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Nun möchte ich allen Interessierten das schon angekündigte Zusatzgerät für den B&H Character Title Writer vorstellen, welches ich nun endlich fertig gestellt habe. Ich habe ja schon in Teil 1 und Teil 2 meiner Begeisterung für den Title Writer Ausdruck verliehen und bin jetzt rundherum zufrieden, mit dem selbstgebauten Zusatzgerät die Möglichkeiten erheblich erweitert zu haben. Aber von vorn! 1. Rolltitel In den schon erwähnten FILMO TOPICS aus den 30er Jahren wurden immer mal wieder gute Ideen von Anwendern des Writers zum Erstellen von Titeln im Allgemeinen und Tricktiteln im Besonderen beschrieben. Beim Schmökern stieß ich auf selbstgebaute Geräte für Rolltitel, welche dort vorgestellt wurden. Hier das Beispielfoto einer Konstruktion aus den FilmoTopics Ich fand das sehr inspirierend und machte mich an eine eigene Umsetzung. Da ich noch verschiedenes Holz aus anderen Projekten übrig hatte (Rundhölzer und Rechteckteile aus Buche), wollte ich das gleich unter dem Motto „Einfälle statt Abfälle“ mit verarbeiten. Ich ging zu einem guten Freund der eine Werkstatt besitzt, in der man alle Gerätschaften und Materialien findet, um auch solche Projekte umzusetzen. Darüber hinaus hat er das nötige Know-How für spezielle Wünsche und Anliegen, die mit solch einem Unterfangen verbunden sind. Er half mir sehr bei den nun folgenden Arbeiten. Als erstes wurde eine Basisplatte aus dem Rest einer alten Schranktür aus den 50er Jahren gefertigt, welche in der Breite dem Writer entspricht, aber etwas länger als dieser ist. Auf die Verlängerung montierten wir ein aus meinen Holzresten bestehendes rechteckiges Holzgestell, in welches Führungslöcher für zwei Achsen gebohrt wurden. An diesen sollte dann die Papierrolle befestigt und gedreht werden, auf welcher die Rolltitel gestaltet sind. Um den Writer sicher auf der Basisplatte zu fixieren, habe ich in das andere Ende zwei Dübel eingelassen, um ihn auszurichten und rutschfest zu befestigen. Die schon vorhandenen Rundhölzer wurden auf die richtige Länge gebracht, um im Gestell als Drehachsen zu dienen. Für das Drehen der Achsen brauchte ich eine Kurbel. Ich wollte nicht einfach Metall zurechtbiegen, wie auf dem Beispielfoto aus den FILMO TOPICS zu sehen ist. Ich hatte dann plötzlich die Idee, vielleicht den HAND CRANK meines Filmo 70-DR für solch eine Funktion zu benutzen, denn den hatte ich ja nun schon. Nach dem Bohren von Sacklöchern und dem Einbringen eines Querstiftes in diese konnte ich den HAND CRANK einstecken und sicher drehen. Er eignet sich super für diese artfremde Nutzung. Zwischenbemerkung: Einige Vorstellungen, u.a. wie ich die Titelrolle an den Achsen anbringe und drehe, ließen sich nicht so umsetzen wie ich es gedacht hatte. Auf die einzelnen Irrwege gehe ich hier aber nicht extra ein, da das Endergebnis sehr zufriedenstellend ausfällt. Auch Kollege Zufall war in vielen Fällen ein sehr guter Begleiter… Aber nun weiter. Damit die Achsen während des Drehens nicht aus ihren Führungen rutschen, haben wir eine 2mm breite Nut in sie gefräst und in das Gestell auf ihrer Höhe Rampamuffen in vorgebohrte Löcher eingeschraubt. In diesen sitzen sind nun Flügelschrauben, welche in die Vertiefungen greifen und gerade so fest angezogen werden, das sich die Achsen noch locker drehen lassen. Natürlich kann man sie auch feststellen, was u.a. für das Einspannen der Papierrolle sehr nützlich ist. Für den Kartenhalter des Writers hat meine Frau einen Überzug aus mit Vlies unterfütterten