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Sebastian Bock

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Everything posted by Sebastian Bock

  1. Moin! Ich hätte hier noch ne komplette Schlacht-MCR rumliegen. könntest Du Dir in der Mittagspause abholen 😉 Gruß, Sebastian
  2. Ui, das wäre aber sehr schade, wenn Du länger weg bleibst, @jacquestati. Deine Expertise und Experimentierfreude beim Foma-Material ist für das Forum sehr bereichernd. Ich habe Euren Disput nicht verfolgt, kenne Euch nicht persönlich und will mich auf niemandes Seite schlagen. Aber so grundsätzlich: In Foren wie diesem treffen immer Menschen aufeinander, die das Forumsthema mit einer gewissen Leidenschaft betreiben, was ja auch gut so ist. Damit verbunden ist dann oftmals auch eine gewisse Vehemenz und die Attitüde, etwas besser oder richtiger zu wissen. Das kann manchmal ganz schön nerven, wie ich auch schon feststellen musste, aber letztlich überwiegt doch die Freude darüber, einen gemeinsamen Raum mit gleich- oder zumindest ähnlich gesinnten zu haben, in dem man sich, manchmal auch kontrovers, austauschen kann. Die "Ignore"-Funktion ist dabei manchmal ganz hilfreich, um den Raum für sich selbst angenehm zu gestalten. Mich würde es jedenfalls freuen, wenn Du, vielleicht ja nach einer kleinen Auszeit, mal wieder vorbeischaust, Deinen neuesten Reise-Schmalfilm präsentierst und Dein Wissen und Engagement weiterhin mit dem Forum teilst. Gruß aus Hamburg, Sebastian
  3. Home – Van Eck Video Services (van-eck.net) Die haben viele Ersatzteile und auch Manuals von alten Geräten. Vielleicht ja auch für Deinen Paximat...
  4. Danke fürs Nachschauen. Ich probiere es mal aus...
  5. Moin, Theseus! Dein Post ist zwar schon zwei Jahre alt, aber vielleicht erinnerst Du Dich noch, wieviel Prozent die Essigsäure hatte. Ich finde im Handel Essigessenz mit max. 60%. Was hast Du benutzt? Gruß, Sebastian
  6. Ah, ok! Das beruhigt mich. Also wird deine Polycamie lediglich zur Monocamie… Ich hatte schon Sorge, dass wir in Zukunft auf Deine R100 Grundlagenforschung verzichten müssen und dann alle aufgeschmissen sind, wenn Foma mal wieder die Emulsion ändert. 😅 Aber dann bleibst Du uns ja erhalten… Und das gute an Deinen Verkäufen ist, dass nun wieder ein paar mehr funktionierende R16 im Umlauf sind, ergo mehr Menschen filmen und das Format am Leben halten. Gruß aus dem Norden.
