Zum Inhalt springen

Spohnaudio

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    73
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    3

Alle erstellten Inhalte von Spohnaudio

  1. Die oben genannten Cartoons der Linda-Film gingen wohl Mitte/Ende der 1970er Jahre beim ZDF über den Sender. Ist irgendeine heutige Verfügbarkeit (ggf. auch 16mm) bekannt? Martin
  2. Verschiedentlich ist die Rede davon, daß bei lichtstarken Projektoren eine Gefahr besteht, das der Film "ausbleicht". Ist dies ein rein thermisches Problem oder spielen noch andere Faktoren dabei eine Rolle? Welche Einflüsse könnten sonst noch für den Effekt verantwortlich sein? Martin
  3. Spohnaudio

    Leitz G1

    Hat jemand ggf. Unterlagen zu o.g. Projektor? Infos über die verschiedenen Versionen sowie Serviceunterlagen wären sehr willkommen! Martin
  4. @Helge Das ist durchaus nicht so, dass ich "alles Licht auf einmal" messen will. Es geht halt um die Abschirmung gegen Fremdlicht, dass hier von der Intensität her nicht konstant ist, da sich der Arbeitsraum nicht abdunkeln läßt und für die Aufstellung einer Leinwand auch zu klein ist. Mit dem Messkoppler habe ich diesbezüglich also 1. Konstante Messbedingungen, wertvoll auch bei der Beurteilung unterschiedlicher Kondensoren und unterschiedlicher Leuchtmittel. 2. Eine gute Möglichkeit, Veränderungen des Lichtstroms während der Justage der Einbauposition verschiedenster Leuchtmittel und diejenige der "Rückspiegel" relativ zum Leuchtmittel im laufenden Betrieb zu beobachten. Die Fremdlichtverhältnisse fallen damit aus den Messungen ebenso zuverlässig heraus wie Fehler durch Abstandsdifferenzen beim manuellen Halten eines Luxmeters. Das Maß der Leuchtfläche ergab sich durch die Baulänge des Tubus; das Ganze sollte handlich bleiben und auch an Projektoren an anderen Orten leicht anwendbar sein. Dass der Lichtkegel innen nicht am Tubus anstreift ist eine weitere Voraussetzung für konstante Meßbedingungen bei dieser Mimik. Die Ulbricht-Kugel hatte ich als Methodik für meine Zwecke frühzeitig verworfen, wie bereits erwähnt.
  5. Messkoppler vorläufig fertiggestellt. Wie meistens dauerte auch das länger als erwartet. Zusätzlich haben meine beiden Selectone wegen defekter Schalter zu weiteren Verzögerungen beigetragen (siehe thread dazu im Bereich "Technik"). Zum Messkoppler (sofern dieses Machwerk den Namen verdient): Das Ding besteht aus Teilen vom Sperrmüll. Der Tubus ist ein Wickelfalzrohr aus Pappe, wie man es im Verpackungswesen verwendet; 50cm lang. Es wurde mit einem schwarzen Lack versehen, damit die selbstklebende Velours-Folie (gegen Lichtreflexe im Rohrinneren) besser hält. Das Foto entstand während der Beschichtung, man sieht deutlich den Unterschied der Reflektivität: Im Kern hätte ein längerhaariges Material wohl noch bessere Resultate gebracht, für die einfachen Vergleiche denke ich aber, dass es so vorerst genügt. Das Papprohr wurde sodann mit zwei Endkappen (ebenfalls beflockt) versehen. Die eine mit einer lichtdicht abschließenden Bohrung fürs Projektionsobjektiv, die andere mit einem Halter für das Luxmeter. Letztere durfte ich nochmals ändern (nächste Verzögerung), als sich nach den ersten Messungen ein Zweifel an dem alten Voltcraft-Luxmeter MS-1500 einstellte. Es wackelten die Werte hin- und her, zudem knackte der Projektor im Abstand von dem halben Meter Abstand zum Objektiv die 40.000 lux- Marke (Meßbereichsende). Also war ein anderes Luxmeter mit größerem Messbereich zu beschaffen und der Adapter neu anzupassen. Das Ganze steht auf höhenverstellbaren Füßen. Ja- es sind alte Grundig-Tonbandgeräte-Schwungscheiben... Nachfolgend ein paar Impressionen der ersten Messaufbauten: Das Projektionsobjektiv ist ein Vario 1:1,3 / 35-65. Es