Spohnaudio
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Ich habe aus dem Nachlaß meines Vaters noch vier Stück Reflektorlampen-Leuchtmittel Wotan 220V/500W mit E27-Sockel aus den 50er Jahren zu vergeben. Ich will die ungern in die Mülltonne werfen. Die Leuchtmittel haben keine 10 Betriebsstunden gesehen. Echte Energiefresser bzw. Heizungen. Ggf. für Ausstellung, Vitrine usw. Bei Interesse hänge ich gerne Fotos an. Alle 4 Stück gegen aufgerundetes Porto von 15,-€. Werden bestens gegen Glasbruch verpackt. Ob die Glühfäden den Versand überleben, ist eine andere Frage. Bei Interesse bitte PN! Martin
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Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
In Anbetracht der in den letzten Stunden entstandenen, doch recht lebhaften Diskussion möchte ich ein paar Dinge ansprechen: Zunächst einmal vielen Dank für die recht vielfältigen Beiträge zu dem Eingangsthema "Alternative Lichtquelle". Die Aspekte, die dieses Thema beinhaltet, können wir -um den Begriff aufzugreifen- als Amateure in Ermangelung finanzieller Ressourcen und fehlendem professionellem Equipment im streng wissenschaftlichen Sinne wohl kaum adäquat angehen! Ich auch nicht! Was wir aber können ist, unsere Erfahrungswerte zusammenzutragen und zu versuchen, diese soweit wie möglich zu systematisieren und das Für und Wider zu ventilieren. Bei der Eröffnung dieses threads hatte ich keinen wissenschaftlichen Anspruch ! Diesem soll hier auch niemand gerecht werden! Was aber an Realisierungsmöglichkeiten existiert und durch Empirie und das Experiment vielleicht schon positive Resultate gezeitigt hat, das soll hier gerne seinen Platz haben oder bei Bedarf auch kritisch hinterfragt werden dürfen! Das schließt meine unprofessionellen Basteleien ein! Eine HiFi-Diskussion benötigen wir hier nicht! Wohl aber eine Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen. Angedacht ist ein freimütiger Gedankenaustausch über ein Thema, dass offenbar eine Menge Zündstoff bietet- warum auch immer... Mich persönlich beschäftigen nach wie vor zwei Fragen: 1. Helligkeit / Lichtstrom: gelingt mit alternativen (Nicht-Temperaturstrahler-) Lichtquellen eine zumindest akzeptable Annäherung an die klassischen Leuchtmittel und wie könnten diese aussehen bzw. welche technischen Maßnahmen sind zu deren Verwendung erforderlich? Ist -überleitend auf Frage 2- das kontinuierliche Spektrum eines Temperaturstrahlers wirklich durch nichts anderes zu ersetzen? 2. Farbwiedergabe wie gut kann ein alternatives Leuchtmittel an die Erfordernisse der Filmbildwiedergabe -wenn überhaupt- angepaßt werden? nomasalas / Bernds Ansatz (Labor Berlin) zeigte, daß dies mit LEDs unter bestimmtem technischem Aufwand in gewissen Grenzen durchaus gelingen kann. Andere wiederum schwören auf Kurzbogen-Gasentladungslampen, bleiben lieber bei der guten alten Xenophot 24V/250W oder raten von einem Umbau generell ab. Mit der Xenophot hatte ich auch experimentiert. Ihr großer Vorteil ist, dass unter Fortlassung des lichtschluckenden Kondensors viel Projektionshelligkeit vorne ´rauskommt. Die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung fand ich dagegen weniger zufriedenstellend. Ich schließe nicht aus, dass am Ende der Temperaturstrahler gewinnt. Aber das will ich gerne im Realexperiment sehen! Das ist wie mit Kindern, die das Wesen einer heißen Herdplatte erst dann verstehen wollen, wenn sie sich selber daran die Pfoten verbrannt haben. Manchmal greifen sie aber auch -high-tech-mäßig- direkt zur Mikrowelle... Ich denke, das mein Meßkoppler für die relativen Helligkeitsvergleiche nächste Woche fertig sein wird. Alsdann möchte ich -ohne wissenschaftlichen Anspruch- einige Meßwerte an unprofessionellen Aufbauten vergleichend vorstellen. Ende offen... Martin -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Nachtrag: Da bleibt dann wohl nur die Superkontinuum-Technik. Dazu ein interessantes Tutorial auf yt: -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Ich erinnere mich noch, wie ich vor 20 Jahren bei meinen ersten Farbfilm nach Video-Kopierversuchen an einem Bildmischer scheiterte, als mittels der per Joystick einstellbaren RGB-Farbbalance kein vernünftiges Ergebnis zu erreichen war. Der klassische Fernseh-RGB - Farbraum war definitiv zu eingeschränkt. Für die Leuchtmittel-Problematik im Filmprojektor ziehe ich daraus