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Thomas007

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Everything posted by Thomas007

  1. Also ich bin ja für alles technisch neue offen. Somit auch für die HID Xenpow Lampe. Aber ich habe mich dann doch für den Umbau auf die Halogen Zweistiftsockellampe entschieden. Die Leinwand in meinem Heimkino ist exact 3 Meter breit für Cinemascope. Dafür ist die Helligkeit mehr als ausreichend. Ich mag ausserdem dieses kalte Licht nicht so sehr. Der Preis einer solchen Lampe liegt bei 1,12Euro und hält ca. 50 Stunden. Das sind bei 1000 Stunden 22,40 Euro. Friedemann Wachsmuth schrieb ja schon, das man Handy Videos nicht zur Beurteilung heranziehen kann. Aber ich habe hier mal ein kleines Video, wo man erkennen kann wie weiß das Licht mit dieser Lampe ist. Die Bildfläche ist knapp 4 Quadratmeter groß auf der CS Leinwand mit 3 Meter Breite. Der Elmo hat eine Zweiflügelblende mit 45 Grad Sektoren. 20180802_145744.mp4
  2. Nein, der ist von einer Philips ELC 250W. Diese Spiegel machen das weißeste Licht. Ich habe ihn 10mm zurückgesetzt. Die Helligkeit ist ähnlich der Osram 250W ELC aber das Licht ist sehr viel weisser. Schalte mal einen Diaprojektor ohne Dia ein, der die 250W Stiftsockellampe hat, dann siehst du was ich meine.
  3. Das mit der Xenpow Lampe habe ich auch seit geraumer Zeit verfolgt. Da ich aber ein halogenfan bin und die 250W ELC Lampen von der Qualität immer schlechter geworden sind, habe ich auf die 250 W Zweistiftsockellampe umgebaut Osram 64655 EHJ. Diese geht aber nur mit einem externen Trafo, da sie fast 12 Ampere Strom aufnimmt. Diese Lampe kann ich nun in dem von mir abgeschnittenen Spiegel vor und zurück bewegen und somit perfekt focusieren.
  4. Das Thema Fernschärfeeinrichtung ist meistens nur für Heimkinobetreiber mit separater Vorführkabine interessant, da man hier dann die Schärfe vom Kinosessel aus bequem einstellen kann. Die meisten GS 1200 Besitzer die das so machen und die ich kenne, haben sich bereits selber so etwas gebaut. Ich habe das Ganze mit einem Schrittmotor und einem Drehimpulsgeber realisiert. Der Schrittmotor ist nochmal über ein Schneckengetriebe untersetzt. Hiermit kann ich die Drehbewegung 1:1 an den Motor weitergeben. Der Motor kann schnell abgenommen werden, wenn man die Klappe aufmachen will. Aber bei mir laufen in der Regel Spielfilme von 2 Stunden Länge und da wird der dann einmal aufgesteckt und am Ende wieder abgenommen. Das Genze Konstrukt hab ich mir selbst gebaut und es hat ca. 50 Euro gekostet. Auf dem Bild sieht man den Schrittmotor (unipolar) mit der Schneckenuntersetzung.
  5. Die Biegung darf bei den Elmo Projektoren (ST/GS1200) nicht zu stark sein, sonst bleibt er meistens am Tonkopf hängen und fädelt nicht weiter ein. Einfach den Film herausnehmen und zwischen zwei Fingern in die andere Richtung biegen, danach klappts in den allermeisten Fällen.
  6. Für Super 8 Spielfilmkopien braucht man 24/9,5L oder 24/19L. Die 19L laufen aber als Studio Master 911 nur eine Stunde, und das ist selbst für einen 90 Minuten Film zu wenig. Ich habe mittlerweile Zwei Lichtschranken an meiner Revox um die 19cm Bänder mit 9,5cm benutzen zu können. Das funktioniert super, nur der Schnitt ist leider etwas komplizierter.
  7. Hallo allerseits! Weiß jemand wo man heute noch neue Perfobänder kaufen kann? Solche wie damals von Pötter mit Langloch versehenen BASF Bänder. Oder hat jemand vielleicht gebrauchte abzugeben? (24/9,5L) Thomas
  8. Keine Ahnung? War wohl nicht mehr nötig, wegen dem kleinen Riemen oben.
  9. Hallo Martin! Ich weiß das auch nur, weil ich genau dieses Modell besitze. Habe es aber auf Doppelriemenscheibe umgebaut, weil besser und man braucht keine Spannrolle mehr. Auch die Filmbahnen samt Andruckkufen der späteren Modelle wurden stark verbessert. Sie entsprechen denen eines GS 1200. Auch diese habe ich bei diesem ersten Modell ausgetauscht. Auf dem Transformator steht 75 also denke ich das er von 1975 ist.