wird so eingestellt, dass sich auf einer Mattscheibe am Tubusende (= Ebene der Messzelle vom Luxmeter) eine fokussierte Leuchtfläche von ca. 82x62mm ergibt: Beim Ausrichten des Tubus ist darauf zu achten, dass der Lichtkegel im Papprohr nirgends "anstreift". Hier die Variante mit dem neuen Luxmeter: Das Luxmeter mißt zentral auf der Fläche von 82 x 62mm. Aufgrund dessen ist eine Umrechnung nach Lumen möglich, wenngleich fehlerbehaftet. Dies soll vorrangig zur Abschätzung der Effizienz der Leuchtmittel dienen (Lumen/Watt). Eine weitere Einschränkung dieses primitiven Messaufbaus liegt darin, dass eine zuverlässige Messung der Gleichmäßigkeit der Bildfeldausleuchtung nicht wirklich gut möglich ist; dies hätte eine aufwändigere, verschiebbare Befestigung des Luxmeter-Messkopfes erfordert. Da es zunächst vorrangig um Lichtstromvergleiche gehen soll, habe ich es erstmal so belassen. Vielleicht hätte ich eine Ulbricht-Kugel in Erwägung ziehen sollen, aber das war mir zu aufwändig. Soweit vorerst also das Grundsätzliche zum Messkoppler. Er ist hervorragend lichtdicht und erlaubt Messungen ungestört vom Umgebungslicht. Direkter Sonneneinfall an den Werkstattfenstern oder Lampenlicht der Deckenbeleuchtung ignoriert das Luxmeter mit dieser Anordnung zuverlässig! Martin
  6. Im Zuge meiner Leuchtmittel-Experimente sind bei meinen beiden II W die Netzschalter ermüdet, es mußte also irgendein Ersatz her. Gleichzeitig eine willkommene Gelegenheit, die Netzspannungsseite endlich auf zweipolige Netztrennung umzubauen und auch die restlichen Asbestkabel zu entsorgen. Der originale Netzschalter läßt sich nach Demontage der Netzspannungsbuchse und Kappen der Zuleitungen ohne Ausbau des großen Drehwiderstandes entfernen. Sodann bohrt man die beiden M3-Gewinde im Haltewinkel aus und entfernt die Späne mit dem Staubsauger: Ein zweipoliger Kippschalter neuerer Bauart wird dann mit einem passenden Blechstreifen (Alu hart oder Stahlblech) versehen. Der wird selbst angefertigt mit zwei M3-Gewinden korrespondierend zu den nun entstandenen Durchgangsbohrungen des Haltewinkels im Gerät: Die Anschlusskabel bringt man vorher am Schalter an, da man die Schalteranschlüsse nach Einbau nicht mehr erreichen kann: Wenn man will, kann man bei der Gelegenheit einen Entstörkondensator an der Buchse einbauen. Zur Verdrahtungserleichterung wurde eine zusätzliche keramische Lüsterklemme auf eine der Befestigungsschrauben der Buchse mittels Stehbolzen aufgenommen: Der Schalter war ein amerikanisches Modell älterer Bauart, von dem ich noch welche in der Bastelkiste hatte, die Verdrahtung des Lampenkreises geschah mit Ölflex 1,5mm². Für den Motor genügt 0,5mm² PVC-Litze. Nach dem Ausschalten ist der Projektor nun allpolig vom Netz getrennt. Da einer meiner S II W einen auf 230V geänderten Motor hat und daher ohne Vorschalttrafo läuft, ist jetzt auch dort eine erhöhte elektrische Sicherheit gegeben... Martin
  7. Ich habe aus dem Nachlaß meines Vaters noch vier Stück Reflektorlampen-Leuchtmittel Wotan 220V/500W mit E27-Sockel aus den 50er Jahren zu vergeben. Ich will die ungern in die Mülltonne werfen. Die Leuchtmittel haben keine 10 Betriebsstunden gesehen. Echte Energiefresser bzw. Heizungen. Ggf. für Ausstellung, Vitrine usw. Bei Interesse hänge ich gerne Fotos an. Alle 4 Stück gegen aufgerundetes Porto von 15,-€. Werden bestens gegen Glasbruch verpackt. Ob die Glühfäden den Versand überleben, ist eine andere Frage. Bei Interesse bitte PN! Martin
