Belichtung: eine Blende über Preis: 15,00,- ________________________________________________________ Kodachrome K40 (Negativ/Positiv) Belichtung: Negativ mit Kameraautomatik. Positiv nach meinen Anweisungen in der PN. Preis: 15,00,- ________________________________________________________ Kodachrome 25 Positiv (auch andere Formate) Belichtung: Hinweise per PN beachten! Preis (30,5m Rolle) 45,00,- ________________________________________________________ ORWO COLOR UT 13 (auch andere Formate) Belichtung: Belichtungshinweise die per PN kommen beachten! Preis: 15,00,- (10m) / 45,00,- (30,5m) ________________________________________________________ ORWO CHROM UT 15 (auch andere Formate) Belichtung: belichtungshinweise die per PN kommen beachten! Preis: 15,00,- (10m) / 40,00,- (30,5m) ________________________________________________________ Revue Chrome RC8 Belichtung: Kameraautomatik Preis: 15,00,- ________________________________________________________ Revue Chrome RCH Belichtung: 2 Blenden über Preis: 15,00,- ________________________________________________________ ORWO UP 15 / 21 / 27 Belichtung: belichtungshinweise die per PN kommen beachten! Preis: 15,00,- Es müssen mindestens zwei Filme bei mir seinen. Wenn ich zweie habe, wird entwickelt. ________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Hinweise: Das sollten alle zur Zeit ''gängigen'' Altmaterialien sein. Ich entwickle selber auch noch viele weitere. Das heißt, dass ich noch andere Filme, die nicht hier aufgelistet sind entwickle. Filme die nach der Entwicklung gespalten werden müssen, trenne ich natürlich. Mit einen justierten Lomo-Filmsplitter. Da mach mal nicht die passende Chemie vorhanden ist, oder nicht genug Filme da sind, kann die Entwicklungsdauer bis zu drei Monaten dauern. Ich finde es gut, wenn ich gleich eine Laborspule zugesendet bekomme. Der Rückversand ist inklusive. Bezahlt wird Cash. Geld dem Film beilegen. Überweisung geht natürlich auch. Ab drei Filmen, versende ich versichert mit HERMES. Ich kann auch frische Filmmaterialien entwickeln. ich nehme pro Sendung max. 4 Filme an. !!!Die Entwicklung ist auf eigene Gefahr!!! ________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Kleinbild und Rollfilmentwicklungen __________________________________________ Ich entwickle auch diverse Kleinbild und Rollfilme. ORWO NP-Reihe. Belichtung wie soll. Preis: 5,00,- (ohne Bilder) 10,00,- (mit Bilder). ORWO NC-Reihe. Belichtung: zwei Blenden über. Preis: 5,00,- (ohne Bilder) 10,00,- (mit Bilder). ORWO UT-Reihe. Belichtung: Hinweise per PN beachten! Preis: 5,00,- (ohne Rahmung) 10,00 (mit Rahmung) ADOX Silvermax. Belichtung: 320 ASA. Preis: 5,00,- (ohne Rahmung) 10,00,- (mit Rahmung). Wird als SW-Umkehr entwickelt. Hinweise: Ich entwickle auch auf Anfrage noch andere Filme Die Diarahmen, sind AGFA-CS Rahmen. Auch ist die Entwicklung hier auf eigene Gafahr. Bei Fragen, einfache eine PN an @SandroP schreiben! Gut Licht im Sommer, Sandro