einen wichtigen Umkehrschluß, nämlich dass man Anordnungen mit drei einzelnen RGB-Laserdioden, die man über Spiegel oder Prismen "irgendwie" zu Weiß zusammenmischt, im Hinblick auf eine befriedigende Farbfilm-Projektion aus o.g. Gründen ebenfalls getrost vergessen kann - oder sehe ich das falsch? Immerhin gibt es ja bezahlbare LED-Arrays, z.B. eBay-Artikelnr.: 177546836791 Nach den o.g. Fakten kann man sich diesen Versuch und die Investition darin aber wohl schenken. Der Hauptkriegsschauplatz "Leuchtmittel" zieht den Nebenkriegsschauplatz "Farbwiedergabe" so oder so nach sich, man kommt da leider nicht dran vorbei... . Martin -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Ist die TM-30-Meßmethodik irgendwie mit amateurmäßigen Mitteln zugänglich? Martin -
Falls jemand den Einschraubtubus zu o.g. Projektor abzugeben hat (mit, ohne, oder gern auch mit defekten Linsen), bitte ich um PN. Ich will mir das Drehen dieses blöden M49x irgenwas-Gewindes gern ersparen! Martin
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Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
@nomasala / Bernd: Deine Ausführungen im Blick auf die RA-Werte unterstütze ich, insbesonders wird ein "schlechter" CRI vermutlich sogar bei der Wiedergabe von rotstichigen Farbfilmen zu deutlich besseren Ergebnissen führen, während bei der Wiedergabe von intaktem Material wohl ein zusätzliches Farbfilter verwendet werden müßte -sofern die Leuchtdichte durch die Filterung dann nicht zu sehr absackt. Ich persönlich werde bei meinen weiteren Versuchen die LARP-Technik ausprobieren. Fertige Leuchtmittel stammen aus der KFZ-Fernlicht-Technik. Solche Arrays sind auf ebay als off-the-shelf-Teile vergleichsweise günstig erhältlich: Siehe z.B. ebay-Artikel-Nummer: 224665196804 Ich habe mir so eins für weitere Experimente bestellt, es sollte nächste Woche eintreffen. Das Ding ist durchaus bezahlbar, über die Eigenschaften werde ich dann berichten. Wer sich für diese Technik (deutsches Patent von Osram (!!!) ) interessiert, sollte im übrigen mal einen Blick in die zugehörige Patentschrift werfen, ist durchaus "erhellend": https://patentimages.storage.googleapis.com/61/14/a7/835b19fbdc1e01/WO2018095653A1.pdf Meine Prognose ist, dass dies gegenüber Konversions-LEDs (COB etc.) sehr wohl eine aussichtsreiche Alternative auch für unsere alten Filmprojektoren sein kann, zumindest solange, wie noch keine kompakten und preiswerten Superkontinuum-Laser für den Amateur verfügbar sind. Dies ist eine Lasertechnik, die aus einem blauen Laserstrahl ein kontinuierliches Spektrum bis in den langwelligen Rotbereich erzeugt. Diese Technik ist seit 1976 bekannt, benutzte seinerzeit bis an die physikalische Grenze ausgesteuerte Glasfaser-LWLs. Höhereffizienten Anordnungen existieren im High-End-Bereich bereits, scheiden aber kostenmäßig für den Bastler zunächst noch aus! Bleibt zu hoffen, dass sich das bald ändert!!! Martin -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Diese auf den ersten Blick geringe Leistung ist kein Widerspruch zum möglichen output. Im Idealfall reden wir von Faktor 10, d.h. 13 Watt LED = 130 Watt Glühlampe. Auch hierbei würde die Aufgabe in einer möglichst guten "optischen Ankopplung" an eine vorhandene Projektionsoptik bestehen. Ich war selbst überrascht, dass eine meiner sehr frühen 5 Watt-"Hochleistungs-Leds" (irgend ein Conrad-Produkt um das Jahr 2012, im Aluguss-Kühlkörper mit integrierter Acrylglas-TIR-Linse) bei 5 Watt gemessener elektrischer Eingangsleistung und direkter Ankopplung an den originalen Bauer-Kondensor einen immerhin bei Tageslicht noch sichtbaren Lichtwurf auf der Zimmerwand erzeugte! Es ist eine single-LED, kein LED-Array wie bei COB. Ein Farbsaum ist dort tatsächlich nicht sichtbar, da er durch die Linse wohl hinreichend effektiv in dem in der Linse erzeugten Mischlicht verschwindet. Anders als bei der COB handelt es sich hier um einen eher punktförmigen Einzelstrahler, dessen Randstrahlen (dome-LED, also aufgeklebte halbkugelförmige Minilinse) recht effektiv in die TIR-Linse einkoppelt. Die Randstrahlen werden in dieser Linse interessanter Weise durch eine Diffusorzone (mattierte Ringzone am Strahleneingang der TIR-Linse) geführt. Weil sie ohne große weitere Verluste sowieso nicht gezielt refokussierbar sind. Sie tragen aber dennoch positiv zu einer gewissen Erhöhung der Gesamthelligkeit der