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Pseudo-Super-8-Kamera im Wortsinne aufgebohrt: Der Kanal 'Snappiness' ist übrigens ziemlich toll, wenn man sich für (allerdings digitalfotografische) Bastelprojekte interessiert.
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Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
fcr antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
"Das Internet Archive finanziert sich durch Spenden und Zuwendungen diverser Stiftungen, Institute und Vereinigungen aus den Bereichen Bildung, Forschung, Wissenschaften etc. Im April 2019 wurden vom Internet Archive folgende Geldgeber angegeben: Andrew W. Mellon Foundation, Council on Library and Information Resources, United Nations Democracy Fund, Federal Communications Commission Universal Service Program for Schools and Libraries (E-Rate), Institute of Museum and Library Services (IMLS), Knight Foundation, Laura and John Arnold Foundation, National Endowment for the Humanities (Office of Digital Humanities), National Science Foundation, The Peter and Carmen Lucia Buck Foundation, The Philadelphia Foundation, Rita Allen Foundation.[" [ [...] Für 2021 berichtete das Projekt, dass die Daten in vier Rechenzentren auf 28.000 Festplatten gespeichert würden. Im Dezember 2021 erreichte die Sammlung eine Größe von über 212 Petabytes.[12] Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Archive -
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
fcr antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
archive.org bietet alle dafür nötige Infrastruktur - und hat mit dem Prelinger Archive auch genauso etwas für den amerikanischen Amateur-Schmalfilm: https://archive.org/details/prelinger Bei archive.org kann jeder ein eigenes solches Archiv starten. Die Website ist, wie Wikipedia, nichtkommerziell, lebt von Spenden und wird größtenteils ehrenamtlich bertrieben. -
Das ist nicht das Problem, sondern nur, dass solche Reaktionen anonym gesetzt werden. Ich gebe gerne zu, dass ich in dieser Hinsicht etwas paranoid sein mag. Im Schmalfilmforum gibt es jemanden, der vor einigen Jahren in einem Beitrag objektiven technischen Unsinn über Digitalvideotechnik schrieb – eine Macke, die unter einigen Schmalfilmern verbreitet ist und aus deren (grundsätzlich verständlichen) Ablehnung von Videotechnik herrührt. Als ich das in einem Reaktionsposting nüchtern dargelegt habe, ist der OP – älterer Herr, Schmalfilmvereinsvorstand, ehrpusselig – explodiert. Er fühlte sich persönlich angegriffen, schrieb mir böse Privatnachrichten und hat sich wohl auch ans Moderationsteam gewandt, um meinen Beitrag löschen zu lassen und behauptete mir gegenüber, dass das Moderationsteam dem auch stattgegeben habe. (Ich habe gerade nachgeprüft, der Beitrag steht da nach wie vor. Entweder der Herr schrieb wieder Usinn, oder die Moderatoren haben die Absurdität seines Gesuchs gut verstanden, wollten sich aber keinen Stress auf den Hals laden und haben das Posting vielleicht für 24 Stunden unsichtbar gemacht, um den Herren zu beruhigen, und danach wieder eingestellt.) Seitdem habe ich diesen Menschen hier an der Backe. Und wenn dann unter relativ neutralen technischen Postings regelmäßig anonym "ich-lach-mich-tot / ROFL"-Emojis gesetzt werden, ob nun von ihm oder anderen, ist das nicht so toll und nimmt einem die Lust, hier noch mitzumachen. Das ist so, als wenn man in einer eigentlich gemütlichen Kneipe am Fachsimpel-Stammtisch sitzt und dann in den Ecken Lautsprecher stehen, auf dem die Teilnehmer anonym per Knopfdruck Lachgeräusche (wie in US-Sitcoms) abspielen können, um Gesprächsbeiträge zu kommentieren.
