magentacine

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Über magentacine

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  1. Teile des Bildes abzuschneiden ist keine korrekte Vorführung. Maßgeblich ist nicht dein persönlicher Geschmack, sondern das Format, das bei der Produktion festgelegt wurde. "Leinwand ausnutzen" ist absolut kein Grund, Bildinformation wegzulassen.
  2. Der Festivalleiter hat vorsorglich schon mal sein dramatisches Porträt seitenfüllend drucken lassen, während unbedeutende, weniger spannende Figuren wie Schirmherrin Doris Dörrie, Oberbürgermeister und der Minister für Kultur nur klein und bescheiden gezeigt werden. Die Filmemacher sowieso. Hier links auf "Programmheft 2017 zum Blättern" klicken. Seite 16. "Sir, das was Sie da gehabt haben, ist das, was wir einen befocusten, nichtterminalen Wiederholungsfantasmus oder einen vollbeweglichen Klasse-Fünf-Dunst nennen!" (Ghostbusters)
  3. Wikipedia gibt in der Tabelle am Ende das Jahr 1974 als Einführung von K40 (K-14-Prozeß) in D8mm, S8 und 16mm an.
  4. Dann schnell dieses Gerät erwerben - sieht besser aus und dürfte unterhaltsamer sein als der in Frage stehende Hauptfilm!
  5. Wäre ein kompletter rotierender Döner-Kegel am Spieß nicht besser gewesen, da hätte im Saal jeder Schüler mal dran nagen können? Lehrer. Immer wieder unfaßbar.
  6. Ich fand die Oscarverleihung 2017 diesmal sehr unterhaltsam, vor allem den Schluß. Wer es nicht gesehen hat: Der Academy Award für "Best Picture" wurde an LALA LAND vergeben...und während der Dankesworte stellte sich heraus, daß man Warren Beatty den falschen Briefumschlag gegeben hatte und leider - Kommando zurück! - doch MOONLIGHT gewonnen hatte. Beruhigt mich, daß für den korrekten Ablauf eine der bekanntesten Wirtschaftsprüfer-Firmen zuständig ist (PWC), das schafft doch enorm Vertrauen in allen anderen Lebensbereichen! Panne... (Video) Insgesamt war der Abend erträglich, was an der kurzweiligen und witzigen Moderation lag. Großartig fand ich die Idee, böse Tweets über Stars von diesen vorlesen zu lassen, über den Satz mit dem Weißabgleich mußte ich laut lachen. Die Werbezombies bei Pro7 mußten natürlich den Abspann der Show ausblenden, um 45 Sekunden Frühmorgenprogramm nicht zu gefährden. Schade, wenn man so wenig Stil hat, auch die beiden Studiomoderatoren waren wie üblich zum Fremdschämen. Und Donald Trump kann sich offenbar (bisher) beherrschen, auf die live geschriebene Twitterbotschaft des Moderators zu reagieren. Die Oscar-Panne (FAZ)
  7. Wieso, Google hat mir sofort einen 1A Fund gemeldet... Ich kenne nur die Varianten "Never touch..." und "Never change..." und glaube auch nicht, daß "match" in dem Zusammenhang Sinn ergibt. Solange wir wissen, was gemeint ist, sage ich "no hardhat feelings" oder gleich "sponge over!"
  8. Das Problem mit dem Zu-Laut-Rentner liegt ganz woanders. Jahrzehnte vor dem Fernseher. Fernbedienung in Nüßchen-Griffreichweite. Laute Szene im Film = leiser drehen. Leise Stelle im Film = lauter drehen. Das läuft reflexartig, nur übers Rückenmark. Den ganzen Abend lang. Eines Tages geht man - endlich hat man Zeit dafür - ins Kino: Oh Schreck, der Film ist gar nicht immer gleich laut. Ein Schuß knallt, ein startender Düsenjet läßt die Sitze beben? Beschwerde! Außer freundlicher Aufklärung hilft wenig. Ich fahre gut mit der Standardauskunft, daß wir den Ton auf die Sprache (Dialoge) einstellen, alles andere liegt im Ermessen der Filmemacher. Manchmal hilft's. Jahrzehnte vor dem Fernseher. Und manche sind so verstrahlt, daß sie glauben, den ganzen Film brummelnd und brabbelnd kommentieren zu müssen. Die 8 cm Mauerwerk, das ihre Nachbarn zuhause vor dem Hirntod bewahrt hat, gibt es im Kinosaal leider nicht. Demnächst in diesem Theater: "Es ist bei Ihnen IMMER viel zu kalt/zu warm" (in der gleichen Vorstellung übrigens).