  10. Hallo Martin Rowek! Dieses frühe Elmomodell hat oben an den Reibrädern keine Doppelriemenscheiben für den zweiten kleinen Riemen. Dies wurde erst ab der Modellreihe 1976/77 eingebaut.
  11. Hallo! Du hast einen ST1200 MO der ersten Serie Baujahr ca. 1974/75. Diese hatten nur einen Riemen und nicht die Doppelriemenscheibe für 50/60Hz. Da gab es eine zweite Riemenscheibefür 60Hz die man dann wechseln mußte. Aber da wir ja 50Hz haben in Deutschland brauchst du die eh nicht. Die Reibräder müssen so eingestellt werden, das je nach Hebelstellung nur das obere (24B/s) oder das untere (18B/s) an der Umlaufblende anliegt. Der meiste Zug für diese Rollen kommt vom Antriebsriemen, welcher die Rollen im Stillstand gegen einen beweglichen Anschlag zieht und diese somit beide nicht an der Umlaufblende anliegen. Erst wenn man den Knebelschalter in die zweite Stellung bringt, nimmt man den Anschlag weg und das eingestellte Reibrad senkt sich auf die Flügelblende und treibt diese dann an. Die Einfädeltaste rastet für den Einfädelvorgang immer komplett ein. Normalerweise wird sie durch die hintere grüne Filmführung per Mikroschalter freigegeben. Wenn dies aber mal nicht funktiomiert, oder bei verwendung von 360m Spulen muß sie mit der schwarzen Taste von Hand entriegelt werden, wie in dem Video zu sehen.
  12. Hallo! Nur der Schalter für Mag/opt wird da nicht ausreichen. Der GS 1200 hat leider sehr viele Schalter und Steckverbinder, wo das Signal durch muß. Über die Jahrzehnte kommt es dort zu Übergangswiederständen. Der komplette Vorverstärker mit der Aufnahmestufe und den Lautstärkereglern ist über eine blaue Steckerleiste mit der Hauptplatine, welche die Endstufe beinhaltet verbunden. Ausserdem könnten die Kanalschalter für das umschalten von Wiedergabe auf Aufnahme ebenfalls betroffen sein. Und sogar die lautstärkepotis selbst. Auch der Schalter PA ALC Normal auf der Rückseite kann solche Phänomene hervorrufen und nicht zuletzt die Lautsprecherbuchsen für die Zusatzlautsprecher. In denen befindet sich ein Kontakt, der die eingebauten Lautsprecher abschaltet, sobalt man einen Stecker da reinsteckt. Je nachdem wo das Gerät gestanden hat können all diese genannten Stellen oxidieren und ihre Funktion versagen. Aber um dort überall ranzukommen muß man das gerät teilweise demontieren und Teile ausbauen. In Deutschland gibts eine gute Werkstatt die so etwas noch kann. MG elektronik Mario Gärtner. Einfach mal googeln und auf seiner Seite Kontakt aufnehmen. Gruß Thomas
  13. Ach ja, du hast da ja den eingebauten IC verstärker drinn. Mal vorausgesetzt, das der gut funktioniert, mußt du zuerst mal eine normale große Lautsprecherbox dort anschließen. Wenn sie 8 Ohm hat ist das oK. Nur kleiner sollte der Widerstand nicht sein. Dann prüfe mal ob man an dem verstärker die Eingangsempfindlichkeit der Solarzelle einstellen kann. Vielleicht mittels Trimmpoti auf der Platine. Wenn das dann immer noch so schrebbelig klingt mußt du die Abtaststelle mittles Oszilloscop und Dolby Cat 69T Testschleife überprüfen.
  14. Auf jeden Fall erst mal Spurlage, Azimuth und evtl. falls möglich Spaltbreite nach Norm einstellen. Dann Vorverstärkereingang soweit zurückdrehen bis es verzerrungsfrei klingt. Und anständige Hifi Boxen verwenden. evtl. auch einen Subwoofer.
  15. Ich habe meinen auf 24V/250W Zweistiftsockellampe umgebaut. Das Licht ist wesentlich weißer von der Farbtemperatur als mit den 250W Kaltlichtspiegellampen für 16mm. Und man kann den Lichtpunkt exakt auf das Bildfenster focusieren.
  16. Falls es noch interessiert, Hier mal das Kemo Dimmermodul (gibts bei Ebay und Amazon) mit dem ich meinen Lampentrafo reguliere und damit auch die Lampenspannung.
  17. Wenn es eine Viragierung in blau wäre, müste die auch in den klaren Bildstellen und um die Perforationslöcher zu sehen sein. Oder nimmt die Emulsion dort die Farbe nicht an?
