Rangliste
Beliebte Inhalte
Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 21.04.2026 in allen Bereichen
-
gute Idee, und auf einer Lichtung spannen wir eine Leinwand zwischen zwei Bäume und bauen den Projektor auf…. 🤪6 Punkte
-
Anfang der Siebziger Jahre war das Filmzentrallager Stöhr noch in der Trogerstraße 32 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum Rechts der Isar. Um die Ecke in der Perfallstraße wohnte der bekannte Filmschauspieler Ralf Wolter. Der Lagerleiter, Herr Wagner, wurde immer nur mit Herr "Major" angesprochen. Ich war damals ein 18-jähriger Frischling und war eigentlich in Bayreuth, wo der Stammsitz der Firma Stöhr war, beheimatet. 1970 trat ich einen Job in München an. Geld für ein Auto hatte ich damals nicht. So bin ich immer mit dem Film-LKW, genannt der "Film-Koffer", weil er einen Kofferaufbau hatte, in dem in den Seitenwänden Fenster eingelassen waren, in denen immer die neuesten Kino-Film Plakate hingen, von Bayreuth nach München gekommen. Früh um 4 Uhr musste ich mich immer am Betriebsgelände von Stöhr in Bayreuth einfinden. Die beiden Stöhr Brüder Hans und Fritz nannten mich immer Hauptmann, weil ich bei der Feuerwehr war. Wenn es umgekehrt in die Heimat gehen sollte, kam ich immer am frühen Nachmittag in der Trogerstraße an und half bei der Beladung des Filmkoffers mit, bevor es Richtung Bayreuth ging. Die großen schwarzen und sehr stabilen Kartons, mit Schnüren verschlossen, mit den Filmkopien kamen immer über ein Förderband aus dem Kellerfenster heraus. Manchmal nahm mich auch der ehemalige Rallyfahrer Hans Stöhr mit seinem BMW 3.0 mit nach Hause. Einmal war die Rekordzeit von der Trogerstraße ins Bayreuther Zentrum 1 Stunde und 33 Minuten und ich froh war unversehrt in Bayreuth aussteigen zu können. Da ich im Schichtdienst arbeitete und somit oft während der Woche auch freie Tage hatte, bürgerte es sich ein, dass ich oftmals als "Stadtfahrer" mit dem Mercedes Bus aushalf. Die Fahrten gingen immer zwischen Zentrallager, Filmverleihern und Filmproduzenten hin und her. So kam ich oft beim Constantin Film beim Harras vorbei. Einmal war mein Auftrag einen großen dicken Umschlag zur Firma Roxy Film nähe Matthäser zu bringen. Ich staunte nicht schlecht, als die Türe von Luggi Waldleitner persönlich geöffnet wurde. "Wart mal einen Moment" meinte er. Zurückgekommen drückte er mir einen Zwanzigmarkschein in die Hand. 1971 war das kein alltägliches Trinkgeld für mich, weshalb ich es nie vergessen habe. Später als ich mir ein Auto leisten konnte, ist die Verbindung zum Filmzentrallager leider abgeklungen. Dann kam ich noch zu einem anderen Nebenjob, nämlich als Filmvorführer. Ich hatte in Bayreuth familiäre Beziehungen zu einem Filmtheater Betreiber, der drei Kinos in der Stadt hatte. Meine Mutter hat dort nach dem Krieg gearbeitet und so kam es, dass auch ich immer aushilfsweise dort arbeitete und zum Film vorführen angelernt wurde. Dieser Theaterbetreiber hatte gute Verbindungen zur Ilse Kubaschewski. Und so kam es, dass ich aushilfsweise im Gloria Palast in Laim Filme vorführen durfte. Die Filmmaschinen waren derzeit schon von Kohle auf Xenon umgerüstet. Nur die Diaprojektoren für die Werbung wurden noch mit den Kohlestäben betrieben. Das war für mich völliges Neuland und deshalb hat es immer mal die Glasscheiben der Diarahmen wegen Überhitzung zerrissen und so manches Dia war im Eimer. Sehr lange ist es her, aber ich habe diese schöne Zeit niemals vergessen. Schade, dass es den Gloria Palast in Laim nicht mehr gibt.5 Punkte
