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ruessel

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  1. Ja, Canon könnte es sein, aber eher die kleinere 814, die besitzt vorne Schalter unter dem Objektiv. Ich vermisse aber das Canon Logo. Wahrscheinlich aus Copyright-gründen entfernt. Man(n) sieht ja förmlich, wie die Dame die Kamera noch mit einen weiteren Daumen die Kamera beim halten krampfhaft unterstützen muss.
  2. Mal wieder was im Netz gefunden. Das Modell mit der dicken Optik und Klappgriff (?) sagt mir nix.
  3. Gab es meiner Erinnerung in den 90er schon. Damals wurden auch Amateuraufnahmen vom Landesfilmarchiv zusammen geschnitten, war halt Agfa und zeigte um die Kriegszeit. Wurde in der Schauburg gezeigt. https://www.butenunbinnen.de/videos/landesfilmarchiv-geschichte-film-medienwandel-100.html
  4. Für meine Ohren "zittert" der Ton. Der ratternde Film scheint nicht in einen ruhigen Gleichlauf verwandelt werden zu können. Andruckrollen noch genug Federkraft?
  5. https://www.weser-kurier.de/kinderzeitung/millionen-menschen-kauften-kino-tickets-doc7o7r98e9um01coz6xcqx
  6. James Cameron über "Avatar 2": "Das Kino wurde schon oft für tot erklärt" https://www.derstandard.at/story/2000141772301/james-cameron-ueber-avatar-2-das-kino-wurde-schon-oft?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
  7. Everything you need to know to get started with Super 8 film https://www.popphoto.com/how-to/shoot-super-8-film/ S8mm Musikclip
  8. ....ein guter S8 Film war damals, wenn zu 90% der Kassette die Schärfe und Belichtung stimmte 😉 Motiv war doch zu 99% Kind, Mama, Auto. Ich denke dafür wurde auch S8 gemacht. Selbst später ist mir aufgefallen: Affen schauen Affen. Wenn ich meine teuren "Industriefilmchen" zur Abgabe dem Chef vorführte, war IMMER gute Stimmung, wenn Mitarbeiter oder das Büro mit Angestellten gezeigt wurde. Dabei hasse ich Büroaufnahmen, mußten aber rein um den Job schnell abschließen zu können, auch wenn es außerhalb der Firma kein Mensch sich dafür interessierte.
  9. Nicht vergessen, damals gab es noch kein Internet mit Millionen von Amateurfilmen. woher sollte das Auge kommen? Selbst das TV war zu der Zeit noch echt "bieder". Im Kino kam erst Ende der 70er Jahre eine neue frische Generation von Regisseuren auf...Spielberg, Lucas etc. mit einer neueren strafferen Bildsprache bzw. Timing und Themen.
  10. Die Geschichte dahinter. Ich war gerade Volljährig, laß aber schon regelmäßig "Der Spiegel" von Papa und 1978 im Winter war eine Anzeige, recht groß - unübersehbar: CANON Filmschule. Es sollte dann im Frühjahr 1979 losgehen. Es war die Zeit wo jeder von der Beaulieu 4008 träumte aber kein Geld dazu hatte, jedenfalls in meinen Kreisen. Die Kursgebühr für 2 Tage war auch nicht ohne, ich weiß es nicht mehr genau, sollten etwas über 300 DM damals gewesen sein, für mich als Azubi schon eine Stange Geld. Die Plätze waren limitiert. Es war alles vertreten, Leute die sich noch blöder anstellten als ich, bis zum Doktor der mit seiner eigenen Beaulieu angereist war - inkl. jüngere devote Sekretärin die ihm alles zutragen mußte. Der Zug bestand aus 2 Waggons, ein Schulungsraum mit Schreibtischen, wo Filme+Dias gezeigt wurden und ein "Trickraum" wo nur die Kameras standen, inkl. Stative, Licht und Modelle mit Hintergründen. Im Kurs ging es locker zu (kein extremer Zeitdruck) für Kaffee und Tee, Kekse war gesorgt, allerdings Langeweile wollte nicht aufkommen, der Zeitplan war schon so straff, man kam mit den anderen Kursteilnehmer nicht wirklich in das Gespräch. Allerdings hat sich die "Schulung" dadurch auch gelohnt, nach der