Jump to content

Community durchsuchen

Zeige Ergebnisse für die Stichwörter "'16mm'".

  • Suche mithilfe von Stichwörtern

    Trenne mehrere Stichwörter mit Kommata voneinander
  • Suche Inhalte eines Autors

Inhaltstyp


Forum

  • Allgemeines
    • Allgemeines Board
    • Technik
    • Tips und Tricks
    • Nostalgie
    • Digitale Projektion
    • Schmalfilm
    • Newbies
    • Links
    • Kopienbefunde
  • Kleinanzeigen:
    • Biete
    • Suche
    • Stellenangebote / Stellengesuche
  • Smalltalk
    • Ankündigungen und Forum interne sachen
    • Talk

Finde Suchtreffer ...

Suchtreffer enthalten ...


Erstellungsdatum

  • Beginn

    Ende


Zuletzt aktualisiert

  • Beginn

    Ende


Suchtreffer filtern nach ...

Benutzer seit

  • Beginn

    Ende


Gruppe


AIM


MSN


Website URL


ICQ


Yahoo


Jabber


Skype


Ort


Interessen

39 Ergebnisse gefunden

  1. Dr.Zook

    Siemens 2000

    Hallo Forumsmitglieder, ich habe einen 16mm Projektor von Siemens (das Krokodil) geerbt. Mein Onkel war früher Lehrer und es handelt sich wohl um einen alten Schulprojektor, der nun jahrelang in einem Holzkoffer geschlummert hat. Ich habe ihn erstmal von außen gereinigt und mit ein wenig Öl versorgt. Dann habe ich ihn ausprobiert. Das Teil läuft und die Projektionslampe leuchtet. Aber: nach ca. 3 Minuten Probelauf ging die Drehzahl exorbitant nach oben und lässt sich auch mittels des Reglers nicht mehr zurückstellen. Woran kann das liegen? Könnte der Vorwiderstand defekt sein, oder der Drehzahlregler (Poti?) oder gibt es noch eine andere Erklärung? Ich würde mich freuen, wenn jemand eine Lösung hat. Vorführen wollte ich damit eigentlich eh nicht, aber es ärgert mich halt wenn etwas nicht richtig funktioniert. Gruß an alle Harri
  2. Carena48

    Kiev C-2 S-2

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Bell & Howell - Nachbau Kiev C-2 und weiss jemand, wie das bei der Kamera mit den Kassetten geht? Die fasst ja nur 15Meter-Spulen? Die gibt es wohl kaum extra wo? Taugt die Kamera was? Ich habe die Kamera gestern rein zufällig bei eBay entdeckt.Vom Preis her wäre die ja günstig..
  3. Filmtechniker

    Der unübertroffene Filmo 70 von Bell & Howell

    Hallo, Freunde, es ist Zeit, diesen Text zu veröffentlichen. Ich hoffe, er komme gut an. Der unübertroffene Filmo 70 von Bell & Howell.pdf
  4. Hallo, ich bin aus dem Datenblatt nicht schlau geworden. Ist das nun eine Acetat- oder Polyesterfilm? Ich hätte jetzt gesagt Acetat, meinte aber was von sowohl als auch gelesen zu haben. cu Tom
  5. Carena48

    Krasnogorsk 3 oder Eumig C16r für Einstieg ?

    Ich ersuche Euch um eine spezielle Beratung. Möchte gerne mit dem 16mm-Filmen anfangen, bin mir aber noch komplett unschlüssig, welche Kamera für den Einstieg am ratsamsten wäre. Inzwischen habe ich etliche Postings hier im Forum, obige Modelle betreffend, durchgelesen und tendiere langsam zu einer Krasnogorsk, obwohl mir die Eumig C16 auch sympathisch wäre. Bei der Krasnogorsk gibt es das Problem, dass sie meistens nur in der Ukraine erhältlich ist, obwohl, derzeit gibt es bei eBay auch in Deutschland was. Die Eumig C16 soll einen dunklen Sucher haben und sie besitzt keinen Reflexsucher, ist aber von der Mechanik her bestimmt ein sehr gutes Stück. Sehr viel Geld habe ich als Rentner auch nicht, also sollte der Einstieg in 16mm relativ günstig stattfinden. Vielleicht gibt es sogar hier im Forum jemanden, der sich unter Umständen von einer 16mm-Kamera trennen würde? Ich frage nur mal ganz unverbindlich , welche Optionen es so gäbe. Gruß, Gerhard
  6. Hallo! Habe gestern meine erste 16mm Lomo Tank Entwicklung erfolgreich hinter mich gebracht. 20m 1988 abgelaufener Kodachrome als Schwarzweiß Negativ in Rodinal (die restlichen 10m gingen früher schon in Cliptests). Wollte den alten Film eigentlich nur zum Krasnogorsk 3 einspulen üben nutzen, doch dann packte mich die Neugier. Werde ihn heute mit meiner selbstgebauten Flachbettscanner-Schrittmotor-Locherkenn-Software-Einzelbild-Trenn-Automatisierung scannen, die Negative schauen aber schon sehr gut aus. Ein paar Fragen an euch Experten: Wie teilt ihr 30m in der Dunkelkammer auf? Einfach auf erste Spirale spulen, bis nichts mehr geht, dann schneiden? Was, wenn man nicht 100% perfekt beladen hat und weniger als 15m auf der ersten Spirale sind, dann geht sich der restliche Film auf der zweiten ja nicht mehr aus? Der Schlauch meines Lomo Tanks ist dort wo er am Tank hängt "zusammengebogen", jetzt hatte ich grobe Probleme, die Chemie wieder zurückfließen zu lassen. Egal was ich probierte, fast mehr Chemie kam seitlich aus dem Tank raus, als durch den Schlauch und dann weg in den Abfluss - nicht so toll. Außerdem scheint mir der Schlauch für meine Zwecke zu lang zu sein. Kann ich ihn vom Tank trennen, die verbogene Stelle abschneiden und den Rest wieder anbringen, oder geht das nicht so einfach? Übrigens, lustig ist es, wenn man unter Zeitdruck vergisst den Schlauch hoch zu klemmen, Chemie einfüllt und erst mittendrin draufkommt, dass alles abfließt, statt im Tank zu bleiben Die Remjetentfernung mittels zwei Bädern (Soda und klar) und Schwammtuch funktioniert super, vielen Dank an dieser Stelle an Friedemann und sein Video dazu!
  7. Thorsten

