Spohnaudio
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Und das endet damit, die weitere Nutzung der Räumlichkeiten in letzter Konsequenz zu verunmöglichen. Egal ob Kino oder Kindergarten. Der Brandschutz ist mittlerweile -ebenso wie die Bauämter- zu einem Staat im Staate geworden. Hier in der Stadt gipfelt das seit einiger Zeit -auch mit ungeübtem Auge sichtbar- in der Zwangsaufstellung von immer mehr Schildern mit Inhalt "Feuerwehr Bewegungszone"; auch vor dem Schwimmbad -das dort enthaltene Wasser ist ja bekanntlich hochbrennbar... . Außerdem vor zahllosen privaten lapidaren Garageneinfahrten. Hauptsache: Außenliegende Neubau-Hochglanz-Fluchttreppen aus verzinktem Stahl an Schulgebäuden, deren technische veraltete und unzumutbare Innenausstattung hingegen niemand interessiert. Klimaanlagen für die hitzegeplagten Schüler und Lehrer wären in diesen Gebäuden wohl sinnvoller! Wirklichkeitsfremde Entscheidungen von Bauämtern all überall, die treffender m.M.n. wohl eher als Bauverhinderungsbehörden zu bezeichnen sind. Bauturbo? Martin
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Idee/Schema fur LED Licht - za 50-100W Diode?
Spohnaudio antwortete auf KarelRysan's Thema in Technik
Dent-Jo hat da völlig Recht, mit der aktuellen LED-Technik ist noch nix zu machen. Bei den neueren "high-density-Leds" gibt´s zwar Fortschritte dergestalt, dass die LES (Light emitting surface) nunmehr nur noch 50% der ursprüngichen Fläche bei einer 100W COB benötigt, aber was nutzt das, wenn man nur 7.700lm bekommt (aktuelle Jugi-LED). LEP-Technik mit fixed Target scheitert auch an der Tatsache, dass man den Blaulichtlaser zur Anleuchtung des YAG:Ce-Targets ohne aufwändige Optik auch nicht homogen aufweiten und das Target damit ohne Risiko für hotspots gleichmäßig erregen kann. Bei meinen Experimenten habe ich deshalb auch von der Weiterverfolgung dieser Techik vorerst abgesehen. Targets in 10x10mm² sind derzeit nicht verfügbar (Schott), oder man müßte dynamische Targets verwenden, die aufgrund des hohen technischen Aufwandes in unsere ollen Projektoren nicht ohne weiteres implementierbar sind. Martin -
Im angelsächsischen Sprachraum ist von "wrinkle finish" die Rede. Wir sprechen hier also nicht von hammerschlag-artigen Lackierungen a la Hammerit. Letzterer ist kein Schrumpf- bzw. Kräuselack. Während das Lackbild beim Kräusellack stark von der Einbrenntemperatur abhängt, ist das beim Hammerschlaglack egal. Kräusellack bezieht seine Textur aus der Tatsache, dass er beim Einbrennen sich temperaturabhängig zusammenzieht. Das Wesen des Hammerschlaglacks hingegen ist, dass sich zwei verschiedene Lacksorten untereinander nicht vertragen und sich gerne beim Auftrocknungsvorgang voneinander trennen wollen. Bei einer weiteren Lackvariante (bei den DDR-TK-Projektoren) hat man den Schrumpfungsprozeß des Kräusellacks so weit getrieben, das die Lackschicht Craquelé-artig aufreist und den Blick auf den Untergrund freigibt. Mußte hernach wohl mit Klarlack nachversiegelt werden. Das hat aber jetzt nix mehr mit meiner Eingangsfrage zu tun! Martin
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Sorry, FP steht bei mir immer für "Filmprojektor". Ist in meinem Fall ein Leitz G1. Martin
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Anlässlich einer aktuellen Erwerbung eines FP mit schwarzem Kräusellack, der durch Staub/Ol stark verscmutzt ist hier eine blöde Frage: Wie reinigt ihr sowas effektiv und ohne den Original-Lack chemisch anzugreifen? Martij
