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fcr

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  1. Falls jemand den Arthouse-Film-Streamingdienst MUBI abonniert hat - da läuft gerade der 2014 gedrehte, 25minütige schwarzweiße Super 8-Film End of Summer des Musikers Jóhann Jóhannsson mit Naturaufnahmen aus der Antarktis: https://mubi.com/nl/films/end-of-summer-2014
  2. Schwöre immer noch auf den Klassiker Eumig Mark 610D - wenn 18fps und 100W reichen und kein Ton benötigt wird. Habe für meine Projektionen 6 Exemplare dieses Projektors, und das Ding ist einfach unverwüstlich (und macht bei mir niemals Probleme mit Filmeinfädelung und -transport). Dass er sowohl Super 8, als auch Normal 8 projiziert, ist in meinem Fall höchwillkommen.
  3. D-Mount kann man nur (aber dafür auch völlig unproblematisch) an das kleine Pentax Q-Spiegellossystem adaptieren.
  4. Man muss sich halt bewusst sein, dass Papier ein Kontrastverhältnis von ungefähr 100:1 hat, was knapp 7 Blenden entspricht, während ein heutiger Flachbildschirm mindestens 1000:1 bzw. 10 Blenden Kontrastumfang hat, was dem Kontrastumfang von Film erheblich näher kommt. In der Praxis läuft das darauf hinaus, das schwarze Schrift auf weißem Papier im Film zu dunkelgrauer Schrift auf hellgrauem Hintergrund wird. Hat der Flachbildschirm mindestens HD-Auflösung, sind in der Super 8-Abfilmung auch keine Pixel sichtbar bzw. bietet der Auflösungsvorteil von Papierdrucken keine
  5. Ist 'ne Fehleinschätzung. Im Zweifelsfall kannst Du die Raw-Dateien selbst auf den gemächlichen Rechnern mit Open Source-Software wie z.B. dem Raw-Converter Darktable in klassische JPEG- oder PNG-Dateien wandeln und anschließend mit dem Open Source-Programm Handbrake in normale Videos - was beides auch recht einfach geht. (Darktable hat sogar eingebaute Unterstützung für die Farbumwandlung von gescannten Negativfilm, und beide Programme gibt's für alle gängigen Betriebssysteme, also Windows, MacOS und Linux.) Wenn Dein Rechner älter ist, werden diese Umwandlungen nur etwas länger
  6. Aber auf der MicroSD-Karte sitzt normalerweise auch das Raspi-Betriebssystem, während man einen USB-Stick nach abgeschlossenen Scan einfach rausnehmen und zur Weiterverarbeitung der Dateien in seinen PC stecken könnte. Tip hierzu noch: DaVinci Resolve schluckt sowohl in der Gratis- als auch in der Studio-Version durchnummerierte DNG-Dateien als RAW-Videosequenzen, auch wenn sie nicht CinemaDNG-konform abgespeichert wurden. Außerdem lassen sich in dem Programm Timelines auf Schmalfilm-freundliche Bildwiederholraten wie 18 und 16 fps setzen. Und man hat vollen Zugriff auf alle RAW-Pa
  7. 1 Raw pro Sekunde bedeutet ja, dass eine Super 8-Kamerafilmrolle in einer Stunde gescannt ist - das finde ich nicht schlecht für ein preiswertes und hochqualitatives Gerät. Kannst Du die 80GB nicht einfach auf einen an den Rapsi angeschlossenen USB-Stick schreiben? Selbst ein Sandisk-Markenstick mit 128GB kostet heute unter 20 Euro, und den nötigen Durchsatz von 22 Megabyte/Sekunde sollte der locker schaffen. (Und selbst wenn nicht: Linux macht ohne weiteres Zutun ein sehr gutes RAM-caching, falls ein Speichermedium nicht mit dem Schreiben hinterherkommt. Mit einem "sync"-Befehl am Ende de
  8. Wenn man ein kleines Scheckkarten-LED-Licht mit guter Leistung und guter CRI sucht, ist die Empfehlung das Aputure A9: https://products.aputure.com/al-m9-mobile/ Kostet allerdings rund 60 Euro.
  9. Tolle Qualität der Raspicam! [Man kann sogar sehen/lesen, dass die Fotografin mit einem Fujinon 18-55mm/2.8-4 fotografiert...] Wie prozessiert Du das RAW der Raspicam? (Das liegt doch noch in einem proprietären Format vor?!?)
  10. Es kann aber genauso gut sein, dass die Vergütung des Pentacon-Objektivs gelbstichig war - würde ich beim Alter der Objektive sogar schwer vermuten...
