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filma

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  1. Naja, jaaa, wenn Hollywood 0% auf Film dreht, ist das wohl das Ende für den gelben Riesen. Und sicher auch für Farbfilm generell. Aber mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wieso Hollywood das tun sollte, und auch abgesehen davon, dass ich gerade keine Glaskugel zur Hand habe, bitte auch folgendes beachten: Neben Kodak gibt es ja noch viele schwarz-weiße „Riesen“ wie Ilford, Foma oder Orwo. Und was nochmal machen aktuell letztere? War da nicht was mit Farbe? Generell ist aber doch auch festzustellen, dass das Interesse an Film aktuell wächst und das nicht nur bei ebay, sondern auch an Filmhochschulen und nicht zuletzt in der Werbung – achso, und Kodak baut doch auch wieder eigene Entwicklungs-Labore auf, wenn ich das richtig verstanden habe. Also ja, Film ist heute Niesche und wird es bleiben. Aber viele Bildschaffende verstehen, dass digital nicht alles sein muss. Aber @SandroP und damit zurück zur eigentlichen Frage: digital filme ich Filme von der Leinwand ab (aus diversen Gründen), sonst praktisch nichts. Auf Film habe ich dieses Jahr leider nur so wenig gedreht, dass es der Rede nicht wert ist. Aber ich glaube, das wird sich im kommenden Jahr ändern und dann werden sicher ein paar 30m bis vlt sogar 122m Rollen geleert in N8 und 16mm 🙂
  2. Ja, beide waren gut besucht und fanden statt. Wäre ja auch blöd, wenn nicht 😉 Beide Workshops fanden dann zusammen in einer Abschlussperformance.
  3. Danke für die Auskunft! Der Hokushin hat nur eine feste Leuchtenhalterung für Spiegellampen, die (zumindest nicht einfach so) kaum verschiebbar sein dürfte. Und bei Zoomobjektiven bzw -Vorsätzen wird das dann „innerhalb“ des Objektivs ausgeglichen?! Beim Prado gibt es einzelne Kondensorlinsen zum Ausgleichen, wobei ich dort nie (mit oder ohne zusätzlicher Linse) einen Unterschied feststellen konnte, egal ob 120mm, 50mm oder eben 35mm.
  4. Ich hab gestern mal wieder projiziert. Und weil die "normalen" 50mm am 16mm-Projektor für Heimkino ja ganz schön lang sind, und weil mir immer noch der Zoomvorsatz zu meinem Hokushin 50mm fehlt, habe ich wieder mein 35mm Objektiv hervorgeholt (Leitz Elmaron 1:2,8) und damit projiziert. Eigentlich gehört das zu einem Leitz Prado Universal Kleinbild-Diaprojektor. Trotz seiner kleinen Blende zaubert es aber ein großes, helles Bild an die Wohnzimmerwand. Leider aber bekommt man aber auch immer einen dunklen Fleck in der Bildmitte (im Foto sieht das deutlich dramatischer aus als in der Projektion; in manchen Szenen kann das aber durchaus nervig werden). Wisst Ihr, woher das kommt und wie bzw. ob man das verhindern kann? Das Phänomen tritt nur an meinem Hokushin auf, am Prado ist das inexistent. Leider habe ich kein zweites Leitz Objektiv, das an den Hokushin passt, zum Vergleichen. (Foto vom Handy – natürlich leicht verzerrt 😬 )
  5. Sperrnase klingt doch sehr nach Verhindern von Abwicklung. Lässt sich denn der Film bewegen, wenn die Nase einrastet? Einfach mal vorn am Film gezogen? Hab das gleiche mal für die Krasnogorsk gemacht. Lasergeschnitten, nicht gedreht. Drehen klingt natürlich ungleich professioneller 🙂 Die Krasno hat solch einen Sperrgreifer nicht, dafür eine angedrückte Walze, die zum einen den Filmwickel am Abwickeln hindert wird und zum anderen den Filmverbrauch anzeigt. Ich hab dem Abwickelkern noch ein Quadratloch verpasst, damit der auf die standard 16mm Umroller passt. Macht das Arbeiten einfacher. Machst Du das ähnlich?
  6. Das klingt ja durchaus spannend! Herzlichen Glückwunsch zum Neuzugang! Und Du meinst wirklich, in der Kamera sei eine Grundoptik verbaut? Ist das denn möglich, wenn man M42 adaptieren kann?
  7. Außerhalb des Streams am Rande der Schmalfilmtage gab es noch zwei Höhepunkte, die als Teaser auf Kommendes hier schonmal erwähnt seien: Holger Schwärzel von Kodak zeigte den Prototypen DER S8 Kamera, die dann dieses Jahr wohl wirklich kommen soll (noch ist ja etwas Zeit und das Weihnachtsgeschäft in greifbarer Nähe). Und zu „Film&Talk&Theke“, einem talkshow-ähnlichen Programm in der Lounge der Schmalfilmtage, hatte Dagie (dankenswerter Weise!) die falsche S8 Kopie dabei – und damit einen Film ohne Tonspur. Also spontane Livevertonung unter Beteiligung des Publikums 😃
  8. Ja, aber am Ende ist die Zahl doch dreistellig … der Algorithmus macht das Errechnen der tatsächlichen Zuschauerzahlen nicht einfach 😄 Nein, letztes Jahr waren es einfach für uns erstaunlich hohe, dreistellige Zahlen. Dieses Jahr fielen die deutlich niedriger aus. Das ganze war ein spannendes Experiment. Aber ganz ehrlich: wer will sich schon zu Hause ein Festival anschauen, wenn Corona (hoffentlich bald mal) vorbei ist? Vlt behalten wir das auch weiter bei, aber dann nur noch für Hartgesottene und nur noch mit einer einzigen Kamera oä. Besondere Punkte können wir ja immer noch aufzeichnen. Wir haben da auch gerade noch einiges in der Pipeline. Also Ihr dürft gespannt sein 🙂
  9. Hallo Klaus, vielen Dank für den Artikel! Es ist schön, Feedback zu kriegen, auch dafür, dass sich der Stream damit gelohnt hat. Dennoch werden wir aufgrund des massiv zurückgegangenen Interesses an Internet-Inhalten beim nächsten Mal darauf verzichten; und hoffentlich auch darauf verzichten können, falls diese Pandemie dann endlich mal überstanden ist. Ich habe Conrad am Wochenende vor Ort gefragt: der Film wurde am Steenbeck gesichtet und (sehr) grob geschnitten, um dann anschließend digital weiterverarbeitet zu werden. Damit auch Beamer-Projektion.