austretenden Lichtstrahlung bei! Falls Du ein defektes Downlight organisieren kannst, lohnt sich vielleicht die Demontage und Analyse des Defektexemplars. Martin -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Der Versuch ging nicht mit der Luminus, sondern einer China-Billig-COB. Die wurde zuletzt mit ca. 36V bei 3,8A. erprobt. Durch das Filterglas ist zu sehen, dass die Farbsäume nicht verschwinden. Mit bloßem Auge unsichtbar, wenn alles überstrahlt. Wenn Dein Downlight das besser kann, mach´doch mal einen Versuch damit am Projektor. Vielleicht toppt das Ding ja alles! Zum Thema Impulsbetrieb liegt der Zweck in der Belastungsreduktion - durch Abschaltung der LED in den Bildwechselpausen bei geschlossener Umlaufblende. Man könnte also versuchen, in den Hellphasen die LED gezielt zu überstromen. Jedoch sind da aus genannten thermischen Gründen enge Grenzen gesetzt. Martin -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Beim derzeitigen Stande meiner Versuche scheiden COB-LEDs aus, wenngleich ich diese Leuchtmittel -sobald der Meßkoppler fertig ist- mit in die Datenermittlung aufnehmen will. Gründe: 1. Entendue-Problem: Ohne weitere größere Verluste ist eine großflächige COB nicht auf eine kleinere Fläche zu refokussieren, insbesonders nicht mit kompakten Optiken. 2. COB´s gewinnen ihren Lichtstrom über viele, auf einer Fläche verteilte Einzel-Leds; deren Abbildung ohne chromatische Fehler nicht gut gelingt: einzelne LED´s bleiben sichtbar als weißer Punkt mit blauem Hof. Im Sinne gleichmäßiger Leuchtdichte bei geringsten chromatischen Fehlern unbrauchbar. 3. Versuche, die chromatischen Fehler aus Punkt 2 mittels Mattscheibe zu vergleichmäßigen scheitern an hohen weiteren Lichtverlusten. Das Verfahren eignet sich - wie woanders schon vielfach vorgeschlagen und erfolgreich realisiert- allenfalls als Beleuchtung zum Zweck der Digitalisierung. 4. Bei geeigneter Optik bringt eine einzelne 5W-single-LED mit dome und angepaßter Optik zumindest nennenswerte Spuren von Helligkeit bei recht gleichmäßiger Ausleuchtung. Für Projektion zwar unbrauchbar zeigt dies aber, dass alle Empfehlungen in Richtung punktförmigerer Lichtquellen absolut richtig sind!. 5. Impulsbetrieb, um die genannten Mankos der Punkte 1-3 zu umgehen, scheitert aus physikalischen Gründen: a) Alle Komponenten einer COB (Blaulicht-Emitter; dessen elektrische Kontaktierung sowie der darauf aufgebrachte Luminophor) sind nur begrenzt belastbar, im Grunde genommen sind die COBs nur blaue LEDs, die mit einer YAG:Ce-haltigen Silikonpaste "beschmiert" wurden zum Zweck der Teilkonversion von Blau nach Weiß. Für allgemeine Beleuchtungszwecke geht das sehr gut, jedoch nicht für Projektion, die höhere Energiedichten erfordert. Das "Leuchtsilikon" spielt da thermisch nicht mehr mit (thermal quenching, der Konversionsfaktor fällt mit steigender Temperatur; Silikon als Trägermedium ist zudem ein nicht optimaler Wärmeleiter). Der optische Korrekturaufwand frißt zudem noch mehr Licht. b) Daraus folgt: Selbst wenn der Blauemitter und dessen Bonding-Drähte einen Impulsbetrieb thermisch überleben sollten, spielt der in direktem thermischen Kontakt damit verbundene Luminophor nicht mehr mit. Dieser gerät frühzeitiger in die Sättigung, also vor dem thermischen Ableben der blauen Erregerdiode. Folge: Verschiebung des Farbspektrums: blau dominiert, weiß tritt wg. Sättigung zurück. Bei Hi-CRI--Leds wird es zudem so sein, dass die Anteile im Luminophor, die für die längerwelligen roten Farben zuständig sind, thermisch empfindlicher sind und somit früher ausfallen. Somit ist keine Langzeitstabilität der Farbtemperatur zu erwarten! Vorüberlegungen für weitere Versuche: - Eine Trennung von Emitter und Luminophor ist aus thermischen Gründen angezeigt (LARP-Technik). - Die Lichtquelle wird punktförmiger und auf einen thermisch höher belastbaren, keramischen Luminophorkörper konzentriert. Strahlemitter und Target agieren getrennt und können unabhängig voneinander gekühlt werden, sind somit -jeder für sich- höher belastbar. Die Punktemission einer blauen Laserdiode vermeidet das Entstehen vieler blauer "Halos". Die Kondensoroptik wird freilich völlig anders aussehen müssen, um die leuchtmittelseitige Apertur derjenigen des Projektionsobjektivs hinreíchend anzupassen. Inwieweit der Kondensor dafür chromatisch korrigiert werden muß, bleibt festzustellen... Martin -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Die von Jose Luis verwendete LED (siehe 3. Foto in seinem Expose) scheint ebenfalls eine flächige Hochleistungs-LED zu benutzen. Nach dem el. Anschluß und layout der LED-Trägerplatine zu urteilen, dürfte das eine Variante der eingangs des threads erwähnten Bauart zu sein (Luminus CFT 90). Ich halte das für folgerichtig, insbesonders wenn die originale Kondensoroptik (wie beim Bauer SIIw) ja eine eher große Wendelfläche der Lichtwurflampe abbilden soll. Ich müßte diese Fläche an meinen Altlampen nochmal nachmessen; sie dürfte ca. 10 x 10 mm betragen. Wenn der LED-Emitter diese Fläche als homogene Wirkfläche besitzt, dürfte diese das Filmfenster sogar gleichmäßiger ausleuchten, als der alte Brenner mit seinen gitterartig gespannten Glühfäden es konnte. Insofern wären die Strahlengänge unter Beibehaltung der alten Kondensoroptik zumindest vergleichbar. Die Leuchtdichte dürfte hierbei wohl anders sein. Diese LED habe ich aufgrund ihres Preises und der Tatsache, das ich als Privatmann ohne Gewerbe keinen direkten Zugriff auf solche Bezugsquellen habe, derzeit noch nicht beschafft. Martin -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
@jensg Jens, vielen Dank für das Angebot, komme beizeiten sehr gerne darauf zurück! Momentan muß ich mir eine geeignete meßtechnische Infrastruktur zurechtmachen. Subjektive Wertungen wie " dies war heller als das" helfen weder mir noch anderen hier weiter. Derzeit arbeite ich einen einfachen "Meßkoppler" aus, der es erlaubt, auch bei normalem Umgebungslicht halbwegs zuverlässige Helligkeitsmessungen zu machen. Absolutwerte wird auch er zwar nicht liefern, aber valide Vergleichswerte. Die Ausgangsmesswerte werden auf dem Selecton IIw mit der klassischen Ausstattung mit 500 oder 750 Watt Lichtwurflampe basieren. Ich denke, anhand dieser Ausgangswerte kann ich dann alle folgenden Entwürfe vergleichend verfolgen. Sollte dabei etwas herauskommen, dass deutlich heller als der Ausgangswert ist und gleichzeitig einwandfreie Gleichmäßigkeit der Bidfeldausleuchtung bei minimaler chromatischer Aberration zeigt, wird das sicherlich interessieren. Dieser thread wird daher voraussichtlich erst alle paar Wochen einen neuen Bericht zeigen. Mehr kann ich nicht leisten, da Recherche, Materialbeschaffung und Kosten auch eine Rolle spielen. Ist halt so wie bei einem Klavierkonzert, wo der Pianist den nächsten Ton erst nach einer Stunde anschlägt. Die vielfältigen Möglichkeiten sehe ich derzeit auch bei den Halogen-Metalldampfbrennern. Jedoch sind die Strahlungsverluste durch die nicht vernünftig auszunutzende rückwärtige Strahlung nach wie vor nicht befriedigend zu lösen. Ferner wissen wir nicht, wie lange dieser Leuchtmitteltyp noch zu haben sein wird. Die Fertigung modernerer Vorschaltgeräte wird ebenfalls alsbald auslaufen. Ältere Brenner-Typen sind zudem ja leicht radioaktiv dotiert wegen Zünderleichterung. Ich gebe gerne zu, dass ich es nicht einsehen will, daß das alles mit moderner LED-Technik nicht doch noch verbessert werden kann - bei gleichzeitig verringertem Energieaufwand. Meine Zielperspektive ist ein preiswerter drop-in-Ersatz mit möglichst wenig technischem Umbauaufwand, der auch von Amateuren ohne Werkstatt an der bestehenden Maschine geleistet werden kann. Diese soll zu 100% rückbaubar bleiben weil historisches /technisches Kulturgut. Bin daher auch froh, zwei baugleiche Bauer SIIW für die Versuche hier zur Verfügung zu haben. Martin -
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Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
LEP-Module als mögliche Alternative: https://budgetlightforum.com/t/blue-lake-3000-lumen-lep-light-engine-global-launch/230045/6 Martin -
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Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Um die Abstrahlung einer Hochleistungs-Flächen-LED zu fokussieren, scheinen anstelle von abbildenden Optiken eher Reflektoren das geeignete Mittel zu sein; man sieht das bei vielen LED-Taschenlampen. Hier ein interessantes Tutorial: Der aufschlußreiche Teil siehe ab Spielminute 18.00. Sieht aus wie ein Zwischending von Reflektor und Lichtleiter! Martin -
Ich habe auf yt nur die OV gefunden, die deutsche Version lediglich aus meiner Kindheit irgendwie noch im Ohr. Vermutlich hilft da nur die dt. DVD-Version weiter...