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    Ich hab mittlerweile gut 100 Adox-Kassetten zu wiederbefüllbaren Kassetten umgerüstet. Und deren Befüllung ist ggü den Kodak-Kassetten ein Kinderspiel. Trotzdem – ich bin mittlerweile wirklich routiniert, aber um 20 Kassetten mit E100D-Meterware zu befüllen, sitze ich alles in allem doch etwa 2 Stunden in der Dunkelkammer. Und da verstehe ich Wittners Preise für die Kassette plötzlich gut. Bei Adox ging es dank des emsigen GK schneller, der einfach mal eine ganze Nacht in der Duka daß, um eine Charge fertig zu machen. So jemanden muss Mirko jetzt erstmal finden. Ferrania bräuchte auch einen Dienstleister – oder entsprechendes Gerät (nebst Leerkassetten). Ich bin gespannt, welchen weg sie hier gehen. Warum es eben doch 5 Minuten pro Kassette sind? Film von Bonby auf Spule ziehen, ggf. auf Anfang umwickeln, Abwickelring mit zugeschnittenem Doppelklebeband präparieren, Meterware in glatte, enge 15m-Wickel teilen, vorher Filmende Stanzen, Wickel fixieren, Kassette mit Druckluft sauberpusten, Teflonspray und ggf Gatelube aufbringen, Doppelklebeband zuschneiden und am Aufwickelkern befestigen, Filmwickel einlegen und einfädeln, Filmende befestigen, Kassette verschließen, Kassette zukleben, Lauf kontrollieren, Kerbe passend ausschneiden, Etikett drucken, aufkleben, Kassette eintüten, Luft raus, verschweißen und in den Karton schieben. Ich bin gespannt, wie Ferrania das alles wuppen will. Und das ist alles nach dem Splitten, Perforieren, Giessen, Testen... Klar wünsche ich mir auch, dass sie all das schaffen. Und bewundere auch ihre Beharrlichkeit. Sie wirken nur nicht sonderlich professionell, sondern eben ausgesprochen naiv und amateurhaft. Und das ist schade. Aber wir werden sehen. :) ich rechne fest mit neuem Farbumkehrfilm von anderer Seite, deutlich bevor Ferrania soweit ist. Und dann werden sie eben vermutlich aufgeben.
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    Keine Angst, wir haben genug E6 für dieses Jahr. Vermutlich sogar 2018 Rund 50 Kassetten.
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    Ich nehm alles zurück! Hauptfilm war perfekt. Besser kriegt mans wahrscheinlich nicht hin. da hab ich die Diensthabenden umsonst aufgescheucht. sorry dafür! warum aber das Vorprogramm so miserabel war in der Konvergenz und das Hauptprogramm nicht ist mir noch schleierhaft.
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    Weil der Film in Dokumol keine 100ASA erreicht. Sondern eher 80ASA. Entwickle für 9min, 1+7 und Du solltest wieder 100ASA haben. Ob das so stimmt, weiss ich nicht. Schau Dir doch mal das Video an. Da wird auch was zum Pan-reverso von Adox gesagt. Richtig. den Film im dunkeln spalten, umrollen, ablängen und in Wiederladkassetten verpflanzen.
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  41. 1 like
    Wieder nur eine Notiz am Rande, aber das "Best Practices"-PFD mit Entwicklungsangaben für den P30 wurde auf eine neuen Stand gebracht, Version 1.4, und mindestens ein weiterer Entwickler hinzugefügt: https://static1.squarespace.com/static/51ec6e85e4b01f370623e09d/t/59628866db29d63c63e7f799/1499629670522/P30_Best_Practices_v1-4.pdf
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    Erst jetzt hat es bei mir Klick gemacht: "einbüßten" sollte wohl "ein bißchen" heißen, bevor die Autokorrektur zuschlug.