-
Für simples Doppel 8 empfehle ich die einfachen Kodak Brownie 8 (https://www.ebay.de/itm/397549263013), eine wunderschöne oderbare Kamera, mit der ich vor ein paar Jahren einen Deidesheimfilm gedreht habe. Sieht aus wie eine schicke Brotdose, macht aber großes Spaß.4 Punkte
-
3 Punkte
-
Doch, das habe ich im Auge, heller Gegenstand mit so viel Bildfläche in der prallen Sonne erfordert bei 25 ISO, meine Kodachrome-25-Prägung, Blende 16. Bei ISO 100 folglich, vier Mal empfindlicherer Film, zwei Blendestufen kleiner: f/32.3 Punkte
-
3 Punkte
-
3 Punkte
-
Oh Deidesheim, mein Herz ist Dein, bist bekannt für guten Wein Auf der Filmbörse in Deidesheim Muss niemand mehr alleine sein Es gibt dort so guten Wein Wäscht sich dort die Seele rein Oh ja, das ist wirklich sehr fein Und auch mal aufs Radl steig'n Jedes Jahr sieht man alte und neue Gesichter Manche von ihnen sind auch tolle Dichter Es gehen aus die gedämmten Kellerlichter Manch einer träumt von Arnold & Richter Der eine oder andere ist blau und dichter Die Atmosphäre war diesmal schlichter. Der Filmabend war dennoch toll es gab zu sehen Filme von der Roll' Danach gings ins Bett beim Böhl Und träumt von der Beaulieu Deidesheim ist ein herrliches Millieu Nächstes Mal hoffentlich ohne Gegröl Mindestens einer stieg in den Airbus, Blieb jedoch wieder nicht bis zum Schluss. Daheim gab es es zum Glück kein Verdruss, Er nächstes Jahr wieder nach Deidesheim muss. Irgendwann kommt der Ami oder der Russ' Das Gedicht* ist aus, sonst gibts nur noch Stuß. Dieses Gedicht entstand ohne KI, darf aber gern mit KI zu einem Song verarbeitet werden, wobei die letzte Zeile entsprechend angepasst werden und der Refrain "Oh Deidesheim, mein Herz ist Dein, bist bekannt für guten Wein" hinzugefügt werden darf.3 Punkte
-
Hallihallo, ich hab diesen Threat gerade erste entdeckt! Danke @filma für die ausführliche Zusammenfassung, da ich selbst an dem Projekt beteiligt bin, kann ich fast alle geschilderten Details bestätigen. Nur ein paar kleine Zusatzinfos und Korrekturen: • Die Lichtfarbe der LED kann man bei der Bestellung auswählen. Man kann also tatsächlich auch wärmeres Licht einbauen. LEDs mit variablen Lichtfarben wären zwar auch toll, die sind aber momentan noch nicht stark genug... • Aus Kostengründen haben wir uns bei unserem Prototypen zunächst für Getian-LEDs entschieden. Die Firma ist sehr kundenfreundlich und hilfsbereit. Beim CRI 70 waren wir selbst skeptisch, aber die Farbdarstellung auf der Leinwand lässt unserer Meinung nach keine Wünsche offen. Wir vermuten, dass sich dies bei der Projektion sehr viel weniger auswirkt als beim Scan, weil man natürlich für die Farbkorrektur die volle Farbtiefe haben will. Ausserdem starrt man beim Scan viel öfter auf ein Standbild, dadurch fallen Defizite viel leichter auf. In der Projektion dagegen wird ja nichts korrigiert, die Farben bleiben einfach, wie sie sind... • Eine offene Frage besteht noch bei der Kondensor-Linse. Die haben wir ausgewählt aus einem großen Haufen ausgeschlachteter Linsen. Offensichtlich hatten wir wirklich Glück, denn im Direktvergleich mit einem Eiki EX-2000 N2 mit 350W Xenon und 1,3 / 35-65mm Zoom war das LED-Bild nicht nur heller, sondern auch sehr viel weniger grünlich (!!!) und schärfer