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Helge

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  1. Ich denke, da hat man die freie Wahl, ob man N8 oder S8 filmen möchte. Wenn N8, dann ist die H8 sicher nicht die handlichste oder komfortabelste Kamera, aber die Ergebnisse sind sehr gut, ich kenne wenig N8-Kameras, die so gute Ergebnisse liefern, wie die kleinen und großen Bolexe, die mit den Switaren bestückt sind. Trotz ihrer relativen Größe ist die H8 aber immer noch gut nutzbar, großer Vorteil ist die Möglichkeit, 30m-Spulen nutzen zu können. Uwes H8 ist mit den D-Mount Switaren bestückt. Warum man die nun mit einer S8 Kamera vergleichen soll, ist mir nicht klar und wohl auch weniger das Thema hier. Die Macro-Switare der späteren H8 Versionen machen auch in N8 eine sehr gute Figur, nicht nur an einer DS8-H8.
  2. Eine sehr gute Idee, wenn die Prinzessin gut funktioniert. Eine Gegenkontrolle mit einem Handbelichtungsmesser ist dennoch eine gute Idee.
  3. Oh, ich habe meine erste H8 (gleiches Modell, nicht-Reflex) sehr viel unterwegs genutzt, sowohl aus der Hand (ich fand die eigentlich recht handlich) als auch vom Stativ. Damit habe ich die ersten „Superzeitlupen“-Aufnahmen mit immerhin 64 B/s gemacht (von Bogenschiessstand) 😀😀 Das Scharfstellen über das Prisma ist zugegebenermaßen beim Schießen aus der Hand nicht wirklich möglich, da habe ich fast immer geschätzt…
  4. ?? Nach Deiner Beschreibung scheint es nicht egal zu sein!? Und der Test zeigt, daß die Bauer A512 für den E100 nicht geeignet ist (aber die steht auch für @Carena48nicht zur Diskussion), also erfolgreich getestet und für schlecht befunden 👎 edit: 3 Blenden statt 2 Blenden bei „Sonne“ ist 1 Blende zuviel, und nicht 2/3. (Deine Kamera belichteten E100 mit 160ASA) Ein Test in Position „Lämpchen“ beim K40 macht keinen Sinn, da hat der 40 ASA (17 DIN), der E100 müßte dann in der passenden Einstellung genau 1 1/3 Blenden weiter schließen, das ist schlecht ablesbar.
  5. Aber Achtung! Der Test funktioniert so wie von Dir beschrieben nur, wenn die Kamera in beiden Fällen auf Tageslicht („Sonne“) steht, denn nur dann hat der K40 nur 25 ASA (15 DIN). Zudem muß dann auch alles andere (Kunstlichtkerbenerkennung und korrekte ASA Erkennung dann für den E100D) funktionieren. Es ist aber ein guter Test „über alles“ 😎
  6. @janjan Nun hängt es an Dir 1) erzeuge für jeden der notwendigen Zwischentitel eine kurze PowerPoint Präsentation. Ich würde am Anfang und am Ende ca. 3s Schwarzfilm produzieren, in der Mitte Deinen Text, und zwar Weiß auf Schwarz. Du kannst in PowerPoint das machen, was Deine 136XL nicht kann, nämlich Aufblendung, Abblendung und Überblendung. Ich würde es aber nicht übertreiben. Aufpassen, daß Du nicht bis zum Rand arbeitest, laß etwas Platz. 2) Erzeuge eine PowerPoint mit einem Blatt und 18% Grauton. Die nutzt Du statisch für die Belichtungsmessung. 3) Stell Deine Kamera auf ein Stativ und visiere so gerade wie möglich vor den Bildschirm, mittig und sieh zu, daß Dein Bildfeld etwas kleiner ist, als der Bildschirm. 4) lege einen passenden Film ein (keinen abgelaufenen Kodachrome) 5) Zeige die Grauton PowerPoint im Präsentationsmodus an, schalte die Kamera ein und miß Wenn die Helligkeit etwas zu knapp ist, stell die Kamera auf 9B/s (dann belichtet sie mit 1/15s statt 1/30s). Dann sollte es für mehr als Offenblende reichen. Wenn Du die PowerPoint mit 9B/s abfilmst muß sie aber auch langsamer, mit halber Geschwindigkeit ablaufen. 6) starte jeder Deiner Präsentation und starte bzw. stoppe Deine Kamera zeitgleich Fertig!
