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Sebastian Bock

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Alle erstellten Inhalte von Sebastian Bock

  1. Danke für die Blumen. Friedemann, willst Du die STLs für die Github Seite haben? Wenn nicht, schicke ich sie Dir separat, uhuplus. An der Rückseite sitzt ein 40mm Lüfter - Mal schauen, ob der für den Dauerbetrieb ausreicht.
  2. So, mein Scanner ist zu 90% fertig. Ziel war, mit der gleichen Hardware sowohl Super 8 als auch 16mm zu scannen. Daher sollte die ganze Elektronik in ein Gehäuse, dass man dann mit wenigen Steckverbindungen an einen anderen (Ex-)Projektor anschließen kann. Die Platine gibt diverse Gehäusedesign-Entscheidungen vor durch die Lage der Potis und der Position des Raspi, daher ist das Gehäuse ganz schön in die Höhe gewachsen. Unten drin steckt das Netzteil, dann der Raspi und die Filmkorn Platine und obendrauf als Deckel dann noch der Monitor. Wenn ich noch mal neu anfangen würde, würde ich den Raspi mit einem Verlängerungskabel von der Filmkorn Platine trennen und das Ganze eher in die Breite konstruieren mit allen Anschlüssen hinten. Aber nun ist es, wie es ist. Lediglich für die Bedientasten muss ich mir noch mal eine Abdeckung ausdenken. Als Steckverbindungen habe ich für die Sensordaten USB-A gewählt, für Motor- und LED Strom Hohllochstecker (2.1er und 2.5er, damit man nichts vertauschen kann). Der Schuko-Anschluss ist der Originale aus dem Noris Projektor. Theoretisch könnte man ja auch den Strom für den Raspi über einen Buck Converter direkt aus dem Netzteil beziehen, aber da der Raspi sehr pingelig ist bei seiner Stromversorgung und USB-C eine (für mich) elektrisch komplizierte Steckverbindung, wollte ich dieses Fass nicht aufmachen und habe einfach eine USB-C Gehäusebuchse genommen, die alles durchschleift. Damit man auch die Kamera an- und abkabeln kann, musste aber auf jeden Fall ein Ersatz für das Flachbandkabel gefunden werden, weil die Steckerleisten nicht für häufigen Gebrauch konstruiert sind. Ich habe mich für einen CSI auf HDMI Adapter entschieden, bei dem einfach alle Leitungen des Flachbandkabels auf die HDMI Pins verteilt werden. Das Signal wird hierbei nicht auf HDMI gewandelt - es wird lediglich HDMI Stecker und Leitung für die Datenübertragung nutzbar gemacht. Hier die Rückseite des Projektors. Die LED Strom Buchse muss ich noch beschriften. Weil ich das Setup so mobil wie möglich haben wollte, sollte der Scanner keine Grundplatte bekommen. Ich benötigte also noch eine Lösung zum fokussieren und eine Stütze, damit die Vibrationen der Mechanik sich nicht auf die Kamera übertragen. Zur Fokussierung habe ich mir überlegt, die Röhre (bzw. den Makro-Tubus), die zwischen M39 Anschluss und Kamera sitzt, aufzutrennen, mit einem gegenläufigen Gewinde zu versehen und beide Teile durch einem Schlitten verschiebbar zu verbinden. Eine ebenfalls mit einem Gewinde versehene Überwurfhülse erlaubt damit eine sehr präzise Fokussierung. Damit es nicht wackelt, wird das Ganze diagonal am Gehäuse abgestützt. Am oberen Ende der Stütze sitzt unter der Fokussiereinheit ein beweglicher Schlitten, so dass man damit auch durch mehr oder weniger Druck nach oben, die Vertikale Achse der Kamera fein einstellen kann. Hinten dran wird die Kamera geschraubt. In dem einfachen Gehäuse steckt auch der CSI HDMI Adapter
  3. Ist das denn nicht schon mit "eingepreist" in den Wert, der im Sucher angezeigt wird?
  4. So, der Scanner nimmt langsam Formen an. Durch das Layout der Platine ist ein Gehäusedesign für den Controller nicht ganz trivial. Drei der Seitenwände müssen für die Erreichbarkeit von Anschlüssen und Potis, bzw. Schaltern eng an der Platine anliegen, was das Einbauen aller Komponenten und Kabel recht fummelig macht. Aber es wird langsam... 😉 Was mir noch nicht ganz klar ist: Was genau machen die Run Speed / Step Speed Potentiometer? Verändern sie die Motorspannung, damit sich der Motor langsamer/schneller dreht? Kann ich da was kaputt machen, wenn das Poti zu hoch eingestellt ist?
