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  1. fcr

    Neulich auf Vimeo

    Mittlerweile steht auch der zweite Super 8-Langfilm der Gruppe online: http://vimeo.com/361600129
  2. fcr

    Neulich auf Vimeo

    Der 2009 auf Super 8 gedrehte Science Fiction-Spielfilm Neila der Filmgruppe Laterna 24143 aus Kiel steht nun vollständig auf Vimeo: Inhaltsangabe der Filmemacher: "Siggi will den Planeten verlassen und begeht dafür einen Auftragsmord. Ein Spielfilm über Weltflucht, mörderische Rache, Grünkohl und ein Weltraumtaxi außer Kontrolle." Wäre vielleicht auch eine Meldung auf filmkorn.org wert?
  3. Tarantinos neuer Film wurde, wie in den "technical credits" von IMDB zu lesen, komplett analog gefilmt, einschließlich einiger auf E100D gedrehter Super 8- und 16mm-Sequenzen: https://www.imdb.com/title/tt7131622/technical?ref_=tt_dt_spec
  4. fcr

    Wie am besten Titel filmen?

    D.h. auf 50% (statt 18%) grau?
  5. fcr

    Wie am besten Titel filmen?

    Kein iPhone, aber ein Oberklassen-Huawei mit OLED-Schirm und sogar höherer Auflösung als Full-HD. Stimmt, daran hatte ich noch nicht gedacht, danke für den Tip! Das Filmformat wird klassisches Super-8. Nur eine Frage habe ich bei Deiner Methode: Man muss mit der Super-8 Kamera dann zwangsläufig eine Makroaufnahme machen und auf wenige Zentimeter ans Handy-Display 'ran. Werden dann nicht die Pixel-Gitterstrukturen des Handydisplays im Film sichtbar? (Im Kamerasucher auf jeden Fall, die Frage ist, ob die Auflösung von Super 8 das wegbügelt.)
  6. fcr

    Wie am besten Titel filmen?

    Danke, Friedemann! - Ich frage mich noch, ob die Belichtung auf 18% Grau in diesem Verfahren wirklich optimal ist. Denn LCDs liefern ja kein echtes Schwarz, sondern wegen des Rücklichts nur Dunkelgrau. Eventuell müsste man das 18% -Grau noch eine Blende unterbelichten bzw. auf 36% Grau belichten, um wirklich sauberes Schwarz zu erzielen? (Dann müsste der Fernseher allerdings auch mindestens 1:2000-Kontrast liefern, damit Weiss auch Weiss wird.)
  7. fcr

    Wie am besten Titel filmen?

    Danke! Selbst Fotopapier hat i.d.R. nur einen Kontrastumfang von 5-6 Blenden bzw. 1:32/1:64, während Tri-X-Film ca. 11 Blenden bzw. 1:1024 hat. Heutige Flatscreen-TVs schaffen 1:1000 oder mehr, vor allem, wenn man sie in die entsprechenden Betriebsmodi schaltet. Insofern scheint mir das ein besseres Verfahren. Bleibt aber die Frage, ob man Titel lieber positiv oder negativ aufnimmt und entwickelt...
  8. Ich würde gerne Titel auf s/w-Super 8-Material so filmen, dass (a) typografisch beste Qualität erzielt wird, (b) bestmögliche Auflösung und (c) bestmöglicher Kontrast (schwarzer Hintergrund sollte im Film also wirklich schwarz und nicht dunkelgrau sein, weiße Buchstaben wirklich weiß und nicht hellgrau). Dafür fällt mir zunächst diese Methode ein: Schrift in Photoshop (mit aktivierter Kantenglättung) in eine 1440x1080 Pixel großes Graustufen-Bild setzen, als TIFF oder PNG speichern; zusätzlich eine Bilddatei mit 18% monochrom Grau erzeugen. Die Bilddateien auf einem Full HD-Flatscreen-TV anzeigen, dessen Bildhelligkeit/Kontrast aufs Maximum hochgeregelt ist und der in einem völlig abgedunkelten Raum steht. Die Schriftanzeige mit einer Super 8-Kamera mit gutem Objektiv und Bildstand (Nikon R10/Leicina Spezial/Canon 514xl-s/...) abfilmen, indem erst auf das Graubild belichtet und diese Belichtung für die Schrifttafeln beibehalten wird. Ist diese Methode richtig, oder stecken da Denkfehler drin? Gibt es noch qualitativ bessere Lösungen? Ist es eventuell besser, um die Farben der Bilddateien in Photoshop negativ umzukehren, mit Tri-X zu filmen und den Film als Negativ entwickeln zu lassen?
  9. fcr

    Fundstücke

    Laut ZEIT ist für Deutschland bisher kein Kinostart geplant: https://www.zeit.de/2019/15/die-kinder-der-toten-film-nationalsozialismus-rechtspopulismus
  10. fcr

    Fundstücke

    Zur Jelinek-Super 8-Verfilmung nun noch ein Interview mit den beiden Theater-/Filmemachern Kelly Copper und Pavol Liska. Zur Frage, warum sie auf Super 8 gedreht haben: https://derstandard.at/2000100843076/Jelinek-Verfilmung-Die-Nestbeschmutzer-sind-Oesterreichs-Nationalidole
  11. fcr

    Fundstücke

    Der Schriftsteller Clemens J. Setz ist begeistert von der Super 8-Verfilmung von Elfriede Jelineks "Kinder der Toten": https://derstandard.at/2000100446899/Jelinek-Verfilmung-Etwas-so-Narrisches
  12. fcr

