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Showing content with the highest reputation since 06.11.2018 in allen Bereichen

  1. 3 points
    Wenn ich dir noch etwas zum Nachdenken geben darf: Als Super-8 auf den Markt kam, 1965, gab es nur Kodachrome II in Kassette. Kodachrome 40 löste 1974 den Typ II ab. Die ersten Kodak-Schwarzweißmaterialien in Super-8 kamen 1966, PXR und TXR. 1967 kam 4XR dazu. Diese drei Umkehrfilme und ihre Nachfolgetypen haben einen in der Masse grau durchgefärbten Träger als Schutz vor Lichthöfen, wie Negativfilme. Die Trägerdichte ist log 0,23. Das bedeutet, die Filmunterlage schluckt 36 Prozent des Projektionslichts Die so reizvollen Unterschiede in den hellsten Bildteilen, in der Bildschicht durchaus vorhanden, sind bei gewöhnlicher Projektion nicht zu sehen. Man benötigt mindestens 36 Prozent mehr Licht. Man konnte und kann PXR und TXR zum Negativ entwickeln unter Verlust von 50 Prozent Empfindlichkeit und Positive abziehen (lassen). Heute gibt es Eastman-Farbnegativfilme von Kodak, professionelle Materialien, in der Super-8-Kassette. Adox will dieses Jahr einen neuen Schwarzweißfilm in Super-8 bringen. Dann Ektachrome 100. Die Auswahl ist, von Kodachrome abgesehen, der das Amateur-Farbenmaterial war, nicht schlecht. Einige Unternehmer bieten auch Super-8- Meterware an, wenn man entsprechende Kassetten selber füllen oder sonst etwas damit anstellen will. Auf Projektionsseite kommt Fomapan R aus DS-8 gewonnen hinzu.
  2. 3 points
    Du solltest mal wieder ins Kino gehen, Simon. Hilfsweise deine Definition von Erwachsensein ändern. Es gab noch nie soviel gute Filme wie heute. Man muss sie nur zwischen all dem anderen Schrott finden. Erinnere dich, was für Unmengen an lächerlichem Zeugs in den 60ern, 70ern und 80ern in den Kinos lief. Man erinnert sich nachher nur an die paar Perlen. - Carsten
  3. 2 points
    "Unser" Patrick Müller hat damit auch einen "richtigen" Film gedreht, nicht nur einen Testfilm:
  4. 2 points
    Mal ganz ehrlich: seit ich 2013 zum Schmalfilmer geworden bin, haben sich die Leute über den Filmpreis beklagt. Und vermutlich auch vorher schon. Schon mein Vater beklagte sich zu DDR-Zeiten, dass er sich nur ganz, ganz selten mal einen ORWO-Farbfilm für die DS8-Quarz leisten konnte und filmte stattdessen meist Schwarzweiß. Ich glaube mittlerweile, dass das auch irgendwie dazugehört. Ich persönlich verfilme pro Jahr höchstens vier Kassetten Farbe, der Rest ist günstiges Schwarzweiß.
  5. 1 point
    Vielleicht hat jemand von euch Erfahrungen dazu, zum Schluß dann auch der Grund, wieso ich das hier unter Schmalfilm poste: Ich habe gelesen, dass man Bilder auch ohne Entwickler sichtbar machen kann, wenn man sie so extrem lange belichtet, dass die latenten Bilder zu sichtbaren Größen heranwachsen. Stichwort "Printing-out vs. Developing-out". Dazu hab ich ein paar Frage, deren Antworten ich bisher noch nicht klar finden konnte: 1.) a.) Kann ich nun z.B. einen aktuellen 120er Film in meine Mittelformatkamera einlegen, sie fest wo montieren, den Verschluss für Stunden (Tage?) aufgeklemmt lassen und bekomme ich so früher oder später ein sichtbares Negativ? 1.) b.) Was muss dann bezüglich fixieren geschehen? Bade ich den Film direkt im Fixierer und betrachte ihn dann erst? Verwende ich keinen Fixierer und halte den Film möglichst von Licht fern? Dann wird aber der Scan doch ein Problem? Wenn so etwas klappt, dann könnte ich dasselbe auch mit Schmalfilm machen, laaaaangsam, Bild für Bild belichten, wie Stop-Motion Animation z.B. Das wäre doch ein Experiment... und läuft fast von alleine ab, z.B. einmal pro Stunde, oder Tag, die Kamera ein klein bisschen schwenken und ein neues Einzelbild zu belichten beginnen... Und weil sicher jemand fragt "wozu das Ganze?" - reine Neugier, auf andere Art zu Bildern zu kommen! 😀
  6. 1 point
    Aber ein weiterer Anbieter! 🤩Und mal ganz ehrlich. 4,50 Euro mehr als zuletzt 200D. Da kann man wirklich nichts sagen.
