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  1. Sergej Vutuc, über dessen Performance Du schreibst, ist ein fantastisch guter Fotograf und Zine-Macher. Seine Bilder haben eine intensive analoge Ästhetik und seien hier allen Mitforisten wärmstens empfohlen! Siehe: https://sergejvutuc.com
  2. Bei Gebrauchthändlern wie mpb kostet sie, in gutem Zustand und mit Garantie, +/- 150 EUR, also kein allzu heftiger Preissprung ggü. Deinem Schnäppchen. Der Vorteil der G6 sind nicht nur die Sensorauflösung und das sehr flexible Wechselbajonett (mit geringem Auflagemaß), für das es alle erdenklichen Adapter auf ältere Objektivfassungen gibt, sondern auch, dass sie einen optionalen elektronischen Verschluss hat, der beim Abfotografieren von vielen Filmbildern ohne mechanischen Verschleiß arbeitet.
  3. Mir fiel beim Lesen auf, dass alles, was Du über "Blenden, Öffnungswinkeln, manuell Fokus, Framerates, ISO, Gegenlichtkorrektur und Konversionsfilter" schreibst, und selbst über den Ton, der auf einem anderen Datenträger liegt als das Bild... ...auch auf Digitalbewegtbild zutrifft, sobald man mit digitalen Cinecameras (wie Blackmagic) dreht, inklusive nicht untrivialer "Entwicklungs"-Prozesse mit Debayering, Farbraum- und Gammaumwandlung, Tone Mapping, Look-up tables etc.. Das nur als völlig wertfreies Postskriptum. Und in der Vergangenheit haben ja 99% aller Super 8-Amateure praktisch so gedreht, wie heute mit Smartphones, gemäß George Eastmans Werbespruch "you press the button and we do the rest". Die kommen halt nicht mehr zurück, und deswegen gibt's die Kamera nicht in Stückzahlen, die einen Verkaufspreis von 1000 statt 5000 EUR möglich machen würden.
  4. Das Schlimmste ist der interne, nicht wechselbare Akku (der nach wenigen Jahren seinen Geist aufgeben wird) sowie 3,5 Stunden Ladezeit. Schlimm ist auch der MicroHDMI-Port, weil der an bisher allen Kameras eine Sollbruchstelle ist. Für den Preis der Kamera dürften solche Komponenten eigentlich nicht verbaut sein.
  5. Single 8-Kassetten aus dem 3D-Drucker: https://hackaday.com/2023/11/23/re-inventing-the-single-8-home-movie-format/ https://www.youtube.com/watch?v=591IDBrCmpI
  6. Eigentlich müssten Filmequipment-Verleiher die Kamera anschaffen. Es gibt ja auch bei heutigen (digitalen) Kameras einen klaren Unterschied zwischen "owner-operator"-Kameras (wie Sony FX, Canon C, Blackmagic, ZCam oder diverse Hybridkameras von Sony/Canon/Nikon/Panasonic) und praktisch reinen Verleihkameras (wie Arri und RED). Für eine Verleihkamera sind 5000 EUR sogar ziemlich günstig, und die Verleiher würden damit garantiert eine nachgefragte Nische bedienen. Normaler Verleihpreis wären dann ungefähr 75-100 EUR/Tag, mit Rabatten bei längeren Mieten.
  7. Warum nicht die Scans in Einzelbilder (z.B. 16bit-TIFFs) bringen und dann mit geeigneter Fotosoftware (Stapel-) bearbeiten? Das Negative Lab Pro-Plugin für Adobe Lightroom ist die Standardlösung hierfür und funktioniert sehr gut: https://www.negativelabpro.com/
  8. Kodaks Fotopapier- und Entwicklungschemiesparte, die Alaris an eine chinesische Firma verkauft hat, ist jetzt wegen der Pleite dieser chinesischen Firma in Turbulenzen: https://petapixel.com/2023/05/08/uncertainty-surrounds-the-future-of-kodak-photo-paper-and-chemistry/
  9. Drohnenflug mit Super 8-Kamera: Mehr dazu: https://petapixel.com/2023/05/08/photographer-puts-super-8-camera-on-fpv-drone-magic-results/
  10. Tolles 3D-Druck-Bastlerprojekt: https://hackaday.com/2023/05/01/squeeze-over-a-minute-of-movie-filming-onto-a-35mm-still-cartridge/ https://blazsemprimoznik.com/okto35/ Die Kamera nutzt die Fläche einer Kleinbildrolle, um 1200 Einzelbilder im Format 6.3×4.73mm (und damit etwas weiter als Super 8 aufzunehmen. Sie arbeitet mit c-mount-Objektiven und einem elektromechanischen Versatz des Filmtransports. https://www.youtube.com/watch?v=fE6UT6FkiQo
  11. Ich hab' hier im Zitat nur die beiden letzten Videos stehen lassen, da das oberste auf Video gedreht ist (und auch von sich nichts anderes behauptet). Man sieht hier schon sehr deutlich, dass hier tatsächlich auf chemischem Film gedreht wurde - nicht nur an den gelegentlichen weißen Filmkorn-Dropouts, wenn man das Bild anhält, sondern auch am filmtypisch weichen "Roll-Off" ausbrennender Spitzlichter sowie des Fehlens von Rolling Shutter-Wobbel-Verzerrungen bei den z.T. sehr schnellen Kameraschwenks, vorbeiziehenden Laternenmasten etc.
  12. Ganz normales Videobild heutiger Großsensor-Videokameras, auch mit videotypischen Bildartefakten wie rolling shutter und teilweise ausgefressenen/hard geclippten Spitzlichtern...
  13. Einen praxisrelevanten Tip (eigentlich aus meinem filmkorn.org-Artikel über von Flachbildschirmen abgefilmte Super 8-Titel) finde ich, dass man Digitalkameras mit vollmanuellem Modus ("M") oder mit Zeitautomatik ("S/Tv") gut als externe Belichtungsmesser/-simulatoren für Super 8-Kameras verwenden kann, bei denen entweder die Belichtungsautomatik/-messung nicht mehr funktioniert oder nicht richtig mit den heutigen Filmsorten und deren Empfindlichkeiten zusammenspielt. Wenn man die Belichtungszeit für 18fps an der Digitalkamera auf 1/40 stellt bzw. für 24fps auf 1/50, ISO auf denselben Wert wie der Film, Weißabgleich ebenfalls auf denselben Wert wie der Film und dann die Blende reguliert und das Bildprofile aus "Normal" stellt, kriegt man auf dem Kameradisplay und ggfs. auch auf dem aufgenommenen JPEG eine ziemlich gute Annäherung des belichteten Super 8-Films, vor allem, um Unter-/Überbelichtungen und Farbstiche zu beurteilen. Gerade für Anfänger und Leute, die Angst davor haben, teures Filmmaterial falsch zu belichten, ist das eine sicherere Arbeitsweise als mit klassischem externen Belichtungsmesser. Da man heutzutage alte Digitalkameras für ein paar Euro beim Trödler findet, ist das i.d.R. auch die deutlich preiswertere Lösung.
  14. Gerade vergessen, dass Kodak Alaris auch den Ektachrome herstellt. Die Geschichte wird also möglicherweise noch etwas komplizierter...
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