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Sehe nur ich es als Problem dieses Forums, dass andere Foristen Postings anonym mit Emoijs versehen können und dieses Feature für Häme missbraucht wird? Z.B. habe ich im Schmalfilm-Subforum offenbar einen Hater, der meine Beiträge regelmäßig mit 😂 versieht. Ich fände es besser, wenn solche Emojis nicht anonym gesetzt würden, sondern man auch sehen könnte, welche Foristen sie gesetzt haben.
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Meine 2 Cents zum Thema: Wer (a) schon analoge Fotografie beherrscht und (b) schon mit einer DSLR- oder Hybridkamera Bewegtbild gedreht hat (=mit vollmanueller Belichtung und Schärfeziehen, wahrscheinlich mit Kenntnis der 180 Grad-Verschlusswinkel-Regel, wahrscheinlich mit ND-Filtern bei Tageslicht, mit Kenntnis der Wirkung verschiedener Blendewerte), kommt am besten mit einer Schmalfilmkamera zu recht, die so wenig Automatiken und Bedienungsschnörkel wie möglich hat, vor allem: keine Belichtungsautomatik, sondern Optiken mit Blendenring. Ich würde daher zu einer Leicina Special raten, wenn die sich irgendwo bezahlbar auftreiben lässt. Die Kamera ist aus heutiger Sicht erstaunlich modern - nicht nur von der Gehäuseform, sondern auch von der Bedienung her heutigen Cine-Boxkameras (RED, ZCam, Blackmagic Pyxis) sehr ähnlich.
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Die Instax Mini Evo Cinema in der Praxis: https://youtube.com/watch?v=Z_cEk5mi-zU (Einbetten des Videos gelingt leider nicht....)
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Noch mehr zur Instax mini Evo Cinema: Und so sehen die mit der Kamera gedrehten Videos aus: https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_01.html https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_02.html https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_03.html https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_04.html https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_05.html https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_06.html https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_07.html https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_08.html https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_09.html https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_10.html usw. bis: https://instax.com/mini_evo_cinema/sample/movie_41.html
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Jetzt ist die Ankündigung auch auf DPReview und nicht nur auf den Rumours-Websites: https://www.dpreview.com/news/0290830182/fujifilm-s-latest-instax-instant-camera-has-a-new-trick-movies Es können maximal 15 Sekunden lange Videoclips aufgenommen werden. Die werden maximal zwei Jahre lang auf Fujis Servern gespeichert, danach funktionieren die QR-Codes nicht mehr. Hier noch mehr zu den Bildstilen: Die können jeweils mit einer Stärke von 1-10 dosiert werden. Als Zubehör gibt es eine Anflaschkappe, mit der das Minidisplay an der Kamerarückseite zum Sucher wird. Wie die anderen Instax Evo-Kameras auch, lässt sich diese Kamera auch als Mobil-Fotodrucker verwenden (per Smartphone-App). Vorerst wird es die Kamera nur in Japan geben. ( @Jürgen Lossau, vielleicht wäre ein Japan-Import eine Marktlücke für Click & Surr...)
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Fujifilm stellt eine Instax Evo-Videokamera vor, mit bewußten Design-Anleihen bei Fujis Single 8-Kameras, und einem Drehknopf, auf dem sich der Video-/Filmsimulationslook von "1930" jahrzehnteweise nach "2020" verstellen lässt: https://photorumors.com/2026/01/07/fujifilm-announces-a-new-instax-mini-evo-cinema-camera-that-also-shoot-video-in-japan/ Die Kamera druckt natürlich nur Standfotos, kann die aber mit einem QR-Code versehen, mit dem man dann das aufgenommen Video betrachten kann... Quelle: https://photorumors.com/2026/01/07/fujifilm-announces-a-new-instax-mini-evo-cinema-camera-that-also-shoot-video-in-japan/ (Steinigt bitte nicht den Boten dieser Nachricht...)
