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Thomas007

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  1. Der Zähler kann je nachdem wie er angeschlossen ist die Filmbilder oder die Perfolöcher zählen. In meinem Fall zählt er die Perfolöcher. ( ein Perfoloch entspricht einem Filmbild ist also 1:1). Man kann dort über den Codierschalter obendrauf auch Zählerstände vorwählen und darauf zulaufen u.s.w. Ich benutze den aber nur um Stellen wiederzufinden. Beispielsweise am Filmanfang. Dort muß man ja eine Startmarke setzen von wo das Band und der Film dann synchron loslaufen. Man drückt also den Zähler auf Null und fährt dann einige Minuten in den Film hinein, bis man Geräusch zum anlegen des Tones gefunden hat. Nun koppelt man den betrachter aus und schiebt das Geräusch genau passend zum Bild hin. (z.B. eine zuschlagende Tür.) dann koppelt man den Betrachter wieder ein und konntrolliert ob der Ton synchron zum Bild liegt. Wenn ja , spult man nun das Band bei eingekoppeltem Betrachter zurück zum Anfang. Der Betrachter fährt nun langsam hinterher und bleibt dann am Anfang stehen. Nun sucht man sich auf dem Startband der Filmkopie einen Startpunkt für das Bild. (ich nehme immer PICTURE START). Dieses Frame fährt man in den Betrachter und hat dann auch das passende Loch im Perfoband für den Startpunkt. Dort bringt man die Markierung an . Ton und Bild laufen nun synchron, bis irgendwo eine Abweichung von Bild oder Ton auftritt (Filmriss in der Kopiervorlage oder in der Tonvorlage). Dann beginnt das Spiel von neuem. So arbeitet man sich dann durch den gesammten Film. Das kann bei älteren Kopien schon mal ein bis zwei Wochen dauern. Natürlich geht das am Computer sehr viel einfacher, aber ich bin nun auf diese Technik eingearbeitet und müßte mich dann doch stark umstellen.
  2. Mein Umbausatz wurde unter dem Begriff UNISYNC von einem Herrn aus dem süddeutschen Raum angeboten. Er hatte diese Bausteine, zu denen auch ein 6stelliger Zähler und ein Steuergerät für die Revox B77 Bandmaschine gehörten in den 70er Jahren entwickelt und seinerzeit für den ambitionierten Filmer verkauft. Leider weis ich nicht mehr wie der noch hieß. Habe auch keine Adresse mehr. ist ja auch schon 26 Jahre her das Ganze. Es war zum Betrieb mit den damaligen Pötter Perforex Tonbändern gemacht. Ich bin damit auch heute noch in der Lage den Ton für eine Super 8 Komplettfassung von einer DVD auf ein Perfoband synchron aufzunehmen anschließend mit angeschlossenem Betrachter das Band an die Filmkopie anzupassen und danach den Ton synchron auf die Magnetpisten zu überspielen und eine DVD zu brennen, wo gleichzeitig zum Ton auch ein Fbas Videosignal aufgezeichnet wird. Dieses Signal was dann vom DVD Player ausgegeben wird wandele ich wieder in ein 25Hz TTL Signal welches dann einen ELMO GS 1200 synchron zur DVD mit dem geschnittenen Ton steuert. Leider gibt es diese Bänder nicht mehr neu zu kaufen, so das ich meine alten immer wieder überspielen muß. Auf dem Bild sieht man den schnittplatz mit Zähler und Betrachter sowie Klebelehre für das Tonband.
  3. Hallo Friedemann! Bei meinem Umbau bleibt die Funktion der originalen Motorregelung mit dem großen Knopf ebenfalls vollständig erhalten. Der Betrachter kann in seiner Ursprungsform betrieben werden und auch geregelt werden. Durch einen Kippschalter wird nun auf Synchronbetrieb umgeschaltet und man muß nur den Knopf aus seiner Raststellung nach links oder rechts einschalten. Sobald dann TTL Impulse anliegen folgt der Betrachter diesen synchron vorwärts und rückwärts.
  4. Hallo Friedemann! Das nenne ich mal eine Revolution. Wird bestimmt echt toll, vor allem für Selberfilmer. Es handelt sich dabei um einen GOKO MM1 Betrachter wenn ich das richtig sehe. So einen besitze ich auch und habe ihn bereits im Jahre 1993 auf Synchronbetrieb umgebaut. Da ich nur hin und wieder ein paar Spielfilmkopien synchronisiere reicht mir diese alte Technik völlig aus. Allerdings habe ich bei mir statt der 6V Kugellampe eine 1W LED eingebaut, welche den Bildschirm hervorragend weiß ausleuchtet. Ausserdem braucht man eine besondere Kupplung unten wo der Umschaltknopf ist. Diese ermöglicht ein automatisches vorwärts und rückwärts aufwickeln ohne immer unten am Knopf die Richtung wechseln zu müssen. Diese Kupplung gibt es leider heute nicht mehr. Trotzdem freue ich mich schon für alle die deinen Bausatz demnächst benutzen werden und ein dickes Lob an dich. Es gibt heute fast niemanden mehr, der sich so intensiv mit diesem thema beschäftigt. Leider bin ich kein Elektroniker und habe damals im Jahr 93 auch nur einen Bausatz zusammengelötet und in den Betrachter implementiert. Hier ein paar nostalgische Bilder von meinem Gerät.
  5. Hallo, Thomas.

