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Thomas007

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  1. Ich habe schon einige Elmo 1,0 Zoom Optiken für Super8 geöffnet. Der grüne Sicherungslack (mehr ist es nämlich nicht) den Elmo verwendet hat läßt sich mit Isopropanol aufweichen. Dazu ein getränktes Q-Tip Stäbchen mehrmals um die Schraubrille herumziehen und diese gut mit Iso befeuchten. Nach einigen Minuten des Einweichens läßt sich das Objektiv aufschrauben.
  2. Ist da jetzt schon ein LED Leuchtmittel verbaut?
  3. Hallo Martin! Ich betreibe seit gut 30 Jahren eine Bauer Sonolux II mit dem originalen dreilinsigen Bauer Kondensor. Dieser dürfte ähnlich dem in deiner Selecton sein. Nur eben kleinere Linsen und kleinerer Spiegel. Ich habe damals auch viel experimentiert. Mit Entladungslampen usw. LED Technik war damals noch nicht so weit. Am Ende bin ich bei der klassischen Niedervolt Halogenlampe mit 36V/400W gelandet und geblieben. Der als flache Scheibe gewickelte Glühdraht strahlt das meiste Licht nach vorne und hinten ab. Somit wird fast alles vom Kondensor eingefangen und vom rückwärtigen Spiegel. Das vom Spiegel zurückgeworfene Licht bildet die Rückseite der Wendel ebenfalls auf das Bildfenster ab und zwar genau unterhalb der nach vorne abstrahlenden original Wendel. Bei genauer Justage der Lampe und des Spiegels erhält man die komplette Leuchtfläche der Wendel als Nutzlichtstrom. Die exakte Justage von Lampe und Spiegel zueinander und im Brennpunkt der Kondensoren ist extrem wichtig. Schon ein Millimeter entscheidet hier über die maximal erreichbare Helligkeit. Auch ist die Größe der Wendel entscheident. Mit der 400W Lampe erhält man mit Spiegelbild eine Leuchtfläche von ca. 9x9mm. Das ist im Bezug auf das 35mm Bildfenster klein genug um den gesammten Lichtstrom dort hindurch zu bekommen. Entscheident ist auch die Leuchtdichte. Die 400W Lampe hat bei der kleinen Wendelgröße einen Lichtstrom von 16000 Lumen. Eine große COB Flächen LED bräuchte zwar keinen Spiegel mehr, aber die Fläche ist einfach zu groß und die Leuchtdichte bezogen auf die Fläche zu gering. Das ist alles gar nicht so einfach. Trotzdem verfolge ich natürlich alle technischen Neuigkeiten rund um dieses Thema. Fürs erste habe ich mir einen Schuhkarton voll mit den Halogenlampen besorgt. Die werden noch sehr lange reichen und ich verlerne das einstellen nicht. Anbei noch zwei Bilder von der Lampe im Bauer Kondensor System. Beim vorglühen der Lampe sieht man sehr schön im Spiegel wie die beiden Wendelbilder übereinander stehen.
  4. Wir sollten das jetzt hier beenden. Es ging ja ursprünglich um das Essigsyndrom beim Acetatfilm.
  5. Die Abstände der einzelnen Löcher stimmen dadurch exakt, das immer zwei Schneidstempel in den bereits gestanzten Löchern verbleiben wenn das dritte Loch gestanzt wird. Ich könnte jetzt auch sagen, das du mich nicht verstanden hast, als ich das erklärt habe. Der Schlupf des Bandes am Capstan wird durch das abtasten der exakt gestanzten Löcher per Lichtschranke elektronisch am Capstanmotor ausgeregelt. Der Abstand der einzelnen Löcher zueinander ist wie gesagt unterschiedlich je nach Filmgeschwindigkeit. Bei 24/9,5 sind es genau 2mm. Also 2mm Loch dann 2mm Steg usw.
  6. Ich wüsste wie es gehen könnte. Aber mir fehlen die Mittel es umzusetzen. Du brauchst eine runde Rollmatritze die das Band führt. In die einzelnen Löcher der Matrize greifen dann wie bei einem Zahnrad die Schneidstempel ein wobei immer mindestens zwei im Eingriff sind und der dritte das jeweils nächste Loch stanzt. Durch das einrollen des Stempels in die Matrize hat man einen Scherenschnitt der bei so dünnem Band unerlässlich ist. Die Matritzenrolle muß in der Mitte natürlich hohl sein um den Stanzabfall abzusaugen. So würde ich das angehen.
  7. Das hört sich gut an. Es gab ja verschiedene Lochungen von Pötter für die verschiedenen Bandgeschwindigkeiten und Filmgeschwindigkeiten. z.B. benutze ich für meine Spielfilme meistens 24/9,5/L das bedeutet 24Bilder pro Sekunde beim Film und 9,5cm/s Bandgeschwindigkeit. Das L bedeutet Langloch. Hast du da so eine Stanzmaschine gebaut die die Bänder stanzen kann? Die Firma Pötter gibt es ja schon lange nicht mehr. Zur Not hätte ich noch eine alte Tonbandschachtel wo die einzelnen Loch/ Bildpaarungen für die möglichen Geschwindigeiten draufstehen. Wenn es da was neues gibt bitte hier posten. Ich weiß, man kann das heute alles auch mit dem PC machen aber ich bevorzuge lieber den analogen Tonschnitt.
