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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 02.09.2026 in allen Bereichen

  1. 1909 sind auf dem Pariser Kongreß der Filmproduzenten 1000 Bilder pro Minute als Vorführgeschwindigkeit festgelegt worden. Der nächste Standart war 90 Fuß in der Minute für den Tonfilm durch die AMPAS. Bilder pro Sekunde hat sich eingebürgert, tatsächlich stehen Bilder pro Minute im Hintergrund. Mit ISO 23 sind seit 1961 Bilder in jeder Sekunde normiert, 24 für die Projektion, 25 fürs Fernsehen in Europa. Die Stummfilmnormen stehen nach wie vor in Kraft.
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  2. Die Riemenform nennt man übrigens "flankenoffer Keilriemen" oft als xpz bezeichnet.
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  3. Du hast natürlich mit allem völlig recht - aber obwohl es abzusehen war, ist das enorm gute Ergebnis für "Vaterland" hochinteressant, da es symptomatisch für größere Entwicklungen ist: Neue Visionen hatte auch früher immer erfolgreiche Sommerfilme. Früher waren das aber Filme wie "Monsieur Claude", also französische Komödien von künstlerisch eher mittlerer Güte. Jetzt haben sie mit "In die Sonne schauen" und "Vaterland" zweimal einen anspruchsvollen Film an einem Starttermin zum Erfolg gebracht, der früher für so einen Film eher nicht gewählt worden wäre. Generell sehe ich eine enorme Verschiebung der jahreszeitlichen Effekte. Die Unterschiede zwischen den Monaten flachen sich erheblich ab. Das hat bei uns so richtig mit Barbenheimer begonnen und hat sich seitdem erhalten: Das traditionelle Arthouse-Publikum hat gelernt, dass man auch im Sommer ins Kino gehen kann. Dabei sind bei uns insbesondere die frühen Vorstellungen viel besser besucht als früher: vor einigen Jahren war die 17-Uhr-Schiene im August fast tot. Ich führe das insbesondere darauf zurück, dass auch das ältere Publikum verstanden hat, dass Klimaanlagen nichts Böses sind ... Bei uns gibt es immer noch ein kleines Sommerloch von Ende Juni bis Mitte August (also bis zum Anfang der Sommerferien). Der Herbst-Boom beginnt aber nicht mehr wie früher Mitte September, sondern vier Wochen früher. Ich rede implizit auch über "Spaziergang nach Syrakus" - "Vaterland" ist ja schon der zweite Film immerhin weniger Wochen, der bei dezidiert älterem Zielpublikum im Sommer sehr gut läuft. Bei Vaterland hätte ich auch drauf gewettet, bei Syrakus niemals. Dass diese Filme von Pandora und Neue Visionen rausgebracht wurden, ist kein Zufall - diese Verleiher machen (neben einigen anderen) einfach gute Arbeit. Ein Film wie Vaterland hätte auch früher immer gut funktioniert. Neu ist aber die Dynamik. Wir hatten sowohl eine ausverkaufte Cineville-Preview als auch schon am Donnerstag in der HV fast volles Haus. Früher hätte so ein Film eine viel flachere Anlaufkurve gehabt und insbesondere am Donnerstag weit weniger Besucher. Generell haben wir die Pandemie nicht nur überwunden, sondern weitaus bessere Zahlen als vorher - bei uns ist das Niveau inzwischen fast 25 Prozent über dem bisherigen Rekordjahr 2019. Das hat m.E. andere Gründe als der aktuelle Boom im Gesamtmarkt (da unser Erfolg viel weniger an einzelnen Titeln wie "Spider Man" oder "Die Odyssee" hängt). Ich spekuliere bzw. hoffe, dass unser Boom nachhaltiger ist.
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  4. Hier ist der Link zu unserem Test "Entwicklung im FRÄNK". Wir zeigen dort den ersten Kodak Vision3 50D, den Dagie Brundert und ich in der Maschine entwickelt haben. Den Scan (ohne weitere Korrekturen) hat die Frima Screenshot in Berlin dankenswerterweise kostenlos für diesen Test gemacht: https://www.super8.tv/de/fraenk-der-entwicklungsprofi/ PS: Ich hatte noch nie zuvor einen Super 8 Film selbst entwickelt...