    16mm Zweibandprojektor

    Eine Frage am die technischen Experten unter euch. Ich bin nun auch im 16mm-Bereich angekommen und suche eine Möglichkeit einen 16mm-Projektor als "Zweiband"-Maschine zu modifizieren. Vom Super8-Bereich komme ich mit dem ELMO GS 1200 und dem Audiosync am ESS des Elmos wunderbar klar. Ton nehme ich digital auf, lege den Nutzton im Mac an die digitale Arbeitskopie und spiele alles aufs iPhone aus, welches wiederum am Audiosync hängt und den Elmo steuert. So etwas ähnliches schwebt mir nun auch für 16mm vor. Also auf jeden Fall ein digitales Tonsystem. Fällt irgendjemandem dazu etwas ein? Ich habe gelesen der Bauer P8 liesse sich "einfach" modifizieren. Meine erste Idee war die Syncplatine von Fälker zu nehmen. http://telecine.de/Handbuch/Bauanleitung Sync0307 P8.pdf Das klappt aber nicht, da in der Version der P8 vor anlegen des Video(Sync)signals einfach nur unsychronisiert läuft und ab Signal dann eben mit 25 fps synchron. Ich bräuchte ja eine Lösung, die den Projektor eben auf Standby hält (auf der manuell eingelegten Startmarke am Film) und eben dann bei Einspielen des Signals loslaufen läßt. Das ganze muß auch nicht über 30 Minuten oder mehr synchron laufen, meine Filme sind meist eh nur 5 - 12 Minuten, selten länger. Ich danke vorab für Eure Hinweise. Gruß aus Düsseldorf Thorsten
  8. Filmtechniker