  11. Beim unteren Foto stimmt doch einfach der Weißabgleich nicht, sonst wäre das ein gutes Bild... (Anbei mal eine Korrektur, wobei das auf der Grundlage eines JPEGs natürlich nur noch begrenzt geht und daher einen Grünstich produziert.)
  12. Allerdings war der Regisseur der Filme ein Österreicher... Ich würde die Filme ja auch eher in die Psychoanalyse eines Lands stecken, das mit seiner Autoindustrie libidinös verwachsen ist - will aber niemandem seinen Geschmack vorschreiben. (Und aus der analytischen Sicht sind die Filme vielleicht doch nicht uninteressant und bieten wahrscheinlich genügend Material für eine volkskundliche Doktorarbeit.)
  13. Vor allem ist endlich mal ein Filmer auf die naheliegende Idee gekommen, seine Super 8-Kamera auf einen Gimbal (in diesem Fall einen DJI Ronin) zu montieren, um 'schwebende' Aufnahmen zu erzielen. Diese Gerät kosten heute nur noch wenige hundert Euro. In noch etwas besserer Bildqualität auf Vimeo:
  14. Aber mit Matthias Müller und Frank Bruinsma sind doch auch Europäer in dem Buch vertreten?!?
  15. Das wird kein leichter Spagat, sowohl die Schmalfilm-Veteranen, als auch die jüngeren postdigitalen Kreativen zu bedienen (wie man ja schon an der Diskussion über den Nautica-Film im Nachbarthread sieht).
  16. Offenbar unbemerkt von der Super 8-Community ist 2016 in Österreich ein 70minütiger Spielfilm auf Super 8 gedreht worden und in einigen Kinos gelaufen, der mittlerweile auch auf DVD erhältlich ist, "Das unmögliche Bild" von Sandra Wollner: Von der Webseite des Verleihers: Mehr zu dem Film: Kritik in der Filmzeitschrift "Kino-Zeit", https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer-streaming/das-unmoegliche-bild-2016 Interview mit der Regisseurin im Deutschlandfunk, https://www.deutschlandfunkkultur.de/sandra-wollner-ueber-das-unmoegl
  17. Genau das ist es auch. Hat das hier niemand bemerkt? Ich hatte es doch in meinem Eingangsposting geschrieben: "in Paris herausgegebene Werkschau-DVD 'Fragil(e)'". Und so heisst auch das Video.
  18. Helga Fanderl war mir schon länger ein Begriff durch die von Re:voir in Paris herausgegebene Werkschau-DVD "Fragil(e)": https://re-voir.com/shop/en/lowave/669-fragile.html Sie lebte als Super 8-Filmemacherin lange Zeit in Paris, wohnt aber seit kurzem in Berlin. In der 'taz' ist nun ein Artikel über sie erschienen: Vollständiger Artikel: https://taz.de/!5680537/
  19. Ich finde, die Digital-Fakes machen es genau falsch - Super 8 als simulierte Patina statt als kleines Film-/Sensorformat sowie passende Zoom-Objektive aus den 70er/80er-Jahren, tiefe Farben und Handkamera und manuell gezogene Schärfe. Ich drehe selbst ab und zum im Super 8-Stil-Digital (mit einer gehackten Canon-Kamera, die RAW-Video genau im Super 8-äquivalenten Sensorformat aufzeichnet, mit adaptierten Angenieux- und Schneider- Super 8-Zooms und einem Braun-Nizo-Bruststativ) - aber verzichte dabei völlig auf Fake-Filmpatina.
  20. Auch der ist fake-analog...
  21. "Shot on Iphone XR" (Und niemandem hier ist das aufgefallen...)
  22. "8mm scanner grows into a masterpiece" - kurzer Artikel über Selbstbau-Super 8-Scanner: https://hackaday.com/2020/04/12/8mm-film-scanner-grows-into-a-masterpiece/ Hier noch mehr Details dazu: https://www.sabulo.com/sb/3d-printing-2/8mm-film-scanner-kotokino-mark-iv/
  23. "Every 16mm Bolex - A Visual Timeline"
  24. Frank Bruinsma macht das definitiv, und sehr gut - habe bei ihm öfters Fomapan N8 entwickeln lassen.
  25. Die Tageszeitung "Guardian" nennt ihn "one of the defining British films of the decade" - den im Jahr 2019 erschienenen Spielfilm "Bait", der mit einer Bolex H16 in Schwarzweiß gedreht und dessen Material handentwickelt wurde: Seine Premiere hatte er übrigens auf der letztjährigen Berlinale. Die Filmemacher-Website RedShark News hat einen ausführlichen Artikel zu den technischen Aspekten des Films - der Autor ist dabei deutlich ein Skeptiker: https://www.redsharknews.com/production/item/6948-the-film-of-the-decade-or-a-technical-catastrophe
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