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  5. Wurde gegen alle Einwände aus Wirtschaft und Presse so beschlossen und abgesegnet. Die krakenartig angewachsene Bürokratie zerstört die Grundlagen dieser Gesellschaft.
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  6. https://manuals.plus/m/8941d299fb8857c26beb9e801c41d8d1c1c6288d01a533d1df27b21df356b852
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  7. Claude meint: Die Filmo 70-DR, 70-HR und 70-TMR gehören alle zur selben "Design 70"-Baureihe von Bell & Howell und sind äußerlich sehr ähnlich (Dreilinsen-Turm mit Sucherkopplung, Feder-/Kurbelantrieb, gleiche Grundkonstruktion). Die Unterschiede zwischen der einfachen Filmo 70 (in der Praxis meist die 70-DR-Variante) und der 70-TMR liegen im Detail: Filmmagazin 70-DR/70: nur 100-ft-Tageslichtspule, kein Magazin 70-TMR: ebenfalls nur 100 ft – kein 400-ft-Magazin (das gab es laut Bell & Howell-Werksunterlagen nur bei der 70-HR) Motorantrieb 70-DR: muss werkseitig umgerüstet werden, wenn ein externer Elektromotor gewünscht wird 70-TMR: ist ab Werk für den Anschluss eines externen Motors vorbereitet (gleiche Motoren wie bei der 70-HR: 12V DC, 24V DC, 115V AC-DC, 115V AC/60Hz) Geschwindigkeitsskala 70-DR: klassische Skala in Bildern/Sekunde (8–64 fps, sieben Stufen) 70-TMR: dezimal kalibrierte Skala, indexiert auf 16 und 24 fps – vermutlich für Feinabstimmung/Prozent-Geschwindigkeiten, wie sie z. B. für Fernseh-/Kinescope-Aufnahmen oder wissenschaftliche Zeitrafferzwecke nützlich war (das genaue Kürzel "TMR" konnte ich nicht zweifelsfrei auflösen) Mechanik/Zubehör Sucherkopplung: Bei 70-DR und 70-TMR ist der Sucherturm direkt mit dem Objektivturm verzahnt; bei der 70-HR braucht es zusätzlich einen Abstandshalter und ein Zwischenrad Tragetasche: 70-DR hat eine eigene (P/N 06974), 70-HR und 70-TMR teilen sich einen gemeinsamen Typ (P/N 040104) In den Ersatzteillisten sind Teile entsprechend codiert: "A" = 70-DR, "B" = 70-HR, "C" = 70-TMR Kurz gesagt: Die 70-TMR ist im Prinzip eine 70-DR mit werksseitig vorbereitetem Motoranschluss und einer speziell kalibrierten Geschwindigkeitsskala, aber ohne die 400-ft-Magazinfähigkeit der 70-HR. ========= Zum Motor: https://recycledgoods.com/bell-howell-filmo-electric-motor-for-70-hr-and-70-tmr-motion-picture-camera-03/
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  8. Ich denke schon. Viele von den Verbesserungsvorschlägen, die wir im Super 8 Magazin und einige andere Tester gemacht haben, sind bereits umgesetzt und werden in die Serienproduktion einfließen. Schau mal hier: https://www.indiegogo.com/en/projects/arnopeever/frank-film-processor-motion-picture-film-development-made-easy/updates/2
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  9. Kleiner Zwischenstand der Arbeit am unteren Spulenarm. Den Motor habe ich demontiert, die Kabel überprüft, gekennzeichnet und dann alles weiter zerlegt und gereinigt. Die Achse für die Spulenaufnahme war festgefressen und ließ sich nur mit ein paar Hammerschlägen aus den Wälzlagern befreien. Nachdem ich die auf der Achse befindlichen jahrzente alten Ablagerungen entfernt hatte, ließ sich alles, gut gängig, mit einem feinen Ölfilm benetzt, wieder zusammenschieben. Die Wälzlager der Spulenaufnahme mussten neu gefettet werden. Dazu habe ich das alte Fett erstmal unter Zuhilfenahme einer alten Zahnbürste und Spiritus aus den Lagern herausgewaschen und dann mit neuem Wälzlagerfett nachbefüllt. Bei der Funktionalität der Friktion in Bezug auf die Wickelfähigkeit der 3000 m Spule bin ich doch recht zuversichtlich. Die variable Einstellbarkeit des Reibungswiderstandes in der lastabhängigen Friktion ermöglicht ja den "Gripp" entsprechend anzupassen. Es ist eher fraglich, ob der anfangs eingestelte Wert ausreicht, um den Film sauber aufzuwickeln oder ob man gezwungen ist während des Betriebes des Projektors nachzuregulieren. Es geht demnach darum eine Einstellung zu finden, bei der der Filmzug anfangs nicht zu hoch ist, damit der Film nicht abreißt und gleichzeitig die Spule bis zur vollen Filmaufnahme sauber aufwickelt bzw. gegen Ende nicht einfach zum Stillstand kommt. Wenn ich da keine Einstellung finde, komme ich um einen Umbau des Systems nicht herum. Das Thema bleibt zumindest an dieser Stelle spannend..🙂 Foto: Demontierter Wickelmotor vor- und nach der Reinigung. Fotos unten: Wälzlager zur Spulendornaugnahme vor- und nach der Reinigung.