    Darf ich vorstellen: Pathé WEBO M

    Sie entsteht 1945-46, zur selben Zeit wie die 35er Caméflex von Eclair. Sie hat eines der besten Gehäuse aller Schmalfilmkameras. Wie ihr Vorbild, der Ciné-Kodak Special, steht die Pathé-WEBO M großflächig auf dem Stativ. Die optische Achse ist so tief wie nur möglich gelegt, wodurch man unglaublich dicht ans Objekt herankommen kann. Ein einfaches Objektiv und Zwischenringe genügen für fantastische Makrobilder. Für lange Brennweiten ist größte Stabilität gegeben. Die Feder zieht 980 Bilder durch. Der wie bei der Paillard-Bolex-H stehende Fliehkraftregler sorgt für einen weiten Bereich von Bildfrequenzen, nämlich von Tempo 8 bis 80. Filmrückwicklung ist möglich im Umfang eines Federaufzugs, also der genannten Anzahl Bilder. Zählwerke in Fuß, Metern und Bildern ermöglichen exaktes Arbeiten. Die WEBO M hat als einzige Schmalfilmkamera ohne Spiegelreflexsucher einen Verschluß in Schmetterlingausführung, d. h. mit zwei Flügeln bei halber Umdrehungsgeschwindigkeit. Als verstellbarer Umlaufverschluß läuft er unmittelbar vor der Bildfensterplatte, näher am Film geht es kaum. In der Geschlossenstellung wird ein kleines Blattfederchen mit einem Zahnrad zur Berührung gebracht, was ein schnarrendes Geräusch macht. Es soll einen daran mahnen, daß der Film unbelichtet bleibt. Diese Rätsche funktioniert auch rückwärts. In den Stellungen zu, ¾ geschlossen, halb geschlossen, ¼ geschlossen und offen rastet der Verstellhebel ein. Saubere Sache Der Filmkanal ist leider nicht auf der Höhe anderer Kameras. Die Filmseitenführung verursacht mir leichte Bauchkrämpfe, wenn ich an die Normen und ans Kopieren denke. Es ist schon eigenartig: In Frankreich setzt man sich immer wieder über wichtige technische Vereinbarungen hinweg. Sogar bei der 35-mm-Kamera Aaton Penelope ist die Filmseitenführung verkehrt gebaut. Die Federwirkung der Seitenbleche ist minimal. Der Reflexsucher der Pathé-WEBO M besteht aus einer Membrane im 45-Grad-Winkel zwischen Objektiv und Film, eine dünne Glasscheibe, und einem Linsen-Mattscheibe-System. Die einseitig entspiegelte Membrane wirft etwa fünf Prozent des von der Optik kommenden Lichts zur Seite. Im Gegensatz zum Prismenblock der Paillard-Bolex-H Reflex gibt es bei dieser Ausspiegelung keinen Fokusversatz, weshalb jedes Objektiv mit C-Fassung verwendet werden kann. Das C-Gewinde darf 3,8 Millimeter lang sein. Der Dreierrevolver der Pathé-WEBO kann auf einfache Weise blockiert und freigesetzt werden. Als ganz kleines Manko ist zu werten, daß man beim Revolverdrehen an die Objektive faßt. Das Filmeinspannen muß geübt werden, doch das ist Ehrensache für Filmer. Selbst die teuersten Berufskameras haben keine Einfädelautomatik. Nach zwei, drei Filmrollen macht man das ganz selbstverständlich. Nachdem man den Deckel aufgesetzt und verriegelt hat, erfährt man ein Gefühl der Sicherheit. Das habe ich bis heute nur bei dieser Kamera erlebt. Jüngere Modelle sind mit einer Einfädeleinrichtung ausgestattet. Für den Service-Techniker ist die Pathé-WEBO eine besondere Herausforderung. Im Schaltwerk gibt es gerne Verschleiß am Auslösebolzen. Eine kleine Rolle statt bloßer Stahlkante diesem gegenüber oder gehärteter Bolzen wäre kein Luxus gewesen. Dafür sind die Reglerlager von außen her zugänglich, ein Detail, das einzigartig ist. Das typische Merkmal der Pathé-WEBO ist ihre billige Machart. Zwischen Zahnrädern und Wellen gibt es zuweilen Luft und wenn der Techniker die Befestigungsschrauben ungleichmäßig festzieht, läuft das entsprechende Zahnrad unrund. Falls also ein solches Gerät im Lauf miaut, dann war die Montage nicht sorgfältig gemacht. Es gibt jedoch einige Punkte im Getriebe, die den Mechaniker vor die Entscheidung stellen: Kamera fertig bauen, weil die Konstruktion ein Bruch ist, oder die Waffen strecken. Da ist zum Beispiel einfach zu wenig Platz für das kombinierte Sperrklinken-Zahnrad des Aufzugs, welches entweder an den Lötaugen des Federhauses kratzt oder am Zählwerkgetriebe schleift. Man kann es auf der Welle positionieren, wie man will, man kann auch die Welle axial einstellen, so weit etwas zu holen ist, die zuoberst befestigte Antriebscheibe der Wickelpeese kommt nie in Flucht mit dem Rest ihres Weges. Zudem stimmen die Profile der Peesenscheiben mit ihrem Querschnitt nicht überein. Mangelhafte Filmaufwicklung, unrunder Lauf, Verschleiß und als Folge teure Reparaturen brandmarken die „M“ als ewiges Sorgenkind. Die Platine mit Lagern fürs Getriebe und der Wickeltrommel wird bloß mit drei Schrauben niedergehalten. Als Monteur kann ich sie mit etwa einem halben Millimeter Spiel nach vorne, oben, hinten und unten beliebig fixieren. Es gibt keine korrekte Position, ich kann nur die beste finden. Einzig die Federbüchse ist seriös im Gehäuse verankert. Irgendwann hat man bei Pathé auf die vielen Beschwerden über mangelhafte Filmaufwicklung reagiert und den Umschlingungswinkel an der treibenden Scheibe vergrößert: Ich schätze diese klassische Amateur-Kamera ins untere Mittelfeld ein. Sie steht besser auf dem Stativ als manche andere, bietet viele Möglichkeiten für Bildbeeinflussung und Tricks und verströmt mit ihren Gehäuserippen einen Charme von Zigarrenkiste. Altväterlich, französisch eigenwillig, viel stabiler als die Beaulieu Reflex, aber unsicher im Innern. Beim Modell BTL, Abkürzung von Behind The Lens, ist ein CdS-Fotowiderstand eingebaut, mit dem Messung des reflektierten Lichts erfolgt, und zwar des Lichts, das einerseits von einem hellen Lackring auf dem Verschluß abfällt und andererseits von der Filmoberfläche und heller Lackierung der objektivseitigen Bildfensterumgebung. Die Flächen sind aufeinander abgestimmt, damit im Lauf wie im Stillstand der gleiche Lichtstrom auf die Meßzelle fällt. Im Sucherrohr ist ein Drehspulinstrument angebracht, dessen Ausschlag mit der Objektivblende geregelt werden kann. Mit Blick durch den Sucher überwacht man den Ausschnitt, die Schärfeneinstellung und die letzte freie Variable der Filmbelichtung, die Irisblendenöffnung. Ältere Modelle haben die weiße Bemalung nicht. Die Pathé WEBO M sticht die Paillard-Bolex H beim Reflexsucher aus. Das Prinzip der Glasmembrane ist 1967 bei den Berufsfilmkameras von Mitchell eingeführt worden. Unsere französische Amateur-Kamera hatte es bereits 20 Jahre früher. Tatsächlich macht aber ein uralter Schaustellertrick mit teilweise spiegelnder Fläche, der schon vor der Französischen Revolution ausgewertet wurde, den Anfang. Während bei Paillard ein Doppelprisma von neun Millimetern Dicke eine gewisse optische Komplikation mit sich bringt, ist die Pathé-Membrane von gut einem Zehntel Millimeter Stärke optisch kein Problem, jedoch halt leicht zerbrechlich. Beim Reinigen ist allergrößte Sorgfalt geboten. Der Teufel steckt im Detail und so gibt es bei dieser Schmalfilmkamera noch einen Pferdefuß, die Befestigung der Reflex-Membrane. Angenommen, das Gläschen wäre an sich frei von inneren Spannungen, so müssen beim Befestigen desselben auf den vorgesehenen 45-Grad-Stützen der Frontplatte zwei gut ebene und miteinander fluchtende Oberflächen vorhanden sein. Schon ein Hundertstel Millimeter Abweichung bewirkt, daß die Membrane verbogen ist und in der Folge Verzerrung des Mattscheibenbildes besteht. Auch der Lichtweg durch die Membrane hindurch zum Film wird beeinflußt. Was bei der Beaulieu Reflex vom Spiel des Schwingspiegels als Abweichung besteht, daran trägt die Pathé WEBO M still und heimlich als Kreuz des Glases. Mit sorgfältiger Bearbeitung der Membranauflagen lassen sich die Verzerrungen aber auf wenige Tausendstel Millimeter verringern. Solche Abweichungen machen sich rechnerisch erst ab Blendenöffnung 1:1,12 bemerkbar. Die Kunst des Monteurs besteht darin, das Gläschen gleichzeitig im geforderten Winkel und frei von äußeren Spannungen zu befestigen. Ankleben ist dabei nur eine mögliche Methode. Ich möchte noch ein Wort über das Getriebe verlieren. Die Pathé-WEBO M hat Primzahlen-Zahnräder. Damit ist gleichmäßige Abnutzung eingerichtet. Sie hat aber auch zwei Schnecken auf dem Regler, eine sechsgängige, über die der Greifer angetrieben wird, und eine dreigängige, mit der die Verschlußwelle verbunden ist. Es ist wichtig, daß die Lagerzapfen und das Verstellgetriebe der langsamer bewegten Verschlußwelle gut geschmiert sind, denn wenn diese zu bremsen beginnt, wirkt sich das verhältnismäßig stark auf die Bildfrequenz aus, eben weil der Regler direkt davon betroffen ist. Dummerweise ist das vordere Lager der Verschlußwelle vom Kamerabenutzer für einen Tropfen Öl leicht erreichbar, das hintere hingegen nicht. Spricht die Pathé-WEBO M französisch? Gebrochen, denn auch sie kommt aus Amerika. Die Zugfeder hat die Höhe 0.65" und die Stärke 0.028". Weitere Zollmaße finden sich im Getriebe. Ein französischer feintechnischer Apparat, der nicht durchgehend metrisch hergestellt ist? Import aus den Vereinigten Staaten, der Entwurf und viele Teile! In Frankreich würde man nie eine Platine mit dem Sonnenrad des Federhauses vernieten. Der Federhaus-Zahnkranz hat den Diametral Pitch 36 (126 Zähne, Teilkreisdurchmesser 3½"). Das dritte Zahnrad hat DP 51 (85 Zähne, Tkd. 1⅔"). Weissbrodt und Broido haben nur Patente auf den verstellbaren Verschluß und die Streulichtmessung gehabt, z. B. US 2445288. Technischer Wert einer M ohne Objektive: € 180.
  9. Hallo! Habe ein grobes Problem, hatte heute mal meinen neuen 16mm Projektor mit einem selbstgemachten Film testen wollen. Als Vorspann kam weißer Acetat Vorspann von VanEck zur Verwendung. Der Bauer knatterte kurz wie wild und schon war der erste Meter komplett zerfetzt, überall waren kurze Stücke Film in den Kanälen. Dann habe ich noch mal extra genau und vorsichtig alles vorbereitet, der Film kam diesmal auf der anderen Seite bei der Auffangspule auch raus. Nur waren wieder einige Perforationen unterwegs ausgerissen und an der Zahntrommel war der Film oben nicht eingehakt, unten schon. Was ist denn da nur los?? Mein Wittnerchrome Polyester Film hatte nach der Entwicklung Emulsion innen, Löcher sind weg von mir, wenn der Film rechts nach links von der Spule so läuft: "9" Also wenn er so auf der rechten Spule ist "9" dann sind die Perfs vornen, musste also die Spule umdrehen, damit wieder die Perforationen bei mir and der Vorderseite sind. Kann das bereits schuld sein? Ist der Vorspann ein Mist? Ist zuviel Drall Richtung Emulsion nach innen am Film und er bleibt so wo hängen?
  10. Philip B.

