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Film-Mechaniker

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Everything posted by Film-Mechaniker

  1. Ich hab’s schon ein Mal geschrieben, in einer anderen Diskussion, daß Jake Seal nicht gleich an die Marke ORWO herankommen konnte, weshalb er in klassischem Putinismus, früher sprach man von Salami-Taktik, sich u. a. in die Firma Filmotec einkaufte. Dann wird die Bilanz vermurkst und abgewickelt. Mit einem Finanzierungsplan in der Hand macht er dem Handelsrichter den Vorschlag zur Verwaltung des anscheinend insolventen Betriebs und übernimmt endgültig. Ählich ist es mit Kodak gegangen, wo Kodak Alaris mit Sitz in Großbritannien Auffanggefäß geworden ist. Pérez hat Kodak fast fertig gemacht. Clarke war doof. Bei Filmotec müßte man Redmann fragen, wie es lief, er ist per 9. Januar 2020 ausgeschieden.
  2. Wittner hat auch eine gewisse Menge Farbpositiv in Doppelacht perforiert. Genaueres wissen er und Dennis Toeppen.
  3. 122 Meter oder 400 Fuß, 33 Minuten bei 16 B./s, zum Super-8-Preis? Der ist € 2,86 brutto; die Rolle also € 348,92. Mindestmenge bei Super-8 ist 25 m, € 71,50. Dafür eine Kopieranlage beschaffen, die es nicht mehr gibt? Eine Möglichkeit wäre, Doppel-8-Negative auf einer 16er Kopirka abzulichten. Halbiert den Preis
  4. Entwicklerschleim wäre vielleicht der bessere Ausdruck als Tonschleim und anscheinend ist richtiger als scheinbar. Die Paste wird mit Warmwasserstrahl unter Druck vom Film weggespült, das kann man gut einstellen, geschieht ja im Licht. Anschließend taucht das Material ins zweite Fixierbad.
  5. Ich habe UN 54, N 74, PF 2, TF 12, DN 2 und DP 3 bearbeitet, in 35, 9½, 16 und Doppelacht. Selber aufgenommen auf UN 54 und PF 2, von beiden Materialien habe ich noch in 35, 16 und Doppelacht. Diese Filme schätze ich besonders wegen ihrer sauberen Ergebnisse und kurzen Trockenzeit. Wer nicht schwarzweiß filmt und projiziert, verpaßt etwas. Es geht nichts über einen Eyemo, geladen mit PF 2 V 3. V 3 steht für Version 3, diese hat einen Lichthofschutzunterguß. Davon ist man bei Kodak immer noch weit entfernt.
  6. Zitat aus Jürgens Artikel: ORWO, so heisst es auf der im letzten Jahr gelaunchten Website, sei eine 116 Jahre alte Firma und eine ebenso alte Marke, und ein Konsortium aus der Firma FilmoTec Wolfen, die schon aus einem früheren Konkurs hervorgegangen ist, InovisCoat GmbH Monheim sowie Seal1818 GmbH wollten die traditionsreiche Marke wieder aufmöbeln. Du hast mit der Grundaussage Recht, mit dem Konjunktiv, den ich zwar mit dem Modalverb wäre schriebe, nicht mit sei, aber das letzte Wort, aufmöbeln, da sehe ich die Geschichte ganz anders. Dieser Seal ist ein kulturloser Sack wie übrigens Musk und andere mehr. Solchen Leuten kann man nicht klarmachen, was Sache ist, eben zum Beispiel daß es eine Firma AGFA gegeben hat, deren Ostteil 1964 zu ORWO umbenannt wurde. Die Firma, die er gekauft hat, ist die Gesellschaft mit begrenzter Haftung Filmotec (nun ein Mal ohne den dämlichen Binnenmajuskel). Diese Gesellschaft hat mit Ausnahme der ehemaligen ORWO-Angestellten, prominent Dr. Rainer Redmann, nichts zu tun mit dem einstigen VEB. Die ab 1998 fabrizierten Schwarzweißfilme haben auch nicht viel gemein mit den alten NP 55 u. a. m., weil sie in Monheim hergestellt werden. Direkt von AGFA über ORWO zu Filmotec sind die mechanischen Anlagen übergegangen, namentlich die Perforiergeräte. Ich vereinfache. Es wird nicht aufgemöbelt, sondern ausgeschlachtet, was nur geht. Substanz schaffen tut der Ami in Europa nicht. Das könnt Ihr Euch alle als kategorischen Nominativ für alle Zeiten merken. Baldini & Cie übrigens auch nicht, dafür verstehen sie vom Grenzgebiet organische-anorganische Chemie zu wenig, ja eigentlich gar nichts. Es interessiert sie nicht ein Mal. Es handelt sich nicht um neue Filme. Einzig aktiv auf dem Gebiete sind nur Kodak und Fuji. In Mortsel sind die Leute, die noch Kenntnisse mit den AGFA XT hatten, weg. Was wirklich zu denken geben soll, ist: Wo es einen Käufer gibt, muß es auch einen Verkäufer geben. Die Filmotec ist verkauft worden wie die Typon in der Schweiz, nur ein Beispiel.