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  10. Ja, damals ging man eines Filmes wegen, nicht um zu fressen. Was für ein widerlicher Betrieb das heute ist!
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  11. Auch dieses Teil bekommt man von Renzo dal bo aus Italien als Nachbau. Das ist der, der auch die Quarzboxen für den Elmo baut.
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  12. Ob der Hinweis auf anwachsende Bürokratie politisch ist, muß jeder selbst bewerten. Die praktischen Folgen einer im demokratischen Prozeß gefällten Entscheidung sind zu akzeptieren. Für Leute, die sich bemühen, historische Technik zu benutzen, zu reparieren oder instandzuhalten (auch eine Form der Nachhaltigkeit), wird es eben wieder etwas schwieriger. Das kennt jeder, der z.B. seit dem "Brexit" Teile oder photochemische Produkte aus Großbritannien bestellt.
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  13. ich hätte dann naturlich auch wieder gerne die alte Domain -- aber, warum auch immer war die Laufzeit auf den 28.8. gesetzt worden, danach gibt es noch eine Sperrfrist und dann erst wird die Domain zur Löschung bei der Registrierungsstelle gemeldet (wie lange das dann dauert ??) - und erst dann kann man sie wieder nutzen
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  14. Da @Martin Rowek schon mehrmals zu Recht daran erinnerte, dass ich von obigen Gerät Bilder hochladen wollte, tue ich das nun. Der elmo st8 hat eine sehr robuste Bauweise. Die zahnriemen auf den Bildern werden als keilriemen, ähnlich keilrippenriemen, verwendet. Die Rollen, die sie umlaufen, haben keine Zähne.
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  15. Stimmt schon. Die Sachen eignen sich gut zum komplettieren. Und dafür habe ich sie eben auch genommen. Und, man denke daran: ein hobby erhebt keinen Anspruch darauf, sinn zu machen. Es soll spass machen, niemandem schaden und dass es Geld kostet, ist normal. Wenn wirs mal aufs einfachste runterbrechen: arbeit und Hobby haben eins gemeinsam: sie kosten uns Lebenszeit. Arbeit notwendigerweise, Hobby freiwillig. Das Hobby aber macht uns das Leben aber irgendwo schöner. Wenn man aber irgendwann feststellt, ein bestimmtes Hobby ist nichts mehr für einen, dann kann und soll msn darüber nachdenken, es aufzugeben. Aber bis dahin hat es vielleicht doch viel Spaß gemacht. So geht es mir zumindest.