    Unbekannter Eka Projektor

    Ich habe diesen Alten Filmprojektor gefunden, doch leider finde ich niergenswoh Information zu dem Projektor. Kann mir jemand nähere Infos zu dem Projektor geben?
  11. Hallo, ich arbeite seit einiger Zeit für verschiedene Kinos, unter Anderem auch in der digitalen Vorführung. Obwohl bei uns die Möglichkeit besteht analog zu projizieren und dies auch regelmäßig vorkommt, besteht nicht die Möglichkeit zu einer intensiveren Einführung ins analoge Vorführungen (da kommerzieller Betrieb und praktisch kein Leerlauf). Ich würde gerne - auch im Hinblick auf die Zukunft (Wissen und Fähigkeiten erhalten, wenn Kollegen im Ruhestand sind) - meine Fähigkeiten auf das analoge Vorführen ausweiten und suche daher nach einem Kurs, Workshop oder Jemandem mit ausreichend Zeit, der mir das ganze zeigen würde. Bisher ist mir nur der Kurs in der Schweiz bekannt. Gibt es etwas vergleichbares auch in (West-)Deutschland?
  12. FilmCurlCom

    Kodak Presstape für 16mm gute Idee?

    Hallo! Hat jemand von euch gute Erfahrungen mit Kodak Presstapes zum 16mm Trockenkleben gemacht? Sind die Klebestreifen heute noch verwendbar? Ich suche eine Trockenklebepresse für 16mm (Wittnerchrome z.B.) und dieser Kodak Universal Film Splicer ist auf Ebay günstig zu finden (nur leider alles nur aus US kommend). Spricht etwas dagegen? Oder hat jemand von euch eine Trockenklebepresse, die er/sie vielleicht verkaufen möchte? Bernhard
  13. SandroP

    Neue Trockentrommel bis 35m 16mm Film

    Ich starte jetzt mal das Thema zur neun, von mir entworfenen Trockentrommel, da ich den ''Kurze Frage - Kurze Antwort'' Thread nicht komplett kontern wollte. Zur Trommel: der Film wird auf einem KG-DN 160er Rohr ohne Muffe am Ende aufgewickelt. Die Muffe wird abgesägt, denn sie würde nur stören. Auf das Rohr wird eine Antirutschmatte für die Tischdecken aufgeklebt. Diese sollte die Verkürzung des Films beim trocken aufnehmen bzw. abfedern. An beiden Enden der Rolle sind Führungslager für die Möbelrollen die auf eine Grundplatte geschraubt werden. Die sind noch vom toten Projekt Entwicklungsmaschine über. ;) Zusätzlich ist noch an einer der beiden Seiten eine Art Riemenscheibe, um evtl. die Rollen während des Trocknens zu drehen. Was durchaus Sinn macht. Die Ganze Konstruktion, sollte ca. 35m (wenn man enge Lagen macht) 16mm Breiten Film aufnehmen können. Was die ganze Sache auf eine länge von ca. 1,35m bringt. Seitenansicht Das sind nur Skizzen von der Trommel. Ich hoffe sie sind zu verstehen. Ich freue mich auf eure antworten. :) Sandro
  14. Gizmo