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Für den Röhrenverstärker hätte ich jedenfalls Verwendung, da mein zweiter Selecton IIW noch keinen eigenen Verstärker hat! Martin
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Der vordere, sauber verspiegelte Reflektorteil mit der mittigen Lichtaustrittsöffnung erinnert mich an den "wavien collar", das ist eine optisch präzise und verspiegelte Kugelkalotte, die das seitliche Streulicht nach innen in Richtung Brenner zurückwirft, um die Lichtausbeute nach vorne zu vervielfachen ("light recycling"). Ich kenne das eigenlich nur von frühen LED-Versuchen. Die Firma wavien existiert leider nicht mehr. Die wavien-Reflektoren sind heute sehr gesucht in der Taschenlampen-Szene für LED-Experimente zur Erhöhung des Lichtsstroms. Interessant wäre, ein Defektexemplar zu Analysezwecken zu bekommen... . Den Fotos nach zu urteilen wurde dieses Leuchtmittel mit erheblicher optischer Präzision gefertigt! Martin
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Ich stieß vorgestern auf diesen außergewöhnlichen Werbefilm der BASF. Man könnte meinen, Picasso persönlich hätte Regie geführt. N. m. M. absolut sehenswert! Wünschte, ich hätte den in meiner 16mm-Sammlung!
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Da ich keine 278,- Euronen für einen Bezugsfilm ausgeben möchte, wenn der Schrottprojektor gerde mal einen Hunni gekostet hat, suche ich hiermit einen 16mm Musikfilm mit möglichst viel Höhen in der Tonspur (Bläser, schrille Frauenstimmen usw.). Soll lediglich für den experimentellen Grobabgleich einer Tonoptik dienen. Bitte keine unbezahlbaren Sachen wie BeATLES o.ä. Gerne Hansl Krönauer oder irgendetwas in dieser Richtung. Falls also jemand Material von der Sorte, was "eh´niemand hören/sehen will" abzugeben hat, bitte PN! Es geht um eine hochtonreiche Tonspur. FWU-Bachstelzen-Filme taugen dafür nicht!! Martin
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Hier ein Gedanke aus meinem Urlaub heraus: Wenn es physikalisch so ist, dass sich ein kontinuierliches Weißlichtspektrum nur mit Temperaturstrahlern darstellen läßt, dann wundert es mich, dass in den gängigen Scannern (Eigenbauten) nur noch LED-Leuchtmittel eingesetzt werden. Ich halte das unter dem o.g. Aspekt für kontraproduktiv, wenn es um die lückenlose (Absorptionslinien des LED-Weißlicht-Luminophors!) Wiedergabe des CMY-Farbraums handelt. Keine LED kann das derzeit. Wieso verwendet man im Scanner nicht einfach Halogenlampen mit kleinerer Leistung? Ich würde dazu gerne Eure Einschätzungen hören! Immerhin ist es ja so, daß etliche DIY-Scanner mit LEDs prinzipiell zwar recht ordentlich arbeiten; die Farbwiedergabe aber meist zu wünschen übrig läßt (breiige "Kaugummifarben" ohne exakte bzw. nuancierte Farbdetails). Siehe dazu auch die Filmbeispiele in:
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Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Nein, das Foto stammt vom Probebetrieb einer Halogen-Metalldampflampe 150W (General Electric Typ CMH). -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Wo bitte hatte ich denn diesen Anspruch hier im thread erhoben??? Martin -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Bezogen auf das Thema sind Nachbarforen (sofern man sie als solche bezeichnen darf), deutlich innovationsfreudiger. Es lohnt sich ein Blick in die einschlägigen Taschenlampenforen. Dort bekommt man durchaus einen vitaleren Einblick in die aktuellen Möglichkeiten der LED-Technik. Da es hier aber um eine Sonderproblematik geht -nämlich das der Projektion- sind die Ergebnisse nicht direkt