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Fünf Super-8-Filme des schottischen bildenden Künstlers Pete Horobin, digitalisiert und erstmals online veröffentlicht. Da mir die Originaltitel unbekannt sind, mit geratenen Titeln: DATA (8:57 Min.) Horobins künstlerisches Lebensprojekt war das "DATA Project", ein Archivkunstwerk seines eigenen Lebens und Austauschs mit anderen Künstlern (mehr dazu hier: https://www.youtube.com/watch?v=q7RUaWrdsXY ). In diesem Film van ca. 1984 lässt er die Buchstaben "DATA" im Meer schwimmen: https://archive.org/details/horobin-super_8-data LONDON 30-6-84 18:56 (6:00 Min.) Eine Aufzeichnung einer Performance Horobins in London, und - vier Jahrzehnte später - ein Bilddokument Londons vor seiner Gentrifizierung: https://archive.org/.../hor.../horobin-super_8-water.av1.mp4 Sowie drei Filme von Silvesterfeuern, passend zum heutigen Tag: https://archive.org/details/horobin-super_8-flames_1 https://archive.org/.../horobin-super_8-flames_2.av1.mp4 https://archive.org/.../horobin-super_8-flames_3.av1.mp4 Alle Filme können online abgespielt oder als höherqualitative 10-Bit 4:2:2 32-Mbit/s-h264-Videos heruntergeladen werden. Der ursprüngliche Scan wurde von dem (mittlerweile verstorbenen) Daan Muller mit seinem Muller HDS gemacht. Ich hatte damals Probleme mit den ausgewaschen-grauen Farben des gescannten Materials. Erst heute, mit mehr Wissen von der Materie, wurde mir klar, dass er im Cineon-Gamma gescannt hatte und die Scans noch eine Farbumwandlung brauchten.
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Hier hat jemand seine eigene 16mm-Kamera per 3D-Druck und mit Arduino-Elektronik gebaut, mit erstaunlich gutem Resultat:
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Hier Bewegtbild-Impressionen vom heutigen Global Super 8 Day in Rotterdam, der mit Frank Bruinsma, den Experimentalfilmern vom filmwerkplaats, dem Super 8-Sammler Ge Aarts und Mitgliedern des niederländischen Archivs für Bild und Ton prominent besetzt war: https://archive.org/details/2025-10-11-global_super_8_day-worm.av1 (Alternativ-Streams: https://spectra.video/w/fbouDdJJYxiSiB7wEgnDMh https://www.instagram.com/p/DPrVUc3katK/ )
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Sehr kühle (ins Magenta gehende) Farbtemperatur. Ggfs. sollte man hier mit einem leichten Orange-Filter gegensteuern.
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Hier kann man den Projektor in Aktion sehen (in den ersten 15 Sekunden): https://archive.org/details/2025-09-19-back_to_the_future-day_2/2025-09-19-back_to_the_future-day_2.av1.mp4 Der ist aber definitiv nur für Experimentalfilmer gebaut und hat Features wie Projektion ohne Umlaufblende und Projektion mit einer Geschwindigkeit von einem Einzelbild pro Sekunde bei Verbrennung des Films...
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Die Macher legen Wert darauf, dass sie keine funktionierenden, sondern nur defekte Beaulieus für dieses Projekt verwendet haben: https://youtu.be/Sxr8vU8GpCc?si=l7i247KzfNsu8PxQ
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Rückwirkend geht. Hier meine empfohlenen Einstellungen: Du musst das dann aber nochmal separat in den Timeline-Settings eintragen, um Dein laufendes Schnittprojekt zu aktualisieren.
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Resolve verhält sich genauso, wenn Du das Color-Management in den Projekteinstellungen von "Davinci YRGB" zu "Resolve Color Managed" umschaltest. Dann entfallen auch alle händischen Gamma/Farbraumumwandlungen.
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Jetzt meldet es auch Der Spiegel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fuer-kodak-koennte-komplett-schluss-sein-nach-mehr-als-130-jahren-a-d50c9d4d-c75b-4201-bf60-9bdc0750f323 "Für Kodak könnte komplett Schluss sein – nach mehr als 130 Jahren Eastman Kodak gilt als Wegbereiter der Fotografie. Nun warnt das 133 Jahre alte Traditionsunternehmen wegen hoher Schulden vor einem möglichen Ende der Geschäftstätigkeit. Der Aktienkurs brach ein".