    16mm - FAZ Kamera

    Hallo zusammen, es kommt recht selten vor, aber es möchte mal wieder jemand Video auf 16mm Film belichtet haben. Da das ganze im Dauerlauf nur mit hochempfindlichem Film (500ASA) funktioniert, mache ich das Einzelbildweise mit meiner Beaulieu R16. Die Kamera läuft dazu mit 2B/s. Dann kommt man mit 100ASA etwa auf Blende 4. Die Bildergebnisse sind ganz ordentlich. Der Bildstand ist Beaulieu typisch und die Schärfe ist ganz ordentlich. Man sieht jedenfalls keine Pixel sondern Filmkorn auf der Aufnahme. ABER: Irgendwie zickt die Kamera immer gegen Ende des Durchlaufs. Muss dazu sagen, ich habe mir eine Art "Schaltwerk" gebaut, da die R16 ja einen Drahtauslöser hat. Eine Exzenterscheibe betätigt über einen Stößel einen eingespannten Drahtauslöser. Gegenüberliegend wird ein Mikroschalter betätigt, der parallel zur linken Taste einer modifizierten USB-Maus geschaltet ist. Die Bildweiterschaltung am PC ist nie das Problem. Ab 20 Metern Durchlauf steigt die Kamera gerne mal aus. Habe nun u.a. festgestellt, das nach 2 Rollen der Akku schlapp macht. Der ist aber neu (eneloop). Laufzeit bis 20m allerdings auch ca 30 Minuten. Ich bräuchte eine elektrisch angetriebene 16mm Trickkamera, Einzelbildfähig und am besten mit 120m Magazin. Ich habe leider keine Ahnung, was es da gab. Auf Ebay und per Suchmaschine findet man leider gar nichts mehr. Außer das es was von Oxberry oder Crass oder Mitchell gab weiß ich dazu nicht viel. Hat einer von Euch eine Idee? Gruß Rainer
  15. Hallo! Ein Frage in die Runde, welchen Farbfilm verwendet ihr für 16mm, wenn ihr ihn gleich zuhause entwickeln und dann auch scannen wollt (und nicht projeziert)? Ich habe mir ja vor einiger Zeit eine Flachbettscanner-Automatisierung mit Arduino, Schrittmotoren, Software usw selbst gebaut, mit der ich 16mm recht qualitativ Bild für Bild scannen kann. Das klappt wunderbar für Schwarzweiss-Negativ, das kann ich ja simpel im Lomotank entwickeln, dann scannen, alles auf der Stelle und zuhause. Was aber nun, wenn ich meine Krasnogorsk mit Farbfilm füttern möchte und nicht von Andec und Co abhänging sein will? Das dauert alles doch seine Zeit und ich hab jedesmal noch Versand von/nach Österreich dabei und die Gefahr, dass dem Film auf dem Postweg entwas passiert. Die offensichtliche Antwort, Kodak Farbnegativ, fällt für mich weg, da niemand (ausser selten aus Russland über Ebay vielleicht) einfach so ECN-2 Chemie in Kleinstmengen verkauft. Die zweite Idee wäre Wittnerchrome 200D in 16mm, den finde ich nur zu vergleichsweise satten Preisen und wenn ich ja nur scannen will, kommt mir E6 als Overkill vor. Wie geht ihr da vor, organisiert sich irgendwer (als Gruppenbestellung) ECN-2 Chemie, schickt jeder Filme ein, oder bin ich der Einzige, der 16mm scannt und alle andren projezieren 16mm E6? Bernhard
  16. andreasm

    Objektive für Super 16

    Einen geruhsamen Sonntag wünsche ich allen! Da ich dieses Jahr meine Eclair ACL auf Super 16mm aufrüsten lassen will, frage ich mal in die Runde, ob jemand mir sagen kann, welche c-mount Festbrennweiten das Format abdecken. Es gibt ja verschiedene Schneider Cinegons und Xenons, verschiedene Angenieux etc. Da ich für die längeren Brennweiten Nikon Fotooptiken nehmen kann, interessieren mich vor allem die kurzen von 10mm abwärts. Verhältnismäßig oft und günstig wird zum Beispiel das alte silberne Schneider Cinegon mit der "langen Nase" angeboten. Welche dieser Optiken kann man für Super 16 nehmen? Vielen Dank für Tips und Grüße Andreas
  17. FilmCurlCom

