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Helge

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  1. Halbleiter altern eigentlich selten oder gar nicht. Richtig designed, hochwertig produziert und korrekt eingesetzt hätten die eine ganz enorme Lebensdauer. Die Feinde heißen - schlechtes Design, das Überlastungen nicht sicher ausschließt - „unsaubere“, billige Produktionsprozesse, schon allerkleinste Verunreinigungen oder kleine Prozessabweichungen verkürzen die Lebensdauer dramatisch -> insofern kann ein namhafter Hersteller hier auch eine höhere Lebensdauer gewährleisten Halbleiter sterben üblicherweise entweder durch Electrical OverStress (EOS), der zum z.B. Durchschlag einer Isolationsschicht führt oder durch Thermal Overstress, der zu Ablösungen führt oder auf Dauer schlicht die unvermeidliche Materialwanderung mehr als spezifiziert beschleunigt. Natürlich führt keiner jahrelange oder gar jahrzehntelange Lebensdauertests durch, man versucht dies durch beschleunigende Bedingungen (hohe Temperaturen u.a.) zu simulieren. Dazu muss man die sogenannte Aktivierungsenergie des spezifischen Halbleiters kennen, keine leichte Aufgabe. Es ist aber in allen Fällen wichtig, jedweden Betriebszustand zu vermeiden, der die Hersteller-Spec verletzt, auch in Kombinationen. Bei den hier üblicherweise eingesetzten weißen LED mit Leuchtstoff sehe ich auch letzteren als Lebensdauer-bestimmend, der definiert ganz sicher die zulässige Temperatur zumindest mit.
  2. Genauer, einen Farbtemperatur-Korrekturfilter. Um aus 6000 K dann die gewohnten 3400 K zu machen, benötigt man KR12 (eigentlich KR13, aber den gibt es kaum), auch bekannt als Wratten 85 (besser wäre 85B), der „vernichtet“ 2/3 Blende bzw. ca. 37%. Die aus den Agfa Microflex ausgebauten dürften zu klein und nicht ausreichend temperaturfest sein 😉
  3. Ok, verstanden. Das ist natürlich ein Riesenvorteil.
  4. Ich gehe mal davon aus, daß der Speichelfluss aufhört, wenn ich es aus dem Briefkasten hole 😳
  5. Das ist direkt von der vom Leuchtmittel umgesetzten, elektrischen Leistung und dessen maximal zulässiger Temperatur abhängig. Insofern wird „leiser kühlen“ nur mit im Vergleich deutlich besserem Lux/Watt-Verhältnis möglich sein. Dennoch ist es weiß und hat eine hohe Farbwiedergabe. Das Auge kann sich natürlich hervorragend an wechselnde Farbtemperaturen anpassen, aber ganz schlecht bis gar nicht an eine schlechte Farbwiedergabe. Daher wird deren Qualität auch bei Eurem Projekt am Ende sehr wichtig.
  6. Es wären 8, erweitert dann 14 Hier sind die Indices und die Zusammenhängen ganz gut erklärt https://wiki.production-partner.de/licht/farbwiedergabe/
  7. Was für tolle Themen, da „läuft schon der Sabber😋“, um es leicht unappetitlich bildlich auszudrücken! Sehr gespannt 🙃
  8. Das verstehe ich, aber auch den muss man messen, auf alle Fälle bei laufenden Projektoren im Vergleich und als Zusatzinformation im Stillstand. Welches Lux-Meter habt Ihr verwendet?
  9. Was meinst Du damit? Die Beleuchtungsstärke (bei einem bestimmten Abstand Projektor<->Leinwand) im Verhältnis zur eingesetzten elektrischen Leistung ist DIE wichtige Größe bei diesem Unterfangen (sofern es um den Ersatz Glühlampe bzw. Halogenlampe durch LED geht). Natürlich, diese Werte sind wichtig, wobei noch die dabei erzielte Bildgröße auf der Leinwand interessant wäre. Welches Lux-Meter war das denn? Am Ende wäre eine mittlere Beleuchtungsstärke der aussagekräftigste Wert, denn das ist der Wert, den das Auge "misst". Um zusätzliche Informationen zu gewinnen, wäre evtl. eine Messung bei Stillstand eine Idee (also ohne Flügelblende, bzw. bei dauerleuchtender LED)...?
  10. Es ist alles weiß, ob nun Halogen oder HID oder sogar die gute alte Glühlampe, nur die Farbtemperatur ist eine andere. Das Auge gewöhnt sich aber schnell an veränderte Farbtemperaturen, sonst würden wir bei Kunstlicht alles in orange-gelb getaucht wahrnehmen, oder am hellen Tage alles in blau. In Deinem Fall ist der Wechsel das Problem, die Adaptation bleibt aus.
  11. Ein gutes Luxmeter (z.B. Gossen) sollte eigentlich den Job machen können. Um das Umgebungslicht musst Du Dir keine großen Sorgen machen. Dessen Beleuchtungsstärke auf der Leinwand misst Du einfach vorher bei ausgeschalteten/abgedunkelten Projektoren und ziehst den Wert vom Messwert der Projektoren ab, die Umgebungshelligkeit sollte nicht zu groß sein und sich nicht wesentlich ändern während der Messungen. Wichtiger ist es, den Messkopf des Luxmeters genau parallel vor der Leinwand zu positionieren, Winkelfehler können viel ausmachen.
  12. Lieber Simon, so funktioniert Elektronik nicht. Der Quellwiderstand (der Batterie) muss gegenüber dem des Verbrauchers unerheblich sein, insofern ist der minimale Gesamtwiderstand aus CdS und Drehspulinstrument sogar sehr erheblich. Ich gehe davon aus, dass da nicht mehr als ein paar 10-100 uA fließen, selbst bei einem untypisch hohen Strom von 100 uA würde sich die Versorgungsspannung unter Last bei 10 Ohm mehr nur um 1 mV reduzieren, 10 mV halte ich noch für völlig unkritisch. Sicher sehr viel mehr
  13. Welchen Innenwiderstand hat denn das Messwerk des Vario Switars? Die Stromaufnahme müsste ja enorm sein, im eine Abweichung von 2 Blenden durch 10 Ohm mehr Widerstand erklären zu können.
  14. Du verwechselt da was, denke ich. Hier liegt keine Leistungsanpassung vor, es kommt auf eine konstante und korrekte Spannung und einen niedrigen Quellwiderstand an, das sollte aber auch mit Zink-Luft gehen.
  15. Helge

    Ratet mal!

    Man konnte zu K40-Zeiten diesen eigentlich auch bei den meisten Fotogeschäften in der unfrankierten, gelben Tasche abgeben und den entwickelten Film dann dort auch wieder abholen, schließlich hatten die meisten Fotogeschäfte Verbindung zum Kodak Großlabor für Abzüge vom Negativfilm. Das ging in Wiesbaden sogar bei Karstadt 😉
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