  7. Also ich habe einen ganz normalen Monitor (aber kein Billigmodell), der macht mit einer 18% Graukarte genug Licht (ohne, daß ich die Helligkeit hochdrehen mußte) für Blende 5 bei 100 ASA und 1/30 s, das, was die Nizo 136 XL bei 18 B/s macht. Ein direktes Abfilmen eines Titels sollte also problemlos gehen (wurde übrigens schon mehrfach im Forum berichtet).
  8. Ist denn der Film überhaupt ein alter Kodachrome? Es gab (und gibt) auch für den E100 Entwicklungsgutscheine.
  9. Na, auf dem Bild sieht das aber deutlich heller aus 🔆
  10. Ich habe so etwas auch schon gemacht, nehme dafür aber Schwarzfilm. Den kann man neu kaufen, man findet ihn aber auch mitunter bei eBay. Oder solche fertigen Zwischensequenzen, gab be es früher mal von Hama, auch ab und zu bei eBay. Oder selbst was kurzes für dazwischen filmen…
  11. Ooh, das ist eigentlich mit einer FFP2 besser (ich trage auch Brille).
  12. Bei Super8 ist die Mechanik ein wenig komplizierter. Friktion des Kamera-Aufwickeldorns und die Friktion in der Kassette müssen zusammenpassen. Daneben spielt die Steifigkeit des Materials eine große Rolle und auch ein Stück weit dessen Stärke selbst (wobei die Steifigkeit bei gleichem Material mit dessen Stärke wächst). Daher ist eine einigermaßen genaue Überprüfung und Einstellung dieser Friktion wichtig. Ist sie im Verhältnis zu schwach, kann sich das Material stauen, ist sie zu stark, kann es auch klemmen oder den Bildstand beeinflussen.
  13. Dann müßtest Du über die anderen Kameras recherchieren bzw. wie beschrieben überprüfen.
  14. Der letzte Satz ist sicher der beste😉 Ansonsten denke ich, daß Dir eher langweilig war, sonst hättest Du es eher mit Nuhr gehalten und erst mal den Thread gelesen…😉 Frech sein ist gut, aber gerade beim Schmalfilm sollte man öfter mal vom hohen Pony herunterklettern und sich mal das Gesamtbild anschauen, denn keines der Formate ist vor der Einstellung sicher oder sicherer😎 Alles hilft, um unser Hobby (und wir sind markttechnisch dabei so was von unwichtig) zu erhalten, also geht filmen! 😀
  15. Hier noch ein Link zur Verdeutlichung: https://www.frag-den-neudeck.de/Archive/688
  16. Deswegen mußt Du das trocken (aber mit eingelegter Kassette) herausfinden. Ich versuche, das zugrundeliegende Problem in wenigen, dürren Worten zu erklären: Die S8-Kassette hat 2 wichtige Kerben, eine, die die Filmempfindlichkeit an die Kamera überträgt und eine die nur bei Kunstlichtfilm vorhanden ist. Um in der Anfangszeit des S8-Films (als neues „Jedermann“ Format, also einfach und preiswert) damit umgehen zu können, hat man den Tageslichtfilmen, die die gleiche Empfindlichkeit haben, wie ein (höher empfindlicher) Kunstlichtfilm, wenn man den mit Filter benutzt auch die gleiche ASA-Kerbe gegeben - das vereinfachte die Elektronik damals deutlich. So hat der E100D die gleiche Kerbe wie der E160T, denn der hat 100 ASA, wenn man den Filter vorschaltet (Punkt 1). S8 war von vorn herein für den einfachen Filmer mit wenig Interesse an allzu verschiedenen Filmen gedacht. D.h., es ging vor allem um Kunstlichtfilm, der bei schwachem Kunstlicht einigermaßen empfindlich ist und bei ausreichend Tageslicht ruhig mit Filter dann weniger empfindlich sein durfte, da war es ja dann auch viel heller, dafür reichten dann 1-2 verschiedene Kunstlichtfilmsorten (Punkt 2). Es gab aber durchaus (anspruchsvollere) Kameras, die für viele/alle Filme vorbereitet waren, und