  7. 1 point
    1950 kam langsam das Thema Synchronisieren von Bild und Ton in die Amateurkreise, wobei ich den Eindruck habe, die Industriellen hätten sich über die Entwicklung der Magnetfilmtechnik absichtlich still gehalten. In Hollywood wurde 1948 erstmals mit 35-mm-Magnetfilm gearbeitet. CINERAMA, das SEPMAG-Ton hat, kam 1950 auf die Beine und erfuhr bis zur Uraufführung 1952 noch einige Verbesserungen. Für CinemaScope, 1953, konnte dann bereits auf eine ausgereifte COMMAG-Technik abgestellt werden. Die Entwicklung war im 16-mm-Format vorangetrieben worden, weil es gleichzeitig die größeren technischen Anforderungen stellte, kostengünstiger war und von den Fernsehstationen bereitwillig aufgenommen wurde. Erste Bepistungen von 16-mm-Film gab es 1947, einem breiten Publikum zugänglich ab 1951, und zwar nicht nur auf entwickeltem, sondern gleichzeitig auch auf Rohfilm. Normal-8-Film ist ab 1948 bepistet worden. Es wurden Experimente gemacht in Hinsicht auf Miet- und Kaufkopien. In jenem Jahr wurde erstmals das Projektionslicht eines Schmalfilm-projektors knapp über ein Tonbandgerät hinweggestrahlt, so daß es eine Stroboskopscheibe streift, die auf dem Capstan angebracht ist. Das im Juni 1952 eingeführte Revere-Sound-Movie-Band trägt auf dem gelben Rücken schwarze Querstreifen, auf die ein wenig Projektorlicht gespiegelt werden kann, mit dem »Synchro-Reflector«. Auch dieserart kann man den Gleichlauf von Bild und Ton einfach und exakt herbeiführen. Ein Riesenvorteil des Zebrabandes ist der, daß Bandschlupf, -dehnung oder -schrumpfung ohne Einfluß sind. Wie die getrennten Geräte anlaufen, ist allerdings ein Problem für sich. Deshalb galt der Vorzug bald der elektromechanischen Koppelung von Magnetband und Motor des Projektors, durch die auch das Anfahren recht genau vonstatten geht. Die Tonbandgeräte waren zu der Zeit noch groß und schwer. Tragbare Rekorder zum Aufnehmen von O.-Ton kamen erst Ende der 1950er Jahre auf den Markt. In Europa gab es die Zonal-Bepistung in Lizenz von Pyral. Pyral könnte noch heute Magnetpaste liefern. Agfa betrieb die »Magneton«-Auftragsmaschine ab 1955 nach dem Gießverfahren. Um 1960 wurden 8-mm-Reduktionskopien mit Lichttonspur besprochen. Sollte jemanden die Frage beschäftigen, wie man Schallplatten synchron zum Film bringt, sei ihr oder ihm gesagt, daß es Unternehmen gab, die Platten nach Tonbandaufnahmen lieferten. Eines davon war das Reuterton-Studio an der Wilhelmstraße zu Euskirchen im Rheinland. Für eine 25-cm-Platte mit 331/3 Touren, 2 × 16 Minuten Spieldauer, bezahlte man 1964 beim Kauf von einem bis neun Stück DM 20. 