  8. In Anbetracht der in den letzten Stunden entstandenen, doch recht lebhaften Diskussion möchte ich ein paar Dinge ansprechen: Zunächst einmal vielen Dank für die recht vielfältigen Beiträge zu dem Eingangsthema "Alternative Lichtquelle". Die Aspekte, die dieses Thema beinhaltet, können wir -um den Begriff aufzugreifen- als Amateure in Ermangelung finanzieller Ressourcen und fehlendem professionellem Equipment im streng wissenschaftlichen Sinne wohl kaum adäquat angehen! Ich auch nicht! Was wir aber können ist, unsere Erfahrungswerte zusammenzutragen und zu versuchen, diese soweit wie möglich zu systematisieren und das Für und Wider zu ventilieren. Bei der Eröffnung dieses threads hatte ich keinen wissenschaftlichen Anspruch ! Diesem soll hier auch niemand gerecht werden! Was aber an Realisierungsmöglichkeiten existiert und durch Empirie und das Experiment vielleicht schon positive Resultate gezeitigt hat, das soll hier gerne seinen Platz haben oder bei Bedarf auch kritisch hinterfragt werden dürfen! Das schließt meine unprofessionellen Basteleien ein! Eine HiFi-Diskussion benötigen wir hier nicht! Wohl aber eine Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen. Angedacht ist ein freimütiger Gedankenaustausch über ein Thema, dass offenbar eine Menge Zündstoff bietet- warum auch immer... Mich persönlich beschäftigen nach wie vor zwei Fragen: 1. Helligkeit / Lichtstrom: gelingt mit alternativen (Nicht-Temperaturstrahler-) Lichtquellen eine zumindest akzeptable Annäherung an die klassischen Leuchtmittel und wie könnten diese aussehen bzw. welche technischen Maßnahmen sind zu deren Verwendung erforderlich? Ist -überleitend auf Frage 2- das kontinuierliche Spektrum eines Temperaturstrahlers wirklich durch nichts anderes zu ersetzen? 2. Farbwiedergabe wie gut kann ein alternatives Leuchtmittel an die Erfordernisse der Filmbildwiedergabe -wenn überhaupt- angepaßt werden? nomasalas / Bernds Ansatz (Labor Berlin) zeigte, daß dies mit LEDs unter bestimmtem technischem Aufwand in gewissen Grenzen durchaus gelingen kann. Andere wiederum schwören auf Kurzbogen-Gasentladungslampen, bleiben lieber bei der guten alten Xenophot 24V/250W oder raten von einem Umbau generell ab. Mit der Xenophot hatte ich auch experimentiert. Ihr großer Vorteil ist, dass unter Fortlassung des lichtschluckenden Kondensors viel Projektionshelligkeit vorne ´rauskommt. Die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung fand ich dagegen weniger zufriedenstellend. Ich schließe nicht aus, dass am Ende der Temperaturstrahler gewinnt. Aber das will ich gerne im Realexperiment sehen! Das ist wie mit Kindern, die das Wesen einer heißen Herdplatte erst dann verstehen wollen, wenn sie sich selber daran die Pfoten verbrannt haben. Manchmal greifen sie aber auch -high-tech-mäßig- direkt zur Mikrowelle... Ich denke, das mein Meßkoppler für die relativen Helligkeitsvergleiche nächste Woche fertig sein wird. Alsdann möchte ich -ohne wissenschaftlichen Anspruch- einige Meßwerte an unprofessionellen Aufbauten vergleichend vorstellen. Ende offen... Martin
  9. Nachtrag: Da bleibt dann wohl nur die Superkontinuum-Technik. Dazu ein interessantes Tutorial auf yt:
  10. Ich erinnere mich noch, wie ich vor 20 Jahren bei meinen ersten Farbfilm nach Video-Kopierversuchen an einem Bildmischer scheiterte, als mittels der per Joystick einstellbaren RGB-Farbbalance kein vernünftiges Ergebnis zu erreichen war. Der klassische Fernseh-RGB - Farbraum war definitiv zu eingeschränkt. Für die Leuchtmittel-Problematik im Filmprojektor ziehe ich daraus einen wichtigen Umkehrschluß, nämlich dass man Anordnungen mit drei einzelnen RGB-Laserdioden, die man über Spiegel oder Prismen "irgendwie" zu Weiß zusammenmischt, im Hinblick auf eine befriedigende Farbfilm-Projektion aus o.g. Gründen ebenfalls getrost vergessen kann - oder sehe ich das falsch? Immerhin gibt es ja bezahlbare LED-Arrays, z.B. eBay-Artikelnr.: 177546836791 Nach den o.g. Fakten kann man sich diesen Versuch und die Investition darin aber wohl schenken. Der Hauptkriegsschauplatz "Leuchtmittel" zieht den Nebenkriegsschauplatz "Farbwiedergabe" so oder so nach sich, man kommt da leider nicht dran vorbei... . Martin