obendrein! Natürlich wollten wir das zunächst nicht glauben, aber auch nach Austausch der Objektive war der LED-Projektor der schärfere... Jedenfalls müssen wir noch herausfinden, wo man genau so einen Kondensor herbekommen kann, wenn man das Ganze nachbauen will... • Es gibt einen Safe- und einen Risk-Modus (einzustellen über den original Eiki Hauptschalter) Wie der Name schon sagt, kann man im Safe–Modus runtergehen bis zu Standbild, ohne den Film zu beschädigen, denn die LED wird hier gedimmt. Im Risk–Modus allerdings kann es gut sein, dass man den Film im Standbildmodus verbrennt... • Vario-FPS von 0 – 33 FPS. Man kann aus jeder Geschwindigkeit heraus per Knopfdruck sofort auf genau 18 oder 24 FPS umschalten. Die Motorgeschwindigkeit ist elektronisch kontrolliert und sehr genau – wir gehen davon aus, dass man flickerfrei auf Video abfilmen kann. • Wir arbeiten noch am Lichtton mit LED, das funktioniert noch nicht. • Digitalsound geht per SD Karte: WAV file mit 16bit /44.1 KHz (CD-Standart). Man kann per Knopfdruck einen In-Punkt für den eingelegten Film speichern, dann bleibt der Ton synchron. • Fernbedienung über Handy ist NICHT geplant • Geplant ist noch eine Sync-Funktion, mit der man mehrere Projektoren koppeln und synchron laufen lassen kann. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Installationen, Loops und Stereoskopie. Für Präsentationszwecke haben wir einen Werbefilm ÜBER den Projektor und FÜR den Projektor gedreht (mit Bolex H16 SBM). Dies erlaubt uns, vor Publikum die Funktionen auf der Leinwand live to demonstrieren. Der Film ist stumm, ein Text wird live in der Präsentation vorgelesen. Alle weiteren Infos findet Ihr auch in unserem Wiki: https://www.filmlabs.org/wiki/en/meetings_projects/spectral/laborberlin16mmprojector/start Wie geht's weiter: Wir wollen dieses Jahr alle verbleibenden Features einbauen und Bug-Testen. Danach bauen wir mehrere Repliken (einen für jeden Projektbeteiligten) – und dabei werden wir parallel eine detaillierte Step-by-Step Dokumentation erstellen, die im Anschluss als Open Source Projekt veröffentlicht wird. Natürlich kann das dann jeder in Teilen oder komplett nachbauen und verbessern. Über konstruktives Feedback freuen wir uns immer! Schönen Abend! Bernd2 Punkte
-
Sollte die Filmbörse nicht stattfinden, dann wandere ich mit meiner Frau durch den Pfälzer Wald. 🌳2 Punkte
-
...deshalb ja der Vorschlag, mit 3 Kartons (weiß, grau und schwarz) mit der Kamera und einer funktionierenden Spiegelreflexkamera mal zu testen, wie der Beli sich bei unterschiedlichen Helligkeiten so schlägt. Den Käsekuchen kann man ja dazu essen, gern auch mit 'ner Tasse Kaffee.2 Punkte
-
Foto oben: Die Wälzlager - Kugeln bzw. Bremskugeln an der vorgesehenen Stelle. Die Funktionsweise ist so ausgeführt, dass diese Rolle sich nur "gebremst" in Laufrichtung drehen kann. In der anderen Drehrichtung wird sie blockiert. Die eigentliche Funktion der Rolle dient, so habe ich's verstanden, einerseits der Anlaufzeiteinstellung des Filmes (etwa 3 Sekunden bis der Ton des Filmes ohne Verzerrungen klar und deutlich zu hören ist) und der Laufberuhigung des Filmes vor der eigentlichen Tonabnahme an der Fotozelle. Die Bremsfriktionsrolle erhöht den Filmzug an der kreisförmigen Tonbahn. Die Tonbahn ist mit der Schwungmasse verbunden, die eine gewisse Zeit benötigt (die 3 Sekunden) bis sie auf Solldrehzahl beschleunigt ist. In dieser "Anlaufzeit" ist der Ton verzerrt zu hören. Je höher der Filmzug eingestellt ist um so schneller wird der Ton "hochgefahren" Hört sich nicht gerade filmschonend an. Ich hoffe es allgemeinverständlich rübergebracht zu haben..🙂 Foto unten: Alte Lichttonlampe mit Spezialsockel um die Position des Wendels zu garantieren. Verdrehen geht also nicht.2 Punkte