schwarzem Samt genäht. Über den Halter gestülpt dient er dazu, die Rolle aus dünnem Karton mit leichtem Widerstand sanft, gleichmäßig und ohne Ruckeln zu bewegen. Die Papierrolle wird an der oberen Achse durch Falten befestigt und auf dieser aufgerollt. Dazu habe ich aus schon vorhandenem Draht Bügel gebogen, die durch Bohrungen geschoben und befestigt werden. Die untere Achse wird festgestellt und das Papier gleitet beim Durchrollen zwischen Bügel und Achse. Auf dieser habe ich für ruckelfreies Gleiten auch noch Samt angebracht. Der Drahtbügel an der unteren Achse ermöglicht Bremswirkung, die ich durch Drehen und Feststellen selbiger so einstellen kann, daß sich die Papierrolle straff über den Kartenhalter spannt und trotzdem gut gleitet. Hier sieht man nun die komplette Vorrichtung. Die ganze Ausführung ist sehr zufriedenstellend gelungen und das Drehen des beschrifteten Papiers geht locker und geschmeidig „von der Hand“. Ich musste nur erst ein wenig üben, gleichmäßiges Drehen und richtige Geschwindigkeit mit der Handkurbel zu meistern. Die Forenten, welche in Deidesheim beim Filmabend waren, konnten sich vom ersten Ergebnis meines Tuns bei dem Abspann eines eigenen Films überzeugen. 2. Tricktitel Während die Arbeit am Gerät Fortschritte machte, erinnerte ich mich an eine Werbung für die 3.Variante des B&H Character Title Writers. In dieser wird die Möglichkeit dargestellt, das Gerät vertikal zu nutzen und es wird sehr schön beschrieben, wie diese Aufstellung das Anwendungsspektrum des Gerätes erweitert. Hier die Werbung von 1938 Das geht mit meinen beiden Exemplaren alleine so nicht, da die seitlichen Metallstreben anders gestaltet sind. Ich hatte die Idee, mal zu testen, ob das Zusatzgerät als Stützkonstruktion für den vertikal aufgestellten Writer taugen könnte. Ursprünglich von mir nur für die Erstellung von Rolltiteln gedacht, erlaubte die stabile Bauweise genau das. Dazu wird er mit zwei C-Klemmen an dem rechteckigen Gestell mit den zwei Achsen befestigt und die ganze Konstruktion wird damit quasi zu einem Minitricktisch. Kleiner und kompakter geht es mit dem B&H Title Writer wirklich nicht. Nun lassen sich auch die in der Werbung beschriebenen Tricktitel und kleinen Animationen bewerkstelligen. Hurra!!! Ich kann natürlich mit aufgeklapptem Titelkartenhalter agieren, aber wenn ich ihn einklappe, kann die Basisplatte selbst als Träger für verschiedene Titelhintergründe genutzt werden. Dafür habe ich in schwarzen Karton, welcher so groß wie die Basis selber ist, eine Maske geschnitten. Diese ist etwas größer als der Titelkartenhalter und dient als Markierung des Bildausschnitts. Die Ausrichtung auf die Bildmitte geschieht, wie gehabt, mit dem PRÈCIAX MARGUET. Nun kann ich alle möglichen Arten von schwarzem/weißem/farbigem Karton, Folie u.a. als Titelhintergrund nutzen, indem ich diese in die Maske schiebe. Der Karton mit der Maske wird einmal durch das Aufstecken auf die schon vorhandenen Dübel und zum anderen vom Writer selbst auf der Basis fixiert. Die Ausleuchtung des Bildes bei Arbeiten in vertikaler Position mache ich allerdings nicht mit den originalen Glühlampen. In einem Beitrag in den FILMO TOPICS wird davon abgeraten, sie in horizontaler Lage brennen zu lassen. Dort wird empfohlen, stattdessen Glühbirnen mit 100W statt 165W zu benutzen. Ich habe zwar einen Dimmer, möchte aber kein Risiko eingehen, da sie ja nach den langen Jahren noch so schön funktionieren. Stattdessen kommen nun Teile zum Einsatz, welche ich auch schon habe. Ich benutze