    Fragen zu 16mm Kodachrome in Rodinal im Lomo Tank

    Hallo! Ich hätte ein paar Fragen zur Entwicklung von 16mm Kodachrome in Rodinal im Lomo Tank: Sind 5 Minuten vorwässern (20° Wasser in den Lomo Tank geben) eine gute Idee, um den Film auf Temperatur zu bringen? Sollte die Zwischenwässerung (nach Entwickler, vor Fixierer) auch recht genau 20° haben? Ist die Bewegung beim Fixieren dieselbe wie beim Entwickeln (rütteln, drehen, 15 sec warten, ...) Sollte die Schlusswässerung (nach Fixierer) auch recht genau 20° haben? Kann ich die zwei Waschbecken für die Remjetentfernung (eines mit Soda, eines klar) mit 35° nutzen? Vielen Dank!
  18. Hallo, Wer kann mir zwei 16 mm 1R Filme belichten (10m). Da ich keine 16 mm Kamera besitze muss mir jemand den Film belichten. Es handelt sich um KODAK EXR 50D 1R. Der Film muss um eine und zwei Blenden überbelichtet werden. Also 12,5 ASA und 6,25 ASA. Ich möchte den Film in E6 zum Positiv Entwickeln. Wer kann mir da weiterhelfen? Sandro
  19. Beim Auspacken kommt mir in den Sinn, daß ich einen Abkömmling des Ciné-Kodak K von 1930 in Händen halte. Ihr erinnert Euch, es wimmelte in Rochester einst von Deutschen und Schweizern*. Darum mit K: Koax. Dank dieser Anordnung der Filmspulen und enger Bauweise der Mechanik hat alles Platz in einem Gehäuse von 190 × 125 × 55 mm, ohne vorstehende Teile gemessen. Vorne das C-Gewinde, dahinter eine Glasmembrane im 45-Grad-Winkel wie bei der Pathé WEBO M, allerdings nicht zur Seite, sondern nach oben spiegelnd, und wie bei mancher Mitchell BNCR (1967), dazu ein Suchersystem mit zehnfacher Vergrößerung. Das Okular läßt Anpassung ans Auge innerhalb von ± 2 Dioptrien zu. Meine Exemplare, aus der Ukraine und von Bulgarien beschafft, haben die Nummern 245-72 und 0974-71. Die Alpha wurde von 1970 bis 1973 gebaut, ein Erzeugnis aus dem glücklichen Fünfjahreplan 1966–1970. Seit Jahren zuvor baute man mit der Kiew-16 S eine metrische Kopie des Bell & Howell Filmo Auto Load nach. Wieviel von der Kamera in die Alpha geflossen ist, zeigt sich beim Greiferantrieb. Beim Vergleichen der technischen Einzelheiten blicke ich zur ursprünglichen Schmalfilmkamera von Bell & Howell zurück (1917), die für halbierten Normalfilm gebaut wurde. Die Exzenterscheibe für den Greifer enthielt die Bell & Howell Standard (1911-12), sie hatte Charles Moisson 1894 beim Prototypen für den Lumière-Domitor eingeführt und ist selbst Jahrhunderte alt, wenn man sie als in der Antike bekannt voraussetzt. Wie wir vom Mechanismus von Antikythera wissen, waren vor über 2200 Jahren mehr Dinge in Gebrauch, als sich unsere Lehrer vorstellen konnten, zumindest meine. Im Boden das ⅜-Zoll-Gewinde. Die Kamera steht auf ihrer großen Bodenfläche bockfest. Vorteil liegende Kiste. Die optische Achse liegt 50 mm darüber. Die Kiew 16 Alpha hat ein Kunststoffgehäuse aus Diflon-K, ein Polycarbonat, wie es in der Sowjetunion hergestellt wurde. Daher das Leergewicht 1150 g, mit Film geladen, ohne Objektiv 1250 g. Diflon hat nach Angabe von Alekseyev und Umanskiy, 1973, Kältebeständigkeit bis –100 °C und eine Erweichungstemperatur um 135 °C. Diflon K ist korrosionsbeständig. Das Unternehmen Diflon in Kiew gibt es heute noch. Im Gehäusekörper sind Aussparungen und Gewindekernbohrungen vorhanden für das Drehspulinstrument des späteren Polyautomaten. Mechanisch hat man eine mit Bogenrätschengreifer nach Norm absetzende Kamera. Die Filmseitenführung ist jedoch nur auf der technischen Höhe der Eumig C 3, ein starrer Kanal. Es stehen die Bildfrequenzen 12, 16, 24 und 32 zur Verfügung plus Einzelschaltung mit und ohne Drahtauslöser. Wie bei den Ciné-Kodak gibt es Stellschrauben mit Regleranschlägen. Grundsätzlich könnte man eine Kurvenscheibe ähnlich derjenigen bei Beaulieu einbauen, um stufenlose Tempoverstellung zu haben. Der Öffnungswinkel im Scheibenverschluß beträgt 170 Grad. Der Verschluß, dessen Achse etwas tiefer liegt als die optische, dreht sich im Gegenuhrzeigersinn. Eine Fühlhebeleinrichtung zeigt den Filmvorrat in Fuß und Metern an. Umlaufendes Federhaus und direkter Aufzug am Federkern erlauben, während der Aufnahme nachzuspannen. Mit einem Aufzug werden 605 Bilder belichtet. Das sind 25 Sekunden Aufnahmedauer bei Tempo 24. Es gibt eine Federsperre mit Planetenrad, darüber eine Abdeckkappe mit Krempe. Federbüchse dicht, kaum Rost. Das Schaltwerk hält einen Bolzen in der Verschlußwelle an. Übersetzung zwischen ihr und Regler: 10 zu 3. Vier Kugellager, wer hätte das gedacht! Das ganze Getriebe ist trocken, an einem Kugellager hängt noch etwas altes Fett. Rost. Zweigewichte-Fliehkraftregler, kreisrunde Exzenterscheibe im Greiferrahmen. Das dünne Bildfensterblech ist ohne Möglichkeit zum Ausrichten mit drei Schrauben fixiert. Okular fest. Jemand hat schon geschraubt. Es ist klar Technikimport, ein Abglanz noch vom Chicagoer Rockwell-Labor, und entfernt klingt auch das Getriebe der Eumig C 16 an. Was auch überrascht, sind Verstiftungen. Die einzige Platine, Stahlblech von der Stärke 0,43 mm, ist mit drei 1-mm-Stiftchen gegen Verschieben gesichert. Das Trägerblech des Greifers sitzt auf zwei 1er Stiftchen, die Halterung des Aulösehakens und das Objektivgewindestück ebenfalls. Alles andere steht in starkem Kontrast zu diesem mechanischen Aufwand. Der Gehäusekörper ist nirgends verstärkt, alle Schrauben mit Ausnahme der Bodengewindebüchse, die mit Stahlblechschiene und Mutter befestigt ist, sitzen direkt in dem Diflon. Der linke Zapfen des Federkerns läuft im Diflon. Ich muß sagen, daß dieser Kunststoff sich beim Bewegen der Schrauben nach 45 Jahren recht solide anfühlt. Er zeigt an keiner Stelle Risse. Die Güte der Bearbeitung und die Montagequalität sind lausig. Als Auflagemaß stelle ich 17,58 und 17,56 mm fest. Es sollte 17,52 mm sein. Bei einem der C-Gewinde steht eine Braue vor. Die Filmführung birgt Kratzerrisiko. Es ist nicht dafür gesorgt worden, daß der Film mit