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  1. Man muss sich halt bewusst sein, dass Papier ein Kontrastverhältnis von ungefähr 100:1 hat, was knapp 7 Blenden entspricht, während ein heutiger Flachbildschirm mindestens 1000:1 bzw. 10 Blenden Kontrastumfang hat, was dem Kontrastumfang von Film erheblich näher kommt. In der Praxis läuft das darauf hinaus, das schwarze Schrift auf weißem Papier im Film zu dunkelgrauer Schrift auf hellgrauem Hintergrund wird. Hat der Flachbildschirm mindestens HD-Auflösung, sind in der Super 8-Abfilmung auch keine Pixel sichtbar bzw. bietet der Auflösungsvorteil von Papierdrucken keinen sichtbaren Mehrwert für Super 8.
  2. Ist 'ne Fehleinschätzung. Im Zweifelsfall kannst Du die Raw-Dateien selbst auf den gemächlichen Rechnern mit Open Source-Software wie z.B. dem Raw-Converter Darktable in klassische JPEG- oder PNG-Dateien wandeln und anschließend mit dem Open Source-Programm Handbrake in normale Videos - was beides auch recht einfach geht. (Darktable hat sogar eingebaute Unterstützung für die Farbumwandlung von gescannten Negativfilm, und beide Programme gibt's für alle gängigen Betriebssysteme, also Windows, MacOS und Linux.) Wenn Dein Rechner älter ist, werden diese Umwandlungen nur etwas länger dauern. Und wenn man Echtzeit-Videobearbeitung der DNG-Rohdateien in Resolve machen will, reicht dafür mittlerweile ein (neuer) 1000 bis 1500-Euro-PC. Und für die von Peaceman genannten 600 GB-Rohdaten kriegt man heute im Elektronikmarkt externe 1TB-USB-Festplatten für unter 50 Euro.
  3. Aber auf der MicroSD-Karte sitzt normalerweise auch das Raspi-Betriebssystem, während man einen USB-Stick nach abgeschlossenen Scan einfach rausnehmen und zur Weiterverarbeitung der Dateien in seinen PC stecken könnte. Tip hierzu noch: DaVinci Resolve schluckt sowohl in der Gratis- als auch in der Studio-Version durchnummerierte DNG-Dateien als RAW-Videosequenzen, auch wenn sie nicht CinemaDNG-konform abgespeichert wurden. Außerdem lassen sich in dem Programm Timelines auf Schmalfilm-freundliche Bildwiederholraten wie 18 und 16 fps setzen. Und man hat vollen Zugriff auf alle RAW-Parameter (wie Weißabgleich und ISO) im RAW-Tab und kann ggfs. automatische Farbabgleiche von gefilmten Color Charts machen. (Ansonsten könntest Du ja Deinen Arbeitgeber Adobe noch überreden, entsprechende Funktionen in seine Programme einzubauen...)
  4. 1 Raw pro Sekunde bedeutet ja, dass eine Super 8-Kamerafilmrolle in einer Stunde gescannt ist - das finde ich nicht schlecht für ein preiswertes und hochqualitatives Gerät. Kannst Du die 80GB nicht einfach auf einen an den Rapsi angeschlossenen USB-Stick schreiben? Selbst ein Sandisk-Markenstick mit 128GB kostet heute unter 20 Euro, und den nötigen Durchsatz von 22 Megabyte/Sekunde sollte der locker schaffen. (Und selbst wenn nicht: Linux macht ohne weiteres Zutun ein sehr gutes RAM-caching, falls ein Speichermedium nicht mit dem Schreiben hinterherkommt. Mit einem "sync"-Befehl am Ende des Scannes werden alle noch gefüllten Puffer auf das Medium ausgeschrieben.)
  5. Wenn man ein kleines Scheckkarten-LED-Licht mit guter Leistung und guter CRI sucht, ist die Empfehlung das Aputure A9: https://products.aputure.com/al-m9-mobile/ Kostet allerdings rund 60 Euro.