  7. Das klingt so endgültig… Behältst Du noch eine, oder bist Du durch mit 16mm?
  8. Ist zwar schon etwas älter das Thema, aber ich bin gerade über diesen Selbstbau-Framescanner gestolpert. Ist vielleicht nicht uninteressant für den Ein- oder Anderen als Inspiration für eigene Bastelprojekte. Die Idee, Gate und Filmführung vom Eumig Mark-S zu benutzen fand ich ganz pfiffig…
  9. Moin! im Aphog Forum war der Mond gerade ausgiebig Thema: https://aphog.com/forum/index.php?thread/58070-mond-fotografie/&pageNo=1 vielleicht findest Du da noch ein paar gute Tipps. Gruß, Sebastian
  10. @jacquestati: Danke für die Erklärung zur Automatikvariante. Ich werde Deinen Rat beherzigen und mich mal nach einem 10er umsehen. Außerdem noch ein 16er oder 25er mit kürzerer Naheinstellgrenze. Dann habe ich zusammen mit dem 17-68 alles abgedeckt, was ich gerne hätte. Beste Grüße, Sebastian
  11. Boah, das wird ja wirklich albern. Lies Dir doch meine Frage noch einmal genau durch: „Weiß jemand, ob es vom Schneider Kreuznach Variogon 10-100 f1.8 eine "Kino"-Version für Filmkameras gab? Ich finde das Objektiv im Netz nur als "Industrie"-Objektiv für 2/3" Sensoren“ Das Angenieux, das in der BDA abgebildet ist, hat mich auf eine falsche Fährte geführt, mea culpa. Ein einfaches „Nein, gab es nicht“ hätte als Antwort gereicht - ein Hinweis auf die Problematik Revolver/Zoom wäre eine generöse Zusatzinfo gewesen. Genau so war es doch von Dir intendiert. Ich wiederhole: Ich begreife nicht, warum Du überhaupt antwortest, wenn Dir diese Anfängerfragen oder ein übers Ziel hinaus schiessender Anfängerenthusiasmus so zuwider sind. Schweig doch einfach und mach was schönes aus Deiner Zeit. Da Du meiner Bitte, zukünftige Beiträge und Fragen von mir nicht mehr zu kommentieren, nicht nachkommst, setze ich Dich auf die „Ignorieren“ Liste. DAS ist richtig kindisch, ich weiß, aber ich ertrage Deine Kommentare nicht mehr. Das Gleiche solltest Du auch mit mir machen, damit Du Dich nicht mehr über meine Fragen ärgern musst. Dann bleibt das Forum ein friedlicher Ort für uns Beide. Abschließend: Ich benötige Dein Wissen nicht. Ich werde meine eigenen Erfahrungen schon machen…
  12. Danke, Rainer! Das Objektiv aus dem ersten Link ist genau das, welches ich im Blick hatte. Nach der Aussage von jaquestati werde ich mich aber wohl mittelfristig eher nach kompakten Festbrennweiten umsehen. Die sind halt leider fast alle nicht ganz günstig. Weißt Du (oder jemand anderes), ob die RX Objektive von der Bolex an der Beaulieu einsetzbar sind? Gruß, Sebastian
  13. Danke für den Hinweis, jacquestati. Dann habe ich das Bild in der Bedienungsanleitung falsch interpretiert, wo ein Angenieux 12-120 nebst Zoom-Motor am 3-fach Revolver der Kamera montiert ist. Aber dann ist das vielleicht schon ein verstärkter Revolver...? Oder gilt das Angenieux 12-120 noch als "leichter Zoom"? Das Angenieux 17-68, dass auf meiner R16 drauf ist, ist eine super Optik - das interessante an dem Variogon wäre für mich der Weitwinkelbereich und die Macro-Option. Daher hatte ich gefragt, ob jemand mit dem Objektiv Erfahrung hat. Aber dann lasse ich da wohl besser die Finger von. Wie Du weißt, ist das Thema R16 ja recht neu für mich 😉 - und da sind Hinweise wie Deine sehr hilfreich. Das ist dagegen leider überhaupt nicht hilfreich. Da wolltest Du mich offenbar auflaufen lassen, mir eine Lektion erteilen - und nimmst dabei in Kauf, dass ich mein Gerät beschädige. Geht sowas nicht gegen die Mechaniker Ehre? Oder gibt es so etwas gar nicht? Ich dachte, dass ein Forum dazu da ist, dass Profis sich austauschen, Anfänger mitlesen, lernen und ab und zu Fragen stellen, die dann von den Erfahreneren, die Lust darauf haben, beantwortet werden. Mit Deinen abschätzigen Bemerkungen mir gegenüber und Deiner charakterlichen Einordnung meiner Persönlichkeit kann ich umgehen, weil der fachliche Inhalt Deiner Antworten das aufgewogen hat. Mit Deinem letzten Beitrag bist Du allerdings über das Ziel hinaus geschossen, und ich bitte Dich, meine zukünftigen Beiträge oder Fragen nicht mehr zu kommentieren.
