-
Gesamte Inhalte
8.428 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
221
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker
-
Es gibt Dutzende von Entwicklungsrezepten und viele Produkte. Meine praktische Erfahrung mit kommerzieller Filmentwicklung, Plan-, Roll- und Kinefilme, lautet: Möglichst einfacher Entwickler, bestehend aus Substanzen, die in guter Reinheit günstig zu beschaffen sind. Mein Hausentwickler ist ein Hydrochinon-Phenidon-Ansatz mit Natriumsulfit als Oxidationsschutz, wasserfreier Soda als Alkali und Kaliumiodid als Schleierverhinderer, fünf Zutaten. Mit etwas Ähnlichem, was ID-11 darstellt, auch D-96 und D-97, jedoch keine Einbadrezepte, entwickelst du ein genügend belichtetes Aufnahmematerial bei 20 Grad Celsius in acht Minuten zu einem brauchbaren Negativ. Der Grundfehler, den viele Selbstentwickler machen, da wiederhole ich mich halt ewig, ist zu wenig Agitation. Du kannst die Spirale im LOMO-Tank nicht richtig bewegen. Zu viel Agitation ist praktisch nicht möglich außer so wilde Handhabe, daß der Film aus der Spirale gerissen wird. Agitation hat mehrere Aufgaben, und zwar ununterbrochenes Aufmischen der Bäder, damit frische Entwicklersubstanz zum Film gelangt und die Reaktionsprodukte wegkommen, dann das Erzielen gleichmäßiger Dichte über die ganze Filmfläche bei verkürzter Badzeit und nicht zuletzt die körperliche, die Gespürverbindung mit Film. Ich finde, man soll konzentriert bei der Sache sein bis zuletzt, wenn man das Wasser abstreift. So ein bisschen am Stäbchen drehen ist Käse. Durch konstante Agitation kann man die Badzeit um ein Sechstel bis ein Fünftel verkürzen, abhängig von der Temperatur, das ist nicht linear. Einbadentwickler fressen während des Entwickelns die dünnen Stellen an, bei Entwicklung zum Negativ also die Schatten. Du verlierst die Zeichnung in den tiefen Schatten des fertigen Bildes. Das ist für die Projektion gerade verkehrt. Kopiermaterialien, z. B. Positivfilm, sind nach meiner Methode in drei bis dreieinhalb Minuten ausentwickelt.
-
Welche benötigten 27 Grad, wo hast du das wieder her?
-
Es verhält sich umgekehrt, bei den jüngeren Modellen ist die 1-1-Welle zusätzlich zur 8-1 verlängert und von außen her zugänglich. Von Hand drehen kann man mit allen Modellen von 1935 bis 1982. Die Paillard-Kurbeln sind nur aufgesteckt, sie halten nicht und das hat der Mann mit seinem Angebot behoben. Die am Temporad eingestellte Geschwindigkeit kann man praktisch nicht überschreiten. Jede/r kann selber spüren, welchen Widerstand der Regler leistet. Er muß ja die ganze in der Triebfeder gespeicherte Energie abfangen können. Zwei Umdrehungen pro Sekunde ist das Normalste der Welt, fast alle Stummkameras transportieren mit einer Kurbelumdrehung acht Filmschritte.
-
Doch, das habe ich im Auge, heller Gegenstand mit so viel Bildfläche in der prallen Sonne erfordert bei 25 ISO, meine Kodachrome-25-Prägung, Blende 16. Bei ISO 100 folglich, vier Mal empfindlicherer Film, zwei Blendestufen kleiner: f/32.
-
Eine der mehreren falschen oder missverständlichen Aussagen bei Paillard. Gemeint war, daß man im Rückwärtslauf keine Aufnahmen machen soll. Vorwärts gibt es keinen Unterschied, ob Energie von der Triebfeder kommt oder man selber Arbeit leistet oder man sonst einen Motor anschließt. Der Fliehkraftregler ist Teil des Getriebes, er ist immer aktiv, auch beim Zurückdrehen. Wie man in dem Video deutlich sehen kann, stellt der Anbieter am Temporad auf 64 Bilder pro Sekunde. Man müßte also acht mal in der Sekunde kurbeln, um Bremswirkung zu spüren.
-
Die Kurbel geht auf die 8-1-Welle, eine Umdrehung schaltet acht Bilder.
-
P 1 hatte ich einige Zeit nicht in der Hand, aber so weit ich mich erinnere, gehört das Plättchen als elektrische Isolation zwischen Front und Gehäuse. Da ist, glaube ich, eine Tasche oder eine Nut, worin das Lötauge einer Leitung oder so etwas liegt.
-
Das finde ich gut. Das Zubehör dürfte aus solidem Material gefertigt werden, doch damit bekommt man den direkten Zugang zur ursprünglichen Filmkinematografie in die Hand. Federwerk kann ja jede/r.
-
MISSING*LINK - Im Gespräch mit Michael Baumann
Film-Mechaniker antwortete auf LaserHotline's Thema in Links
Okay, ich hab’ mir jetzt das Ganze angesehen und angehört. Unabhängig vom Inhalt erscheint mir Michael Baumann als widersprüchlicher Mensch, als einer, der Widersprüche sucht. An einer Stelle sagt er, er habe nie eine klassische Instrumentierung gewollt, aber er wollte auch sozusagen eine klassische Instrumentierung. Da dreht man sich im Kreis mit ihm. -
MISSING*LINK - Im Gespräch mit Michael Baumann
Film-Mechaniker antwortete auf LaserHotline's Thema in Links
Bei Sekunde 48 habe ich angehalten. Man muß behutsam vor sich gehen, da hatte ich schon genug. -
Zunehmend glaube ich, daß die Beiträge, die ich nicht abgeschickt habe, die Waage halten mit denen, die im Forum stehen.