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    Freilich, das stoert mich genausowenig wie die Verwendung von Uralt-Filmmaterial, auch wenn bei der Entwicklung (oder einer Thread-Antwort) eine potentielle Enteuschung rauskommt :D
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    Hallo in die Runde, es wurde ja schon häufiger erwähnt, dass im Sommer Blende 16 für den 100er foma oft nicht mehr ausreicht. Bei der Nizo Trifo gibt‘s leider auch keine variable Sektorenblende, also helfen natürlich nur Graufilter. Passande Filter für die Nizo zu finden, und die am Ende auch noch jedes Mal vor dem Filmen aufzuschrauben, scheint mir (beides) etwas unrealistisch bzw. ist mir etwas viel der „Entschleunigung“ Also wollte ich einen Filterhalter mit drei Filtern basteln (Minox 35 Grau-Filter, die ich sowieso „übrig“ hatte) zum einfachen Aufstecken – sozusagen ein Mini-Kompendium. Natürlich sind die Minox-Filter aber viel zu groß ( Ø > 30 mm). Damit wurde das mit dem „Kompendium“ erstmal nix, aber zwei kleine Adapter für das Weitwinkel und das Tele habe ich gestern gedruckt. Das „Mini-Kompendium“ werde ich aber noch weiterverfolgen z.B. so: + Halterung über Steckverbindung in den Belichtungsmesser, den ich sowieso nicht nutze; kleine, kurze Tuben zum Stabilisieren auf die Gegenlichtblenden der Nizo gestülpt, + im Idealfall Einsteckfilter wie z.B. die Cokin-Systeme; ich suche „nur“ nach einer Möglichkeit, diese Glasfilter in Streifen von z.B. 2 cm Breite zu schneiden. Das erscheint mir bislang noch etwas unlösbar, - Folienfilter VOR dem Objektiv zu nutzen, wäre natürlich ebenfalls eine Idee, erscheint mir aber etwas schwierig ohne eine vergütete Glasebene davor, oder? Damit würde die Nizo zwar noch mehr zu einem kleinen Frankenstein, aber das ist mir nur sympathisch Habt Ihr evtl. Ideen für den Umgang mit den Filtern? Filmt Ihr gelegentlich auch mit farbigen Filtern für den Kontrast, wie man es in der Schwarz-Weiß-Fotografie tut? Ganz nebenbei habe ich noch einen Adapter zur Aufnahme von zwei N8-Spulen gedruckt (rechts im Bild). Der sollte das Filmspalten deutlich vereinfachen! Falls jemand Interesse daran hat, teile ich die Datei gern. Schöne Grüße filma
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    Hallo, die S8-Ausführung der Logmar war ein faszinierendes, aber auch lehrreiches Projekt. Die Kamera produzierte einen erstklassigen Bildstand in der Projektion, besser als DS8 und war mindestens, wenn nicht sogar schärfer als DS8. Dazu kam die Möglichkeit, Wechselobjektive zu nutzen, was einem große gestalterische Möglichkeiten einräumte. Die Kameras waren aber eben auch Prototypen, und damit komme ich zu dem, was nicht so funktioniert hat, wie versprochen. 1. Wegen eines nicht behebbaren Hardwarefehlers mit einhergehenden Spannungsproblemen, wofür die Erfinder nicht einmal direkt etwas konnten, brechen Tonaufzeichnungen nach ein paar Sekunden ab oder gehen gar nicht erst los. Das hat zu Folge, dass das Hauptverkaufsargument, die Tonaufzeichnung, letztlich, nicht nutzbar ist. Für eine Reparatur sind einfach zu wenige Kameras im Umlauf, dass sich die Fertigung neuer Teile wirtschaftlich rechnen würde. Man muss also weiterhin extern aufzeichnen. Das ist aber auch nicht so schlimm, da die Kamera ohnehin fast so laut wie eine Krasnogorsk ist und man einige Meter mit dem Richtmikrophon weggehen musste, damit kein Kamerageräusch drauf ist. 2. So richtig reibungslos funktionieren nur 24 Bilder pro Sekunde. Das liegt an der problematisch konstruierten Kodak-Kassette, die einfach nicht gemacht ist, dass man dort Filmschlaufen rauszieht. Findet der Film nicht nach der Belichtung sofort problemlos wieder in die Kassette, kommt es zum Flimmern, weil einige Bilder eben länger belichtet werden. Das kann bei 18 aber auch bei den sehr hohen Gängen auftreten. Logmar konnte dies leider nie ganz beheben. Ich vermute hier einen Konstruktionsfehler. Ich kenne zahlreiche andere Tester, die ähnliche Probleme hatten. 