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Spohnaudio

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  1. Und das endet damit, die weitere Nutzung der Räumlichkeiten in letzter Konsequenz zu verunmöglichen. Egal ob Kino oder Kindergarten. Der Brandschutz ist mittlerweile -ebenso wie die Bauämter- zu einem Staat im Staate geworden. Hier in der Stadt gipfelt das seit einiger Zeit -auch mit ungeübtem Auge sichtbar- in der Zwangsaufstellung von immer mehr Schildern mit Inhalt "Feuerwehr Bewegungszone"; auch vor dem Schwimmbad -das dort enthaltene Wasser ist ja bekanntlich hochbrennbar... . Außerdem vor zahllosen privaten lapidaren Garageneinfahrten. Hauptsache: Außenliegende Neubau-Hochglanz-Fluchttreppen aus verzinktem Stahl an Schulgebäuden, deren technische veraltete und unzumutbare Innenausstattung hingegen niemand interessiert. Klimaanlagen für die hitzegeplagten Schüler und Lehrer wären in diesen Gebäuden wohl sinnvoller! Wirklichkeitsfremde Entscheidungen von Bauämtern all überall, die treffender m.M.n. wohl eher als Bauverhinderungsbehörden zu bezeichnen sind. Bauturbo? Martin
  2. Dent-Jo hat da völlig Recht, mit der aktuellen LED-Technik ist noch nix zu machen. Bei den neueren "high-density-Leds" gibt´s zwar Fortschritte dergestalt, dass die LES (Light emitting surface) nunmehr nur noch 50% der ursprüngichen Fläche bei einer 100W COB benötigt, aber was nutzt das, wenn man nur 7.700lm bekommt (aktuelle Jugi-LED). LEP-Technik mit fixed Target scheitert auch an der Tatsache, dass man den Blaulichtlaser zur Anleuchtung des YAG:Ce-Targets ohne aufwändige Optik auch nicht homogen aufweiten und das Target damit ohne Risiko für hotspots gleichmäßig erregen kann. Bei meinen Experimenten habe ich deshalb auch von der Weiterverfolgung dieser Techik vorerst abgesehen. Targets in 10x10mm² sind derzeit nicht verfügbar (Schott), oder man müßte dynamische Targets verwenden, die aufgrund des hohen technischen Aufwandes in unsere ollen Projektoren nicht ohne weiteres implementierbar sind. Martin
  3. Im angelsächsischen Sprachraum ist von "wrinkle finish" die Rede. Wir sprechen hier also nicht von hammerschlag-artigen Lackierungen a la Hammerit. Letzterer ist kein Schrumpf- bzw. Kräuselack. Während das Lackbild beim Kräusellack stark von der Einbrenntemperatur abhängt, ist das beim Hammerschlaglack egal. Kräusellack bezieht seine Textur aus der Tatsache, dass er beim Einbrennen sich temperaturabhängig zusammenzieht. Das Wesen des Hammerschlaglacks hingegen ist, dass sich zwei verschiedene Lacksorten untereinander nicht vertragen und sich gerne beim Auftrocknungsvorgang voneinander trennen wollen. Bei einer weiteren Lackvariante (bei den DDR-TK-Projektoren) hat man den Schrumpfungsprozeß des Kräusellacks so weit getrieben, das die Lackschicht Craquelé-artig aufreist und den Blick auf den Untergrund freigibt. Mußte hernach wohl mit Klarlack nachversiegelt werden. Das hat aber jetzt nix mehr mit meiner Eingangsfrage zu tun! Martin
  4. Sorry, FP steht bei mir immer für "Filmprojektor". Ist in meinem Fall ein Leitz G1. Martin
  5. Anlässlich einer aktuellen Erwerbung eines FP mit schwarzem Kräusellack, der durch Staub/Ol stark verscmutzt ist hier eine blöde Frage: Wie reinigt ihr sowas effektiv und ohne den Original-Lack chemisch anzugreifen? Martij
  6. Für den Röhrenverstärker hätte ich jedenfalls Verwendung, da mein zweiter Selecton IIW noch keinen eigenen Verstärker hat! Martin
  7. Der vordere, sauber verspiegelte Reflektorteil mit der mittigen Lichtaustrittsöffnung erinnert mich an den "wavien collar", das ist eine optisch präzise und verspiegelte Kugelkalotte, die das seitliche Streulicht nach innen in Richtung Brenner zurückwirft, um die Lichtausbeute nach vorne zu vervielfachen ("light recycling"). Ich kenne das eigenlich nur von frühen LED-Versuchen. Die Firma wavien existiert leider nicht mehr. Die wavien-Reflektoren sind heute sehr gesucht in der Taschenlampen-Szene für LED-Experimente zur Erhöhung des Lichtsstroms. Interessant wäre, ein Defektexemplar zu Analysezwecken zu bekommen... . Den Fotos nach zu urteilen wurde dieses Leuchtmittel mit erheblicher optischer Präzision gefertigt! Martin
  8. Ich stieß vorgestern auf diesen außergewöhnlichen Werbefilm der BASF. Man könnte meinen, Picasso persönlich hätte Regie geführt. N. m. M. absolut sehenswert! Wünschte, ich hätte den in meiner 16mm-Sammlung!
