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Sebastian Bock

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  1. Ich habe hier noch eine Zeiss Ikon 808 herumliegen, die optisch und mechanisch in gutem Zustand ist. Klarer Sucher, saubere 7-56mm Optik und alles surrt wie es soll. Die Automatik erkennt aber leider nur noch 40 ASA, obwohl der Mess-Schieber zur Abtastung der Kassette mechanisch funktioniert... Also, falls jemand die Kamera als Erstzteilspender oder Bastel- oder Übungsobjekt haben möchte, gebe ich die gerne gegen Portoübernahme her. Ich kann sowas immer so schlecht auf den Schrott werfen, obwohl es für mich nutzlos ist...
  2. Die Bleiche war frisch. Ich dagegen war nicht mehr so frisch und habe die Agitation arg locker genommen... 🙄 Das ist wirklich witzig. Nach ein paar Erfolgen denkt man (bzw. ich), man hat den Dreh raus und man fängt an, schludrig zu werden. Der Umkehrprozess nimmt einem das aber schnell übel, wie ich feststellen muss... Egal. Weiter geht's 🙂
  3. Top, danke für die schnellen Antworten. Und wieder was gelernt 🙂 Die 7 Minuten hatte ich zwar, aber an der ständigen Agitation hat es gemangelt. Die Tatsache, dass sich das nicht über das gesamte Bild erstreckt, sondern auf jedem einzelnen Bild hauptsächlich im hellen Himmel stattfindet, liegt wahrscheinlich daran, dass dort die Schwärzung des Negativs am größten war, oder?
  4. Nachdem ich nun schon etliche Meter Film (UN54) erfolgreich entwickelt habe, habe ich heute folgendes Phänomen auf dem Foma R100: ist das die berüchtigte Teil-„Solarisation“, die bei zu wenig Agitation des Bleichbades passieren kann? Der erste Durchlauf kam gut aus der Dose, beim zweiten Durchlauf eine Stunde später, hatte ich dann diesen Effekt auf dem Film. Danke für Eure Einschätzung. Sebastian
  5. Vor einer Woche hieß es auf der Facebook-Seite von ORWO, dass der neue Farbfilm doch auch in 8mm erscheinen wird: Daumen drücken, Leute!!!
  6. ORWO hat gerade wieder eine Ladung UN54 16mm auf den Markt geworfen. Eben gerade hätte ich problemlos noch 50 Rollen bestellen können. Hab aber nur 10 genommen... Müsste also noch was da sein 🙂
  7. Der Bildstand ist (für mein Empfinden als Anfänger) völlig in Ordnung. Ich kann das nur vergleichen mit einigen Spiel- und FWU-Filmen, die ich hier habe, und da sieht der ORWO vom Bildstand her ebenbürtig aus. Projektor ist ein Hokushin / Proki. Keine Ahnung, ob der für ruhigen Bildstand bekannt ist oder nicht. Hattest Du gegenteilige Erfahrungen mit ORWO/Filmotec Material?