    Fundstücke

    Hier ein 50minütiger, im Jahr 1982 auf Super 8 gedrehter (und leider schlecht digitalisierter) Dokumentarfilm über die Punkszene von Los Angeles: Und ein HIntergrundartikel dazu, mit Bildmaterial: https://dangerousminds.net/comments/the_slog_movie_raw_and_unkempt_punk_chaos_erupts
  13. fcr

    Fundstücke

    Interview mit der Filmemacherin Ute Aurand, die nach wie vor nur analog mit der Bolex auf 16mm dreht und auch analog schneidet, und deren letzter Film auf der Berlinale läuft: https://www.taz.de/!5569305/ [...] Ich habe drei Jahre daran gearbeitet, und das geht dann mit einem Gefühl von Abgeschlossenheit einher. Man ist dadurch etwas gelassener. Es ist natürlich trotzdem aufregend, denn es handelt sich ja um einen 16mm-Film, von dem eine Kopie gezogen werden musste. Die zweite Rolle kam erst einen Tag vor der Premiere, da ist man schon nervös. [...] Das gesamte Prozedere um die sogenannte Postproduktion bedeutet für mich, dass ein Negativschnitt hergestellt werden muss und eine Mischung, das Ganze muss ins Kopierwerk, was immer lange dauert und unberechenbar ist. Es müssen Korrekturkopien gemacht werden, die werden dann hin und her geschickt. Und ich hatte mich für ein Kopierwerk in den USA entschieden. Warum? Hier in Deutschland gibt es nur noch Andec in Berlin, mit denen kooperiere ich auch, aber in der Form haben ich noch nicht mit ihnen zusammengearbeitet. Ein USA-Kontakt zu einem Kopierwerk kommt durch Robert [Robert Beavers, US-amerikanischer Experimentalfilmer und Lebensgefährte, d. Red.], aber in diesem Fall habe ich mit Colorlab aus Maryland in der Nähe von Washington gearbeitet. Das ist aber alles erst geschehen, nachdem ich die Zusage von der Berlinale hatte. Und dann musste es sehr schnell gehen. Und wie konnten sich die Leute vom Forum dann Ihren Film besehen? Ich hab ihnen den Film am Schneidetisch gezeigt, fertig geschnitten war er ja schon. Das war im Silent Green, dort haben sie 16mm-Sichtungstische. Der Ton kam aus meinem Computer. In Kategorien der Selbstvermarktung gedacht, besitzen Sie mit dieser Arbeitsweise und Technik natürlich ein interessantes Alleinstellungsmerkmal. Das Verrückte ist, dass ich nie ein anderes Medium benutzt habe. Ich habe immer analog gearbeitet. Dadurch reflektiere ich es vielleicht gar nicht so stark wie zum Beispiel besonders jüngere Zuschauer. Beim Medienboard [Medienboard Berlin-Brandenburg, d. Red.] bin ich wahrscheinlich die, die Filme ganz und gar auf 16mm macht. Das heißt, es gibt sehr wohl Kontexte, in denen das ein Markenzeichen ist. Mir selber ist das gar nicht so recht. Es geht ja um den Film und nicht immer um das Medium. Ich finde die Medium-Debatte etwas übertrieben. Ich mach’das weiter, und es ist ein Statement, das stimmt, aber es ist nicht so, dass ich sage, alles andere ist unmöglich. Ich sehe das wirklich absolut in Beziehung zu der Arbeitsweise, mit der ich angefangen habe. Ich wohne auch seit vierzig Jahren in meiner Wohnung. Sie sind treu. Ja, ich betrachte meine Kamera auch ein wenig wie ein Instrument. Du schmeißt ja auch nicht einfach eine Violine weg, weil es jetzt ein Keyboard gibt.
  14. fcr

    Fundstücke

    Auf der Berlinale läuft ein auf Super-8 gedrehte Spielfilm-Romanadaption von Elfriede Jelineks "Kinder der Toten": https://www.arsenal-berlin.de/berlinale-forum/programm-forum/hauptprogramm/die-kinder-der-toten.html Gedreht wurde er von Kelly Copper und Pavol Liska, zwei freien Theatermachern; Produzent wat Ulrich Seidl. Kritik: "Sie haben aus Jelineks Werk ein freies, wüst zerfleddertes – und darin kongeniales – Splatterding gemacht". "Es ist zum einen: ein Film, auf 8 mm gedreht. Entstanden allerdings während eines ganzen Monats, den das Team auf Einladung des Festivals Steirischer Herbst in der Steiermark zugebracht hat, um dort am Ort des Romangeschehens, was an Steier­mär­kerinnen und Steiermärkern kreuchte und fleuchte, als Laien­dar­stel­le­r*innen­crew zusammenzutrommeln. Schauplätze, nur zum Beispiel: das Restaurant Alpenrose, der real existierende Wasserfall Totes Weib, Berge, Täler, Wälder, nicht zuletzt ein auf einem verlassenen Fabrikgelände eingerichtetes klandestines Kino. [...] Das alles ist also eine Art satanisches Oberammergau im Alpenland." https://www.taz.de/!5568936/ Hier Videoaufnahmen der Dreharbeiten:
  15. fcr

    Der E100D kommt wieder :)

    Hier noch mehr Information über den geplanten Firmenverkauf: https://www.insideimaging.com.au/2019/exclusive-kodak-up-for-sale/
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