1966 kamen die ersten Zweiformat-Tonprojektoren für 8-S und 8-R heraus. Die Tonkoppler verloren an Anziehungskraft, obwohl die Tonqualität aller SEPMAG-Verfahren besser ist. Heute hat man freie Wahl ganz nach historischen, nationalen oder technischen Vorlieben. Was vor 60 Jahren ein Schweinegeld gekostet hat, können wir für symbolische Preise anschaffen. Hier meine Zusammenstellung: Wilson Synchrometer, Tacho. für Platte, Draht und Band, Wilson & Garlock, L. A. CA; 1950 Movievox, SEPMAG-Gerät für Draht, San Antonio TX; 1950 Movie-Sound 8, erster COMMAG-Projektor, Movie-Mite Corp., Kansas City MO; August 1952 Calvin 53, COMMAG, Calvin Co., Kansas City MO; 1953 Heurtier Monoson und Superson, COMMAG-Projektoren, 16 und 24 B./s; März 1954 Bauer Pantalux 8 mit Pantamat-Bandgerät, flexible Welle; 1954 Nizo Lucia II mit Tonkoppler Synchrovario für Band; 1954 Peterson Sound Recorder, COMMAG-Projektoruntersatz; 1955 Pathé Synchroscope, Geschwindigkeitenvergleicher für Band; 1956 Eumig P 8 Phonomatic, SEPMAG-Projektor für Band, eingebauter Koppler, 16 B./s; 1956 Bauer T 10 mit Tonkoppler, SEPMAG-Anlage für Band, »elektrische Welle«, 16 B./s; 1956 Zeiss-Ikon Movilux 8 B mit Moviphon oder Tonkoppler 8 A; 1956 Paillard-Bolex M8 mit Synchronizer, SEPMAG-Koppler für Band, flexible Welle, 16~25 B./s; 1956 Specto Speed Controller, 16 B./s, zwei Tasten zum kurzzeitigen Beschl. oder Verlangs.; 1958 Plank-Noris 8 Synchro Super, SEPMAG-Anlage mit »Synchroner«, flexible Welle; 1958 Weimar 3 mit Bandkoppler Weimar-Ton, biegsame Welle; 1958 Nizo Cinemator, 16 B./s, Tonkoppler; 1958 Heurtier-Synchroniser zum Projektor PS 8 (1955), angebauter Bandkoppler; 1958 Zeiss-Ikon Movilux 8 mit Sonomat, COMMAG-Zubehör mit Verstärker-Untersatz; 1958 (Zeiss-Ikon Moviton, COMMAG-Projektor, 300-Meter-Spulen, nicht in Reihe gebaut; 1958) Strobe-O-Disc, einfaches Bandzubehör; 1958-59 Cirse Sound 8, COMMAG-Projektor, zwei Motore, 16 und 24 B./s; 1959 Nizo Visacustic 8, liegender COMMAG-Projektor und -Betrachter; 1959 Cimavox, Projektor von Zimmermann, eingebauter Tonkoppler für Band; 1959 Siemens & Halske 800, SEPMAG-Projektor für 8-mm-Magnetfilm, 18 und 24 B./s; 1959 Paillard-Bolex M8 mit Sonorizer, COMMAG/SEPMAG-Zubehör von Grundig; 1959-60 Paillard-Bolex 18-5 mit Synchronizer, SEPMAG-Koppler für Band, 18 B./s; 1960 Meopta SM-8, Bandkoppler mit Projektor AM-8, flexible mechanische Welle; 1960 Fairchild Cinephonic 8, COMMAG-Kamera für bepisteten Doppel-8-Film, 50-Fuß-Spulen; 1960 Fairchild Cinephonic HLH-1, COMMAG-Projektor, 16 und 24 B./s; 1960 Tandberg Elite 8, COMMAG-Projektor; 1960 Kodak Sound 8, COMMAG-Projektor; 1960 Silma 240 S, COMMAG-Projektor; 1960 Cinégel G 58 mit Bandkoppler Synchrovox; 1960 Fujica 8 Sound, COMMAG-Projektor; 1960 Dominus, englische SEPMAG-Anlage, Tonbandgerät und 8-mm-Projektor in einem; 1960 Ricoh Sound 8, COMMAG-Projektor; 1961 Pathé Synchroméca zum Projektor