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Super! Volltreffer!!!👍👍👍 Ganz lieben Dank für die Info! Habe ihn gerade auf yt gefunden. War der Sprecher der deutschen Fassung Joachim Cadenbach?
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Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Nachtrag 2: Im Anschluß an die Metalldampf-Versuche kam eine chinesische cob-LED 100W zum Einsatz und ich habe die Abstrahleigenschaften ohne und mit Kondensor überprüft. Die LED wurde mittels Labornetzteil soweit bestromt, dass nahezu alle LEDs auf dem Träger aktiv waren (die streuen in den Daten und beginnen nicht zeitgleich zu emittieren). Damit man sich nicht die Finger verbrennt bzw. noch halbwegs was erkennen konnte habe ich die LED nicht voll ausgefahren. Das aufgelegte Papier zeigt eine ungleichmäßige Farbverteilung: weiße Fläche mit bläulichen Punkten direkt über den LEDs, je nach Distanz. Das Foto vermittelt das leider nur unzureichend: Die China-Kondensorlinse sitzt auf einem Zwischenstück aus metallbedampftem Kunststoff. Dieses Teil soll die seitliche Randstrahlung reflektieren, führt aber in den Ecken zu besonders starken Farbsäumen. Die Abstrahlung wurde wieder mit dem Papierblatt visualisiert: Man sieht, dass die Abstrahlung sehr breit ist. Sodann habe ich die LED versuchshalber auf den Bauer-Kondensor gesetzt: Bei größerem Abstand werden die Farbsäume und die ungleichmäßige Wirkung des Plastik-Randstrahlen Reflektors deutlich sichtbar. Außerdem ein viel zu breiter und nicht auf das Bildfenster fokussierter Lichtkegel. Da eine zweite China-Kondensorlinse vorhanden war, habe ich aus einer Klopapierrolle einen Versuchskondensor gebaut: Auch mit den anderen Linsen ließ sich der Lichtkegel nur unwesentlich kleiner fokussieren; die spektrale Aufspaltung der einzelnen LED-Spots ist augenfällig. Ich habe den Klopapierkondensor provisorisch in den Strahlengang vor der Filmbühne gebracht; die blauen Punkte werden deutlich vom Projektionsobjektiv angebidet. Wählt man eine kleinere Distanz zwischen Kondensor und Filmbühne, ist der Lichtkegel zwar kleiner und gleichmäßiger, aber es stören die Blendenhebel im Selecton. Insgesamt sind die Streuverlußte gewaltig. Ein Versuch mit einer Mattglasscheibe zur Vergleichmäßigung der Farbspots brachte auch nur mehr Lichtverluste. Immerhin hat Eumig mal mattierte Kondensorlinsen verwendet; das ist aber was anderes. Ich habe kurzzeitig mal "Vollgas" auf die LED gegeben, um einen subjektiven Eindruck von der Projektionshelligkeit zu bekommen. Besser als bei dem Metalldampf-Brenner war es nicht. Eher ungleichmäßiger wegen der Farbspots. Es mag bei Diaprojektion vielleicht gehen, für eine Lösung am Selecton ist es m.E. so nicht brauchbar. Allerdings ist mein Vorrat an Linsen beschränkt; bei anderer Ausgestaltung des Kondensors ist vielleicht mehr zu erreichen. Jedoch bietet das Lampenhaus für größere Linsen keinen Platz. Die Versuchsreihe mit dieser LED-Bauform habe ich daher vorerst abgebrochen. -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Nachtrag 1: Mit dem Laserpointer (sozusagen "rückwärts" ins Projektionsobjektiv eingestrahlt) habe ich versucht, die Aperturen abzuschätzen. Der Strahl trifft den Brennerzylinder und man kann durch "Abscannen" mit dem Laser (verschiedene Einstrahlwinkel lateral und in der Höhe) sehen, welcher Sektor auf der Zylindermantelfläche des Brenners aktiv an der direkt auf den Kondensor gerichteten Lichtemission teilnimmt. Der Sektor befindet sich auf der Position des Glühfadens der entfernten Halogenlampe, das Foto zeigt die Position bei seitlicher Einstrahlung; bei genau zentrischer Einstrahlung liegt der Laserpunkt natürlich exakt in der Mitte der Zylindermantelfläche (nicht fotografiert): Wie man sieht, ist nur ein geringer Flächenanteil des Brenners ausgenutzt; alles andere geht als Streulicht