Begrüßung ging es auch schnell zur Sache, wenig Gelaber. Blende, Verschluss, Bildgestaltung....Grundlagen eben, den ganzen Vormittag. Es waren, soweit ich noch weiß 2 Kursleiter, einer davon machte den praktischen Teil mit den "neuen" Canonkameras, das war bestimmt ein Nebenziel, wir sollten uns an die Canon gewöhnen und auch kaufen - es kann sogar möglich sein, das uns ein paar Prozente angeboten wurde, weiß ich aber nach 43 Jahren nicht mehr so genau. Der Praktikerkursleiter im 2 Abteil kam aus der Filmwerbung, ich meine aus Hamburg. Er hatte das für mich "voll drauf". Er zeigte mir so Kleinigkeiten der Bildgestaltung, "warum lege ich nicht auch die Zigarettenschachtel mit auf das Bild drauf, sieht doch interessanter aus (er war an der Kinowerbung von Stuyvesant beteiligt), als nur die einzelne Zigarette hochragend in einem 4:3 Bild"..... "setze das Licht doch so, sieht so besser aus" usw usw. der Typ hatte damals einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Er war ruhig, hängte nicht so den Fachmann raus, zeigte uns, wie wir doofen Amateure aus der Kamera mehr rausholen können. Wenn er gewußt hätte, das ich 20 Jahre später vom Filme drehen ganz gut leben konnte - oder besser, wenn ich das gewußt hätte. Ja, S8 hatte ich damals seit 1974 gedreht...... aber so wie fast jeder....geschwenkt und massiv gezoomt - ist ja schließlich an der Kamera dran und ist bezahlt 😉 Der Filmteil wurde am ersten Tag gemacht, die Kodak Kassette wurde gestellt. Die restlichen Filmmetern habe ich dann draußen noch am Zug verfilmt. Die Kassetten wurden dann vom Kursteilnehmer eingesammelt und über Nacht entwickelt, nächsten Morgen konnten wir unseren Film in den Händen halten. Und ja, das Strichmännchen kommt von Canon, es war im Heft "Canon Filmschule" das jeder zur Begrüßung bekommen hat. Am zweiten Tag kam der Filmschnitt dran, mit unserer eigenen Filmrolle. Vorher zeigte uns der Kursleiter einen eigenen Tonfilm, den er auf dem Bremer Hauptbahnhof gedreht und geschnitten hat. Ich war wirklich baff.... Es waren tolle Aufnahmen (natürlich mit Canon gedreht), da wo die Leute schnell zu den Zügen müssen, hat er statt Leute zu filmen, nur die Füße gezeigt. Füße von rechts, Füße von links, Füße die auf einen zukommen etc. dabei fiel dann auch die Vielfalt der Schuhe auf, Männer, Frauen, Kinder..... ihr versteht was ich meine, einer läuft hektisch, einer hat noch einen Rollkoffer dabei - Bahnhof Impressionen eben. Ich verstand zum ersten mal, S8 kann auch Dramatik mit eigener Filmsprache! So um 18 Uhr war ich dann auch wieder zu Hause und weinte der Kursgebühr keine Träne nach. Es war bis auf ein paar Teilnehmer (Oberschlaue, die sich dafür hielten....meine Schwester arbeitet beim Radio Bremen Fernsehen) und die Kameratheorie, die ich mir über die Jahre schon angelesen hatte, eigentlich ganz inspirierend.
  11. Erste Kritik: https://datebook.sfchronicle.com/movies-tv/review-james-camerons-ego-turns-avatar-the-way-of-water-into-endless-torture
  12. Ein wirklich seltenes Teil. Dieser Walkman besitzt einen zusätzlichen Tonkopf für Synchronsignale. Von Haus aus wird die Geschwindigkeit Quarz gesteuert und besaß einen sehr guten Gleichlauf. Da aber bestimmte Gummiteile immer an der Tonwelle drücken, bezweifel ich nach Jahrzehnten diesen damals sehr guten Gleichlauf....aber wer weiß das schon. Ein wenig mehr Praxis gibt es hier zu lesen: https://schmalfilm-amateure.de/2020/04/17/bild-und-ton-synchron-wie-geht-das/
  13. Danke für die Bestätigung....gerade mal in der Bucht geschaut, heutiger Gebrauchspreis um 3000,- EUR.
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