  14. Moin! Weiß jemand, ob es vom Schneider Kreuznach Variogon 10-100 f1.8 eine "Kino"-Version für Filmkameras gab? Ich finde das Objektiv im Netz nur als "Industrie"-Objektiv für 2/3" Sensoren (was ja vom Bildkreis her passen würde). Und hat jemand Erfahrungen mit der Variogon "Industrie"-Optik an einer 16mm Kamera? Der Brennweitenbereich (incl. Macro) ist natürlich sehr verlockend, aber wenn ich mir hier im Forum die Meinungen zu Industrie- oder TV-Objektiven durchlese, scheint das ja ein Glückspiel zu sein, mit diesen Gummilinsen... Beste Grüße, Sebastian
  15. Moin! ich habe mittlerweile jeden Beitrag zur Entwicklung von Foma R100 gelesen und mittlerweile selbst einige erfolgreiche Entwicklungen, auch mit Kaliumpermanganatbleiche hinbekommen. Eine Frage habe ich aber doch noch, die in keinem der Themen so richtig konkret behandelt wurde. Was mache ich mit der Kaliumpermanganatbleiche, wenn ich sie nur als Einmalbleiche verwende, bzw. wenn sie schon Braunstein angesetzt hat? Oft wird von „nach der Benutzung verwerfen“ geschrieben. Aber was ist damit gemeint? In einem Nachbarforum hieß es, Kaliumpermanganat sei nicht schlimm, damit seien früher entzündete Babypopos behandelt worden - und die Schwefelsäure mache eher meinen eigenen Abfluss kaputt, als dem Klärwerk zu schaden. Alte Fachbücher helfen auch nicht weiter, weil bei denen fast alles über die Kanalisation entsorgt wird. Hat jemand von Euch Berufs- oder Erfahrungsbedingt Ahnung von der Materie und kann mir konkret sagen, wie mit der Bleiche (nach Friedemanns Rezept mit Calgon) nach Gebrauch zu verfahren ist? Wenn ich die Säue einfach neutralisieren kann und sowohl Kaliumpermanganat als auch Calgon nichts ausmachen, wäre es natürlich viel umweltfreundlicher, das in die Kanalisation zu kippen, anstatt Energie aufzuwenden, Literweise harmlose Chemie zu verbrennen… Klärbad MUSS entsorgt werden, wurde mir gesagt, weil darin herausgelöstes Silber enthalten sei. Gruß, Sebastian
  16. kann ich gut nachvollziehen 😉 Jetzt nur noch 19er Stützrohre, Kompendium und Funkschärfe drandengeln, mit Gaffa-Tape umwickeln und ab damit auf nen Super Panther Dolly…
  17. Schön, dass wir uns einig sind 😉
  18. Das liegt daran, dass Du offenbar (Zitat) ständig Charaktere bewertest (Zitat Ende), vom denen Du nichts weißt. Aber macht nichts. Ich kann damit umgehen 😉 Als Einschätzungshilfe ein paar Erläuterungen: Ich bin seit fast 20 Jahren selbsternannter, unstudierter Möchtegern Kameramann, der berufsbedingt die Vorteile von einheitlich großen Objektiven, Klappkompendien und Zahnkranzgetriebener, abgesetzter (Funk-)Schärfe für den Schärfeassistenten schätzen gelernt hat, besonders bei Produktionen unter Zeitdruck. Das sind mittlerweile fast alle… Nachdem ich das letzte mal als Materialassistent Anfang der 2000er mit Film zu tun hatte, entdecke ich das Medium, nicht zuletzt durch dieses Forum (und auch Deine Beiträge) gerade neu, bzw. wieder und erfreue mich am neuen „Hobby“. Daher mögest Du mir die Spinnereien nachsehen, Equipment, das bei mir im Regal rumliegt, mit dem neuen Hobby im wahrsten Sinne des Wortes „zu verbinden“. Da mag dann schon mal eine Kiev 16 auf nem O‘Connor landen, oder eben auch eine PL Linse an einer Baulieu. Also ja: ich schieße mit Kanonen auf Spatzen. Und zwar weil es Spaß macht, gutes Werkzeug zu benutzen. Aber das weißt Du bestimmt ebenso gut, als Filmmechaniker…