verloren. Hieraus läßt sich schließen, dass es sinnlos ist, ein noch stärkeres Leuchtmittel einzubauen. Denn die Brennerfläche (und Durchmesser) wäre zwar größer, läßt sich aber bei gegebenem Strahlengang ebenfalls nicht ausnutzen. Ebensowenig kann man die Lichtstrahlen des Streulichts "um den Brenner herumbiegen". Sie fallen dann seitlich in einem zu flachen Winkel in den Kondensor und laufen dort ohne irgeneine Erhöhung des effektiven Lichtstroms gegen die Objektivwandungen. Die Idee war nun, mit Hife eines abenteuerlich zurechtgebogenen, zylindrischen Reflektors einen Teil des Streulichtes direkt auf den Brenner zurückzuspiegeln in der Hoffnung, daß dieser matte Keramikkörper dadurch zusätzlich aufgehellt wird ("return to sender"). Die zusätzliche Erhitzung -so meine Annahme- wird das elektronische Vorschaltgerät wohl hoffentlich ausregeln. Na ja; der Effekt war ebenfalls nicht signifikant; eine merkbare Zunahme der Helligkeit auch damit nicht zu erreichen. An diesem Alureflektor konnte man sich allenfalls in kürzester Zeit die Finger verbrennen. Erst bei Annäherung auf 1-2mm Abstand zum Außenkolben ließ sich eine geringe Veränderung der Leuchtdichte auf dem Projektionsschirm wahrnehmen. Ohne laufende Gebläsekühlung habe ich das aber vorerst nicht weiter vertieft um die Lampe nicht zu gefährden. Auch ist das verwendete Reflektormaterial von mangelhafter optischer Beschaffenheit... -
Konkret handelt es sich um eine Blitzlicht-Erinnerung aus meiner frühen Kindheit, die mir nach über 55 Jahren dieser Tage wieder in den Sinn kam. Es war ein Zeichentrick-Vorfilm, der wohl so um 1968/69 in einem Solinger Kino vor einer Aufführung des Jungelbuches gelaufen ist. Im Inhalt ging es grob um eine Prinzessin, die -verursacht durch ihren federnden Stahlreifen-Rock- wie ein Gummiball herumtippte, um schließlich -durch dessen Federwirkung erheblich beschleunigt und der Anziehungskraft der Erde entzogen- in Richtung Mond zu verschwinden. Die am Boden verbliebenen Wölfe heulten darauf hin bitterlich. Schlußkommentar: "...und dies ist der Grund, weshalb bis zum heutigen Tage die Wölfe den Mond anheulen...". Hat irgend jemand eine Idee, um welchen Film es sich dabei handeln könnte??? Ich würde ihn nach über einem halben Jahrhundert gerne noch einmal sehen... Martin
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Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
@Dent-Jo: nach meiner Meinung ist der Original-Spiegel des Selecton IIw für die Anwendung mit dem zylindrischen Brenner völlig ungeeignet. Seine Aufgabe besteht ja eigentlich (im Zusammenwirken mit der flächigen "Maschendrahtzaun"-Anordnung der Glühfäden des ursprünglichen Halogenbrenners) darin, das rückwärtige Abbild der Fäden durch deren Lücken noch vorne abzubilden, um eine in der Fläche möglichst gleichmäßige Ausleuchtung des Bildfensters zu bekommen. Daher ja auch die einschwenkbare Justageoptik im Projektor. Das kann der Spiegel jetzt natürlich nicht mehr, da der ja nicht durch den Keramikbrenner hindurchprojezieren kann. Ich denke, es lohnt möglicherweise ein Versuch mit einem zylindrischen / parabolischen Reflektor. Dessen exakte Form gilt es auszutüfteln, um wenigstens noch einen Teil der rückwärtigen Lichtemission bzw. die Randstrahlen einzufangen und nach vorne umzuleiten. So wie es jetzt ist, dürfte am Kondensor allenfalls 20% der Strahlung von dem Metalldampfbrenner ankommen. Martin -