  6. Tolle Qualität der Raspicam! [Man kann sogar sehen/lesen, dass die Fotografin mit einem Fujinon 18-55mm/2.8-4 fotografiert...] Wie prozessiert Du das RAW der Raspicam? (Das liegt doch noch in einem proprietären Format vor?!?)
  7. Es kann aber genauso gut sein, dass die Vergütung des Pentacon-Objektivs gelbstichig war - würde ich beim Alter der Objektive sogar schwer vermuten...
  8. Beim unteren Foto stimmt doch einfach der Weißabgleich nicht, sonst wäre das ein gutes Bild... (Anbei mal eine Korrektur, wobei das auf der Grundlage eines JPEGs natürlich nur noch begrenzt geht und daher einen Grünstich produziert.)
  9. Allerdings war der Regisseur der Filme ein Österreicher... Ich würde die Filme ja auch eher in die Psychoanalyse eines Lands stecken, das mit seiner Autoindustrie libidinös verwachsen ist - will aber niemandem seinen Geschmack vorschreiben. (Und aus der analytischen Sicht sind die Filme vielleicht doch nicht uninteressant und bieten wahrscheinlich genügend Material für eine volkskundliche Doktorarbeit.)
  10. Vor allem ist endlich mal ein Filmer auf die naheliegende Idee gekommen, seine Super 8-Kamera auf einen Gimbal (in diesem Fall einen DJI Ronin) zu montieren, um 'schwebende' Aufnahmen zu erzielen. Diese Gerät kosten heute nur noch wenige hundert Euro. In noch etwas besserer Bildqualität auf Vimeo:
  11. Aber mit Matthias Müller und Frank Bruinsma sind doch auch Europäer in dem Buch vertreten?!?
  12. Das wird kein leichter Spagat, sowohl die Schmalfilm-Veteranen, als auch die jüngeren postdigitalen Kreativen zu bedienen (wie man ja schon an der Diskussion über den Nautica-Film im Nachbarthread sieht).
  13. Offenbar unbemerkt von der Super 8-Community ist 2016 in Österreich ein 70minütiger Spielfilm auf Super 8 gedreht worden und in einigen Kinos gelaufen, der mittlerweile auch auf DVD erhältlich ist, "Das unmögliche Bild" von Sandra Wollner: Von der Webseite des Verleihers: Mehr zu dem Film: Kritik in der Filmzeitschrift "Kino-Zeit", https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer-streaming/das-unmoegliche-bild-2016 Interview mit der Regisseurin im Deutschlandfunk, https://www.deutschlandfunkkultur.de/sandra-wollner-ueber-das-unmoegliche-bild-das-unwirkliche.2168.de.html?dram:article_id=417278 Auszeichnung zum besten Spielfilm des Jahres 2018 durch den Verband der deutschen Filmkritik: https://www.kleinezeitung.at/kultur/5578372/Deutsche-Filmkritiker_Das-unmoegliche-Bild-von-Sandra-Wollner-ist DVD für 9,90 Euro: https://absolutmedien.de/film/7036/DAS+UNMOeGLICHE+BILD
  14. Genau das ist es auch. Hat das hier niemand bemerkt? Ich hatte es doch in meinem Eingangsposting geschrieben: "in Paris herausgegebene Werkschau-DVD 'Fragil(e)'". Und so heisst auch das Video.
  15. Helga Fanderl war mir schon länger ein Begriff durch die von Re:voir in Paris herausgegebene Werkschau-DVD "Fragil(e)": https://re-voir.com/shop/en/lowave/669-fragile.html Sie lebte als Super 8-Filmemacherin lange Zeit in Paris, wohnt aber seit kurzem in Berlin. In der 'taz' ist nun ein Artikel über sie erschienen: Vollständiger Artikel: https://taz.de/!5680537/
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