  19. Das ist der Grund, weshalb ich nach PL Kameras fragte. Und ich finde, ein Koffer voller Zeiss Glas ist durchaus etwas fassbares… und es ist durchaus einen Seufzer wert, wenn man erkennt, dass die Objektive wohl weiterhin ihr Dasein im Schrank Fristen werden. +1. Ich würde die Argumentation auch auf die mechanische Qualität und den Workflow, den die Objektive ermöglichen, ausweiten. Es ist halt einfach sehr bequem, wenn die Objektive alle die gleichen Maße und Durchmesser haben. Ebenso wenn man die Objektive auf einem soliden Mount hat, sie mal eben für einen Fusselcheck abnehmen kann. Kompendium auf Rohren, wegklappen, Objektiv wechseln Kompendium vorklappen, und mit den gleichen Filtern weiterdrehen. Alle Objektive mit dem gleichen Zahnkranz an der gleichen Position ermöglichen die Benutzung eines butterweichen Followfocus, etc. Das sind alles Objektiveigenschaften, die das Bildergebnis verbessern, ohne dass sie etwas mit Optik zu tun haben. nee, nee… Ich werde die Objektive behalten. Irgendwann läuft mir ne bezahlbare SR oder Aaton über den Weg… @Film-Mechaniker Im Übrigen sind alle Kameraleute (zumindest in D), die ihr Gewerk nicht studiert haben, „selbsternannte“ Kameraleute. So wie Du das schreibst, klingt das irgendwie abwertend. Ist aber wahrscheinlich nicht so gemeint, oder?
  20. Ich hatte befürchtet, dass das jemand sagen wird… Aber ich gebe Dir natürlich recht, dass das Unfug wäre. Seufz… Vielleicht frage ich mal bei Rafcamera an, ob die mir auch einen Kiev 16U (M32x0,5) auf C-mount Adapter dengeln würden. Das wäre wahrscheinlich eine passendere Kombination. Die Arri/Zeiss S16 f1,3 mit 9,5mm, 12mm, 16mm, 25mm, den 10-100mm macro Zoom und dann auch noch ein 8er für N16. Also eigentlich alles, was man braucht. Und es ist so schade, dass die maximal 1-2 mal im Jahr bei einem digitalen Projekt benutzt werden…
  21. Moin! Da ich noch einen Satz klassische Zeiss Objektive mit PL mount im Schrank habe und gerade vom 16mm Virus befallen bin, will ich die nun natürlich gerne dafür nutzen, wofür sie mal gebaut wurden: zum Belichten von Film… Da ich leider keine Arri SR3 habe (will jemand günstig eine loswerden? 🙂), wollte ich fragen: - Welche 16mm/S16mm Kameras außer den Arri Kameras (SR & 416), Aaton XTR/LTR/A-Minima, Ikonoskop A-Cam gab es noch für PL Mount? - Hat jemand Erfahrung mit dem RAF-Camera PL auf C-Mount Adapter? Wäre interessant, PL Objektive auf ner Beaulieu R16 zu betreiben. Gruß, Sebastian
  22. @jacquestati ich habe mit Hilfe Deiner Anleitung eine Beaulieu MR zerlegt. Deine Beschreibung war sehr hilfreich, vielen Dank! Lediglich am Ausbau des Belichtungsmessers wäre ich fast gescheitert… “vorsichtig nach unten herausziehen“. Das ging beim besten Willen nicht. Ich habe das Messwerkzeug immer weiter zerlegt, bis zum Magneten, um endlich die Stelle zu finden, bei der ich etwas „nach unten rausziehen“ kann. Ich habe mit der20x Lupe geforscht…doch da kam nichts, das auf Deine Beschreibung passt. Also habe ich mir ein Herz gefasst und den Sucher herausgezogen. und sieht da: Das Messwerk war fest mit dem Sucher verbunden. Keine Gefahr also, die Nadel abzubrechen. Daher dachte ich mir, ich ergänze Deine Beschreibung mal um diese Variante. 🙂
  23. Bestimmt irgendwann mal - aber erst mal will ich konstante Ergebnisse mit Dokumol erreichen. Wenn das alles sicher sitzt, kann ich ja mal den Entwickler wechseln. Bin auch gespannt auf Ilford PQ.