der Bildfläche nirgends ankommen kann. Das trifft hauptsächlich auf den Weg zwischen Vorratsspule und Zahnrolle zu. Wohl hat das Gehäuse innen eine geglättete Fläche und Abschrägung, doch das genügt nicht. Die Vorratsspule ist nicht gebremst, die Plastikumlenkrollen laufen nicht gerade sehr gut rund und besitzen Gräte. Wenig Staub bringt sie schon zum Stehen. Daneben scheint mir auch die Aussparung für die Bildfläche im Filmkanal etwas untief. Weiter, macht man die Schleifen zu klein, neigt gewöhnliches Material bei den Perforationslöchern zum Einknicken, so scharfe Kurven muß der Film machen. Ein unscheinbarer verchromter Zapfen hilft, die untere Filmschleife von der Andrückplattenhalterung fernzuhalten. Film mit dünnerer Polyesterunterlage verhält sich sehr gut. 200 Fuß in der Kamera zu haben, ist cool, 5½ Minuten bei Tempo 24. Man verliert aus der Natur der Sache nur wenig Licht an der Membrane, einer der großen Vorteile dieses Sucherkonzepts. Bei meinem Modell von 1972 ist die dünne Glasscheibe mit einem gelben Farbton einseitig teilverspiegelt, und zwar die dem Objektiv zugewandte. In der Durchsicht aus Filmperspektive nehme ich eine bläuliche Tönung war. Ein mit dem Teilspiegel verbundenes Gelbfilter? Teilverspiegeltes Glas von Alpha Industries, Chantilly, Virginia, USA? Nach verschiedenen Angaben geht 30 oder 50 Prozent Licht auf die Mattscheibe, doch das sehe ich anders. Es ist etwa 8 Prozent. Die AЛБФA-Membrane ist an einer Ecke aufgeklebt, eine erfrischend einfache, wenn auch vielleicht wild anmutende Befestigungslösung. Sehr genau ist sie nicht montiert, man sieht die Schiefwinkligkeit mit bloßem Auge. Entsprechend ist das Sucherbild auch nicht recht scharf. Mikroskopie-Deckgläslein 16 × 16, Stärke Null, tun als Ersatz den Reflexdienst einwandfrei. Solche spiegeln etwa 10 Prozent Licht aus. Membrane, Mattscheibenlinse und Umlenkspiegel genau ausrichten ist eine hübsche Aufgabe. Die beste Hilfe dabei ist ein in die Sucherbohrung geschobener LASER-Zeiger, anhand dessen man vor der Kamera eine Vorlage ausrichtet. Hernach verschiebt man Kamera oder Vorlage senkrecht um 62 mm und dann geht es ans Schieben und Schrauben festziehen, bis Mattscheibe und Vorlage sich mittig im Sucherausschnitt decken. Nach Prüfen des Auflagemaßes muß man nur noch Sucherbild und Bild in Filmebene gleich scharf hinbekommen. Hierzu gibt es eine mit Gewindestift verschließbare Öffnung in der Objektivhalterung, durch die hindurch man an eine der beiden Befestigungsschrauben der Membranhalterung kommt. Ich nehme an, in der Fabrik wurde fürs Einstellen ein mattiertes Prisma hinter das Bildfenster geklemmt, ähnlich der Einstellhilfe Paillard-Bolex. Die Mattscheibe ist sehr fein und gleichmäßig, besser, als was man von Pathé, Beaulieu, Paillard, ja sogar von Arnold & Richter gewohnt ist. Die Ränder der Mattscheibenlinse sind schwarz lackiert. Auf optischem Gebiet holte Sowjetrußland durch Reparationsleistungen kräftig auf, um noch über einen gewissen Weg alleine weiterzukommen. Das meist mitgelieferte Vega 20 mm, f/2.0, ist ein Fünflinser ähnlich dem Zeiss-Biometar von 1953 mit dicker vierter Linse. Ich habe es zerlegt, gereinigt und wieder zusammengesetzt. Nur ein Beispiel seiner lausigen Güte sei der Befestigungsring des Blendenkorbes. Die Linsen sind kaum besser gefaßt. Mit dem C-Gewinde bin ich frei, vom 20-Dollar-Objektiv bis zu den teuersten Apochromaten alles auszuprobieren. Die Gewindehöchstlänge ist 4 Millimeter, begrenzt durch ein dünnes Stahlblech. Echte Weitwinkelobjektive, die in die Halterung hineinragen, und einige andere können nicht ohne weiteres angesetzt werden. Das wären zum Beispiel die alten Kern-Yvar 15, Kern-Switar 25, Wollensak ½“ und andere mehr mit zu langen Gewinden. Mit Zwischenringen ab 10 mm Auszugverlängerung können sie aber im Nahbereich Verwendung finden. Die Kern-Stereo-Optik scheidet ganz aus. Die Aussparung für den Greifer in der Andrückplatte ist mit schwarzem Band überklebt, damit kein Streulicht in die Filmkammer fällt. Unter dem Fenster der Filmvorratsanzeige finden sich eingeklebte Streifen von schwarzem Papier. Den Raum zwischen Bildfenster und Objektiv zu verdunkeln, sind keine Anstrengungen unternommen worden. Blankes Metall ist zu sehen. Der Kunststoff-Griffring zum Wählen der Bildfrequenz ist unter der Spannung seines Befestigungsgewindestiftes geborsten. Es waren eben keine eingefleischten Kamerabauer am Werk, sondern die Nomenklatura hat eingekauft. Die Angestellten waren froh, bei der nach dem Politiker Grigori Iwanowitsch Petrowski benannten Fabrik beschäftigt zu sein. Die besteht immer noch. Wenn ich vor den aufgeführten Unannehmlichkeiten beide Augen zudrücke, das heißt, mich selbst belüge, dann habe ich nach gründlicher Generalüberholung eine knapp brauchbare Reflexsucherkamera. Aus zwei unvollständigen Modellen machte ich ein vollständiges. Meine Investitionen belaufen sich auf Anschaffungskosten von 87 und 50 Franken, einige Stunden Fronarbeit und Material im Umfang von 20 Franken, zusammen 157 Franken. Unter diesen Voraussetzungen muß ich das laute Laufgeräusch ertragen. Auch sorgfältige Schmierung verringert es kaum, denn die Hohlräume im Kunststoff bleiben. Dafür ist die Alpha fast ein Kilo leichter als die Beaulieu Reflex 16 und auch noch 200 g leichter als die Ikonoskop. Als Makro-Enthusiast möchte ich meine neue sowjet-ukrainische Freundin im Nahbereich nutzen. Sie riecht leicht nach vergangenen Tagen. Als Zubehör gab es Gelbfilter, Pistolengriff und Kunstledertasche. ____________________________ *Deutsche in Rochester NY, USA: Joseph Stoiber, Eastman-Kodak Co. Johann Jacob Bausch von Groß-Süßen Heinrich Lomb Ernst Gundlach J. C. Reich J. Zellweger (Schweizer?) Rudolph Klein Theodor Brück Heinrich M. (?) Reichenbach, Eastman Co. Otto Wittel, Eastman-Kodak Co. Albert F. Sulzer, Eastman-Kodak Co. William G. Stuber, Eastman-Kodak Co.
  20. Mich