  11. Ist die TM-30-Meßmethodik irgendwie mit amateurmäßigen Mitteln zugänglich? Martin
  12. Falls jemand den Einschraubtubus zu o.g. Projektor abzugeben hat (mit, ohne, oder gern auch mit defekten Linsen), bitte ich um PN. Ich will mir das Drehen dieses blöden M49x irgenwas-Gewindes gern ersparen! Martin
  13. @nomasala / Bernd: Deine Ausführungen im Blick auf die RA-Werte unterstütze ich, insbesonders wird ein "schlechter" CRI vermutlich sogar bei der Wiedergabe von rotstichigen Farbfilmen zu deutlich besseren Ergebnissen führen, während bei der Wiedergabe von intaktem Material wohl ein zusätzliches Farbfilter verwendet werden müßte -sofern die Leuchtdichte durch die Filterung dann nicht zu sehr absackt. Ich persönlich werde bei meinen weiteren Versuchen die LARP-Technik ausprobieren. Fertige Leuchtmittel stammen aus der KFZ-Fernlicht-Technik. Solche Arrays sind auf ebay als off-the-shelf-Teile vergleichsweise günstig erhältlich: Siehe z.B. ebay-Artikel-Nummer: 224665196804 Ich habe mir so eins für weitere Experimente bestellt, es sollte nächste Woche eintreffen. Das Ding ist durchaus bezahlbar, über die Eigenschaften werde ich dann berichten. Wer sich für diese Technik (deutsches Patent von Osram (!!!) ) interessiert, sollte im übrigen mal einen Blick in die zugehörige Patentschrift werfen, ist durchaus "erhellend": https://patentimages.storage.googleapis.com/61/14/a7/835b19fbdc1e01/WO2018095653A1.pdf Meine Prognose ist, dass dies gegenüber Konversions-LEDs (COB etc.) sehr wohl eine aussichtsreiche Alternative auch für unsere alten Filmprojektoren sein kann, zumindest solange, wie noch keine kompakten und preiswerten Superkontinuum-Laser für den Amateur verfügbar sind. Dies ist eine Lasertechnik, die aus einem blauen Laserstrahl ein kontinuierliches Spektrum bis in den langwelligen Rotbereich erzeugt. Diese Technik ist seit 1976 bekannt, benutzte seinerzeit bis an die physikalische Grenze ausgesteuerte Glasfaser-LWLs. Höhereffizienten Anordnungen existieren im High-End-Bereich bereits, scheiden aber kostenmäßig für den Bastler zunächst noch aus! Bleibt zu hoffen, dass sich das bald ändert!!! Martin
  14. Diese auf den ersten Blick geringe Leistung ist kein Widerspruch zum möglichen output. Im Idealfall reden wir von Faktor 10, d.h. 13 Watt LED = 130 Watt Glühlampe. Auch hierbei würde die Aufgabe in einer möglichst guten "optischen Ankopplung" an eine vorhandene Projektionsoptik bestehen. Ich war selbst überrascht, dass eine meiner sehr frühen 5 Watt-"Hochleistungs-Leds" (irgend ein Conrad-Produkt um das Jahr 2012, im Aluguss-Kühlkörper mit integrierter Acrylglas-TIR-Linse) bei 5 Watt gemessener elektrischer Eingangsleistung und direkter Ankopplung an den originalen Bauer-Kondensor einen immerhin bei Tageslicht noch sichtbaren Lichtwurf auf der Zimmerwand erzeugte! Es ist eine single-LED, kein LED-Array wie bei COB. Ein Farbsaum ist dort tatsächlich nicht sichtbar, da er durch die Linse wohl hinreichend effektiv in dem in der Linse erzeugten Mischlicht verschwindet. Anders als bei der COB handelt es sich hier um einen eher punktförmigen Einzelstrahler, dessen Randstrahlen (dome-LED, also aufgeklebte halbkugelförmige Minilinse) recht effektiv in die TIR-Linse einkoppelt. Die Randstrahlen werden in dieser Linse interessanter Weise durch eine Diffusorzone (mattierte Ringzone am Strahleneingang der TIR-Linse) geführt. Weil sie ohne große weitere Verluste sowieso nicht gezielt refokussierbar sind. Sie tragen aber dennoch positiv zu einer gewissen Erhöhung der Gesamthelligkeit der austretenden Lichtstrahlung bei! Falls Du ein defektes Downlight organisieren kannst, lohnt sich vielleicht die Demontage und Analyse des Defektexemplars. Martin