  9. Da ich keine 278,- Euronen für einen Bezugsfilm ausgeben möchte, wenn der Schrottprojektor gerde mal einen Hunni gekostet hat, suche ich hiermit einen 16mm Musikfilm mit möglichst viel Höhen in der Tonspur (Bläser, schrille Frauenstimmen usw.). Soll lediglich für den experimentellen Grobabgleich einer Tonoptik dienen. Bitte keine unbezahlbaren Sachen wie BeATLES o.ä. Gerne Hansl Krönauer oder irgendetwas in dieser Richtung. Falls also jemand Material von der Sorte, was "eh´niemand hören/sehen will" abzugeben hat, bitte PN! Es geht um eine hochtonreiche Tonspur. FWU-Bachstelzen-Filme taugen dafür nicht!! Martin
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  10. Hier ein Gedanke aus meinem Urlaub heraus: Wenn es physikalisch so ist, dass sich ein kontinuierliches Weißlichtspektrum nur mit Temperaturstrahlern darstellen läßt, dann wundert es mich, dass in den gängigen Scannern (Eigenbauten) nur noch LED-Leuchtmittel eingesetzt werden. Ich halte das unter dem o.g. Aspekt für kontraproduktiv, wenn es um die lückenlose (Absorptionslinien des LED-Weißlicht-Luminophors!) Wiedergabe des CMY-Farbraums handelt. Keine LED kann das derzeit. Wieso verwendet man im Scanner nicht einfach Halogenlampen mit kleinerer Leistung? Ich würde dazu gerne Eure Einschätzungen hören! Immerhin ist es ja so, daß etliche DIY-Scanner mit LEDs prinzipiell zwar recht ordentlich arbeiten; die Farbwiedergabe aber meist zu wünschen übrig läßt (breiige "Kaugummifarben" ohne exakte bzw. nuancierte Farbdetails). Siehe dazu auch die Filmbeispiele in:
  11. Nein, das Foto stammt vom Probebetrieb einer Halogen-Metalldampflampe 150W (General Electric Typ CMH).
  12. Wo bitte hatte ich denn diesen Anspruch hier im thread erhoben??? Martin
  13. Bezogen auf das Thema sind Nachbarforen (sofern man sie als solche bezeichnen darf), deutlich innovationsfreudiger. Es lohnt sich ein Blick in die einschlägigen Taschenlampenforen. Dort bekommt man durchaus einen vitaleren Einblick in die aktuellen Möglichkeiten der LED-Technik. Da es hier aber um eine Sonderproblematik geht -nämlich das der Projektion- sind die Ergebnisse nicht direkt übertragbar. Insofern gebe ich allen Unkenrufen vorerst in Ermangelung eines Gegenbeweises Recht, die -beharrend auf traditionell bewährten Lösungen- sagen: "Das geht nicht, keep it simple". Anyway: Momentan kann ich aus dem Sommerloch heraus nichts veröffentlichen. Das Exposé zu den ersten Messergebnissen zur Festlegung der anzustrebenden Leuchtdichten kommt frühestens Ende August nach meinem Urlaub. Eine Anfrage nach einem Hochleistungs-Target für LEP an einen deutschen Hersteller läuft - Ende offen. Was mir allerdings mittlerweile sehr mißfällt, ist die geringe Offenheit gegenüber alternativen Lösungen. Das ist m.E. typisch für unser Denke im Musterländle: krampfhaftes Festhalten an alten Zöpfen und oftmals eine gewisse Häme gegenüber Versuchen, Neuerungen anzudenken oder umzusetzen. Das ist so nicht mein Ding! Es ist auch nicht im Interesse einer Hobby-Thematik, die sich mit etwas Glück unter Zuhilfenahme aktueller Technologien weiter ausdifferenzieren läßt! Ich kann schon jetzt sagen, dass spezielle Lösungen auch einen erhöhten Aufwand nach sich ziehen werden. Die einfache drop-in-Lösung wird es wohl nicht werden. Also dürfen alle "Normal-User" beruhigt bei den altgedienten Lösungen verweilen. Martin
  14. Suche einen Teileträger der o.g. Typen. Zustand ist egal. Lediglich sollten die Magnetköpfe sowie die Spaltoptik noch vorhanden sein. Martin
  15. Scophony-Projektor Eigentlich gehört das nicht hier hin, da es sich um Fernseh-Großprojektion handelt. Da aber weiter oben schon davon die Rede war (Saba Telerama) bzw. Eidophor, hier ein kleiner Hinweis auf eine sehr besondere Technologie: Bereits 1938 gelang der Scophony-Gesellschaft in GB die Projektion von Fernsehbildern mit bis zu 405 Zeilen Auflösung unter Verwendung einer ultraschallgesteuerten Zelle (Heptanfüllung). Die Projektion erfolgte mit Hilfe einer Hochleistungs-Fremdlichquelle; die erreichten Helligkeiten sollen für damalige Verhältnisse recht erheblich gewesen sein. Es wurden nach diesem Verfahren wohl auch Theaterprojektoren gebaut. Das war weit vor dem Eidophor-Verfahren! Kriegsbedingt wurde diese Technik nicht weiterentwickelt und geriet nach Kriegsende rasch in Vergessenheit. Näheres siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Scophony Eine recht detailierte Darstellung der Funktionsweise mit Strahlengängen findet sich ferner in: Der Ultraschall / Dr. Ludwig Bergmann; S. Hirzel Verlag Stuttgart 1949; S. 496 ff., dortselbst mit einer Abbildung des Projektors und etlichen weiteren Literaturverweisen. Mein Fazit: Absolut interessant und lesenswert. Das Buch taucht als ausgesondertes Bibliotheksexemplar des Öfteren sehr preiswert auf. Aus Urhebergründen verzichte ich hier auf die Wiedergabe der Abbildung. Martin
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