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  1. Ja, stimmt…bin leicht abgedriftet🥴
  2. Ich verwende Hörgerätebatterien 2x Typ 675 und zus. eine Unterlegscheibe als Höhenausgleich. Funktioniert einwandfrei. Carena Zoomex S-Sucherbild.mov
  3. … die ist schon mit Film geladen, Reflexsystem….deutlich bessere Fokussierung, bin mal gespannt auf das Ergebnis damit. Ist allerdings nicht so handlich wie die kleine BAUER… Ich muss mir noch eine Vorrrichtung bauen, die es erlaubt, das Federwerk dieser Kamera auch auf dem Stativ zu spannen. Federwerk sitzt im Handgriff. Gibt auch ein Originalzubehör dazu, bin nur bisher nicht fündig geworden.
  4. Da bin ich ganz bei Dir. Ich hatte diese Kamera selbstverständlich vorher gereinigt und gewartet, soweit es mir mit meinem Anwenderverständnis möglich ist. Zuvor lief sie fast gar nicht. Sie schnurrt soweit auch gut und der Sucher ist auch astrein sauber. Beim Objektiv war ich nur äußerlich dran. Zerlegen wollte ich es nicht. Mein Testfilm hat mir zumindest gezeigt, dass mein Eingriff zumindest einen Teilerfolg bewirkt hat 😉. Ich werde wohl mal mit dem Objektiv experimentieren, vielleicht kann ich das auch noch in den Griff bekommen. Macht ja Spass, fördert das technische Verständnis…und verlieren kann ich ja nichts.
  5. Danke für die sehr interessanten links. Wieder etwas dazugelernt 😉
  6. Ich hatte ja angekündigt, einige Scans meines Testfilms hier mal zu teilen. Es sind keine hochwertigen Scans, lediglich mit der Digicam vom Leuchtpult abfotografiert. Das Ergebnis ist insgesamt ziemlich flau und für eine Projektion nicht zu gebrauchen. Im rechten Bildbereich zieht sich eine Unschärfe durch (von etwa 50% bis 80% der Bildbreite). Zudem sind bei hellen Motiven diese in dieser Zone auch überstrahlt. Merkwürdig sind die kreisrunden Belichtungen zwischen den Perfolöchern. Offenbar gibt es neben dem eigentlichen Bildfenster noch eine Öffnung. Möglicherweise fehlt hier eine Schraube oder ein anderes Teil ? In einem Bereich sind die Perfolöcher verzogen, bzw. doppelt mit Versatz erkennbar, das eigentliche Filmbild aber nicht, das müsste doch ebenso verzogen sein, oder ? Vermutlich ist das aber der Endbereich des 1/2 Filmes gewesen und hier ist etwas Licht beim Wechseln eingefallen, so dass die Perfolöcher des Filmwickels hier mit aufbelichtet wurden. Das Kamerabjektiv hat sehr wahrscheinlich teilweise Fungus. Ist in diesen winzigen Objektiven schwer zu erkennen. Daraus resultieren vermutlich auch die Überstrahlungen. Das negative Ergebnis spricht leider nicht dafür, diese eigentlich schöne und sehr handliche Taschenkamera nicht weiter zu verwenden. Aber ein Versuch war‘s wert. Vielleicht wird sie später mal wieder vorgeholt und nochmal aufgeschraubt …
  7. Ja, es ist verblüffend, was Kleinigkeiten an Problemen erzeugen können. Manchmal denkt man einfach zu kompliziert. Der Drehschalter am Projektor hatte übrigens auch zeitweise blockiert, wenn man auf Rückwärts schalten wollte. Das ging dann nur nach mehrmaligem vorsichtigen Hin-und Herschalten. Dieses Problem tritt seitdem nun auch nicht mehr auf.
  8. Ich habe bei FFS+TRITEC auch schon einiges zur Reparatur gehabt (CANON A1, Diaprojektor ROLLEIVISION Twin MSC). Auch vor ca. 30 Jahren Filmkameras. Ich habe dort nur positive Erfahrungen gemacht und kann das Unternehmen empfehlen.
  9. 007

    UNBOXING BOLEX

    …hochmodern ? naja, so richtig durchgesetzt haben die sich damals wohl nicht. Der Autofokus war vermutlich nicht wesentlich schneller als eine manuelle Fokussierung 😉
  10. Ich bin auch begeistert von s/w. Film als auch Foto. Eine Frage zu deinen Filmen: Ist die intensive (für mich sehr ansprechende) Schwärzung durch DIY-Entwicklung oder Grading des Scans entstanden ?