  15. Der Versuch ging nicht mit der Luminus, sondern einer China-Billig-COB. Die wurde zuletzt mit ca. 36V bei 3,8A. erprobt. Durch das Filterglas ist zu sehen, dass die Farbsäume nicht verschwinden. Mit bloßem Auge unsichtbar, wenn alles überstrahlt. Wenn Dein Downlight das besser kann, mach´doch mal einen Versuch damit am Projektor. Vielleicht toppt das Ding ja alles! Zum Thema Impulsbetrieb liegt der Zweck in der Belastungsreduktion - durch Abschaltung der LED in den Bildwechselpausen bei geschlossener Umlaufblende. Man könnte also versuchen, in den Hellphasen die LED gezielt zu überstromen. Jedoch sind da aus genannten thermischen Gründen enge Grenzen gesetzt. Martin
  16. Beim derzeitigen Stande meiner Versuche scheiden COB-LEDs aus, wenngleich ich diese Leuchtmittel -sobald der Meßkoppler fertig ist- mit in die Datenermittlung aufnehmen will. Gründe: 1. Entendue-Problem: Ohne weitere größere Verluste ist eine großflächige COB nicht auf eine kleinere Fläche zu refokussieren, insbesonders nicht mit kompakten Optiken. 2. COB´s gewinnen ihren Lichtstrom über viele, auf einer Fläche verteilte Einzel-Leds; deren Abbildung ohne chromatische Fehler nicht gut gelingt: einzelne LED´s bleiben sichtbar als weißer Punkt mit blauem Hof. Im Sinne gleichmäßiger Leuchtdichte bei geringsten chromatischen Fehlern unbrauchbar. 3. Versuche, die chromatischen Fehler aus Punkt 2 mittels Mattscheibe zu vergleichmäßigen scheitern an hohen weiteren Lichtverlusten. Das Verfahren eignet sich - wie woanders schon vielfach vorgeschlagen und erfolgreich realisiert- allenfalls als Beleuchtung zum Zweck der Digitalisierung. 4. Bei geeigneter Optik bringt eine einzelne 5W-single-LED mit dome und angepaßter Optik zumindest nennenswerte Spuren von Helligkeit bei recht gleichmäßiger Ausleuchtung. Für Projektion zwar unbrauchbar zeigt dies aber, dass alle Empfehlungen in Richtung punktförmigerer Lichtquellen absolut richtig sind!. 5. Impulsbetrieb, um die genannten Mankos der Punkte 1-3 zu umgehen, scheitert aus physikalischen Gründen: a) Alle Komponenten einer COB (Blaulicht-Emitter; dessen elektrische Kontaktierung sowie der darauf aufgebrachte Luminophor) sind nur begrenzt belastbar, im Grunde genommen sind die COBs nur blaue LEDs, die mit einer YAG:Ce-haltigen Silikonpaste "beschmiert" wurden zum Zweck der Teilkonversion von Blau nach Weiß. Für allgemeine Beleuchtungszwecke geht das sehr gut, jedoch nicht für Projektion, die höhere Energiedichten erfordert. Das "Leuchtsilikon" spielt da thermisch nicht mehr mit (thermal quenching, der Konversionsfaktor fällt mit steigender Temperatur; Silikon als Trägermedium ist zudem ein nicht optimaler Wärmeleiter). Der optische Korrekturaufwand frißt zudem noch mehr Licht. b) Daraus folgt: Selbst wenn der Blauemitter und dessen Bonding-Drähte einen Impulsbetrieb thermisch überleben sollten, spielt der in direktem thermischen Kontakt damit verbundene Luminophor nicht mehr mit. Dieser gerät frühzeitiger in die Sättigung, also vor dem thermischen Ableben der blauen Erregerdiode. Folge: Verschiebung des Farbspektrums: blau dominiert, weiß tritt wg. Sättigung zurück. Bei Hi-CRI--Leds wird es zudem so sein, dass die Anteile im Luminophor, die für die längerwelligen roten Farben zuständig sind, thermisch empfindlicher sind und somit früher ausfallen. Somit ist keine Langzeitstabilität der Farbtemperatur zu erwarten! Vorüberlegungen für weitere Versuche: - Eine Trennung von Emitter und Luminophor ist aus thermischen Gründen angezeigt (LARP-Technik). - Die Lichtquelle wird punktförmiger und auf einen thermisch höher belastbaren, keramischen Luminophorkörper konzentriert. Strahlemitter und Target agieren getrennt und können unabhängig voneinander gekühlt werden, sind somit -jeder für sich- höher belastbar. Die Punktemission einer blauen Laserdiode vermeidet das Entstehen vieler blauer "Halos". Die Kondensoroptik wird freilich völlig anders aussehen müssen, um die leuchtmittelseitige Apertur derjenigen des Projektionsobjektivs hinreíchend anzupassen. Inwieweit der Kondensor dafür chromatisch korrigiert werden muß, bleibt festzustellen... Martin