    karel aus Prag hier.

    Gerade heim gekommen... aus Darmstadt.

    Mit einer Bauer Sonolux I....

    LG

    Karel

     

    Bauerportable.png

    1. Thomas007

      Thomas007

      Die ist wirklich sehr selten zu finden.

       

  6. Hallo, Thomas. Hier Karel aus Prag. Hast Du die Bauer Sonolux I Maschine gekauft?

    Hast Du Sie immer? Lauft sie? Ich habe gerade auch eine gefunden...

    Karel

     

  7. Sowas kann man schnell selber zusammenbasteln. Einfach eine geteilte Umlenkrolle nehmen und deren Seitenteile auf der Achse verschiebbar machen. Dann mit zwei Spiraldruckfedern die Seitenteile nach innen drücken lassen, so das sie durch den Film gegen die Federn nach aussen gehalten werden auf 35mm Abstand. Aussen dann zwei Mikroschalter anbringen, die durch die nach aussen gedrückten Seitenteile gedrückt gehalten werden. Über ein Relais mit Selbsthaltung wird das Ganze ausgelöst. Sobald einer oder beide Mikroschalter öffnen zieht das Relais an und geht in Selbsthaltung. Über den zweiten Relaiskontakt wird der Motor abgeschaltet. Habe das bei mir vor 25 Jahren so gebaut. Funktioniert bis heute tadellos und hat mich schon vor so manchem Filmschaden bewahrt.
  8. In der Vergangenheit, bevor es Kaltlichtspiegellampen gab war der Glühfaden immer ein Flächenstrahler. Zuerst bei den Röhrenlampen mit ihren dicht aneinander gedrängten Spiralwendeln später dann die bis heute gebrächlichen Flachkernwendel in den Stiftsockel halogenlampen. Durch entsprechende Kondensorsysteme mit rückwärtigem Hohlspiegel wurden diese Flächenwendel auf das jeweilige Bildfenster abgebildet. Das funktionierte vom Normal 8 bis zum 35mm Normalfilm (z.B. Bauer Sonolux oder TK 35.) Die LED´s von heute sind in ihrer Leuchtfläche viel zu groß. Ein 100W LED Panel hat ca. 2,5x2,5cm und eine Lumenzahl von ca. 5-7000Lumen. Die 250W HLX Flachkernwendellampe für Diaprojektoren hat 3,5x7mm Fläche und bringt damit 10000 Lumen. Die Leuchtdichte ist also wesentlich höher. Die 400W Flachkernwendellampe bringt auf einer Fläche von ca. 9x9mm 16000Lumen. Das schaffen LED´s heute noch nicht.
  9. Hallo Eddy! Ich projiziere seit Jahrzehnten sowohl mit Film als auch digital durch stinknormales 2mm dickes Fensterglas vom Glaser meines Vertrauens. Der Lichtverlust ist extrem gering und die Schärfe leidet kein bischen. Liebe Grüße Thomas
  10. Hallo Torsten! Ich finde es toll das du dich für diese einzigartige Maschine begeisterst. Ich besitze selbst 3 Stück und bin meinen 4. gerade am aufbauen. Die Lampenfassung muß exakt 10mm nach hinten gesetzt werden, damit der Lichtkegel der 250W ELC Lampe das kleine Bildfenster voll trifft. Falls noch nicht verbaut solltest du dir das Elmo Hochleistungszoom 1:1,0 12,5-25mm besorgen. Das bringt nochmal mehr Licht. Und falls du nur Filme mit 24B/S spielst ist auch der Einbau einer 2 Flügelblende zu empfehlen, was die Lichtleistung nochmals steigert. Hier mal ein Bild von meiner Flotte.