ein altes DDR-Stativ mit Kugelkopf, an welches das LED-Panel geschraubt und in die richtige Position gebracht wird. Alles, was ich an normalen Titeln wie auch kleinenTricktiteln umsetzen möchte, funktioniert nun mit dem selbstgebauten Minitricktisch in 16mm (Bell&Howell Filmo 70) sowie 8mm (Bolex H8 und D8LA). Am Anfang dachte ich lediglich an die Funktionalität des Gerätes, aber nachdem der kleine Tricktisch nun so schön geworden ist, habe ich ihn noch geschliffen und geölt. Zu guter Letzt schraubte ich Gummifüßchen, welche eigentlich für Schneidebretter in der Küche gedacht sind, an die Basisplatte, um ein Wegrutschen der ganzen Konstruktion zu verhindern. Ein ganz besonderer Dank geht an den Freund mit seiner Werkstatt und an meine liebe Frau, denn ohne deren Hilfe hätte ich die Idee nicht umsetzen können 😃🥰 Ich hoffe, mein kleiner Bericht ist anschaulich und nachvollziehbar und ganz sicher werde ich viel Spaß mit meinem selbstgebauten Minitricktisch haben…5 Punkte
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. STAR WARS: THE MANDALORIAN AND GROGU 2. DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 3. MICHAEL 4. GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI 5. MET OPERA: EL ULTIMO SUENO DE FRIDA Y DIEGO (2026) 6. PASSENGER 7. DER SUPER MARIO GALAXY FILM 8. NÜRNBERG IN THE GRAY 9. VERFLUCHT NORMAL 10. EIN MÜNCHNER IM HIMMEL Weitere Neustarts: 12. SOLO MIO 25. TICKET INS LEBEN 34. PERFECT BLUE Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 650.000 Besuchern liegen ...3 Punkte
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Die zwei Hochspannungs-Kondensatoren plus Kondensator im Keramikröhrchen, im kamerazugewandten Teil: Nein. Die zwei Siemens-Elkos neben dem Relais: möglicherweise. Manche alte Elkos (Siemens, Philips) halten ihre Werte ganz gut, allerdings sind die hier durch die Nähe zur Lampe auch stärker wärmebelastet, und trocknen damit eher aus. Ich empfehle Durchmesse (Kapazität, Leckstrom). Falls das nicht möglich ist: Tausch gegen moderne 110-Grad-Typen.1 Punkt
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Hallo an alle die 's (noch)) interessiert. In den vergangenen 10 Tagen hatte ich leider kaum Zeit um an den Maschinen - oder besser an "Der" Maschine weiter zu arbeiten. Ich arbeite zwar manchmal parallel an beiden Maschinen aber im Kern konzentriert sich im Moment alles auf die B14 in der Standardausführung. Mag sein, dass dem Ein- oder Anderen die Vorgehensweise bzw. die Abfolge der Arbeitsschritte bei den Restaurationsarbeiten ein wenig durcheinander vorkommt, bei genauer Betrachtung, ergibt sich jedoch schon ein Bild das logisch und chronologisch zusammenhängend ist. So war ich eigentlich im letzten Abschnitt mit dem Aufarbeiten der Zündgeräte beschäftigt, musste diese Arbeit allerdings erstmal zurückstellen, da ich vor dem Einbau zuerst den Spindelantrieb auf dem ja auch der Lagerschlitten des Zündgerätes sitzt, auf Funktionalität testen musste. Dabei hatte sich dann rausgestellt, dass die frisch montierte Hilfsspiegelhalterung, die bis vor kurzem noch fehlte, sich nicht verstellen lies. Ich muss zugeben, dass ich das mechanische System der drei Spindeln (nicht der drei Muscheln)) in ihrer Funktionsweise anfangs überhaupt nicht verstanden habe. Mir war zwar klar wenn ich hinten drehe, muss vorne was passieren (Spiegel dreht sich, Spiegel hebt sich) Was innendrin in der Spindel passiert, war mir wie schon angedeutet, bis dato allerdings ein Rätsel. Schlau wie ich war hab' ich mir gedacht bei den zwei