  8. Ganz so einfach geht das bei mir nicht mit den Tonbändern. Ich synchronisiere und schneide meine Super8 Töne noch mit dem Perfotonband ser Firma Pötter. Die habe damals in normales BASF Tonband mittig eine Lochspur eingestanzt mit der man per Lichtschrankensteuerung den Bandlauf synchronisieren kann und auch bildgenau den Ton bearbeiten kann. 1Loch im Band ist ein Bild auf der Super8 Kopie. Leider kann man diese Bänder nicht so einfach nachkaufen und die meisten sind auch schon schlecht gewoden wegen falscher Lagerung im feuchten Keller. Es ist also alles nicht einfach heutzutage im digitalen Zeitalter wenn man noch auf analog setzt.
  9. Das sieht ja alles aus wie neu und nie benutzt. Erstaunlich guter Zustand.
  10. Na ja, braucht man die Rückwärtsprojektion überhaupt? In Synchronstudios wo die einzelnen Takes mehrfach neu eingesprochen werden mußten beim erstellen der deutschen Synchro mag das ja Sinn gemacht haben aber dadurch leidet das Filmmaterial bestimmt enorm. Wie heist es doch so schön. Vorärts immer Rückwärts nimmer.
  11. Ich benutze bei mir im Heimkino eh nur die analoge Lichttonspur aber die Schärfe ist über sehr lange Zeit konstant und das Ganze läuft sehr leise.
  12. Die Stege müssen oben nicht entfernt werden, Da auf der Gegenseite, da wo die Filmbahn eingehängt wird oben auch Freimachungen sind, wo das samtband oder auch die Kabelbinder eintauchen können. Unten sieht es anders aus. Hier muß beim anpassen der kabelbinder sehr genau gearbeitet werden. Die Schraubenköpfe von den M2 Schlitzschrauben habe ich nach dem anziehen bündig mit der Auflagefläche beigefeilt. Das muß man nur einmal machen. Bei einem Wechsel der Kabelbinder ist darauf zu achten, das man die abgefeilten Schrauben dann auch wieder nur unten einsetzt. das Ganze ist ein wenig fummelig aber es geht. Zur Not kann man die Kabelbinder ja auch auf die Bahn aufkleben, dann müssen die gar nicht nach hinten umgebogen werden. Es gab dafür mal einen speziellen Sekundenkleber. Einige alte Hasen hier wissen bestimmt noch wie der hieß.
  13. Hallo nochmal! Anbei ein paar Bilder von meiner Filmbahn mit den Kabelbindern. Ich habe sie nicht aufgeklebt, sondern auf der Rückseite in den Freimachungen für das Samtband mit M2 Schrauben festgeschraubt.
  14. Nein, ich betreibe auch seit 1995 35mm mit einer von mir restaurierten Bauer Sonolux. Es gibt unterschiedliche Meinungen im Bezug über die Nutzung von Samtband oder Kabelbinder. Das Samtband ist sehr schnell verschlissen und muß ständig erneuert werden. Kabelbinder dagegen halten mehrere Jahre bevor sich leichte Unschärfen einstellen. Dann kommen halt neue drauf und gut is. Ich habe mir vor Jahren mal bei Conrad eine Tüte Panduit Kabelbinder bestellt. Die sind 188mm lang und 4,8mm breit. Ich habe die genommen, weil sie nur 1,2mm dick sind. Die aus dem Baumarkt sind meist wesentlich dicker. Ich bin auf Kabelbinder gegangen, weil meine Filmbahnen aus Stahl allesammt stark mit Rostlöchern versehen waren und sind. Darauf kann man keine Kopie mehr spielen. Ist ja auch nach 80 Jahren kein Wunder das das passiert. Kommt wahrscheinlich auch vom Samtbahnkleber, der den Stahl über viele Jahrzehnte rosten läßt. Nichts desto trotz, bei mir läuft das seit vielen Jahren gut und sollten die Leitrollen irgendwann einmal eingelaufen sein kommen auch da neue rein. Habe mich rechtzeitig um Ersatz bemüht.
  15. Das hat aber keinerlei negativen Einfluß. Im Gegenteil, die Leitrollen drehen sich besser und zuverlässiger mit da der Film mehr Anpressdruck auf diese ausübt. Ich benutze das nun schon über zwei Jahrzehnte so und habe keinerlei konisch abgelaufene Führungsrollen. Ist natürlich nur Heimkinobetrieb. Im täglichen Kinoeinsatz mag das damals anders ausgesehen haben.
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