  18. Im Jahr 2007 muste ich der Projektorkopf meiner Maschine neu lagern. Da habe ich dann mal ein Foto mit ausgebautem Kopf gemacht. Oben siehst du den Lampentrafo 600W für die Osram 36V/400W Lampe. Der Trafo sollte immer mehr Watt haben als die Lampe (Reserve) Dieser Trafo wiegt ca. 10Kg damit kann man die Lampe gut betreiben. Mit einem Phasenanschnittdimmer kann man die Spannung sogar variabel einstellen und auch mal 37 oder 38V einstellen. Der Trafo hat eine 36V und eine 50V Wicklung. Ich betreibe die Lampe an der 50V Wicklung und regele sie auf 36V herunter. Somit habe ich immer genug Reserve. Schaltnetzteile sind hierfür eher ungeeignet. Die Lampe OSRAM 64663 bekommst du bei Ebay. Dort sind zahlreiche Anbieter die sie dort anbieten. fängt so bei 5-6 Euro pro Stück an und wird dann immer teurer je weiter man nach unten scrollt.
  19. Für das grobe einstellen dimme ich die Lampe soweit herunter, bis der Wendel nur noch orange glüht. Der Rest wird bei Vollicht mit dem Luxmeter an der Leinwand gemessen und entsprechend nachgestellt. Wie du auf meinen Bildern siehst kontrolliere ich das direkt auf der Leinwand, indem ich ein 80mm Objektiv vor das eingebaute halte und somit die Wendel auf der Leinwand sichtbar werden.
  20. Ja, so siehts gut aus. Wenns nun auch so auf der Leinwand ankommt müßte die Ausleuchtung gut sein. Weshalb ist das so grün ?
  21. Das mit der Justierung ist goldrichtig so. Nur sollte das Spiegelbild annähernd so hell sein wie das originale Wendelbild. Ansonsten ist der Spiegel nicht mehr im guten Zustand oder blind. Die angefügten Bilder sind zwar von meiner Bauer Sonolux, aber vom Prinziep her ist das ja das Gleiche wie in der TK35. Ich betreibe den Trafo über eine Phasenanschnittsteuerung, so kann ich die Lampe vorglühen was die Lebensdauer ungemein erhöht. Ausserdem ist somit eine leichtere Montage möglich. Die Wendelbilder habe ich von meiner Leinwand abfotografiert 2,20m Bildbreite (BW). Einmal normale Helligkeit und einmal mit Lochmaske abgeblendet. Das Spiegelbild ist immer oben.
  22. Dieser Thread ist zwar schon 2 Jahre alt, aber ich wollte mal von meinen Erfahrungen des damaligen Stiftsockellampen Umbaus berichten. Kurzum, es hat sich super bewährt. Die Helligkeit ist um ca. 20% gestiegen und das Licht ist reinweiß und nicht so Champangerfarben wie mit den 250W ELC Lampen. Ausserdem halten diese Lampen entschieden länger als die Kaltlichtspiegelvariante. Selbst mit Überspannung von 25,2V erreiche ich immer noch die 50 Stunden mittlere Lebensdauer. Bei der ELC Variante war bei dieser Spannung schon nach 15-17 Stunden Schluß. Bei einem Preis von 1,17 Euro pro Stück bin ich echt zufrieden mit dem Ergebnis. Die abgeschnittenen Kaltlichspiegel zeigen auch bei der dritten Lampe noch keinerlei Verschleiß. Einziger Nachteil, bei einem Lampenwechsel muß man die Wendel erst im Reflektor focussieren, was etwas Zeit braucht. Soweit mein Erfahrungsbericht zum Thema Halogenlampentuning im Elmo GS 1200
  23. Hallo! Zum Thema Asynchronität kann ich folgendes sagen. Ich synchronisiere meine Super 8 Spielfilmkopien seit nunmehr 27 Jahren mit Perfotonband selbst ein und spiele das Ganze dann per synchronisierter DVD im Heimkino ab. Das Perfobandsystem arbeitet 1:1. Das bedeutet, das einem Filmbild ein Perfoloch im Tonband zugeordnet ist. Nun muß man nach eigenem Empfinden den Ton durch verschieben des Bandes gegenüber dem Film zur Synchronität bringen. Ich bemerke da immer mal wieder kleine Abweichungen, die dann aber beim nächsten Schnitt wieder verschwunden sind. Aber anderen Zuschauern ist das nicht aufgefallen. Man wird schon ein wenig sensibel mit der Zeit und bemerkt kleinste Abweichungen die normalen Zuschauern gar nicht auffallen.
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