-
2 Punkte
-
Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. MICHAEL 2. DER SUPER MARIO GALAXY FILM 3. DER ASTRONAUT - PROJECT HAIL MARY 4. LEE CRONIN'S THE MUMMY 5. DAS DRAMA 6. HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK 7. PARIS MURDER MYSTERY 8. HOPPERS 9. DIE REICHSTE FRAU DER WELT 10. FÜR IMMER EIN TEIL VON DIR - REMINDERS OF HIM Weitere Neustarts: 16. ASSASSINATION CLASSROOM THE MOVIE: OUR TIME 19. ROSEBUSH PRUNING 28. PFERD AM STIL 38. COTTON QUEEN 41. BABYSTAR 53. KLASSENTREFFEN - ALLES BEIM ALTEN 118. ZWISCHENN UNS DAS MEER Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1 Mio. Besuchern liegen ...2 Punkte
-
Ach übrigens, da fällt mir noch ein, dass es in Frankfurt am Main auch ein Stöhr Filmzentrallager gegeben hat. Das war eine etwas bessere Baracke. Da wohnte ein gewisser "Theo" mit drin. Der war ein bisschen der Kalfakter und durfte halt dort wohnen. War aber ein Vorteil, denn man konnte mitten in der Nacht das Lager anfahren und Filme umschlagen. Allerdings war immer die erste Frage vom Theo "Hast du Bier dabei"??2 Punkte
-
2 Punkte
-
2 Punkte
-
Weil das für die Leute gilt, die nicht hier mitlesen. Wie es im, bzw. für das Forum läuft ist ja inzwischen hinlänglich bekannt. 😉2 Punkte
-
Kurz gesagt: so ein Schmarrn "Das Internet" sicher nicht sondern irgendein KI Mist der mit Analogtechnik sowieso nichts anfangen kann. Alle mir bekannten 16er Geräte, von P6 - p8 sowie eiki und Elmo haben einen "Line Out" Ausgang mit entsprechendem Pegel. Heißt halt nicht so. 16mm = Profitechnik mit Profi Abkürzungen. Die späten Japaner haben dann "Line Out" an der Buchse stehen.2 Punkte
-
2 Punkte
-
Und die Dinger sind fast immer defekt. Ich habe glaube ich 4 Stück, funktionieren tut keine.1 Punkt
-
Nein, zumindest in Deutschland und Europa nur in 35mm. Die Kameras waren spezielle, nur rückwärtslaufende Arris (Modell 35 I) später dann in Weiß und ohne Sucher. in den 70ern kam dann die "Arritechno" auf den Markt und das "arrilab35" in der Größe eines Kleiderschrankes. Die Prospekte dazu hab ich noch. Man Kann übrigens aus einer Röntgen-Arri eine "normale" Arri bauen. Habe ich auch schon gemacht. Aus dem Body der "Röntgen" entwickelte sich die 35 III, mit einer Zwischenstufe davon wurden auch Szenen von "das Boot" gedreht. Röntgenfilme gelten als Sozial/Krankheitsdaten und mussten unter strenger Auflage aufbewahrt und Vernichtet werden. Die Chance, da was zu bekommen tendieren inzwischen gegen Null.1 Punkt
-
Jip, Standard im Krankenhaus mit Pneumonologie und/oder Kardiologie. und für "normale" Filme ist das Ding nicht geeignet. Die Teller fassen nur 90m Film. Funktionieren tuts auch nur mit Polyesterfilm (Röntgenkinofilm war immer Polyester) da der Antrieb Acetat zerreißen würde. und viel zu Teuer, das Ding hat er zu 99,9% geschenkt bekommen oder aus dem Container gezogen1 Punkt
-