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Wenn Du Deine Farbkorrekturen in einer Rec709-Timeline machst, ist auch der Arbeitsfarbraum auf Rec709 beschnitten, und in Raw erfasste Farbtöne außerhalb Rec709 bluten aus (bzw. ihre Farbwerte clippen). Foto-Rawkonverter machen das ja ähnlich, dass sie einen Arbeitsfarbraum wie ProPhoto der sRGB-Ausgabe vorschalten.
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Hatte vergessen zu schreiben: In den Color Management-Projekteinstellungen zwar Davinci Wide Gamut/Intermediate als Arbeits- bzw. Timeline-Farbraum und -Gamma definieren, aber direkt darunter Rec709 + Gamma 2.4 als Ausgabe-Farbraum und -Gamma. (Letzteres ist nur für die korrekten Metadaten des rausgerenderten Videos wichtig. Du musst trotzdem die weiter oben beschriebene "Color Space Transformation"-Node für Rec709/Gamma 2.4 am Ende der Korrekturkette setzen.)
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Stell mal Arbeitsfarbraum in den Projekteinstellungen (Color Management) auf "Davinci Wide Gamut" und das Gamma auf "Davinci Intermediate". Falls Dein Material DNG ist, in den CinemaDNG-EInstellungen dafür sorgen, dass es im Farbraum "Blackmagic Design" und Gamma "Blackmagic Design Film" interpretiert wird. Setze am Anfang der Farbkorrekturkette eine Korrektur-Node mit dem "Color Space Transformation"-Effekt von Blackmagic Design/Blackmagic Film nach Davinci Wide Gamut/Davinci Intermediate. Setze am Ende der Farbkorrekturkette eine Korrektur-Node mit dem "Color Space Transformation"-Effekt, bei dem Du die Transformation von "Davinci Wide Gamut" und "Davinci Intermediate" auf "Rec709" und "Gamma 2.4" definierst. Hake im Dialog zusätzlich noch die Option "Gamut Mapping" mit "Saturation Compression" an, zieh ggfs. noch das "Saturation Knee" runtert, falls Blau immer noch ausblutet...
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Ich verwende solche Stabilisatoren auch heute noch für alle meine Handkamera-Arbeit, auch mit digitalen Kameras. Die Bruststative, die damals in den 70er-90er Jahren für Super 8- und VHS-C/Video 8-Camcorder hergestellt wurden, sind meiner Meinung nach immer noch unübertroffen, und bringen wirklichen Mehrwert. Die Ähnlichkeit zu Schusswaffen-Designs ist kein Zufall. Bei letzteren braucht man ja auch Zielgenauigkeit und maximale Stabilität bei Handhaltung. "To shoot film" kommt nicht von ungefähr, die konstruktive Verwandtschaft von Kameras und automatischen Feuerwaffen auch nicht, und es gibt sogar Medientheorien zu diesem Thema...
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Das neue Super 8 Magazin #13: Die Frau, die 1000 Filme drehte!
fcr antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Toll - kann es sein, dass ich mit diesem Posting von vor 5 Jahren die Titelstory inspiriert habe? -
Super 8 immer weniger Neuzugänge ...oder doch nicht?
fcr antwortete auf Jonas4125's Thema in Schmalfilm
Dass es eine Sammlernische für Super 8-Schnittfassungen von Kinofilmen gibt, streite ich ja gar nicht ab. Nur wurde hier die Frage gestellt, warum das nicht annähernd die Dimensionen des Vinyl-Käufermarkts hat. Und da ist eben die Antwort, dass ein Spielfilm auf Super 8 nicht das Äquivalent eines Vinyl-LP-Albums ist, sondern eines Musikmedleys auf einer 7"-Flexidisk. Und der Sammlermarkt für letztere ist eben auch klein.