  8. Mittlerweile sind bei mir auch 4 Rollen UN54 angekommen. Bestellt im ORWO-Shop vor 4 Wochen, versandt von Filmotec und in schwarzen Lichtschutzbeuteln von Wittner. Witzig wären noch Fuji-Dosen gewesen… Komischerweise gab es keine Rechnung dazu, weder per Email, noch im Päckchen. Zum Zeitpunkt meiner Bestellung gab es nur noch 4 Filme auf Kern. Zwei Wochen später waren dann plötzlich wieder Tageslichtspulen verfügbar, so dass ich bei ORWO anrief und eine sehr nette Mitarbeiterin fragte, ob ich meine Bestellung von Kern aus Tageslichtspule ändern könnte. Sie sagte, sie werde mal im Vertrieb nachfragen… Umso erfreuter war ich, als dann gestern tatsächlich 4 Tageslichtspulen im Päckchen waren. Der Service und die Kommunikation funktionieren also super. Das Beste aber ist: Der UN54 an sich. Habe heute gleich eine der Rollen verdreht und als Positiv entwickelt - und ich bin schwer angetan vom Bildeindruck. Wenn du Friedemanns Rezept (ich bin mittlerweile auf Dokumol 1+7+Zusätze mitgegangen) verwenden möchtest, empfehle ich ebenfalls 9 min Erstentwicklung und etwas mehr Licht, so etwa ISO 65. MFB42, Deine 9 min. in Friedemanns 1+7 Rezept passen perfekt. Danke! Der vor einem Monat angesetzte FD und auch die mehrfach verwendete, ebenso alte Kaliumpermanganatbleiche haben einwandfrei funktioniert. Mir hat allerdings die Belichtung auf 100 ASA besser gefallen als mit „etwas mehr Licht“. Aber das ist ja auch Motiv - und geschmacksabhängig… Ich hoffe daher, dass das nicht tatsächlich ein Reste-Abverkauf war, sondern dass das Material regelmäßig und zuverlässig verfügbar sein wird! Gruß in die Runde, Sebastian
  9. Danke an alle Antwortgeber! Das Urteil fällt ja recht eindeutig aus. Positiver Lerneffekt für mich: Es war nicht mein Fehler 🙂 Da würde ich Dir unumwunden recht geben, wenn sich etwas Wichtiges auf dem Film befunden hätte. Aber ich benutze diese alten Ablauffilme eigentlich nur, um den Umgang mit der Kamera, der Lomodose und den Ablauf der Entwicklung zu üben. Ich habe nach etlichen Trockenübungen insgesamt erst zwei belichtete Filme eingespult, und der Stressfaktor war bei den belichteten wesentlich größer, als bei den Übungen. Aber klar, wenn etwas projezierbares bei rausgekommen wäre, hätte ich mich natürlich gefreut, aber so habe ich jetzt auch wieder viel gelernt. Frustriert hätte es mich, wenn ich für den Film viel Geld ausgegeben hätte und dann bei der Entwicklung etwas schief geht, weil ich es nicht ausreichend geübt habe. Bei 1€ für 13 UT 15 kann ich die ruhig zum Üben verbraten... Schönen Abend noch, Gruß, Sebastian
  10. Moin! Ich habe gestern meinen ersten Super 8 Ektachrome E100D im Lomotank zur vollsten Zufriedenheit entwickelt 🙂 Der Film gefällt mir sehr! Hoch motiviert habe ich dann heute eine Rolle 2x8 ORWO UT15 in einer Beaulieu MCR, die mir ein nettes Forumsmitglied geschenkt hat, verdreht und in E6 Chemie nach der 20/24 Grad Methode entwickelt. Dass die Farben nicht stimmen werden, war mir bewusst, weil es der falsche Prozess ist, aber der Film kam folgendermaßen aus der Dose: Die Farben auf dem Bild sind eigentlich besser, als ich erwartet hatte. Der Himmel ist blau und die Farben auf der Klappe sind auch erkennbar. Aber was ist hier ansonsten schief gelaufen? Meine Vermutung ist, dass beim Einlegen der Spule Licht auf den Film gefallen ist. Dafür würden auch die Geisterbilder der Perfolöcher sprechen, ist das richtig? Da ich schon darauf geachtet habe, das Ein- und Umlegen nicht im prallen Sonnenlicht zu machen, führt mich das zur nächsten Frage, ob man UT15 lieber im Stockdunkeln einlegen sollte... Bei Foma R100 bräuchte man das wahrscheinlich nicht, weil die Trägerschicht die Beschichtung hat, oder? Oder könnte es auch ein Lichtleck in der Beaulieu sein? Einen Entwicklungsfehler halte ich eher für unwahrscheinlich... Was meint Ihr? Grüße, Sebastian P.S. Das Forum ist wirklich äußerst hilfreich für jemanden, der gerade anfängt mit der Schmalfilmerei. Danke dafür 🙂 P.P.S. Hat schon mal jemand versucht, E6 FD und CD mit einer anderen Bleiche zu benutzen? Habe hier im Forum gelesen, dass beim Orwo Prozess eigentlich Bleiche mit rotem Blutlaugensalz / Kaliumhexacyanoferrat nötig wäre. P.P.P.S. Hat noch jemand ORWO 9165 Chemie, die er/sie loswerden möchte? Würde den restlichen 12 Filmen gerne Originalchemie gönnen, finde aber keine auf ebay oder im Netz. Die Polen antworten nicht und den Selbstansatz traue ich mir nicht zu...