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Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Hier einige Bilder von gewissen Vorversuchen mit Halogen-Metalldampf-Leuchtmitteln. Zunächst hatte ich eine 70W-Powerball HCI-TC (70W/942NDL) provisorisch vorgehängt. Die Kondensoroptik des SII blieb im übrigen unverändert. Leider ist die erste Linse in der unerhörten Hitze des vorherigen Leuchtmittels 700W gerissen. Für die Versuche einstweilen egal. Die Helligkeit war natürlich nicht umwerfend, jedoch ließ der Versuch gewisse Rückschlüsse über die zu erwartende Ausleuchtung des Bildfensters zu, wenn der Brenner -wie der Name Powerball schon sagt- kugelförmig und relativ klein ist. Im zweiten Experiment kam eine 150W CMH von General Electric zum Einsatz; zylindrischer Brenner. Die Abmaße der Leuchtfläche sind näher am Originalleuchtmittel dran. Dafür wurde eine provisorische Sockelaufnahme gefräst: Mechanisch ließ sich das Leuchtmittel gut unterbringen; eine höhere Leistung (250W) wäre wohl besser, aber ich hatte diese 150W-Lampen noch im Keller herumliegen (vor 16 Jahren incl. Vorschaltgerät eingelagert und nie benutzt). Die Fotos entstanden bei nicht abgedunkeltem Raum (geht beim Arbeitszimmer leider nicht), einmal mit Blitzlicht, das andere Mal ohne. Der Lichteindruck ist natürlich insofern irreführend, das der Projektor stillstand. Bei laufender Blende dürfte das Ergebnis deutlich schlechter ausfallen... . Der Laserpointer leistete beim Abschätzen des Strahlengangs gute Dienste. Der rückwärtige Spiegel hatte übrigens eine geringfügige Wirkung, was ich so nicht erwartet hatte. Ob sich mit einem individuell angepaßten Reflektor (poliertes Alublech) noch etwas herausholen läßt, um die Randstrahlung noch auszunutzen bezweifle ich. Einen Versuch dazu werde ich aber noch machen. Vergleichende Messungen mit der zweiten Maschine (mit Halogen-LM) konnte ich noch nicht machen. Dies geht leider nur in den Nachtstunden und erfordert etwas aufwand um das parasitäre Streulicht aus den Projektoren von der Messfläche fernzuhalten. Versuche mit einer 100W-Flächen-LED (Fläche 23 x 23mm) verliefen mit dem Originalkondensor völlig erfolglos; man sieht nur blaue Punkte. Hierzu muß der Kondensor angepaßt werden, um ein verkleinertes Abbild der Leuchtfläche ins Bildfenster zu bringen. Zwei Kondensorlinsen aus chinesischer Quelle sind zwar vorhanden, jedoch läßt sich das Kondensorgehäuse des Projektors nicht umnutzen. Die Tubuslänge reicht nicht. Ich denke, die Luminus-LED ist da definitv die bessere Wahl. Das Ganze unterfangen erhebt keinen Anspruch auf optische Korrektheit. Und gerne gebe ich zu, dass ich von Optik nicht viel verstehe. Versuch macht klug... Martin -
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Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
@ filma Ich erkenne in dem von Dir angegeben Faden keine grundlegende technische Diskussion über Leuchtmittel, Strahlengänge usw. Lediglich sieht man in dem dortigen letzten posting den Wunsch, man möge das dort angesprochene Projektorenthema doch verlagern. Im Blick auf das Thema dieses threads also insgesamt wenig weiterführend. Was meinst Du mit Sackgasse? Sind zu diesem Thema hier nur Fachleute willkommen, soll man zu dem Thema also am besten gar nichts mehr sagen? Wie darf ich Deine Äußerung verstehen? Martin -
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Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Hier noch ein link zum Datenblatt der LED: https://download.luminus.com/datasheets/Luminus_CFT-90-WDH_Datasheet.pdf -
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Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Es ging leider gar nicht so rasch, ältere Beiträge zu dem Thema hier wieder zu finden; besonders informativ ist m.E. die Disskussion im Thema "Kurze Frage- Kurze Antwort" auf den Seiten 40-42, siehe dort die Beiträge zwischen dem 26.09. - 02.10.2025. Leider sind die posts nicht nummeriert. Generell wird dent-jo wohl Recht haben, dass eine punktförmige LED weniger Schereien machen wird. Meine neueste Idee dazu ist, Leuchtmittel aus der Beamer-Technik zweckzuentfremden. Dort geht die Entwicklung ja auch allmählich von den Gasentladungslampen weg. Mein Ansatz ist nun eine möglichst punktförmige Hochleistungs-LED. In