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Film-Mechaniker

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Everything posted by Film-Mechaniker

  1. Das ist nicht bei allen Federwerken möglich. Die Feder des Eyemo ist mit dem äußeren Ende an einem Bolzen im Gehäuse angehängt. Sie wird am Kern aufgezogen und sie gibt die Energie auch wieder über den Kern ab. Weil der Federkern mit einem Schlingfedernfreilauf gefaßt wird, kann man aber den Mechanismus mit Kurbel beliebig lang weiter bewegen, wenn die Feder vom Gesperre angehalten wird. Die Kurbel wird ein ganzes Stück weit in ihre Buchse eingeschoben, sie kann jedoch jederzeit herausrutschen. Zum Glück läßt die Buchse sich mit der Anbaugruppe abnehmen und bearbeiten, so daß man Kugelrasten anbringen kann. Sinnvoll beim Drehen von Hand wäre eine längere Kurbel, die von B. & H. dient schon eher nur zum Rückwickeln.
  2. Wie kann man nur so schludrig arbeiten?! 1962 hat es keine Photokina gegeben. Sie fand statt im März 1963.
  3. Im Artikel wäre etwas zu berichtigen. Als die LEICINA auf den Markt kam, hat es mindestens noch eine 8-mm-Kamera mit verstellbarem Verschluß gegeben, die Heurtier. Die hat sogar einen von Hand beliebig verstellbaren und automatisch sich schließenden und öffnenden.
  4. Ein paar Angaben zur Agfa Movex 8 Öffnungswinkel im Scheibenverschluß 160 Grad, Belichtungszeit bei 16 B./s damit 1/36 s; Positionierabstand +1, d. h. der Greifer setzt im Perforationsloch ab, das in der Projektion oben links an der Bildecke steht Was das alte, ranzige Fett stinkt! Da muß man durch.
  5. http://www.hennek-homepage.de/video/filmrestaurierung.pdf Doch ein wenig Klarheit nun
  6. Positive Agfa. https://documents.uow.edu.au/~morgan/Metronz.htm Negative ?
  7. Friedemann, warum schaltest du die Eingabehilfe nicht aus?
  8. Wenn ich noch etwas bemerken darf: Der Film sollte über die in den Laderecken befindlichen Umlenkrollen laufen, damit der kleiner bzw. größer werdende Wickel keine geometrische Änderung an Ein- und Auslauf bewirkt.
  9. Das rund gebogene Stück Blech auf dem Wickelkern soll den Filmanfang festhalten. Einfach einklemmen
  10. Großartig, besten Dank für die Erhellung! Sehr freundlich
  11. Dem kann ich keinen Glauben schenken, weil nicht alles asynchron kommt. Wie gesagt, vor allem da, wo schnell (und unsorgfältig) gearbeitet wird, geht etwas schief. Sonst müßten auch Live-Übertragungen den Fehler haben, was nicht der Fall ist.
  12. Ja, das kenne ich auch noch. Für die meisten Menschen sind Schall und Licht etwa gleich schnell.
  13. Wir Filmtechniker sind auch in der Versenkung gelandet. Wer redet denn vom Fernsehen? Zweite Kamera-Assistenz, Magazine laden und entladen, Klappe schlagen, belichtetes Material zum Labor fahren Erste Kamera-Assistenz, Kamera laden und entladen, Objektive wechseln, Filter handhaben, Luxmeter handhaben, abblenden, Abstände messen, Schärfe ziehen; Geräte abholen und zurückgeben Kameraleute Tonleute Beleuchter Chemielaboranten, Entwickler Schnitt- und Montageleute VorführerInnen Tonmischer; DIE FEHLEN HEUTE BEIM FERNSEHEN GANZ SCHMERZLICH, ES VERGEHT KEIN TAG, AN DEM ICH NICHT IRGEND ETWAS ASYNCHRONES ERLEBEN MUSS AM FERNSEHGERÄT ZUHAUSE! Bei der Tagesschau des schweizerischen Fernsehens fehlt es immanent an Fähigen. Die Mischung von O.-Ton und Kommentar bzw. Übersetzung ist oft so, daß man GAR NICHTS VERSTEHT. Bei Unterhaltungssendungen kommt der Ton IMMER HÄUFIGER zu früh, was der Natur widerspricht. FernsehansagerInnen wären ja live zu sehen und zu hören, die sollten lippensynchron ankommen. Kann mir jemand erklären, was an der Digitaltechnik so dumm eingerichtet ist, daß Bild und Ton nicht synchron bleiben? Finden Verschiebungen beim Kopieren statt?