anderen Lampenhäusern die ich habe nachzuschauen, wie das im Detail dort mechanisch gelöst ist und was ich nach dem Entrosten der Einzelteile der Spindelstangen beim Zusammenbau eventuell falsch zusammengesetzt hatte. Zu meiner Ernüchterung musste ich feststellen, dass ich es mit drei verschiedenen Spindelantrieben aus drei Generationen zu tun hatte. Abkucken ging also nicht. Also alles wieder auseinander nehmen um zu schauen wie das Ganze überhaupt funktioniert..? Das hätte bedeutet auch das ganze Lampenhaus wieder runterzunehmen um auch von unten an Stangen und Schlitten vernünftig heranzukommen. Das war mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand und zudem etwas zu schwer, da das Lampenhaus unhandlich ist und sich somit alleine nur umständlich tragen lässt. Die Lösung des Problems habe ich dank KI (Erklärung von parallel Spindelantrieben) und einem Spiegel den ich ins Lampenhaus legte um die Ansicht von Unten zu bekommen, gefunden. Die beiden äußeren Spindeln im Lampenhaus arbeiten mit einem Friktionsantrieb. Dabei drückt die innere lange Hülse, die mit dem dafür zugehörigen Handrad verbunden ist, gegen eine kürzere Hülse die mit dem Schlitten der Hilfsspiegelhalterung verbunden ist. Der Schlitten muss auf beiden Seiten mittels spezieller Führungsschrauben in die Führungen der inneren Spindelhülsen verschraubt werden. Wichtig ist, es darf nichts verkantet werden oder Klemmen. Beim Einschrauben muss man vorsichtig immer wieder prüfen, ob noch genug Spiel vorhanden ist, damit der Schlitten des Hilfsspiegels leicht laufen kann. In einem weiteren Schritt, bei dem dann der eingelegte Spiegel unter den Spindeln zum Tragen kommt, werden dann die Führungsstifte die für das Heben und Drehen des Hilfsspiegels zuständig sind eingeschraubt und einseitig die Feder eingesetzt. Das komplexe dieser Arbeit war dass die Führungsstifte von Unten eingesetzt werden mussten. Erst als dies alles funktionierte, konnte ich sicher sein, dass ich den Lagerschlitten des Zündgerätes nicht ausbauen musste. Ja und der Fehler, was war das genau..? Nun, da mir die Funktionsweise nicht klar war, griffen die Führungsschrauben des Schlittens ins Leere. System erkannt.. und richtig zusammengebaut. Die Einstellung des Hilfsspiegels ist nun möglich. Nächster Schritt: Einbau des Zündgerätes. Foto unten: Blick durchs Lampenhaus auf den Spindelantrieb. Foto unten / Detailansicht: Führungsstift befestigt in der inneren Spindelhülse, drückt gegen den gefederten Stehbolzen zur horizontalen Verdrehung des Hilfsspiegels. Das Foto ist seitenverkehrt in den Spiegel unter dem Spindelantrieb hineinfotografiert.1 Punkt
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Anfang der Siebziger Jahre war das Filmzentrallager Stöhr noch in der Trogerstraße 32 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum Rechts der Isar. Um die Ecke in der Perfallstraße wohnte der bekannte Filmschauspieler Ralf Wolter. Der Lagerleiter, Herr Wagner, wurde immer nur mit Herr "Major" angesprochen. Ich war damals ein 18-jähriger Frischling und war eigentlich in Bayreuth, wo der Stammsitz der Firma Stöhr war, beheimatet. 