durchaus stufenlos oder zumindest in feinen Stufen ASA-Were verarbeiten konnten und problemlos mit Tageslichtfilmen umgehen konnten (Punkt 3). Nun zu den Kameras (P3): sehr viele, einfachere Kameras können Tageslichtfilme nicht erkennen (P1) und haben an der Stelle der Kunstlichtkerbe keinen Taster, d.h. sie halten jeden Film für einen Kunstlichtfilm und Interpret daher die Empfindlichkeitskerbe als Kunstlichtempfindlichkeit. Hier darfst Du zum einen nie den Filterschalter auf Tageslicht (Sonne) stellen, da sonst der Orangefilter davor sitzt, belichtest aber den E100D wie den E160T, es muß Lämpchen sein. Siehst Du am fehlenden Taster. Der Standardfilm war der K40T, es gibt also auch ganz billige Kameras, die noch nicht mal den Taster für die Erkennung des 160T haben, belichten alles mit 40 ASA (P2) So eine scheint aber bei Deiner Auflistung nicht dabei zu sein😉 Die Nizo „Silberlinge“ (also die „großen“ Nizo Stummfilmkameras), wie die 561 oder die Professional erkennen die Kunstlichtkerbe und schwenken den Orangefilter immer aus, wenn die Kerbe fehlt, die Filmempfindlichkeitseinstellung hängt aber nur am Sonne/Lämpchen-Schalter, bei der Kerbe des E100D (oder des E160T, ist ja die gleiche) sind das dann 100 ASA bei Sonne und 160 ASA bei Lämpchen. Du mußt also Sonne einstellen. Bei den „kleinen“ Nizos sieht das ganz anders aus: https://www.filmkorn.org/justage-der-empfindlichkeit-bei-den-kleinen-nizos/ Andere Kameras belichten immer richtig, da sie zum Einen den Orangefilter ausschwenken und zum anderen dann auch die Filterschalterposition für die ASA-Einstellung ignorieren. Das erkennst Du daran, daß sich der Blendenwert bei Tageslicht-Film und beim anschließenden Umschalten des Filterschalters nicht ändert (Voraussetzung: die Kamera hat den Kunstlichtkerbentaster!). Wenn Du unsicher bist, dann frag‘ vorher hier um Rat 😀
  17. Sicher, das mit Pro8 war schon klar 😀 Und natürlich ist die S8-Kamera von Kodak immer noch Vaporware, deswegen die regelmäßigen Fragen nach Updates (findest Du alles auf den Seiten vorher) und mein Statement über die wahrscheinlichen Gründe der ewigen Verzögerung. Das mit der Arri war aber dann eher Satire, oder? (Kein S8 und deutlich größer und unhandlicher) Glückwunsch zu Deiner Beaulieu (eine schöne, wenn auch seltene Anekdote), aber kaum eine der vielen „Dachbodenfunde“ wird für schlanke 90€ wieder neuwertig, wenn der Zustand überhaupt noch erreichbar ist (Du siehst ja, was Pro8 für ihre völlig neu aufgebauten Modelle verlangt)
  18. Ich sehe das eher so wie Schokoprinz, das ist nicht das Forum dafür. Wie nehmen die Regeln, wie sie sind und fertig, das Ziel, ist es, die Veranstaltung durchzuführen.
  19. Eigentlich wie beim Kauf von anderen Händlern auch, Entwicklung bei Andec oder bei Frank Bruinsma.
  20. Als Spaßkiste ist das kaum gedacht, für sowas ist definitiv kein Markt mehr da, da nehmen die Leute heute in der Tat eher das Smartphone. Die Kamera ist in der Tat für Profis und Semiprofis gedacht, lies Dir mal die Spezifikation durch und schau Dir mal an, wie heute professionelle S8-Filme produziert werden. Deine rote Prinzessin mit dem Kompendium ist sicher eleganter als die Kodak, aber immer noch eine alte Kamera, eine sehr alte und dazu eine wartungsintensive, aber (wenn es eine von Pro8 ist) das beste, was man ohne eine wirklich neue Kamera heute bekommen kann (dafür auch mindestens so teuer wie diese).