  14. Nicht sich auf eine Seite lehnen. Sabine Brenner sagte auch: Aber die haben sich wohlgefühlt.
  15. Bei Platten- und Filmfabriken waren für solche Arbeiten schon immer Blinde beschäftigt, aber nicht nur. Wir lesen: „Ich habe in der Filmproduktion gearbeitet, im Bereich Zwischenprodukte, eine Zeitlang auch mal in der Aufarbeitung. Ich war immer froh, daß ich in der Technik gearbeitet habe, denn wenn ich die Frauen gesehen habe, wie die am Fließband saßen, teilweise im Dunklen, das war ja eine stupide Arbeit. Aber die haben sich wohlgefühlt, ich habe das nie verstanden.“ Sabine Brenner. Die Frauen von ORWO. Angelika Behnk, Ruth Westerwelle; Leipzig, 1995
  16. Nur in geschlossenen Behältern
  17. Man kann bei erhöhter Temperatur gleich gut entwickeln wie bei 20 Grad. Zum Ausgleich verkürzt man die Badzeit, und zwar pro Grad Celsius um 30 Sekunden.
  18. Haben wir nicht. Um weiterhin kurz zu bleiben, das Umkehrentwicklungsverfahren bringt ungefähr eine Verdoppelung der Empfindlichkeit eines fotografischen Materials. Ansonsten sind wir uns ganz einig darin, daß es ein mit den ursprünglichen Filmen vergleichbares Material nicht mehr gibt.
  19. Stöhn! Wenn einen solche unbeschwerte Fragen nur nicht immer in eine Depression stürzten, man versucht Zusammenhänge zu erklären, doch das interessiert eigentlich gar nicht. Also, kurz: Kodak PXR kann auch einfach zum Negativ entwickelt werden. Empfindlichkeit dabei wie 40 bis 32 ISO nehmen. Fomapan R geht nicht als Negativ und er ist auf ISO 100 zu belichten. Dann bleibt nur die bestmögliche Umkehrverarbeitung.
  20. Nein. Der 40-ISO-Umkehrfilm beim FFP ist vermutlich bis wahrscheinlich Kodak Plus-X reversal. Durch die niedrigere Empfindlichkeitsangabe wird PXR reichlicher belichtet, was den Eindruck verschaffen soll, der Film habe keinen Grauträger. Fomapan R ist eigentlich ein 50-ISO-Material. Der Empfindlichkeitsgewinn von 100 Prozent entspringt dem Umkehrverfahren. So waren die ersten Umkehrfilme von Kodak und Agfa im Grunde 5-ISO-Materialien, welche auf Grund des Umkehrens als 10-ISO-Filme in den Handel kamen. Panchromasie, d. h. Empfindlichkeit für alle Farben des Lichtspektrums, steigert den Belichtungsindex nicht einfach um eine Viertel bis eine Drittel Blende, sondern senkt ihn sogar, weil Farbstoffe eingelagert werden müssen, die Licht schlucken. Das gilt auch für orthochromatische Schichten, die zusätzlich zur natürlichen UV-, Violett- und Blauempfindlichkeit Grün bis Grüngelb oder Gelb sehen. Sie tragen einen bräunlichen oder gelblichen Teint. Ja, es fehlt ein orthopan- oder panchromatisches Material von 10 bis 20 ISO in den kleinsten Formaten. Ich möchte lieber sagen: Es fehlt ein Mikrofilm in Doppelacht, DS-8 und 9,5.
  21. Das liegt am wenig empfindlichen, feinkörnigen Filmmaterial. Auch aus anderen 8er Kameras haben wir Bilder, die mit den heute erhältlichen hochempfindlichen Filmen nicht nachzumachen sind.
  22. Spannend! Wenn nur richtig wiedergegeben werden würde, daß die Firma nicht Orwo heißt, sondern Filmotec. ORWO ist eine Handelsmarke.
  23. Film-Mechaniker

    Heurtier FA 58

    Unveränderte Originalaufnahmen
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