1970 trat ich einen Job in München an. Geld für ein Auto hatte ich damals nicht. So bin ich immer mit dem Film-LKW, genannt der "Film-Koffer", weil er einen Kofferaufbau hatte, in dem in den Seitenwänden Fenster eingelassen waren, in denen immer die neuesten Kino-Film Plakate hingen, von Bayreuth nach München gekommen. Früh um 4 Uhr musste ich mich immer am Betriebsgelände von Stöhr in Bayreuth einfinden. Die beiden Stöhr Brüder Hans und Fritz nannten mich immer Hauptmann, weil ich bei der Feuerwehr war. Wenn es umgekehrt in die Heimat gehen sollte, kam ich immer am frühen Nachmittag in der Trogerstraße an und half bei der Beladung des Filmkoffers mit, bevor es Richtung Bayreuth ging. Die großen schwarzen und sehr stabilen Kartons, mit Schnüren verschlossen, mit den Filmkopien kamen immer über ein Förderband aus dem Kellerfenster heraus. Manchmal nahm mich auch der ehemalige Rallyfahrer Hans Stöhr mit seinem BMW 3.0 mit nach Hause. Einmal war die Rekordzeit von der Trogerstraße ins Bayreuther Zentrum 1 Stunde und 33 Minuten und ich froh war unversehrt in Bayreuth aussteigen zu können. Da ich im Schichtdienst arbeitete und somit oft während der Woche auch freie Tage hatte, bürgerte es sich ein, dass ich oftmals als "Stadtfahrer" mit dem Mercedes Bus aushalf. Die Fahrten gingen immer zwischen Zentrallager, Filmverleihern und Filmproduzenten hin und her. So kam ich oft beim Constantin Film beim Harras vorbei. Einmal war mein Auftrag einen großen dicken Umschlag zur Firma Roxy Film nähe Matthäser zu bringen. Ich staunte nicht schlecht, als die Türe von Luggi Waldleitner persönlich geöffnet wurde. "Wart mal einen Moment" meinte er. Zurückgekommen drückte er mir einen Zwanzigmarkschein in die Hand. 1971 war das kein alltägliches Trinkgeld für mich, weshalb ich es nie vergessen habe. Später als ich mir ein Auto leisten konnte, ist die Verbindung zum Filmzentrallager leider abgeklungen. Dann kam ich noch zu einem anderen Nebenjob, nämlich als Filmvorführer. Ich hatte in Bayreuth familiäre Beziehungen zu einem Filmtheater Betreiber, der drei Kinos in der Stadt hatte. Meine Mutter hat dort nach dem Krieg gearbeitet und so kam es, dass auch ich immer aushilfsweise dort arbeitete und zum Film vorführen angelernt wurde. Dieser Theaterbetreiber hatte gute Verbindungen zur Ilse Kubaschewski. Und so kam es, dass ich aushilfsweise im Gloria Palast in Laim Filme vorführen durfte. Die Filmmaschinen waren derzeit schon von Kohle auf Xenon umgerüstet. Nur die Diaprojektoren für die Werbung wurden noch mit den Kohlestäben betrieben. Das war für mich völliges Neuland und deshalb hat es immer mal die Glasscheiben der Diarahmen wegen Überhitzung zerrissen und so manches Dia war im Eimer. Sehr lange ist es her, aber ich habe diese schöne Zeit niemals vergessen. Schade, dass es den Gloria Palast in Laim nicht mehr gibt.1 Punkt
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Der Beitrag "Kino Flonheim Nostalgie pur" ( http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=12832 ) war der Anlaß, ein bißchen zu recherchieren. Die Recherche zur Arbeitsliste "Rheinland-Pfalz" ( http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=12849 )war recht spannend, darum habe ich das mir naheliegendste Bundesland Thüringen drangenommen - ich bitte auch hier um Hinweise und Korrekturen, da dieses Thema von der Quellenlage her recht unübersichtlich ist: Die ältesten noch aktiven Kinos in Thüringen (nach Gründungsdatum sortiert) 1. ODEON Zeulenroda (1910) vorm. Lichtspiele ERHOLUNG 2. FILMTREFF Artern (1919) vorm. ANKER-Lichtspiele 3. U.T.99 Greiz (1920) - völliger Neubau in 1999 auf dem Kinogrundstück 4. CASINO Meiningen (1926) 5. CAPITOL Gotha (1927) ". CAPITOL Altenburg (1927) ". CENTRAL Mühlhausen (1927) 8. KAMMERLICHTSPIELE Sonneberg (1928) ". LINDEN-LICHTSPIELE Ilmenau (1928) 10. CAPITOL Eisenach (1930) Grüße RR1 Punkt
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