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  16. Genau darüber lohnt es nachzudenken. Es ist so. Wen wird das irgendwann noch interessieren, und dann gerade "Schüttgut" Projektoren. Als junger Mensch mit meinem Freund hatten wir ca 120 E VIIb zusammengetragen. Links, Rechts, mit scwarzem Schalter, weißem Schalter, Zeiss Ikon, Zeiss IKon VEB, 1Q (erste Qualität), dreiteiliges Mk auf dem Symbol, Ikosol 2, Ikosol 3, Xenosol. Alle waren unterschiedlich, aber gleiche Basis. Was sollte sowas? Gut, bei mir waren noch ca 10 übrig, den REst hat mein Freund genommen. Letztendlich habe ich eine davon behaltem, in blauer Lackierung mit grau und 4 Kanal Magnetongerät "Klangfilm" mit Aufkleber BFD Halle. den letzten, doch sehr seltenen Projektor, Hahn mod. Modell 2, den eine meiner Freundinnen seit jungen Jahren besaß, habe ich dann einem Freund, der auch sammelt, geschenkt. Irgendwie ist eine insgesamt doch mittlere 2 stellige Zahl genug. Guter Lagerraum kostet Geld, da trocken und beheizbar. Schlechter mag billig sein, dann kann das Yeug aber auch gleich zum Schrott. Sieht man ja hier auch an den diversen Kleinanzeigen und Versenkbaz Angeboten.
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  17. Vermieterseitig nicht, aber er hat halt die Konsequenzen zu tragen, wenn es nicht auffindbar ist. Normalerweise befinden sich im zuständigen Amt aber Kopien. Wenn die nicht auffindbar sind, geht das aber trotzdem zu Lasten des Vermieters/Eigentümers. Nun gab es im Fall des Atlantis aber offenbar mehrfach Besitzerwechsel und Insolvenz. Wer weiss, wo da der Aktenordner hingekommen ist. Mir hat ein Bauamtsmitarbeiter auch mal die komplette Bauakte unseres Kinos für ein paar Wochen mitgegeben, damit ich mich in Ruhe damit befassen kann. Wenn die mir weggekommen wäre, hätte es, zumindest zum damaligen Zeitpunkt, auch nirgendwo ein weiteres Exemplar gegeben. Mittlerweile haben die die Akte digitalisiert.
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  18. jetzt geht es film- und gesellschaftswissenschaftlich zur Sache: Super 8 in der wissenschaftlichen Betrachtung | off2 – Filme auf Super 8
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  19. Den Kram hab ich nun drsussen im Anhänger. 2 unvollständige Standard 5 Werke, 1 hab ich noch. Sus drei mach 2. 1 b5a Werk, 2 lh Kohle mit kleinem Spiegel. 2 füsse mit verschiedenen Tischen, 2 roxys, 1 zeiss tongerät e2,3,4 sowas, 1 e7b ohne lampenhaus. Bisschen Kleinkram. Wenn es kein Hobby wäre, wäre es Idiotie.
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  20. Ich würde einen gewöhnlichen Kunstharzkleber nehmen, UHU, Cementit, Brigatex, Pattex, Geistlich, etwas in Aceton Lösliches.
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  21. Simon du vergisst aber dass in den meisten Ländern außer F und D 1300m Trommeln gang und gäbe waren, in Italien sogar 1800m und das auch zu Nitrozeiten. Bauer hatte z.b. im 1936er Katalog die großen Trommeln drin, die waren in D nur mit einem gesiegelten Bolzen für größere Spulen gesperrt. Ich habe z.B. eine Ernemann II mit 1300m Trommeln und eine M5 mit ebensolchen. Später, zu Sicherheitsfilmzeiten kam dann von Italien und den Niederlanden her die 1800m Trommel, Bauer hatte sie auch im Programm. Ganz verwegen war der einfache Cinemeccanica Turm mit Friktionsantrieb für 4000m - wer kennt ihn nicht
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  23. (Oberlehrer-Gestus jetzt wirklich nur noch ganz kurz ON) Die These, das traditionelle Arthouse-Publikum habe erst seit „Barbenheimer“ gelernt, dass man auch im Sommer ins Kino gehen kann, halte ich dann doch für etwas kühn. 