Europ, perforierte Bänder; 1961 Bell-Koon Mitica 8 LV Synchro Pet mit Synchro-Box und eingebauten Stroboskopscheiben; 1961 Elmo Sound TP 8, COMMAG-Projektor; 1962 Plank-Noris Synchroner 100 mit eingebautem Synchromat-Bandkoppler; 1962 Toei 8 Talkie, COMMAG-Projektor, 0,7 mm breite Magnetpiste auf Bildseite; 1962 Ercsam Malex Sonoclub 8, Verbindung mit Bandlaufwerk und Verstärker; 1962 Synchrodek, Craven Instrument Co., Nelson, Synchro-Sound Instrument Co., Colne, Lancs.; 1962 Plank-Noris Synchroner TS, SEPMAG-Projektor mit eingebautem Bandkoppler; 1962 Agfa Sonector 8 (1958) mit COMMAG-Laufwerk Sonector-Phon, 1962; Sonector-Phon II 1963 Silma Sonik 8, COMMAG-Projektor, drei Motore; 1963 Elmo Filmatic AP-8 mit Sound Synchronizer A1; 1963 Beaulieu 8 Automatic mit Tonkoppler, 18 und 24 B./s; 1963 Liesegang S 1 Synchro, Einheitstonsystem, 18 und 24 B./s; 1963 Pentax P 81 mit Zusatzgerät M 81, COMMAG-Anlage; 1964 Pentax P 82 mit Tonkoppler S 81, SEPMAG-Anlage, Goldmedaille »Gute Form 64« Sears Soundstage II (Bell & Howell Co.), COMMAG-Projektor, 16 und 24 B./s; 1964 Fairchild 400, COMMAG-Rückprojektor mit Bildschirm, Fairchild Industrial Products; 1964 Carol Cinesound, Contronics Ltd, Blackdown, optoelektrisch schaltender Bandkoppler; 1964 Elmo 8 Tape Sound, Tonkoppler, verschiedene Band- und Bildgeschwindigkeiten; 1965 Adsonic 66, COMMAG-Untersatzgerät; 1965 Viewlex Super Sound 8, COMMAG-Projektor; 1965 Fujica Synchro-Box MG, SEPMAG-Bandkoppler; 196? Heurtier HSM, COMMAG-Projektoren, 16 und 24 B./s; 1965 LOMO-Luch, Synchronizer und COMMAG-Untersatz »Topsonic«; 1965 Elmo Synchro Sound A-1/SA-1, Magnetimpulse auf Band (Zweispurgerät); 19?? Achtung: Die Synchro Box von Agfa war kein Vertonungsgerät, sondern eine 6-×-9-Kamera für Rollfilm 120. Der Synchromat von Hama ist ein Blitzzubehör. Normal-8-Film vertonen, was gab und gibt es.docx
  8. 1 point
  9. 1 point
    Ich möchte bitte niemals mehr einen Testfilm sehen müssen. Die Filme von Patrick zeigen ohne Ausnahme, wozu Schmalfilm in der Lage ist. Bravo.
  10. 1 point
    Simons Text und Deine Bilder - die wahre Poesie des Schnitt-Handwerks.
  11. 1 point
    Man kann sich den Preis auch schön rechnen. Wenn man bedenkt was damals ein Star-Fighter gekostet hat, ist der Film eigentlich geschenkt. In den 70ern habe ich werniger als 10 DM für einen K40 inkl. Entwicklung bezahlt (Kaufhof, Herti, ......). In den 90ern immer noch 13,50 Mark. Nur für den K40 Soundfilm mußte ich dann 17,95 DM inkl. Entwicklung bezahlen. Dann wären wir nach deiner Rechnung bei 17,50 Euro pro Kassette inkl. Entwicklung. Für so einen Preis würde mancher wieder seine Urlaubsfilme auf Super 8 bannen. Aber die Realität sieht hat einfach anders aus, egal wie man sich die Welt gerade rechnet.