Tija,dabei gibts dann allerdings auch ein kleines Problemschen Mach's nicht so spannend. Komme mir schon vor wie bei Robert Lemke. Welches Schweinerl hätten Sie denn gerne"..?" Ich denke mir es geht um die Anschlussart des Schalters. Keine Hochspannung sondern Steuerleitung. Motorschütz oder ähnlich. Muss ich heute mal (wenn ich dazu Zeit finde) in den Verdrahtungsplan schauen.1 Punkt
-
1 Punkt
-
Es geht noch weiter.. dank der Materialspende von Klaus Peter Weber, bin ich zumindest zu einem Filmrißschalter gekommen, der wie schon gemeinsam eruiert, an beiden Maschinen fehlt bzw. nicht komplett montiert war. Nach dem Entfernen der Abdeckung am Werk war klar, es war von dem originalen Filmrißschalter nur noch das Gehäuseunterteil und die starre Filmführungsrolle montiert. Nach Begutachtung des gespendeten Filmrißschalters stellte sich heraus, dass genau die Teile, nämlich das Gehäuseunterteil und die Schrauben der Führungsrollen Defekte aufwiesen, die an den vorhandenen originalen Bauteilen in Ordnung waren. Die Entscheidung fiel schnell. Alles was da ist zerlegen. Alles was Defekt ist aussortieren. Alles was intakt ist reinigen und zusammenbauen. Heraus kam ein kompletter Filmrißschalter in gutem Zustand. Frisch justiert und auf Funktionalität durchgemessen. Foto: Aus zwei mach eins. Fertig revidierter Filmrißschalter. Foto unten: Kein Ausschluss sondern potentielle Ersatzteile. Foto unten: Schon eingebaut aber (noch) nicht angeschlossen.1 Punkt
-
So, wieder ein Stück weiter, das Lichttongerät BT 14 kam heute an die Reihe. Erste Erkenntnis nach erster Inspektion: Alle Rollen schwergängig. Ausgerechnet die Bremsfriktionsrolle mit dem Zahnkranz war "fest." In der BDA für das BT 14 steht, dass man diese Bremsrolle bedenkenlos ausbauen kann. Alles ist so beschaffen, dass man beim Zusammenbau (eigentlich) nichts falsch machen kann. Nun, dann habe ich einfach mal die Innensechskantschraube rausgedreht und sogleich bemerkt das die Trägerachse zwar Alt - Öl verschmiert war aber auch das schwarze "Hinterteil" (nein nicht dass)) total schwergängig war. Nachdem ich die Hülse vom Zahnkranz gezogen hatte, kamen mir erstmal die Kügelchen der "Bremsvorrichtung" entgegen. Im Resultat hieß das mit der Taschenlampe auf die Suche zu gehen, um dann mit etwas Glück die Arbeit fortsetzen zu können. Der eigentliche Arbeitsvorgang beim Aufarbeiten des Lichttongerätes bestand erstmal aus Entölen aller beweglichen Teile. Danach leichtes benetzen mit frischem Leichtlauföl und wiederaufsetzen aller Führungsrollen. Die Bremsfriktionsrolle habe ich genau so behandelt. Die gefundenen Wälzlagerkugeln (drei Stück) zuvor wieder eingesetzt. (Mit etwas Öl benetzt und so an die vorgesehene Position "angeklebt" Alle zerkratzten und verdrehten Schraubenköpfe wurden neu aufgearbeitet. Die gespendete Spaltoptik eingesetzt (danke nochmals) und das Gehäuse sowie die Verkabelung gereinigt. Siehe Fotos: Oben: Bremsrolle (mit Zahnkranz) schon wieder angebaut. Unten: Bremsfriktionsrolle mit abgenommenen Hinterteil. Alter zäher Ölfilm ist gut erkennbar. Die Einkerfungen dienen zur Aufnahme der Bremskugeln.1 Punkt
-
1 Punkt
-