  17. Die von Jose Luis verwendete LED (siehe 3. Foto in seinem Expose) scheint ebenfalls eine flächige Hochleistungs-LED zu benutzen. Nach dem el. Anschluß und layout der LED-Trägerplatine zu urteilen, dürfte das eine Variante der eingangs des threads erwähnten Bauart zu sein (Luminus CFT 90). Ich halte das für folgerichtig, insbesonders wenn die originale Kondensoroptik (wie beim Bauer SIIw) ja eine eher große Wendelfläche der Lichtwurflampe abbilden soll. Ich müßte diese Fläche an meinen Altlampen nochmal nachmessen; sie dürfte ca. 10 x 10 mm betragen. Wenn der LED-Emitter diese Fläche als homogene Wirkfläche besitzt, dürfte diese das Filmfenster sogar gleichmäßiger ausleuchten, als der alte Brenner mit seinen gitterartig gespannten Glühfäden es konnte. Insofern wären die Strahlengänge unter Beibehaltung der alten Kondensoroptik zumindest vergleichbar. Die Leuchtdichte dürfte hierbei wohl anders sein. Diese LED habe ich aufgrund ihres Preises und der Tatsache, das ich als Privatmann ohne Gewerbe keinen direkten Zugriff auf solche Bezugsquellen habe, derzeit noch nicht beschafft. Martin
  18. @jensg Jens, vielen Dank für das Angebot, komme beizeiten sehr gerne darauf zurück! Momentan muß ich mir eine geeignete meßtechnische Infrastruktur zurechtmachen. Subjektive Wertungen wie " dies war heller als das" helfen weder mir noch anderen hier weiter. Derzeit arbeite ich einen einfachen "Meßkoppler" aus, der es erlaubt, auch bei normalem Umgebungslicht halbwegs zuverlässige Helligkeitsmessungen zu machen. Absolutwerte wird auch er zwar nicht liefern, aber valide Vergleichswerte. Die Ausgangsmesswerte werden auf dem Selecton IIw mit der klassischen Ausstattung mit 500 oder 750 Watt Lichtwurflampe basieren. Ich denke, anhand dieser Ausgangswerte kann ich dann alle folgenden Entwürfe vergleichend verfolgen. Sollte dabei etwas herauskommen, dass deutlich heller als der Ausgangswert ist und gleichzeitig einwandfreie Gleichmäßigkeit der Bidfeldausleuchtung bei minimaler chromatischer Aberration zeigt, wird das sicherlich interessieren. Dieser thread wird daher voraussichtlich erst alle paar Wochen einen neuen Bericht zeigen. Mehr kann ich nicht leisten, da Recherche, Materialbeschaffung und Kosten auch eine Rolle spielen. Ist halt so wie bei einem Klavierkonzert, wo der Pianist den nächsten Ton erst nach einer Stunde anschlägt. Die vielfältigen Möglichkeiten sehe ich derzeit auch bei den Halogen-Metalldampfbrennern. Jedoch sind die Strahlungsverluste durch die nicht vernünftig auszunutzende rückwärtige Strahlung nach wie vor nicht befriedigend zu lösen. Ferner wissen wir nicht, wie lange dieser Leuchtmitteltyp noch zu haben sein wird. Die Fertigung modernerer Vorschaltgeräte wird ebenfalls alsbald auslaufen. Ältere Brenner-Typen sind zudem ja leicht radioaktiv dotiert wegen Zünderleichterung. Ich gebe gerne zu, dass ich es nicht einsehen will, daß das alles mit moderner LED-Technik nicht doch noch verbessert werden kann - bei gleichzeitig verringertem Energieaufwand. Meine Zielperspektive ist ein preiswerter drop-in-Ersatz mit möglichst wenig technischem Umbauaufwand, der auch von Amateuren ohne Werkstatt an der bestehenden Maschine geleistet werden kann. Diese soll zu 100% rückbaubar bleiben weil historisches /technisches Kulturgut. Bin daher auch froh, zwei baugleiche Bauer SIIW für die Versuche hier zur Verfügung zu haben. Martin