  11. Kurze Frage: Wenn bei der E6 Umkehrentwicklung eines abgelaufenen Films das Ergebnis "zu dünn" ist, also nicht einmal der Rand und die Stege schwarz sind, ist dann die Entwicklungszeit zu kurz / Temperatur zu niedrig? Oder hat das eher was mit dem Blix zu tun? Beste Grüße, Sebastian
  12. Vielen Dank in die Runde für all die hilfreichen Hinweise und Links. Das war schon mal sehr hilfreich. Welche Kamera wäre das? Bei Kameras generell bin ich kein Neuling. Bin von Beruf Kameramann und fotografiere privat ausschließlich analog. Rein manuelle Bedienung wäre also kein Problem für mich. Auch aufschrauben und eine "kleine" Wartung wären keine große Hürde. Wo ich allerdings keine Ahnung von habe ist Elektronik. Wenn da irgendwas defekt oder dejustiert wäre, wüsste ich nicht, was zu tun ist. Ich mag Technik, die ohne Batterien funktioniert 🙂 Hast Du einen heißen Tipp, welche manuellen Kameras "unkompliziert und in einigermaßen zuverlässigem Zustand" zu bekommen sind? Wie sieht das mit den sowjetischen Quarz Kameras aus? Beste Grüße, Sebastian
  13. Moin! Mir sind durch einen Zufall einige Rollen ORWO Chrom UT15 2x8 in den Schoß gefallen, die ich gerne verdrehen würde (91 abgelaufen. Mir ist bewusst, dass das auch ein Reinfall werden kann). Nun habe ich mich ein wenig mit dem Thema 8mm beschäftigt und mich auch direkt in einige 8mm Kameras verliebt. Aber es sind noch einige Fragen hängengeblieben: - Basiert N8 IMMER auf 16mm Film, ist also quasi automatisch DOPPEL 8? Oder gab es auch "einspurigen" N8 Film, der also tatsächlich nur 8mm breit war? (Single 8 hat ja eine andere Perforation, den meine ich nicht) - Ich habe gelesen, dass es verschiedene Spulengrößen für 2x8 Film gab. Auf den ORWOs, die ich hier habe, steht 7,5 m. Passen die in jede Doppel 8 Kamera, weil es die kleinsten erhältlichen Spulen waren, oder gibt es da auch noch verschiedene Durchmesser bei den Dornen, auf die die Spulen gesteckt werden? - Ich brauche noch eine Kamera und stehe gerade vor der Wahl: Carena Zoomex oder Beaulieu Reflex Control. Mich reizt die Angenieux Optik der Carena, aber die hat ja leider keinen eigenen Blendenring... Kann man bei der Carena die Blende trotzdem manuell einstellen, falls die Belichtungsautomatik nicht mehr funktioniert? Ich finde leider wenig bis gar keine Informationen im Netz, außer hier im Forum... - Gibt es bei der Beaulieu irgendwelche typischen Probleme, auf die ich beim Gebrauchtkauf achten sollte, oder ist das schon aussagekräftig genug, wenn der Verkäufer schreibt "guter Zustand" und funktionierendes Federwerk? - Passen die heute erhältlichen 10m Spulen von Foma in die Carena/Beaulieu? Vielen Dank für Eure Tips, Sebastian
  14. Das Konzentrat ist noch klar, aber ich finde, das Ergebnis in meinem Dokumol ist relativ eindeutig. Ich hatte heute bei Tetenal nachgefragt, wann die Charge verkauft wurde. Die Aussage war 2014... Falls Du mal in der Gegend St. Pauli bist, kannst Du Dir die verbliebenen 1,5 Liter Konzentrat aber gerne bei mir rausholen, wenn Du das haben möchtest. Ich werde mir frisches bestellen.