  24. So, wie versprochen, hier eine bebilderte Anleitung für die Wartung und Reinigung der Kiev 16 Objektive. ich mache das nur mal am Beispiel des 12mm Objektivs. Die anderen beiden Objektive sind sehr ähnlich aufgebaut, und wer das kleinste Objektiv schafft, der schafft auch die anderen Beiden. Bei allen 3 Objektiven war der Focus äußerst schwergängig und ließ sich nur mit einiger Kraftanstrengung bewegen. Da die Objektive relativ klein sind und ziemlich eng zusammen stehen auf dem Objektivrevolver, hat man eigentlich während der Aufnahme nur die Chance, mit Daumen und Zeigefinger am Focus zu drehen. Ziel der Überholung war, dass der Fokus wieder ohne Kraftanstrengung bewegt werden kann. Kurz vorweg: da ich überhaupt nicht wusste, wie die Objektive aufgebaut sind und wie man an das Fokusgetriebe herankommt, habe ich alles auseinander genommen, was möglich war. Auch die Linsenelemente. Im Nachhinein gesehen war das gar nicht nötig, man kommt auch ohne das Auseinandernehmen der Linsen an den Fokus. Falls jemand die Linsen von Innen reinigen muss / möchte, erwähne ich die Schritte trotzdem, setze sie aber in Klammern. Wer nicht zwingend an die Glaselemente ran muss, dem würde ich auch davon abraten. Die Objektive sind zwar sehr einfach aufgebaut und man bekommt sie auch problemlos wieder funktionierend zusammen, aber bis ich das staubfrei hinbekommen habe, hat es ne Stunde extra gedauert… Los gehts: 1. Bevor man einen Schraubendreher in die Hand nimmt, sollte man erst mal alle wichtigen Positionen am Objektiv markieren, damit man im Zweifelsfall alles wieder richtig zusammen bekommt. Dazu habe ich den Fokus auf unendlich und die Blende auf 2 gestellt. Das sind die jeweiligen Endanschläge. Dann mit einem Permanent-Marker diese Stellung auf dem Messing über dem Gewinde markieren, damit am Ende alle Elemente wieder genau so sitzen wie vor dem Zerlegen. 2. Die winzigen Schrauben vom Fucus- und Blendenring lösen. Man muss sie nicht ganz rausschrauben, sondern lediglich ein paar Umdrehungen. Das minimiert das Risiko, die winzigen Schrauben zu verlieren. Focus und Blendenring vorsichtig nach vorne, bzw. hinten abziehen und sogleich die Stellung aller Ringe wieder markieren. In diesem Fall habe ich einen dünnen Kratzer in den Lack geritzt, weil ich Sorge hatte, Permanentmarker beim Reinigen vielleicht mit zu entfernen. Vorsicht mit der Kugel unter dem Blendenring, dass die sich nicht verabschiedet (es sei denn, Ihr wollt Eure Blende eh „de-clicken“). Am besten mit einem magnetischen Schraubendreher herausnehmen und das Loch säubern. Anschließend beim Ring, der sich unter dem Fucusring befand (der letzte vor dem Gewinde, mit dem weißen Strich drauf) die 3 Schrauben leicht lösen und den Ring nach hinten herunterziehen. [3. Optional: Linsen entfernen / kann übersprungen werden] Die Stellung der hinteren Linse markieren. Als Marke habe ich die beiden Schrauben genommen. Die Hintere Schraube lösen, den Ring abnehmen und die beiden Linsen herausnehmen. Achtung, die