  11. Die Mechanik des Schlaufenformers hatte ich neulich erst gereinigt und geschmiert, die funktioniert einwandfrei. Die Ursache muss m.E. eine andere sein. Ich habe mir die Mechanik nochmal mehrfach in aller Ruhe im Detail angeschaut um die Funktionsweise besser zu verstehen um die Ursache besser ergründen zu können. Das Problem: Unmittelbar nach einschalten des Rückwärtslaufs wird der Film an der oberen Schlaufe stramm Richtung Vorwickelrolle gezogen. Beim Drücken des Schlaufenformers wird dann eine spürbar zu große Kraft auf den Film gebracht, die regelmäßig dann zu Perforationsschäden und Filmriss führt. Auch ein nur kurzer Rückwärtslauf zur Synchronmarke ist ein Risiko. Ich habe mehrere Filme, sowie Filmleader getestet und dabei festgestellt, dass der Film nur bei einem Material einwandfrei vorwärts und rückwärts transportiert wird: Ausschließlich Leaderfilm aus Polyester läuft tadellos ! Vielleicht sollte ich auf Single-8 umsteigen! Ursachensuche: Dem Tipp mit dem Zeitlupenvideo von @Friedemann Wachsmuth bin ich gefolgt. Im Ergebnis war auch hier für mich erstmal kein grundsätzliches Greiferproblem hinsichtlich der seitlichen Führung/Positionierung erkennbar. Ich habe mir dann nochmals sämtliche beweglichen Teile der Mechanik hinter der Frontabdeckung angeschaut. Auch die, die augenscheinlich einwandfrei funktionierten und diese aber nochmals dahingehend geprüft, ob sie nicht noch besser funktionieren könnten / müssten. Und siehe da, an einem Punkt waren bei mehrfachem hin-und herschalten winzige Spuren verharzten Fetts zu erkennen. Mit einem kleinen Interdentalbürstchen und Isopropanol habe ich den Spalt zwischen den beiden Metallprofilen und die Lagerung/ Drehpunkt des Kunststofführung unterhalb der Nachwickelrolle gereinigt. Ein-zwei Tropfen Öl drauf und zwischen den eng anliegenden Metallprofilen etwas gefettet und die Mechanik über den Betriebsartenwahlschalter mehrfach bewegt. >>>Und siehe da, das war tatsächlich die Ursache für den fehlerhaften Rückwärtslauf ! Dieser Teil der Mechanik lässt auf den ersten oberflächlichen Blick keine Rückschlüsse auf mögliche Funktionen in Hinblick auf den Rückwärtslauf und des Schlaufenformers vermuten und so richtig dahinter gekommen bin ich auch noch nicht so ganz. Aber es muss an der Stelle wohl wenige Millimeter Schaltweg, bzw. Bewegung erfolgen, damit ein ungehinderter Rückwärtslauf erfolgen kann. Der Projektor läuft nun wieder astrein sauber vor und zurück und die Schlaufen sehen auch besser aus. Der Druck auf den Schlaufenformer, wenn der Greifer eine schlechte Klebestelle oder schadhafte Perforation erwischt, ist nun deutlich geringer und muss auch nur noch kurz angetippt werden um die Schlaufen neu zu bilden. An diesem Problemfall zeigt sich wieder einmal mehr, wie wichtig es ist, innerhalb der Mechanik wirklich sämtliche bewegten Teile, seien sie auch noch so klein und scheinbar zweitrangig, regelmäßig zu reinigen und mit Öl und Fett zu versorgen. Das feinmechanische Gesamtwerk ist schon eine bemerkenswerte feingliedrige Infrastruktur, die nur bei ganzheitlicher Pflege einen einwandfreien Betrieb gewährleisten kann und somit die unwiederbringlichen Filmunikate schadenfrei auf die Leinwand bringen kann. Ich werde meinen „Schätzchen“ zukünftig deutlich noch mehr Aufmerksamkeit im Detail widmen. Hier nun abschließend der Problempunkt als identifizierte Ursache für den mangelhaften Rückwärtslauf: Last but not least auch ein sehr befriedigendes Gefühl am Ende eines Tages ein „Schätzchen“ wieder mangelfrei zu haben und fehlerfrei betreiben zu können bei weiterem Erkenntnisgewinn. Das bringt echte Freude. Ich bin richtig zufrieden ! 🙂
  12. Nicht das wir uns missverstehen Helge. Ich bin da durchaus ganz bei dir und verstehe das auch technisch soweit. Die von dir erwähnten Abweichungen durch Laufwerksschwankungen der Kamera verursachen somit ebenso unregelmäßige Impulse (mal so laienhaft beschrieben). Bei Verwendung einer Tonfilmkamera müsste dieses Risiko geringer sein, da Tonfilmkameras ja einen besseren Gleichlauf haben. Ja, nur wenn sie auch gewartet sind. Wenn ich mir die Impulse als grafische Darstellung in Audacity mal vergrößert anschaue, dann müssten die Schwankungen innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit ja identifiziert werden können, oder sind da meine Gedanken zu abwegig ? Also kurz: Mir sind die notwendigen technischen Abhängigkeiten, die du beschreibst durchaus bekannt. Mein Experimentierdrang ist aber dennoch nicht zu stillen. Ich habe einfach Lust dazu, es doch mal auszuprobieren 😁. Ich bleibe dennoch Stummfilmer und bevorzuge die Nachvertonung. Mit Liveton ist mir das zu aufwendig. Experimenteller Gruß Frank