  15. YIPPIHYAHYEAH! Ich danke Euch für Eure Hinweise. Ich habe soeben meine ersten 10cm 16mm Film äußerst zufriedenstellend entwickelt! Auf Friedemanns Hinweis hin, habe ich einen durchbelichteten und ausentwickelten Teststreifen in die Bleiche gehalten und jede Minute 4 Perfolöcher tiefer eingetaucht, um zu schauen, ab wann der Film durchgebleicht und klar ist. Bei 8 min habe ich das Ergebnis begutachtet und festgestellt, dass gar nichts richtig klar wird, sondern milchig, schlierig, gelblich. Sollte wirklich die Kaliumpermanganat-Bleiche Schuld sein? Dann könnte ich mein neues Hobby gleich wieder aufgeben, weil ich mir die Kaliumdichromat-Bleiche nicht antun möchte... Weil ich nun aber wissen wollte, ob die vor 2 Tagen angesetzte Kaliumpermanganat-Bleiche aktiv ist, habe ich einen Streifen von einem Schwarz-Weiß Papierabzug in die Bleiche gehalten, ob was passiert. Das Bild war nach ca. 1 Minute verschwunden... Also musste es was mit der Erstentwicklung zu tun haben. Das war Theseus Hinweis. Da ich die Dokumol Flasche vor einer Woche im Fachhandel gekauft hatte und der FD frisch angesetzt wurde, habe ich das eigentlich ausgeschlossen, aber wer weiß... Ich habe 3 durchbelichtete Testschnipsel, in jeweils 1 Schale mit Dokumol + Zusätze / 1 Schale mit Eukobrom 1+9 vom Papierentwickeln (ohne Zusätze. Wollte mir das für den Test nicht versauen) sowie eine Schale mit dem Zweitentwickler (Dokumol, gleiche Flasche, ohne Zusätze) gegeben und die Zeit gestoppt. Nach ca. 1 Minute sah das Ergebnis so aus: Der Streifen im Eukobrom (in der mittleren Schale) war schon tief schwarz, während die beiden in Dokumol schwimmenden Streifen erst fleckig, gräulich waren. Das Ergebis nach weiteren 5 Minuten im Entwickler sah dann so aus: Ganz links ist der Streifen aus dem Eukobrom-Bad, die anderen Beiden kommen aus dem Dokumol. Weit entfernt von Schwarz. Dann habe ich die Schnipsel in die Bleiche geworfen. Das Ergebnis war folgendes: Links ist wieder der Streifen aus dem Eukobrom. Es sind zwar alle Streifen wolkig und fleckig, was ich der fehlenden Agitation in meinen Schalen zuschreibe, aber es ist ganz klar ersichtlich: Das Dokumol scheint nicht zu funktionieren. Offenbar stand das schon seit Jahren beim Händler und ist einfach nicht mehr aktiv. Also habe ich mir ein neues Bad Eukobrom 1+7 angesetzt, diesmal mit den Zusätzen aus Friedemanns Rezeptur und einen neuen Teststreifen, diesmal in der Krasnogorsk belichtet und einer Kaiser Entwicklungsdose entwickelt. Erstentwicklungszeit war 8 Minuten, dann 7:30 Bleichbad, 1-2 min. Klärbad und beim Öffnen der Dose gesehen: Blankfilm mit ein paar hauchdünnen Bildspuren. Der Film war also komplett überentwickelt... Thermometer in den FD gehalten und festgestellt: 23,5 Grad... Blöd. Da ich hier im Büro keine Eiswürfel habe, aber unbedingt wissen wollte, ob ich denn nun auch 16mm Film entwickeln kann, habe ich noch mal einen Streifen mit geschätzten, verkürzten Zeiten entwickelt: Erstentwickler 5 min., Bleichbad 5 min. (war ja schließlich auch 23,5 Grad warm...), Klärbad 1 min. - Bei der Zwischenbelichtung konnte ich schon erahnen: Diesmal wird's was. Nach 5 Minuten Zweitentwickler und 3 Minuten fixieren sah das dann so aus: Mega! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, obwohl man da bestimmt noch ein wenig mit der Entwicklungszeit experimentieren kann. Auf diesem kurzen Teststreifen konnte ich auch keine Schichtablösung feststellen. Was sagen die Profis? Kann es ein, dass eine verkürzte Bleichzeit bei erhöhter Temperatur dem Fomapan 100 gut tut? Wie gesagt: Danke für Eure Hinweise. Im Juli wird der erste Kurzfilm auf 16mm gedreht 🙂 Beste Grüße, Sebastian
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