übertragbar. Insofern gebe ich allen Unkenrufen vorerst in Ermangelung eines Gegenbeweises Recht, die -beharrend auf traditionell bewährten Lösungen- sagen: "Das geht nicht, keep it simple". Anyway: Momentan kann ich aus dem Sommerloch heraus nichts veröffentlichen. Das Exposé zu den ersten Messergebnissen zur Festlegung der anzustrebenden Leuchtdichten kommt frühestens Ende August nach meinem Urlaub. Eine Anfrage nach einem Hochleistungs-Target für LEP an einen deutschen Hersteller läuft - Ende offen. Was mir allerdings mittlerweile sehr mißfällt, ist die geringe Offenheit gegenüber alternativen Lösungen. Das ist m.E. typisch für unser Denke im Musterländle: krampfhaftes Festhalten an alten Zöpfen und oftmals eine gewisse Häme gegenüber Versuchen, Neuerungen anzudenken oder umzusetzen. Das ist so nicht mein Ding! Es ist auch nicht im Interesse einer Hobby-Thematik, die sich mit etwas Glück unter Zuhilfenahme aktueller Technologien weiter ausdifferenzieren läßt! Ich kann schon jetzt sagen, dass spezielle Lösungen auch einen erhöhten Aufwand nach sich ziehen werden. Die einfache drop-in-Lösung wird es wohl nicht werden. Also dürfen alle "Normal-User" beruhigt bei den altgedienten Lösungen verweilen. Martin -
Suche einen Teileträger der o.g. Typen. Zustand ist egal. Lediglich sollten die Magnetköpfe sowie die Spaltoptik noch vorhanden sein. Martin
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Scophony-Projektor Eigentlich gehört das nicht hier hin, da es sich um Fernseh-Großprojektion handelt. Da aber weiter oben schon davon die Rede war (Saba Telerama) bzw. Eidophor, hier ein kleiner Hinweis auf eine sehr besondere Technologie: Bereits 1938 gelang der Scophony-Gesellschaft in GB die Projektion von Fernsehbildern mit bis zu 405 Zeilen Auflösung unter Verwendung einer ultraschallgesteuerten Zelle (Heptanfüllung). Die Projektion erfolgte mit Hilfe einer Hochleistungs-Fremdlichquelle; die erreichten Helligkeiten sollen für damalige Verhältnisse recht erheblich gewesen sein. Es wurden nach diesem Verfahren wohl auch Theaterprojektoren gebaut. Das war weit vor dem Eidophor-Verfahren! Kriegsbedingt wurde diese Technik nicht weiterentwickelt und geriet nach Kriegsende rasch in Vergessenheit. Näheres siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Scophony Eine recht detailierte Darstellung der Funktionsweise mit Strahlengängen findet sich ferner in: Der Ultraschall / Dr. Ludwig Bergmann; S. Hirzel Verlag Stuttgart 1949; S. 496 ff., dortselbst mit einer Abbildung des Projektors und etlichen weiteren Literaturverweisen. Mein Fazit: Absolut interessant und lesenswert. Das Buch taucht als ausgesondertes Bibliotheksexemplar des Öfteren sehr preiswert auf. Aus Urhebergründen verzichte ich hier auf die Wiedergabe der Abbildung. Martin
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Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Spohnaudio antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Von dem mittleren Motor habe ich auch noch zwei Stück hier liegen. Stammen aus Noris Synchroner. Falls da jemand im Rahmen der Scanner-Projekte Verwendung für hat, bitte PN. Wellendurchmesser 6mm, Wellenlänge 43mm. -
Das Beste ist immer eine "Sicherungskopie". Also entweder Digitalisierung des Wrackmaterials, Nachbearbeitung und neue Ausbelichtung oder im Panikfall eine Kontaktkopie. Hauptsache, der Inhalt bleibt irgendwie spielbar erhalten. Bei Tonbändern mit 3S (sticky shed syndrome) ist die Situation vergleichbar. Der "Master" kann danach in die Tonne, wenn die enthaltene Information auf einen neuen Träger migriert wurde. Mehr ist dazu wohl kaum zu sagen. Martin