  12. 1 point
    Ist aber sehrwohl panchromatisch, schau dir mal mein Bild hier an! 😀 PS: Die Streifen kommen entweder vom "Vorscan", der linienweise schon das unfixierte Negativ vorbelichtet, oder sind eine Form von Rauschen, weil das Bild ja recht dünn ist und verstärkt werden muss. Sobald ich den schnelleren Film hier hab (morgen) wird das auch besser werden. Nichtsdestotrotz sehr ihr hier mein erstes FARBFOTO, wiederum ohne jegliche Entwicklung erzeugt!
  13. 1 point
    Als Kind des Digitalzeitalters bin für ich wichtige Filmprojekte den Schnitt im digitalen Schnittprogramm gewöhnt und schätze dessen Annehmlichkeiten: hunderte Schnitte und zahlreiches, spielerisches Umstellen der Szenen im Abgleich zur Tonspur ist mit herkömmlichen Mittel möglich, mir aber zu aufwändig. Stattdessen mache ich einen knackigen Rohschnitt vom Negativ, lasse es digitalisieren und schneide dann am Rechner fertig. Da die Filme ohnehin digital gezeigt werden, ist das ein guter Weg für mich. Ganz anders verhält es sich aber bei privaten Familienfilmen: die werden gleich auf Umkehrmaterial gedreht (meist Fomapan) und natürlich nur analog mit Klebepresse fertiggestellt. Das macht wirklich großen Spaß. Denn der große Reiz liegt ja wirklich in der analogen Projektion im Freundeskreis. Diese Filme werden auch mit den Jahren immer besser, weil scheinbar Belangloses plötzlich wichtig wird. Für mich gibt es also beide Wege.
  14. 1 point
    Schneiden tu’ ich mit der Schere oder mit der Klebelade Ding So kommt nichts mir in die Quere wenn ich den Filmkittpinsel schwing’. Knöpfe drücken, Regler stellen? Iwo, fällt mir im Traum nicht ein Abgeschnitten wird vom Hellen und vom allzu Dunkeln fein. Feilen, schleifen, kratzen, schaben Es kommt nicht so drauf an Wenn wir nur Klebestellen haben, die durch Projektoren laufen. Nach Möglichkeit geht’s ABC Das ist nicht jedermann bekannt Ich meine, asymmetrisch, he ‒ wird Schwarzfilm angewandt. Das ist Mehraufwand und lästig in manches Auge und Verstand. Negative, Positiv, wie ästig! Doch auf der Leinwand allerhand. Den Ton dann noch behend geflickt vom Band in vielen Stücken, kann gegen Tücken, ganz geschickt, ich Bild und Ton zusammenpücken.
  15. 1 point
    Hab eine sehr starke LED-basierende Leuchte, die sich gut fürs Kontaktkopieren eignet, aber binnen 1-2 Stunden sich durch 6 AA Batterien frisst, das ist untragbar. Drum hab ich mir einen Adapter gebastelt und kann sie nun direkt ans Netz anschließen, keine Batterien sind mehr nötig. Damit kann ich binnen 2 Minuten andre (entwickelte) Negative auf den Superpan (ohne Entwickeln) kontaktkopieren, klappt sehr gut. Nicht-entwickelter Superpan auf noch so einen Superpan klappt allerdings gar nicht, obwohl scannen schon funktioniert, da blockiert wohl eine Schicht dieses verwendete Licht!? Vor zwei Tagen habe ich zum ersten Mal erfolgreich eine Person fotografiert, normalerweise eignen sich 18min / 36min / ... Belichtungszeiten dafür ja nicht. Hier waren's 4.5 Minuten, trotzdem war es schwer so lange stillzuhalten, aber es hat geklappt. Und dann gestern spät am Abend gelang mir ein großer Durchbruch... mehr dazu später heute, samt Beispielfoto
  16. 1 point
    Mir macht das analoge, manuelle Schneiden immer so eine Freude. Beim digitalen Filmschnitf schlafe ich ein, das ist mir eine Qual.