  19. LEP-Module als mögliche Alternative: https://budgetlightforum.com/t/blue-lake-3000-lumen-lep-light-engine-global-launch/230045/6 Martin
  20. Um die Abstrahlung einer Hochleistungs-Flächen-LED zu fokussieren, scheinen anstelle von abbildenden Optiken eher Reflektoren das geeignete Mittel zu sein; man sieht das bei vielen LED-Taschenlampen. Hier ein interessantes Tutorial: Der aufschlußreiche Teil siehe ab Spielminute 18.00. Sieht aus wie ein Zwischending von Reflektor und Lichtleiter! Martin
  21. Spohnaudio

    Vorfilm gesucht

    Ich habe auf yt nur die OV gefunden, die deutsche Version lediglich aus meiner Kindheit irgendwie noch im Ohr. Vermutlich hilft da nur die dt. DVD-Version weiter...
  22. Spohnaudio

    Vorfilm gesucht

    Super! Volltreffer!!!👍👍👍 Ganz lieben Dank für die Info! Habe ihn gerade auf yt gefunden. War der Sprecher der deutschen Fassung Joachim Cadenbach?
  23. Nachtrag 2: Im Anschluß an die Metalldampf-Versuche kam eine chinesische cob-LED 100W zum Einsatz und ich habe die Abstrahleigenschaften ohne und mit Kondensor überprüft. Die LED wurde mittels Labornetzteil soweit bestromt, dass nahezu alle LEDs auf dem Träger aktiv waren (die streuen in den Daten und beginnen nicht zeitgleich zu emittieren). Damit man sich nicht die Finger verbrennt bzw. noch halbwegs was erkennen konnte habe ich die LED nicht voll ausgefahren. Das aufgelegte Papier zeigt eine ungleichmäßige Farbverteilung: weiße Fläche mit bläulichen Punkten direkt über den LEDs, je nach Distanz. Das Foto vermittelt das leider nur unzureichend: Die China-Kondensorlinse sitzt auf einem Zwischenstück aus metallbedampftem Kunststoff. Dieses Teil soll die seitliche Randstrahlung reflektieren, führt aber in den Ecken zu besonders starken Farbsäumen. Die Abstrahlung wurde wieder mit dem Papierblatt visualisiert: Man sieht, dass die Abstrahlung sehr breit ist. Sodann habe ich die LED versuchshalber auf den Bauer-Kondensor gesetzt: Bei größerem Abstand werden die Farbsäume und die ungleichmäßige Wirkung des Plastik-Randstrahlen Reflektors deutlich sichtbar. Außerdem ein viel zu breiter und nicht auf das Bildfenster fokussierter Lichtkegel. Da eine zweite China-Kondensorlinse vorhanden war, habe ich aus einer Klopapierrolle einen Versuchskondensor gebaut: Auch mit den anderen Linsen ließ sich der Lichtkegel nur unwesentlich kleiner fokussieren; die spektrale Aufspaltung der einzelnen LED-Spots ist augenfällig. Ich habe den Klopapierkondensor provisorisch in den Strahlengang vor der Filmbühne gebracht; die blauen Punkte werden deutlich vom Projektionsobjektiv angebidet. Wählt man eine kleinere Distanz zwischen Kondensor und Filmbühne, ist der Lichtkegel zwar kleiner und gleichmäßiger, aber es stören die Blendenhebel im Selecton. Insgesamt sind die Streuverlußte gewaltig. Ein Versuch mit einer Mattglasscheibe zur Vergleichmäßigung der Farbspots brachte auch nur mehr Lichtverluste. Immerhin hat Eumig mal mattierte Kondensorlinsen verwendet; das ist aber was anderes. Ich habe kurzzeitig mal "Vollgas" auf die LED gegeben, um einen subjektiven Eindruck von der Projektionshelligkeit zu bekommen. Besser als bei dem Metalldampf-Brenner war es nicht. Eher ungleichmäßiger wegen der Farbspots. Es mag bei Diaprojektion vielleicht gehen, für eine Lösung am Selecton ist es m.E. so nicht brauchbar. Allerdings ist mein Vorrat an Linsen beschränkt; bei anderer Ausgestaltung des Kondensors ist vielleicht mehr zu erreichen. Jedoch bietet das Lampenhaus für größere Linsen keinen Platz. Die Versuchsreihe mit dieser LED-Bauform habe ich daher vorerst abgebrochen.
