magentacine

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Über magentacine

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  1. Leider fehlte im letzten Jahr die Zeit, weiter zu ordnen und auszuwerten. Und 2017 sah es bisher nicht besser aus. Das geneigte, wenn auch zahlenmäßig überschaubare Publikum wird daher noch eine Weile mit Herzklopfen auf die Klärung warten müssen. Das sollte Dich aber nicht davon abhalten, Spannendes und Lehrreiches zum Schwesterkino in Berlin zu veröffentlichen, wenn die Datenlage es hergibt.
  2. Es ist die bei mir die Fraktion der weißmedizinaltechnikaffinen Leuchtobstler, welche die dicksten Klopse abliefert. Aber auch DCP-O-Matic rettet kein Material, wenn das Quellmaterial bereits falsches Pixelseitenverhältnis aufweist, 25 und 23,976, interlaced HDV, 29,97 YouTubeclips und 30 fps Handyaufnahmen ohne Kenntnis irgendwelcher Zusammenhänge zwangsgerendert werden. Viele der angeblichen "digital natives" wissen so gut wie nichts über das Klicken und Wischen auf einer Benutzeroberfläche. Zusammenhänge, die man in zehn Minuten vom Netz erklärt bekommt, verweigern sie, weil das an ihrer Selbstwahrnehmung rüttelt. Und jedesmal stehen sie wieder mit betrübtem Gesicht da: "Oh, das ruckelt aber schlimm..." - Ja, das tut es. Und die Farben sind Müll. Und das Bild wackelt. Und der Ton klingt nach Hörsturz. Genug geklagt, also mein hoffentlich konstruktiver Rat an @bike3000ball: Wenn Du Deinen Film selbst an Kinos verleihen willst, brauchst Du ein einwandfreies DCP, das in jedem Kino zuverlässig läuft. Das kann man mit open source Software durchaus selbst erledigen. Die Crux ist, daß man erst sicher ist, wenn man das DCP im Kino auf den üblichen Servern getestet hat. Hast Du die Möglichkeit dazu, gut. Wenn nicht, laß es bleiben und bezahle jemanden, der Dir zu 100% ein lauffähiges DCP erstellt. Man kann sich in all das einarbeiten, aber es kostet Zeit und Mühe. Sinnvolle Anpassung des existierenden Tons an Kinowiedergabeverhältnisse wäre auch ein Thema.
  3. Nein. Täglich zeigen DCPs aus Kunsthochschulen und von unabhängigen Filmemachern, dass dem absolut nicht so ist. Allein während des letzten Festivals fünf "Notoperationen", um den Ausfall von Kurzfilmen zu verhindern. Ein "3.2K"-Langfilm lief nur von DVD in gar köstlicher SD-Auflösung, weil nur 2/3 des Films encodiert waren. Wenn der Fragesteller nicht die Möglichkeit hat, ein selbsterstelltes DCP in einem Kino zu testen, lieber die Finger davon lassen und jemanden angemessen entlohnen, um sich selbst und Kinobetreibern viel Ärger zu ersparen. Es kostet nicht die Welt.