🙂Offenbar war dieses Publikum schon vor 20 Jahren lernfähiger, als wir ihm heute zutrauen. Ein paar Beispiele: „Die fabelhafte Welt der Amélie“ – 16. August 2001 – ca. 3,2 Mio. Besucher „8 Frauen“ – 11. Juli 2002 – ca. 1,4 Mio. „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ – 2. September 2004 – über 1 Mio. „Wer früher stirbt, ist länger tot“ – 17. August 2006 – ca. 1,8 Mio. „Zusammen ist man weniger allein“ – 16. August 2007 – knapp 900.000 „Midnight in Paris“ – 18. August 2011 – rund 800.000 „Paulette“ – 18. Juli 2013 – über 500.000 „Monsieur Claude“ – 24. Juli 2014 – knapp 4 Mio. „Toni Erdmann“ – 14. Juli 2016 – weit über 800.000 Gerade „Amélie“: Mitte August 2001, über drei Millionen Besucher. Und das alles, obwohl das Publikum damals offenbar noch nicht wusste, dass Kinos im Sommer einen klimatisierten Saal haben können. 🙂 Noch gerader „Toni Erdmann“: 162 Minuten Maren Ade, Cannes, deutscher Autorenfilm, Start am 14. Juli. Nach der klassischen Lehrmeinung eigentlich ein Termin, bei dem man den Film am besten gleich zusammen mit dem Startplakat beerdigt. Hat trotzdem funktioniert. Ich glaube deshalb, dass Du durchaus etwas Richtiges beobachtest – nur vielleicht an der falschen Stelle: Neu ist meines Erachtens weniger, dass Arthouse-Filme im Sommer funktionieren. Dafür gibt es schlicht zu viele Gegenbeispiele. Neu könnte vielmehr sein, dass Verleiher heute mutiger sind, solche Filme im Juli und August zu starten, und dass manche Filme wesentlich schneller anlaufen (weil professioneller vermarktet, Social Media o.ä.??) als früher. Dass „Vaterland“ bereits am Donnerstag fast voll ist, finde ich tatsächlich bemerkenswert. Früher hätte ich bei einem solchen Film eher erwartet: ordentlicher Start, gute Mundpropaganda, dann zwei oder drei Wochen stetiges Wachstum. Vielleicht hat also nicht das Arthouse-Publikum gelernt, im Sommer ins Kino zu gehen. Vielleicht haben die Verleiher gelernt, dass es das schon immer getan hat. 😉 (Oberlehrer-Gestus OFF)
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  24. (Oberlehrer-Gestus ON) Sicher: Dass „Vaterland“ von Pavel Pawlikowski in Deutschland so erfolgreich gestartet ist, hat auch mit dem richtigen Gespür von Torsten und Neue Visionen zu tun. Einen solchen Film überzeugend ins Kino zu bringen, ist schließlich alles andere als selbstverständlich. Aber den Erfolg vor allem dem Verleiher zuzuschreiben, greift meines Erachtens zu kurz. Denn Torsten hat nicht Thomas Mann erfunden. Thomas Mann verfügt in Deutschland über einen Bekanntheitsgrad und eine kulturelle Verankerung, von denen die meisten Autoren nur träumen können. Und dass sich dieses Interesse auch in den Kinos niederschlagen kann, ist keineswegs neu. Schon die Verfilmungen der fünfziger Jahre erreichten ein Millionenpublikum. „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ von 1957 war ein großer Publikumserfolg; die beiden Teile der „Buddenbrooks“ von 1959 kamen zusammen sogar auf rund 16,5 Millionen Kinobesucher. Natürlich kann man die Kinolandschaft von 1959 nicht mit der von heute vergleichen. Aber die Größenordnung macht eines deutlich: Thomas Mann war schon damals nicht nur ein Autor für ein gebildetes Minderheitenpublikum. Seine Romane und Figuren hatten eine erstaunlich breite Resonanz. Und heute kommt noch etwas hinzu: Das Interesse gilt längst nicht mehr nur dem Schriftsteller, sondern auch dem Menschen Thomas Mann – seiner Familie, seinem Exil, seiner Homosexualität, seinen politischen Positionen und seiner komplizierten Beziehung zu Deutschland. Torsten hat also möglicherweise sehr viel richtig gemacht. Aber er konnte dabei auf etwas zurückgreifen, das ihm bereits gegeben war: auf einen Namen, der in Deutschland seit Generationen bekannt ist und bis heute Neugier weckt. Kurz gesagt: Torsten hat es mal wieder geschafft – aber Thomas Mann hat ihm dabei kräftig geholfen. (Oberlehrer-Gestus OFF)
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  25. Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY 2. DIE ODYSSEE 3. DAS GEWISSE ETWAS 4. STECKERLFISCHFIASKO 5. VATERLAND 6. INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER 7. MUTINY 8. PAW PATROL: DER DINO FILM 9. SPAZIERGANG NACH SYRAKUS 10. CARS (20TH ANNIVERSARY) Weitere Neustarts: 21. ARNIE & BARNEY 32. ONSLAUGHT 35. THAT'S WHY THE LADY IS A CHAMP 36. WER WEISS SCHON, WAS EIN LEBEN IST? Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,1 Mio. Besuchern liegen ...