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Die oben genannten Cartoons der Linda-Film gingen wohl Mitte/Ende der 1970er Jahre beim ZDF über den Sender. Ist irgendeine heutige Verfügbarkeit (ggf. auch 16mm) bekannt? Martin
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Verschiedentlich ist die Rede davon, daß bei lichtstarken Projektoren eine Gefahr besteht, das der Film "ausbleicht". Ist dies ein rein thermisches Problem oder spielen noch andere Faktoren dabei eine Rolle? Welche Einflüsse könnten sonst noch für den Effekt verantwortlich sein? Martin
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Hat jemand ggf. Unterlagen zu o.g. Projektor? Infos über die verschiedenen Versionen sowie Serviceunterlagen wären sehr willkommen! Martin
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Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
@Helge Das ist durchaus nicht so, dass ich "alles Licht auf einmal" messen will. Es geht halt um die Abschirmung gegen Fremdlicht, dass hier von der Intensität her nicht konstant ist, da sich der Arbeitsraum nicht abdunkeln läßt und für die Aufstellung einer Leinwand auch zu klein ist. Mit dem Messkoppler habe ich diesbezüglich also 1. Konstante Messbedingungen, wertvoll auch bei der Beurteilung unterschiedlicher Kondensoren und unterschiedlicher Leuchtmittel. 2. Eine gute Möglichkeit, Veränderungen des Lichtstroms während der Justage der Einbauposition verschiedenster Leuchtmittel und diejenige der "Rückspiegel" relativ zum Leuchtmittel im laufenden Betrieb zu beobachten. Die Fremdlichtverhältnisse fallen damit aus den Messungen ebenso zuverlässig heraus wie Fehler durch Abstandsdifferenzen beim manuellen Halten eines Luxmeters. Das Maß der Leuchtfläche ergab sich durch die Baulänge des Tubus; das Ganze sollte handlich bleiben und auch an Projektoren an anderen Orten leicht anwendbar sein. Dass der Lichtkegel innen nicht am Tubus anstreift ist eine weitere Voraussetzung für konstante Meßbedingungen bei dieser Mimik. Die Ulbricht-Kugel hatte ich als Methodik für meine Zwecke frühzeitig verworfen, wie bereits erwähnt. -
Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Messkoppler vorläufig fertiggestellt. Wie meistens dauerte auch das länger als erwartet. Zusätzlich haben meine beiden Selectone wegen defekter Schalter zu weiteren Verzögerungen beigetragen (siehe thread dazu im Bereich "Technik"). Zum Messkoppler (sofern dieses Machwerk den Namen verdient): Das Ding besteht aus Teilen vom Sperrmüll. Der Tubus ist ein Wickelfalzrohr aus Pappe, wie man es im Verpackungswesen verwendet; 50cm lang. Es wurde mit einem schwarzen Lack versehen, damit die selbstklebende Velours-Folie (gegen Lichtreflexe im Rohrinneren) besser hält. Das Foto entstand während der Beschichtung, man sieht deutlich den Unterschied der Reflektivität: Im Kern hätte ein längerhaariges Material wohl noch bessere Resultate gebracht, für die einfachen Vergleiche denke ich aber, dass es so vorerst genügt. Das Papprohr wurde sodann mit zwei Endkappen (ebenfalls beflockt) versehen. Die eine mit einer lichtdicht abschließenden Bohrung fürs Projektionsobjektiv, die andere mit einem Halter für das Luxmeter. Letztere durfte ich nochmals ändern (nächste Verzögerung), als sich nach den ersten Messungen ein Zweifel an dem alten Voltcraft-Luxmeter MS-1500 einstellte. Es wackelten die Werte hin- und her, zudem knackte der Projektor im Abstand von dem halben Meter Abstand zum Objektiv die 40.000 lux- Marke (Meßbereichsende). Also war ein anderes Luxmeter mit größerem Messbereich zu beschaffen und der Adapter neu anzupassen. Das Ganze steht auf höhenverstellbaren Füßen. Ja- es sind alte Grundig-Tonbandgeräte-Schwungscheiben... Nachfolgend ein paar Impressionen der ersten Messaufbauten: Das Projektionsobjektiv ist ein Vario 1:1,3 / 35-65. Es wird so eingestellt, dass sich auf einer Mattscheibe am Tubusende (= Ebene der Messzelle vom Luxmeter) eine fokussierte Leuchtfläche von ca. 82x62mm ergibt: Beim Ausrichten des Tubus ist darauf zu achten, dass der Lichtkegel im Papprohr nirgends "anstreift". Hier die Variante mit dem neuen Luxmeter: Das Luxmeter mißt zentral auf der Fläche von 82 x 62mm. Aufgrund dessen ist eine Umrechnung nach Lumen möglich, wenngleich fehlerbehaftet. Dies soll vorrangig zur Abschätzung der Effizienz der Leuchtmittel dienen (Lumen/Watt). Eine weitere Einschränkung dieses primitiven Messaufbaus liegt darin, dass eine zuverlässige Messung der Gleichmäßigkeit der Bildfeldausleuchtung nicht wirklich gut möglich ist; dies hätte eine aufwändigere, verschiebbare Befestigung des Luxmeter-Messkopfes erfordert. Da es zunächst vorrangig um Lichtstromvergleiche gehen soll, habe ich es erstmal so belassen. Vielleicht hätte ich eine Ulbricht-Kugel in Erwägung ziehen sollen, aber das war mir zu aufwändig. Soweit vorerst also das Grundsätzliche zum Messkoppler. Er ist hervorragend lichtdicht und erlaubt Messungen ungestört vom Umgebungslicht. Direkter Sonneneinfall an den Werkstattfenstern oder Lampenlicht der Deckenbeleuchtung ignoriert das Luxmeter mit dieser Anordnung zuverlässig! Martin -
Im Zuge meiner Leuchtmittel-Experimente sind bei meinen beiden II W die Netzschalter ermüdet, es mußte also irgendein Ersatz her. Gleichzeitig eine willkommene Gelegenheit, die Netzspannungsseite endlich auf zweipolige Netztrennung umzubauen und auch die restlichen Asbestkabel zu entsorgen. Der originale Netzschalter läßt sich nach Demontage der Netzspannungsbuchse und Kappen der Zuleitungen ohne Ausbau des großen Drehwiderstandes entfernen. Sodann bohrt man die beiden M3-Gewinde im Haltewinkel aus und entfernt die Späne mit dem Staubsauger: Ein zweipoliger Kippschalter neuerer Bauart wird dann mit einem passenden Blechstreifen (Alu hart oder Stahlblech) versehen. Der wird selbst angefertigt mit zwei M3-Gewinden korrespondierend zu den nun entstandenen Durchgangsbohrungen des Haltewinkels im Gerät: Die Anschlusskabel bringt man vorher am Schalter an, da man die Schalteranschlüsse nach Einbau nicht mehr erreichen kann: Wenn man will, kann man bei der Gelegenheit einen Entstörkondensator an der Buchse einbauen. Zur Verdrahtungserleichterung wurde eine zusätzliche keramische Lüsterklemme auf eine der Befestigungsschrauben der Buchse mittels Stehbolzen aufgenommen: Der Schalter war ein amerikanisches Modell älterer Bauart, von dem ich noch welche in der Bastelkiste hatte, die Verdrahtung des Lampenkreises geschah mit Ölflex 1,5mm². Für den Motor genügt 0,5mm² PVC-Litze. Nach dem Ausschalten ist der Projektor nun allpolig vom Netz getrennt. Da einer meiner S II W einen auf 230V geänderten Motor hat und daher ohne Vorschalttrafo läuft, ist jetzt auch dort eine erhöhte elektrische Sicherheit gegeben... Martin