  4. Kann mich auch an keine einzige 35-mm-Vorführung des "Lied vom Tod" erinnern, die eine Pause hatte.
  5. Hallo @achteinhalb, zwar finde ich vom Kinobetreiber anberaumte Pausen grundsätzlich inakzeptabel und würde ein solches Kino kein zweitesmal aufsuchen, aber wenn euer Publikum es erwartet und/oder wünscht, liegt der Fall anders. Du hast ja auch nicht gefragt, ob man eine Pause machen sollte, auch wenn die technische Notwendigkeit (Rollenwechsel) nicht mehr vorliegt, sondern an welcher Stelle. Eine "spannungssteigernde" Unterbrechung mitten in der Szene ist wirklich das Allerletzte und reißt komplett aus der Handlung heraus, sie lenkt außerdem die Aufmerksamkeit auf einen technischen Vorgang. An Grobheit nur noch zu überbieten, wenn man das eingefrorene Bild auf der Leinwand stehen läßt! Wenn also überhaupt eine Pause gemacht werden soll, dann an einem geeigneten Szenenwechsel. Deinem Kollegen, der glaubt, den Film spannender gestalten zu müssen, würde ich zu bedenken geben, daß der Film an sich den Zuschauer fesseln muß, nicht die Faxen des Vorführers. Auch durch Privat-TV-mäßige Zersplitterung entsteht da kein zusätzliches Lustgefühl, auch nicht bei den Blasenkranken. Vielleicht einfach Kürbiskerne als Knabbersnack im Kino anbieten?
  6. Bosko erschien erstmalig 1929 in BOSKO, THE TALK-INK KID von Hugh Harman und Rudolph Ising. Dieser Film ähnelt zwar den Fleischer-Cartoons der OUT OF THE INKWELL-Serie, hat aber mit dem Fleischer-Studio nichts zu tun. Nach dem ersten Film entstanden die weiteren Bosko-Filme für den Produzenten Leon Schlesinger, der Warner Bros. mit Cartoons belieferte. In späteren Bosko-Filme nach 1933 für MGM wurde die Figur stark verändert. https://en.wikipedia.org/wiki/Bosko
  7. Danke vielmals, jetzt hat's geklappt!
  8. @RexAmRathaus: Unter dem Mediathek-Link finde ich keinen Film, nur den vergangenen Sendetermin. Oder übersehe ich da was?
  9. Es ist gut zu hören, daß es doch noch eine weniger gefadete Kopie gibt, die jetzt in Varnsdorf läuft. Die vor Jahren in Frankfurt gezeigte Kopie war schon damals nahezu schwarzweiß, vermutlich wie die in Karlsruhe lagernde mit ähnlichem Befund. Der Film selbst lohnt aufgrund seiner überragenden Fotografie (DP: Leon Shamroy, "Oscar"-Nominierung 1966) jede Anfahrt, auch wenn Michelangelos Farbpalette durch das bekannte Eastman-Rot etwas eingeschränkt wird, aber bei mittlerem Fading dürfte die Schärfe der Todd-AO-Aufnahme immer noch fantastisch wirken.
  10. Mir fällt zu den LED-Wänden noch das Stichwort Vandalismus ein.
  11. Teile des Bildes abzuschneiden ist keine korrekte Vorführung. Maßgeblich ist nicht dein persönlicher Geschmack, sondern das Format, das bei der Produktion festgelegt wurde. "Leinwand ausnutzen" ist absolut kein Grund, Bildinformation wegzulassen.
  12. Der Festivalleiter hat vorsorglich schon mal sein dramatisches Porträt seitenfüllend drucken lassen, während unbedeutende, weniger spannende Figuren wie Schirmherrin Doris Dörrie, Oberbürgermeister und der Minister für Kultur nur klein und bescheiden gezeigt werden. Die Filmemacher sowieso. Hier links auf "Programmheft 2017 zum Blättern" klicken. Seite 16. "Sir, das was Sie da gehabt haben, ist das, was wir einen befocusten, nichtterminalen Wiederholungsfantasmus oder einen vollbeweglichen Klasse-Fünf-Dunst nennen!" (Ghostbusters)
  13. Wikipedia gibt in der Tabelle am Ende das Jahr 1974 als Einführung von K40 (K-14-Prozeß) in D8mm, S8 und 16mm an.
  14. Dann schnell dieses Gerät erwerben - sieht besser aus und dürfte unterhaltsamer sein als der in Frage stehende Hauptfilm!
  15. Wäre ein kompletter rotierender Döner-Kegel am Spieß nicht besser gewesen, da hätte im Saal jeder Schüler mal dran nagen können? Lehrer. Immer wieder unfaßbar.