3. Es ist zu wenig Platz zum Reinigen des Filmgates. Obwohl das mit etwas Geschick natürlich problemlos mit Pinsel möglich ist, trieb mich ein winzig kleiner, unerkannt gebliebener Filmschnipsel, der sich zwischen Andruckplatte und Bildfenster geklemmt hatte, fast in den Wahnsinn. Die Andruckplatte lag in der Folge nicht plan und der Film wurde unscharf belichtet. Das Problem der Kassette hätte man gut mit dem angekündigten externen Magazin lösen können, was einen problemlosen Filmlauf ermöglicht hätte. Leider ist dies mangels Nachfrage nie realisiert worden. Auf meine Frage nach einem etwaigen, günstigeren 3D-Druck des bereits funktionierenden Protoyps wurde nie geantwortet. Fazit: ich filme noch immer gerne mit der Logmar: gerade für Kamerafahrten aus der Hand ist der Griff und das ausklappbare Display wunderbar geeignet. Hat man allerings eine Montagskassette und man hört, dass der Motor unrund läuft, sollte man den Kameradeckel nur in der Dunkelkammer öffnen, da der gesamte Innenraum mit Filmsalat voll sein kann, der nicht mehr in die Kassette gefunden hat. Das ist mir bislang schon viermal passiert. Für Selbstentwickler ist das aber kein Problem. Die Super-8-Logmar-Beta war dennoch sinnvoll, denn ohne sie gäbe es keine neue Kodak-Kamera. Das freundliche Entwicklerteam hat wirklich Unmögliches vorgehabt und ein passables Produkt hervorgebracht. Man sieht aber auch, dass es alles andere als einfach ist, heute noch Filmkameras zu bauen, weil das umfängliche Wissen unserer Altvorderen einfach fehlt. Dass es trotzdem versucht wurde, verdient meinen Respekt. Hoffen wir, dass Kodak demnächst die bessere Logmar bringt, denn der Markt wird sicher nicht soviel Geduld mit Fehlern haben, wie die vielen netten Leute, die ich in der Beta-Community getroffen habe. No risk, not fun!
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    Ist aber halt leider kein Film, sondern "nur" ne Zeitschrift ....
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    Ich habe meinen Spalter der bei der Quarz Zoom DS3 8 dabei ist auch justiert. Wer einen solchen falsch trennenden Spalter hat, der kann ihn mir schicken. Ich habe schon mehrere justiert und habe da schon so eine Art Erfahrung. Wenn dem Spalter ein kleiner Obolus von 5€, Marke etc. beigelegt wird, ist es gut.
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    ...wegen mir nicht. Lieber K40 als Positiv SW. Ich möchte an dieser Stelle die Entwicklungsarbeit von Sandro ausdrücklich allen ans Herz legen und diese empfehlen. Das Ergebnis ist super. Sandro arbeitet sauber, schnell und ist absolut empfehlenswert.
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    Plattenteller. Mit viel Schwungmasse, am besten 2-3kg. Und am Ende ganz langsam drehen. Schicht sollte unbedingt nach außen, v.a. Bei DS8. Bei 16mm ist eine nicht mitentwickelte Perfo nicht so schlimm, da das wässern an den Spurrillen aber auch nicht so gut klappt, riskierst du aufblühende Chemiereste. Mit einem schweren Plattenteller und einem leichtgängigen Umrollerarm nebst Fingerspitzengefühl und dem richtigen Tempo geht es definitiv. Mittlerweile schaffe ich den 30m-Tank in unter einer Minute zu beladen (pro Etage). Ach ja: untersuche Deinen Deckel mal auf Grat an der Unterseite. Kunststoffpolitur wirkt hier Wunder.
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    Ich rate davon ab. Kodak-Kassetten klemmen nur zu gern, wenn man sie wiederbefüllt und die Schmierung dann zu stark oder zu schwach ist. Das frustriert im Urlaub. Besser: Mach Dir für den Urlaub genügend 15m-Wickel fertig. Die nehmen in je zwei schwarzen Beuteln super wenig Platz weg. Auch mit 10 solchen Wickeln brauchst Du nur eine oder zwei Adox-Kassetten, denn das wechseln des Wickels geht auch im Wechselsack super schnell. Kassette auf, Wickel einlegen, ein Seitenteil draufstecken, licht an. Der Rest des einfädelns geht im Hellen.