  10. Übrigens stehen alle Wettbewerbsfilme vorab auch online bereit. Ihr könnt noch bis Morgen für Eure Favoriten stimmen! https://schmalfilmtage.de/online-voting/
  11. Ich bin geneigt zu widersprechen, weiß aber gerade nur: gedreht auf 16mm, ja, selbst entwickelt, ja, … und (zumindest teilweise) am Steenbeck entstanden? @Conrad Veit, falls Du mitliest, bitte hilf und weiter 😉 Habe den Thread zu Blastogense X gerade nur überflogen und das leider nicht mehr in Erinnerung. Ich weiß nur, dass durch seinen Film an seiner Kunsthochschule 16mm ganz plötzlich wieder interessant wurde 😉 Es gibt übrigens auch noch zahlreiche weitere Filme in den Wettbewerben, und ganz nebenbei wieder einen 100% 16mm Live-Vertonungs-Wettbewerb!
  12. Zu @Conrad Veit: genau. Das ist aus seinem Thread damals hier im Forum entstanden. Wir freuen uns sehr! Schön, dass der Trailer gefällt 🙂
  13. Der Call for Entries ist lange rum, nun finden sie statt, die 22. dresdner schmalfilmtage, Donnerstag bis Sonntag, 16. bis 19. September. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, der/die kann das Geschehen wieder online verfolgen. Nähere Informationen zum Livestream unter schmalfilmtage.de in Kürze. Wer aber vor Ort sein kann, der/die wird auch Forumsmitglieder unter den Gästen finden 🙂 Link zum Trailer: https://www.facebook.com/schmalfilmtage/videos/2869833613268576/
  14. Zum Filmomat: Auf der Messe des analogueNOW!-Photoweekends wurde der „Filmomat reinvented“ gezeigt, also die zweite Generation des Geräts, die jetzt auch bis zu vier Kleinbild-Filme parallel entwickeln kann oder eben 15m Super 8 und 16 mm. Der Schmalfilmeinsatz war tatsächlich auf der Messe zu sehen als Prototyp . Äußerst spannend für mich ist auf jeden Fall, dass es gelungen ist, eine neue Schmalfilm-Spule zu drucken! Zumidest beim Prototyp war die Spule in allerbester Qualität 3D-gedruckt! Man sieht die feinen, grauen Rillen auf den von Friedemann geteilten Fotos oben. Die ganze Spule ist übrigens deutlich kompater als eine Lomospule, der Durchmesser ist weit geringer. Der Filmomat selber fasst ja 3 Bäder. Umkehrentwicklung schwarz-weiß wäre also mit etwas Aufwand verbunden und funktioniert nur, wenn man während des Prozesses die Chemikalien in den Bädern austauscht, wäre aber machbar. Wie die Zweitbelichtung abläuft und ob sie in dieser neuen Kunststoff-Metallspule funktioniert, habe ich leider nicht mehr fragen können. Für wen das ganze noch nicht interessant klingt: Lukas plant offenbar eine deutlich einfachere Version des Geräts. Spannend wäre das sicher! Verkauft hat es sich jedenfalls recht bislang gut vom Amateur bishin zum kleinen Fotoladen, wurde mir gesagt. Zum Festival Neben allerlei photographischen Höhepunkte zwischen Workshops, Ausstellung, Nassplatten, mehrfarbigen Cyanotypien, Flohmarkt, Messe und lecker Essen gab‘s auch 2021 wieder einen FILM-Abend, diesmal komplett ausgerichtet von den dresdner schmalfilmtagen. Auftakt des Abends war der S8-Workshop-Film. @Dagie hat einen Super 8 Workshop gegeben am Samstag bis mittags und grade trocken wurde der dort entstandene Film (Entwickler: Compostol) abends schon projiziert. Man war also deutlich schneller als damals bei Kodachrome, auf den man ja zwei Wochen warten musste, bis der mit der Post zurückkam. Da der Workshop-Film aber als Negativ vorlag, haben wir ihn schlicht auf eine separate Leinwand projiziert, digital abgefilmt und live ins Positiv umgekehrt über den Beamer ausgespuckt. Wem im Kino eine Leinwand zu wenig ist, der kam hier also auf seine Kosten. Sehr gefreut hat mich natürlich, dass Dagie von derlei „Installation“ durchaus entzückt war 😊 Anbei ein paar Schnappschüsse davon. Danke übrigens an @k.schreier und @Patrick Müller, die neben anderen (wie auch Dagie 😉 ) den Abend mit Kopien ihrer Filme bereichert haben!!!
  15. Ui, ob er das am Samstag beim anlogueNOW! Photoweekend dabei hat? Werde ihn dort gleich drauf ansprechen!
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