  9. Das Thema des Threads war absolut nicht das Buch "Kino, wie es keiner mag." Erst durch @cinerama und Dich selbst (weiter oben auf dieser Seite) wurde es hereingebracht.
  10. ;-) Willkommen!
  11. Hallo Gangolf, kurz geantwortet: 1. Es gibt bei Technirama-Filmen definitiv kein "70mm OCN" (auch kein 65mm OCN). Die 70-mm-Positive wurden in optischer Schrittkopierung einzeln hergestellt. Zuweilen ist im Englischen vom "Super Technirama 70 negative" die Rede, was als Verfahrensbezeichnung nicht völlig verkehrt ist, aber leicht so mißverstanden wird, als handele es sich um ein 70mm breites Material. 2. Dein Gedankengang ist völlig korrekt: Wenn man vom 8-perf OCN ein Duplikat auf 65/70mm angefertigt hätte und davon erst die 70-mm-Positive gezogen hätte, hätten diese schlechter ausgesehen (körniger, weniger scharf) als die optischen Schrittkopien vom 8-perf OCN. Es wurde m.W. auch nie gemacht, obwohl technisch möglich. Allenfalls sinnvoll, wenn man Material aus S.-T.-70-Filmen in herkömmliche 65/70mm-Produktionen einschneiden wollte. 3. Das 8-perf-Bild ist flächenmäßig etwas kleiner als ein 65mm-Negativ, außerdem verwendete Technirama eine anamorphotische Optik. Rein technisch gesehen erzeugt eine Kontaktkopierung im Negativ/Positiv-Prozeß die optimale Auflösung, und ein sphärisches Aufnahmeobjektiv ist prinzipiell der anamorphotischen Abbildung überlegen, so daß "echte" 70-mm-Produktionen besser aussehen sollten als S.-T.-70. Theorie ist das eine, die Praxis etwas anderes. Nach den erhaltenen Kopien ist festzustellen, daß es auch innerhalb der auf 65mm gedrehten Filme eine enorme Spannbreite der Abbildungsqualität gab. Diese ergibt sich immer aus der Güte der Aufnahmeoptik, Belichtung und Arbeitsblende, dem verwendeten Filmmaterial und dem Kopierprozeß. Das schwächste Glied der Kette limitiert stets die Qualität des Endproduktes. Technicolor hatte die Entwicklung des 35-mm-OCN (8-perf) in der Hand, ebenso die Lichtbestimmung, optische Umkopierung und den Positivprozeß. Auch die OCN-Entwicklung war auf erhöhte Kantenschärfe ausgerichtet, was nicht die meßtechnische Auflösung, aber den subjektiven Schärfeeindruck erhöht haben mag. All das sorgte für einen relativ hohen Standard der Bearbeitung. Außerdem war das verwendete Delrama-Prismensystem für die 8-perf-Aufnahme sehr hochwertig, besser als die damals üblichen Linsenanamorphoten für 35-mm-Scopefilme. Wenn Du mehr Details brauchst, lies doch mal den alten Artikel hier: Vorhang auf für Technirama (Seite 6-13)
  12. Du meinst aber schon die Bell & Howell 2709 - dank ihrer Präzision bis in die 1990er Jahre als Trickkamera für Visual Effects eingesetzt, oder? ;) Artikel zur B+H 2709 (in englischer Sprache)
  13. Für drei der genannten Institutionen ist das definitiv zu verneinen.
  14. Hallo Journacam, vielleicht interessiert Dich auch dieser ältere Thread zum Thema.
  15. Sehr bedauerlich, da ist leider keinerlei künstlerische Innovation zu erwarten.