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Ich habe aus dem Nachlaß meines Vaters noch vier Stück Reflektorlampen-Leuchtmittel Wotan 220V/500W mit E27-Sockel aus den 50er Jahren zu vergeben. Ich will die ungern in die Mülltonne werfen. Die Leuchtmittel haben keine 10 Betriebsstunden gesehen. Echte Energiefresser bzw. Heizungen. Ggf. für Ausstellung, Vitrine usw. Bei Interesse hänge ich gerne Fotos an. Alle 4 Stück gegen aufgerundetes Porto von 15,-€. Werden bestens gegen Glasbruch verpackt. Ob die Glühfäden den Versand überleben, ist eine andere Frage. Bei Interesse bitte PN! Martin
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Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Spohnaudio antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
In Anbetracht der in den letzten Stunden entstandenen, doch recht lebhaften Diskussion möchte ich ein paar Dinge ansprechen: Zunächst einmal vielen Dank für die recht vielfältigen Beiträge zu dem Eingangsthema "Alternative Lichtquelle". Die Aspekte, die dieses Thema beinhaltet, können wir -um den Begriff aufzugreifen- als Amateure in Ermangelung finanzieller Ressourcen und fehlendem professionellem Equipment im streng wissenschaftlichen Sinne wohl kaum adäquat angehen! Ich auch nicht! Was wir aber können ist, unsere Erfahrungswerte zusammenzutragen und zu versuchen, diese soweit wie möglich zu systematisieren und das Für und Wider zu ventilieren. Bei der Eröffnung dieses threads hatte ich keinen wissenschaftlichen Anspruch ! Diesem soll hier auch niemand gerecht werden! Was aber an Realisierungsmöglichkeiten existiert und durch Empirie und das Experiment vielleicht schon positive Resultate gezeitigt hat, das soll hier gerne seinen Platz haben oder bei Bedarf auch kritisch hinterfragt werden dürfen! Das schließt meine unprofessionellen Basteleien ein! Eine HiFi-Diskussion benötigen wir hier nicht! Wohl aber eine Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen. Angedacht ist ein freimütiger Gedankenaustausch über ein Thema, dass offenbar eine Menge Zündstoff bietet- warum auch immer... Mich persönlich beschäftigen nach wie vor zwei Fragen: 1. Helligkeit / Lichtstrom: gelingt mit alternativen (Nicht-Temperaturstrahler-) Lichtquellen eine zumindest akzeptable Annäherung an die klassischen Leuchtmittel und wie könnten diese aussehen bzw. welche technischen Maßnahmen sind zu deren Verwendung erforderlich? Ist -überleitend auf Frage 2- das kontinuierliche Spektrum eines Temperaturstrahlers wirklich durch nichts anderes zu ersetzen? 2. Farbwiedergabe wie gut kann ein alternatives Leuchtmittel an die Erfordernisse der Filmbildwiedergabe -wenn überhaupt- angepaßt werden? nomasalas / Bernds Ansatz (Labor Berlin) zeigte, daß dies mit LEDs unter bestimmtem technischem Aufwand in gewissen Grenzen durchaus gelingen kann. Andere wiederum schwören auf Kurzbogen-Gasentladungslampen, bleiben lieber bei der guten alten Xenophot 24V/250W oder raten von einem Umbau generell ab. Mit der Xenophot hatte ich auch experimentiert. Ihr großer Vorteil ist, dass unter Fortlassung des lichtschluckenden Kondensors viel Projektionshelligkeit vorne ´rauskommt. Die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung fand ich dagegen weniger zufriedenstellend. Ich schließe nicht aus, dass am Ende der Temperaturstrahler gewinnt. Aber das will ich gerne im Realexperiment sehen! Das ist wie mit Kindern, die das Wesen einer heißen Herdplatte erst dann verstehen wollen, wenn sie sich selber daran die Pfoten verbrannt haben. Manchmal greifen sie aber auch -high-tech-mäßig- direkt zur Mikrowelle... Ich denke, das mein Meßkoppler für die relativen Helligkeitsvergleiche nächste Woche fertig sein wird. Alsdann möchte ich -ohne wissenschaftlichen Anspruch- einige Meßwerte an unprofessionellen Aufbauten vergleichend vorstellen. Ende offen... Martin