  17. 1 point
    Nur Filmspalter und Filmkitt. Nix Hybrid. Ich digitalisiere eigentlich nie. 🙂
  18. 1 point
    @Und tschüüüüsssss!Danke, also vernünftig geht wohl nicht unter 20000€. Schade 😞 @AugenseherDas mit dem Objektiv ist interessant. Trotzdem schreit es in mir nach einem zumindest etwas besserem Kameramodul. Das zweite Video ist ein nettes Experiment. Aber sorry. Wenn die neu gewonnene Schärfe nun das Korn hervortreten lässt, so dass der grottige Helmkamera-Codec vollends in die Knie geht und man DANN noch NeatVideo Denoise drüberhobelt und dann sogar noch nachgeschärft, wo sind wir denn dann gelandet?! In einem schlechten LSD Trip? Man müsste das Teil ohne Kamera und ohne Bildwandler kaufen können. Nur Spulenhalter, Antrieb und Filmtransport. Dann besorgt man sich eine ordentliche LED, ein gescheites Kameramodul und die Bildverarbeitung via Raspberry Pi mit einer Software auf Karte ausspielen, dass man direkt Einzelbilder per USB-Platte rauskopieren kann.
  19. 1 point
    Haha, du kommst mir zuvor, wollt ich auch grad sagen! Ich muss hier genauer definieren, "ohne Chemie" heisst nicht komplett trocken, sondern "ohne Fotochemie" oder "ohne Mischungen, die ätzend sind" usw. Wenn ich Fixieren möchte brauche ich schon eine Lösung, in die ich die Fotos einlegen kann, nur ist diese auf Kochsalzbasis und entält keinerlei ätzende oder andersartig gefährliche Stoffe (ausser man trinkt sie, das würde nicht gut enden...) Hier mal ein 18 min belichtetes Beispielbild, dies ist tatsächlich komplett ohne Chemie entstanden, also belichtet, dann mit warmen Wasser die Haloschicht oder was auch immer das ist abgewaschen, dann kurz getrocknet und direkt in den Scanner rein, der ein Positiv draus macht. Ohne Fixieren. Übrigens, jeder Scan (mit SEHR, SEHR starkem Licht) schwärzt das Negativ ein klein wenig mehr, es bleibt aber immer noch verwendbar. Betrachte ich meine Bilder für einige Minuten immer wieder in der Wohnung bei normalen Licht seh ich (noch) keine Schwärzung bisher, trotz fehlendem Fixieren. Vergesst nicht, ich entwickle ja nicht, was das latente Bild extrem verstärkt. So ohne diese Verstärkung brauch ich 18 min Licht wo andere mit Hunderstel oder noch kürzer auskommen. Es ist also ein enormer Unterschied an nötigem Licht, bis was schwarz wird, so ohne Entwickler. PS: Kratzer im Bild hab ich durch unvorsichtige Handhabung verursacht, haben nix mit dem "Prozess" zu tun.
  20. 1 point
    Meopta Spulen lassen sich teilen. Man muss etwas nachhelfen, aber sie lassen sich wieder haltbar zusammenstecken.
  21. 1 point
    Wow, die Bilder am Balkon sind super geworden, bei nur 18min Belichtung! Mittelformat zu wählen hat sich super ausgezahlt, da man das Ergebnis ja groß genug am Negativ erkennen kann. Ich hab auch schon über eine Methode gelesen, wie ich die Bilder ebenfalls ohne Chemie ausreichend gut fixieren könnte, damit ich sie zumindest mal scannen kann. Die müssen ja nicht 100 Jahre stabil bleiben und so kann ich euch gut aufgelöste Ergebnisse zeigen. Noch verrat ich keine Details, das wird auch noch eine Zeit lang dauern bis es fertig ist, aber wenn alles klappt poste ich Ergebnisse meiner Chemie-freien Fotos am Wochenende.