-
Zur Beurteilung eines Heimfilmprojektors gelten für mich diese Gesichtspunkte: Kann das Gerät mit der mir dienenden Geschwindigkeit laufen? Ist das Gerät filmschonend und gleichzeitig lichtstark? Stimmt die Geometrie im Filmkanal mit der meiner Kamera überein? Hält der Apparat die Schärfe? Dann kommen solche Dinge hinzu wie Schmierung, Servicefreundlichkeit und zuletzt der Preis.
-
Es heißt Inbus. Innensechskant Bauer und Schaurte. Bauer & Schaurte war ein Unternehmen in Neuss.
-
Vielleicht endlich den Super-8-Plastikkram verlassen und zu den haltbaren Ganzmetallgeräten übergehen.
-
Nachschlag Bedienungsanleitung Pentacon Pentax 81, komprimiert.pdf
-
Die Leistungen Karl Geyers seien unbestritten. Wo er aber keine Erfindungen machte, die Ahnungslose als Geyers annehmen, möchte ich, um der Filmtechnikgeschichte zu dienen, klarstellen: Das schrittweise Perforieren mit Fangstiften in Verbindung mit Werkzeug für jeweils eine Lochgruppe pro Bild hat Stuart Williamson in England erfunden. Ich nehme an, Geyer habe von Williamson & Son eine Lizenz genommen oder die Verfälschung ist so, daß einer/einem die Bell-&-Howell-Perforiermaschine, die in dem Film zu sehen ist, als Geyer-Apparat dargeboten wird. Es ist nicht schlüssig zu beurteilen. Der Name Oxberry wird auch nicht genannt, während wir eine Trickkopieranlage von John Oxberry sehen. Der Beweis, daß maschinelles Entwickeln besser wäre als manuelles, ist nirgends gegeben. Der einzige Vorteil der Maschine ist praktisch unbegrenzte Filmlänge. Mit Christoph Geyer seit vielen Jahren bekannt habe ich wirklich rein gar nichts gegen die Familie. Bei Herrn Koerber sieht es wenig anders aus, weil ich ihm historische Vermischungen schon nachweisen mußte.
-
Du stellst immerhin einen klaren Anforderungskatalog auf. Wenn ich diese Punkte miteinander verrechne, komme ich auf die Bell & Howell Filmo Eight Dual Run. Die werden bei ebay.com für 10 bis 20 Dollar verkauft.
-
Für eine Dame?
-
Wer Freude hat an einem Ciné-Kodak-Eight, soll sich so eine Kamera zulegen. Mehr Möglichkeiten hat man mit einem Magazine-Ciné-Kodak, zu welchem es einen Einstellsucher gibt. Den legt man wie ein Magazin ein, um Ausschnitt und Schärfe genau zu setzen.
-
http://dougkerr.net/Pumpkin/articles/Kodak_Cine-Kodak.pdf Seite 12
-
Da hast du Recht bis auf die 360 Grad. Die erinnern an Annalena.
-
Ein Doug Kerr hat alles zusammengestellt. http://dougkerr.net/Pumpkin/articles/Kodak_movie_lens_mounts.pdf Habe einen Fehler gemacht, CKE ist eine 16er Kamera, hier sollten wir CK8 schreiben
-
Hallo, Malte, ich kenne den Ciné-Kodak Eight einigermaßen gut. Bei der Konstruktion sind das Federhaus und eine große, kombiniert genutzte Wickelzahntrommel ineinander gestellt. Die Idee taucht wiederholt wieder auf, zum Beispiel bei der Meopta-Adastra und bei anderen Kameras. Das Federhaus ist vollkommen abgedichtet, es ist mit einem Walöl gefüllt. Das Gehäuse mit Blechflanken ist nicht so stabil wie das anderer Kameras, aber immerhin. Ein wichtiger Punkt, den du ansprichst, präzise Filmführung, geht beim CKE nicht so recht in Erfüllung. Der Filmkanal ist gekrümmt, davon sind auch nicht alle Leute begeistert. Anstelle von Minimalkamera würde ich von einfacher Ausstattung sprechen. Diese Bezeichnung schließt gute Technik nicht aus. Für mich ist die Naida 8 eine Minimalkamera. Ohne zu zögern rate ich zu einem guten Federwerk, D-Mount und großer Bodenfläche als Entscheidungsmerkmale. Ein gutes Federwerk bieten die DeJur, wie ich bei der Beschreibung der Fadematic darlege. 50 Sekunden schön gleichmäßiger Lauf mit einem Federaufzug, dann harter Halt. Es gab Modelle fürs Kodak-Magazin und welche für Spülchen. Es gibt einen Haufen einfacher Kameras, die gepflegt sauber funktionieren. Geschmackssache, was man wählt. Ich möchte auf das Thema Sucher hinweisen, dort fällt es leichter, sich zu entscheiden.
-
Neues Filmmaterial von Kodak - Verita 200D
Film-Mechaniker antwortete auf Sebastian Bock's Thema in Schmalfilm
Gute Beobachtung, beide sind für Tageslicht, es gibt aber Unterschiede. Der Gold ist für Belichtungszeiten bis 1/10'000 Sekunde korrigiert, Verita nur bis eine Tausendstel. -
Umkehrentwicklung des UN54 in A71, erster Eindruck
Film-Mechaniker antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
So weit ich weiß, errichtete Thurn und Taxis Ende des 16. Jahrhunderts die Reichspost. Gibt es nicht eine Folgeunternehmung?