Reihenfolge der Linsen nicht durcheinander bringen beim Zusammenbau. Vor dem Herausnehmen der vorderen Linsen unbedingt die Position des Halteringes am Gehäuse markieren. Der Haltering hält alle drei Linsen gemeinsam im vordern Teil fest und muss am Ende wieder genau an der gleichen Stelle sitzen! Die Linsen haben im Tubus sehr wenig Spiel und verkanten sich beim Wiedereinsetzen leicht, so dass man beim Aufschrauben und Festziehen des Halteringes denken könnte, alles sitzt wieder richtig, obwohl man den Ring nur gegen ein verkantetes Linsenelement drückt. Die Markierung hilft dabei, zu erkennen, ob wirklich wieder alle Linsen am richtigen Platz sitzen. Den Haltering lösen (Vorsicht, nicht abrutschen…) und das Objektiv vorsichtig nach vorne kippen, damit die Linsenelemente langsam herausrutschen. Alle Glaselemente sind in Messinghülsen eingefasst. Es kann eigentlich nicht viel passieren…) Auch hier wieder: Reihenfolge merken. So müsste das jetzt bei Euch aussehen: 4. Nun noch den letzten schwarzen Überwurfring entfernen. Der ist zwar nur mit einem kleinen Schräubchen gesichert, aber die eigentliche Sicherung besteht aus 50 Jahre altem, hartem Fett. Kurz: Das Ding herunterzubekommen war ein Akt und ging nur mit dem Einsatz von Reinigungsbenzin und sanfter Gewalt. Wenn man von hinten auf das Objektiv schaut, muss der Ring GEGEN die Uhrzeigerrichtung abgeschraubt werden. 5. Bei der Fokussierung ändert sich nur die Position der beiden hinteren Linsen. Der hintere Tubus fährt dafür minimal rein und raus. Die Position des Tubus wird mit einer kleinen Madenschraube fixiert, die in einem kleinen Gang läuft. Ich habe mir die Position dieses Ganges und die Position, die der Tubus bei Unendlich-Stellung hat markiert. 6. Wenn man den Überwurfring aus Punkt 4 abbekommen hat und man die Madenschraube herausnimmt, kann man den hinteren Messingtubus abnehmen. 7. Was jetzt noch bleibt, ist die kleine Schraube, die den Endanschlag des Focus blockiert, herauszuschrauben. Dann kann man den letzten Messingring abschrauben und sich wundern, wie hart Fett werden kann… Ich habe die Kruste mit einem Plastikspatel abgekratzt, und anschließend alle Teile gesäubert, entfettet und neu gefettet, sowohl die Gewinde, als auch die inneren Laufflächen des Messing-Tubus. 8. Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge. Die ganzen Markierungen, die ich gemacht habe, haben mir die Sicherheit gegeben, dass alles wieder so sitzt, wie vorgesehen. Wichtig ist beim festziehen der Schräubchen, dass man nicht eine nach der anderen festzieht, sondern ringsum jeweils nur ein paar Umdrehungen, also Schraube 1 ein wenig, dann Schraube 2 ein wenig und ebenso die 3. Dann wieder Schraube 1 ein wenig, usw. Wenn man das nicht beachtet, werden die Ringe schief sitzen und oder wackeln. Fertig:
  25. Insolvenz hin oder her… ORWO/Filmotec liefert. Emulsionsnummer und Rollennummer unterscheiden sich zur letzten Lieferung von vor einem Monat.
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