  7. Toei 8 Talkie https://www.ebay.ch/itm/175210018772?_trkparms=ispr%3D1&hash=item28cb54b7d4:g:uzoAAOSwQzRiOQcH&amdata=enc%3AAQAGAAAA4OvMCp2jJLjCAVmgLCx1lEQZ4myn7fxM50%2BeRP2JzngxBBx3prOb5Ax1YG3LMyu63js%2BdEOx7jYFhBg7h7p0m1CdOlP2CsDvy5xjfGWTD9416RmnbqxV%2Buwe0Te%2F2WPv7b0PEM03OoWSUpNNdyKU5Rx8AHpn%2B%2FlRKPfnD%2FNRVh6fYoObC7tscedMcBOLXBqg%2FUhx%2Byfhu9BzvEhX7opLJw9NMoYLuBzfTp3tCMszwHvWdFL8EzCsi6AbOO5ve6i7RwlyMs6vWddm457DJ%2FDa8D3isQukdIvzQf3a1%2BurxqhO|tkp%3ABFBMvJP1jpNg
  8. Es liegt hier Sarkasmus vor, die stärkere Form von Ironie.
  9. mit Kern-Paillard-RX-Vario-Switar 8‒36 mm, f/1.9, EE, 32-Bilder-Fader und Kompendiumschiene. Die Kamera ist erhältlich für CHF 400 im vorgefundenen Zustand oder nach Generalüberholung durch mich mit anschließender Dreijahregarantie für CHF 1000. Bilder auf Anfrage
  10. mit Kern-Paillard-RX-Switar 5,5 mm, f/1.6, Nr. 998908, Glas wie neu, darauf einwandfreies Skylight-Filter von Biermann & Weber, Frontdeckel, Druckgußbasis mit Kompendiumschiene, 32-Bilder-Fader und Gossen-Aufsteck-Belichtungsmesser. Aufzugkurbel fehlt. Die Kamera ist erhältlich im vorgefundenen Zustand für CHF 300 oder nach Generalüberholung durch mich, mit Kurbel ergänzt, und anschließender Dreijahregarantie für CHF 900. Bilder auf Anfrage
  11. Kamera- oder Projektorspulen? Für welche Filmbreite?
  12. Wieso habe ich den Eindruck, daß da ein Mann dahinter steckt?
  13. In der Nähe liegt 6,35 mm. Das entspricht einem Viertel Zoll.
  14. Brilliant! Die Canon kann gut mit höheren Empfindlichkeiten umgehen. Die Movikon 8 benutzt man mit einem Belichtungsmesser. Es kann nichts schiefgehen. Ebenso freundlische Grüsse
  15. Das ist doch schlau. Was für eine Kamera wird benutzt?
  16. Ektachrome ASA 100 zu hoch, aber Vision 200 T nicht? Bin ich blöd?
  17. Gevachrome wurde bei 20 bis 25 Grad verarbeitet. Die Ansätze sind GP 110, Schwarzweiß-Erstentwicklung, bei 25 Grad mindestens 2½ Minuten; GP 332, Unterbrechungsbad; GP 26 (enthält CD 1), Farbentwicklung, bei 25 Grad 5 bis 6 Minuten; GP 308, Erstfixierung; GP 446, Bleichbad; GP 308, zweites Fixierbad, und GP 660, Stabi. Kinotechnik, 1968, Nr. 10 https://filmcolors.org/wp-content/uploads/2013/09/Rens_vanBets1968Gevachr6.00.pdf Zehntel-DIN wurde von Fachleuten benutzt, weil diese wissen, daß es sich um eine Umschrift aus logarithmischer Dichte handelt. Log 10 = 1, log 100 = 2. Log 2,1 entspricht 21 Zehnteln oder dann 21/10 DIN. Ursprung einer Messung ist die Dichte log 0,1 oder ein Skalenzehntel über dem Schleier eines entwickelten Films.
  18. Mir ist frischer Film auch lieber. Filmotec verkauft(e) die ORWO-Bildkamerafilme in 100-Fuß-Portionen, 35 mm auf Kern in schwarzem Beutel in Blechdose.
  19. Die A 8 hat es ja mit Dreierrevolver gegeben. https://ceskefotoaparaty.cz/cs/muzeum/admira-8-iia Hier wollte man besondere Optiken verwenden.
  20. Okular abnehmen und mit la-a-a-a-a-ngen Wattestäbchen reinigen. Die gibt es.
  21. Nein, da liegt etwas anderes vor. Die Kamera schreit nach einem Service. Bei mir CHF 400, drei Jahre Garantie
  22. Es sind zwei Scheibenpaare, die jeweils den Innen- und den Außenring einklemmen müssen. Nicht ganz ohne, das zu montieren, aber machbar, wenn man es zwei Mal getan hat.
  23. Ich würde mir einen anderen Apparat anschaffen, zum Beispiel einen Eumig Mark S. Die haben eine solide Greifermechanik. Bei einigen Modellen können beide Teile des Filmkanals herausgenommen werden, was sehr wertvoll ist. Wenn du einst mal Filme laufen läßt, wirst du mit Klebebandstückchen, Staub, Haaren, Fusseln und Abrieb von Magnetpisten zu tun haben. Nur weil der Visacustic deinem Vater gehört hat, ist er nicht selbstredend ein guter Projektor. Er ist ja unbrauchbar. Wenn es dir um ein Abenteuer mit der Instandstellung ist, dann viel Vergnügen! Ich habe keine Ersatzteile.
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