    Gleich geht's los: Tief 'Elvira' kommt .....

    Vom Album Bolex Makro Switare

    Unwetterwarnung ! Gleich geht's rund: Tief 'Elvira' kommt ! Ich bin mit meiner Bolex EL schon startklar. Der Aviphot macht's möglich !

    © (c) M.Schroers 2016

  21. Mich

    Bolex EL-16 - Magazin Motor

    Hallo, ich habe ein Problem mit einer EL: Mir ist wieder mal ein Magazin-Motor (kleine Version) 'durchgebrannt' und seitdem scheint die Kamera keinen Strom mehr aus der Anschlussbuchse zu geben. Ich habe schon einen anderen Motor probiert, aber der läuft nicht. Gibt es in der EL noch irgendwo eine weitere Sicherung ? Oder ist da jetzt irgendwo ein Kontakt oder Kabelproblem entstanden ? Sollte ja eigentlich nicht, denn normalerweise brennt ja die Sicherung bei größeren Problemen durch. Hat jemand eine Idee ? Micha
  22. Thorsten

    Labor Berlin / FILM 16 Helmut Rings

    Friedemann hat es im MarketWatch-Thread zwar schon kurz angerissen, aber die Info sollte einfach nicht untergehen. Labor Berlin sammelt derzeit Geld via Crowdfunding um den Maschinenpark von FILM 16/Hemlut Rings zu erwerben und weiter nutzbar zu halten. Das Projekt verdient nun wirklich jede Unterstützung. >> LaborBerlin 2.0 > FILM 16 Ist auch für "Nicht-16mm-Filmer" durchaus interessant, da z.B. als Belohnungen u.a. auch Super8-Abtastungen möglich sind. Also los, Jungs Gruß Thorsten
  23. Mich

    Velvia - Zukunft als Schmalfilm

    Hallo, nach längerer Zeit eröffne ich einen neuen Thread zum Thema Velvia als Schmalfilm. Ich finde die Frage interessant, wie es in Zukunft mit der Verfügbarkeit dieses Materials als Schmalfilm aussehen wird, also dem Velvia-50 oder auch dem 100er. Weiß jemand, ob das Material aus Kostengründen im Moment nicht neu angeboten wird oder ob es von Fuji nur nicht mehr zu diesem Zweck verkauft wird ? Interessant finde ich auch die Frage, welche Wege das Velvia-50 Material ging, was es in den letzten Jahren zu kaufen gab. Ich meine, irgendwo gehört zu haben, ein Großteil dieses Materials hätte denselben Ursprung gehabt. Hat einer genauere Informationen ? Micha
  24. 16mm Cartoon: "GOOFY - MOTOR MANIA" (deutscher Titel: "GOOFY SIEHT ROT") Testbedingungen: Projektor: BAUER P7 UNIVERSAL TS Projektionsabstand: ca. 3m. Kopiedaten: -Farbe (einige Leute haben mir gesagt das aufgrund der grauen Lichttonspur es sich möglicherweise um eine Technicolor-Kopie handeln könnte. Aber sicher ist das nicht. Absolut nicht.) -Deutscher Lichtton -Länge: circa 7min -Hersteller: Walt Disney Productions (Welcher der deutsche 16mm Verleih diesen Film im Verleih mal hatte, weiß ich nicht) Inhalt: Goofy als Mr.Wheeler, der als braver Bürger niemanden etwas zu Leibe tut, jedoch als Autofahrer zum Monster wird. Testergebniß: (Schulnotensystem) -Farbe: Sehr Gut!! (wirkt sehr frisch, und kräftig) -Lichtbestimmung: Sehr Gut!! (Hell und Kontrastreich) -Schärfe: Sehr Gut!! -Ton: Sehr Gut!! -Bildstand: Sehr Gut!! -Körnung: Sehr Gut!! Zustand: (gebraucht) In Anbetracht dessen das dieser Film schon so alt ist, hat er weder Hacker, noch Laufstreifen. Er hat auch keinen Rotstich, ist nicht geschrumpft. Er läuft sauber und ruhig durch den Projektor.
×