  5. Ihr habt ja recht mir euren Warnungen. Eigentlich wäre Lemo für Sensoren die richtige Wahl. Aber da nur ich oder eingewiesene Personen den Scanner nutzen werden, sollte es mit USB-A auch keine Probleme mit Verwechslungen und Anschluss an PCs geben…. Und ich mache eine Beschriftung dran. Versprochen 😉
  6. Gutes Stichwort - deshalb frage ich lieber mal die Elektroniker: Ich würde gerne das Bedienpanel vom Noris abkabeln können und mache deshalb alle Verbindungen zwischen Noris und Platine steckbar. Für die Übertragung der Sensorsignale bietet sich USB-A an. Ich frage mich nur gerade, ob ich mit einer 4-pol USB Leitung auskomme (VCC, GND, D1, D2) also, die Stromversorgung der Panel-Anschlüsse Y-mäßig verdrahte, beide über die schwarz/roten Leitungen des USB-Kabels schicke, und im Projektor wieder Y-mäßig aufteile und die Sensoren mit Strom versorge. Die Daten gehen dann über D1 und D2. Die Google KI sagt, das geht problemlos, aber die KI ist halt auch nur ein LLM und kein Elektronikfachmensch. Was sagt ihr: Geht das oder sollte ich lieber pro Sensor ein USB Kabel einplanen?
  7. Oh, ja, das wäre toll, wenn alle von Olaf zusammengetragenen Informationen und Dokumente auf filmkorn.org ein neues zu Hause finden!
  8. Oben rechts an Friedemanns Platine befinden sich die beiden winzigen Platinen mit den IR Sensoren, die Du für den Scanner benötigst. Die musst Du Dir einfach von der Platine abbrechen (sind an der Bruchkante perforiert), dann kannst Du sie benutzen.
  9. Mega, Friedemann! Vielen Dank für die ganzen Erklärungen. Die Rückseite der Riemenscheibe für einen Klebepunkt zu nutzen hatte ich auch in Betracht gezogen, aber da diese grau ist, wäre meine Befürchtung, dass der Unterschied zwischen Klebepunkt und Scheibe nicht groß genug ist, um zuverlässig ein Signal zu triggern. Ich kann halt leider gerade noch nichts ausprobieren, weil ich noch auf das 36V Netzteil warte... ... ... Derweil drucke ich aber schon mal die Sensorhalterungen: Der Reflektor ist zweifarbig gedruckt und wird einfach aufgesteckt. Der Sensor wird in den Sensorhalter gedrückt, das Kabel ist innenliegend und wird nach hinten geführt. Und hier die Druckdaten zum Nachdrucken. Noris Scanner end sensor holder.stlNoris Scanner end-sensor-reflector.stl
  10. Vielen Dank, dass Du Dich noch mal hinter die Motorthematik geklemmt hast, Friedemann. Ich hätte noch eine Frage zu den Sensoren, die hier benutzt werden. Die erkennen offenbar Helligkeitsunterschiede, wenn ich das richtig verstehe. Der Film-Ende Sensor sieht die ganze Zeit die weiße Fläche, bis der Film durch ist und der kleine Film-Fühler zurückspringt, die weiße Fläche also außerhalb der Sensor-Reichweite ist. Ähnlich der Sensor auf der Riemenscheibe. Der Sensor sieht die weiße Scheibe, bis der schwarze Klebepunkt in sein "Sichtfeld" kommt und er dann ein Signal gibt. Dazu einige Fragen: - Ist das ein Digital "Low" Signal? - Emittiert der Sensor irgendwas, dass er zurückreflektiert bekommt? Muss ja, denn im Gehäuse ist es ja dunkel, wenn alle Deckel wieder drauf sind. Wie soll er da den schwarzen Klebepunkt auf der weißen Riemenscheibe "sehen"... - Funktioniert das auch umgekehrt, also dass der Sensor die ganze Zeit nichts (bzw. Schwarz) sieht und er dann ein Signal gibt, wenn etwas weißes (reflektierendes) in seinen Sensorbereich kommt? Ich frage deshalb, weil die Riemenscheibe in meinem Noris Exclusiv 1000 nicht so hübsch aus weißem Plastik ist, wie bei Friedemanns Noris, sondern aus Metall und ziemlich tief nach innen gewölbt ist. Einfacher, als diese Vertiefung jetzt mit etwas weißem aufzufüllen um dann einen schwarzen Punkt drauf zu machen wäre es sicherlich, die Scheibe so zu lassen und einen weißen Styroporpunkt an der entsprechenden Stelle festzukleben. Any ideas? Wie heißt diese Art von Sensoren eigentlich? Ich könnte das dann natürlich auch selbst mal nachschlagen... Ich überlege halt alternativ, einen Reed Schalter zu nutzen. Ein kleiner Neodym-Magnet wäre leicht an der Scheibe zu befestigen.