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  26. Bei mir ging es auch deutlich schneller, als in der Mail von Andec angekündigt - meine letzter E100D kam heute zurück.
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  27. Siehe Bild. 45grad abgeschrägt mit Feile, mit Sekundenkleber fixiert, mit lichthärtendem Kunststoff stabilisiert und auf lochraster aufgelötet. Wichtig! Die Polarität der Zellen sollte in die gleiche Richtung weisen. Angeschrägt, damit die beiden Zellen näher zusammen kommen. Mangels der stereo com zelle, die es als positionssensor nicht mehr gibt, ist das ein recht guter Behelf, den ich bereits mehrfach so aufgebaut habe und ohne Probleme benutze.
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  28. Auch ein gerades Abschleifen und direktes aneinanderkleben mit kleinstem "Rasen" funktioniert gut. Hab ich vor 45 Jahren so gemacht aus BPW 34 Photodioden.
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  29. Seltene Super 8 Fassung auf 240m Spule color englischer Magnetton, Original Scope=Anamorphot nötig, abzugeben.
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  30. Danke, Pascal, für die Blumen. 🙂 Ich dachte ich veröffentliche das mal, weil immer wieder suchanfragen nach stereozellen auftauchen. Mit Übung kann man das Teil in 10 Minuten herstellen. Selbstverständlich ist die auch Dolby tauglich.😅 Ob man das auf lochraster auflötet oder anderweitig auf einer Halterung festklebt, muss man individuell entscheiden.
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  31. Diese Verpackungsregelung betrifft auch alle Versender in der EU - und macht gerade kleinen Versandhäusern das Leben schwer. In den sozialen Medien findet man dieser Tage viele Unternehmen, die den Versand einstellen wollen oder schon eingestellt haben. Die Bürokratie und die Kosten sind jetzt einfach überbordend. Soviel zum Thema "Bürokratieabbau" in Deutschland und in der EU. Ich werde mal recherchieren, welche Foto/Film-Versender deshalb aufgeben.
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  32. Kannst sie zu mir schicken und ich schick sie an dich weiter, wenn du das Porto uebernimmst.
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  33. Die EU hat, lt. diversen Pressemitteilungen in FAZ und Co. selbst gemerkt, dass die Regulierung hier zu kleinteilig geworden ist und versprach rasche Nachbesserung. Erfahrungsgemäß sollte dann in einem halben Jahr die erste Verbesserung, bzw. Lockerung dieser "sinnvollen" Verordnung veröffentlicht werden. Und ja, man hat hier etwas beschlossen ohne auf die betroffenen Betriebe selbst einzugehen oder sich Gedanken darüber zu machen wie die Verordnung umgesetzt werden kann. Hat nix mit der EU per se zu tun sondern mit ungeheuerlicher Schlamperei. https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw19-pa-umwelt-verpackungsrecht-1167074
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  34. Sorry, habe geträumt und nicht aufgepasst. Es sind definitiv Spulen mit 3000 m Fassungsvermögen und einem Durchmesser von 72,5 cm Es gehen fünf komplette Akte drauf. Foto unten: 3000 m Spule am oberen Spulenarm.