  22. 1 point
    Es ist ein Zurückgehen auf die Grundlage für die Erfindung der Fotografie, die 1719 veröffentlichte Entdeckung Schulzes, daß Silbersalze lichtempfindlich sind. In der Reihenfolge der Empfindlichkeit hast du Silberbromid, Silberiodid, Silberchlorid, Silbernitrat, Silberfluorid. Die natürliche Empfindlichkeit liegt am kurzwelligen Ende des sichtbaren Spektrums. Selbstverständlich mußt du fixieren, sonst zerfällt am Licht alles. Für deinen Geist ist möglicherweise das Thema Trockenchemie interessant, ich meine gasförmige Chemikalien. Ich kann es im Moment nicht finden, in Japan wurde das in den siebziger Jahren praktiziert. Wenn du da einen Durchbruch erzielst, ist der Weltmarkt dein.
  23. 1 point
    Cool! Mit UV-Licht gehts vermutlich schneller. Schwarzachild und so. Hast Du mal versucht zu fixieren? (Im Grunde kennt man das ja auch vom Filmfenstsr der Super 8 Kassette... dreht man den Film ein Stück weiter, sieht man, wie er dort dunkel geworden ist.)
  24. 1 point
    Auch wenn hier kaum jemand antworten wollte habe ich den Versuch trotzdem gestartet, nichts hält mich vom Experimentieren ab! 😀 Lubitel Mittelformatkamera mit Rollei Superpan ISO 200 S/W Film auf Stativ, gerichtet auf einen Kasten mit einem alten Telefunken Tonbandgerät von mir - ein Stilleben eben. Mit Drahtauslöser erstmals 24h belichten lassen (im Raum ist es aber über Nacht wohl so 7 Stunden recht finster, also gelten wohl eher 17h, wechselndes Licht). Den Film danach in der Dunkelkammer mit IR-Brille betrachtet, nix zu sehen... Versuch 2, selbes Motiv, selber Aufbau, nun 48h Stunden (oder wohl so 34h) belichtet. Wieder in der Dunkelkammer betrachtet, hmm, ist das was zu sehen? Die IR-Brille ist nicht super scharf, aber mir kommt vor, da ist irgendwas drauf... Schon werde ich irre euphorisch, schneide mir in der Dunkelkammer die ersten zwei Bilder (eigentlich 4, je ein Bild Abstand gelassen) ab und klebe den Rest des Films wieder and die 120er Auffangspule, für weitere Tests später. Dann die Stunde der Wahrheit, ich betrachte den Film erstmals bei Licht, und siehe da, MAN SIEHT MEIN STILLEBEN!! Sowohl das 24h (17h) sehr dünn, als auch das 48h (34h) deutlich besser, na wer sagts denn! Nun ein bisschen wissenschaftlicher, Lichtverhältnisse vorher genau gemessen, ich nehme ein nötiges Überbelichten von x Blenden an und starte Versuch 3, eine Glühlampe aus nächster Nähe. Interessantes Ergebnis, obwohl das ein Schwarzweißfilm ist, sieht der äußere Teil der Glühbirne "blau" aus, der innere irgendwie "gelb", vielleicht weil Lichthofschutz oder solche Schichten ja nicht entfernt wurden? Versuch vier läuft nun gerade, ein weiteres Stilleben, unter deutlich stärkerem und sehr konstanten Licht, hier sollten laut meinen Berechnungen knapp über 2 Stunden reichen. Absolut faszinierend das Ganze, schwarzweiße Negative ganz ohne jeden Entwickler, ohne jegliche Chemie, kein Aufwärmen/Kühlen, Trocknen, ... Und das ist jetzt erst der Anfang, ich hab noch diverse weitere Ideen!
  25. 1 point
    Auch in Südamerika gab es Werbung für die Agfa Microflex....



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