  11. Der Ex-Lampenhalter ist umgedreht ein hervorragender Kühlkörperhalter... 😉
  12. Für die Liste: Der Noris Exclusiv 1000 hat auch den Motor, den Superkowski in seinem L100 hat. Bist Du schon weitergekommen mit dem Motor @superkowski ? Ich überlege gerade, ob ich nicht einfach den Projektor unangetastet lasse und lediglich den Wärmeschutzfilter ausbaue und die Sensoren einbaue. Den Motor kann man ja mit der originalen Geschwindigkeits-Steuerung ziemlich gut auf wenige fps regeln. Und wenn dann Fridemann's Board immer den richtigen Impuls bekommt und der Raspi die Daten schnell genug wegschreibt, müsste das doch gehen... Oder muss der Motor im Vorwärtslauf sein, damit Dein Board die Impulse des Sensors ausliest und Bilder aufzeichnet, @Friedemann Wachsmuth ?
  13. Hier kommt noch mal eine 3D Druckdatei für einen "Noris auf M37" Adapter mit einem Gewinde anstatt der Ringe - Dadurch kann man den Fokus sehr präzise einstellen. Und für diejenigen, die das Nikkor EL50 als Objektiv nutzen möchten, auch noch mal ein Adapter "Noris auf M40.5", damit man keinen weiteren Gewindeadapter benötigt. Viel Erfolg beim Scanner-Bau, Sebastian Noris to M40.5 Adapter threaded.stl Noris to M37 Adapter threaded.stl
  14. Da ich genetisch bedingt keine Objektive zerstören kann, habe ich einen "Noris auf M37"-Adapter zum Ausdrucken entworfen. Jetzt benötigt man nur noch einen M37 Adapter auf was auch immer das Vergrößerungsobjektiv hat. Bei mir sieht das dann so aus: Falls jemand das benötigt - hier ist die .stl Datei. Noris to M37 Adapter.stl
  15. das gibt’s schon. Seit 2012 hat der WDR mit dem Projekt „Digit“ Privataufnahmen gesammelt und daraus ein „Archiv des Alltags“ zusammengestellt. https://digit.wdr.de Dank Friedemanns tollem Scanner-Projekt können wir dort nun auch qualitativ hochwertige Aufnahmen hochladen 😉 …aber eigentlich ist die Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Scannens von Super 8 Filmen in diesem Thread hier echt unangebracht.
  16. Hi Sven! Wenn Du tiefer ins Thema Super8 einsteigen willst, vielleicht sogar selbst entwickeln, empfehle ich Dir, mal bei den Analogfilmwerken vorbei zu schauen. Wir sind ein Verein in HH Altona der ein Labor mit ARRI Entwicklungsmaschine betreibt, Super 8 Workshops gibt, jede Menge Kameras hat, etc. www.shootfilm.de Wenn Du mehr Infos möchtest, schreib‘ mir gerne ne PN.
  17. Du bist ein krasser Typ! Wahnsinn, wie Du Dich da eingearbeitet hast. Kann es kaum erwarten, so einen Scanner für die AFW zu bauen.
  18. Was benutzt Du denn mittlerweile? D19? Schönes Wochenende!
  19. Ein 19 Minuten langer Beitrag über das analoge Filmen, u.a. mit den Analogfilmwerken, Richard Tuohy und Dianna Barry, Holger Schwärzel (Kodak / incl. der neuen S8 Kamera), dem Filmvorführer Carsten Knoop, u.v.a. https://www.arte.tv/de/videos/127316-000-A/analog-ist-besser/ Das Interview mit Dianna und Richard habe ich parallel digital und mit einer Arri SR-1 auf 20 Jahre überlagertem Fuji 250D Material gedreht, entwickelt mit der Victor-Entwicklungsmaschine und gescannt mit dem uralten Siemens Projektor / Scanner Umbau.
  20. Spannend. Woher hast Du den Oberflächenspiegel und wie hast Du ihn zugeschnitten? Viel Erfolg noch! Wenn Du so weitermachst, kannst Du eine Dependance von Björn Andersson eröffnen.
  21. Danke! Da hätte ich ja auch mal selbst drauf kommen können, auf der filmlabs Seite nachzuschauen...
  22. …gar nicht mal blöd. Ist da wirklich niemand vorher drauf gekommen?
  23. OK - Touché! Ja, der war schwer zu kapieren... Aber war auch eh nicht mein Humor 😜
  24. Nope, kein Bolex Zubehör. Das ist ein Zoom-Motor für die Schneider-Kr. Optik. Der wird an der Seite des Objektivs festgeschraubt und eine 3V Batterie (oder war es 6V?) eingelegt. Dann wird der verschiebbare Zoomring in die Servo-Position geschoben und fortan kannst du mit zwei Tasten hin- und her zoomen. Cooles Zubehörteil.
  25. …einfach mal irgendwas schreiben, egal was. In der Frage steht doch klar und deutlich „elektrischer Antrieb und Zoomverstellung funktionieren“ Mann, Fabian!!!
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