  24. Nachtrag 1: Mit dem Laserpointer (sozusagen "rückwärts" ins Projektionsobjektiv eingestrahlt) habe ich versucht, die Aperturen abzuschätzen. Der Strahl trifft den Brennerzylinder und man kann durch "Abscannen" mit dem Laser (verschiedene Einstrahlwinkel lateral und in der Höhe) sehen, welcher Sektor auf der Zylindermantelfläche des Brenners aktiv an der direkt auf den Kondensor gerichteten Lichtemission teilnimmt. Der Sektor befindet sich auf der Position des Glühfadens der entfernten Halogenlampe, das Foto zeigt die Position bei seitlicher Einstrahlung; bei genau zentrischer Einstrahlung liegt der Laserpunkt natürlich exakt in der Mitte der Zylindermantelfläche (nicht fotografiert): Wie man sieht, ist nur ein geringer Flächenanteil des Brenners ausgenutzt; alles andere geht als Streulicht verloren. Hieraus läßt sich schließen, dass es sinnlos ist, ein noch stärkeres Leuchtmittel einzubauen. Denn die Brennerfläche (und Durchmesser) wäre zwar größer, läßt sich aber bei gegebenem Strahlengang ebenfalls nicht ausnutzen. Ebensowenig kann man die Lichtstrahlen des Streulichts "um den Brenner herumbiegen". Sie fallen dann seitlich in einem zu flachen Winkel in den Kondensor und laufen dort ohne irgeneine Erhöhung des effektiven Lichtstroms gegen die Objektivwandungen. Die Idee war nun, mit Hife eines abenteuerlich zurechtgebogenen, zylindrischen Reflektors einen Teil des Streulichtes direkt auf den Brenner zurückzuspiegeln in der Hoffnung, daß dieser matte Keramikkörper dadurch zusätzlich aufgehellt wird ("return to sender"). Die zusätzliche Erhitzung -so meine Annahme- wird das elektronische Vorschaltgerät wohl hoffentlich ausregeln. Na ja; der Effekt war ebenfalls nicht signifikant; eine merkbare Zunahme der Helligkeit auch damit nicht zu erreichen. An diesem Alureflektor konnte man sich allenfalls in kürzester Zeit die Finger verbrennen. Erst bei Annäherung auf 1-2mm Abstand zum Außenkolben ließ sich eine geringe Veränderung der Leuchtdichte auf dem Projektionsschirm wahrnehmen. Ohne laufende Gebläsekühlung habe ich das aber vorerst nicht weiter vertieft um die Lampe nicht zu gefährden. Auch ist das verwendete Reflektormaterial von mangelhafter optischer Beschaffenheit...
  25. Spohnaudio

    Vorfilm gesucht

    Konkret handelt es sich um eine Blitzlicht-Erinnerung aus meiner frühen Kindheit, die mir nach über 55 Jahren dieser Tage wieder in den Sinn kam. Es war ein Zeichentrick-Vorfilm, der wohl so um 1968/69 in einem Solinger Kino vor einer Aufführung des Jungelbuches gelaufen ist. Im Inhalt ging es grob um eine Prinzessin, die -verursacht durch ihren federnden Stahlreifen-Rock- wie ein Gummiball herumtippte, um schließlich -durch dessen Federwirkung erheblich beschleunigt und der Anziehungskraft der Erde entzogen- in Richtung Mond zu verschwinden. Die am Boden verbliebenen Wölfe heulten darauf hin bitterlich. Schlußkommentar: "...und dies ist der Grund, weshalb bis zum heutigen Tage die Wölfe den Mond anheulen...". Hat irgend jemand eine Idee, um welchen Film es sich dabei handeln könnte??? Ich würde ihn nach über einem halben Jahrhundert gerne noch einmal sehen... Martin
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.