der Beamer-Technik gibt es da wohl Lösungsansätze mit RGB-Leds von Luminus, die Bauart gibt es auch in verschiedenen Farbtemperaturen für Weißlicht, z.B. eine CBT-90-W oder Nachfolger CFT-90-W (9mm² Fläche). Diese wäre mit einer entsprechenden Optik zu kombinieren. Leider scheiden manche Lösungen aufgrund ihrer Größe aus (so paßt eine TIR-Linse Typ Ledil Seanna leider mit ihrem Durchmesser von 155mm nicht ins Lampenhaus des Selecton II W). Die o.g. domeless-LEDs sind leider auch nicht gerade billig, aber vermutlich lohnt sich damit ein Versuch noch am meisten. Ob sich eine Optik Ledil IRIS F12237 oder FCA 12077 mit der o.g. LED kombinieren läßt ist noch zu klären. Es erschließt sich mir noch nicht, inwieweit das passen könnte. Ziel wäre, wenn ich es richtig verstehe, die 120 Grad LED-Abstrahlwinkel auf Werte um 10 Grad zu bringen und alle Randstrahlen der LED für einen guten Wirkungsgrad des Systems bestmöglich "einzufangen" bzw. auszunutzen. Martin -
Es geht mir bei diesem Thema -nach langer Foren-Abstinenz- um ein lange gehegtes Projekt, nämlich darum, von den klassischen Lichtquellen irgendwie wegzukommen. Ich habe zwei Projektoren Bauer Selecton II w. Einer ist im Originalzustand mit Halogenbrenner 500W; dieser soll als Vergleichsgerät auch so unverändert bleiben. Mein zweites, jüngst erworbenes Gerät wurde jedoch von einem "ambitionierten Bastler" vormals leider unsachgemäß umgebaut- mit mäßigem Erfolg. Darin fand sich nämlich ein Diaprojektoren-Leuchtmittel Halogen, was sowohl von den geometrischen Daten als auch vom Strahlengang her sich absolut nicht eignet. Diese zweite Maschine ist daher nicht mehr sinnvoll einsetzbar und soll zurückgebaut bzw. zukünftig als Versuchskaninchen für andere Leuchtmittel verwendet werden. Einige Recherche läßt mich derzeit allerdings am Sinn bzw. an der Machbarkeit eines Umbaus auf LED zweifeln; das Thema scheint hier im Forum ja auch nicht sonderlich beliebt bzw. abgehakt zu sein. Die Problematik mit mangelhaftem Ra bei High-Power-LEDs ist mir bewußt; umgenutzte Automobil-Scheinwerfer scheiden also sicherlich aus. Ich würde einen LED-Umbau dennoch gerne einmal versuchen wollen, zumal eine Modifikation mit powerball-Metalldampf-Lampen auch nicht ohne weiteres machbar scheint: Frage 1: Gibt es zum Umbau eines Selecton II w auf LED hier überhaupt irgendwelche positiven praktischen Erfahrungen? Nach meinen Recherchen besteht das Problem, die Randstrahlen der LED durch einen geeigneten Kollimator/Kondensor so einzufangen, dass ein maximaler Wirkungsgrad gewährleistet wird. Vielfach ist mir die Meinung begegnet, dass COB-Cluster-Leds (also mehrere Leds auf einem Alu-Träger) zu verwerfen sind und man lieber eine einzelne Hochleistungs-Led (Punktlichtquelle!) verwenden sollte, da kein sauberes Binning hinsichtlich Lichtfarbe bei diesen Clustern zu erwarten ist. Frage 2: Schaut man sich die Original-Halogenlampe des Selecton mit ihrem flächigen Gitterbrenner an, so könnte man eher das Gegenteil annehmen, nämlich dass bei der gegebenen Kondensoroptik des Selecton-Projektors auch eine flächige Anordnung funktionieren kann. Macht eine einzelne Highpower-LED bei der originalen Kondensoroptik des S II w dann überhaupt Sinn, wenn man einen umfangreichen Umbau der originalen Bauer-Kondesoroptik vermeiden möchte? Ich würde mich freuen, hierzu Eure (möglichst vielfältigen, aber auch kritischen) Meinungen zu hören! Ich möchte dieses Thema etwas breiter anlegen und vor allem mit Euch kontinuierlich erörtern!! Die Technik bleibt ja nicht stehen und es wäre doch schade, wenn wir Schmalfilm-Enthusiasten davon nicht irgendwie mit sinnvoll modifizierten Projektionsgeräten und eventuell sogar nachbausicheren Lösungen profitieren könnten!!! Bitte den thread nicht zerschießen - es soll hier definitiv nur um die Leuchtmittel gehen und um nichts anderes!!! Martin