Es gibt Dutzende von Entwicklungsrezepten und viele Produkte. Meine praktische Erfahrung mit kommerzieller Filmentwicklung, Plan-, Roll- und Kinefilme, lautet: Möglichst einfacher Entwickler, bestehend aus Substanzen, die in guter Reinheit günstig zu beschaffen sind. Mein Hausentwickler ist ein Hydrochinon-Phenidon-Ansatz mit Natriumsulfit als Oxidationsschutz, wasserfreier Soda als Alkali und Kaliumiodid als Schleierverhinderer, fünf Zutaten. Mit etwas Ähnlichem, was ID-11 darstellt, auch D-96 und D-97, jedoch keine Einbadrezepte, entwickelst du ein genügend belichtetes Aufnahmematerial bei 20 Grad Celsius in acht Minuten zu einem brauchbaren Negativ. Der Grundfehler, den viele Selbstentwickler machen, da wiederhole ich mich halt ewig, ist zu wenig Agitation. Du kannst die Spirale im LOMO-Tank nicht richtig bewegen. Zu viel Agitation ist praktisch nicht möglich außer so wilde Handhabe, daß der Film aus der Spirale gerissen wird. Agitation hat mehrere Aufgaben, und zwar ununterbrochenes Aufmischen der Bäder, damit frische Entwicklersubstanz zum Film gelangt und die Reaktionsprodukte wegkommen, dann das Erzielen gleichmäßiger Dichte über die ganze Filmfläche bei verkürzter Badzeit und nicht zuletzt die körperliche, die Gespürverbindung mit Film. Ich finde, man soll konzentriert bei der Sache sein bis zuletzt, wenn man das Wasser abstreift. So ein bisschen am Stäbchen drehen ist Käse. Durch konstante Agitation kann man die Badzeit um ein Sechstel bis ein Fünftel verkürzen, abhängig von der Temperatur, das ist nicht linear. Einbadentwickler fressen während des Entwickelns die dünnen Stellen an, bei Entwicklung zum Negativ also die Schatten. Du verlierst die Zeichnung in den tiefen Schatten des fertigen Bildes. Das ist für die Projektion gerade verkehrt. Kopiermaterialien, z. B. Positivfilm, sind nach meiner Methode in drei bis dreieinhalb Minuten ausentwickelt.1 Punkt
-
Immerhin mit Ruralscope Anamorphoten. Die sind selten. Aus gutem Grund verschwanden die wieder. Die projektoren, Spulentrommel und Tischkasten sind wunderbar leicht, aus Silumin Guss. Der untere Säulenteil ist aber allerfeinster Kanoneneisenguss, höllisch schwer. Problem bleibt das Nylon Kegelrad zum Antrieb der Blende. einmal zu schnell hochgeschaltet beim Anlassen, und das wars. Aber richtig schlecht sind die nicht, habe daran oft bei einem Berliner Freund in seinem Tonfilmraum BWR vorgeführt, weil er das gesundheitlich nicht mehr konnte, und überwiegend Nitrofilme. Ging einwandfrei, mit stabilem Bildstand. Nur selber will ich keine haben.1 Punkt
-
Kenne jemand, der eine AP XII zu Hause hat und mit Hasso-Turm betreibt. Vielleicht kann er die zwei als Teileträger gebrauchen. Habe daher den Link an ihn weitergeleitet.1 Punkt
-
1 Punkt
-
Sebastian, es waren mehr. 765 um genau zu sein. Die Lieferliste ist um Deidesheim im Archiv, konnte sie 2024 einsehen. Hauptabnehmer war übrigens eine Kinokette mit vielen x. Nummer 1 der FPe Serie stand in München im City, wurde später ersetzt durch ein frühes Serienmodell. Bad Aibling hatte auch eine der ersten Maschinen (und e Teller) die erste fp38ec steht inzwischen bei mir, ursprünglich nach Dortmund geliefert. Es gab noch kuriose Zwischenstufen, die waren in der Bavaria, hab ich damals leider nicht mitgenommen und wanderten 2012 in den Schrott.1 Punkt
-
1 Punkt
-
1 Punkt
-
Ich weiß immernoch nicht was das ist. Hab sie ohne das Teil wieder zusammengebaut. Hab auch nix gefunden, wo das Teil hin gehören könnte. Die Kamera funktioniert jedenfalls auch ohne dem Teil. Aber falls doch jemand weiß was es ist, würde ich mich immernoch freuen...1 Punkt
-
Okay, ich hab’ mir jetzt das Ganze angesehen und angehört. Unabhängig vom Inhalt erscheint mir Michael Baumann als widersprüchlicher Mensch, als einer, der Widersprüche sucht. An einer Stelle sagt er, er habe nie eine klassische Instrumentierung gewollt, aber er wollte auch sozusagen eine klassische Instrumentierung. Da dreht man sich im Kreis mit ihm.1 Punkt