  11. Hallo Freunde des Elmo ST 1200! Ich habe mir euer Problemchen hier mal durchgelesen und kann euch beruhigen. Das ist beim ST 1200 immer so. Die komplette Lautstärkeregelung findet nur auf einem sehr kleinen Bereich am Anfang des Potis statt. Da braucht man etwas Feingefühl beim einstellen. Ich besitze 3 ST´s, ist bei allen gleich. Gruß Thomas
  12. Wir driften hier vom Thema ab. Es ging ja lediglich um das abtrennen eines Kaltlichtspiegelreflektors.
  13. Super 8 ist da schon auf Grund des kleinen Bildfensters sehr begrenzt. Mit 2 Fügeblende und 1,0 Optik im GS 1200 ist das mit der 250W Lampe akzeptabel. HTI und Xenon sind eher für die Großraumprojektion ab 5m Bildbreite gedacht. Im Übrigen ist der Umbau auf eine HTI Lampe sehr kostspielig und man weis nie wie lange die Verfügbarkeit von Ersatzlampen noch garantiert ist.
  14. Hallo zelluloid8! Nun, ich habe die Lampen nicht aus Ersparnisgründen abgeschnitten sondern, weil die Lichtqualität der ELC Lampen immer schlechter zu werden scheint. Die Spiegel sind nicht mehr silbrig blau bedampft für weißes kälteres Licht, sondern eher Champangerfarben für gelbes warmes Licht. Versuche bei Ebay alte Philips Lampen zu bekommen. Diese haben noch die silber/blaue Verspiegelung. Nun zum abtrennen des hinteren Reflektorteils. Ich habe mir bei Amazon kleine Diamanttrennscheiben gekauft und diese in meine Proxxon Bohrmaschine eingespannt. Der Proxxon Bohrständer läst sich in jeder Höhe feststellen, so das ich den Spiegel auf den Tisch auflegen kann und die Lampe langsam an der Trennscheibe drehe. Nach ca. 10-15 Minuten ist der Einschnitt so tief, das der hintere Teil mitsamt der Birne abfällt. Mit der Höhe muß man ein wenig experimentieren, da sonst das Loch im Reflektor zu groß werden kann. Die 24V/250W EJL Lampe hat einen Durchmesser von ca. 12,5-13mm. Ich habe den Spiegel so abgeschnitten, das das Loch ca. 14mm Dm. hat. Das funktioniert recht gut. Ich habe nun zwar erst 13 Stunden mit dieser Anordnung projiziert, aber der Spiegel ist bis jetzt unversehrt und die Lichtausbeute ist gleichbleibend hoch. Bei den alten 250W ELC Lampen bekam der Glaßkolben schon nach wenigen Stunden seitlich einen schwarzen Fleck, was zu erheblichen Lichteinbußen führte. Bei 3,50m Cinemascopeprojektion muß man im Halogenbereich wirklich alle Register ziehen um noch ein halbwegs helles Bild zu bekommen. Thomas
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