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Helge

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  1. Das ist fast korrekt. Die Kamera kann nur ASA40 und ASA160 unterscheiden. Umgesetzt wurde das zumeist durch einen einfachen Schalter, der erkennt, ob eine Kerbe mit 20,32 mm (ASA40 Tungsten) oder 12,7 mm (ASA 160 Tungsten) vorliegt. Man hat schlicht in einem Abstand irgendwo zwischen 13 und 20 mm von der Kassettenmitte einen Taster mit Schalter angebracht, war der gedrückt, waren es 40 ASA (aber auch andere Empfindlichkeiten konnten hier vorliegen, so genau war das Maß nicht, es gab ja auch nur 40 und 160 ASA für Amateure), wenn der Schalter nicht gedrückt wurde, hat die Kamera mit 160 ASA belichtet. Kodak könnte den 50D mit 17,78 mm (ASA 40 Daylight) oder mit 15,24 mm (ASA 64 Daylight) kerben, damit besteht das Risiko, daß der Film wie 160 ASA belichtet wird. Das läßt sich nur durch genaues hingucken abklären. Wenn der Schalter unglücklich liegt und durch die 50D-Kassette nicht gedrückt wird, müßte man sich etwas überlegen. Beispiel K40 (ASA 40 Tungsten gekerbt, oben die schmale ASA Kerbe, deren untere Kante die beschriebenen 20,32 mm von der Mittelkerbe entfernt ist) Beispiel E160 (ASA 160 Tungsten gekerbt, oben die breitere ASA Kerbe, deren untere Kante die beschriebenen 12,7 mm von der Mittelkerbe entfernt ist) Beispiel Vision50D (Vermutlich ASA64 Daylight gekerbt, oben die ASA Kerbe, deren untere Kante wäre dann die genannten 15,24 mm von der Mittelkerbe entfernt) Unten fehlt die oben vorhandene Tungsten Kerbe. Es gab aber unterschiedlich gekerbte Versionen des 50D. Wenn der Schalter in der 318 M weiter unten liegt, dann wird der 50D wie ASA40 T / ASA25 D erkannt. Nun mußt Du nur noch sicherstellen, daß der Filter ausgeschwenkt wird, mit dem sonst ein Kunstlichtfilm (T) bei Tageslicht (D) verwendet wird, sonst würden die Aufnahmen mit dem Tageslichtfilm durch den Rotfilter verfärbt (sehr schlecht) und mit 25 ASA zu stark belichtet (eventuell noch akzeptabel). Kameras, die die fehlende Tungsten-Kerbe unten nutzen, schwenken den Filter zwar von alleine aus belichten dann aber auch normalerweise mit der erkannten, zugehörigen Tageslicht-Empfindlichkeit. Und jetzt wird es etwas kompliziert, daher als Liste: 1) 318 M erkennt die Kerbe des 50D als 40 T Kerbe und erkennt nicht den Unterschied T/D (kein Schalter an der Kerbenposition unten): Schalter D/T muß auf T bzw. auf Glühlampensymbol --> Film wird ohne Filter und mit 40 ASA belichtet 2) 318 M erkennt die Kerbe des 50D als 40 T Kerbe und erkennt den Unterschied T/D (Schalter an der Kerbenposition unten): Schalter D/T eventuell funktionslos (da automatisch erkannt) --> Film wird ohne Filter und mit 25 ASA etwas überbelichtet 3)318 M erkennt die Kerbe des 50D als 160 T Kerbe und erkennt nicht den Unterschied T/D (kein Schalter an der Kerbenposition unten): Schalter D/T muß auf T bzw. auf Glühlampensymbol --> Film wird ohne Filter und mit 160 ASA sehr deutlich unterbelichtet 4)318 M erkennt die Kerbe des 50D als 160 T Kerbe und erkennt den Unterschied T/D ( Schalter an der Kerbenposition unten): Schalter D/T eventuell funktionslos (da automatisch erkannt) --> Film wird ohne Filter und mit 100 ASA deutlich unterbelichtet bei 2) und 4) könnte noch die Möglichkeit bestehen, daß der Schalter trotz automatischer T/D Erkennung doch noch was beeinflußt, das wäre aber auszuprobieren und ist nicht vorhersehbar.