  21. Und damit wären wir bei den (gar-nicht-semi) professionellen Anwendern. Das ist sicher alles schon mal so oder so ähnlich in diesem oder anderen Threads zum Thema gesagt worden, aber von Zeit zu Zeit tut ein Update gut.
  22. Um den Berufsfilm in Hollywood geht es natürlich hier nicht, da hast du selbstverständlich recht, aber das ist mehr als offensichtlich. Es geht Kodak im Wesentlichen um die vielen Käufer von vielen Tausend S8-Farbnegativfilmen, die damit filmen und das nicht nur zum Spaß (semiprofessionell), sondern damit auch Geld verdienen, vor allem im Internet. Aber ich wiederhole natürlich nur, was eigentlich schon irgendwo in den ersten der vorherigen 30 Seiten gesagt wurde. Das sind Kodaks Motive, die ich für völlig valide halte. Aber Kodak riskiert natürlich, daß der noch „brummende“ Film-Markt dich demnächst abkühlt (u.a. auch durch den Mangel an zuverlässigen Aufnahmegeräten), und dann das eh‘ schon schwierige Potential für eine wirklich fabrikneue S8-Kamera mit modernerer Tontechnik nicht mehr lohnenswert ist.
  23. Das gilt für jeden (absolut) jeden Aufnahmeträger, hat also gar nichts mit der Kodak Kamera zu tun. Ich zähle mich im Übrigen nicht zur Zielgruppe. Und derzeit scheint S8-Film gut zu laufen, daher halte ich Unken für unbegründet. Es gibt alles zu kaufen (Negativ, Umkehr, S/W). Du hast einiges übersehen und zudem meinen Text mißverstanden😉
  24. Ich vermute, Du hast Dir nicht alle 30 Seiten des Threads angetan. Viele (evtl sogar alle) Deiner Punkte wurden schon ausführlich diskutiert und m.E. auch beantwortet. Die jüngste Super8-Kamera ist jetzt mi . 35 Jahre alt, die meisten der “100000”, die Du anführst sind viel älter, die ältesten immerhin 55 Jahre. Nahezu allen hat das Alter zugesetzt, mal mehr, mal weniger. Vieles läßt sich heute reparieren, aber da gehen schnell mal ein paar 100€ drauf, und das zumeist ohne Garantie. Zudem läßt sich nicht alles reparieren, gerade Klaus‘ Thema im Beitrag davor die Aufwickelfriktion der antiken Stücke betreffend ist eine Herausforderung, die manchmal gar nicht gelöst und oft nicht dauerhaft gelöst werden kann. Dazu kommen x elektronische Defekte, die mangels Ersatzteilen und mangels Detailkenntnissen oder genauer Dokumentationen mitunter gar nicht repariert werden können (poppen auch immer mal in diesem Forum auf). Kodaks Zielgruppe sind Leute, die mit dem Filmen Geld verdienen, also Leute, die sich auf die Kamera verlassen müssen. Selbst ein gut gewartetes Objekt kann noch so einige Überraschungen verbergen. Dazu kommt die fehlende Möglichkeit, O-Ton synchron aufzuzeichnen (von ein paar Speziallösungen mal abgesehen, wie ich sie nutze). All das hat Kodak vor 5 Jahren bewogen, diesem Markt der Semiprofessionellen eine neue, deren Erwartungen angepaßte Kamera anzubieten. Daß Kodak dabei völlig naiv war (alleine der anfangs viel zu niedrig angesetzte Preis spricht Bände) und vor allem technisch unbeleckt daran ging, steht auf einem anderen Blatt und ist m.E. der Hauptgrund für die enorme Verzögerung. Ergänzung: ich gehe davon aus, daß da immer noch ein signifikanter Markt ist, es wird wohl immer noch viel S8-Negativ-Film abgesetzt und die steigenden Gebrauchtpreise sind ein Zeichen für gestiegene Nachfrage, nicht alleine durch Sammler erklärbar…
  25. Der „The Who„ Effekt? https://www.spiegel.de/geschichte/von-the-who-bis-jimi-hendrix-instrumentenzerstoerung-in-der-rockmusik-a-947710-amp.html
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