  13. Super Tipp 👍, danke Friedemann!
  14. Kamera und Fieldrecorder entfesselt, damit das Mikro nahe der Tonquelle positioniert werden kann (2. Person) ohne die Kamerageräusche mit einzufangen. Die Gleichzeitigkeit von Bild und Ton wäre ja grundsätzlich gegeben, lediglich die Impulse werden später oder vorher aufgezeichnet. Impulsaufzeichnung während der Filmaufnahme bedeutet kabelgebunden und Mikro somit nicht nah genug an der Tonquelle. Klar, es gibt Funkstrecken, aber das tue ich mir nicht an. Ich bin eigentlich kein Livetonfilmer. Solche Situationen, die das erfordern habe ich extrem selten bis eher überhaupt nicht. Interviews oder Dialoge mache ich nicht. Aber ich experimentiere gerne und werde mein Gedankenmodell einfach mal umsetzen und 30-60 Sek. Film dafür opfern. Das ist für meine Verhältnisse schon eine sehr lange Livetonsequenz. Mir geht es dabei auch nur um diese kurzen Livetonszenen, mit denen ich testen möchte. Es werden dabei ja ausschließlich die Impulse der Kamera zur Projektorsteuerung verwendet und somit sollte das m.E. über kurze Passagen synchron funktionieren. Technisch begründet kann ich dein „Kopfschütteln“ aber durchaus nachvollziehen. Ich bin mal gespannt auf das Ergebnis….. einfach nur ein (verrücktes) Experiment mit Spaß an der Sache, das ist wichtig!
  15. Moin in die Runde, mein Bauer T502 hat Probleme bei der Rückwärtsprojektion. Ja, ich weiss, Rückwärtsprojektion ist nicht sinnvoll und einige Projektoren haben diese Funktion erst gar nicht (Handeinleger N8), aber in einigen Situationen ist es unumgänglich (Startmarke anfahren, Vertonungsarbeit, etc.) Problem: Sofort nach dem Einschalten des Rückwärtslaufs verliert er die obere Filmschlaufe und zieht den Film (Bild steht nicht mehr) mit ratterndem Geräusch. Bei Betätigung des Schlaufenformers (muss lange gedrückt werden, damit überhaupt eine Schlaufe gebildet wird) hält die Schlaufe nur wieder sehr kurz. Der Transport bei Vorwärtprojektion ist akkurat. Mögliche Ursachen nach meiner Einschätzung: A) Greifer falsch eingestellt B) Zug an Abwickelspule zu stark C) Vorwickelspule verharzt/schwergängig Zu A) Wahrscheinlichkeit hoch zu B) Schliesse ich aus, da Fehler auch, wenn Film nicht auf Spule geleitet wird. Zu C) Unwahrscheinlich, da gereinigt und geölt und bei Vorwärtslauf keine Probleme Der Fehler tritt bei alten und auch neuen Filmen auf, also wohl kein Schrumpfungsproblem. Fehler auch bei Filmabschnitten ohne Klebestellen. Da ich die Ursache in A) vermute, bin ich auf der Suche nach Hinweisen zur Greiferjustage im Bauer T502. Das Service-Manual verweist auf eine Greiferlehre mit unterem und oberen Anschlag /Nichtanschlag des Greifers an dieser. Diese Greiferlehre habe ich leider nicht. Ich möchte den Greifer ungern neu justieren, ohne dass er als sichere Ursache identifiziert werden kann und der Vorwärtslauf bisher sehr gut und extrem leise funktioniert. Die Justage ist ja sehr zeitaufwendig und eine Geduldsübung und kann schnell zur Verschlimmbesserung führen. Gibt es hier Erfahrungen mit ähnlichem Problem bei diesen Projektoren und Vorschläge zu weiteren möglichen Ursachen und derer Problembeseitigung ?
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