  2. Ich schätze auch, daß das eine Verschleißfolge ist und nicht einfach über eine Schraube einstellbar ist. Kenne ich noch von einem Tokina-Zoom für KB, das beim nach-oben-fotografieren immer runterrutschte 😒
  3. Ich kann da keinen großen Unterschied erkennen. Früher wurde genauso viel oder genauso wenig gedankenlos wie heute gefilmt, die Menge war höchstens wegen der früher hohen Kosten niedriger. Ich kenne 40 Jahre alte Urlaubsfilmrollen, da wurde auch nicht viel geschnitten und nichts „gestaltet“. Wer gestalten will, kann das heute wie früher und macht das auch heute noch oder läßt es eben. Und das geht auch mit einem iPhone...😉
  4. Beeindruckend! Und - es ist immer zu klein! 😉
  5. Nun, das ist der Preis pro Rolle (inkl. Splitten), also mit allem Handling auch für ein einzelne 10m-Spule gegen den Preis für die 3-fache Menge, also auch nur 1/3 an Handling Aufwand. Also eigentlich nicht so unverständlich.
  6. @jacquestati @Joachim @Simon Wyss vielen Dank für die wertvollen Tipps, ich werde mir das erst mal in Ruhe ansehen.
  7. Die Idee gefällt mir. Ich filme synchron mit der Nizo in Super8, aber ich habe auch eine gute H8REX4 DS8. Auch wenn mir auf Anhieb so gar keine Gelegenheit einfällt, bei der ich mehr als vielleicht 40 Sekunden an einem Stück ununterbrochen eine Einstellung filmen würde, so würde ich schon gerne auch mit der Bolex synchron filmen. Gibt es für die so etwas wie einen Adapter, der aus der Bewegung der 1:1 Welle (z.B.) synchrone, elektrische Impulse ableitet?
  8. Ich hatte übersehen, daß er das selbst eingescannt hatte. Dann natürlich gleich alle zusammen in einem Rutsch in ein PDF hinein einscannen.
  9. z.B. mit MS Word (je ein JPG/Seite, hinterher als PDF drucken)
  10. Hallo Simon, danke für diese Ergänzung! Diese Einschränkungen waren mir bewußt, hatte ich weggelasen, weil eher selten auftretend, sind aber dennoch wichtig.
  11. Der LW beschreibt korrekt die erforderliche Belichtung, d.h., alle von Dir beschriebenen Kombinationen ergeben hinsichtlich der Belichtung völlig identische Bilder (natürlich nicht hinsichtlich Bewegungsunschärfe und Schärfentiefe, aber das ist auch nicht Sinn des LW). Insofern ist der LW als bestimmende Größe für Blende und Zeit sogar perfekt geeignet. Es gab durchaus einige weitere Kameras mit gekoppelten Blendenringen und Zeitenrädern an Zentralverschlüssen, bei denen der LW vom Beli einmal übertragen wurde, und damit schon mal die Belichtung stimmte und nun an der Kamera nur noch die für die Bildgestaltung gewünschte Kombination auszuwählen war. Z.B. von Rollei oder von Kodak.
  12. Ach ja, Gewicht: laut Jürgen Lossaus Buch wiegen die Movinette um die 700g, die Movikon um die 1200 bis 1500 g (8B).
  13. Empfindlicher scheint das spätere Modell nicht zu sein (das mit der länglichen Fotozelle). Aber es hat 2 wesentliche Vorteile gegenüber dem Modell mit der runden Zelle. Bei dem ist nämlich der Beli nicht mit dem Objektiv gekoppelt, man misst mit einem Nachführzeiger auf der Oberseite und überträgt den abgelesenen Wert manuell auf das Objektiv. Beim (späteren? parallel verkauften, teureren?) Modell mit der länglich, halbrunden Zelle ist deswegen ein längerer Blendenhebel und die Zelle wird wohl mit kleinerer Objektivöffnung zunehmend abgedeckt, Man muß aber bei der Messung die Kamera vor die Brust halten, der Zeiger wird nicht noch zusätzlich im Sucher eingeblendet, wie beim Movikon 8B. Bei der Movinette 8B mit länglicher Zelle ist zudem noch Einzelbild Belichtung möglich, dazu wurde der flache Schalter auf dem Sucher links von L nach E geschaltet.
  14. Nicht daß ich wüßte Vielleicht verharzt?
  15. Müßte ich mal testen...! Bin mit nicht sicher, ob das spätere Modell nicht empfindlicher war?
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