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  35. Bislang konnte ich cineFlow nur mit Umkehrmaterial testen. Ich habe nun erstmals auch Negativmaterial testen können. Hier ist das Ergebnis: (Testmaterial kindly provided by Tony Truand; Film stock: Orwo 54, Development: Rodinal) Wie man sieht, kann cineFlow auch dieses spezielle Filmkorn handhaben (das Filmkorn der Kombi Orwo 54 + Rodinal ist schon besonders...). Die Entwicklungsflecken des rechten Quellbildes sind im Ausgabebild übrigens auch verschwunden. Das ist das Result der cineFlow-Verarbeitung im dustA-Modus, bei dem fast alle Bildvariationen, die nur in einem einzigen Frame auftauchen, weggerechnet werden. Normalerweise gilt das halt für Staub oder Kratzer, aber für Entwicklungsflecken gilt es ebenso. Falls man diese Flecken aber erhalten möchte, wäre das auch möglich: anstatt dem dustA-Modus müsste man einfach den Standardmodus "best" benutzen. Ich sehe damit cineFlow als ein Werkzeug sowohl für Umkehrfilm als auch Negativfilm, mit dem man den Look des Materials verändern kann, je nach gewünschter Ästhetik.
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  36. Das ist ein großartiger Artikel!!! Vielen Dank dafür, auch wenn ich mich in der Praxis (höchstwarscheinlich) selbst nicht damit beschäftigen werde😉
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  37. Es liegt offenbar in der Natur des Menschen, an dem Ast zu sägen, auf dem er sitzt!
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  38. @DC: Kann mich an keine 70mm-Vorführung von 2001 erinnern, die nicht mit Pause stattfand. Bei der 35mm-Projektion auf 2,80m schräger Rigips-Platte im damaligen kleinen Berger-Kino (Frankfurt) mit krächzendem Mono-Mittelwellenton weiß ich es nicht mehr. Sonst war eine Open-Air-Projektion der 35mm-Digitaltonfassung beim Evangelischen Kirchentag die einzige "vorhanglose" Vorführung des Films, die ich je sah. Schöne Location am Flußufer, dafür hunderte von gelangweilten Rucksackblagen, die nicht nur während der Stargate-Sequenz ihre Handys checkten, sondern bereits nach 20 Minuten geistig mit dem Film abgeschlossen hatten und permanent schwatzten. Sie wären in der "Dawn of Man"-Sequenz in keiner Weise aufgefallen. Welches Open-Air hätte den nicht! 😄
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  39. Wir sollten das jetzt hier beenden. Es ging ja ursprünglich um das Essigsyndrom beim Acetatfilm.
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  40. Irgendwie freut es mich, dass es bemerkt wurde , und sogar eine Anfrage wert ist. Ganz einfach - ist mir zu teuer geworden. Das waren ja 7 GB Webspace und jetzt sind die Preise angezogen. Zumal ich die Seite nicht nach https umwandeln konnte (ist halt mal in einer digital prähistorischen Zeit entstanden) war der Zugriff für viele schon nicht mehr zeitgemäß. Aber alles neu machen, da hab ich keine Lust zu. Die Zugriffszahlen waren auch wirklich wenig geworden - und was mir eigentlich am meisten Freude gemacht hat - die Kontakte die durch Anfragen entstanden sind - ist fast eingeschlafen. 11683 Dateien (davon 1053 pdf zum Downloaden) auf knapp 200 Seiten Aber 49306 Besucher (unterschiedliche IP-Adresse) haben die Startseite über 100000 mal aufgerufen, und die Dokumenteseite wurde über 500000 mal aufgerufen - hat schon was. Alles hat seine Zeit. Nach 20 Jahre ist olafs-16mm-kino damit geschlossen 🙂
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  41. Hallo zusammen, Ich bin im Internet über das Bild eines DDR Schneidetisches von Pentacon gestolpert. Dieser nannte sich wohl Pentacut 35/16 und zeichnet sich, wie der Name schon verrät dadurch aus, dass man das Laufwerk für die beiden Filmvormate wechseln kann. Leider gibt es keine weiteren Unterlagen oder Informationen darüber. Kennt das Gerät jemand? Hat vielleicht sogar jemand Unterlagen darüber? Im Schnitt der DeFa Spielfilm standen solche Geräte, mehr ist mir leider nicht bekannt.
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  42. Und der Rauch hat sich im Lichtstrahl des Projektors gekräuselt..... In der anderen Hand hatte der Hausherr ein Glas Cognac....
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  43. https://www.wochenblatt-reporter.de/mannheim/c-lokales/atlantis-kino-mannheim-vorerst-geschlossen-betreiber-erklaeren-die-hintergruende_a720967
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  44. Schön! Vielleicht müssen wir bald auch noch um Zusendung von S8 E100D bitten...
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