-
Das wurde von einem Sammlerkollegen und Elektriker geschrieben, der sich damit auskennt. Er hat recht, die meisten älteren EIKI Maschinen haben keinen "Line out" Ausgang (vor allem ST, RT & NT Projektoren). Manche Modelle haben einen, aber der befindet sich im Gehäuse am Verstaerkermodul, d.h. man muss den Deckel öffnen um ranzukommen (es ist fuer einen kleiner 3.5mm Klinkenstecker). Ich haben das vielleicht ein oder zweimal gesehen, meistens ist dieser Ausgang nicht vorhanden; kommt wohl drauf an, welches Verstaerkermodul eingebaut wurde. Die neueren EIKI Modelle (z.B. SL, SSL, EX) haben einen "Line out" Ausgang, der ist aber in den Klinkenstecker fuer den Lautsprecher integriert. Siehe das Bild hier. Man muss einen 6.3mm Stereo-Klinkenstecker verwenden und die entsprechenden Ausgänge abgreifen. Allerdings ist das kein pures "Line out", es kann immer noch über den Lautstärke-Poti geregelt werden. Wie schon gesagt, viele andere Projektoren, z.B. Bauer, Hokushin, u.s.w. haben eingebaute "Line out" Ausgänge. Das Internet weiss eben doch nicht alles.1 Punkt
-
Ähm... Der, der die Termine für die Börse hier veröffentlicht bin ich 😉 da ich ja auch im Museum "sitze"😌 sozusagen als Sprachrohr fürs Forum hier (hat ja früher Michael Ritter gemacht). Ich habe von anderen Michael (Burg) die Mitteilung, dass er mich laufend informiert, sobald sich an Termin und Halle etwas ändert oder der Termin konkret wird. Eine elendige E-Mail Schreiberei entfällt also 😌1 Punkt
-
1 Punkt
-
Danke Malte, das ist nie schöner in Worte gefasst worden! 😅 Ich saß ganz vorne an der Leinwand und habe das laute "Scheißfilm"-Gequake auch nicht überhören können. Von den selben unangenehmen Leuten habe ich in der Vergangenheit auch sexistische bis offen homophobe Beleidigungen mitbekommen. Ich freue mich, daß wir alle integer genug sind, uns davon weder einschüchtern, noch uns auf das selbe Niveau hinreißen zu lassen. Dennoch schließe ich mich Friedemann an, daß diese Menschen auf der Veranstaltung nichts verloren haben und - notfalls per Hausverbot - ausgeschlossen werden sollten. Wenn Filmfreunde aus unserem Kreis anfangen, dem Abend fernzubleiben, weil sie sich deren Verhalten nicht mehr aussetzen wollen, ist das Maß ganz klar mehr als voll.1 Punkt
-
Das ist deutlich ein zu geringer Querschnitt. Min. = 25 Quadrat.1 Punkt
-
Trotzdem müssen Maschinen eingerichtet, Chemiebäder vorbereitet und die eingegangenen Filme geprüft und hergerichtet werden. Bei einer überschaubaren Menge an Filmeingang fasst man logischerweise den Workflow zusammen, damit es so rationell und damit auch am günstigsten für den Kunden ist. Oder willst du 350,- für eine 15m Rolle S8 nur an Entwicklungskosten zahlen?1 Punkt
-
Eingetroffen 19.11. = Mittwoch, also vermutlich am 26.11. entwickelt (sofern ausreichend Kapazität), oder eben am 3.12., der Rest ist Versandlaufzeit. Dein Gejammer ist völlig überzogen. Wer schmalfilmt und keine Geduld hat, hat Schmalfilm vermutlich nicht verstanden. Knapp 3 Wochen Gesamtlaufzeit ist völlig in Ordnung.1 Punkt
-
Wir haben noch nie so viele Super 8 Kassetten verkauft wie in diesem Jahr!1 Punkt
-
1 Punkt
-
Hallo Semi, das ist die Staubkappe oder Schutzkappe für den Suchereinblick. Gruß Dieter1 Punkt
