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Film-Mechaniker

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  1. Ich würde das nicht so verallgemeinern. Mir scheinen die umgebogenen Krallen der Gabel, wie du sagst, also der obere Teil des C, gehärtet zu sein. Möglicherweise hast du eine spröde Wippe gehabt. Nach dem Härten sollte solche Teile angelassen werden, d. h. man erwärmt den Stahl noch ein Mal und läßt langsam abkühlen, was das Gefüge weniger brüchig macht. Was damals genau geschehen ist, wissen wir nicht. Man müßte Härteprüfungen an verschiedenen Stellen machen. Der Bolzen im Zahnrad, wie du erwähnt hast, ist nicht hart. Der meiner Kamera hat deutliche Abnützung, aber einen neuen Stift einsetzen ist da nicht schwierig.
  2. Die Schaltwippe, am oberen Ende in C-Form, wird schon belastet, umso stärker, je größer das Tempo ist. Bei 16 B./s ist das nicht so arg. Man sollte deiner Kamera eine neue Wippe geben oder dir gleich ein anderes Exemplar. Bei den Preisen heute
  3. Schau mal da: https://www.slideshare.net/meoptaoptika/meonews-102017
  4. Guten Abend! Für die Diskussion ein Anfangsbeitrag Quadratisch, praktisch Suchanek-Meopta Admira 8.pdf Ich bin gespannt auf Reaktionen, Fragen und Antworten.
  5. https://www.pacificrimcamera.com/rl/01321/01321.pdf
  6. Auf der Internetseite von Film Ferrania steht: Next year, we have ambitious plans. We will flesh out our P30 line with additional speeds and formats - including cinema films. We will restart our work on color film. We will continue the process of installing the equipment that allows us to further automate all parts of production. Auf Deutsch: Für nächstes Jahr haben wir anspruchsvolle Pläne. Wir werden unsere P-30-Linie ausbauen mit zusätzlichen Empfindlichkeiten und Formaten, einschließlich Kinefilme. Wir werden unsere Arbeit an Farbfilm wieder aufnehmen. Wir werden den Fortschritt beim Einrichten von Anlagen fortsetzen, was uns erlaubt, alle Teile der Fertigung weiter zu automatisieren. Solche Texte zerstören das Vertrauen. Habt ihr den Widerspruch zwischen P 30 und zusätzliche Empfindlichkeiten bemerkt? Es ist ja erwiesen, daß P 30 nicht 80 ISO Empfindlichkeit hat, sondern nur etwa zwei Drittel davon. Das Material ist auch nicht panchromatisch, wofür das P ja steht, sondern ortho. Für erfolgreichen Absatz von Kinefilm muß im Mindesten das Marketing professioneller werden, indem das Geschwätz von Dave Bias beendet wird und den Tatsachen entsprechende ISO-Werte veröffentlicht werden. Die meistverwendeten Entwicklerrezepte sind anzuwenden, dann kann man ein Datenblatt erstellen. Manca la disciplina.
  7. Das so genannte Essigsyndrom hat mit dem Filmträger zu tun. Richtig heißt es Essigsäuresyndrom und ist eine Begleiterscheinung. Celluloseacetate zerfallen unter Freisetzung von Essigsäure. Die ist flüchtig und riecht. Nachdem alle Essigsäure weg ist, bleibt ein verschrumpelter, spröder Plastik zurück. Ausschlaggebend sind der Grad der Acetylierung, die Reinheit der einst verwendeten Essigsäure, das Vorhandensein von Metallen im Kunststoff (Katalyse), die Qualität der Cellulosemasse und die Lagerbedingungen. Man unterscheidet Mono-, Di- und Triacetate. Es sind auch Gemenge von Acetaten, Propionaten und Butyraten verwendet worden. Je komplizierter das Gemisch, umso anfälliger ist es im Allgemeinen auf Zerfall. Wenn Technicolor-Drucke wenig Verfallserscheinungen aufweisen, dann liegt das daran, daß nur wenig Metall in der Nähe ist. Das Silberbild vom Grünauszug als Kontrast- und Schärfehilfe ist viel dünner als ein projizierbares Silberbild. Technicolor ist ausschließlich von Eastman-Kodak beliefert worden, deren Cellulosetriacetat von bester Güte ist.
  8. https://www.filmvorfuehrer.de/topic/31953-bolex-h16-kupplungsplatte/
  9. Schweinerei! Protest! Mechanische Musik schädigt das Gehör! Die Zivilisation geht unter.
  10. Beim 12,5 mm ist keine Korrektur erforderlich. Beim 36 mm führt der maximale Auszug zum Abbildungsmaßstab 1:6, wenn ich mich recht erinnere. Das macht eine gute Drittel Blende aus. Verlängerungsfaktor = (1 + Abbildungsmaßstab)2
  11. Eine richtig gute Super-8-Kamera gibt es m. E. nicht, weil die Kassette vieles verdirbt. Super-8 hat gute Seiten, z. B. die Einmittung des Bildes aufs Perforationsloch, 3600 Bilder am Stück (2½ Minuten Aufnahmezeit bei Tempo 24) oder die Tonspur auf der nicht perforierten Seite. Deinem Anspruch kann das System aber gerade nicht gerecht werden. Die Schärfe kann wackelig werden, der Bildstand kann unruhig sein. Abhilfe bringt Kloses Einlegeplatte oder DS-8. Eine richtig gute Doppel-Super-8-Kamera wäre die Pathé WEBO M, wenn sie nicht so schlecht gemacht wäre. Die zweitbeste DS-8-Kamera ist in meinen Augen die Zenit-Quarz 5. Heute hast du feinkörniges Farbennegativ in Super-8, Kodak Vision3 50 ISO Day. Ektachrome ist doppelt so empfindlich, jedoch sogar noch feiner in der Wolkigkeit. Das ideale Format für dich wäre eigentlich Neuneinhalb. Da gibt es handliche Kameras und eine Bildfläche auf dem Film, die zu größerer Projektion einlädt. Ich denke an die Pathé WEBO A oder die Ercsam-Camex, beide mit Wechselobjektiven. Neuneinhalb ist leider eingegangen. 16 mm kostet schon etwas mehr, man gibt auch leicht zu viel Geld für Sachen aus, die es nicht bringen, und begeht Fehler, die zu Enttäuschungen führen. Mein Rat, man konnte es erwarten, lautet auf eine richtig gute Doppel-8-Kamera. Mit guten Objektiven und Ektachrome 100 D kommen Bilder heraus, die man groß zeigen kann. Es ist je nach Kamera vielleicht etwas umständlicher, doch die technische Sicherheit ist im Vergleich mit Super-8 mit Garantie größer. Es kann mit einer Bauer 88 anfangen oder mit einer Beaulieu Reflex 8. Die Auswahl ist riesig. Als Abschluß möchte ich nur ergänzen, daß auch in Doppel-8 alles automatisiert erhältlich ist, Blende, Verschlußverstellung, Zoom. Nur Autofocus hat es nicht gegeben, aber Mikroprismen, Schnittbild und Mattscheibe.
  12. Danke für den tollen Bericht. Es wird gefilmt und projiziert, tut gut, davon zu lesen.
  13. Tut mir leid, wieder den Lehrer heraushängen zu müssen, aber die Entfernung ist nicht maßgebend, sondern die Bildfläche. Filmprojektoren können aus dem Grund nicht gleich viel Licht auf gleiche Fläche bringen, das wäre die Vergleichsgrundlage, weil der Filmtransport verdunkelt wird. Videostrahler kennen keine Dunkelpause.
  14. Bei Zeiss 1935, allgemein etwa zehn Jahre später
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